Hefeteig-Hörnchen

Hefeteig-Hörnchen

Es ist Mittwoch, Mitte der Woche und ich habe frei. Resturlaub, den ich so kurz vor’m Jahreswechsel noch nehmen muss, damit er nicht verfällt. Auch unser kleiner Sohnemann durfte deshalb heute mit mir zu Hause bleiben und wir haben es uns so richtig schön gemütlich gemacht. Wir haben lange geschlafen, bis kurz vor 9 Uhr, wir haben viel gespielt (gerade sind hier Tut Tut Flitzer, Mega Bloks Bausteine und ein Holz-Angelspiel total angesagt), wir waren draußen im Schnee spazieren bei tollstem Sonnenscheinwetter, danach haben wir uns mit einem warmen Kakao auf dem Sofa aufgewärmt und anschließend haben wir diese leckeren, fluffigen Hörnchen gebacken. Das Rezept dafür hatte ich bei Slava gefunden und das Tolle daran ist, dass die Hörnchen gar nicht aufwendig sind. Im Gegenteil, mithilfe meines Thermomixes war der Teig in Nullkommanix hergestellt (natürlich kann man ihn auch von Hand kneten) und da der Teig nach der Herstellung auch nicht mehr gehen muss, kann man sofort loslegen und die Hörnchen daraus formen. Das nenne ich mal alltagstauglich! Wer mag, kann die Hörnchen vor dem Aufrollen auch noch süß bestreichen oder herzhaft belegen.

 

Zutaten (für 12 Hörnchen)

  • 250 ml lauwarme Milch
  • 1 Päckchen Trockenhefe (7 g)
  • 4 EL Zucker
  • 500 g Mehl + noch etwas mehr zum Ausrollen
  • 1 Prise Salz
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 1 Ei
  • 100 ml neutrales Öl
  • 1 Eigelb zum Bestreichen

 

Zubereitung (mit Thermomix TM 21)

Die lauwarme Milch mit Trockenhefe und Zucker in den Mixtopf geben und auf Stufe 2 verrühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Dann die übrigen Zutaten (500 g Mehl, Salz, Backpulver, 1 Ei und Öl) hinzufügen und alles 2 min / 40°C / Stufe 2 vermischen und zu einem glatten, homogenen Teig verarbeiten. Nun den Teig zu einer Kugel formen, auf bemehlter Arbeitsfläche zu einem dünnen Kreis mit einem Durchmesser von etwa 50 cm ausrollen, den Teigkreis in 12 gleichgroße „Kuchenstücke“ schneiden und diese jeweils von der breiten Seite her aufrollen. Das Eigelb verrühren und die aufgerollten Teighörnchen damit bestreichen. Im vorgeheizten Backofen bei 200°C Ober-/Unterhitze für etwa 15 bis 18 Minuten backen, bis die Hörnchen eine goldbraune Farbe bekommen.

Kichererbsen-Möhren-Suppe mit Kartoffeln

Kichererbsen-Möhren-Suppe mit Kartoffeln

Weil die Schneemassen da draußen unser Immunsystem gerade ordentlich herausfordern und ich daher etwas Wärmendes, Gemüsiges kochen wollte, habe ich mich auf die Suche begeben nach einer Gemüsesuppe und bin in einer älteren Ausgabe von „So isst Italien“ fündig geworden. Dort habe ich diese tolle vegetarische Suppe entdeckt, doch anders als im Originalrezept habe ich noch Kartoffeln hinzugefügt, um das Ganze etwas sättigender zu machen. Eine wirklich leckere, schmackhafte Suppe, die durch den Ingwer und die Frühlingszwiebeln eine leichte Schärfe bekommt. Fleischfans können auch noch ein paar Würstchen oder kleine Hackbällchen hinzufügen. Köstlich!

