Blumen-Anhänger

Mir gefällt es sehr, unsere Wohnung mit farbenfrohen Blumen zu dekorieren. Deshalb kaufen wir häufig Schnittblumen im Supermarkt oder pflücken gerne draußen im Freien Blümchen, um sie bei uns zu Hause in verschiedenen Vasen im gesamten Wohnzimmer zu verteilen. Heute hatte ich aber mal eine ganz andere Idee, um unsere gepflückten Blumen zu verwerten und so habe ich zusammen mit unseren Jungs diese hübschen Blumen-Anhänger gebastelt.

Ihr braucht:

  • etwas Pappe
  • Bleistift
  • etwas, das sich als Schablone für den Ring eignet (z.B. eine volle Paket-Klebeband-Rolle)
  • Schere
  • etwas transparente, selbstklebende Folie
  • bunte Blüten
  • etwas Wolle
  • Rouladenspieß
  • Nadel mit großer Öse

Und so funktioniert’s:

Zunächst malt ihr auf einem Stück Pappe einen etwa 1 cm breiten Ring. Ich habe dafür einfach mit einem Bleistift eine volle Paket-Klebeband-Rolle nachgezeichnet (und zwar sowohl den äußeren als auch den inneren Ring). Anschließend schneidet ihr den Ring mit einer Schere aus.

Nun schneidet ihr ein Quadrat aus der transparenten, selbstklebenden Folie aus, das so groß ist, dass euer ausgeschnittener Pappe-Ring hineinpasst. Dann zieht ihr die Schutzfolie von der selbstklebenden Folie ab und klebt die Folie auf den Pappe-Ring (die Folie wird dabei überstehen; das könnt ihr später sauber abschneiden).

Jetzt dreht ihr das Ganze einmal um, sodass die Klebeseite der Folie oben liegt und platziert eure Blüten auf der Klebefläche innerhalb des Rings. Dann schneidet ihr erneut ein Quadrat aus der transparenten, selbstklebenden Folie aus, das genauso groß ist wie das vorherige, klebt dieses auf die Blüten und drückt alles gut fest. Nun könnt ihr die überstehende Folie entlang des Pappe-Rings abschneiden.

Zum Schluss stecht ihr mithilfe eines Rouladenspießes ein Loch in den Pappe-Ring, fädelt ein Stück Wolle durch das Loch (ich habe das mithilfe einer Nadel mit großer Öse gemacht) und verknotet das Ganze. Fertig!




Faschingsgirlanden

Ich bin kein Faschingsfan, doch da wir ja nun mal in Süddeutschland leben und weil auch unsere Kinder hier geboren sind und mit den hiesigen Bräuchen aufwachsen, kann ich die Faschingszeit nicht gänzlich ignorieren, sondern zelebriere sie inzwischen tatsächlich auch ein bisschen daheim mit den Kindern. Deshalb haben wir pünktlich zum heutigen „Schmotzigen Donnerstag“ diese hübschen Faschingsgirlanden gebastelt, die sehr einfach hergestellt sind, da man dafür lediglich verschiedenfarbiges Tonzeichenpapier, eine Schere sowie einen Tacker benötigt. Wir haben die Girlanden in unsere Fenster gehängt. So möchten wir gerade im aktuellen Lockdown, in dem es ja keine Faschingsumzüge und dergleichen geben wird, wenigstens ein bisschen Faschingsstimmung verbreiten.




Tür-Weihnachtskranz

Jedes Jahr zur Weihnachtszeit bastele ich Weihnachtsdeko selbst. Vor zwei Jahren zum Beispiel habe ich diesen bunten Pinienzapfen und einen Tisch-Weihnachtskranz gebastelt. Letztes Jahr hatte ich ausnahmsweise nichts gebastelt, da ich in der Adventszeit hochschwanger war und andere Sorgen hatte als geduldig zu werkeln. Aber dieses Jahr wollte ich mich nun endlich wieder kreativ betun und so habe ich diesen Tür-Weihnachtskranz gebastelt. Alles, was man dafür braucht, ist ein dünner Draht-Kleiderbügel, Christbaumschmuck, etwas Tannengrün (echt oder künstlich) und eine Heißklebepistole.

