Schoko-Flammeri

Gestern hat sich unser Fünfjähriger gewünscht, dass wir Schokoladenpudding selberkochen, nachdem es wenige Tage zuvor welchen im Kindergarten zum Nachtisch gab und er gerne erfahren wollte, wie genau sowas hergestellt wird. Also habe ich im Internet ein paar Rezepte für Schokoladenpudding durchstöbert. Kurz darauf legten wir los und unser Sohn kochte diesen leckeren Schokopudding unter meiner Anleitung fast selbstständig, worauf er mächtig stolz war. Während meiner Suche nach einem geeigneten Rezept bin ich allerdings so ganz nebenbei auch noch auf etwas anderes sehr Interessantes gestoßen, das mir bislang nicht bekannt war: Nämlich, dass es sich bei dieser Zubereitungsart streng genommen überhaupt nicht um Pudding handelt. Echter Pudding wird nämlich durch das Erhitzen von Eigelb gebunden. Wird stattdessen Speisestärke zum Verdicken verwendet, handelt es sich um ein Flammeri. Und es ist wohl der Industrie geschuldet, die das Fertig-Puddingpulver erfand, das ebenfalls Speisestärke zum Binden einsetzt, weshalb in der heutigen Zeit nur noch wenige Menschen zu wissen scheinen, was echten Pudding ausmacht. Dank des beharrlichen Nachfragens unseres Fünfjährigen habe ich jetzt etwas dazu gelernt.  

Zutaten (für 3-4 Personen)

  • 60 g Vollmilch-Schokolade + noch etwas mehr zum Garnieren
  • 500 ml Milch
  • 1 EL Kakaopulver
  • 35 g Zucker
  • 2 EL Speisestärke

Zubereitung

Schokolade hacken, dann mit 300 ml Milch in einen Topf geben und zum Kochen bringen. Dabei rühren, bis sich die Schokolade vollständig aufgelöst hat.

Die übrigen 200 ml Milch mit Kakaopulver, Zucker und Speisestärke in ein hohes Gefäß geben und verquirlen. Dann zur aufgekochten Schokoladenmilch in den Topf gießen und unter Rühren aufkochen, bis die Masse dickflüssig und puddingartig geworden ist. Dann in Dessertschälchen gießen und abkühlen lassen.

Vor dem Servieren mit etwas gehackter Schokolade garnieren.




Kartoffel-Möhren-Puffer

Diese leckeren Puffer gab es heute zum Mittagessen bei uns. Wir haben sie mit Kräuterquark gegessen, man kann aber z.B. auch Apfelmus dazu servieren.

Zutaten (für 12 Stück)

  • 450 g Kartoffeln, geschält
  • 300 g Möhren
  • 2 Eier
  • 80 g Mehl
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • etwas frisch geriebene Muskatnuss
  • etwas Olivenöl
  • Kräuterquark

Zubereitung

Kartoffeln und Möhren reiben und in eine Schüssel geben. Dann Eier, Mehl, Salz, Pfeffer und Muskatnuss hinzufügen und alles sorgfältig durchmischen. Dann etwas Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, mithilfe zweier Esslöffel jeweils Kleckse vom Reibeteig in die Pfanne geben und diese jeweils von beiden Seiten anbraten, bis sie gar und knusprig sind und eine goldgelbe Farbe haben. Mit Kräuterquark servieren.




Bananen-Apfel-Schäfchen

Ferientag Nummer drei. Und ich könnte mich daran gewöhnen, so entspannt und ausgiebig zu frühstücken, wie wir es derzeitig tun. Warmes Toastbrot, Butter, Erdbeer-Marmelade, Haselnuss-Creme, Bergkäse, Wurstaufschnitt, Milch und wachsweich gekochte Eier. Das Wohnzimmer duftet herrlich nach Kaffee und im Radio läuft „Buongiorno“ von Alessandra Amoroso. Und während ich heute Morgen den Frühstückstisch gedeckt habe, hatte ich sogar noch Zeit, dieses süße Obst-Schäfchen zu basteln, das ich „Timmy das Schäfchen“ getauft habe und das unsere beiden Jungs ratzfatz verputzt haben.

