Käse-Sahne-Nudeln mit Erbsen

Nudeln gehen immer. Deshalb gab es letztens dieses leckere, fleischlose Nudelgericht aus dem Thermomix bei uns, das uns allen wunderbar geschmeckt hat.

Zutaten (für 4 Personen)

  • 60 g Emmentaler am Stück
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 EL Olivenöl
  • 450 ml Gemüsebrühe
  • 100 ml Schlagsahne
  • 100 ml Milch
  • Salz
  • etwas frisch geriebene Muskatnuss
  • 400 g Hartweizen-Nudeln (z.B. Spiralen, Farfalle)
  • 200 g TK-Erbsen
  • schwarzer Pfeffer

Zubereitung (mit Thermomix TM 31)

Emmentaler in grobe Stücke schneiden, in den Mixtopf geben, dann 4 Sekunden / Stufe 8 zerkleinern und umfüllen.

Dann Zwiebel grob zerteilen und zusammen mit der Knoblauchzehe in den Mixtopf geben, 3 Sekunden / Stufe 5 zerkleinern und mit dem Spatel nach unten schieben.

Olivenöl hinzufügen und 2 Minuten / 120°C / Stufe 2 dünsten. Dann Gemüsebrühe, Schlagsahne, Milch, ca. 1/2 – 1 TL Salz und geriebene Muskatnuss dazugeben und alles 5 Minuten / 100°C / Stufe 1 zum Kochen bringen. Anschließend Nudeln hinzufügen und Zeit gemäß Packungsanleitung / 100°C / Linkslauf / Stufe Rühren garen.

Nun Erbsen hinzugeben und mithilfe des Spatels 3 Minuten / 70°C / Linkslauf / Stufe Rühren untermischen.

Zum Schluss den gesamten Mixtopf-Inhalt in eine größere Schüssel füllen und den zuvor geschredderten und beiseite gestellten Emmentaler dazugeben.  Alles gut durchmischen und nach Wunsch nochmal mit Salz sowie Pfeffer abschmecken.

Inspiriert von

Buch „Das Kochbuch – Jeden Tag genießen mit Thermomix“, 2014, S. 166, „Käse-Sahne-Nudeln“.




Kartoffel-Spitzkohl-Gratin in Tomaten-Thunfisch-Soße mit Kichererbsen

Da wir in wenigen Tagen in den Urlaub fahren, bin ich zur Zeit bemüht, unsere frischen Lebensmittel aufzubrauchen, um nichts wegzuschmeißen. Aus diesem Grund hatte ich mir für unser heutiges Abendessen dieses Gratin aus Kartoffeln, Spitzkohl und Tomaten ausgedacht, das ich zusätzlich noch mit Thunfisch und Kichererbsen aufgepeppt habe. Diese Kombination hat uns erstaunlich gut geschmeckt.

Zutaten (für 4 Personen)

  • 800 g geschälte Kartoffeln
  • 1/2 Spitzkohl
  • etwas Olivenöl
  • 1 Schalotte
  • 3 Knoblauchzehen
  • 2 Tomaten
  • 1 Dose Thunfisch im eigenen Saft (150 g Abtropfgewicht)
  • 1 Dose Kichererbsen (240 g Abtropfgewicht)
  • 3 EL Tomatenmark
  • 1 Becher Schlagsahne
  • 400 ml Gemüsebrühe
  • 1 TL gemahlenes Kümmelpulver
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • Zucker
  • ca. 2 EL Speisestärke
  • 100 g geriebener Käse

Zubereitung

Kartoffeln in dünne Scheiben hobeln, Spitzkohl klein schneiden. Schalotte und Knoblauch fein hacken. Tomaten klein würfeln.

