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Papier-Schneeflocken

In den Wintermonaten dekorieren wir unsere Fenster daheim gerne mit Papierschneeflocken. Während wir letztes Jahr nur weiße Schneeflocken gefaltet haben (siehe Foto oben), haben wir es dieses Jahr mal mit farbigem Metallic-Papier versucht und herausgekommen sind hübsche bunte Schneeflocken (siehe Foto ganz unten).

Hierfür ist es wichtig, dass ihr quadratisches Papier verwendet, das ihr dann diagnonal zu einem Dreieck faltet. Dieses Dreieck wird dann einmal halbiert und anschließend nochmal halbiert. Dann könnt ihr beliebige Muster hineinschneiden (siehe unten). Wenn ihr das Ganze dann aufklappt, kommen wunderschöne Schneeflocken zum Vorschein. 




Windlichter aus Altglas / Serviettentechnik

Letztens kam ich auf die Idee, etwas von unserem Altglas zu verwenden, um gemeinsam mit den Kindern etwas Kreatives daraus zu basteln. Herausgekommen sind dann diese hübschen Windlichter, die wir mithilfe der Serviettentechnik angefertigt haben und die nun eine unserer Kommoden im Wohnzimmer zieren. Wir zünden jeden Abend die Kerzen darin an und haben uns damit eine richtig gemütlich-wohnliche Atmosphäre geschaffen. Das ist also mal wieder der beste Beweis dafür, wie man aus vermeintlichem Müll doch noch etwas Sinnvolles herstellen kann.

benötigte Materialien (für 1 Glas)

  • 1 Altglas
  • 1 alte weiße Serviette
  • Leim
  • dickerer Pinsel
  • Bastel-Konfetti
  • Heißklebepistole
  • Bastel-Band

Und so geht’s

Für die Serviettentechnik: Zunächst das Altglas von außen rundherum mit Leim einpinseln. Die Lagen der Serviette vorsichtig auseinanderziehen und eine Lage davon um das Glas herum legen und andrücken (die Serviettenlage eventuell auf die richtige Größe zurechtschneiden). Nun von außen mit dem Pinsel erneut Leim auftragen und dabei die Serviette beim Einpinseln vorsichtig glatt drücken, sodass möglichst wenig Falten entstehen, die Serviette jedoch nicht reißt. Sollte doch mal etwas von der Serviette einreißen, kann man einfach ein weiteres Stück Serviette darüber legen und erneut mit Leim von außen aufpinseln.

Es könnte außerdem hilfreich sein, das Glas umgedreht (also mit der Öffnung nach unten) auf eine stehende, volle Getränkeflasche zu setzen. So kann man das Glas bearbeiten, ohne es ständig mit den Fingern anzufassen und etwas zu beschädigen.

Anschließend das Konfetti von außen auf der noch klebrigen Serviette anbringen und ebenfalls nochmal von außen mit Leim bepinseln. Dann alles gut trocknen lassen.

Wenn alles getrocknet und fest ist, mit der Heißklebepistole das Bastel-Band direkt unterhalb der Glasöffnung anbringen. Fest werden lassen.

Nun entweder ein Teelicht oder ein LED-Licht hineinstellen.




Herbst-Potpourri

Das saisonale Dekorieren unserer Wohnung macht mir immer großen Spaß. Seit ich selbst Mama bin, hat diese Leidenschaft sogar noch deutlich zugenommen, was wohl daran liegt, dass ich inzwischen zwei kleine Helferlein habe, die genauso viel Freude am Schmücken und Dekorieren haben wie ich. Und so haben unsere Jungs und ich in den letzten Tagen aus verschiedenen Herbstschätzen ein kleines Potpourri zusammen gestellt. Gespickt mit ein paar Teelichtern hat dieses hübsche Sammelsurium an herbstlichen Dingen nun einen Platz auf unserem Esstisch bekommen, wo es jeden Abend bei Dämmerung angezündet wird. Darin zu finden sind Fichtenzapfen, Eicheln und Eichelhütchen sowie Lampionblumen.




kleine Blattgesichter

Was für eine bezaubernde Herbstwelt sich zur Zeit draußen abspielt. Die Straßen und Wege liegen voll mit farbenprächtigen Laubblättern, von denen eines schöner ist als das andere. Die Bäume werden zunehmend kahler, der Wind wird kühler und wir müssen uns nun dicker einpacken, um draußen nicht zu frieren. Doch die Kälte kann uns nicht davon abhalten, raus zu gehen und einige der wunderschönen herabfallenden Blätter einzusammeln und etwas Kreatives daraus zu basteln. So wie heute Nachmittag, als unsere beiden Jungs und ich aus ein paar aufgesammelten Ahornblättern, etwas Tonpapier, Bastelkleber sowie Wackelaugen diese niedlichen, herbstlichen Blattgesichter gestaltet haben, die nun eines unserer Wohnzimmerfenster zieren. Oh, wie ich den Herbst liebe!




