Blumenkohl-Romanesco-Hack-Auflauf mit Käsesoße

Blumenkohl-Romanesco-Hack-Auflauf mit Käsesoße

Am vergangenen Samstag waren unser kleiner Sohn und ich den ganzen Tag alleine daheim. Mein Mann war zum Skifahren in die Schweiz gefahren und ich wusste, er würde erst spät abends wieder zurück nach Hause kommen und vermutlich würde er von der langen sportlichen Tour großen Hunger haben. Also kam ich auf die Idee, einen warmen, deftigen Auflauf zum Abendessen zuzubereiten und entschied mich für diesen leckeren Gemüse-Hackfleisch-Auflauf mit einer köstlich-würzigen Käsesoße. Der hat uns allen richtig gut geschmeckt! Dazu gab’s frisches Baguette.

 

Zutaten (3-4 Personen)

  • 1/3 Kopf Blumenkohl
  • 1/2 Kopf Romanesco
  • 2 Handvoll kleine Snackmöhren
  • Salz
  • etwas Öl zum Braten
  • 2 Schalotten
  • 500 g Rinderhack
  • schwarzer Pfeffer
  • ein Stück Butter (etwa 20 g)
  • 2 EL Mehl
  • 2 Tassen aufgefangenes Gemüse-Kochwasser
  • 2 Schuss Milch
  • 2 EL Schmelzkäse
  • 2 EL Frischkäse Natur
  • 2 + 2 Handvoll geriebener Käse
  • ein paar Stängel Petersilie

 

Zubereitung 

Blumenkohl und Romanesco jeweils in kleine Röschen zerteilen und den Strunk in kleine Würfel schneiden; Möhren in Scheiben schneiden. Das Gemüse in einen Topf mit etwas Salzwasser und einem Dampfgar-Einsatz geben und dampfgaren, bis es noch gut bissfest ist; anschließend abseihen und dabei 2 Tassen des Gemüse-Kochwassers auffangen. Das gegarte Gemüse in eine große Auflaufform (ca. 30 x 40 cm) geben.

Schalotten hacken. Öl in einer Pfanne erhitzen, Schalotten und Hackfleisch hinzufügen und anbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen und die Schalotten-Hackfleisch-Mischung anschließend zum Gemüse in die Auflaufform geben; alles gleichmäßig durchmischen.

Für die Käsesoße zunächst Butter im Bratfett in der Pfanne zerlassen, dann Mehl darüber stäuben und anschwitzen; anschließend mit Gemüse-Kochwasser und Milch ablöschen und unter ständigem Rühren mit einem Schneebesen aufkochen, bis die Soße eindickt. Dann die Pfanne vom Herd nehmen und sobald die Soße nicht mehr kocht, Schmelzkäse, Frischkäse und 2 Handvoll geriebenen Käse einrühren, bis alles geschmolzen ist. Petersilie hacken und unterrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Nun die Soße gleichmäßig über das Gemüse und das Hackfleisch in der Auflaufform gießen. 2 Handvoll geriebenen Käse gleichmäßig darüber streuen und das Ganze im vorgeheizten Backofen bei 200°C Ober/-Unterhitze für etwa 25 Minuten überbacken.

kalorienarmer Erdbeerkuchen

kalorienarmer Erdbeerkuchen 2

Wir haben schon fast März und ich bin innerlich schon total auf Frühling eingestellt, habe große Lust, mal wieder einen längeren Spaziergang zu machen, Frühblüher zu bestaunen und Zweige zu sammeln, um damit etwas Frühlingshaftes zu basteln. Doch die Temperaturen da draußen sind zur Zeit alles andere als frühlingshaft; stattdessen frösteln wir ganz bitter bei Minusgraden im zweistelligen Bereich. Immerhin scheint die Sonne fast durchgehend. Doch ich möchte mich nicht beschweren; ich liebe den Winter und seine eisigen Temperaturen genauso wie den Sommer, auch wenn sogar ich inzwischen die Nase voll habe von der Kälte. Deshalb habe ich gestern Nachmittag dafür gesorgt, dass zumindest auf unserem Teller der Sommer einkehrt und habe diesen leckeren Erdbeerkuchen gebacken, der noch dazu kalorienarm ist. Gefunden habe ich ihn bei Weight Watchers und das Tolle daran ist, dass er schnell und einfach zubereitet werden kann. Der Kuchen benötigt weder Eier noch Mehl und kann nach Bedarf auch mit anderen Obstsorten belegt werden.

