Halloween-Brownies mit Augen

Heute war ich mit unseren beiden Jungs alleine, da mein Mann den ganzen Tag über beim Angeln war. Daheim haben wir es uns richtig gemütlich gemacht und in Einstimmung auf das baldige Halloween haben wir diese tollen Brownies gebacken, die wir mit Augen verziert haben. Das Rezept dafür gehört unbedingt hier auf meinem Blog verewigt, denn die Brownies hatten eine wunderbar fudgy-feuchte Konsistenz. Sie haben uns richtig gut geschmeckt und als mein Mann heute Abend nach Hause kam, war leider nicht mehr viel davon übrig.

Zutaten (für 1 Form mit den Maßen L 20 cm x B 12 cm x H 5 cm bzw. etwa 12 Stücke)

  • 1 Tafel Vollmilch-Schokolade (100 g)
  • 60 g Butter
  • 1 größeres Ei
  • 100 g Zucker
  • 1 Päckchen Bourbon-Vanillezucker
  • 1 TL Backpulver
  • 1 TL Kakaopulver
  • 75 g Mehl
  • 1 Prise Salz
  • 4 gehäufte EL Puderzucker
  • 1/2 Zitrone, etwas Saft davon
  • Zuckeraugen

Zubereitung

Schokolade hacken. 75 g gehackte Schokolade zusammen mit der Butter in einem kleineren Topf erhitzen und zerlassen. Die übrigen 25 g gehackte Schokolade beiseite stellen.

Dann das Ei mit 100 g Zucker und Bourbon-Vanillezucker schaumig schlagen, anschließend die Schoko-Butter-Mischung unterrühren. Nun Backpulver, Kakaopulver, Mehl und Salz dazugeben und alles sorgfältig zu einem glatten Teig verrühren. Zum Schluss die zuvor beiseite gestellten übrigen 25 g gehackte Schokolade unterheben.

Nun die Masse in die gefettete Form geben und im vorgeheizten Backofen bei 175°C Ober-/Unterhitze für etwa 30 Minuten backen. Dann aus dem Ofen holen und abkühlen lassen.

Für den Zuckerguss Puderzucker mit Zitronensaft verrühren, bis ein zähflüssiger Guss entstanden ist und diesen anschließend über den abgekühlten Browniekuchen geben und gleichmäßig verstreichen. Mit Zuckeraugen verzieren. Fest werden lassen und den Kuchen in kleinere Browniestücke zerteilen.




Steakwürfel in cremiger Apfel-Sahnesoße mit Reis

Für unser heutiges Abendessen hatte ich uns dieses fruchtige Fleischgericht mit Reis zubereitet. Es besteht aus einer überschaubaren Anzahl von Zutaten, ist schnell zubereitet und durch den Reis sättigt es sehr gut. Absolut alltagstauglich!

Zutaten (für 4 Personen)

  • 5 marinierte Schweinerückensteaks
  • etwas Olivenöl
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • 2 süße Äpfel
  • 1 EL Zucker
  • 1 Becher Schlagsahne (200 ml)
  • 200 ml Gemüsebrühe
  • 1-2 EL Speisestärke
  • 2 Beutel Reis (2 x 125 g = 250 g)

Zubereitung

Schweinerückensteaks in mundgerechte Stücke schneiden und in einer Pfanne mit etwas erhitztem Olivenöl rundherum anbraten. Salzen und pfeffern. Dann aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen.

Für die Apfel-Sahnesoße: Äpfel entkernen, dann in Spalten schneiden. Apfelspalten ins Bratfett in die Pfanne geben, mit Zucker bestreuen und für ein paar Minuten karamellisieren lassen; dabei gelegentlich wenden. Mit Schlagsahne und Gemüsebrühe ablöschen. Speisestärke mit etwas kaltem Wasser glatt rühren, ebenfalls hinzufügen und das Ganze unter Rühren aufkochen, bis die Soße bindet. Nun die zuvor beiseite gestellten Steakwürfel wieder dazugeben und alles mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Gleichzeitig Reisbeutel in Salzwasser gar kochen und abseihen.

Die Steakwürfel in der Apfel-Sahnesoße mit dem Reis servieren.




Zwetschgen-Chutney mit Zimt

Herbstzeit ist Zwetschgenzeit. Und so haben wir bei unserem letzten Lebensmittel-Einkauf vor ein paar Tagen auch gleich eine ganze Tüte voll leckerer Zwetschgen mitgenommen. Ein paar davon haben wir gegessen, den Rest habe ich zu diesem leckeren, fruchtig-pflaumigen Chutney verarbeitet. Wir haben das Chutney als Beilage zu Schnitzel gegessen, aber man könnte es auch zusammen mit etwas Ziegenfrischkäse auf eine Scheibe Brot streichen. Schmeckt richtig lecker!

