grüner Linsensalat mit Sellerie, Möhren & Apfel

Ich habe festgestellt, dass wir selten Linsen essen und vielleicht liegt das daran, dass wir mit ihnen meist nicht mehr als deftige Eintöpfe verbinden, was im ersten Augenblick etwas langweilig anzumuten vermag. In Wirklichkeit sind Linsen jedoch sehr vielseitig einsetzbar und sie stellen eine wichtige pflanzliche Eiweißquelle dar, die super als Alternative zu Fleisch taugt. Aus diesen Gründen habe ich uns beim letzten Lebensmitteleinkauf eine Packung grüne Linsen mitgenommen und habe uns für’s gestrige Abendessen diesen leckeren Linsensalat zubereitet, der uns nun endgültig davon überzeugt hat, dass Linsen alles andere als langweilig sind.

 

Zutaten (für 6 Personen)

  • 300 g grüne Linsen
  • 1 Zwiebel
  • etwas Bratöl
  • ca. 350 ml Gemüsebrühe
  • 3 Stangen Staudensellerie
  • 3 große Möhren
  • 2 Äpfel
  • 1/2 Zitrone, davon etwas Saft
  • etwas Sonnenblumenöl
  • etwas helle Balsamico-Creme
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • Zucker

 

Zubereitung

Zwiebel fein hacken. Sellerie in dünne Scheiben schneiden, Möhren raspeln. Äpfel in Würfel schneiden und mit etwas Zitronensaft beträufeln, damit sie sich nicht bräunlich verfärben.

Etwas Bratöl in einem Topf erhitzen, Zwiebel und Linsen hinzufügen und anschwitzen, dann mit Gemüsebrühe ablöschen, aufkochen und bei niedriger bis mittlerer Hitze köcheln lassen, bis die Linsen gar sind.

Gleichzeitig in einem separaten Topf Sellerie und Möhren in etwas gesalzenem Wasser gar kochen, abseihen und abtropfen lassen.

Nun die fertig gegarten Linsen sowie Sellerie und Möhren in eine Salatschüssel füllen, Äpfel dazugeben und das Ganze mit Sonnenblumenöl, heller Balsamico-Creme, Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken.

Linsen auf Kartoffelpüree

Für dieses tolle fleischlose Gericht habe ich mich von Ela Vegan inspirieren lassen, allerdings habe ich ein paar kleinere Veränderungen vorgenommen. Der Kartoffelbrei und die Linsen machen richtig satt und werden in Kombination mit einem frischen grünen Salat sowie einem Schüsselchen reifes Obst (Birnen und Feigen) zu einer runden Sache. Mhm, das schmeckt!

 

Zutaten (für 4-5 Personen)

  • 180 g grüne Linsen (trocken)
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • etwas neutrales Bratöl
  • ca. 400 ml Gemüsebrühe
  • 3 Möhren
  • 1 TL Speisestärke
  • Sojasoße
  • helle Balsamico-Creme
  • schwarzer Pfeffer
  • 1/2 Dose Kokosmilch
  • 1 kg Kartoffeln
  • etwas frisch geriebene Muskatnuss

 

Zubereitung

Linsen in eine Schüssel geben und für etwa 20 Minuten in Wasser einweichen, anschließend das Wasser abgießen. Zwiebel und Knoblauchzehe fein hacken, Öl in einem kleineren Topf erhitzen und Zwiebel sowie Knoblauch darin anschwitzen. Linsen und Gemüsebrühe hinzufügen, aufkochen und bei mittlerer Hitze für etwa 20 Minuten garen, bis die Linsen weich sind. Möhren in kleine Würfel schneiden und etwa 8-10 Minuten vor Ende der Garzeit hinzugeben. Speisestärke mit etwas Wasser glatt rühren, hinzufügen und das Ganze aufkochen, damit die Flüssigkeit in den Linsen gebunden wird (bei Bedarf noch etwas Gemüsebrühe angießen). Mit Sojasoße, heller Balsamico-Creme und Pfeffer abschmecken und einige EL Kokosmilch unterrühren.