kleines Weihnachtsgesteck

Am vergangenen Wochenende war es hier nochmal richtig sonnig und warm. Dieses wunderbare Altweiber-Wetter haben wir ausgenutzt, um einen ausgiebigen Waldspaziergang zu machen. Wir haben Pilze bestaunt, konnten uns einen Jägerhochsitz aus der Nähe anschauen und haben einige Naturschätze gesammelt wie Fichtenzweige und Fichtenzapfen. Als wir dann später wieder zurück daheim waren, haben wir aus den Zweigen, Zapfen, etwas Heißkleber sowie ein paar kleinen weihnachtlichen Deko-Elementen dieses hübsche Gesteck gebastelt, das jetzt auf unserem Esstisch liegt. Als großer Weihnachtsfan kann es für mich nämlich nicht früh genug losgehen mit dem weihnachtlichen Dekorieren.




Raketen aus Klorolle

Heute habe ich mit unseren beiden Jungs mal wieder ein bisschen gewerkelt. Da das Thema Weltall und Astronauten bei unseren Jungs sowieso schon länger angesagt ist, haben wir daher aus leeren Klorollen diese witzigen Raketen gebastelt, die nun mit etwas Wollfaden befestigt von der Zimmerdecke ihrer Kinderzimmer herunter baumeln.

Im Nachhinein ist mir die Idee gekommen, dass diese Raketen eine wunderbare Silvester-Dekoration abgeben würden und dass man sie – ähnlich eines Knallbonbons, jedoch in dem Fall ohne Knalleffekt – für Silvester mit kleinen Geschenken befüllen und sie verschenken könnte. Diesen Gedanken werde ich mir auf jeden Fall merken und ihn vielleicht zum nächsten Silvesterfest umsetzen.

benötigtes Material

  • leere Klorollen
  • Sprühkleber
  • Bleistift
  • Schere
  • farbiges Tonpapier
  • farbiges Transparentpapier o. bunte Federn (als Feuerschweif)
  • Lineal
  • Klebestreifen
  • Heißklebepistole
  • Zahlen-Sticker

Und so geht’s

Die leeren Klorollen mithilfe des Sprühklebers jeweils mit etwas farbigem Tonpapier umkleben. Für den Feuerschweif entweder farbiges Transparentpapier in dünne Streifen schneiden oder bunte Federn verwenden; beides wird mithilfe des Sprühklebers an eines der Klorollen-Enden geklebt.

Für die Spitze der Rakete wird aus Tonpapier ein Kegel hergestellt: Hierzu einen Kreis (Durchmesser ca. 8-9 cm) auf Tonpapier aufmalen und ausschneiden (entweder mit einem Zirkel oder, indem ihr einfach ein Glas oder eine Tasse umdreht und als Schablone verwendet). Dann mit Bleistift und Lineal eine gerade Linie durch den Mittelpunkt des Kreises ziehen (also den Durchmesser einzeichnen), anschließend nur die Hälfte dieser Linie (also den Radius) einschneiden. Nun die beiden so entstandenen offenen Schnittkanten soweit zusammenführen, bis sie sich maximal überlappen und ein Kegel entstanden ist. Diese Überlappung mit Sprühkleber festkleben und zusätzlich noch mit etwas Klebestreifen fixieren, damit wirklich nichts mehr aufgeht. Dann die Spitze mit Heißkleber auf dem übrigen Klorollen-Ende befestigen.

Zum Schluss die Raketen jeweils mit Zahlen-Stickern bekleben.




Blumen-Anhänger

Mir gefällt es sehr, unsere Wohnung mit farbenfrohen Blumen zu dekorieren. Deshalb kaufen wir häufig Schnittblumen im Supermarkt oder pflücken gerne draußen im Freien Blümchen, um sie bei uns zu Hause in verschiedenen Vasen im gesamten Wohnzimmer zu verteilen. Heute hatte ich aber mal eine ganz andere Idee, um unsere gepflückten Blumen zu verwerten und so habe ich zusammen mit unseren Jungs diese hübschen Blumen-Anhänger gebastelt.

Ihr braucht:

  • etwas Pappe
  • Bleistift
  • etwas, das sich als Schablone für den Ring eignet (z.B. eine volle Paket-Klebeband-Rolle)
  • Schere
  • etwas transparente, selbstklebende Folie
  • bunte Blüten
  • etwas Wolle
  • Rouladenspieß
  • Nadel mit großer Öse

Und so funktioniert’s:

Zunächst malt ihr auf einem Stück Pappe einen etwa 1 cm breiten Ring. Ich habe dafür einfach mit einem Bleistift eine volle Paket-Klebeband-Rolle nachgezeichnet (und zwar sowohl den äußeren als auch den inneren Ring). Anschließend schneidet ihr den Ring mit einer Schere aus.