Zutaten (für 1 Glas à ca. 500 g)

  • 500 g Zwetschgen
  • 100 g Schalotten
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Stück (20 g) Ingwer
  • 50 g Zucker
  • 50 g dunkle Balsamicocreme
  • 50 ml Wasser
  • 1 Lorbeerblatt
  • 1 TL Zimtpulver
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer 

Zubereitung 

Zwetschgen jeweils halbieren, den Kern entfernen und das Fruchtfleisch in Streifen schneiden. Schalotten, Knoblauch und Ingwer fein hacken. Zwetschgen, Schalotten, Knoblauch, Ingwer und Zucker in einen Topf geben, erhitzen und unter gelegentlichem Rühren etwas karamellisieren lassen. Balsamico-Creme, Wasser und Lorbeerblatt hinzufügen, das Ganze aufkochen und anschließend auf niedriger bis mittlerer Hitze und schräg aufgelegtem Deckel für etwa 30 Minuten köcheln lassen; dabei gelegentlich umrühren. Dann Lorbeerblatt entfernen und Zimtpulver einrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Dann das Chutney in ein mit heißem Wasser ausgespültes Einmachglas füllen und dieses fest verschließen.  




Süßkartoffel-Birnen-Apfel-Suppe

In den letzten Tagen habe ich mich etwas kränklich gefühlt. Kein Wunder, schaut man sich die kühlen Temperaturen und den Dauerregen an, den wir aktuell draußen vorfinden. Der Herbst scheint mit großen Schritten herbei zu marschieren und der Sommer hat sich offenbar bereits frühzeitig verabschiedet. War er dieses Jahr überhaupt jemals da? Nun, wie dem auch sei. Dies ist jedenfalls der Grund, weshalb ich für das gestrige Abendessen beschloss, eine warme, wohltuende Suppe für uns zu kochen. Bestehend aus Zwiebeln, Ingwer, Gemüse und sogar Obst. Die Suppe hat fantastisch geschmeckt. Aromatisch, fruchtig und sättigend. Dazu haben wir außerdem noch ein paar Brötchen gegessen, die wir gerne in die Suppe eingetaucht haben. Mhm!

Zutaten (für 4-5 Personen)

  • 1 Zwiebel
  • 1 Stück (à 20 g) Ingwer
  • 2 EL Rapsöl
  • 500 g Süßkartoffeln
  • 2 süße Äpfel + 1/2 süßer Apfel zum Garnieren
  • 2 reife Birnen
  • 700 ml Gemüsebrühe
  • ein paar Spritzer Zitronensaft
  • 100 ml Schlagsahne
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • 1 Handvoll Basilikumblätter

Zubereitung (mit Thermomix TM 31)

Zwiebel und Ingwer grob zerteilen, in den Mixtopf geben und 5 Sekunden / Stufe 5 zerkleinern, dann mit dem Spatel nach unten schieben. Rapsöl hinzufügen und 3 Minuten / Varoma / Stufe 1,5 dünsten.

Süßkartoffeln schälen und in Stücke schneiden. Äpfel und Birnen schälen und grob zerteilen. Nun Süßkartoffeln, Äpfel und Birnen in den Mixtopf geben und alles 10 Sekunden / Stufe 8 zerkleinern, dann mit dem Spatel nach unten schieben.

Jetzt Gemüsebrühe und Zitronensaft hinzufügen und alles 18 Minuten / 100°C / Stufe 3 kochen. Anschließend 20 Sekunden / Stufe 10 pürieren.

Zum Schluss Schlagsahne hinzufügen und 5 Sekunden / Stufe 4 unterrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Basilikum hacken. Den übrigen 1/2 Apfel in dünne Scheiben schneiden. Mit gehacktem Basilikum bestreut sowie mit ein paar Apfelscheiben garniert servieren.




Rindergulasch mit Möhren, Zuckerschoten & Spätzle

Als es vor wenigen Tagen noch so kalt und verregnet draußen war, hatten wir alle Lust auf etwas Wärmendes zum Abendessen und so kam die Idee auf, mal wieder Gulasch zu machen. Gesagt, getan. In Kombination mit Möhren und Zuckerschoten hat sich auch noch ein bisschen Gemüse hinzugesellt und weil unsere Jungs so gerne Spätzle mögen, habe ich die ebenfalls noch als Beilage dazu serviert. Wirklich köstlich!

