Radieschenblätter-Pesto

In Zeiten von Nachhaltigkeit und bewusstem Konsum möchte auch ich nicht untätig sein und so habe ich mir nach meinem letzten Lebensmitteleinkauf überlegt, wie ich das Grünzeug von Radieschen, das ich leider über viele Jahre hinweg einfach nur weggeschmissen habe, denn vielleicht doch noch sinnvoll verwenden könnte. Auf Nettis Blog Zimt und Tinte hatte ich vor einiger Zeit schon Radieschenblätter-Chips entdeckt, von denen ich bis dahin noch nie etwas gehört hatte und im Internet konnte ich weitere Ideen finden, wie zum Beispiel ein Radieschenblätter-Pesto. Letzteres habe ich dann auch gleich ausprobiert und ich war begeistert, denn das Pesto schmeckt wirklich lecker. Wir haben es einfach mit frisch gekochten und abgegossenen Nudeln vermischt. Lecker!

Zutaten (für 1 Glas à ca. 400 g)

  • die grünen Blätter und Stiele von 1 Bund Radieschen (ergeben ca. 100 g)
  • 50 g Pinienkerne
  • 70 g Parmesan, frisch gerieben
  • 150 ml Sonnenblumenöl
  • 50 ml Olivenöl
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer

Zubereitung

Die grünen Blätter und Stiele in eine Schüssel mit kaltem Wasser geben und für einige Minuten einweichen lassen, dann abgießen. Anschließend das Grün unter fließendem, kaltem Wassser erneut gut waschen, in eine Salatschleuder geben und gut trocken schleudern.

Pinienkerne in einer kleinen Pfanne fettfrei anrösten, dann herausnehmen.

Nun das Grün mit Pinienkernen, Parmesan, Sonnenblumenöl und Olivenöl in einen Mixer geben und alles sorgfältig zerschreddern, bis eine homogene Pestomasse entstanden ist. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. In ein Glas füllen und im Kühlschrank aufbewahren.

One Response

  1. Netti
    Netti 15. März 2020 at 21:34 |

    Oh, noch eine tolle Idee. Danke für’s Teilen! Werd ich auch bald ausprobieren 🙂

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