wiederverwendbare Kosmetikpads

Heute präsentiere ich euch etwas zum Thema Nachhaltigkeit. In der Vergangenheit habe ich für meine abendliche Abschminkroutine gerne handelsübliche Wattepads verwendet und wie ihr ja sicherlich wisst, kann man diese nur ein einziges Mal benutzen und dann schmeißt man sie weg. Das ist eine ganz schöne Verschwendung; es kostet auf Dauer nicht nur viel Geld, weil man die Pads ständig nachkaufen muss, nein, es ist auch eine Zumutung für die Umwelt, denn – wie ich jüngst einem Internetartikel entnehmen konnte – scheinen Wattepads sogar Glyphosatrückstände zu enthalten, da die Baumwolle, die größtenteils dafür verwendet wird, von genmanipulierten Baumwollfeldern aus Indien stammt. All dies fand ich derart bedenklich, dass ich mich im Internet nach einer Alternative umgesehen habe. Und so habe ich die Idee aufgeschnappt, mir aus einem alten Handtuch sowie einem ausrangierten Shirt einfach meine eigenen Kosmetikpads zu nähen. Durch das rauere Handtuch und das glatte, anschmiegsame Shirt haben meine Pads zwei unterschiedliche Seiten: Eine raue Seite (im Bild die weiße Seite) und eine glatte Seite (im Bild die rote Seite). Der klare Vorteil besteht dabei darin, dass meine Pads waschbar sind und somit immer wieder verwendet werden können. Zum Waschen stecke ich meine Pads übrigens in ein Wäschesäckchen.

Lunchbox Krippe 2

Heute habe ich mal wieder eine kleine Inspiration für euch, was ihr in die Brotdosen eurer Knirpse so alles hineinpacken könntet. Folgendes isst unser kleiner Zwerg (2einhalb Jahre alt) zur Zeit gerne:

  • Geflügenwürstchen
  • Banane
  • Apfelspalten (geschält)
  • Salatgurke (geschält)
  • dunkle, kernlose Weintrauben
  • süße Waffel
  • Wassermelone (ohne Kerne)
  • weiches, feinkörniges Brot, einmal mit Frischkäse/Käsescheibe und einmal mit grober Leberwurst (Rinde entfernt)

Nudeln mit DDR-Tomatensoße

Heute habe ich zwar ein eher ungesundes, dafür aber ein für mich mit vielen angenehmen Kindheitserinnerungen verknüpftes Gericht für euch. Jeder, der in der DDR geboren bzw. aufgewachsen ist, wird die „rote Soße“ kennen, die es damals in jeder Schulspeisung gegeben hat und die sogar heute noch als ein Klassiker aus DDR-Zeiten bekannt ist. Ich war zwar selbst erst vier Jahre alt, als Deutschland geeint wurde, doch selbst während meiner Schulzeit im Osten war diese Soße noch häufig vorzufinden und ich habe sie geliebt. Darum darf diese leckere Ossi-Soße natürlich nicht auf meinem Blog fehlen.

 

Zutaten (für 4 Personen)

  • 400 g Nudeln, z.B. Penne
  • Salz
  • etwas Pflanzencreme
  • 2 rote Zwiebeln
  • 300 g Wurstreste (z.B. Jagdwurst, Geflügel-Mortadella)
  • 1-2 EL Mehl
  • 600 ml Wasser
  • 1 Tasse (ca. 200 ml) Tomatenketchup (kein Gewürzketchup)
  • schwarzer Pfeffer
  • etwas Zucker

 

Zubereitung

Nudeln in reichlich gesalzenem Wasser al dente kochen, dann in einem Sieb abseihen und abtropfen lassen.

Gleichzeitig die Zwiebeln und die Wurstreste klein schneiden und in einer Pfanne mit etwas erhitzter Pflanzencreme etwa 10 Minuten lang unter regelmäßigem Wenden kross anbraten. Dann Mehl darüber stäuben und unter Rühren anschwitzen, anschließend mit Wasser und Tomatenketchup ablöschen und unter ständigem Rühren aufkochen, sodass keine Klümpchen entstehen und die Soße bindet. Mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken.