Zutaten (für 1 Schäfchen)

  • 1 Banane
  • weniger als 1/2 kleinen, süßen Apfel
  • Zuckeraugen
  • etwas Zuckerschrift

Zubereitung

Banane in Scheiben schneiden. Für den Kopf des Schäfchens eine Randscheibe (mit Schale) vom Apfel abschneiden. Zusätzlich noch zwei kleine Vierecke für die Beine sowie zwei winzige Stücke für die Ohren vom Apfel abschneiden. Alles, wie oben auf dem Foto abgebildet, zu einem Schäfchen anordnen. Zum Schluss zwei Kleckse Zuckerschrift auf’s Gesicht auftupfen und die Zuckeraugen darauf festkleben.




Zucker-Zimt-Apfelringe

Gerade haben unsere Kinder und wir ein paar Wochen Sommerferien. So ticken die Uhren bei uns zur Zeit ein wenig langsamer als sonst. Morgens schlafen wir länger, wir frühstücken länger. Den heutigen Tag haben wir im Schwimmbad verbracht und auch abends bleiben die Kinder gerade etwas länger auf. Dann dürfen sie noch länger im Garten oder in ihren Zimmern spielen, manchmal puzzeln wir noch oder schauen zusammen einen Film an. So wie heute Abend, als wir alle zusammen „Die Schnecke und der Buckelwal“ angeschaut und dabei diese zuckrig-zimtigen Apfelringe gegessen haben, die wir richtig lecker fanden. 

Zutaten (für 1 Apfel bzw. ca. 10 Apfelringe)

  • 1 süßer Apfel mit Schale
  • 1 TL Zucker
  • 1/2 TL Zimt
  • Apfelentkerner
  • Backpapier

Zubereitung

Zunächst mit einem Apfelentkerner das Kerngehäuse ausstechen, dann den Apfel in dünne Scheiben / Ringe schneiden. Eine Auflaufform mit einer Lage Backpapier auslegen und die Apfelringe darauf platzieren. Dann Zucker und Zimt mischen, in ein Sieb geben und gleichmäßig über die Apfelscheiben streuen. Im vorgeheizten Backofen bei 180°C Ober-/Unterhitze für etwa 5 Minuten backen.




Soleier

Ostern ist schon etwas länger her. Trotzdem hatte ich euch bisher meine Soleier vorenthalten, die bei uns inzwischen fester Bestandteil des Osterfestes sind. Da besonders mein Mann diese salzig-würzigen Eier so gerne isst, bereite ich sie jedes Jahr an Ostern zu. Dafür hatte ich mir vor einigen Jahren extra ein hohes Einmachglas angeschafft, das bei uns jedes Jahr zu Ostern für genau diesen Zweck aus dem Keller geholt wird. Und hier kommt das Rezept, nach welchem ich die Soleier üblicherweise zubereite.

Zutaten (für ca. 16 Stück bzw. ein Einmachglas à 2 l)

  • 16 Eier
  • ca. 1,3 l Wasser
  • 1 große rote Zwiebel
  • 3-4 EL Salz
  • 3 TL ganze Kümmelkörner
  • 2 TL schwarze, ganze Pfefferkörner
  • 5 Lorbeerblätter
  • ein hohes Einmachglas (2 l)

Zubereitung

Eier hart kochen, dann kalt abschrecken und etwas abkühlen lassen. Nun jeweils die Eierschale etwas anschlagen und die Eier vorsichtig in ein hohes Einmachglas (2 l) schichten.