Nun schneidet ihr ein Quadrat aus der transparenten, selbstklebenden Folie aus, das so groß ist, dass euer ausgeschnittener Pappe-Ring hineinpasst. Dann zieht ihr die Schutzfolie von der selbstklebenden Folie ab und klebt die Folie auf den Pappe-Ring (die Folie wird dabei überstehen; das könnt ihr später sauber abschneiden).

Jetzt dreht ihr das Ganze einmal um, sodass die Klebeseite der Folie oben liegt und platziert eure Blüten auf der Klebefläche innerhalb des Rings. Dann schneidet ihr erneut ein Quadrat aus der transparenten, selbstklebenden Folie aus, das genauso groß ist wie das vorherige, klebt dieses auf die Blüten und drückt alles gut fest. Nun könnt ihr die überstehende Folie entlang des Pappe-Rings abschneiden.

Zum Schluss stecht ihr mithilfe eines Rouladenspießes ein Loch in den Pappe-Ring, fädelt ein Stück Wolle durch das Loch (ich habe das mithilfe einer Nadel mit großer Öse gemacht) und verknotet das Ganze. Fertig!




Faschingsgirlanden

Ich bin kein Faschingsfan, doch da wir ja nun mal in Süddeutschland leben und weil auch unsere Kinder hier geboren sind und mit den hiesigen Bräuchen aufwachsen, kann ich die Faschingszeit nicht gänzlich ignorieren, sondern zelebriere sie inzwischen tatsächlich auch ein bisschen daheim mit den Kindern. Deshalb haben wir pünktlich zum heutigen „Schmotzigen Donnerstag“ diese hübschen Faschingsgirlanden gebastelt, die sehr einfach hergestellt sind, da man dafür lediglich verschiedenfarbiges Tonzeichenpapier, eine Schere sowie einen Tacker benötigt. Wir haben die Girlanden in unsere Fenster gehängt. So möchten wir gerade im aktuellen Lockdown, in dem es ja keine Faschingsumzüge und dergleichen geben wird, wenigstens ein bisschen Faschingsstimmung verbreiten.




Salzmalerei „Schneeflocke“

Schon immer haben unser Fünfjähriger und ich gerne zusammen gebastelt, deshalb habe ich gestern Nachmittag mal wieder ein kreatives Projekt für uns herausgesucht, nämlich Salzmalerei. Passend zur aktuellen Jahreszeit, haben wir uns dabei für Schneeflocken entschieden, aber natürlich könnte man auch ein anderes, beliebiges Motiv wählen. Wie das Ganze funktioniert, werde ich euch nachfolgend beschreiben:

Man braucht

  • schwarzes Tonzeichenpapier (oder schwarzen Tonkarton)
  • Bleistift, Lineal
  • flüssigen Bastelkleber
  • feines Salz
  • Wasserfarben und einen eher dünneren Pinsel

Und so wird’s gemacht

Mit Bleistift und Lineal eine Schneeflocke auf dem Tonzeichenpapier vorzeichnen. Ich nehme schwarzes Tonzeichenpapier, weil das einen tollen Kontrast zu den bunten Wasserfarben gibt. Nun mit flüssigem Bastelkleber die vorgezeichnete Schneeflocke „nachzeichnen“.

Dann großzügig das feine Salz darüber streuen, mit dem Ziel, dass das Salz am Kleber haften bleibt. Jetzt das Tonzeichenpapier so neigen, dass das überschüssige Salz, das nicht auf dem Kleber haften bleibt, abgeschüttet werden kann (ich habe das über der Spüle gemacht).

Nun habt ihr eine fertige Salz-Schneeflocke, die ihr nur noch mit Pinsel und Wasserfarben anmalen müsst. Dabei eignet sich ein etwas dünnerer Pinsel am besten, damit die Farben wirklich nur auf dem Salz landen und nicht auf dem Tonzeichenpapier.




Superhelden-Bild

Ende November hatte mein Mann Geburtstag und um ihm etwas Originelles, etwas Papa-Würdiges zu schenken, habe ich mit unseren beiden Jungs diesen witzigen Bilderrahmen für ihn gebastelt, den ich im Internet in ähnlicher Form gefunden hatte. Da mein Mann und unser großer Sohn gerne gemeinsam Superhelden-Filme gucken und daher also bestens vertraut sind mit Batman, Superman und den Avengers Charakteren (hier: Hulk und Iron Man), war dieser Bilderrahmen also auch ein sehr persönliches Geschenk, das beim Papa richtig gut angekommen ist. Zur Herstellung benötigt ihr unbedingt einen tiefen (!) Bilderrahmen. Sowohl die Scrabble-Holzbuchstaben als auch die Superhelden-Figuren hatte ich bei Amazon bestellt. Mithilfe einer Heißklebepistole können sowohl die Holzbuchstaben als auch die Figuren festgeklebt werden. Mit farbigen Filzstiften können dann noch kleine Widmungen darunter geschrieben werden.