 

Zutaten (für 5 Personen)

  • etwas Olivenöl
  • 650 g Kartoffeln
  • 5 große Möhren
  • 1 große Speisezwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Stück Ingwer (8 g)
  • 1/2 TL Paprikapulver edelsüß
  • 1/2 TL Kreuzkümmel gemahlen
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • 1,2 l Gemüsebrühe
  • 2 Dosen Kichererbsen (2 x 265 g Abtropfgewicht)
  • Zucker
  • 1 Frühlingszwiebel
  • Petersilie

 

Zubereitung

Kartoffeln schälen und in kleine Würfel schneiden. Möhren ebenfalls in kleine Würfel schneiden. Zwiebel, Knoblauchzehen und Ingwer fein hacken. Olivenöl in einem großen Topf erhitzen, dann Kartoffeln, Möhren, Zwiebel, Knoblauch und Ingwer dazugeben und unter Rühren gleichmäßig anbraten. Mit Paprikapulver, Kreuzkümmel, Salz und Pfeffer bestreuen und weiter anschwitzen. Dann mit Gemüsebrühe ablöschen und das Ganze mit Deckel abgedeckt für etwa 10 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen, bis die Kartoffeln und die Möhren fast gar sind.

In der Zwischenzeit die Kichererbsen in einem Sieb abgießen und mit kaltem Wasser abspülen. Frühlingszwiebel in feine Ringe schneiden, Petersilie hacken.

Nach Ablauf der 10-minütigen Kochzeit die Kichererbsen dazugeben und kurz mitgaren lassen. Anschließend etwa die Hälfte des ganzen Gemüses im Topf mit einer Schaumkelle herausholen und beiseite stellen, dann die Suppe pürieren. Mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken. Nun das zuvor beiseite gestellte Gemüse als Einlage wieder in die pürierte Suppe geben. Die Suppe auf Teller verteilen und mit Frühlingszwiebeln und Petersilie garniert servieren. Dazu passt Baguette.

 

Quelle

Zeitschrift „So isst Italien“, Ausgabe Nr. 02/2017 (Februar/März), S. 82, „Kichererbsen-Karotten-Suppe (Zuppa di ceci e carote).

einfache Pfannkuchen

einfache Pfannkuchen herzhaft & süß

Heute möchte ich euch das Grundrezept für Pfannkuchenteig vorstellen, nach welchem wir meistens unsere Pfannkuchen zubereiten. Das Rezept stammt von Lecker und hat sich für uns schon länger bewährt. Doch ich möchte ehrlich sein: Dieser Blogeintrag ist nicht mein alleiniger Verdienst, denn tatsächlich habe ich hierfür lediglich den Teig angerührt. Gebacken hat mein Mann die Pfannkuchen. Der kann das nämlich richtig gut und ringt mir jedesmal auf’s Neue meinen Respekt ab, wenn er wie ein Profikoch mit Kochschürze in der Küche steht und die Pfannkuchen aus der Pfanne heraus in die Luft wirft, die dann tatsächlich auch wieder in der Pfanne landen (und nicht wie bei mir auf dem Fußboden, auf meinem Kopf oder auf dem Schrank, haha). Wie ich es von ihm gewohnt bin, hat mein Mann uns richtig leckere, dünne und technisch einwandfreie Pfannkuchen gebacken, die wir dann nach Lust und Laune sowohl herzhaft als auch süß belegt haben. Das war ein tolles Sonntags-Mittagessen, das auch unserem kleinen Zwerg geschmeckt hat. Übrigens: Übrig gebliebene Pfannkuchen kann man wunderbar in Scheiben schneiden und seinen Kindern am nächsten Tag noch mit in die Brotdose packen, dann haben sie im Kindergarten oder in der Schule noch einen leckeren Snack.