 

Zutaten (für 1 Springform mit 18 cm Durchmesser)

  • 1 großer süßer Äpfel
  • 120 g Haferflocken
  • 200 ml Wasser
  • 1 Prise Backpulver
  • 60 g Zucker
  • 1/2 TL Zimt
  • 1 Päckchen Bourbon-Vanillezucker
  • 300 g Erdbeeren
  • 1 Päckchen rotes Tortengusspulver, ungezuckert
  • 1 Spritzer Agavendicksaft

 

Zubereitung

Für den Boden zunächst die Äpfel schälen und jeweils das Kerngehäuse ausstechen, dann die Äpfel reiben. Nun den Apfelrieb mit Haferflocken, Wasser, Backpulver, Zucker, Zimt und Bourbon-Vanillezucker mischen und zu einem homogenen Teig verrühren, dann in eine gefettete Springform geben und gleichmäßig verstreichen. Im vorgeheizten Backofen bei 180°C Ober-/Unterhitze für etwa 30 Minuten backen, dann aus dem Ofen holen und erkalten lassen.

Für den Belag zunächst das Grün von den Erdbeeren entfernen und die Erdbeeren je nach Größe entweder halbieren oder vierteln, dann die Erdbeeren gleichmäßig auf dem erkalteten Kuchenboden verteilen. Nun das Tortengusspulver gemäß der Anleitung mit 250 ml Wasser in einen kleinen Topf geben und unter ständigem Rühren mit einem Schneebesen aufkochen und solange weiterkochen lassen, bis der Guss eine dickliche Konsistenz bekommt.Dann den Topf von der Herdplatte ziehen, Agavendicksaft einrühren und kurz abkühlen lassen, dann esslöffelweise über die Erdbeeren geben. Den Guss fest werden lassen.

Schokopudding

Schokopudding

Weil mein Mann und unser kleiner Sohn totale Puddingliebhaber sind, habe ich letztens diesen Schokopudding für meine beiden Männer gekocht. Das Rezept dafür stammt von Lecker und zeigt Schritt für Schritt, wie einfach es ist, Pudding selber zu machen und somit auf die mit fragwürdigen Zusatzstoffen vollgepumpten Puddings aus dem Supermarkt zu verzichten. Ich finde, dieser Pudding schmeckt viel besser als die gekaufte Fertigvariante. Beim nächsten Mal werde ich den Pudding gleich in größeren Mengen zubereiten und noch heiß in Einmachgläser abfüllen, um ihn länger haltbar zu machen.

 

Zutaten (für 4-5 Personen)

  • 100 g Zartbitter-Schokolade
  • 1 kleines Ei
  • 1 Prise Salz
  • 20 g + 20 g Zucker
  • 30 g Speisestärke
  • 10 EL + 400 ml + 4 EL Milch

 

Zubereitung

Schokolade klein hacken.

Ei trennen. Eiweiß steif schlagen, dabei Salz und 20 g Zucker einrieseln lassen.

Die übrigen 20 g Zucker mit der Speisestärke vermischen und mit 10 EL kalter Milch glatt rühren. 400 ml Milch in einem Topf aufkochen; sobald die Milch hochkocht, den Topf von der Herdplatte ziehen und die Zucker-Speisestärke-Milch-Mischung mit einem Schneebesen einrühren. Dann den Topf zurück auf die Herdplatte stellen und das Ganze unter ständigem Rühren nochmal kurz aufkochen, bis die Masse eine dickliche, puddingartige Konsistenz bekommt.

Nun das Eigelb mit 4 EL kalter Milch verrühren und zur Puddingmasse hinzugießen. Die gehackte Schokolade ebenfalls hinzufügen und alles gut verrühren, bis die Schokolade vollständig in der Puddingmasse geschmolzen ist. Zum Schluss noch den zuvor steif geschlagenen Eischnee unterheben.

