Schneewittchen-Torte

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Es ist vollbracht! Nach mehr als einem halben Jahr kontinuierlichem Fleiß habe ich meine Masterarbeit heute Morgen endlich zum Binden gebracht. Und um meine Freude darüber gebührend zu feiern, habe ich mir im Anschluss daran diese leckere Torte gebacken, die ich in einer älteren Ausgabe der Zeitschrift „Bild der Frau“ entdeckt hatte. Durch die fruchtige Puddingschicht und den schokoladigen Boden schmeckt die Torte nicht so sahnelastig, sondern eher leicht, sodass man auch gerne noch ein zweites Stück davon essen kann. Obwohl im Rezept nicht weiter erläutert, ähnelt die Torte außerdem dem typischerweise in Thüringen gegessenen Schneewittchen-Kuchen. Lecker!

Zutaten (für 1 Springform mit 18 cm Durchmesser)

  • 135 g Schokokekse
  • 65 g Butter
  • 260 g Kirschen (entsteint)
  • 3/4 Päckchen Puddingpulver mit Vanillegeschmack
  • 200 ml Kirschsaft
  • 70 g Zucker
  • 2 Päckchen Vanillezucker
  • 265 g Sahnequark
  • 1 TL abgeriebene Zitronenschale
  • 3/4 Päckchen gemahlene Gelatine (weiß, kalt löslich)
  • 135 g Schlagsahne
  • Schokostreusel + Belegkirschen 

Zubereitung

Schokokekse in einen Gefrierbeutel füllen, verschließen und mit einem Nudelholz, Schnitzelklopfer oder Ähnlichem feinbröselig klopfen. Butter schmelzen, mit den Keksbröseln vermischen, die Masse gleichmäßig auf dem gefetteten Springformboden verteilen und andrücken. Kalt stellen.

Puddingpulver mit ein paar EL Kirschsaft glatt rühren. Den übrigen Kirschsaft zusammen mit 35 g Zucker und 1 Päckchen Vanillezucker unter Rühren aufkochen. Puddingmischung hinzugeben und unter Rühren kurz weiterkochen, bis der Pudding eine dickliche Konsistenz bekommt. Kirschen dazugeben. Die Puddingmasse auf den Keksboden geben, glatt streichen und gut auskühlen lassen.

Sahnequark, Zitronenschale und Gelatine mit dem Handrührgerät für 1 Minute kräftig schlagen. Die übrigen 35 g Zucker sowie 1 Päckchen Vanillezucker hinzufügen. Schlagsahne steif schlagen und unterheben. Die Quarkmasse auf die Puddingschicht streichen und für mindestens 1 Stunde kalt stellen. Vor dem Servieren mit Schokostreuseln und Belegkirschen dekorieren.

Inspiriert von

Zeitschrift „Bild der Frau“, Ausgabe Nr. 38/2013, S. 73, „Schneewittchen-Torte“.

2 Responses

  1. Janet
    Janet 8. November 2013 at 20:00 |

    Toll! Ein typisch thüringischer Kuchen *jam*

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