1

Gemüse-Gratin mit Feta & Pinienkernen

Vegetarisch kann so köstlich sein. Zum Beispiel in Form dieses gemüsigen Gratins, das durch den Feta einen würzigen Geschmack und durch die Pinienkerne eine knackige Textur bekommt. Einfach lecker! Dazu gab’s bei uns noch Fisch und Kartoffeln.

Zutaten (für 4 Personen)

  • 1/2 Brokkoli
  • 1/3 Blumenkohl
  • 4 Möhren
  • etwas Olivenöl
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • 200 ml Gemüsebrühe
  • 1 Becher (200 g) Schmand
  • 150 g Feta
  • 30 g Pinienkerne

Zubereitung

Brokkoli und Blumenkohl in Röschen zerteilen, Möhren in kleinere Stücke schneiden. Olivenöl in einem Topf erhitzen, dann Brokkoli, Blumenkohl und Möhren hinzufügen und unter gelegentlichem Rühren anschwitzen. Salzen und pfeffern. Alles in eine gefettete Auflaufform (ca. 30 x 40 cm) füllen.

Nun Gemüsebrühe mit Schmand verrühren, eventuell nochmal mit Salz und Pfeffer abschmecken (aber nicht zu viel, da der Feta ja auch salzig schmeckt) und über das Gemüse in der Auflaufform gießen.

Feta in kleine Würfel schneiden und über dem Gemüse verteilen. Dann Pinienkerne darüber streuen.

Das Ganze im vorgeheizten Backofen bei 200°C Ober-/Unterhitze für etwa 25 bis 30 Minuten überbacken. Gegen Ende der Garzeit den Auflauf mit einer Lage Alufolie abdecken, damit die Pinienkerne nicht verbrennen.




Deko-Ideen Herbst & Halloween

Der Herbst ist meine allerliebste Jahreszeit. Ich liebe diese kühlen und windigen Tage, die einen geradezu dazu einladen, es sich daheim gemütlich zu machen und wärmende Gratins zu kochen. Deshalb beginne ich mit dem herbstlichen Dekorieren immer schon Anfang September, denn ich gehöre keineswegs zu den Leuten, die dem Sommer lange nachtrauern. Und weil der Herbst nun schon eine ganze Weile im Gange ist, haben sich bei mir inzwischen auch schon so einige herbstliche Deko-Schnappschüsse angesammelt, die ich in diesem Blogbeitrag mit euch teilen möchte. Ein bisschen Halloween-Kram ist übrigens auch noch mit dabei. Lasst uns gemeinsam den wunderschönen Herbst zelebrieren.

Kleine Wichtelhäuschen auf dem Fenstersims

Teller mit Teelichtern, Fichtenzapfen, Lampionblumen & Eicheln

Tischdeko in Rot

Trockenblumen

mit Kreide bemalter Gehweg

Windlichter auf Spiegeltablett & gemischte Blümchen

Feuerschale im Garten

Dekorierte Kommode

Geister-Lollis

Grusel-Mandarinen

Kuchen mit Gruselgesicht

Grusel-Kürbis




Quitten-Tarte mit aufgeschlagener Milch

Die Quitte ist eine Frucht, die gerne in Vergessenheit gerät. Vermutlich liegt das daran, weil Quitten roh nicht genießbar sind (die Kerne enthalten sogar Blausäure und sind damit giftig für den Menschen). Gekocht jedoch entfaltet die Quitte ein fruchtiges Aroma, das an eine Kreuzung aus Apfel, Birne und Zitrone erinnert. Da Quitten gerade jetzt im Oktober / November Saison haben und geerntet werden, hatte ich das Glück, von meinen Eltern welche zu bekommen. Vor einigen Jahren hatte ich euch schon einmal davon berichtet, dass die birnenförmigen Quitten leichter zu verarbeiten sind als Apfel-Quitten (siehe mein Blogpost „Quitten-Konfitüre mit Vanille“). Auch diesmal habe ich wieder Birnen-Quitten bekommen, die ich diesmal für eine leckere Kuchenfüllung verwendet habe. So lecker kann der Herbst schmecken!

