Quarkwaffeln

Letztens waren wir mit den Kindern im Schnee rodeln. Als wir danach geschafft und hungrig, jedoch glückselig wieder daheim angekommen waren, habe ich uns als kleine Stärkung diese leckeren Magerquark-Waffeln zubereitet. Serviert habe ich sie wahlweise mit Schokoladeneis, Nuss-Nugat-Creme, Apfelmus und Puderzucker. Köstlich!

Zutaten (für 7 Waffeln)

  • 2 Eier
  • 100 g weiche Butter
  • 200 g Magerquark
  • 200 g Mehl
  • 1 gehäufter TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 50 g Zucker
  • 1 Schuss Mineralwasser mit Kohlensäure
  • etwas Rapsöl zum Einfetten des Waffeleisens

Zubereitung

Eier trennen. Eiweiße zu steifem Eischnee schlagen und beiseite stellen.

Eigelbe mit weicher Butter, Magerquark, Mehl, Backpulver, Salz und Zucker vermischen und mit einem Handrührgerät sorgfältig zu einer glatten, homogenen Masse verrühren. Zum Schluss Mineralwasser sowie Eischnee unterheben.

Nun den Teig portionsweise in ein eingefettetes Waffeleisen geben und zu Waffeln ausbacken.




Vanillequark-Taschen

Liebe Kochfreunde, liebe Foodblogger, liebe Freunde des guten Geschmacks! Ich hoffe, dass ihr alle gesund ins neue Jahr 2021 gekommen seid und dass ihr – genauso wie ich – motiviert seid, auch in diesem Jahr wieder kulinarisch zu experimentieren und Rezepte auszuprobieren. Den Anfang in diesem neuen Jahr mache ich mit diesen leckeren Vanillequark-Blätterteigtaschen, die ich für den Silvester-Nachmittag gebacken hatte. Sie sind ratzfatz zubereitet und waren leider ebenso ratzfatz aufgegessen, da sie wirklich köstlich geschmeckt haben und daher dringend ein Plätzchen auf meinem Blog verdient haben.

Zutaten (für 8 Stück)

  • 1 Rolle Blätterteig
  • 1 Ei
  • 250 g Magerquark
  • 1 leicht gehäufter EL Vanillepuddingpulver
  • 1 Päckchen Bourbon-Vanillezucker
  • 50 g Puderzucker + noch etwas mehr zum Bestäuben
  • 1 Spritzer Zitronensaft
  • 40 g weiche Butter

Zubereitung

Blätterteig ausrollen und in 8 gleichgroße Quadrate schneiden.

Das Ei trennen und das Eiweiß beiseite stellen.

Für die Füllung das Eigelb mit Magerquark, Vanillepuddingpulver, Bourbon-Vanillezucker, 50 g Puderzucker, Zitronensaft und der weichen Butter vermischen und zu einer glatten Masse verrühren. Dann die Quarkmasse jeweils mittig auf alle 8 Teigstücke verteilen. Anschließend alle Ecken zur Mitte falten, leicht andrücken und mit dem zuvor beiseite gestellten Eiweiß bestreichen. 

Mit den bestrichenen Ecken nach oben auf ein mit Backpapier ausgelegtes Ofengitter legen und im vorgeheizten Backofen bei 180°C Ober-/Unterhitze für etwa 30 Minuten backen. Dann herausholen und etwas abkühlen lassen. Noch warm und mit etwas Puderzucker bestäubt servieren.




Maroni im Backofen

Wenn angesichts der Corona-Sicherheitsbeschränkungen dieses Jahr kein Weihnachtsmarkt stattfinden kann, dann holen wir uns den Weihnachtsmarkt eben nach Hause, nämlich mit diesen leckeren Maroni aus dem Ofen, die mich an frostige Abende auf dem Weihnachtsmarkt erinnern. Sie erinnern mich auch an festlich geschmückte Buden, aus denen weihnachtliche Klänge ertönen und an ein geselliges Beisammensein mit anderen, lieben Menschen. Sie erinnern mich an Hände, die sich in Handschuhe eingepackt an der Hitze eines würzigen Glühweins zu wärmen versuchen und an Lebkuchenduft, der in der Luft liegt. Und sie erinnern mich an freudige, aufgeregte Kinderaugen, die auf den lang ersehnten Heiligabend warten und die heller scheinen als alle Sterne am Himmel zusammen. Ja, in diesem Jahr vermissen wir so einiges, doch dieses bizarre Jahr 2020 hat uns auch eines gelehrt, nämlich, dass Familie, Freunde und Gesundheit das allerwichtigste sind.

Zutaten

  • Maroni in der Schale
  • eine Schüssel mit Wasser

Zubereitung

Maroni jeweils kreuzweise einritzen, dann für etwa 10 Minuten in eine Schüssel mit Wasser legen und einweichen lassen. Anschließend herausnehmen und mit einem Küchentuch abtupfen, dann jeweils mit der eingeritzten Seite nach oben auf ein mit Backpapier ausgelegtes Ofenblech legen und im vorgeheizten Backofen bei 200°C Ober-/Unterhitze für etwa 15 Minuten backen. Herausholen, etwas abkühlen lassen und warm genießen.