Eine große Auflaufform (ca. 30 x 40 cm) einfetten und Kartoffeln sowie Spitzkohl hineinfüllen. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, dann Schalotte, Knoblauch, Tomaten und Thunfisch hinzufügen und anbraten. Kichererbsen und Tomatenmark hinzufügen und unter Rühren kurz mitbraten, dann mit Gemüsebrühe und Schlagsahne ablöschen, aufkochen und anschließend bei niedriger bis mittlerer Hitze einköcheln lassen. Kümmelpulver hinzufügen. Speisestärke mit etwas kaltem Wasser glatt rühren, hinzufügen und alles nochmal kurz unter Rühren aufkochen, bis die Soße bindet. Mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken. Die Tomaten-Thunfisch-Kichererbsen-Soße über die Kartoffeln und den Spitzkohl in der Auflaufform gießen und alles gut durchmischen. Mit geriebenem Käse bestreuen und im vorgeheizten Backofen bei 220°C Ober-/Unterhitze für etwa 30 Minuten backen; eventuell gegen Ende der Garzeit das Ganze mit Alufolie abdecken.




Rindergulasch mit Möhren, Zuckerschoten & Spätzle

Als es vor wenigen Tagen noch so kalt und verregnet draußen war, hatten wir alle Lust auf etwas Wärmendes zum Abendessen und so kam die Idee auf, mal wieder Gulasch zu machen. Gesagt, getan. In Kombination mit Möhren und Zuckerschoten hat sich auch noch ein bisschen Gemüse hinzugesellt und weil unsere Jungs so gerne Spätzle mögen, habe ich die ebenfalls noch als Beilage dazu serviert. Wirklich köstlich!

Zutaten (für 4 Personen)

  • etwas Olivenöl
  • 1 kg Rindergulasch
  • 2 Schalotten
  • 3 Knoblauchzehen
  • 3 EL Tomatenmark
  • 200 ml roter Traubensaft (oder Rotwein, wenn keine Kinder mitessen)
  • 1 TL Paprikapulver edelsüß
  • 1 TL italienische Kräuter, getrocknet
  • etwas abgeriebene Zitronenschale
  • 4 große Möhren
  • 250 g Zuckerschoten
  • evtl. 2 EL Speisestärke
  • 800 g Spätzle (frisch)

Zubereitung

Schalotten klein schneiden, Knoblauch fein hacken, Möhren in Stücke schneiden, von den Zuckerschoten jeweils die Enden abschneiden.

Etwas Olivenöl in einem großen, breiten Topf erhitzen, dann das Rindergulasch hineingeben und unter gelegentlichem Wenden rundherum anbraten. Sollte der Topf nicht breit genug sein, dass alle Fleischstücke auf dem Boden des Topfes liegen können, dann solltet ihr das Fleisch portionsweise anbraten, damit es eine schöne Bräune bekommt, Röstaromen entstehen und das Ganze nicht so wässert. Wenn ihr dann bei der letzten anzubratenden Portion Fleisch angekommen seid und diese gut angebraten und gebräunt ist, dann gebt ihr auch die zuvor angebratenen Portionen wieder mit in den Topf. Nun Schalotten, Knoblauch sowie Tomatenmark hinzufügen und unter Rühren kurz mitanschwitzen. Mit rotem Traubensaft (oder alternativ Rotwein) ablöschen und diesen etwa zu 2/3 verkochen lassen. Dann Paprikapulver, italienische Kräuter sowie Zitronenabrieb hinzufügen und kurz unterrühren. Anschließend 800 ml Rinderbrühe angießen, aufkochen und mit schräg aufgelegtem Deckel und bei niedriger bis mittlerer Hitze für 1,5 h köcheln lassen; dabei gelegentlich umrühren. Nach Ablauf der Garzeit Möhren und Zuckerschoten hinzufügen und weitere ca. 15 Minuten mitköcheln lassen, bis das Gemüse gar ist.

Sollte die Flüssigkeit am Ende der Garzeit noch zu flüssig sein, dann mit Speisestärke abbinden: Dazu ca. 2 EL Speisestärke mit etwas kaltem Wasser glatt rühren, zum Gulasch gießen und unter Rühren erneut kurz aufkochen, bis die Flüssigkeit bindet.

Gegen Ende der Garzeit des Gulaschs die Spätzle in einer breiteren Pfanne mit etwas erhitztem Olivenöl und unter gelegentlichem Wenden rundherum anbraten, bis sie eine goldgelbe Farbe bekommen.




