Kiwi-Bananen-Trifle

Trifle bezeichnet eine Süßspeise, die ursprünglich aus England stammt und aus mehreren Schichten besteht, nämlich klassischerweise aus Früchten, Biskuit und Schlagsahne bzw. englischer Creme (auch Custard genannt). Dabei kann man sich bei der Wahl der verwendeten Fruchtsorten ganz der Saison anpassen. So eignen sich im Sommer z.B. Beeren, während man in der Winterzeit auf Äpfel oder Birnen zurückgreifen kann. Wer mag, kann seine Löffelbiskuits außerdem auch noch in Alkohl (z.B. Weißwein, Amaretto oder Sherry) tränken.

Zutaten (für 2 Gläser)

  • 2-3 Kiwis
  • 1-2 Banane(n)
  • 200 g Schlagsahne
  • 1 Päckchen Bourbon-Vanillezucker
  • ein paar Löffelbiskuits

Zubereitung

Kiwis und Banane(n) in Stücke schneiden. Schlagsahne mit Bourbon-Vanillezucker steif schlagen. Löffelbiskuits grob zerbröseln. Nun abwechselnd Kiwistücke, Bananenstücke, gezuckerte Schlagsahne und zerbröselte Löffelbiskuits in die Gläser schichten.




Shepherd’s Pie

Pünktlich zum neuen Jahr melde ich mich zurück mit diesem leckeren Gericht, welches der britischen Küche entstammt und das ich kürzlich in einer Zeitschrift entdeckt habe. Da ich Kartoffeln in allen Variationen gerne esse und weil ich ohnehin bislang kaum vertraut bin mit britischem Essen, musste ich dieses Rezept unbedingt ausprobieren. Das Gericht besteht immer aus zwei Schichten, nämlich einer Hackfleischschicht auf der Unterseite und einer Kartoffelschicht auf der Oberseite, wobei das Hackfleisch je nach Gusto mit verschiedenen Gemüsesorten verfeinert werden kann. Seinen Namen (zu deutsch Schäferkuchen) verdankt das Gericht der Tatsache, dass hierfür eigentlich traditionell Lammhackfleisch verwendet wird, doch ich habe mich in diesem Fall für Hackfleisch aus Schwein und Rind entschieden. Wer mag, fügt außerdem noch frische Kräuter hinzu. Lecker!

Zutaten (für 4 Personen)

  • 700 g Kartoffeln
  • Salz
  • etwas Milch
  • schwarzen Pfeffer
  • frisch geriebene Muskatnuss
  • 3 Möhren
  • 2 Zwiebeln
  • ein paar EL Sonnenblumenöl
  • 800 g gemischtes Hackfleisch
  • 2 EL Tomatenmark
  • 300 ml Fleischbrühe
  • 200 g Erbsen (TK)

Zubereitung

Kartoffeln schälen und in einem Topf mit reichlich Salzwasser gar kochen. Anschließend die Kartoffeln abseihen, zurück in den Topf geben und zusammen mit der Milch zu Kartoffelpüree zerstampfen. Mit Salz, schwarzem Pfeffer und Muskatnuss abschmecken.

Möhren und Zwiebeln würfeln. Sonnenblumenöl in einer großen Pfanne erhitzen und das Hackfleisch darin krümelig anbraten. Möhren und Zwiebeln dazugeben und mitbraten. Tomatenmark unterrühren und ebenfalls kurz mit anbraten. Fleischbrühe angießen und aufkochen, dann Erbsen hinzufügen und das Ganze noch für ein paar Minuten leicht köcheln lassen, bis das Gemüse gar ist.

Nun die Gemüse-Hackfleisch-Mischung in eine Auflaufform (ca. 20 x 30 cm) geben, das Kartoffelpüree darauf verteilen und das Ganze anschließend im vorgeheizten Backofen bei 200°C Ober-/Unterhitze für etwa 40 Minuten goldbraun backen.