Zwiebel schälen und in kleine Würfel schneiden; dabei die Zwiebelschale aufheben. Dann ca. 1,3 l Wasser, Zwiebeln sowie Zwiebelschale, Salz, Kümmelkörner, Pfefferkörner und Lorbeerblätter in einen Topf geben, aufkochen, dann durch ein feines Sieb passieren und den passierten Sud noch heiß über die Eier in das Glasgefäß gießen. Verschließen und für mindestens 24 h durchziehen lassen. Je länger die Eier durchziehen, desto salziger und würziger werden sie.




gesunde Blumen

Diese witzigen essbaren Blümchen habe ich heute für unsere Jungs gebastelt. Die Idee stammt von Pinterest. Einfach etwas Käse am Stück in Würfel schneiden, etwas Salatgurke längs halbieren, die Kerne herauskratzen und zu Halbmonden zurecht schneiden sowie etwas Möhre zunächst in Scheiben und anschließend zu Blüten zurecht schneiden. Dann jeweils einen Käsewürfel mit einem Gurken-Halbmond sowie einer Möhren-Blüte auf Zahnstocher stecken. Fertig ist ein kleiner, gesunder Snack für zwischendurch.




Fajitas mit Hähnchen, Gemüse, Tomatensoße & Schmand

Gestern Abend gab es bei uns endlich mal wieder was aus der Tex-Mex-Küche, nämlich diese leckeren Fajitas. Gefüllt haben wir sie mit Hähnchenfleisch, Paprika und Zwiebeln, aber das Allerbeste daran sind für mich die Tomatensoße und der Schmand, die sich so herrlich miteinander vermischen und die zusammen mit dem Weizenfladen einfach köstlich schmecken. Sooo lecker!

Zutaten (für 4 Stück)

  • 4 Weizentortillas
  • etwas Olivenöl
  • 400 g Hähnchengeschnetzeltes
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • 2 Paprikaschoten (orange, rot)
  • 1 große, gelbe Zwiebel
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1 Dose gehackte Tomaten (400 g)
  • 200 ml Gemüsebrühe
  • 1 TL getrocknete italienische Kräuter (gehackt)
  • 1 Becher Schmand (200 g)

Zubereitung

Paprikaschoten und Zwiebel klein schneiden. Knoblauch fein hacken.

Olivenöl in einer größeren Pfanne erhitzen und das Hähnchenfleisch darin rundherum anbraten und mit Salz und Pfeffer würzen, dann aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen. Nun Paprika, Zwiebel und Knoblauch ins Bratfett geben und anschwitzen. Mit gehackten Tomaten und Gemüsebrühe ablöschen, gehackte italienische Kräuter hinzufügen und das Ganze bei mittlerer Hitze einköcheln lassen, bis die Tomatensoße sämiger wird. Zum Schluss das Hähnchenfleisch wieder dazugeben und alles nochmal mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Weizentortillas jeweils mit etwas Schmand einstreichen, dann jeweils etwas Hähnchen-Gemüse-Tomatensoße-Mischung in die Mitte des Weizenfladens geben und den Fladen anschließend jeweils zusammenfalten (zuerst unten, dann links und rechts).




Joghurt-Vollkorn-Pfannkuchen

Unsere Jungs lieben Pfannkuchen mit Apfelmus, deshalb hab ich uns heute zum Mittagessen diese leckeren Joghurt-Pfannkuchen zubereitet. Neben Weizenmehl habe ich dafür auch Roggenvollkornmehl verwendet, weil Vollkorn als nahrhafter, sättigender und gesünder gilt. Vollkornmehl hat allerdings den „Nachteil“, dass der Teig dadurch deutlich stärker quillt und somit mehr Flüssigkeit bindet und das wiederum bedeutet, dass der Teig, je länger er steht, mit der Zeit immer zäher und dicklicher wird, sodass ich dem Teig immer mal wieder etwas Milch unterrühren musste, bevor ich ihn in der Pfanne zu einzelnen Pfannkuchen ausbacken konnte. Das kann für jemanden, der die meiste Zeit nur mit Weizenmehl backt, erstmal etwas ungewohnt sein, doch wenn man das beachtet, dann klappt die Zubereitung wunderbar. Unseren Jungs haben die Pfannkuchen übrigens genauso gut geschmeckt wie „normale“ Pfannkuchen, die nur aus Weizenmehl bestehen. Ich habe sie wahlweise mit Apfelmus, Nuss-Nugat-Creme, Erdbeeren und Puderzucker serviert.