überbackene Gemüse-Spätzle

Vor wenigen Monaten habe ich Edamame (grüne Sojabohnen) für mich entdeckt (siehe Tortellini-Auflauf mit Edamame & Mais), die es inzwischen in jedem gut sortierten Supermarkt zu kaufen gibt. Meistens findet man sie im Tiefkühlfach, wo sie häufig noch in den Schoten stecken und nach dem Kochen herausgelöst werden müssen, doch inzwischen habe ich herausgefunden, dass unser Supermarkt sie jetzt sogar auch im Kühlregal stehen hat, wo sie bereits fertig aus den Schoten gepult sind, was die ganze Sache natürlich noch einfacher macht. Deshalb habe ich mir bei meinem letzten Lebensmitteleinkauf gleich eine Packung davon mitgenommen und sie gestern Abend für diesen überbackenen Spätzle-Auflauf verwendet, der uns allen richtig gut geschmeckt hat.

Zutaten (für 4-5 Personen)

  • etwas Olivenöl
  • 3 Möhren
  • 1 orangene Paprikaschote
  • 3 Frühlingszwiebeln
  • 200 g Sojabohnenkerne
  • 1 Stückchen (ca. 20 g) Ingwer
  • etwas Butter
  • 500 g Spätzle (Kühlregal)
  • 4 Eier
  • 1 Becher (à 200 g) Schlagsahne
  • 200 g Gemüsebrühe
  • 150 g geriebener Käse
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • etwas Kresse (zum Garnieren)

Zubereitung

Möhren, Paprika und Frühlingszwiebeln in kleine Stücke schneiden. Ingwer fein hacken. Dann Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und Möhren, Paprika, Frühlingszwiebeln, Sojabohnenkerne und Ingwer hinzufügen und unter gelegentlichem Wenden darin anschwitzen. Aus der Pfanne nehmen und in eine gefettete Auflaufform (ca. 30 x 40 cm) füllen.

Etwas Butter ins Bratfett geben, die Spätzle hinzufügen und unter gelegentlichem Wenden anbraten. Dann herausnehmen und ebenfalls in die Auflaufform zum zuvor angeschwitzten Gemüse geben.

Eier mit Schlagsahne und Gemüsebrühe verquirlen, 100 g geriebenen Käse untermischen und das Ganze kräftig mit Salz und Pfeffer würzen. Nun die Eier-Sahne über das Gemüse und die Spätzle in der Auflaufform gießen, alles gut durchmischen, dann mit den übrigen 50 g geriebenem Käse bestreuen. Im vorgeheizten Backofen bei 220°C Ober-/Unterhitze für etwa 30 Minuten auf der oberen Schiene überbacken, bis der Käse sich goldbraun färbt.

Vor dem Servieren mit etwas Kresse bestreuen.




Tortellini-Auflauf mit Edamame & Mais

Heute war es mal wieder Zeit für ein fleischloses Abendessen und so entschied ich, einen Auflauf zuzubereiten, der allerlei verschiedene Gemüsesorten enthält, unter anderem Edamame. Edamame ist die japanische Bezeichnung für hellgrüne Sojabohnen, die in Asien zu den Grundnahrungsmitteln zählen und seit einiger Zeit auch in Europa immer populärer werden. Normalerweise stecken die Bohnen in Schoten, doch inzwischen gibt es sie auch schon fertig gepult in der Tiefkühl-Abteilung gut sortierter Supermärkte zu kaufen. Die grünen Bohnen schmecken süßlich-nussig und bleiben nach dem Kochen leicht bissfest.

Außerdem habe ich mit diesem Gericht eine weitere Möglichkeit kennengelernt, wie man Soße trotzdem noch erfolgreich sämig bekommt, auch wenn man während des Kochens feststellt, dass die Speisestärke aufgebraucht ist und es für eine Mehlschwitze schon zu spät ist. Dies könnt ihr im unten stehenden Rezept nachlesen. Viel Spaß beim Nachkochen.