Zutaten (für 1 Tarte-Form mit 26 cm Durchmesser)

Für die Quitten-Füllung:

  • 500 g Quitten (bereits entkernt)
  • 20 g Butter
  • 6 EL + 2 EL Zucker (+ nach Wunsch noch etwas mehr)
  • 2 Beutel Bourbon-Vanillezucker
  • 1 EL Apfelessig
  • 100 ml Wasser
  • 2 EL Vanille-Puddingpulver
  • 4 EL Orangensaft

Für den Teig (Boden + Plätzchen als Topping)

  • 260 g Mehl + noch etwas mehr zum Verarbeiten
  • 80 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 50 ml Rapsöl
  • 2 Eier

Zum Servieren:

  • ca. 100 ml Milch
  • 1 Päckchen Sahnesteif
  • 1 Päckchen Bourbon-Vanillezucker
  • Puderzucker

Zubereitung

Für die Quitten-Füllung: Quitten (vorher unbedingt den Flaum gründlich abwaschen!) in kleine Stücke schneiden (ich habe meine Quitten nicht geschält). Butter in einem Topf erhitzen, Quitten hinzufügen und unter gelegentlichem Rühren für wenige Minuten anschwitzen. Dann 6 EL Zucker, Bourbon-Vanillezucker, Apfelessig und Wasser hinzufügen, das Ganze aufkochen und bei niedriger bis mittlerer Hitze köcheln lassen, bis die Quitten weich sind. Alles sorgfältig pürieren. Nun Puddingpulver mit 2 EL Zucker und Orangensaft glatt rühren, hinzufügen und die pürierte Quittenmasse unter Rühren kurz aufkochen lassen, bis die Masse bindet. Abkühlen lassen. Wem die Quittenmasse noch zu sauer ist, kann noch etwas mehr Zucker einrühren.

Für den Teig: 260 g Mehl, Zucker, Salz, Rapsöl und Eier vermischen und zu einer glatten Teigmasse verarbeiten. Nun vom Teig eine kleine Menge abnehmen, diese mit einem Teigroller auf bemehlter Fläche ausrollen und ca. 13 Plätzchen (hier: Blumenform) ausstechen. Die übrige Masse ebenfalls auf bemehlter Fläche ausrollen und eine Tarte-Form damit auskleiden; dabei etwas Rand hochziehen. Dann eine Lage Backpapier auf den Teigboden legen, Keramik-Backbohnen darauf verteilen und den Boden im vorgeheizten Backofen bei 180°C Ober-/Unterhitze für 10 Minuten blindbacken. Anschließend die Backbohnen entfernen. Dann die abgekühlte Quittenmasse auf dem vorgebackenen Boden verteilen, die ausgestochenen Plätzchen darüber legen und alles für weitere ca. 35 Minuten im Ofen backen. Dann herausholen und abkühlen lassen.

Zum Servieren: Da ich leider keine Schlagsahne mehr da hatte, habe ich stattdessen etwas (kalte!) Milch mit Sahnesteif und Bourbon-Vanillezucker aufgeschlagen. Das funktioniert an sich gut, denn die Milch wird wunderbar schaumig. Wichtig zu wissen ist jedoch, dass die aufgeschlagene Milch sofort (!) serviert werden muss, da sie schnell wieder einsinkt und sich mit der Zeit verflüssigt. Vor dem Servieren die Tarte außerdem mit Puderzucker bestäuben.




Bügelperlen: Halloween

Halloween war gestern. Trotzdem möchte ich heute noch eine kleine Halloween-Bastelei mit euch teilen, nämlich diese kleinen Werke aus Bügelperlen. Darunter findet ihr eine Hexe auf ihrem Besen, eine Fledermaus, zwei Gespenster und einen Kürbis. Diese schaurig-süßen Motive haben unsere Jungs und ich in den vergangenen Tagen angefertigt, um uns auf Halloween einzustimmen.




Halloween-Spinnen aus Crackern, Frischkäse und Salzstangen

Morgen ist Halloween! Und für diesen Anlass habe ich heute zusammen mit meiner Mama und unseren beiden Jungs diese witzigen Spinnen zum Vernaschen gebastelt.

Und die könnt auch ihr ganz einfach nachbauen: Für jede Spinne benötigt ihr 2 Cracker, etwas Frischkäse, 3 Salzstangen und zwei Zuckeraugen.

Anleitung:

Zuerst streicht ihr etwas Frischkäse auf ersten Cracker und legt die Salzstangen als Beine darauf (ich habe die Salzstangen jeweils in der Mitte durchgebrochen; im Frischkäse „kleben“ sie schön fest). Dann streicht ihr ebenfalls etwas Frischkäse auf den zweiten Cracker und legt ihn über die Beine auf den ersten Cracker. Drückt die Cracker vorsichtig zusammen, damit alles gut zusammen hält. Zum Schluss gebt ihr zwei kleine Kleckse Frischkäse auf die Rückseite der Augen und „klebt“ diese an. Fertig!




Gefüllte Champignons mit Süßkartoffel-Püree

Wir haben in den vergangenen Monaten daheim Champignons selber angebaut. Und heute konnten wir sie endlich ernten. Ich habe noch nie solch riesige Champignons gesehen und weil sie so groß geraten sind, fanden wir sie perfekt, um sie für unser heutiges Abendessen zu befüllen. Die Füllung bestand dabei aus einer Mischung aus Zwiebeln, Speck und Saurer Sahne. Dazu gab’s Süßkartoffel-Püree und für unsere Kinder noch Fischstäbchen. Das war richtig lecker!