Für den Kartoffelbrei zunächst die Kartoffeln schälen und in grobe Würfel schneiden, dann die Kartoffelwürfel in Salzwasser garen, bis diese weich sind. Nun die fertig gegarten Kartoffelwürfel in ein Sieb gießen, dann zurück in den Topf geben und zusammen mit einigen EL Kokosmilch sorgfältig zerstampfen. Mit Salz, Pfeffer und etwas geriebener Muskatnuss abschmecken.

Nun den Kartoffelbrei auf einer Anrichteplatte gleichmäßig verstreichen und die Linsen darauf verteilen. Mit einem grünen Salat servieren.

Hülsenfrüchte-Salat mit Trauben, Feta & Walnüssen

Fruchtig, saftig, würzig, cremig, knackig, frisch – all das vereint dieser tolle Salat. Durch die Hülsenfrüchte sättigt der Salat gut und ist ein tolles Feierabendessen, wenn man im Sommer abends nicht so schwer essen möchte.

Zutaten (für 4-5 Personen)

  • 150 g gemischte Bio-Hülsenfrüchte  (schwarze, rote und weiße Bohnen; Pintobohnen; rote, grüne und braune Linsen; Kichererbsen; grüne Erbsen)
  • 2 Handvoll grüne Trauben, kernlos
  • 2 Handvoll rote Trauben, kernlos
  • 1 Frühlingszwiebel
  • 1/3 Kopf Eisbergsalat
  • 100 g Feta
  • 2 Handvoll Walnüsse
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 EL helle Balsamico-Creme
  • 1-2 EL Honig
  • 1 EL Limettensaft
  • 1 EL Wasser
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer

 

Zubereitung

Die Hülsenfrüchte-Mischung in ein Sieb geben, gut abwaschen und abtropfen lassen, dann etwa 12 h lang in ausreichend Wasser einweichen, anschließend abgießen und in etwa 500 ml Wasser für circa 1 h gar köcheln lassen. Abgießen und abtropfen lassen.

Trauben je nach Größe halbieren oder dritteln, Frühlingszwiebel fein hacken, Eisbergsalat und Feta klein schneiden, Walnüssen grob hacken und in einer kleinen Pfanne fettfrei anrösten. Alles in eine Salatschüssel füllen und die Hülsenfrüchte-Mischung dazugeben.

Aus Olivenöl, Balsamico-Creme, Honig, Limettensaft, Wasser sowie Salz und Pfeffer ein Dressing anrühren und über den Salat geben. Alles gut durchmischen und etwas durchziehen lassen.

lauwarmer Couscous-Salat mit grünen Bohnen, Nordseekrabben, Feta & Granatapfelkernen

Die Hitze macht uns derzeitig echt zu schaffen. In den letzten Tagen hat das Thermometer hier wiederholt 37°C erreicht, was deutlich über meiner Wohlfühlgrenze liegt. Nicht mal in den Nächten kühlt es draußen auf eine halbwegs erträgliche Temperatur ab, sodass man auch nicht vernünftig schlafen kann. Und auch am Hungergefühl macht sich die Hitze bemerkbar, denn vor allem abends hat zur Zeit bei uns keiner so richtig viel Hunger. Deshalb wollte ich heute etwas Leichtes machen und habe ein bisschen mit den Resten herumexperimentiert, die unser Kühlschrank gerade so hergegeben hat. Herausgekommen ist ein sehr interessanter, frischer und würzig-fruchtiger Salat, der uns sehr gut geschmeckt hat. Für das nächste Mal könnte ich mir auch noch Erbsen gut darin vorstellen. Dazu haben wir knusprig gebratenen und mit etwas braunem Zucker karamellisierten Lachs gegessen.