Süßkartoffel-Dattel-Brownies

Süßkartoffel-Dattel-Brownies

Heute haben unser kleiner Sohn und ich mal wieder gebacken und zwar Brownies. Doch anders, als man sich Brownies üblicherweise vorstellt, enthalten diese hier fast keine Schokolade, denn der Browniesteig besteht interessanterweise aus gegarten, pürierten Süßkartoffeln sowie pürierten Datteln. Lediglich den Guss habe ich aus wenigen geschmolzenen Schokoladenstückchen hergestellt. Das Originalrezept von Pimimi enthält sogar gar keine Schokolade, denn dort wird der Guss aus Wasser, Kakaopulver, Datteln und Öl zubereitet, wodurch sich die Original-Brownies super für Veganer eignen. Ich gebe zu, dass ich anfangs etwas skeptisch war, ob uns diese Brownie-Alternative wirklich schmecken könnte, doch wir wurden wirklich überrascht, denn die Brownies waren einfach köstlich. Durch die Datteln und die Mandelstifte bekommen die Brownies eine zuckrig-kernige Konsistenz und genauso wie normale Brownies sind sie feucht-matschig. Wunderbar!

 

Zutaten (für 1 Form mit den Maßen 20 x 20 cm bzw. 12 Stücke)

  • 600 g Süßkartoffeln
  • 14 + 4 getrocknete, entsteinte Datteln
  • 3 EL Ahornsirup
  • 80 g + 1 Handvoll geschälte, gestiftelte Mandeln
  • 100 g Mehl
  • ein paar Stücke Schokolade

 

Zubereitung 

Für den Brownieteig die Süßkartoffeln schälen, in grobe Würfel schneiden und etwa 20 Minuten lang dampfgaren, bis sie weich sind; dann in einem Sieb abgießen und abtropfen lassen. Noch warm mit 14 Datteln mischen und sorgfältig pürieren. Dann Ahornsirup, 80 g Mandeln und Mehl dazugeben und alles zu einem homogenen Teig verrühren. Nun den Teig in eine gefettete Auflaufform (20 x 20 cm) füllen, glatt streichen und im vorgeheizten Backofen bei 180°C Ober-/Unterhitze für etwa 25 Minuten backen. Dann aus dem Ofen holen und in der Form abkühlen lassen.

Für die Glasur zunächst 4 Datteln klein hacken. Anschließend die Schokolade in kleine Stücke brechen und im Wasserbad schmelzen lassen, dann die flüssige Schokolade gleichmäßig über den gebackenen Brownieteig streichen. Die gehackten Datteln sowie 1 Handvoll Mandeln gleichmäßig über die Schokoladenglasur streuen.

Orange Chicken

Orange Chicken

Dieses amerikanisch-asiatisch angehauchte Hähnchengericht habe ich vor wenigen Tagen bei food with love gefunden und wollte meinen Mann damit überraschen. Und wie erwartet, ist mir die Überraschung eindeutig geglückt, denn es hat uns beiden sehr gut geschmeckt. Die Soße schmeckt herrlich würzig und zugleich fruchtig und sie hat eine tolle sämige Konsistenz. Auch die Panade vom Hähnchenfleisch war köstlich und in der Zubereitung ganz anders, als ich es bisher kannte, denn sie wird anstatt mit Vollei nur mit aufgeschäumtem Eiweiß und anstatt mit Mehl mit Speisestärke und Backpulver gemacht. Dazu habe ich Reis und Brokkoli serviert; beides habe ich gleichzeitig in einem Topf gegart. Schmeckt einfach köstlich und ist den Aufwand Wert!

 

Zutaten (für 3-4 Personen)

  • 200 ml Wasser
  • 1 TL Hühnerbrühe-Pulver
  • 200 ml Orangensaft
  • 1 Orange, davon die Schale
  • 45 ml helle Balsamico-Creme
  • 60 ml helle Sojasoße
  • 115 g brauner Zucker
  • 2 Knoblauchzehen
  • etwas frisch abgeriebener Ingwer
  • schwarzer Pfeffer
  • 600 g Hähnchenbrustfilets
  • 25 g + 150 g Speisestärke
  • 2 Eier, davon das Eiweiß
  • 1/2 TL Backpulver
  • etwas Öl

 

Zubereitung (z.T. mit Thermomix TM21)

Für die Fleischmarinade Wasser, Hühnerbrühe-Pulver, Orangensaft, Orangenschale, helle Balsamico-Creme, helle Sojasoße, braunen Zucker, Knoblauchzehen, Ingwer und schwarzen Pfeffer in den Mixtopf geben und auf höchster Stufe zerhäckseln und mixen. Dann 100 ml von dieser Marinade in einer Schüssel gießen, die Hähnchenbrustfilets jeweils quer in drei Stücke schneiden und hinzufügen, mit der Marinade mischen und für 1 Stunde mit Deckel abgedeckt marinieren lassen.