 

Zutaten (für ca. 6 Pfannkuchen je à 30 cm Durchmesser)

für den Pfannkuchen-Teig:

  • 500 ml Milch
  • 3 Eier
  • 250 g Mehl
  • 1 Prise Salz
  • etwas Butter zum Backen

 

Zubereitung

Für den Pfannkuchen-Teig zunächst die Milch mit den Eiern verquirlen. Dann das Mehl mit dem Salz mischen und unter die Milch-Eier-Mischung rühren. Wer mag, kann dem Teig noch etwas Backpulver oder einen Schuss Mineralwasser beimischen; das soll den Teig besonders fluffig und luftig machen. Ich habe jedoch darauf verzichtet. Nun alles zu einem glatten, klümpchenfreien, dünnflüssigen Teig verrühren und diesen für 10 Minuten quellen lassen. Butter in einer großen Pfanne (30 cm Durchmesser) zerlassen und den Teig portionsweise mit einer Suppenkelle hineingeben, für etwa 2 bis 3 Minuten stocken lassen, dann wenden und die andere Seite ebenfalls etwa 2 Minuten stocken lassen. Dann den fertig gebackenen Pfannkuchen aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen; anschließend mit dem übrigen Teig ebenso verfahren.

Die Pfannkuchen entweder herzhaft (z.B. mit Schinken, geriebenem Käse und frischen Kräutern) oder süß (z.B. mit Apfelmus, Rosengelee oder Haselnusscreme) belegen und aufrollen.

schnelle Brötchen

schnelle Brötchen

Ich habe bestimmt schon öfter erwähnt, dass ich sehr wählerisch bin, was Brot und Brötchen angeht. Im Alltag rege ich mich häufig innerlich darüber auf, wie trocken die meisten Brote und Brötchen schmecken, die ich einkaufe und das, obwohl ich Backwaren überall kaufe, wo es nur denkbar ist, doch ich stelle immer wieder fest, dass mir die Backwaren nirgends wirklich schmecken. Oft schon am Einkaufstag mag ich das Zeug einfach nicht mehr essen, weil der Teig so fest, so kompakt ist und überhaupt nicht weich und frisch. Inzwischen habe ich den leisen Verdacht, dass die „echten“ Bäcker heutzutage nichts mehr von Discount-Bäckern unterscheidet. Tatsächlich kenne ich genau eine einzige Bäckerei, bei der mir die Backwaren wirklich richtig gut schmecken und bei der ich die Brötchen oder auch Brot selbst drei Tage nach dem Kauf noch gerne essen mag und genau von dieser Bäckerei weiß ich, dass dort noch alles selbst gebacken wird, ohne Teigrohlinge. Leider befindet sich diese besagte Vorzeige-Bäckerei in meinem Heimatbundesland, 500 km weit entfernt, sodass ich dort nur selten einkaufen kann. Hier vor Ort habe ich bislang leider noch nichts Vergleichbares gefunden und das, obwohl ich so ziemlich alle Bäckereien teste, an denen ich vorbei komme. So keimt in mir mehr und mehr der Wunsch auf, immer öfter selber Brot und Brötchen zu backen, um mich nicht länger von der schlechten Qualität hiesiger Bäcker abhängig zu machen. Da das allerdings im Alltag neben Arbeit, Haushalt und Kind oft sehr zeitaufwendig ist, bin ich stets auf der Suche nach schnellen Lösungen und so habe ich bei Einfach mal einfach diese relativ schnellen Brötchen entdeckt. Relativ deshalb, weil der Hefeteig am Anfang natürlich einige Stunden braucht, um aufzugehen, doch das Tolle daran ist, dass der Teig sich dann zwei Wochen lang im Kühlschrank hält und man sich bei Bedarf nur ein bisschen Teig abzuschneiden braucht, um ein paar Brötchen daraus zu backen. Man hat den Aufwand also nur einmal und kann dann zwei Wochen lang davon zehren. In dem Fall ist es natürlich lohnenswert, gleich eine größere Menge Teig herzustellen, doch weil ich erst einmal testen wollte, ob die Brötchen funktionieren, habe ich nur Teig für drei Brötchen zubereitet. Nachdem ich nun jedoch ganz begeistert davon bin, werde ich beim nächsten Mal definitiv eine größere Menge Teig herstellen. Die Brötchen haben eine schöne Kruste, sind innen schön fluffig weich und schmecken echt lecker. Was die Größe der Brötchen angeht, so sind sie recht groß und können eigentlich auch als kleine Brote durchgehen. Wer seine Brötchen also lieber etwas kleiner mag, macht aus dem Teig anstatt drei Brötchen einfach ein paar mehr. Der Vorteil bei diesem Rezept ist außerdem, dass man sich langes Teigkneten erspart, denn der Teig ist nach dem Gehen und Kühlen sofort verarbeitungsfertig.