Zutaten (für 4 Personen)

  • etwas Olivenöl
  • 1 kg Rindergulasch
  • 2 Schalotten
  • 3 Knoblauchzehen
  • 3 EL Tomatenmark
  • 200 ml roter Traubensaft (oder Rotwein, wenn keine Kinder mitessen)
  • 1 TL Paprikapulver edelsüß
  • 1 TL italienische Kräuter, getrocknet
  • etwas abgeriebene Zitronenschale
  • 4 große Möhren
  • 250 g Zuckerschoten
  • evtl. 2 EL Speisestärke
  • 800 g Spätzle (frisch)

Zubereitung

Schalotten klein schneiden, Knoblauch fein hacken, Möhren in Stücke schneiden, von den Zuckerschoten jeweils die Enden abschneiden.

Etwas Olivenöl in einem großen, breiten Topf erhitzen, dann das Rindergulasch hineingeben und unter gelegentlichem Wenden rundherum anbraten. Sollte der Topf nicht breit genug sein, dass alle Fleischstücke auf dem Boden des Topfes liegen können, dann solltet ihr das Fleisch portionsweise anbraten, damit es eine schöne Bräune bekommt, Röstaromen entstehen und das Ganze nicht so wässert. Wenn ihr dann bei der letzten anzubratenden Portion Fleisch angekommen seid und diese gut angebraten und gebräunt ist, dann gebt ihr auch die zuvor angebratenen Portionen wieder mit in den Topf. Nun Schalotten, Knoblauch sowie Tomatenmark hinzufügen und unter Rühren kurz mitanschwitzen. Mit rotem Traubensaft (oder alternativ Rotwein) ablöschen und diesen etwa zu 2/3 verkochen lassen. Dann Paprikapulver, italienische Kräuter sowie Zitronenabrieb hinzufügen und kurz unterrühren. Anschließend 800 ml Rinderbrühe angießen, aufkochen und mit schräg aufgelegtem Deckel und bei niedriger bis mittlerer Hitze für 1,5 h köcheln lassen; dabei gelegentlich umrühren. Nach Ablauf der Garzeit Möhren und Zuckerschoten hinzufügen und weitere ca. 15 Minuten mitköcheln lassen, bis das Gemüse gar ist.

Sollte die Flüssigkeit am Ende der Garzeit noch zu flüssig sein, dann mit Speisestärke abbinden: Dazu ca. 2 EL Speisestärke mit etwas kaltem Wasser glatt rühren, zum Gulasch gießen und unter Rühren erneut kurz aufkochen, bis die Flüssigkeit bindet.

Gegen Ende der Garzeit des Gulaschs die Spätzle in einer breiteren Pfanne mit etwas erhitztem Olivenöl und unter gelegentlichem Wenden rundherum anbraten, bis sie eine goldgelbe Farbe bekommen.




Versunkener Apfelkuchen

Als ich neulich mit den Jungs in einem regionalen Hofladen war, um dort unter anderem Äpfel einzukaufen, bekamen wir dort von der netten Verkäuferin den Tipp, dass sich Elstar-Äpfel besonders gut dazu eignen, um daraus Apfelkuchen zu backen. Das mussten wir natürlich unbedingt ausprobieren, also nahmen wir ein paar von diesen aromatischen Äpfeln mit und haben daraus diesen leckeren Kuchen gebacken. Noch warm und mit Puderzucker bestäubt hat er uns am besten geschmeckt. Dazu noch eine Tasse Kaffee (oder Kakao) und der Nachmittag ist perfekt.

Zutaten (für 1 Springform mit 26 cm Durchmesser)

  • 3 – 4 mittelgroße süßlich-aromatische Äpfel (hier: Elstar), jeweils geschält und geviertelt
  • 3 Eier
  • 120 g + 1 EL Zucker
  • 1 Päckchen Bourbon-Vanillezucker
  • 130 g weiche Butter
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 200 g Mehl
  • 1 Prise Salz
  • etwas Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung 

Die Apfelviertel jeweils auf der runden Seite fächerartig einritzen.

Eier, 120 g Zucker, Bourbon-Vanillezucker, Butter, Backpulver, Mehl und Salz vermischen und zu einem glatten, homogenen Teig verarbeiten.

Nun den Teig in eine gefettete und mit einer Lage Backpapier ausgelegte Springform füllen und glatt streichen, anschließend die Apfelviertel so darauf verteilen, dass die gefächerte Seite nach oben zeigt; dann die Apfelviertel leicht in den Teig drücken. Alles mit 1 EL Zucker bestreuen.

Im vorgeheizten Backofen bei 180°C Ober-/Unterhitze für etwa 35 Minuten backen, dann herausholen und abkühlen lassen. Vor dem Servieren mit Puderzucker bestreuen.