Für die Orangensoße die restliche Marinade im Mixtopf belassen und 10 Minuten / 100°C / Stufe 3 aufkochen. In der Zwischenzeit 25 g Speisestärke mit etwas kaltem Wasser glatt rühren. Nach Ende der Aufkochzeit die glatt gerührte Speisestärke zur Soße in den Mixtopf gießen und weitere 3 Minuten / 100°C / Stufe 3 weiterkochen, bis die Soße eindickt. Eventuell nochmal mit Salz und schwarzem Pfeffer abschmecken.

Für die Fleischpanade die Eiweiße mit einem Schneebesen schaumig aufschlagen und in einen tiefen Teller geben. 150 g Speisestärke, 1/2 TL Backpulver sowie etwas schwarzen Pfeffer in einen weiteren tiefen Teller geben und vermischen. Die marinierten Hähnchenbrustfilets in ein Sieb legen und abtropfen lassen; anschließend die Filets zuerst im Eiweiß und dann in der Speisestärke-Backpulver-Pfeffer-Mischung wenden und anschließend in einer Pfanne mit etwas erhitztem Öl rundherum goldbraun ausbacken.

Die panierten Hähnchenbrustfilets mit der Orangensoße anrichten. Dazu passt Reis und Gemüse (z.B. Brokkoli).

Wattekuchen

Wattekuchen

Diesen zauberhaften Kuchen habe ich zum Schmotzigen Donnerstag zusammen mit unserem kleinen Sohnemann gebacken. Klasse fand ich, dass die Zutaten für den Boden in Tassen angegeben waren, denn so hatte unser kleiner Liebling großen Spaß dabei, die Tassen mit einem kleinen Löffel vollzumachen und konnte so richtig gut mitmachen. Der Kuchen stammt von Chefkoch und macht seinem Namen alle Ehre, denn er ist super weich, fluffig, luftig und kein bisschen trocken. Wir haben ihn ratzfatz aufgegessen, weil er unglaublich lecker schmeckt. Der zählt ab jetzt definitiv zu meinen Kuchenfavoriten! Anders als im Originalrezept angegeben, habe ich allerdings einen runden Kuchen mit 26 cm Durchmesser daraus gemacht (anstatt ein ganzes Blech zu backen).

 

Zutaten (für 1 Springform mit 26 cm Durchmesser)

  • 1,5 Tassen Mehl
  • 1 Tasse + 1 EL + 50 g Zucker
  • 1/2 Tasse Sonnenblumenöl
  • 1/2 Tasse kohlensäurehaltiges Mineralwasser
  • 2 Eier
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • 1 Päckchen Vanille-Puddingpulver
  • 500 ml Milch
  • 50 g Butter
  • 50 g + 2 EL Kokosraspeln

 

Zubereitung 

Für den Boden Mehl, 1 Tasse Zucker, Sonnenblumenöl, Mineralwasser, Eier und Backpulver vermischen und zu einem glatten Teig verrühren. Die Springform mit einer Lage Backpapier auskleiden und einfetten, dann den Teig hineinfüllen und im vorgeheizten Backofen bei 175°C Ober-/Unterhitze für etwa 20 bis 25 Minuten backen. Den fertig gebackenen Boden aus dem Ofen holen und beiseite stellen.

Für den Puddingbelag den Pudding nach Packungsanleitung zubereiten: Milch in einem Topf aufkochen; dabei ein paar EL Milch abnehmen und mit dem Puddingpulver sowie 1 EL Zucker glatt rühren. Sobald die Milch im Topf hochkocht, den Topf sofort von der Herdplatte ziehen, die Puddingpulver-Zucker-Mischung hineingießen, den Topf zurück auf die Herdplatte stellen und unter Rühren mit einem Schneebesen für wenige Minuten weiterkochen, bis der Pudding eindickt. Den Pudding vom Herd nehmen und abkühlen lassen, bis er nur noch warm ist.