Zutaten (für 5 Personen)

  • 2 Schalotten
  • 5 Knoblauchzehen
  • etwas Olivenöl
  • 4 Tomaten
  • 3 Frühlingszwiebeln
  • 1 kleine Zucchini (à 150 g)
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • 1 Dose gehackte Tomaten (400 g)
  • 300 ml Gemüsebrühe
  • 1 Becher Schlagsahne (200 g)
  • 300 g Edamame (TK)
  • 1 Dose Mais (285 g)
  • etwa 4 EL Mehl + etwas Wasser
  • 1 TL gemahlener Kümmel
  • 2 Packungen (2 x 400 g) Tortellini mit vegetarischer Füllung
  • 150 g geriebener Käse

Zubereitung

Schalotten und Knoblauch hacken. Tomaten würfeln und dabei das Fruchtfleisch entfernen. Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden. Zucchini der Länge nach halbieren und in Scheiben schneiden. Mais in ein Sieb geben, mit Wasser durchspülen und abtropfen lassen.

Schalotten und Knoblauch in einer großen, tiefen Pfanne mit etwas erhitztem Olivenöl anbraten, dann Tomaten, Frühlingszwiebeln und Zucchini hinzufügen, mitanschwitzen und mit Salz und Pfeffer würzen. Dann mit gehackten Tomaten, Gemüsebrühe und Schlagsahne ablöschen, das Ganze aufkochen, Edamame und Mais hinzufügen und anschließend alles bei niedriger bis mittlerer Hitze etwas einköcheln lassen.

Und hier nun mein neuer, ultimativer Tipp, um die Gemüsesoße zu binden, wenn man keine Speisestärke hat und es schon zu spät für eine Mehlschwitze ist: Einfach ein paar EL (ich habe 4 EL genommen) Mehl und etwas Wasser in eine kleinere, wasserdichte Vorratsdose füllen und so lange kräftig schütteln, bis ein homogenes, klumpenfreies Mehl-Wasser-Gemisch entstanden ist. Anschließend dieses mit in die Pfanne gießen und alles unter Rühren nochmal aufkochen, bis die Gemüsesoße bindet. Mit Salz, Pfeffer und gemahlenem Kümmelpulver abschmecken.

Nun die Gemüsesoße zusammen mit den Tortellini in eine große Auflaufform (ca. 30 x 40 cm) füllen, mit geriebenem Käse bestreuen und im vorgeheizten Backofen bei 220°C Ober-/Unterhitze für circa 15 Minuten überbacken.




Rasseln aus Klorolle

Unser großer Sohn (3) und ich schauen schon seit Langem sehr gerne „Die Sendung mit dem Elefanten“ an, die regelmäßig auf KIKA läuft und als wir letztens wieder eine Folge davon geschaut haben, hat die Moderatorin Tanja den Kindern gezeigt, wie man schnell und einfach Rasseln basteln kann und zwar nur aus Materialien, die man in der Regel auch zu Hause hat. Als unser Sohn daraufhin rief „Mama, ich will auch solche Rasseln basteln!“, war die Sache klar. Also besorgten wir uns leere Klorollen, verschieden farbiges Tonzeichenpapier, gemustertes Washi Tape (oder einfach durchsichtigen Klebestreifen) und für die Füllung z.B. grobes Salz, getrocknete Hülsenfrüchte (wie Erbsen, Bohnen, Linsen) oder Reis.

Und so einfach wird’s gemacht: Zunächst schließt ihr eine Seite der Klorolle mit einem Stück Tonzeichenpapier und etwas Washi Tape, dann befüllt ihr eure Klorolle mit Zutaten eurer Wahl und anschließend schließt ihr die andere Seite der Klorolle wieder mit einem Stück Tonzeichenpapier und etwas Washi Tape. Fertig! An die Rasseln! Los!




grüner Linsensalat mit Sellerie, Möhren & Apfel

Ich habe festgestellt, dass wir selten Linsen essen und vielleicht liegt das daran, dass wir mit ihnen meist nicht mehr als deftige Eintöpfe verbinden, was im ersten Augenblick etwas langweilig anzumuten vermag. In Wirklichkeit sind Linsen jedoch sehr vielseitig einsetzbar und sie stellen eine wichtige pflanzliche Eiweißquelle dar, die super als Alternative zu Fleisch taugt. Aus diesen Gründen habe ich uns beim letzten Lebensmitteleinkauf eine Packung grüne Linsen mitgenommen und habe uns für’s gestrige Abendessen diesen leckeren Linsensalat zubereitet, der uns nun endgültig davon überzeugt hat, dass Linsen alles andere als langweilig sind.