Bananenkuchen

Ich bin wirklich bestrebt, Lebensmittelreste zu vermeiden, doch leider habe ich gestern Mittag zwei überreife Bananen in unserer Obstetagere entdeckt. Um sie dennoch nicht verkommen zu lassen, habe ich dann gestern noch diesen Bananenkuchen gebacken, den ich mir bei The Culinary Trial herausgesucht hatte und der für einen Trockenkuchen wirklich wahnsinnig lecker und vor allem saftig schmeckt. Anders als im Originalrezept habe ich allerdings einen Teil des Zuckers durch Zuckerersatzstoff (Birkenzucker bzw. Xylit) bzw. braunen Zucker ersetzt, ich habe zum Teil Dinkelvollkornmehl verwendet und ich habe den Bananenanteil erhöht. Überraschenderweise ist der Kuchen auch heute am zweiten Tag noch wunderbar weich und saftig. Wer mag, kann den Kuchen noch mit etwas Puderzucker bestäuben oder etwas geschlagene Sahne dazu servieren, doch der Kuchen ist so köstlich, dass man eigentlich nichts mehr dazu braucht.

 

Zutaten (für 1 Springform mit 18 cm Durchmesser)

  • 40 g weißer Zucker
  • 30 g brauner Zucker
  • 30 g Birkenzucker
  • 50 g weiche Butter
  • 1 Prise Salz
  • 1 großes Ei
  • 90 g Weizenmehl
  • 90 g Dinkelvollkornmehl
  • 1 gestrichener TL Natron
  • 2 sehr reife Bananen
  • 125 ml Milch

 

Zubereitung

Die verschiedenen Zuckerarten mit Butter und Salz schaumig schlagen, dann das Ei hinzufügen und unterrühren. Beide Mehlsorten und Natron dazugeben und alles zu einem glatten Teig verarbeiten. Die Bananen mit einer Gabel zerdrücken und zusammen mit der Milch zum Teig geben und alles gut verrühren. Nun den Teig in eine gefettete Springform füllen und im vorgeheizten Backofen bei 160°C Ober-/Unterhitze für etwa 40 Minuten backen. Stäbchenprobe machen: Ein Holzstäbchen in den Teig stechen; wenn er sauber wieder herauskommt, dann ist der Kuchen fertig,

selbstgemachter Hustensaft

Es ist wieder soweit. Der ständige Wechsel zwischen hitzigen Temperaturen über 30°C und kühlerem Regenwetter mit Gewittereinlagen haben wohl dazu beigetragen, dass unser Sohn und ich nun mit einer blöden Sommergrippe daheim flach liegen. Von Fieber über Haslweh bis Husten und Schnupfen sind wir bestens ausgestattet und es mangelt uns an nichts. Deshalb habe ich aus Zwiebeln, Ingwer und Kandiszucker einen natürlichen Hustensaft für uns angesetzt. Herausgekommen sind hierbei etwa 100 ml Hustensaft.

 

Zutaten (für 1 Glas à 300 ml)

  • 2 größere rote Zwiebeln
  • 1 Stück Ingwer (ca. 10 g)
  • 50 g Tee-Kandis (Kandiszucker in Ingwer-Sirup eingelegt)

 

Zubereitung

Zwiebeln in gröbere Stücke schneiden, Ingwer schälen und klein schneiden. Beides zusammen mit dem Kandiszucker in ein Glas schichten, verschließen und an einem warmen Ort (z.B. auf der Heizung oder in der Sonne) für 1-2 Tage ziehen lassen, bis die Zwiebeln ordentlich Saft gebildet haben. Dann den Saft durch ein Sieb gießen und auffangen.