Bananen-Müsli-Kekse

Mit diesem Keks-Rezept habe ich mal wieder ein paar unserer Bananen vor dem Verderben gerettet, denn obwohl Bananen bei uns sehr begehrt sind und gern gegessen werden, kommt es hin und wieder vor, dass wir es nicht schaffen, alle aufzuessen. Häufig dann, wenn eines unserer Kinder krank ist und wenig Appetit hat – und in der vergangenen Woche lag unser Großer mit Angina flach -, dann bleiben die sonst so heiß geliebten Bananen eben in der Obstschale liegen und drohen zu vergammeln. Daher habe ich unsere überreifen Bananen heute zu diesen leckeren Bananen-Müsli-Keksen verarbeitet. Die Zubereitung ist einfach, die Zutatenliste überschaubar und die Kekse schmecken uns wirklich gut, anders als man Kekse jedoch kennt, werden diese hier allerdings auch nach längerer Backzeit nicht knusprig, sondern bleiben weich.

Zutaten (für ca. 20 Stück)

  • 2 überreife Bananen
  • ein paar Spritzer Zitronensaft
  • 160 g Müsli (Haferflocken, Rosinen, Nüsse)
  • 1 TL Zucker

Zubereitung

Bananen mit einer Gabel sorgfältig zerdrücken und mit ein paar Spritzern Zitronensaft vermengen, dann mit Müsli und Zucker vermischen und zu einer homogenen Masse verrühren; nach Bedarf ein paar EL Wasser hinzufügen. Nun mit angefeuchteten Händen etwa 20 Kugeln aus der Masse formen und diese jeweils mit einem Löffel platt drücken. Im vorgeheizten Backofen bei 180°C Ober-/Unterhitze für etwa 25 Minuten backen.




Kaiserschmarrn mit Heidelbeer-Konfitüre

Da unsere beiden Jungs kleine Süßschnuten sind, die gerne Milchreis, Eierkuchen & Co. essen, hatte mein Mann heute die Idee, dass wir doch mal wieder Kaiserschmarrn zum Abendessen machen könnten. Gesagt, getan. Eigentlich wollten wir gerne frische Heidelbeeren dazu servieren, doch weil unser kleiner Sohn erst 1 Jahr alt ist und Heidelbeeren nicht ganz ungefährlich sind (weil Erstickungsgefahr!), habe ich stattdessen lieber zu Heidelbeer-Konfitüre aus dem Supermarkt gegriffen und die hat auch wunderbar dazu gepasst. Beiden Jungs und auch uns Erwachsenen hat der fruchtige Schmarrn richtig lecker geschmeckt. Dazu gab’s bei uns außerdem noch eine kleine Käseplatte, Ziegenfrischkäse, Weintrauben (für unseren Einjährigen klein geschnitten!) und Erdbeeren sowie frisches Baguette. So war unser Abendessen heute eine Mischung aus süß und herzhaft, was ich total gerne mag.

Zutaten (für 3 Personen)

  • 1 Stückchen weiche Butter (à 20 g) + noch etwas mehr zum Ausbacken
  • 4 Eier
  • 250 ml Milch
  • 120 g Mehl
  • 2 EL Zucker
  • 1 Prise Salz
  • etwas Heidelbeer-Konfitüre

Zubereitung

Für den Teig zunächst die Eier trennen. Dann Butter, Eigelbe, Milch, Mehl, Zucker und Salz vermischen und mit dem Handrührgerät zu einer glatten, homogenen Masse verarbeiten. Nun die Eiweiße steif schlagen und unter den Teig heben.

Etwas Butter in einer Pfanne zerlassen, dann den Teig hineingießen und stocken lassen. Dann mit einem Pfannenwender den so entstandenen großen Pfannkuchen einmal wenden und in viele kleine Teigfetzen zerteilen. Mit aufgelegtem Deckel und unter gelegentlichem Wenden so lange weiter stocken lassen, bis die Teigfetzen eine leicht bräunliche Färbung bekommen, dann aus der Pfanne nehmen.

Mit der Heidelbeer-Konfitüre servieren.




Kinderteller: bunter Spieß

Ich liebe es, zum Mittagessen oder zum Abendessen einen kreativen und leckeren Teller für unsere Jungs zuzubereiten. Diesmal habe ich sehr simple, gemischte Spieße gemacht, die trotz ihrer Schlichtheit auf dem Teller was hermachen und die bei unseren Zwergen richtig gut angekommen sind. Lecker kann so einfach sein! Dazu gab’s übrigens noch Laugenbrötchen mit Frischkäse und Salami drauf.

