Frühlingsbild „Gabelblumen“

In freudiger Erwartung auf den hoffentlich bald einsetzenden Frühling hat mich diese kleinkind-geeignete Bastelidee von Pinterest besonders angesprochen und so haben unser Sohn (3 Jahre und 2 Monate alt) und ich uns gestern Nachmittag ein bisschen Zeit genommen, um sie umzusetzen. Alles, was ihr dazu benötigt, ist ein Teller, auf den ihr ein paar Farben gebt (in unserem Fall gelb, rot und weiß) und entsprechend so viele Gabeln, wie ihr Farben verwendet (in unserem Fall also drei). Ich habe Schulmalfarben verwendet, da diese besser decken als z.B. Wasserfarben. Dann nehmt ihr eure Gabeln, taucht sie mit dem Gabelrücken in die jeweilige Farbe und macht anschließend Gabelabdrücke auf euer Blatt, was – wie ihr sehen könnt – die Form einer Blume hat. Mit einem dünneren Pinsel und etwas grüner Farbe könnt ihr dann noch nachträglich die Stängel an die Blumen dran malen. Fertig ist euer Frühlingsbild!

Schnippselbilder

Heute habe ich eine ganz simple Bastelidee für euch, die sich mit Kleinkindern (unser Sohn ist 3 Jahre und 2 Monate alt) prima umsetzen lässt, nämlich Schnippselbilder.

Für die erste Version benötigt ihr lediglich etwas verschieden farbiges Tonzeichenpapier, welches ihr in kleinere Schnippsel zerreißt, sowie Kleber. Das Kind kann die Schnippsel dann ganz selbstständig in beliebiger Form auf ein Blatt kleben.

Die zweite Version ist ein wenig aufwendiger. Hierfür hat unser Sohn zunächst einen alten Pappkarton mit der Schere in viele kleine Schnippsel zerschnitten, die wir dann anschließend gemeinsam mit Wasserfarben angemalt und trocknen lassen haben. Zum Schluss hat unser Sohn die Schnippsel dann nach Lust und Laune mit Leim aufgeklebt.

Beide Bilder hat unser Sohn inzwischen an unserer Tiefkühltruhe in der Küche aufgehängt, wo wir die hübschen Kunstwerke jeden Tag bestaunen können. 🙂

Apfelmuffins mit Zimtkruste

Gestern hat mich unser kleiner Sohnemann gefragt, wann wir denn mal wieder einen Kuchen backen können. Darauf gekommen ist er, nachdem wir eine Folge seiner Lieblingssendung (Paw Patrol) angeschaut hatten, in der es um einen Kuchenback-Wettbewerb ging. Wir haben uns dann für diese tollen Apfelmuffins entschieden, die ich bei Chefkoch entdeckt hatte und die ich im Nachhinein gar nicht so aufwendig finde, wie sie auf den ersten Blick vielleicht scheinen. Anders als im Originalrezept habe ich allerdings den Zuckeranteil reduziert, was völlig ausreichend war, und ich habe neben Äpfeln auch noch etwas Apfelmus mit in den Teig hinein gemischt, schlicht aus dem Grund, weil wir noch ein angebrochenes Glas Apfelmus im Kühlschrank stehen hatten, das ich nicht wegschmeißen wollte. Herausgekommen sind wirklich unglaublich köstliche Muffins. Das Beste daran ist die knusprige Zimtkruste. Mhm!!

 

Zutaten (für ca. 15 Stück)

  • 2 Eier
  • 115 g weiche Butter
  • 130 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 250 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 100 g Apfel, geschält und in kleine Würfel geschnitten
  • 100 g Apfelmus
  • 70 g brauner Zucker
  • 1 EL Mehl
  • 1-2 EL weiche Butter
  • 1/2 TL Zimt

 

Zubereitung

Für den Muffinteig zunächst die Eier mit 115 g Butter, Zucker und Vanillezucker schaumig schlagen. Dann 250 g Mehl, Backpulver und Salz hinzufügen und alles zu einem glatten Teig verarbeiten. Apfelwürfel sowie Apfelmus unterrühren. Die Muffinförmchen jeweils zu 3/4 mit dem Teig befüllen.

Für die Zimtkruste den braunen Zucker mit 1 EL Mehl, 1-2 EL weicher Butter sowie Zimt vermischen und solange zwischen den Fingern zerreiben, bis feine Streusel entstanden sind. Die Streusel jeweils über dem Teig in den Muffinförmchen verteilen.

Im vorgeheizten Backofen bei 180°C Ober-/Unterhitze für etwa 22 Minuten backen. Dann herausholen und abkühlen lassen.