 

Zutaten (für 3 Brötchen)

  • 460 g Mehl + noch etwas mehr
  • 1 Päckchen Trockenhefe (7 g)
  • 360 ml lauwarmes Wasser
  • 1 gestrichener EL Salz

 

Zubereitung

460 g Mehl mit der Trockenhefe, dem lauwarmen Wasser und Salz in eine große Schüssel geben und mit einem Löffel verrühren, bis ein homogener, feuchter Teig entstanden ist, der am Schüsselrand klebt. Den Deckel der Schüssel nur lose auflegen und die Schüssel zusätzlich mit einem Küchentuch abgedeckt für 2 Stunden an einem warmen Ort gehen lassen. Dann die Schüssel mit lose aufgelegtem Deckel (ohne Küchentuch) für etwa 1 Stunde in den Kühlschrank stellen.

Um den Teig nun zu verarbeiten, die Oberfläche des Teigs zunächst mit etwas Mehl bestäuben. Für ein Brötchen ein etwa pampelmuse-großes Stück Teig mit der Schere abschneiden (entspricht etwa 1/3 des gesamten Teigs) und mit so viel Mehl bestäuben, dass es nicht mehr an den Fingern klebt. Jetzt wird aus dem Stück Teig eine Teigkugel geformt, indem die Oberfläche immer wieder über die Seite gestreckt nach unten gezogen und dort eingeschlagen wird; dabei wird die Teigkugel immer wieder rotiert. Eine gute Anleitung dafür könnt ihr diesem (englisch-sprachigen) Video entnehmen. Nun aus dem übrigen Teig zwei weitere Brötchen wie zuvor beschrieben formen. Die drei Teigkugeln nun mit genügend Abstand zueinander auf eine Lage Backpapier setzen und für weitere 90 Minuten gehen lassen. Kurz vor dem Backen die Oberfläche der Teigkugeln mit einem geriffelten Messer jeweils kreuzweise einritzen, dann die Teigkugeln samt Backpapier auf ein Ofengitter setzen. Die Brötchen auf der mittleren Schiene im vorgeheizten Backofen bei 230°C Ober-/Unterhitze für etwa 30 Minuten backen; dabei ein Backblech in die unterste Schiene schieben und in dieses etwa 250 ml Wasser gießen (durch den Wasserdampf erhalten die Brötchen eine schöne Kruste). Etwa 10 Minuten vor Ablauf der Backzeit die Brötchen wenden, sodass die Unterseite dann jeweils oben liegt. Die fertig gebackenen Brötchen aus dem Ofen holen und erst dann anschneiden, wenn sie vollständig erkaltet sind.