Den noch warmen Pudding auf den gebackenen Boden geben und gleichmäßig verstreichen.

Zum Schluss noch 50 g Zucker mit 50 g Butter und 50 g Kokosraspeln in einen kleinen Topf geben und unter Rühren erhitzen, bis eine homogene Masse entstanden ist. Diese vorsichtig und gleichmäßig auf der Puddingschicht verstreichen. Nun die übrigen 2 EL Kokosflocken fettfrei in einer kleinen Pfanne erhitzen, bis sie eine goldbraune Farbe bekommen. Diese gleichmäßig über die Zucker-Butter-Kokosraspel-Schicht streuen.

Spaghetti-Frittata „Caprese“

Spaghetti-Frittata

Zur Zeit hat es meinen Mann und mich krankheitsmäßig ganz schön erwischt. Wir haben Schnupfen, Kopf- und Halsweh und fühlen uns abgeschlagen. Immerhin ist unser kleiner Sohnemann fit und das ist erstmal die Hauptsache. Aus diesem Grund war es mir zum heutigen Abendessen ein besonderes Anliegen, viel Gemüse aufzutischen und so bin ich auf meiner Suche nach einem gemüse-lastigen Rezept bei Was du nicht kennst fündig geworden und habe diese tolle Spaghetti-Gemüse-Frittata entdeckt. Sie ist sehr einfach in der Zubereitung und hat uns hervorragend geschmeckt. Wer keine ofenfeste Pfanne besitzt, kann die Frittata auch normal in der Pfanne auf dem Herd zubereiten, muss dann allerdings die Frittata einmal wenden, um sie von beiden Seiten backen zu können.

 

Zutaten (für 4 Personen)

  • 250 g Spaghetti
  • Salz
  • Olivenöl
  • 5 Möhren
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 1 Stange Lauch
  • 1 Tasse aufgefangenes Nudel-Kochwasser
  • 150 ml Milch
  • 4 große Eier
  • schwarzer Pfeffer
  • 3 Handvoll Mini-Tomaten
  • 2 Kugeln Mozzarella (2 x 125 g)
  • ein paar Stängel Petersilie, gehackt

 

Zubereitung 

Spaghetti in reichlich Salzwasser nicht ganz gar kochen, dann in einem Sieb abseihen und dabei 1 Tasse Nudel-Kochwasser auffangen; anschließend etwas Olivenöl unter die Nudeln mischen.

Möhren raspeln, Frühlingszwiebeln und Lauch in Ringe Schneiden. Olivenöl in einer großen, ofenfesten Pfanne erhitzen, dann Möhren, Frühlingszwiebeln und Lauch hinzufügen und anbraten, bis das Gemüse fast gar ist, aber noch etwas Biss hat. Nun das zuvor aufgefangene Nudel-Kochwasser angießen und die Kochplatte ausschalten. Milch mit Eiern verquirlen, mit Salz und Pfeffer kräftig abschmecken und zum Gemüse gießen. Die Spaghetti hinzufügen und alles gut durchmischen. Zum Schluss den Mozzarella in dünne Scheiben schneiden und die Mini-Tomaten halbieren, dann beides gleichmäßig in der Gemüse-Spaghetti-Mischung verteilen. Etwas Salz über den Mozzarella streuen und die Pfanne bei 200°C Ober-/Unterhitze in den Backofen stellen und für etwa 15 Minuten überbacken, bis der Mozzarella zerläuft. Dann die Pfanne aus dem Ofen holen (Vorsicht! Nicht verbrennen! Auch der Griff der Pfanne ist heiß!) und die Frittata vor dem Servieren mit gehackter Petersilie bestreuen.