Fanconi-Lösung (bei Magen-Darm-Grippe)

Die ganze vergangene Woche über lagen bei uns daheim wirklich alle flach. Unser kleiner Sohn mit Magen-Darm-Grippe und mein Mann und ich mit Husten, Schnupfen, Halsweh, Fieber, Gliederschmerzen. Ich möchte behaupten, heute war der allererste Tag, an dem alle wieder einigermaßen fit waren, um einen halbwegs normalen Alltag zu bewältigen. Um besonders unserem kleinen Schatz zu helfen, seinen Flüssigkeits- und Elektrolytverlust wieder auszugleichen, der im Zuge des Magen-Darm-Infekts zustande gekommen ist, habe ich ihm diese Fanconi-Lösung zubereitet, die nach einem Schweizer Kinderarzt benannt ist und die ich im Internet auf verschiedenen Seiten immer wieder in ähnlicher Form finden konnte. Das Tolle daran ist, dass diese Lösung sehr einfach herzustellen ist; sie ist sehr schnell zubereitet und man benötigt dabei keine besonderen Zutaten. Genau das Richtige also, wenn man als Mama selbst kaum die Kraft hat, um lange in der Küche zu stehen.

 

Zutaten (für 1 Teekanne)

  • 1 l Schwarztee
  • 300 ml Orangensaft
  • 3 EL Traubenzucker
  • 1/2 TL Salz

 

Zubereitung 

Schwarztee zubereiten und etwas abkühlen lassen. Orangensaft mit Traubenzucker und Salz vermischen und zum Schwarztee geben. Alles gut verrühren. Schlückchenweise trinken.

grüner Linsensalat mit Sellerie, Möhren & Apfel

Ich habe festgestellt, dass wir selten Linsen essen und vielleicht liegt das daran, dass wir mit ihnen meist nicht mehr als deftige Eintöpfe verbinden, was im ersten Augenblick etwas langweilig anzumuten vermag. In Wirklichkeit sind Linsen jedoch sehr vielseitig einsetzbar und sie stellen eine wichtige pflanzliche Eiweißquelle dar, die super als Alternative zu Fleisch taugt. Aus diesen Gründen habe ich uns beim letzten Lebensmitteleinkauf eine Packung grüne Linsen mitgenommen und habe uns für’s gestrige Abendessen diesen leckeren Linsensalat zubereitet, der uns nun endgültig davon überzeugt hat, dass Linsen alles andere als langweilig sind.

 

Zutaten (für 6 Personen)

  • 300 g grüne Linsen
  • 1 Zwiebel
  • etwas Bratöl
  • ca. 350 ml Gemüsebrühe
  • 3 Stangen Staudensellerie
  • 3 große Möhren
  • 2 Äpfel
  • 1/2 Zitrone, davon etwas Saft
  • etwas Sonnenblumenöl
  • etwas helle Balsamico-Creme
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • Zucker

 

Zubereitung

Zwiebel fein hacken. Sellerie in dünne Scheiben schneiden, Möhren raspeln. Äpfel in Würfel schneiden und mit etwas Zitronensaft beträufeln, damit sie sich nicht bräunlich verfärben.

Etwas Bratöl in einem Topf erhitzen, Zwiebel und Linsen hinzufügen und anschwitzen, dann mit Gemüsebrühe ablöschen, aufkochen und bei niedriger bis mittlerer Hitze köcheln lassen, bis die Linsen gar sind.

Gleichzeitig in einem separaten Topf Sellerie und Möhren in etwas gesalzenem Wasser gar kochen, abseihen und abtropfen lassen.

Nun die fertig gegarten Linsen sowie Sellerie und Möhren in eine Salatschüssel füllen, Äpfel dazugeben und das Ganze mit Sonnenblumenöl, heller Balsamico-Creme, Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken.

schnelle Pfannenknödel mit Käse (Kaspressknödel)

Es ist schon wieder passiert. Mal wieder hatten wir altbackene Brotreste übrig, die keiner mehr essen mochte, weil wir offenbar mal wieder mehr eingekauft haben, als wir verzehren konnten. In diesem Fall handelte es sich dabei genauer gesagt um ein Croissant und um eine Käselaugenstange; das Croissant datschig-pappig, die Käselaugenstange hart. Doch weil mich der Gedanke daran, beides einfach so wegzuschmeißen, so schmerzte, wurde ich erfinderisch und habe diese köstlichen Kaspressknödel daraus zubereitet, die unser Sohn und ich heute zum Mittagessen gegessen haben. Anders als die üblich bekannten Knödel werden Kaspressknödel mit Käse zubereitet und flach gedrückt, bevor man sie in der Pfanne ausbackt. Dazu habe ich selbstgemachtes Rahmgemüse aus Mais und Erbsen serviert. Das Ergebnis war wirklich sehr lecker!