 

Zutaten (für 3-4 Personen)

  • 120 g Couscous
  • 250 ml nur leicht gewürzte Gemüsebrühe
  • 200 g Prinzessbohnen
  • 80 g Nordseekrabben
  • 100 g Feta, zerkrümelt
  • 80 g Granatapfelkerne
  • schwarzer Pfeffer
  • evtl. etwas Zucker

 

Zubereitung

Couscous in einen Topf geben, Gemüsebrühe aufkochen, den Couscous damit übergießen, alles gut verrühren und für einige Minuten quellen lassen.

Von den Prinzessbohnen jeweils die Enden abtrennen und anschließend die Bohnen halbieren, dann in leicht gesalzenem Wasser gar kochen, abseihen und gut abtropfen lassen.

Couscous mit den Prinzessbohnen, den Nordseekrabben, dem zerkrümelten Feta sowie den Granatapfelkernen vermischen. Nach Belieben mit Pfeffer und etwas Zucker abschmecken.

Burritos mit Bohnen-Avocado-Reis-Füllung

Burritos mit Bohnen-Avocado-Reis-Füllung

Als ich 16 Jahre alt war, ging ich als Austauschschülerin für 1 Jahr nach Kalifornien und habe dort in einer amerikanischen Gastfamilie gelebt und die High School besucht. Da es in Kalifornien sehr viele mexikanische Amerikaner gibt – also amerikanische Bürger, die entweder selbst oder deren Vorfahren in Mexiko geboren sind -, bin ich dort auch in den Genuss der mexikanischen Küche gekommen, denn häufig bestand damals mein schulisches Mittagessen aus mexikanischen Burritos. Ich kann mich auch heute noch sehr gut an den leckeren Geschmack der Burrito-Füllung erinnern und wollte schon immer mal eine solche Füllung selbst zubereiten. Mit diesem Rezept, das ich bei Gimme delicious gefunden habe, ist mir etwas gelungen, das mich tatsächlich an den Geschmack von damals erinnert. Toll ist auch, dass diese Burrito-Füllung ganz ohne Fleisch auskommt. Wirklich köstlich!

 

Zutaten (für 4 Stück)

  • 125 g Reis
  • Salz
  • 1 Zitrone, davon die Schale
  • 1 Dose Barbecue-Bohnen („Heinz Beanz Barbecue“, 390 g)
  • 1 rote Zwiebel
  • 1 rote Paprikaschote
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 reife Avocado
  • 200 ml Salsa
  • 2-3 EL Sauerrahm
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • 1 Bund (15 g) Koriander
  • 4 Weizen-Tortillas

 

Zubereitung

Reis nach Packungsanleitung in Salzwasser garen, dann die Zitronenschale dazu reiben und die Bohnen hinzufügen. Zwiebel und Paprikaschote klein schneiden, Olivenöl in einer kleinen Pfanne erhitzen und die Zwiebel sowie die Paprika darin anbraten; dann zur Reis-Bohnen-Mischung geben. Das Avocadofleisch würfeln und ebenfalls hinzufügen. Salsa und Sauerrahm dazugeben, alles gut durchmischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Koriander hacken und unterrühren.

Nun die Weizentortillas mit der Füllung belegen, dann die Tortillas zuerst von unten und anschließend von den Seiten her verschließen und im vorgeheizten Backofen bei 170°C Ober-/Unterhitze für etwa 10 Minuten erwärmen.

Dal aus roten Linsen mit Reis

Dal aus roten Linsen mit Reis

Am vergangenen Wochenende haben mein Freund und ich spontan die schöne, am östlichen Ufer des Bodensees gelegene Stadt Lindau besucht. Dabei haben wir in der historischen Altstadt einen kleinen, niedlichen Buchladen entdeckt und als wir den Laden ein wenig durchstöberten, fiel uns ein Kochbuch der österreichischen Fernsehköchin Sarah Wiener in die Hände. Da ich tatsächlich schon länger vorhatte, mir mal ein Kochbuch von ihr zu kaufen, musste ich auch nicht lange überlegen und hab das Buch mitgenommen. Und gestern Abend habe ich dann auch schon das erste Rezept daraus gekocht, nämlich dieses leckere Linsengericht, welches typischerweise in Indien verzehrt wird und dort zu den Grundnahrungsmitteln zählt. Statt mit Linsen kann Dal auch mit anderen Hülsenfrüchten, wie z.B. Kichererbsen oder Bohnen, zubereitet werden. Dal kann außerdem sowohl als Beilage als auch als Hauptspeise serviert werden. Da wir es als einen Hauptgang gegessen haben und es daher sättigend sein sollte, habe ich neben Naturjoghurt noch Reis dazu gereicht.