Marmorkuchen mit Süßkirschen

Unser kleiner Sohnemann ist bereits seit einigen Monaten ein kleiner Mittagsschlafverweigerer, doch weil er zur Zeit krank ist und ihn das ziemlich schlaucht, hat er sich heute tatsächlich zu einem längeren Mittagsschläfchen bewegen lassen. Diese Zeit habe ich genutzt, um diesen tollen Marmorkuchen mit süßen Kirschen drin zu backen und unseren süßen Zwerg, der Kuchen liebt, damit zu überraschen. Und die Überraschung scheint geglückt, denn es war das Herzerwärmendste, das eine Mutter sich wünschen kann, wenn der eigene Sohn am Esstisch sitzt, munter den von Mama gebackenen Kuchen wegputzt und sagt „Mama, das schmeckt gut“.

 

Zutaten (für 1 Springform mit 18 cm Durchmesser)

  • 130 g weiche Butter
  • 30 g brauner Zucker
  • 30 g weißer Zucker
  • 20 g Birkenzucker
  • 1 Päckchen Bourbon-Vanillezucker
  • 2 Eier
  • 1 Prise Salz
  • 100 g Dinkelmehl
  • 100 g Weizenmehl
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • 50 ml + 1 EL Milch
  • 2 EL Kakaopulver
  • 2-3 Hände voll Süßkirschen

 

Zubereitung

Butter mit braunem, weißem, Birken- sowie Bourbon-Vanillezucker, Eiern und Salz schaumig schlagen. Dinkel- und Weizenmehl, Backpulver und 50 ml Milch hinzufügen und alles zu einem glatten, geschmeidigen Teig verrühren. 2/3 des Teigs in die mit einer Lage Backpapier ausgelegten und eingefetteten Springform füllen. Das übrige 1/3 Teig mit Kakaopulver und 1 EL Milch glatt rühren, auf den hellen Teig in der Springform geben und mit einer Gabel alles so vermischen, dass ein Marmormuster entsteht. Zum Schluss noch die Kirschen jeweils halbieren, die Kerne entfernen und die Kirschhälften gleichmäßig auf den Teig setzen und leicht eindrücken. Im vorgeheizten Backofen bei 180°C Ober-/Unterhitze für etwa 30 Minuten backen.

Fusilli mit Erbsensoße

Heute habe ich wieder ein schnelles Kindergericht für euch, nämlich diese leckeren vegetarischen Fusilli in cremiger Erbsensoße. Bei uns gibt es häufiger Erbsen, weil die besonders unser kleiner Sohn sehr gerne isst; daher kam ich auf die Idee, eine einfache Erbsensoße zuzubereiten. Bei den dafür verwendeten Fusilli handelt es sich hier eigentlich um Rote-Linsen-Fusilli, die im ungekochten Zustand eine rote Farbe aufweisen, doch wie ihr auf meinem Foto erkennen könnt, ist nach dem Kochvorgang leider nichts mehr von der schönen roten Farbe übrig. Nun ja, das tut dem Geschmack selbstverständlich keinen Abbruch, wäre aber wohl schick für’s Auge gewesen. Wer mag, kann die Nudeln noch mit etwas geriebenem Käse bestreuen.

 

Zutaten (für 3 Personen)

  • 250 g Fusilli (z.B. Rote-Linsen-Fusilli)
  • Salz
  • 250 g Erbsen
  • 100 ml Kochsahne
  • etwas schwarzer Pfeffer
  • etwas Zucker

 

Zubereitung

Fusilli in Salzwasser gar kochen, dann abseihen und dabei 1/2 Tasse (ca. 100 ml) vom Nudelkochwasser auffangen. Erbsen in einem separaten Topf mit etwas Wasser gar kochen, dann abseihen. 1 Kelle voll Erbsen abnehmen und beiseite stellen, die restlichen Erbsen zusammen mit der Kochsahne und dem zuvor aufgefangenen Nudelkochwasser zurück in den Kochtopf geben, fein pürieren und aufkochen. Mit Salz sowie etwas Pfeffer und Zucker abschmecken. Die Erbsensoße mit den Fusilli vermischen und die zuvor beiseite gestellten (ganzen) Erbsen unterheben.