Müsliriegel

Müsliriegel

Wenn unser kleiner Zwerg seinen Mittagsschlaf macht, dann nutze ich oft die Zeit und mache mich im Internet auf die Suche nach tollen Do-It-Yourself-Ideen, die ich im Alltag ohne viel Aufwand umsetzen kann. So bin ich vor wenigen Tagen bei my muesli auf diese leckeren Müsliriegel aufmerksam geworden, für die man nur wenige Zutaten braucht, die in der Regel auch jeder zu Hause hat. Anders als im Originalrezept habe ich unsere Müsliriegel zusätzlich noch mit etwas geschmolzener Schokolade überzogen. In einem luftdicht verschlossenen Glas aufbewahrt, bleiben die Müsliriegel einige Tage lang frisch, wobei sich die Frage nach der Haltbarkeit bei uns nicht wirklich stellt, denn so lange überleben die leckeren Dinger hier sowieso nicht. :-)

 

Zutaten (für ca. 10 Riegel)

  • 150 g Müsli oder gemischte Cornflakes
  • 50 g Mehl
  • 50 g Apfelmus
  • 40 g Agavendicksaft (oder flüssiger Honig)
  • 40 g cremiger, fester Honig
  • ein paar Stücke Schokolade

 

Zubereitung

Müsli bzw. Cornflakes je nach Größe eventuell noch etwas zerbröseln, dann mit Mehl, Apfelmus, Agavendicksaft und cremigem Honig sorgfältig vermischen, bis eine homogene Masse entstanden ist. Diese anschließend auf ein mit Backpapier ausgelegtes Ofengitter streichen (auf eine Fläche von etwa 18 x 18 cm). Im vorgeheizten Backofen bei 170°C Ober-/Unterhitze für etwa 20 Minuten backen. Noch im warmen Zustand mit einem scharfen Messer in Stücke schneiden und dann vollständig erkalten lassen. Ein paar Stückchen Schokolade in einem kleinen Topf erhitzen und schmelzen lassen, dann die Müsliriegel damit beträufeln. Die Schokolade fest werden lassen.

weihnachtliches Kekshäuschen mit Zuckerguss

weihnachtliches Kekshäuschen mit Zuckerguss

Es dauert nicht mehr lang, dann haben wir schon den ersten Advent. Passend dazu, haben wir es uns daheim schon so richtig gemütlich weihnachtlich eingerichtet mit unserer Holzpyramide, Räuchermännchen, Lichterketten im Fenster, die uns schon am Nachmittag, wenn es draußen dunkel wird, wohlig warmes Licht spenden, mit Kerzen, die weihnachtlich duften und mit Tellern voll Lebkuchen und Mandarinen. Und um die vorweihnachtliche Stimmung noch weiter anzuheizen, habe ich gestern Nachmittag dieses niedliche, kleine Häuschen gebastelt, das aus Butterkeksen, Zuckerguss und buntem Zuckerdekor besteht. Die Idee hatte ich bei minidrops gesehen und da wir zufällig noch Kekse da hatten, könnte ich sofort loslegen. Eigentlich hatte ich etwas gesucht, das ich zusammen mit unserem kleinen Sohnemann basteln könnte und auch, wenn diese Häuschen sich sicherlich wunderbar für das vorweihnachtliche „Backen“ mit Kindern eignen, so sind sie meiner Meinung nach eher ungeeignet für Kleinkinder, da das Zusammensetzen der Kekse doch etwas handwerkliches Geschick erfordert. Unser kleiner Zwerg hatte trotzdem viel Freude daran, mir dabei zu helfen, den Zuckerguss anzurühren, gelegentlich auch mal davon zu naschen und die Zuckerstreusel auf das Dach des Häuschens zu streuen. :-)

 

Zutaten (für 1 Häuschen)

  • 6 Butterkekse
  • 1 scharfes Messer
  • Puderzucker
  • etwas Wasser
  • Zuckerdekor

 

Zubereitung

Zuerst werden die Butterkekse vorbereitet: Für jedes Häuschen benötigt ihr 1 ganzen Keks für die Unterseite (siehe 1. im Foto unten), 1 halbierten Keks (also beide gleich große Hälften; siehe 2. im Foto unten) für die kurzen Seiten, 2 ganze Kekse, bei denen jeweils an einer der kurzen Seiten vorsichtig die Ecken abgeschnitten werden (siehe 3. im Foto unten) für die langen Seiten sowie 2 ganze Kekse für das Dach (siehe 1. im Foto unten).

