Fruchtleder „Himbeere“

Fruchtleder

Heute möchte ich euch eine gesunde Nascherei vorstellen, die ich schon ganz lange im Blick hatte und die unter Foodbloggern sprichwörtlich schon längst in aller Munde ist, nämlich Fruchtleder. Das ist nichts Geringeres als püriertes Fruchtmus, das etwas gesüßt und anschließend im Ofen gebacken wird, bis es die für Fruchtgummi typische Konsistenz hat. Der große Vorteil dabei ist, dass dieses Fruchtgummi – im Gegensatz zu den herkömmlichen Fruchtgummi-Sorten aus dem Supermarkt – ohne Farb-, Zusatz- und Konservierungsstoffe auskommt und dass es sich auch wunderbar für Vegetarier und Veganer eignet, da auch keine tierische Gelatine enthalten ist. Der einzige Nachteil ist, dass das Backen im Ofen sehr lange dauert. Daher ist es empfehlenswert, gleich eine größere Menge davon zuzubereiten, damit sich die lange Backzeit auch lohnt, doch weil dies mein erster Versuch war, habe ich erstmal mit einer kleineren Menge angefangen, um zu testen, ob das Ganze auch wirklich funktioniert. Und wie ihr seht, hat es geklappt, denn herausgekommen sind diese lecker-fruchtigen Himbeerstreifen, die im Nu verputzt waren. Wer mag, kann selbstverständlich auch anderes Obst verwenden.

 

Zutaten (für 1 Springform mit 28 cm Durchmesser)

  • 300 g Bio-TK-Himbeeren
  • etwas Agavendicksaft

 

Zubereitung

Himbeeren auftauen lassen, dann pürieren und mit Agavendicksaft bis zur gewünschten Süße abschmecken. Die Springform mit einer Lage Backpapier auslegen und einfetten, dann die pürierte Himbeermasse hineingeben und in einer dünnen Schicht gleichmäßig verstreichen. Dann im vorgeheizten Backofen bei 60-70°C für etwa 6 Stunden backen, bis die Fruchtmasse eine trockene, gummiartige Konsistenz hat. Dann die Springform aus dem Ofen holen und vollständig erkalten lassen. Anschließend die gehärtete Fruchtmasse in dünne Streifen schneiden und ggf. aufrollen.

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