Zutaten (für 4 Personen)

  • 8 große Champignons (Durchmesser jeweils 10-11 cm)
  • 2 Schalotten
  • etwas Olivenöl
  • 75 g Schinkenspeck, gewürfelt
  • 200 g Saure Sahne
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • 100 g geriebener Käse
  • 1 kg Süßkartoffeln
  • etwas Milch

Zubereitung

Von den Champignons jeweils die Stiele abtrennen und diese in kleine Würfel schneiden. Schalotten fein hacken. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, dann Schalotten und Schinkenspeck darin anbraten. Klein gewürfelte Champignon-Stiele hinzufügen und alles unter gelegentlichem Rühren anschwitzen, bis die Flüssigkeit verkocht ist. Dann alles in eine Schüssel füllen, mit Saurer Sahne mischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Champignons mit dem „Loch“ nach oben auf ein mit Backpapier ausgelegtes Ofengitter setzen und mit der Schalotten-Speck-Sahne-Mischung befüllen. Mit geriebenem Käse bestreuen. Dann im vorgeheizten Backofen bei 200°C Ober-/Unterhitze für etwa 20 Minuten überbacken. (Dabei empfehle ich übrigens, unter das Ofengitter noch ein Backblech zu schieben, denn die Champignons verlieren beim Backen möglicherweise Flüssigkeit, die nach unten tropft.)

Gleichzeitig Süßkartoffeln schälen und in grobe Stücke schneiden, dann in reichlich Salzwasser garen, abseihen und mit etwas Milch zu Brei zerstampfen. Salzen und pfeffern.

Die gefüllten und überbackenen Champignons zusammen mit dem Süßkartoffel-Püree anrichten.




Kastanienmännchen in Winterkleidung

Auf dem Weg zu meiner Arbeit komme ich direkt an einem großen Kastanienbaum vorbei. Und genau an diesem habe ich in der vergangenen Woche angehalten, um reichlich Kastanien einzusammeln, um mit ihnen die Wohnung herbstlich zu dekorieren und um daraus etwas zu basteln. Unser erstes Projekt waren diese kleinen Kastanienmännchen mit Wackelaugen. Für die Arme und Beine haben wir Zahnstocher verwendet. Mit einem Rouladenspieß haben wir vorher kleine Löcher in die Kastanien gebohrt, um anschließend die Zahnstocher dort hinein zu stecken. Da die Kastanien gerade frisch vom Baum gefallen sind, sind sie noch so weich, dass man sie ohne viel Kraftaufwand durchbohren kann. Für die Füße haben wir Eichelhütchen benutzt. Aus Pfeifenputzern, Pompoms, Perlen und Knöpfen haben wir den niedlichen Männchen dann noch Winterkleidung gebastelt, damit sie nicht frieren müssen. Damit die Männchen stabil stehen und nicht umfallen, haben wir sie zum Schluss noch jeweils mit Heißkleber auf einen flachen Stein geklebt.




Schupfnudel-Gratin mit Blumenkohl, Buschbohnen & Schweinefilet

Wir genießen das verlängerte Wochenende gerade sehr, indem wir keine Pläne haben und uns einfach in den Tag hinein treiben lassen. Heute haben wir uns jeder einen leckeren Milchshake in unserer Lieblingskonditorei geholt, haben einen längeren Spaziergang am Bodensee gemacht, die Kinder sind mit Laufrad und Roller herumgeflitzt, wir haben bunte Laubblätter gesammelt und wir haben die herrlichen Sonnenstrahlen und die 18°C genossen, die uns der Frühherbst heute geschenkt hat. Es war ein toller Tag, den wir dann heute Abend mit diesem leckeren Gratin haben ausklingen lassen. Auch unseren Kindern hat es sehr gut geschmeckt, vor allem mochten sie die Soße und das zarte Schweinefilet. Deshalb darf dieses köstliche Gratin auf meinem Blog nicht fehlen.

Zutaten (für 4 Personen)

  • 500 g frische Schupfnudeln
  • Olivenöl
  • etwas Butter
  • Salz
  • 500 g Schweinefilet
  • schwarzer Pfeffer
  • 300 g Buschbohnen
  • 1/2 Blumenkohl
  • 1 Stück (20 g) Ingwer
  • 2 EL Tomatenmark
  • 200 ml Schlagsahne
  • 200 ml Gemüsebrühe
  • ca. 1 EL Speisestärke
  • 150 g geriebener Käse

Zubereitung

Schweinefilet in Scheiben schneiden. Von den Buschbohnen jeweils die Enden abtrennen, dann die Bohnen in kleinere Stücke schneiden. Blumenkohl in kleine Röschen zerteilen. Ingwer fein hacken.

