afrikanisches Schmorhähnchen

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Dieses interessante Gericht habe ich auf einer Rezeptkarte entdeckt, die ich mir aus der Abteilung für internationale Spezialitäten in unserem Real-Markt mitgenommen hatte. Die dafür notwendige marrokanische Gewürzmischung Ras el Hanout hatte ich mir bereits vor einiger Zeit im Internet bestellt und das Hühnchen haben wir auf dem letzten Wochenmarkt erstanden. Sowohl die Zimtstange als auch die übrigen Gewürze verleihen dem Hähnchen eine wunderbar exotische Note und durch das lange Schmoren wird das Fleisch ganz zart. Schmeckt einfach köstlich! Wie man übrigens ein ganzes Hühnchen in seine Einzelteile zerlegt, habe ich in diesem Video von den Küchengöttern gelernt. Dazu gab’s bei uns Saisongemüse.

Zutaten (für 4 Personen)

  • 1 küchenfertiges Hähnchen (1,4 kg)
  • 1 Zitrone
  • Salz + schwarzer Pfeffer
  • 4-5 TL Ras el Hanout
  • Olivenöl
  • 3 Schalotten
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Zimtstange
  • 120 ml trockener Sherry
  • 100 ml Geflügelfond
  • 1,5 TL edelsüßes Paprikapulver
  • 1 TL gemahlener Koriander
  • 1/2 TL gemahlener Ingwer
  • 1 EL Creme Frâiche

Zubereitung

Das Hähnchen in etwa 12 Teile zerlegen. Zitrone auspressen und den Saft mit Salz, schwarzem Pfeffer sowie Ras el Hanout verrühren, die Hähnchenteile damit einpinseln und etwas ziehen lassen. Dann Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen, die Hähnchenteile darin rundherum goldbraun anbraten, dann herausnehmen und beiseite stellen. Schalotten und Knoblauch fein hacken und mit der Zimtstange im Bratfett anschwitzen. Sherry und Geflügelfond angießen, aufkochen und die Hähnchenteile wieder dazugeben. Paprikapulver, Koriander und Ingwer hinzufügen und das Ganze bei niedriger bis mittlerer Hitze und geschlossenem Deckel für etwa 40 Minuten schmoren lassen. Dann die Herdtemperatur herunterdrehen, die Creme Frâiche einrühren und die Soße mit Salz und schwarzem Pfeffer abschmecken.

Inspiriert von

Rezeptkarte vom Real-Markt, „Internationale Spezialitäten: Afrika – In Sherry geschmortes Hähnchen mit afrikanischen Gewürzen“.

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