Fruchtleder „Himbeere“

Fruchtleder

Heute möchte ich euch eine gesunde Nascherei vorstellen, die ich schon ganz lange im Blick hatte und die unter Foodbloggern sprichwörtlich schon längst in aller Munde ist, nämlich Fruchtleder. Das ist nichts Geringeres als püriertes Fruchtmus, das etwas gesüßt und anschließend im Ofen gebacken wird, bis es die für Fruchtgummi typische Konsistenz hat. Der große Vorteil dabei ist, dass dieses Fruchtgummi – im Gegensatz zu den herkömmlichen Fruchtgummi-Sorten aus dem Supermarkt – ohne Farb-, Zusatz- und Konservierungsstoffe auskommt und dass es sich auch wunderbar für Vegetarier und Veganer eignet, da auch keine tierische Gelatine enthalten ist. Der einzige Nachteil ist, dass das Backen im Ofen sehr lange dauert. Daher ist es empfehlenswert, gleich eine größere Menge davon zuzubereiten, damit sich die lange Backzeit auch lohnt, doch weil dies mein erster Versuch war, habe ich erstmal mit einer kleineren Menge angefangen, um zu testen, ob das Ganze auch wirklich funktioniert. Und wie ihr seht, hat es geklappt, denn herausgekommen sind diese lecker-fruchtigen Himbeerstreifen, die im Nu verputzt waren. Wer mag, kann selbstverständlich auch anderes Obst verwenden.

 

Zutaten (für 1 Springform mit 28 cm Durchmesser)

  • 300 g Bio-TK-Himbeeren
  • etwas Agavendicksaft

 

Zubereitung

Himbeeren auftauen lassen, dann pürieren und mit Agavendicksaft bis zur gewünschten Süße abschmecken. Die Springform mit einer Lage Backpapier auslegen und einfetten, dann die pürierte Himbeermasse hineingeben und in einer dünnen Schicht gleichmäßig verstreichen. Dann im vorgeheizten Backofen bei 60-70°C für etwa 6 Stunden backen, bis die Fruchtmasse eine trockene, gummiartige Konsistenz hat. Dann die Springform aus dem Ofen holen und vollständig erkalten lassen. Anschließend die gehärtete Fruchtmasse in dünne Streifen schneiden und ggf. aufrollen.

Rohkost-Salat mit Möhren & Apfel

Rohkost-Salat mit Möhren & Apfel

Gestern Abend, als ich mal wieder unzufrieden durch das abendliche Fernsehprogramm zappte und mich – wie so häufig – wirklich überhaupt gar nichts ansprach, bin ich schließlich verzweifelt in der ARD-Mediathek gelandet, wo ich mir dann eine sehr interessante Dokumentation zum Thema „Vegetarische Ernährung“ angesehen habe. Dies hat mich sehr inspiriert und brachte mich zu dem Gedanken, doch auch in Zukunft wieder mehr fleischlose Kost auf unseren Tisch zu bringen. So auch heute Abend, als es bei uns diesen leckeren Fitness-Salat gab, den ich bei Top Rezepte entdeckt hatte. Anders als im Originalrezept habe ich allerdings noch Fenchel, Petersilienwurzel und frisch gehackte Petersilie hinzugefügt. Der Salat schmeckt richtig frisch und leicht fruchtig und er ist auch schön saftig. Wer mag, kann den Salat auch etwas grober raspeln.

 

Zutaten (für 5-6 Personen)

  • 5 Möhren
  • 2 süße Äpfel
  • 1 Fenchelknolle
  • 1/4 Knolle Sellerie
  • 1/2 Petersilienwurzel
  • 200 g Naturjoghurt
  • 1 EL Olivenöl
  • eine kleine Knoblauchzehe
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • ein paar Stängel Petersilie

 

Zubereitung (im Thermomix TM 21)

Möhren, Äpfel (entkernt), Fenchel, Knollensellerie und Petersilienwurzel jeweils in grobe Stücke schneiden, in den Mixtopf füllen und auf höchster Stufe klein häckseln; dabei mit dem Spatel ordentlich umrühren, damit alles gleichmäßig zerhäckselt wird. Dann alles in eine Salatschüssel umfüllen, Naturjoghurt und Olivenöl hinzufügen, eine kleine (!) Knoblauchzehe dazupressen (hier lieber sparsam mit Knoblauch umgehen, sonst schmeckt der Salat schnell zu knoblauchlastig) und das Ganze mit Salz und Pfeffer abschmecken. Zum Schluss die Petersilie hacken und untermischen.