Inspiriert von

Zeitschrift „Lisa“, Ausgabe Nr. 45/2015 (28.10.2015), Extra-Beiheftchen „Lieblingsrezepte: Köstliche Kartoffeln“, S. 8, „Shepherd’s Pie“.




Banoffee Pie

Dieser Kuchen stammt ursprünglich aus England und ist eine wahre Sünde! Knuspriger Keksboden, fruchtige Bananen, süßes Karamell, cremige Sahne und ein Hauch von Kakao machen diesen Kuchen zu einem echten Geschmackserlebnis, das nicht unbedingt der Hüfte schmeichelt. Der Name leitet sich aus den beiden Hauptzutaten ab, nämlich Bananen und selbst hergestellter Karamellsoße (Toffee). Um Zeit zu sparen, kann man aber auch fertige Dulce de Leche (Milchkaramellcreme) aus dem Glas verwenden, anstatt die Karamellsoße aus gezuckerter und gekochter Kondensmilch selbst zuzubereiten. Ein herrlich zuckersüßer Kuchen, der jede Geburtstagsparty aufpeppt.

Zutaten (für 1 Kuchen mit 26 cm Durchmesser)

  • 1 Tetrapack gezuckerte Kondensmilch (340 ml)
  • 220 g Kekse (z.B. Amarettini)
  • 100 g Butter
  • 3 Bananen
  • 250 g Schlagsahne
  • 1 EL Kakaopulver

Zubereitung

Die Kondensmilch in einen kleineren Topf gießen, aufkochen und bei mittlerer Temperatur so lange köcheln lassen, bis die Kondensmilch karamellisiert (hat bei mir ca. 20 Minuten gedauert). In der Zwischenzeit die Kekse in einen Gefrierbeutel füllen und mit einem Nudelholz oder Ähnlichem zu Bröseln klopfen. Butter schmelzen und mit den Keksbröseln vermischen, dann die Keks-Butter-Masse gleichmäßig auf dem gefetteten Springformboden verteilen, andrücken und für 1 Stunde in den Kühlschrank stellen. Bananen in Scheiben schneiden. Die Schlagsahne ungezuckert steif schlagen. Nun die Karamellsoße auf dem gekühlten Keksbrösel-Boden verstreichen, die Bananenscheiben darauf verteilen und die geschlagene Sahne darüber geben und glatt streichen. Für etwa 2 Stunden in den Kühlschrank stellen. Vor dem Servieren Kakaopulver über die Schlagsahne sieben.




Lemon Cake

Da ich es gerne zitronig mag, hab ich diesen Kuchen gebacken. Der Zitronengeschmack kommt sehr gut heraus, der Kuchen hat eine feste, kompakte Konsistenz und er schmeckt nicht zu süß. Lecker!

Zutaten (für 1 Springform mit 18 cm Durchmesser)

für den Boden:

  • 70 g weiche Butter
  • 40 g Puderzucker
  • 120 g Mehl

für den Belag:

  • 2 Eier
  • 125 g Puderzucker
  • 2 Zitronen
  • 1 TL Backpulver
  • 80 g Weizenmehl

für die Dekoration:

  • etwas Puderzucker

Zubereitung

Für den Boden weiche Butter, Puderzucker und Mehl verkneten, auf dem gefetteten Springformboden verteilen und andrücken und im vorgeheizten Backofen bei 180°C für 20 Minuten auf mittlerer Schiene backen. In den letzten 5 Minuten auf die oberste Schiene stellen, damit der Boden eine goldgelbe Farbe bekommt. Dann aus dem Ofen holen und abkühlen lassen. Den Ofen weiterhin angeschaltet lassen.

Für den Belag Eier cremig schlagen. Puderzucker hinzufügen. Zitronen auspressen und die Schale von 1 Zitrone abreiben. Beides zur Ei-Puderzucker-Mischung geben. Backpulver und Mehl hinzugeben und alles gut verrühren. Die Masse auf den vorgebackenen Kuchenboden geben und für etwa 20 Minuten auf mittlerer Schiene backen. Dann herausholen und vollständig erkalten lassen. Vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben.