gebackener Spaghettikürbis mit Parmesan

Vor wenigen Tagen habe ich in unserem Vorratsregal noch einen Spaghettikürbis gefunden, den ich mal von einem dieser Kürbisstände mitgenommen hatte, die man im Herbst überall am Straßenrand findet. Da er schon eine ganze Weile dort lag (man, sind die Dinger lange haltbar!) und ich verhindern wollte, dass er mir demnächst noch verdirbt, habe ich dann gestern schnell dieses leckere Ofengericht daraus gezaubert, das ich bei Chefkoch gefunden habe. Für alle, die bisher noch nie einen Spaghettikürbis verarbeitet haben und sich endlich daran trauen möchten, ist dies das perfekte Einsteigerrezept. So einfach zuzubereiten und so wahnsinnig lecker! Wer mag, kann z.B. noch einen grünen Salat dazu servieren.

Zutaten (für 2 Hälften)

  • 1 Spaghettikürbis
  • 120 g Butter
  • 1 Knoblauchzehe, gepresst
  • 1 kleinere Zwiebel, fein gehackt
  • einige Stängel gemischte Kräuter (z.B. Petersilie, Minze), fein gehackt
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • 50 g geriebener Parmesan

Zubereitung

Den Spaghettikürbis der Länge nach halbieren, mit einem Löffel die Kerne herauskratzen, dann mit den Schnittflächen nach unten auf ein mit Backpapier ausgelegtes Ofengitter legen und bei 180°C Ober-/Unterhitze für etwa 45 Minuten im Ofen garen.

In der Zwischenzeit Butter mit Knoblauch, Zwiebel und Kräutern in einen kleinen Topf geben und erhitzen, bis die Butter zerläuft. Dann den Topf vom Herd nehmen, alles zu einer homogenen, glatten Masse verrühren und mit Salz und Pfeffer würzen.

Die fertig gegarten Kürbishälften aus dem Ofen holen und das Kürbisfruchtfleisch mit einer Gabel so herauskratzen, dass spaghettiähnliche, lange Fäden entstehen. Das spaghettiähnliche Fruchtfleisch im Kürbis belassen. Nun die Knoblauch-Zwiebel-Kräuter-Butter gleichmäßig darauf verteilen und mit Parmesan bestreuen.

Quitten-Konfitüre mit Vanille

In den letzten Tagen waren meine Eltern zu Besuch bei uns. Wir haben den Geburtstag unseres großen Sohnes gefeiert (er ist 4 geworden) und haben eine schöne Zeit miteinander verbracht. Sie hatten uns auch ein paar Quitten aus ihrem Garten mitgebracht und die habe ich heute Abend, nachdem die Kinder im Bett waren, endlich verarbeitet und zwar zu dieser leckeren Konfitüre. Tatsächlich habe ich Quitten früher schon einmal eingekocht und kann mich noch gut daran erinnern, was für eine mühsame, kraftraubende Arbeit es gewesen ist, sie zu schälen und zu zerteilen, denn sie waren sehr hart und holzig. Diesmal wurde ich jedoch überrascht, denn diesmal waren die Quitten deutlich weicher und ich konnte sie ohne große Mühe schälen. Nachdem ich mich nun ein bisschen dazu belesen habe, konnte ich herausfinden, dass es sich hierbei um zwei unterschiedliche Sorten von Quitten handelte. Die harte, trockene, holzige Variante waren Apfelquitten (sie tragen auch optisch eine eher rundere, dem Apfel ähnliche Form und sie schmecken sauer bis herb) und die jetzige weichere Variante sind Birnenquitten (sie sehen entsprechend birnenförmig aus und schmecken viel milder). Ich liebe es, wenn ich beim Kochen immer wieder etwas Neues dazu lernen kann und werde mir für die Zukunft merken, dass Birnenquitten die bessere Wahl sind, wenn man damit kochen möchte.

Zutaten (für 2 Gläser)

  • 360 g Quitten (geschält, entkernt und in kleinere Stücke zerteilt)
  • 120 g Gelierzucker 3:1
  • 1 EL Saft von einer Zitrone
  • 1 EL Bourbon-Vanillepaste (entspricht 2 ausgekratzten Vanilleschoten)
  • 1 guter Schuss Wasser

Zubereitung (mit Thermomix TM31)

Quitten in den Mixtopf füllen und für einige Sekunden bei Stufe 10 pürieren, dann mit einem Löffel nach unten schieben. Gelierzucker, Zitronensaft, Bourbon-Vanillepaste und Wasser hinzufügen und alles 20 Minuten/100°C/Rührstufe kochen. Anschließend sofort in heiß ausgespülte Gläser füllen, fest verschließen und abkühlen lassen.

Seelenfutter: Winter

Für die kommenden Tage ist bei uns endlich der erste Schnee vorhergesagt. Anders als einige meiner Freunde, die diese kalte, graue Jahreszeit regelrecht verfluchen und am allerliebsten hätten, dass der Sommer niemals endet, gehöre ich zu der Sorte Mensch, die es kaum abwarten kann, dass die Tage rau und eisig werden und sich endlich eine dicke, weiße Decke aus Schneeflocken über die Straßen und Felder legt, die einen dazu einlädt, sich in einen wohlig-flauschigen XXL-Schal einzumummeln und draußen spazieren zu gehen. Der Winter hält nämlich da draußen viele Schätze für uns bereit: Zugefrorene Pfützen, auf denen man entlang schlittern kann, glitzernde Schneedecken auf den Dächern, die wie Zuckerguss anmuten, spitze, gläserne Eiszapfen, die funkelnd von den Dachrinnen hängen und manchmal findet man an den kahlen Bäumen sogar noch ein paar verschrumpelte Äpfel oder Birnen, die dort bei der Ernte vergessen wurden. Den Winter als eine graue, nasse, trostlose und Depressionen fördernde Jahreszeit zu verteufeln ist meiner Meinung nach nicht fair, lässt ein solch hartes Urteil nämlich völlig außer Acht, dass der Winter im Kreislauf der Jahreszeiten eine ausgesprochen wichtige Funktion erfüllt.

Der Frühling ist die Zeit des Erwachens. Die ersten Sonnenstrahlen kämpfen sich durch die grauen, trüben Wolken und bringen uns Licht, in den Wäldern kann man hören, wie die ersten Knospen an Sträuchern und Bäumen beim Öffnen leise knacken, alles beginnt zu grünen, zu sprießen und zu wachsen, es herrscht Aufbruchstimmung, das Leben beginnt. Der Sommer ist die Zeit der Reife, des Lichts und der Energie. Was im Frühling herangewachsen ist, trägt nun Früchte, die wir zum Teil im Sommer schon ernten können. Mit der Sommersonnenwende (also dem Sommeranfang Ende Juni) erleben wir den längsten und somit hellsten Tag des Jahres, wir orientieren uns nach außen, verbringen laue Sommernächte draußen, bestaunen den Sternenhimmel, der im Sommer am klarsten ist und uns anhand der Sternbilder Orientierung geben soll, wir feiern Feste, sind aktiv und voller Energie und Tatendrang. Der Herbst ist die Zeit der Ernte und des Loslassens. Wir ernten den Großteil der Früchte, die im Sommer gereift sind, und staunen über die Farbenpracht der Natur, wenn das satte Grün des Sommers sich von leuchtenden Gelb-, Orange- und Rottönen allmählich zu einem verwelkten Braun verwandelt und uns plötzlich Zerfall und Vergänglichkeit bewusst macht. Mit dem Erntedankfest feiern wir noch ein letztes Mal die Ergebnisse unseres Fleißes, bevor wir uns nach drinnen zurückziehen und ruhiger werden.

Und dann kommt der Winter, die Zeit der Ruhe und der Achtsamkeit. Zumindest theoretisch. Die Tage werden kürzer, die Nächte länger und zwingen uns dazu, die Arbeit früher ruhen zu lassen und mit unseren Kräften und Ressourcen gut zu haushalten. Durch die früher einsetzende Dunkelheit werden wir schneller müde und unser Körper verlangt in dieser dunklen, eisigen Jahreszeit nach nährstoffreicherer Kost. Schauen wir ins Tierreich, dann kommt uns das bekannt vor. Igel, Eichhörnchen, Dachse, Waschbären, Murmeltiere oder Fledermäuse fressen sich Fettpölsterchen an und halten Winterschlaf oder zumindest Winterruhe. So hat es die Natur und der jahreszeitliche Kreislauf vorgesehen. Doch was tun wir Menschen? Wir ignorieren diesen natürlichen, von den Jahreszeiten vorgegeben Rhythmus, indem wir auch im Winter dieselben Arbeitszeiten pflegen wie im Rest vom Jahr, ja wir kaufen uns sogar noch eine Tageslichtlampe, die unsere Leistungsfähigkeit auch in der dunklen Jahreszeit erhalten soll. Anstatt, dass wir unser Tun verlangsamen und zur Ruhe kommen, hetzen wir zeitnotgeplagt durch die Läden auf der Suche nach den perfekten Weihnachtsgeschenken oder konkurrieren mit unseren Kollegen, wer die ausgefalleneren Weihnachtsplätzchen backt. Wen wundert es da, dass sich Phänomene wie Winterblues, Winterdepression oder Frühjahrsmüdigkeit breit machen, denen wir dann mit modernen Konzepten wie Selbstfürsorge entgegen zu wirken versuchen? Wahrscheinlich wäre Letzteres gar nicht nötig, würden wir einfach im Einklang mit unserem natürlichen Jahreszeiten-Rhythmus leben und uns genau jetzt, im Spätherbst und im Winter, zurückziehen, Kräfte sammeln, das vergangene Jahr reflektieren, dankbar sein für alles, was wir Gutes erlebt haben und neue Pläne schmieden für den bevorstehenden Frühling.

Denn Winter heißt nicht nur, dass etwas zu Ende geht, sondern auch, dass schon bald wieder etwas Neues beginnen wird. Frühling bedeutet Wiedergeburt und die kann man im Winter schon vorbereiten. Was habe ich im vergangenen Jahr alles erreicht? Welche Ziele musste ich vielleicht aufgeben? Was möchte ich im kommenden Jahr noch erreichen? Was im vergangenen Jahr hat mich belastet und welche Rituale helfen mir, dies zu verarbeiten bzw. mich versöhnlich damit zu stimmen? Wovon möchte ich mich trennen, weil es mich nicht weiterbringt? Welche Fehler möchte ich mir und anderen vergeben? All diese Fragen und Gedanken warten darauf, dass wir uns mit ihnen beschäftigen. Geben wir ihnen also jetzt im Dezember Raum, damit wir mit dem zu Ende gehenden Jahr versöhnlich abschließen können und uns mit mehr innerer Zufriedenheit und Leichtigkeit zielbewusst auf das neue Jahr einstellen können.

Erntedankkörbchen

Diese Woche steht bei uns im Kindergarten alles unter dem Thema Erntedankfest und dafür waren alle Eltern aufgefordert, gemeinsam mit ihrem Kind ein Körbchen mit allerlei Naturschätzen zusammenzustellen. Also bin ich vor ein paar Tagen mit den Kindern losgezogen und wir haben draußen Zapfen, Eicheln und Kastanien gesammelt. Die Lampionblümchen haben meine Eltern uns aus ihrem Garten mitgebracht. Außerdem haben wir noch Äpfel, Kartoffeln und einen kleinen Zierkürbis verwendet. Auch gut gepasst hätten noch Birnen, Maiskolben oder auch verfärbte Laubblätter.

Acrylbild „Apfeldruck“

Gerade ist wieder Apfelernte, die Bauern haben viel zu tun. Auf den Straßen wimmelt es von kleinen Traktoren, die noch kleinere Wägelchen hinter sich her ziehen, die prall gefüllt sind mit reifen Äpfeln. Das ist wunderbar anzuschauen. Passend zu diesem herbstlichen Spektakel haben unser großer Sohn (3) und ich heute mithilfe des Apfeldrucks dieses schöne Gemälde gezaubert. Dazu haben wir einfach einen Apfel halbiert, dessen Schnittflächen mit Acrylfarbe bepinselt (diese deckt besser als Wasserfarben) und das Ganze dann einfach auf ein Stück Farbkarton gestempelt. Zum Schluss kann man mit einem Pinsel noch die Stiele (und wer mag, auch die Kerne) dran malen. Fertig ist ein superschnelles Herbstbild, das selbst Kleinkinder gut hinkriegen.

Herbstdrache aus Eissstäbchen & Transparentpapier

Den Nachmittagsschlaf unseres Babys haben unser großer Sohn (3) und ich heute genutzt, um unser erstes Herbstprojekt in Angriff zu nehmen, nämlich einen Drachen. Hierfür haben wir Eissstäbchen verwendet, die wir mithilfe von Washi Tape zusammengeklebt haben (man könnte auch stinknormalen Bastelkleber verwenden). Anschließend haben wir (blaues) Transparentpapier aufgeklebt und aus Wackelaugen und Tonpapierresten ein Gesicht gestaltet. Zum Schluss braucht man nur noch aus einem Stückchen Wollfaden eine Schnur zu basteln und diese an den Drachen zu knoten. Unser Drachen kann zwar nicht fliegen, aber man kann ihn zum Beispiel dekorativ ans Fenster kleben oder ihn aufhängen. Unser Sohn liebt es allerdings auch, den Drachen einfach in die Hand zu nehmen und damit durch die Wohnung zu rennen und dabei so zu tun, als könnte er fliegen. 🙂

Kürbiszopf

Endlich ist der Herbst da und hat uns stürmisches, unbeständiges Wetter mitgebracht. Die inzwischen verfärbten Blätter wehen zahlreich von den Bäumen und in den Vorgärten der Menschen habe ich schon die ersten Dekokürbis-Gesichter entdeckt. Für mich ist das mit Abstand die allerschönste Jahreszeit, denn sie ist gemütlich, sie macht Lust auf heißen Kakao und den ersten Spekulatius, auf eine wohlig warme Badewanne und ein gutes Buch und sie macht Appetit auf typisch herbstliche Gerichte. Und weil ich mich so darüber freue, dass die Supermärkte nun wieder voll sind mit allerlei verschiedenen Kürbissorten, konnte ich nicht widerstehen und musste einen davon mitnehmen, um uns heute mit diesem Sonntags-Kürbiszopf zu verwöhnen. Was das Zusammenlegen des Zopfes angeht, muss ich wohl allerdings noch ein bisschen üben; nach meinem Hefezopf mit Rosinen & Mandeln war dies heute nämlich erst mein zweiter Versuch. Sehr gut geschmeckt hat er trotzdem.

 

Zutaten (für 1 Zopf)

  • 1 Hokkaido-Kürbis
  • 3 EL Olivenöl
  • 1 EL helle Balsamico-Creme
  • 2 EL Ahornsirup
  • 1 kleine rote Zwiebel, fein gehackt
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • 1 fertiger Pizzateig aus dem Kühlregal

 

Zubereitung

Hokkaido-Kürbis in kleine Würfel schneiden und im vorgeheizten Backofen bei 160°C Ober-/Unterhitze für etwa 25-30 Minuten garen, bis der Kürbis weich ist; dann etwas auskühlen lassen und das Kürbisfleisch anschließend pürieren. Das Kürbispüree zusammen mit Olivenöl, heller Balsamico-Creme, Ahornsirup sowie der fein gehackten roten Zwiebel vermischen und die Kürbismasse gleichmäßig auf den ausgerollten Pizzateig streichen. Nun den Pizzateig von der langen Seite her aufrollen und den Strang der Länge nach halbieren. Beide nun entstandene Stränge zu einem Zopf legen (eine einfache Anleitung findet ihr in diesem Video) und diesen bei 180°C Ober-/Unterhitze für etwa 25 Minuten backen, bis der Pizzateig kross ist.

 

Inspiriert von

Kaufland

herbstliche Pilzpfanne mit Pute & Nudeln

Dass der Herbst nun allmählich Einzug hält, merken wir nicht nur am kühleren, windigeren Wetter, sondern vor allem auch daran, dass unser kleiner Zwerg gerade seit Langem mal wieder krank ist und heute mit einem Schnupfen daheim geblieben ist. Daher habe ich unseren kleinen Minimann heute mit viel Fürsorge und Streicheleinheiten verwöhnt. Und mit diesem leckeren Abendessen, für das ich extra Kindernudeln mit Fahrzeugmotiven ausgewählt habe, damit ihm das Essen noch mehr Freude bereitet. Wundern brauchte ich mich dann allerdings auch nicht, als unser kleines Kerlchen das Essen lieber mit den Fingern statt mit Besteck gegessen hat, schließlich muss man die Fahrzeuge ja in die Hand nehmen und auf dem Tisch so tun, als ob sie fahren oder fliegen könnten. Auf solche Benimm-Abweichungen habe ich heute ausnahmesweise mal nicht so genau geachtet. 🙂

 

Zutaten (für 4 Personen)

  • 1 Päckchen getrocknete Steinpilze (10 g)
  • 1/3 Packung Speckwürfel (ca. 30 g)
  • 1 Schalotte
  • Olivenöl
  • 250 g kleinere Nudeln
  • Salz
  • 2 Möhren
  • 500 g Putenbrustfilets
  • schwarzer Pfeffer
  • 2 Tassen aufgefangenes Nudel-Kochwasser
  • 100 ml Schlagsahne
  • 1 TL Speisestärke
  • 250 g braune Champignons
  • 3 Frühlingszwiebeln

 

Zubereitung

Getrocknete Steinpilze etwas kleiner schneiden und für 5 Stunden in Wasser einweichen; anschließend abgießen und fein hacken. Schalotte ebenfalls fein hacken. Möhren raspeln. Putenbrustfilets in kleine Stücke schneiden. Champignons in dünne Scheiben schneiden, Frühlingszwiebeln in dünne Ringe schneiden.

Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und das Putenbrustfleisch darin rundherum anbraten, salzen und pfeffern und anschließend aus der Pfanne nehmen. Nun Steinpilze, Speckwürfel, Schalotte und geraspelte Möhren ins Bratfett geben und anschwitzen.

Parallel die Nudeln gar kochen und dabei 2 Tassen Nudel-Kochwasser auffangen.

Die Steinpilze-Speckwürfel-Schalotten-Möhren-Mischung mit dem aufgefangenen Nudel-Kochwasser ablöschen, Schlagsahne hinzufügen und das Ganze etwas einköcheln lassen. Speisestärke mit etwas Wasser glatt rühren, hinzufügen und unter Rühren aufkochen, bis die Soße bindet. Champignons und Frühlingszwiebeln dazugeben und noch kurz mitköcheln lassen. Putenbrustfleisch wieder hinzufügen und das Ganze mit Salz und schwarzem Pfeffer abschmecken.

Mit den Nudeln servieren.