 

Zutaten (für etwa 7 Knödel)

  • 1 Stück Butter (30 g) + noch etwas mehr zum Ausbacken
  • 1 Zwiebel
  • 150 ml Milch
  • 100 g Käsereste
  • 150 g altbackene Brotreste (in meinem Fall 1 Croissant und 1 Käselaugenstange)
  • 1 Ei
  • Salz
  • 2 EL Semmelbrösel

 

Zubereitung

Zwiebel fein hacken, Käse in kleine Würfel schneiden. Brotreste ebenfalls klein schneiden.

Butter in einer Pfanne zerlassen, Zwiebel hinzufügen und anbraten, dann mit der Milch ablöschen, die Hälfte des Käses dazugeben und unter Rühren schmelzen lassen. Die Pfanne vom Herd nehmen und etwas abkühlen lassen.

Brotwürfel mit der Zwiebel-Käse-Milch-Mischung übergießen, dann die übrige Hälfte Käse, das Ei und die Semmelbrösel hinzufügen und das Ganze mit Salz würzen. Mit angefeuchteten Händen flache Knödel aus der Masse formen und diese in der Pfanne mit etwas zerlassener Butter jeweils von beiden Seiten ausbacken.

Dazu passt Rahmgemüse.

Risi Pisi mit Erbsen, Möhren & Sellerie

Am vergangenen Wochenende gab es bei uns zum Mittagessen Risi Pisi. Eigentlich handelt es sich dabei um ein klassisches Gericht aus der venezianischen Küche, das im Ursprung hauptsächlich aus Speck, Zwiebeln, Petersilie, Erbsen, Reis und Parmesan besteht. Für unseren kleinen Sohnemann allerdings bereite ich gerne eine abgewandelte Form davon zu, die ich euch hier zeigen möchte.

 

Zutaten (für 4 Personen)

  • 2 Beutel Reis (2 x 125 g = 250 g)
  • Salz
  • etwas Olivenöl
  • 1 Schalotte
  • 4-5 Möhren
  • 3 Stangen Staudensellerie
  • 200 ml Gemüsebrühe
  • 150 g TK-Erbsen
  • 2 Handvoll geriebener Parmesan
  • 1 Stück Butter (à 40 g)

 

Zubereitung 

Reis in Salzwasser gar kochen.

Gleichzeitig Schalotte fein hacken, Möhren in kleine Würfel schneiden, Staudensellerie in dünne Scheiben schneiden. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und Schalotte, Möhren und Staudensellerie hinzufügen und für einige Minuten anbraten. Gemüsebrühe und Erbsen dazugeben, aufkochen und das Ganze bei niedriger Hitze und unter gelegentlichem Rühren köcheln lassen, bis das Gemüse gar ist. Nun den Reis, den geriebenen Parmesan sowie die Butter hinzufügen und eventuell nochmal mit Salz abschmecken.

Soja-Bolognese mit Oliven

In unserem Vorratsschrank habe ich vor wenigen Tagen noch eine Packung Soja-Schnetzel gefunden, die ich mir mal vor einiger Zeit im Laden mitgenommen hatte und die sich nun dem Verfallsdatum näherte. Daher habe ich sie gestern nun endlich verarbeitet und herausgekommen ist dieses köstliche Bolognesegericht. Was mir daran besonders gefällt, ist, dass sich die Soja-Schnetzel sehr stark mit der Soße vollsaugen, sodass sie sehr saftig schmecken und nicht so trocken, wie ich das von Fleisch kenne. Würde ich mich entscheiden müssen zwischen einer Bolognesesoße aus Fleisch und einer auf Sojabasis, so würde ich mich persönlich immer wieder für diese vegetarische Soja-Variante entscheiden, da sie mir wirklich deutlich besser schmeckt.

 

Zutaten (für 4 Personen)

  • 400 g Fussili
  • Salz
  • etwas Olivenöl
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 EL Tomatenmark
  • 150 g grobe Soja-Schnetzel
  • 500 g passierte Tomaten
  • 300 ml Gemüsebrühe
  • 100 ml Schlagsahne
  • 1 TL Kräuter der Provence
  • einige Kellen aufgefangenes Nudel-Kochwasser
  • schwarzer Pfeffer
  • 3 Handvoll grüne, entsteinte Oliven

 

Zubereitung 

Fussili in Salzwasser al dente kochen.