8-Tassen-Salat

Heute Abend habe ich unser Abendbrot ein wenig aufgepeppt, indem ich uns noch diesen leckeren Salat dazu serviert habe. Das Rezept dafür stammt von Chefkoch, doch anders als dort, habe ich meinem Salat noch eine Tasse grünen Kraussalat beigefügt und ich habe das im Originalrezept vorgeschlagene Miracle Whip Mayonnaise-Dressing durch simplen Naturjoghurt plus Salz, Pfeffer, Zucker ersetzt, da mich die Zutatenliste solcher Fertigprodukte immer häufiger skeptisch macht. Der Salat schmeckt herrlich frisch und lässt sich auch prima auf’s Brot streichen. Lecker!

 

Zutaten (für 6 Personen)

  • 1 Tasse gewürfelte + in Salzwasser gekochte Kartoffeln
  • 1 Tasse hart gekochte + gehackte Eier
  • 1 Tasse gewürfelte Salatgurke; alternativ Gewürzgurken + etwas Sud
  • 1 Tasse gewürfelte (süße) Äpfel
  • 1 Tasse gewürfelte Wurstreste (z.B. Schinken, Salami)
  • 1/2 – 1 Tasse gewürfelte rote Zwiebeln
  • 1 Tasse gehackten grünen Kraussalat
  • 1 Tasse Naturjoghurt
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • Zucker

 

Zubereitung

Alle Tassen in eine Salatschüssel geben und vermischen. Mit Salz, schwarzem Pfeffer und etwas Zucker abschmecken.

kleine Häkelherzchen

Schon seit langer Zeit nehme ich mir vor, mir das Häkeln beizubringen, doch aus Zeitmangel kam es dazu bisher nicht. Sicher werden jetzt einige denken „Was? Das lernt man doch in der Schule!“, doch als bei mir in der Grundschule Häkeln als Wahlpflichtfach angeboten wurde, entschied ich mich damals lieber für den Schachclub und so gehörte ich leider bislang zu den Menschen, die mit Häkeln so gar nichts am Hut hatten. Doch das wird nun anders werden, denn jüngst habe ich mich an mein allererstes Häkelprojekt herangewagt. In Eva’s Youtube-Kanal „DIY Inspiration“ habe ich nämlich diese wunderbare Häkel-Anfänger-Anleitung gefunden, die mithilfe eines genialen Videos genau zeigt, wie man diese süßen Herzchen-Anhänger häkeln kann. Inzwischen habe ich sie in mehreren Farben nachgehäkelt und auch, wenn man am Feinschliff noch arbeiten kann, so bin ich doch ziemlich stolz auf mich, dass ich das geschafft habe.

 

Verwendetes Material 

  • Wolle in der gewünschten Farbe
  • Häkelnadel (Stärke 5)
  • Schere

 

Anleitung 

  • Magic Ring
  • 2 Luftmaschen
  • 2 Stäbchen
  • 3 halbe Stäbchen
  • 1 Stäbchen
  • 3 halbe Stäbchen
  • 2 Stäbchen
  • 1 Kettmasche

grüner Salat mit Möhrenraspeln

Als ich vor einiger Zeit in der „Sendung mit dem Elefanten“ (Folge 307) den Ausschnitt von der kleinen Hanna gesehen habe, die es liebt, grünen Kraussalat mit Möhrenraspeln zu essen, hat mich das dazu inspiriert, auch für unseren kleinen Sohnemann mehr Salat aufzutischen. Daher habe ich uns zum heutigen Abendbrot den gleichen Salat zubereitet und fand ihn trotz seiner Schlichtheit wirklich lecker. Anders als in der Sendung habe ich den Salat und die Möhren etwas kleiner geschnitten. Wer den Salat – genauso wie Hanna – aber lieber mit den Fingern essen mag, sollte das Gemüse lieber etwas grober schneiden.

 

Zutaten (für 4-6 Personen)

  • 1/2 Kopf grüner Kraussalat
  • 3 große Möhren
  • 3 EL Olivenöl
  • 2 TL helle Balsamicocreme
  • etwas Salz
  • etwas Zucker

 

Zubereitung

Salat klein schneiden, Möhren fein raspeln. Beides in eine Salatschüssel füllen, mit Olivenöl und Balsamicocreme vermischen und mit Salz und Zucker abschmecken.