Soleier

image_print

Soleier

Passend zu Ostern hat sich mein Freund Soleier gewünscht und da wir ohnehin Besuch von meiner Familie bekommen haben, hat es sich für das diesjährige Osterfest angeboten, gleich eine ganze Ladung von diesen leckeren salzigen Dingern zuzubereiten. Soleier sind mir schon seit meiner Kindheit bekannt, woher sie jedoch genau stammen, konnte ich im Internet leider nicht rausfinden, vermutlich aber aus der Berliner Gegend. Entdeckt hatte ich das Rezept bei Brigitte. Die Zubereitung ist schnell und simpel, sodass man sich rasch wieder anderen Ostervorbereitungen widmen kann. Für mich gehören Soleier zur Osterzeit dazu, ich habe aber auch schon davon gehört, dass manche sie auch gerne an Silvester verspeisen. Wie dem auch sei, uns schmecken sie sehr gut und sie sind mal eine originelle Alternative zum herkömmlichen Frühstücksei.

 

Zutaten (für 20 Stück)

  • 20 Eier
  • ca. 1,8 l Wasser
  • 60 g Salz
  • 1,5 TL Zucker
  • 1,5 TL Kümmel (ganz oder gemahlen)
  • 1,5 TL schwarze Pfefferkörner
  • 5 Pimentkörner
  • 2 kleine Lorbeerblätter
  • Schale von 1 großen braunen Zwiebel, klein gezupft

außerdem:

  • Öl, Essig, schwarzer Pfeffer, Senf

 

Zubereitung

Eier hart kochen, dann abgießen, kalt abschrecken und abkühlen lassen. Nun jedes Ei einzeln auf der Arbeitsfläche rundherum anschlagen und die angeschlagenen Eier anschließend in ein großes luftdicht verschließbares Glasgefäß (à 2 l, Durchmesser 11 cm, Höhe 30,5 cm; z.B. bei Ikea) stapeln.

Wasser mit Salz, Zucker, Kümmel, schwarzen Pfefferkörnern, Pimentkörnern, Lorbeerblättern und Zwiebelschale aufkochen, bis sich das Salz aufgelöst hat und eine starke Salzlösung (Sole) entstanden ist. Die Sole etwas abkühlen lassen und noch warm über die Eier in das Gefäß gießen, sodass alle Eier vollständig bedeck sind. Den Deckel verschließen und die Eier für mindestens 24 Stunden, besser aber für 3 Tage in der Sole ziehen lassen.

Zum Verzehr die Eier jeweils schälen, der Länge nach halbieren und die Eidotter vorsichtig herauslösen, dann etwas Öl und Essig in die Eiweiß-Mulden träufeln, mit schwarzem Pfeffer würzen und die Eidotter mit der runden Seite nach oben wieder in die Mulde setzen. Bei Bedarf kann noch etwas Senf hinzugegeben werden. Guten Appetit!

2 Responses

  1. Netti
    Netti 23. April 2014 at 23:10 |

    Die sehen voll lecker aus. Will ich unbedingt nachmachen! Hoffe, dass sie euch gut geschmeckt haben?! Ein lieber Gruß vom Schiff zu dir. Morgen legen wir in Dubrovnik an :*

Leave a Reply