Gleichzeitig die Bolognese zubereiten: Zwiebel und Knoblauch fein hacken, Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und Zwiebel und Knoblauch darin anbraten. Tomatenmark hinzufügen und kurz mitbraten. Soja-Schnetzel hinzugeben und unter Rühren ebenfalls kurz mitbraten. Mit passierten Tomaten, Gemüsebrühe und Schlagsahne ablöschen, Kräuter der Provence hinzufügen, das Ganze aufkochen und anschließend bei niedriger bis mittlerer Hitze etwas einköcheln lassen; dabei immer mal wieder eine Kelle Nudel-Kochwasser hinzufügen, da die Soja-Schnetzel viel Flüssigkeit aufsaugen und das Ganze sonst schnell trocken werden würde. Oliven halbieren und hinzufügen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Fussili mit der Soja-Bolognesesoße servieren.

Bananen-Grießbrei

Da ich freitags immer frei habe, muss auch unser kleiner Sohnemann freitags nie in den Kindergarten, sondern darf mit mir zu Hause bleiben. Das genießen wir beide, denn so können wir freitags morgens immer etwas länger schlafen, wir haben Zeit für die Dinge, die uns Spaß machen, der Kleine hilft mir ein kleines Bisschen im Haushalt (noch tut er das mit großer Begeisterung) und zum Mittagessen koche ich uns dann immer etwas Leckeres. Da wir gerade viele Bananen übrig hatten, deren Schale sich bereits bräunlich verfärbte und die dann so kaum noch einer bei uns essen mag, habe ich daher nach einem Rezept gesucht, für das ich gleich alle Bananen verwenden kann, um nichts wegschmeißen zu müssen, und bin auf diesen leckeren Bananen-Grießbrei aus der Thermomix Rezeptwelt gestoßen. Ich habe dabei lediglich die Mengenangaben etwas verändert. Das Ergebnis war superlecker und erinnerte mich sehr an meine eigene Kindheit.

 

Zutaten (für 4 Personen)

  • 4 sehr reife Bananen
  • 600 ml Milch
  • 30 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 150 g Bio-Dinkelgrieß

 

Zubereitung (mit Thermomix TM31)

Bananen grob zerteilen, in den Mixtopf geben und wenige Sekunden auf Stufe 5 zerhäckseln. Milch, Zucker, Salz und Dinkelgrieß hinzufügen und 10 Sekunden/Stufe 3 verrühren, anschließend 10 Minuten/100°C/Stufe 2 kochen, bis der Grießbrei eindickt.

cremiges toskanisches Knoblauch-Hähnchen mit Linguine

Für dieses köstliche italienische Nudelgericht habe ich mich mal wieder von Pinterest inspirieren lassen. Anders als im Originalrezept vorgeschlagen habe ich allerdings statt getrockneten Tomaten frische verwendet und ich habe noch Frühlingszwiebeln hinzugefügt. Die Soße schmeckt herrlich cremig und knoblauchig-würzig. Auch mein Mann war total begeistert von dieser Kombination, sodass es dieses Gericht ganz bestimmt nicht zum letzten Mal bei uns gegeben hat.

 

Zutaten (für 4 Personen)

  • etwas Olivenöl
  • 500 g Hähnchenbrustfilets
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • 1 kleine Zwiebel
  • 3 Knoblauchzehen
  • 3 Handvoll Mini-Tomaten
  • 250 g Spinat (TK)
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 400 ml Hühnerbrühe
  • 300 ml Schlagsahne
  • 2 EL Speisestärke
  • 1 Handvoll geriebener Parmesan
  • ggf. etwas Knoblauchpulver
  • 300 g Linguine

 

Zubereitung

Hähnchenbrustfilets in mundgerechte Stücke schneiden. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, Hähnchenfleisch hinzugeben, rundherum anbraten, dabei mit Salz und Pfeffer würzen, dann aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen.

Zwiebel und Knoblauch fein hacken. Mini-Tomaten und Frühlingszwiebeln in dünne Scheiben schneiden. Zwiebel, Knoblauch, Mini-Tomaten, Spinat und Frühlingszwiebeln ins Bratfett geben und unter gelegentlichem Rühren anbraten, dann mit Hühnerbrühe und Schlagsahne ablöschen, aufkochen und anschließend bei niedriger bis mittlerer Hitze einköcheln lassen. Speisestärke mit etwas kaltem Wasser glatt rühren, hinzugeben und alles unter Rühren aufkochen, bis die Soße bindet. Parmesan einrühren und mit Salz, Pfeffer und nach Wunsch mit Knoblauchpulver abschmecken. Zum Schluss das Hähnchenfleisch wieder dazugeben.

Gleichzeitig Linguine al dente kochen.

Linguine zusammen mit der Soße und dem Fleisch anrichten.