 

Zutaten (für 4 Personen)

  • 1 EL Butter
  • 1 Zwiebel
  • 1 rote Chilischote
  • 1 Stück Ingwer
  • 250 g rote Linsen
  • 2 Tomaten
  • 1 EL Kurkuma, gemahlen
  • 1 TL Kreuzkümmel, gemahlen
  • 700 ml Gemüsebrühe
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • 1 Bund Koriander
  • 260 g Basmati-Reis + Gemüsebrühe
  • etwas Naturjoghurt

 

Zubereitung

Zwiebel, Chilischote und Ingwer fein hacken. Tomaten in kleine Würfel schneiden. Koriander hacken.

Butter in einem Topf zerlassen, dann Zwiebel, Chilischote und Ingwer dazugeben und kurz andünsten. Linsen und Tomaten hinzufügen, mit Kurkuma und Kreuzkümmel bestäuben und kurz anschwitzen. Dann mit 700 ml Gemüsebrühe ablöschen, das Ganze aufkochen und bei niedriger Temperatur etwa 15 Minuten köcheln lassen, bis die roten Linsen gar sind und noch einen leichten Biss haben. Mit Salz und schwarzem Pfeffer abschmecken. Koriander unterrühren.

Gleichzeitig den Basmati-Reis in Gemüsebrühe gar kochen.

Das Dal zusammen mit dem Reis und etwas Naturjoghurt servieren.

 

Inspiriert von

Buch „Kochen kann jeder – mit Sarah Wiener“, 2013, Gräfe und Unzer Verlag, S. 124-125, „Dal aus roten Linsen“.

Linsen-Mango-Curry mit Reis

Linsen-Mango-Curry mit Reis

Dieses indische Currygericht, welches ich bereits vor einiger Zeit in einer Kochzeitschrift entdeckt hatte, habe ich gestern Abend zubereitet. Durch die zahlreichen Gewürze riecht und schmeckt das Essen wunderbar exotisch und die reifen, saftigen Mangowürfel verleihen dem Essen zusätzlich eine fruchtige Note. Außerdem kommt das Essen ohne Fleisch aus und sättigt sehr gut. Ein ganz tolles Rezept, das ich definitiv wieder kochen werde.

 

Zutaten (für 4 Personen)

  • 2 EL Bratöl (z.B. Kokosöl)
  • 60 g Schalotten
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 walnussgroßes Stück Ingwer
  • 200 g rote Paprikaschoten
  • 200 g rote Linsen
  • 1/2 TL gemahlener Koriander
  • 1/2 TL Kurkuma
  • 1/2 TL gemahlener Kreuzkümmel
  • 1/2 TL Zimt
  • 500 ml Gemüsebrühe
  • 200 ml Kokosmilch
  • 1 reife Mango
  • ein Bund Koriander
  • 50 g Kokoschips
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • 250 g Reis (z.B. Basmati-Reis)

 

Zubereitung

Schalotten, Knoblauch und Ingwer fein hacken. Paprika in kurze Streifen schneiden. Mango schälen, das Fruchtfleisch vorsichtig vom Stein schneiden und würfeln. Linsen in einem Sieb mit kaltem Wasser abspülen und abtropfen lassen. Koriander hacken. Kokoschips in einer Pfanne ohne Fett kurz anrösten, dann aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen.

Bratöl in einer großen Pfanne erhitzen, dann Schalotten, Knoblauch und Ingwer zugeben und 1-2 Minuten anschwitzen. Paprika, Linsen und die Gewürze (gemahlener Koriander, Kurkuma, gemahlener Kreuzkümmel, Zimt) hinzugeben und kurz mitschwitzen lassen. Mit Gemüsebrühe und Kokosmilch ablöschen und das Ganze etwa 15 Minuten köcheln lassen.