 

Zutaten (für 6 Personen)

  • 300 g grüne Linsen
  • 1 Zwiebel
  • etwas Bratöl
  • ca. 350 ml Gemüsebrühe
  • 3 Stangen Staudensellerie
  • 3 große Möhren
  • 2 Äpfel
  • 1/2 Zitrone, davon etwas Saft
  • etwas Sonnenblumenöl
  • etwas helle Balsamico-Creme
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • Zucker

 

Zubereitung

Zwiebel fein hacken. Sellerie in dünne Scheiben schneiden, Möhren raspeln. Äpfel in Würfel schneiden und mit etwas Zitronensaft beträufeln, damit sie sich nicht bräunlich verfärben.

Etwas Bratöl in einem Topf erhitzen, Zwiebel und Linsen hinzufügen und anschwitzen, dann mit Gemüsebrühe ablöschen, aufkochen und bei niedriger bis mittlerer Hitze köcheln lassen, bis die Linsen gar sind.

Gleichzeitig in einem separaten Topf Sellerie und Möhren in etwas gesalzenem Wasser gar kochen, abseihen und abtropfen lassen.

Nun die fertig gegarten Linsen sowie Sellerie und Möhren in eine Salatschüssel füllen, Äpfel dazugeben und das Ganze mit Sonnenblumenöl, heller Balsamico-Creme, Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken.




Paprika-Sahne-Hähnchen mit Reis

Den vergangenen Sonntag haben wir ausgiebig genutzt, um einen gemütlichen Familienausflug zu machen und dabei haben wir uns auch nicht von der Kälte und dem Regenwetter abhalten lassen. Mit der Fähre sind wir ins schöne Konstanz gefahren, haben dort bei einem guten Italiener Pizza gegessen, waren im Sea Life, haben den Weihnachtsmarkt besucht und gebrannte Mandeln genascht und auf dem Rückweg haben wir dann noch in Überlingen bei unserem Lieblingskonditor vorbeigeschaut, um uns leckeren Kuchen mit nach Hause zu nehmen. Und für den perfekten Ausklang habe ich uns dann zum Abendessen noch dieses leckere Hähnchengericht mit Reis zubereitet, das uns allen sehr gut geschmeckt hat. Ich liebe Familiensonntage!

Zutaten (für 4 Personen)

  • 600 g Hähnchenbrustfilets
  • etwas Speiseöl
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 Paprikaschoten, rot und orange
  • 2 EL Tomatenmark
  • 2 gehäufte TL Paprikapulver edelsüß
  • 500 ml Hühnerbrühe
  • 300 ml Schlagsahne
  • 1 gehäufter EL Speisestärke
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • 50 g Parmesan am Stück
  • 5 Handvoll TK-Erbsen
  • 200 g Naturreis

Zubereitung

Hähnchenbrustfilets in mundgerechte Stücke schneiden. Eine Auflaufform (ca. 30 x 40 cm) mit etwas Öl einfetten und das Fleisch hineingeben.

Zwiebel, Knoblauchzehen und Paprikaschoten sehr fein schneiden, etwas Öl in einer Pfanne erhitzen und Zwiebel, Knoblauch und Paprika darin anschwitzen. Tomatenmark hinzufügen und kurz mitbraten. Mit Paprikapulver bestäuben und kurz weiter anschwitzen. Mit Hühnerbrühe und Sahne ablöschen, Speisestärke mit etwas kaltem Wasser glatt rühren und hinzufügen, anschließend das Ganze unter Rühren aufkochen, bis die Soße bindet. Parmesan reiben und einrühren, Erbsen hinzufügen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Nun die Paprika-Sahne-Soße über das Hähnchenfleisch in der Auflaufform geben und alles gut durchmischen. Im vorgeheizten Backofen bei 200°C Ober-/Unterhitze für etwa 25 Minuten backen, bis das Fleisch gar ist.

Gleichzeitig den Reis gar kochen und zusammen mit dem Paprika-Sahnehähnchen servieren.




Linsen auf Kartoffelpüree

Für dieses tolle fleischlose Gericht habe ich mich von Ela Vegan inspirieren lassen, allerdings habe ich ein paar kleinere Veränderungen vorgenommen. Der Kartoffelbrei und die Linsen machen richtig satt und werden in Kombination mit einem frischen grünen Salat sowie einem Schüsselchen reifes Obst (Birnen und Feigen) zu einer runden Sache. Mhm, das schmeckt!

 

Zutaten (für 4-5 Personen)

  • 180 g grüne Linsen (trocken)
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • etwas neutrales Bratöl
  • ca. 400 ml Gemüsebrühe
  • 3 Möhren
  • 1 TL Speisestärke
  • Sojasoße
  • helle Balsamico-Creme
  • schwarzer Pfeffer
  • 1/2 Dose Kokosmilch
  • 1 kg Kartoffeln
  • etwas frisch geriebene Muskatnuss

 

Zubereitung

Linsen in eine Schüssel geben und für etwa 20 Minuten in Wasser einweichen, anschließend das Wasser abgießen. Zwiebel und Knoblauchzehe fein hacken, Öl in einem kleineren Topf erhitzen und Zwiebel sowie Knoblauch darin anschwitzen. Linsen und Gemüsebrühe hinzufügen, aufkochen und bei mittlerer Hitze für etwa 20 Minuten garen, bis die Linsen weich sind. Möhren in kleine Würfel schneiden und etwa 8-10 Minuten vor Ende der Garzeit hinzugeben. Speisestärke mit etwas Wasser glatt rühren, hinzufügen und das Ganze aufkochen, damit die Flüssigkeit in den Linsen gebunden wird (bei Bedarf noch etwas Gemüsebrühe angießen). Mit Sojasoße, heller Balsamico-Creme und Pfeffer abschmecken und einige EL Kokosmilch unterrühren.

Für den Kartoffelbrei zunächst die Kartoffeln schälen und in grobe Würfel schneiden, dann die Kartoffelwürfel in Salzwasser garen, bis diese weich sind. Nun die fertig gegarten Kartoffelwürfel in ein Sieb gießen, dann zurück in den Topf geben und zusammen mit einigen EL Kokosmilch sorgfältig zerstampfen. Mit Salz, Pfeffer und etwas geriebener Muskatnuss abschmecken.

Nun den Kartoffelbrei auf einer Anrichteplatte gleichmäßig verstreichen und die Linsen darauf verteilen. Mit einem grünen Salat servieren.




Hülsenfrüchte-Salat mit Trauben, Feta & Walnüssen

Fruchtig, saftig, würzig, cremig, knackig, frisch – all das vereint dieser tolle Salat. Durch die Hülsenfrüchte sättigt der Salat gut und ist ein tolles Feierabendessen, wenn man im Sommer abends nicht so schwer essen möchte.

Zutaten (für 4-5 Personen)

  • 150 g gemischte Bio-Hülsenfrüchte  (schwarze, rote und weiße Bohnen; Pintobohnen; rote, grüne und braune Linsen; Kichererbsen; grüne Erbsen)
  • 2 Handvoll grüne Trauben, kernlos
  • 2 Handvoll rote Trauben, kernlos
  • 1 Frühlingszwiebel
  • 1/3 Kopf Eisbergsalat
  • 100 g Feta
  • 2 Handvoll Walnüsse
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 EL helle Balsamico-Creme
  • 1-2 EL Honig
  • 1 EL Limettensaft
  • 1 EL Wasser
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer

 

Zubereitung

Die Hülsenfrüchte-Mischung in ein Sieb geben, gut abwaschen und abtropfen lassen, dann etwa 12 h lang in ausreichend Wasser einweichen, anschließend abgießen und in etwa 500 ml Wasser für circa 1 h gar köcheln lassen. Abgießen und abtropfen lassen.

Trauben je nach Größe halbieren oder dritteln, Frühlingszwiebel fein hacken, Eisbergsalat und Feta klein schneiden, Walnüssen grob hacken und in einer kleinen Pfanne fettfrei anrösten. Alles in eine Salatschüssel füllen und die Hülsenfrüchte-Mischung dazugeben.

Aus Olivenöl, Balsamico-Creme, Honig, Limettensaft, Wasser sowie Salz und Pfeffer ein Dressing anrühren und über den Salat geben. Alles gut durchmischen und etwas durchziehen lassen.