Schupfnudeln in einer Pfanne mit etwas erhitztem Olivenöl und etwas Butter rundherum anbraten, leicht salzen, dann in eine gefettete Auflaufform (ca. 30 x 40 cm) umfüllen.

Schweinefilet in derselben Pfanne mit etwas erhitztem Olivenöl jeweils von beiden Seiten kurz anbraten, salzen und pfeffern, dann ebenfalls zu den Schupfnudeln in die Aufflaufform geben.

Gleichzeitig in einer zweiten Pfanne Buschbohnen, Blumenkohl und Ingwer mit etwas erhitztem Olivenöl anbraten. Mit etwas Wasser ablöschen und einköcheln lassen, dabei nach und nach immer wieder mit etwas Wasser aufgießen und alles unter gelegentlichem Wenden dünsten und das Wasser verkochen lassen. Dann das Gemüse ebenfalls in die Auflaufform geben.

Alle Zutaten in der Auflaufform (Schupfnudeln, Schweinefilet, Gemüse) nochmal mit Salz und Pfeffer abschmecken und durchmischen.

Für die Soße Tomatenmark, Schlagsahne und Gemüsebrühe ins Bratfett (vom Schweinefilet) geben. Speisestärke in etwas kaltem Wasser glatt rühren, hinzufügen und alles unter Rühren aufkochen, bis die Soße bindet. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Anschließend die Soße gleichmäßig über die Zutaten in der Auflaufform gießen und alles mit geriebenem Käse bestreuen. Im vorgeheizten Backofen bei 200°C Ober-/Unterhitze für etwa 20 Minuten überbacken.




Füchse aus Ahornblättern

Am vergangenen Wochenende war ich mit unseren Jungs im Wald und auf den Feldern unterwegs, um kleine Herbstschätze zu sammeln. Wir haben Kastanien, Walnüsse und Hagebutten entdeckt, von denen wir einige zum Dekorieren mitgenommen haben. Aus ein paar verfärbten Ahornblättern haben wir schließlich noch diese witzige Fuchs-Familie gebastelt, die wir mit Wackelaugen, Tonpapier-Ohren und Nasen aus Pompoms oder Knöpfen beklebt haben. Sie zieren jetzt eines unserer Wohnzimmerfenster und sehen dabei unglaublich niedlich aus.




Kartoffel-Butternut-Gratin mit Hähnchen & Hüttenkäse

Endlich ist er da, der Herbst. Das merken wir zur Zeit nicht nur am Wetterwechsel, sondern vor allem auch daran, dass zur Zeit wieder überall am Straßenrand Kürbisse verkauft werden. Mit unseren Jungs habe ich inzwischen schon öfter welche mitgenommen, denn wir mögen Kürbis und essen ihn längst nicht nur als Kürbissuppe. Für unser heutiges Abendessen haben wir einen halben Butternut-Kürbis verwendet und haben ihn, zusammen mit Kartoffeln und etwas Hühnerbrust, in diesem leckeren Auflauf verarbeitet. Und der war nicht nur richtig lecker, sondern hat uns auch so richtig eingeheizt.

Zutaten (für 4 Personen)

  • 500 g Kartoffeln, geschält
  • 500 g Butternut-Kürbis, geschält
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • 400 g Hähnchenbrustfilet
  • etwas Olivenöl
  • 250 g Hüttenkäse
  • 2 Eier
  • 200 ml Milch
  • 150 g geriebener Käse

Zubereitung

Kartoffeln in dünne Scheiben hobeln, Butternut-Kürbis ebenfalls in dünne Scheiben schneiden. Dann beides in eine Schüssel füllen, salzen und pfeffern und durchmischen. Anschließend Kartoffeln und Kürbis in eine Auflaufform (ca. 30 x 40 cm) schichten.

Hähnchenbrustfilet in kleine Würfel schneiden. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, dann die Fleischwürfel hinzugeben, kurz rundherum anbraten, salzen und pfeffern und aus der Pfanne nehmen. Das Hähnchenfleisch über die geschichteten Kartoffeln  und den Kürbis verteilen.

Hüttenkäse mit Eiern und Milch verrühren, salzen und pfeffern, dann gleichmäßig über die Kartoffel- und Kürbisscheiben und das Hähnchenfleisch in der Auflaufform geben. Mit geriebenem Käse bestreuen und im vorgeheizten Backofen bei 200°C Ober-/Unterhitze für etwa 30 Minuten überbacken, bis der Käse eine goldbraune Farbe bekommt.