Zutaten

  • Möhre
  • Käse am Stück
  • Geflügel-Fleischwurst am Stück
  • Weintrauben
  • Salatgurke
  • Erdbeeren
  • lange Holzspieße

Zubereitung

Alle Zutaten in mundgerechte Stücke schneiden und auf Holzspieße aufspießen.




Kinderteller: Toastgesichter mit Käsezähnen

Diese lustigen Toastgesichter, die ich bei freshideen gefunden habe, waren heute das Mittagessen für unseren Vierjährigen. Sie sind einfach in der Umsetzung und unser Vierjähriger war begeistert. So macht Essen Spaß!

Zutaten (für 2 Stück)

  • 2 Toastbrotscheiben
  • etwas Frischkäse
  • Salamischeiben
  • Käsescheiben
  • ein Stückchen Möhre
  • 4 Zuckeraugen
  • ein Stückchen Salatgurke

Zubereitung

Die Toastscheiben toasten, dann mit Frischkäse bestreichen und jeweils diagonal durchschneiden, sodass Dreiecke entstehen. Zwei der Toastdreiecke jeweils so mit Salamischeiben belegen, dass es aussieht, als wäre dies die Zunge. Dann die Käsescheiben so zurecht schneiden, dass sie aussehen wie Zähne und diese über die Salamischeiben legen. Anschließend die zwei übrigen Toastdreiecke jeweils darauf legen. Zum Schluss noch aus dünnen Möhrenscheiben und Zuckeraugen die Augen basteln und auflegen. Die Gurke schälen, in Scheiben schneiden und dazulegen.




Bretzel-Schmetterlinge

Diese witzige Idee hatte ich vor einiger Zeit über Pinterest gefunden und da ich nachmittags oft eine kleine Snackidee für die Kinder brauche, habe ich die kleinen Bretzel-Schmetterlinge heute zubereitet. Sie haben tatsächlich beiden Kindern und auch mir sehr gut geschmeckt. Sie lassen sich sehr schnell zusammen basteln, sollten jedoch wirklich erst kurz vor dem Verzehr zubereitet werden, da sonst die Cracker durchweichen.

Zutaten (für 12 Stück)

  • 12 Ritz-Cracker
  • ein paar EL Kräuterquark
  • 24 kleinere Bretzeln

Zubereitung

Die Ritz-Cracker etwas dicker mit Kräuterquark bestreichen, dann jeweils 2 Bretzeln so in den Quark setzen, dass sie aussehen wie die Flügel eines Schmetterlings.




Kinderteller: lustige Dreiecke mit Gesicht

Als Kind habe ich es total geliebt, wenn meine Mama mir belegte Brote zubereitet hat. Sei es für meine Brotdose in der Schule oder als bunter Abendbrotsteller, sie hat alles immer total liebevoll und ansprechend hergerichtet und es war immer gespickt mit vielen verschiedenen Sachen: Geschnittene Äpfelchen, Gürkchen, ein Salatblatt im Sandwich, kleine Radieschen, Paprikasticks, Weintrauben, meist auch noch was Süßes. Seit ich selbst Kinder habe, ist mir diese Erinnerung präsenter denn je und so macht es mir große Freude, genau das Gleiche heute auch für meine Kinder zu machen. So wie gestern Abend, als ich diesen leckeren Teller für unseren Vierjährigen zubereitet habe. Sein strahlendes Gesicht, als ich ihm den Teller gegeben habe, wird mir noch einige Zeit in Erinnerung bleiben.

Zutaten

  • Roggenbrot (Rinde entfernt und in Dreiecke geschnitten)
  • feine Leberwurst 
  • Zuckeraugen
  • etwas Möhre (hauchdünn geschnitten als Mund)
  • Käsewürfel
  • rote Weintrauben, kernlos
  • Salatgurke (ohne Schale)




Omelette-Schnitte mit Schinken & Champignons

Zutaten (für 1 Person)

  • 1 Scheibe Roggenmischbrot
  • Olivenöl
  • 1/4 Zucchini
  • 1 Scheibe Kochschinken
  • 3 Champignons
  • 2 kleine Eier
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • Paprikapulver, edelsüß
  • ein paar Stängel krause Petersilie

Zubereitung

Zucchini fein raspeln, Kochschinken würfeln. Champignons klein schneiden. Eier in einer Schüssel verschlagen und mit Salz, schwarzem Pfeffer und Paprikapulver würzen. Petersilie hacken.

Olivenöl in einer kleinen Pfanne erhitzen und Zucchini sowie Schinken darin anbraten. Champignons hinzugeben und kurz mitbraten. Die Herdtemperatur auf niedrige Stufe drehen, die Eier darüber gießen, die Petersilie darüber streuen und das Ganze stocken lassen. Den Pfanneninhalt vorsichtig mit einem Pfannenwender wenden und erneut stocken lassen. Dann herausholen und das Roggenbrot mit dem Omelett belegen.

Inspiriert von

Zeitschrift „meine Familie & Ich“, Heft 3/2012, kleines Beiheftchen „gut & günstig“, S. 12, „Omelett-Schnitte“.