Zunächst habe ich den Christbaumschmuck direkt an den Draht geklebt, was etwas tricky ist, da der Draht eben recht dünn und daher die Angriffsfläche für den Kleber sehr klein ist. Sobald der Kleber ausgehärtet war und der Christbaumschmuck somit fest saß, habe ich im nächsten Schritt das Tannengrün von der Rückseite her angeklebt, wodurch auch der Christbaumschmuck nochmal besser fixiert wurde. Sobald auch hier der Kleber ausgehärtet war, habe ich im letzten Schritt noch eine kleine, rote Sternchen-Girlande um den Kranz gewickelt. Wer mag, kann den Kleiderbügel auch noch so weit verformen, dass sich ein exakter Kreis ergibt. Mein Kranz sieht obenrum etwas eierförmig aus, was ich aber nicht störend finde und was ich auch jederzeit noch durch Verbiegen des Kranzes ändern könnte. Je nach Geschmack kann der Kranz auch noch üppiger gestaltet werden.

Unser Kranz hängt nun bei uns an der Wohnungstür, aber man könnte den Haken vom Bügel auch mit einem Drahtschneider abtrennen und den Kranz auf den Tisch legen. Viel Spaß beim Nachmachen!




bunter Pinienzapfen

Als ich vergangene Woche krank geschrieben war, hatte ich viel Zeit, mir darüber Gedanken zu machen, was ich jetzt in der Vorweihnachtszeit Tolles basteln könnte, um unsere Wohnung weihnachtlich zu schmücken. Auf meiner Suche bin ich dann auf dem Blog bunt.lecker.kreativ auf diesen hübsch bunten Weihnachtszapfen gestoßen, der mit Smarties dekoriert wird. Diese Idee fand ich so witzig, dass ich sie gleich nachmachen wollte. Dazu habe ich mir in einem Deko-Geschäft zunächst einen bereits geöffneten und leeren Pinienzapfen gekauft. Falls euer Pinienzapfen noch geschlossen und somit noch mit Pinienkernen gefüllt sein sollte, dann legt ihr ihn am besten auf die Heizung, damit er dort im Zuge der Wärme schnell aufgehen kann und ihr dann erstmal die Pinienkerne ernten könnt (die braucht ihr nämlich nicht). Dann habe ich mir Schneespray (z.B. im Baumarkt) und Dekoschnee (z.B. im Depot) gekauft. Und dann ging’s auch schon ans Werk: Zuerst wird der Pinienzapfen auf ausgebreitetes Zeitungspapier gesetzt und rundherum mit etwas Schneespray eingesprüht. Dann gut trocknen lassen. Danach werden mithilfe einer Heißklebepistole bunte Smarties auf die einzelnen Schippchen des Zapfens geklebt. Nun wird der Zapfen erneut rundherum mit Schneespray eingesprüht, um anschließend sofort etwas Dekoschnee darüber rieseln zu lassen. Gut austrocknen lassen. Fertig ist ein kunterbunter, mit Schnee bedeckter Weihnachtszapfen.




Tisch-Adventskranz

Heute ist der erste Adventssonntag und passend zu diesem Ereignis habe ich meinen selbstgebastelten Adventskranz fertig gestellt. Dazu brauchte ich zunächst einen mit Tannengrün umwickelten Rohling, den ich mir im Baumarkt geholt hatte. Anschließend machte ich mich auf die Suche nach passenden Dekorationselementen, mit denen ich meinen Adventskranz bestücken wollte und wurde sowohl im Baumarkt als auch in diversen Drogerieläden fündig. Ich wollte gerne einen festlich-weihnachtlichen Kranz haben, der aber nicht pompös überfrachtet wirkt, sondern der gleichzeitig schlicht und natürlich ist. Darum habe ich mich neben rubinroten Kugelkerzen mit goldfarbenen Metallhaltern für Deko-Bestandteile entschieden, die vorrangig aus warmen goldenen Farben sowie hölzernem Material bestehen. Dabei fiel meine Wahl auf goldene Glitzersterne, goldenes Engelshaar, Tannenzapfen und Zimtbündel mit Bastschleifchen, mit denen ich meinen Kranz recht dezent besetzt habe und die ich mithilfe meiner Heißklebepistole am Kranz befestigt habe. Nun liegt mein fertiger Adventskranz auf unserem Esstisch im Wohnzimmer bereit und wartet geduldig darauf, dass heute Abend endlich das erste Lichtlein angezündet werden kann. In diesem Sinne: Einen fröhlichen ersten Advent!