Butterkekse

Nun wird aus Puderzucker und etwas Wasser ein Zuckerguss angerührt. Je mehr Wasser ihr hinzufügt, desto flüssiger wird der Guss. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass der Zuckerguss besser hält, wenn er dicker, zäher ist.

Jetzt wird das Häuschen zusammengesetzt und mithilfe des Zuckergusses zusammen „geklebt“. Den Guss fest werden lassen.

Dann könnt ihr mithilfe von Zuckerguss und Zuckerdekor euer Häuschen hübsch verzieren.

Brownie-Käsekuchen

Brownie-Käsekuchen

Vor wenigen Tagen hatte mein Mann Geburtstag und weil er Käsekuchen liebt, habe ich für ihn – wie auch schon in den Jahren 20132014 und 2016 – wieder eine neue Käsekuchen-Variante herausgesucht, um ihm damit eine kleine Freude zu machen. Dieses Mal fiel meine Wahl auf einen Käsekuchen mit saftigem Brownie-Boden, den ich bei passion for fashion and more gefunden hatte. Lecker!

 

Zutaten (für 1 Springform mit 18 cm Durchmesser)

  • 90 g Butter
  • 90 g Zartbitter-Schokolade, in kleine Stücke zerbröckelt
  • 150 g + 120 g Zucker
  • 1 + 2 Eier
  • 50 ml Milch
  • 80 g Mehl
  • 380 g Frischkäse Natur
  • 1 Päckchen Bourbon-Vanillezucker
  • 100 g Naturjoghurt

 

Zubereitung

Für den Brownie-Boden 90 g Butter und 90 g Zartbitter-Schokolade in einen kleinen Topf geben, erhitzen und unter Rühren schmelzen lassen. Dann 150 g Zucker, 1 Ei und 50 ml Milch einrühren. 80 g Mehl dazugeben und den Teig glatt rühren. Den Springformboden mit einer Lage Backpapier auslegen, den Boden und den Rand einfetten und den Brownie-Teig in die Form geben. Im vorgeheizten Backofen bei 180°C Ober-/Unterhitze für etwa 20 Minuten backen, dann den Boden aus dem Ofen holen und abkühlen lassen. Die Ofentemperatur auf 160°C Ober-/Unterhitze zurückdrehen.

In der Zwischenzeit die Käsekuchen-Masse zubereiten: Dazu 380 g Frischkäse mit 120 g Zucker, 2 Eiern, 1 Päckchen Bourbon-Vanillezucker und 100 g Naturjoghurt glatt rühren, die Masse auf den vorgebackenen Brownie-Boden geben und gleichmäßig verteilen. Im Backofen bei 160°C Ober-/Unterhitze für etwa 45-50 Minuten backen.

Acrylbild „Herbstbaum“

Acrylbild Herbstbaum

Nachdem in den letzten Wochen der eisige, grau-trübe Winter über uns hereingebrochen ist und uns schon so viel Schnee beschert hat, dass mein Mann und unser Sohn bereits den ersten großen Schneemann bauen konnten, ist nun seit ein paar Tagen der goldene, sonnige Herbst zu uns zurückgekehrt mit deutlich milderen Temperaturen. Dies hat mich auf die Idee gebracht, den bunten Herbst doch noch einmal als Thema für eine größere Malaktion mit unserem Sohnemann aufzugreifen und so haben wir gestern Nachmittag gemeinsam diesen schönen Herbstbaum angefertigt, der gerade seine farbenfrohen Blätter verliert. Zuerst haben wir mit einem Pinsel den Stamm aufgemalt. Anschließend haben wir für die bunten Blätter alte, ausgediente Weinkorken genommen, die wir jeweils in Acrylfarbe getaucht und dann aufgetupft haben. Statt dem Stamm könnte man auch einen braunen Händeabdruck des Kindes nehmen, doch darauf hat sich unser kleiner Schatz nicht eingelassen. :-) Wer mag, kann das Bild auch noch weiter verschönern, indem man z.B. noch Eichhörnchen, Eulen oder andere kleine Tierchen mit auf’s Bild malt. Eine sehr schöne Idee, die ich bei Pinterest gefunden habe.