Nun Mango, den frischen Koriander und die angerösteten Kokoschips unter das Curry rühren und mit Salz, schwarzem Pfeffer und den übrigen Gewürzen abschmecken.

Gleichzeitig den Reis in einem kleineren Topf gar kochen und zum Curry servieren.

 

Inspiriert von

Zeitschrift „köstlich vegetarisch – Unsere Lieblingsgerichte (Jubiläumsausgabe)“, Ausgabe Nr. 1/2015, S. 45, „Linsen-Mango-Curry mit Basmatireis“.

Linsen-Orangen-Suppe

Linsen-Orangen-Suppe

Diese leckere Suppe ist im Nu zubereitet und eignet sich daher hervorragend als Alltagsgericht. In Kombination mit frischem, knusprigem Baguette sättigt sie gut und die frischen Kräuter runden das Ganze zusätzlich ab. Wer die Suppe für den nächsten Tag aufheben möchte, sollte vor dem Erhitzen noch etwas Gemüsebrühe oder Orangensaft angießen, denn die Suppe dickt im erkalteten Zustand deutlich nach.

 

Zutaten (für 4-6 Personen)

  • 1 Zwiebel
  • 20 ml Olivenöl
  • 1 TL Currypulver
  • 200 g rote Linsen
  • 500 ml Orangensaft
  • 500 ml Wasser
  • 1 Würfel Gemüsebrühe
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • 1-2 EL Crème Frâiche
  • ein paar Stängel Petersilie, gehackt
  • ein paar Stängel Koriander, gehackt

 

Zubereitung (mit Thermomix TM 21)

Zwiebel grob hacken, in den Mixtopf geben und 3 Sekunden/Stufe 5 zerkleinern. Olivenöl angießen und 2 Minuten/Varoma/Stufe 2 dünsten. Currypulver und rote Linsen zugeben und 2 Minuten/100°C/Stufe 2 garen. Nun Orangensaft, Wasser, Gemüsebrühe-Würfel, Salz und schwarzen Pfeffer zugeben und 18 Minuten/100°C/Stufe 2 kochen, anschließend 10 Sekunden/Stufe 8 pürieren (dabei unbedingt den Messbecher festhalten!). Crème Frâiche zugeben, 5 Sekunden/Stufe 5 einrühren und nochmal mit Salz und schwarzem Pfeffer abschmecken. Vor dem Servieren gehackte Kräuter (Petersilie und Koriander) untermischen.

 

Inspiriert von

Heft “Vegetarisch genießen″, Rezepte für Thermomix, S. 11, „Linsen-Orangen-Suppe“.

Bohnen-Kichererbsen-Tomaten-Topf (Bokito)

Bokito Bohnen-Kichererbsen-Tomaten-Topf

Dieses tolle Rezept hatte ich bereits vor einiger Zeit in der Thermomix Rezeptwelt entdeckt, weshalb ich auch schon vor einer ganzen Weile eine Tüte Buschbohnen gekauft hatte, um das Gericht nachzukochen. Heute Morgen fiel mir mein Vorhaben dann wieder ein und so musste es heute Abend unbedingt dieses mediterran anmutende Essen bei uns geben. Und was soll ich sagen, wir waren begeistert, denn das Gemüse hat genau die richtige Bissfestigkeit und schmeckt in Kombination mit dem geschmolzenen Schafskäse sowie der würzigen Schafskäse-Soße hervorragend. Was das Gemüse angeht, kann man natürlich auch wunderbar variieren und z.B. statt den grünen Bohnen auch Erbsen oder Romanesco verwenden (auch wenn es dann rein vom Namen her kein Bo-kito mehr ist). Ein sehr leckeres Essen, welches sich lohnt, nochmal zu kochen.