Acrylbild „Herbstbaum“

Acrylbild Herbstbaum

Nachdem in den letzten Wochen der eisige, grau-trübe Winter über uns hereingebrochen ist und uns schon so viel Schnee beschert hat, dass mein Mann und unser Sohn bereits den ersten großen Schneemann bauen konnten, ist nun seit ein paar Tagen der goldene, sonnige Herbst zu uns zurückgekehrt mit deutlich milderen Temperaturen. Dies hat mich auf die Idee gebracht, den bunten Herbst doch noch einmal als Thema für eine größere Malaktion mit unserem Sohnemann aufzugreifen und so haben wir gestern Nachmittag gemeinsam diesen schönen Herbstbaum angefertigt, der gerade seine farbenfrohen Blätter verliert. Zuerst haben wir mit einem Pinsel den Stamm aufgemalt. Anschließend haben wir für die bunten Blätter alte, ausgediente Weinkorken genommen, die wir jeweils in Acrylfarbe getaucht und dann aufgetupft haben. Statt dem Stamm könnte man auch einen braunen Händeabdruck des Kindes nehmen, doch darauf hat sich unser kleiner Schatz nicht eingelassen. 🙂 Wer mag, kann das Bild auch noch weiter verschönern, indem man z.B. noch Eichhörnchen, Eulen oder andere kleine Tierchen mit auf’s Bild malt. Eine sehr schöne Idee, die ich bei Pinterest gefunden habe.

 

benötigtes Material

  • 1 DIN-A4-Blatt
  • Acrylfarben in Herbsttönen (Gelb, Orange, Ocker, Rot, Dunkelrot und Braun)
  • einen dickeren Pinsel
  • mehrere Weinkorken

Ingwersirup

Ingwersirup

Nun ist er auch bei uns angekommen, der kalte, windige, nasse Herbst. Als ich heute Vormittag mit unserem Sohnemann in der Stadt unterwegs war, um ein paar Besorgungen zu machen, sind wir plötzlich vom Regen überrascht worden. Für unseren kleinen Zwerg war das kein Problem, bin ich doch immer mit einem Regenschutz am Buggy und einer dicken, warmen Decke ausgestattet. Nur für mich endete das Ganze ziemlich durchnässt. Falsches Schuhwerk, keine Regenjacke dabei. Prompt fiel mir ein, dass ich ab jetzt wohl wieder etwas mehr tun muss, um unsere Abwehrkräfte zu stärken und möglichst krankheitsarm durch die kalte Jahreszeit zu kommen. Als wir dann später zu Hause ankamen und unser Zwerg seinen Mittagsschlag machte, habe ich das Internet nach Ideen durchforstet, wie man seine Abwehr von innen stärken könnte, und bin schließlich bei Barafras Kochlöffel hängen geblieben. Dort habe ich diesen Ingwersirup entdeckt, den ich heute auch gleich getestet habe und der richtig lecker schmeckt. Man kann ihn teelöffelweise pur zu sich nehmen oder auch in Wasser verdünnen. Vor allem gegen Halsschmerzen soll Ingwersirup ein altbewährtes Hausmittel sein. In diesem Sinne: Bleibt gesund und zieht euch immer warme Schuhe an, wenn ihr im Herbst rausgeht!

 

Zutaten (für ca. 750 ml)

  • 70 g Ingwer
  • 750 ml Wasser
  • 1 kg Zucker
  • 1/2 Zitrone, davon den Saft

 

Zubereitung

Ingwer schälen und klein schneiden, dann in einem Topf mit 750 ml Wasser aufkochen und für etwa 30 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen. Dann den Sud abseihen und auffangen, den Sud zurück in den Topf gießen und zusammen mit Zucker und Zitronensaft aufkochen. Anschließend unter Rühren solange weiterköcheln lassen, bis sich der Zucker gelöst hat. Nun den fertigen Ingwersirup noch heiß in sterilisierte Gläser füllen und sofort verschließen.