Schweinegulasch mit Mischgemüse, Apfel & Ofenkartoffeln

An diesem Nikolaus-Wochenende hat uns hier unten am Bodensee tatsächlich der Winter erreicht. Seit zwei Tagen schneit es draußen, alles ist weiß, unsere Jungs haben bereits einen tollen Schneemann im Garten gebaut und wir haben sogar schon unseren Weihnachtsbaum aufgestellt und festlich geschmückt. Bei uns zu Hause herrscht also schon totale Weihnachtsstimmung, Lichterketten und Leuchtsterne zieren unsere Fenster, wir hören Weihnachtslieder von Rolf Zuckowski und der Duft von Lebkuchen und Mandarinen liegt in der Luft. Da fehlt bloß noch ein deftiges, wärmendes Gulasch auf dem Tisch und dieses gab es dann auch zum heutigen Abendessen bei uns. Durch den hinzugefügten Apfel bekommt das herzhafte Gulasch eine feine süßliche Note und die Ofenkartoffeln passen hervorragend dazu. Das hat uns allen richtig gut geschmeckt!

Zutaten (für 3-4 Personen)

  • 1 kg Schweinegulasch
  • etwas Olivenöl
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • 4 rote Zwiebeln
  • 3 Knoblauchzehen
  • ca. 2 l Fleischbrühe, nach Bedarf auch mehr
  • 1 TL Paprikapulver edelsüß
  • 1 TL Kümmelpulver
  • 1 rote Paprikaschote
  • 1 Kohlrabi
  • 1 Stange Lauch
  • 1 süßer Apfel
  • ca. 2 EL Speisestärke
  • 1 kg Kartoffeln (geschält)

Zubereitung

Zwiebeln und Knoblauch fein hacken. Paprikaschote und Kohlrabi in Würfel schneiden, Lauch in Ringe schneiden. Apfel schälen, Kerngehäuse entfernen und den Apfel in feine Würfel schneiden. Kartoffeln in Spalten schneiden.

Olivenöl in einem großen Topf erhitzen, Schweinegulasch hinzufügen, rundherum anbraten und mit Salz und Pfeffer würzen, dann Zwiebeln und Knoblauch hinzufügen und für wenige Minuten anschwitzen. Dann mit Fleischbrühe ablöschen, das Ganze aufkochen und bei mittlerer Hitze und schräg aufgelegtem Deckel für 45 Minuten schmoren lassen.

Nach Ablauf der Schmorzeit Paprikapulver, Kümmelpulver, Paprika, Kohlrabi, Lauch und Apfel hinzufügen und das Ganze für weitere 20 Minuten köcheln lassen. Bei Bedarf kann noch mehr Fleischbrühe angegossen werden. Zum Schluss Speisestärke mit etwas kaltem Wasser glatt rühren, hinzufügen, alles nochmal kurz unter Rühren aufkochen, bis die Gulaschsoße bindet und alles nochmal mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Gleichzeitig die Kartoffelspalten auf ein mit einer Lage Backpapier ausgelegtes Ofenblech geben, mit Olivenöl beträufeln und mit Salz würzen, dann alles gut durchmischen und im vorgeheizten Backofen bei 200°C Ober-/Unterhitze für etwa 20 Minuten backen, bis die Kartoffelspalten gar sind.

Das Gulasch zusammen mit den Ofenkartoffeln anrichten.




Gestalten mit Laubblättern

Wenn ich die Kinder aus dem Kindergarten abhole, dann bleiben wir meist noch eine ganze Weile draußen auf dem Spielplatz, wo die Kinder mit ihren Freunden spielen können. Da es dort im Moment nur so von verfärbten Laubblättern wimmelt, haben wir heute eine ganze Ladung davon mit nach Hause genommen, um damit zu basteln. Herausgekommen sind witzige Laub-Männlein mit Gesichtern, so wie dieses Exemplar hier.