 

benötigtes Material

  • 1 DIN-A4-Blatt
  • Acrylfarben in Herbsttönen (Gelb, Orange, Ocker, Rot, Dunkelrot und Braun)
  • einen dickeren Pinsel
  • mehrere Weinkorken

Kartoffelbrei-Auflauf mit Rahmspinat & Spiegeleiern

Kartoffelbrei-Auflauf mit Rahmspinat & Spiegeleiern

Gestern Abend gab es bei uns dieses leckere Gericht, das ich bei Eine Prise Lecker gefunden hatte. Schon als Kind habe ich Kartoffeln mit Rahmspinat und Spiegeleiern geliebt, daher musste ich diese Variante davon auch sofort ausprobieren. Allerdings habe ich das Ganze noch ein wenig abgewandelt, indem ich noch Erbsen und in feine Streifen geschnittene Lyoner-Wurst hinzugefügt habe, die unser kleiner Sohnemann nämlich zur Zeit sehr gerne isst. Ein wirklich sagenhaft leckeres Essen, das sehr einfach in der Zubereitung ist und tolle Kindheitserinnerungen wach ruft.

 

Zutaten (für 5 Personen)

  • 1,2 kg Kartoffeln
  • Salz
  • Milch
  • etwas Butter
  • schwarzer Pfeffer
  • 450 g TK-Rahmspinat
  • 2 Schalotten
  • etwas Bratöl
  • 3 Handvoll TK-Erbsen
  • 2 Handvoll Lyoner-Wurst, in Streifen geschnitten
  • 100 ml Schlagsahne
  • etwas frisch geriebene Muskatnuss
  • 5 Eier

 

Zubereitung

Für den Kartoffelbrei die Kartoffeln schälen und in gesalzenem Wasser gar kochen, dann die Kartoffeln abgießen, zurück in den Topf geben und mit Milch und Butter zerstampfen, bis der Kartoffelbrei eine weiche, cremige Konsistenz hat. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Den Rahmspinat auftauen lassen. Schalotten fein hacken. Bratöl in einer Pfanne erhitzen und die Schalotten darin anschwitzen. Dann den Rahmspinat dazugeben und unter Rühren erhitzen. Erbsen, Lyoner-Wurst und Schlagsahne hinzugeben, das Ganze noch ein paar Minuten einköcheln lassen und mit Salz, Pfeffer und frisch geriebener Muskatnuss abschmecken.

Eine Auflaufform (ca. 30 x 40 cm) einfetten und die Rahmspinat-Erbsen-Lyoner-Mischung hineingeben. Den Kartoffelbrei gleichmäßig darüber verteilen und glatt streichen. Anschließend die Eier darüber aufschlagen und das Ganze im vorgeheizten Backofen bei 180°C Ober-/Unterhitze für etwa 20 Minuten backen, bis die Eier gestockt sind.

Armstulpen mit Knöpfen

Armstulpen

Vor kurzem hatte meine Mama Geburtstag und zu diesem Anlass habe ich für sie diese kuschelig weichen Armstulpen genäht. Sowohl das (kostenlose) Schnittmuster als auch eine gut verständliche Foto- und Video-Anleitung dafür habe ich bei Dots Designs gefunden. Ein tolles Nähprojekt, das sich hervorragend für Nähanfänger eignet.

verwendetes Material

  • weinroter Fleecestoff
  • Holzknöpfe mit Blumen-, Herzchen- und Schmetterlingsmotiven