Zutaten (für ca. 12 Stück)

  • 100 g Roggenvollkornmehl
  • 150 g Weizenmehl (Typ 405)
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 1 Päckchen Bourbon-Vanillezucker
  • 1 TL Zimtpulver
  • 1 Prise Salz
  • 2 Eier
  • 2 EL flüssiger Honig
  • 500 g Naturjoghurt
  • etwas Butter zum Ausbacken in der Pfanne
  • ca. 250-300 ml Milch (wer mag, kann hier auch z.T. Wasser nehmen)

Zubereitung

Roggenvollkornmehl, Weizenmehl, Backpulver, Bourbon-Vanillezucker, Zimtpulver, Salz, Eier, Honig und Naturjoghurt vermischen und sorgfältig zu einer glatten, homogenen Teigmasse verarbeiten. Sollte der Teig noch zu dickflüssig sein, dann etwas Milch angießen.

Butter in einer Pfanne zerlassen, dann jeweils eine Suppenkelle Teig in die Pfanne geben und zu Pfannkuchen ausbacken. Da der Teig mit der Zeit dicklicher wird, immer mal wieder etwas Milch angießen und gut durchrühren, bis der Teig eine Konsistenz hat, die flüssig genug ist, damit der Teig sich gut in der Pfanne verteilen lässt.




Fish & Chips alltagstauglich

Zum heutigen Abendessen hatte sich unser Fünfjähriger Fish and Chips gewünscht, ein aus Großbritannien stammendes Gericht, bei dem Pommes zusammen mit panierten Fischfilet-Stücken serviert werden. Da wir jedoch heute nur wenig Zeit zum Kochen hatten, wir ihm seinen Wunsch aber dennoch erfüllen wollten, haben wir die schnelle Variante gewählt, indem wir einfach TK-Pommes in den Ofen geschoben und TK-Fischstäbchen mit etwas Butter in der Pfanne angebraten haben, anstatt den Fisch selbst zu panieren. Aus Naturjoghurt und einer leichten Salatcreme (Glas) haben wir dann noch einen Dip zubereitet. Manchmal muss es im Alltag eben einfach schnell gehen und wenn es dann trotzdem noch gut schmeckt, dann haben wir alles richtig gemacht. Und unser Sohn war mehr als glücklich.




Quarkwaffeln

Letztens waren wir mit den Kindern im Schnee rodeln. Als wir danach geschafft und hungrig, jedoch glückselig wieder daheim angekommen waren, habe ich uns als kleine Stärkung diese leckeren Magerquark-Waffeln zubereitet. Serviert habe ich sie wahlweise mit Schokoladeneis, Nuss-Nugat-Creme, Apfelmus und Puderzucker. Köstlich!

Zutaten (für 7 Waffeln)

  • 2 Eier
  • 100 g weiche Butter
  • 200 g Magerquark
  • 200 g Mehl
  • 1 gehäufter TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 50 g Zucker
  • 1 Schuss Mineralwasser mit Kohlensäure
  • etwas Rapsöl zum Einfetten des Waffeleisens

Zubereitung

Eier trennen. Eiweiße zu steifem Eischnee schlagen und beiseite stellen.

Eigelbe mit weicher Butter, Magerquark, Mehl, Backpulver, Salz und Zucker vermischen und mit einem Handrührgerät sorgfältig zu einer glatten, homogenen Masse verrühren. Zum Schluss Mineralwasser sowie Eischnee unterheben.

Nun den Teig portionsweise in ein eingefettetes Waffeleisen geben und zu Waffeln ausbacken.