herbstlicher Brotkuchen mit Äpfeln & Mandeln

In den letzten Wochen ist es auf meinem Blog etwas ruhiger geworden. Das liegt daran, dass ich vor 4 Wochen wieder angefangen habe, zu arbeiten. Meine Elternzeit ist nun also offiziell vorbei und ich habe eine neue (Halbtags-)Stelle in der Kinder- und Jugendpsychiatrie angefangen, was für mich ein völlig neues Arbeitsfeld darstellt und mich somit gerade etwas herausfordert. Und so blieb es leider nicht aus, dass ich in den letzten Wochen ziemlich mit Müdigkeit zu kämpfen hatte und ich kaum noch Lust auf meine Hobbies hatte. Doch so langsam merke ich, dass ich mich an meine neuen Aufgaben gewöhne, die Müdigkeit lässt allmählich nach und so hatte ich heute endlich mal wieder Lust, mich in die Küche zu stellen und etwas Leckeres zu backen. Da wir gerade wieder einige alte Brotreste übrig hatten, entschied ich, dass es sinnvoll sei, diese noch zu verwerten und so habe ich diesen wirklich leckeren Brotkuchen daraus gebacken. Einen kleinen Helfer hatte ich auch, denn unser Vierjähriger hatte einen Riesenspaß dabei, die aufgeweichten Brotreste mit den Fingern zu zermatschen. Das Ergebnis war so lecker, dass wir den Kuchen binnen eines halben Tages aufgegessen haben.

Zutaten (für 1 Springform mit 18 cm Durchmesser)

  • 250 g altbackene Brotreste (z.B. Eiweißbrot, Wurzelbrot, Laugenstange)
  • 250 ml + 1 Schuss Milch
  • 2 kleine Äpfel
  • 2 Handvoll Mandeln
  • 2 Eier
  • 70 g Zucker
  • 3 EL Puderzucker
  • 1 EL frisch gepresster Zitronensaft
  • 2-3 EL Wasser

Zubereitung

Altbackene Brotreste klein schneiden, in eine Schüssel geben, mit 250 ml Milch übergießen, alles gut durchmischen und für mindestens 30 Minuten quellen lassen. In der Zwischenzeit Äpfel klein schneiden und Mandeln hacken.

Nun die eingeweichten Brotreste in eine größere Schüssel füllen, dann Äpfel, Mandeln, Eier, 1 Schuss Milch und 70 g Zucker hinzufügen und alles mit den Händen gut durchkneten, bis eine homogene Masse entstanden ist. Die Springform mit einer Lage Backpapier auslegen, einfetten, dann die Brotmasse hineingeben, gleichmäßig darin verteilen und glatt streichen. Im vorgeheizten Backofen bei 180°C Umluft für etwa 45 Minuten backen, dann aus dem Ofen holen, den Springformrand vorsichtig lösen und den Kuchen gut auskühlen lassen.

Vor dem Servieren den abgekühlten Kuchen noch mit etwas Zuckerguss dekorieren: Dazu Puderzucker mit Zitronensaft und Wasser verrühren und den Brotkuchen damit beträufeln.




gebackener Spaghettikürbis mit Parmesan

Vor wenigen Tagen habe ich in unserem Vorratsregal noch einen Spaghettikürbis gefunden, den ich mal von einem dieser Kürbisstände mitgenommen hatte, die man im Herbst überall am Straßenrand findet. Da er schon eine ganze Weile dort lag (man, sind die Dinger lange haltbar!) und ich verhindern wollte, dass er mir demnächst noch verdirbt, habe ich dann gestern schnell dieses leckere Ofengericht daraus gezaubert, das ich bei Chefkoch gefunden habe. Für alle, die bisher noch nie einen Spaghettikürbis verarbeitet haben und sich endlich daran trauen möchten, ist dies das perfekte Einsteigerrezept. So einfach zuzubereiten und so wahnsinnig lecker! Wer mag, kann z.B. noch einen grünen Salat dazu servieren.

Zutaten (für 2 Hälften)

  • 1 Spaghettikürbis
  • 120 g Butter
  • 1 Knoblauchzehe, gepresst
  • 1 kleinere Zwiebel, fein gehackt
  • einige Stängel gemischte Kräuter (z.B. Petersilie, Minze), fein gehackt
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • 50 g geriebener Parmesan

Zubereitung

Den Spaghettikürbis der Länge nach halbieren, mit einem Löffel die Kerne herauskratzen, dann mit den Schnittflächen nach unten auf ein mit Backpapier ausgelegtes Ofengitter legen und bei 180°C Ober-/Unterhitze für etwa 45 Minuten im Ofen garen.

In der Zwischenzeit Butter mit Knoblauch, Zwiebel und Kräutern in einen kleinen Topf geben und erhitzen, bis die Butter zerläuft. Dann den Topf vom Herd nehmen, alles zu einer homogenen, glatten Masse verrühren und mit Salz und Pfeffer würzen.

Die fertig gegarten Kürbishälften aus dem Ofen holen und das Kürbisfruchtfleisch mit einer Gabel so herauskratzen, dass spaghettiähnliche, lange Fäden entstehen. Das spaghettiähnliche Fruchtfleisch im Kürbis belassen. Nun die Knoblauch-Zwiebel-Kräuter-Butter gleichmäßig darauf verteilen und mit Parmesan bestreuen.