 

Zutaten (für 5 Personen)

  • 2 Zwiebeln
  • 3 Knoblauchzehen
  • 10 + 20 ml Olivenöl
  • 1 l Wasser
  • 2-3 TL Gemüsebrühpulver
  • 300 g Basmati-Reis
  • 500 g Buschbohnen
  • 250 g Kichererbsen (Dose)
  • 2 Tomaten
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • 2 TL Kräuter der Provence
  • 200 g Schafskäse
  • 25 g Mehl

 

Zubereitung (mit Thermomix TM 21)

1 Zwiebel vierteln, in den Mixtopf geben und 5 Sekunden/Stufe 5 zerkleinern, dann mit dem Spatel nach unten schieben. 10 ml Olivenöl angießen und 3 Minuten/Varoma/Stufe 1 anschwitzen. Wasser und Gemüsebrühpulver hinzufügen. Garkörbchen im Mixtopf einhängen und den Reis einwiegen. Deckel ohne Messbecher aufsetzen und schließen. Von den Bohnen jeweils die Enden abtrennen, dann die Bohnen gleichmäßig im Varoma (ohne Einlegeboden!) verteilen. Kichererbsen in einem Sieb mit Wasser abspülen, abtropfen lassen und anschließend auf den Bohnen im Varoma verteilen. Tomaten in Scheiben schneiden und auf den Kichererbsen verteilen. Salz, schwarzen Pfeffer und Kräuter der Provence über die Tomaten geben. Die übrige Zwiebel in Scheiben schneiden und auf die gewürzten Tomaten legen. Zum Schluss 100 g Schafskäse über die Zwiebeln bröseln und die übrigen 20 ml Olivenöl darüber träufeln. Varoma verschließen, aufsetzen und das Ganze 30 Minuten/Varoma/Stufe 1 garen. Nach Ablauf der Garzeit den Varoma abnehmen, das Garkörbchen mit dem Reis aus dem Mixtopf nehmen und beides im Ofen warm stellen. Mehl und die übrigen 100 g Schafskäse in die Garflüssigkeit im Mixtopf geben und 2,5 Minuten/Varoma/Stufe 4-5 aufkochen, bis die Soße sämig wird. Die Schafskäse-Soße eventuell nochmal mit Salz und schwarzem Pfeffer abschmecken. Nun den Reis mit dem Bokito-Gemüse und der Schafskäse-Soße servieren.

Linsen-Kokos-Curry mit Reis

Linsen-Kokos-Curry

Heute hatte ich mal wieder Lust, etwas mit meinem Thermomix zu kochen und so hab ich mich auf die Suche nach einem Rezept gemacht. In der Thermomix Rezeptwelt habe ich dann dieses tolle vegetarische Currygericht gefunden, welches mich deshalb sofort angesprochen hat, weil es sehr schnell in der Zubereitung ist und weil ich zufälligerweise alle dafür notwendigen Zutaten da hatte, sodass ich nicht extra einkaufen gehen musste. Dieses Essen hat uns sehr gut geschmeckt und wir waren uns schnell einig, dass wir es bald wieder kochen werden. Wer das Ganze noch etwas aufpeppen möchte, kann statt dem Natur-Tofu auch z.B. Räuchertofu verwenden oder nach Belieben auch noch etwas scharfe Currypaste oder Chilipulver hinzufügen. Was ich mir hier auch noch gut vorstellen könnte, ist, kurz vor dem Servieren noch eine Handvoll fettfrei angeröstete Kokosflocken unterzumischen, um das Kokos-Aroma noch etwas zu intensivieren. Dazu habe ich Basmati-Reis serviert, den ich in einem separaten Topf zubereitet habe. Super lecker!

 

Zutaten (für 5 Personen)

  • 1 Zwiebel
  • 2-3 EL Currypulver
  • etwas Olivenöl
  • 350 ml Gemüsebrühe
  • 250 g Linsen
  • 1 Packung Tofu Natur (300 g)
  • 1 Dose Kokosmilch
  • 1 Dose gehackte Tomaten
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • ein Stück Ingwerknolle
  • 300 g Basmati-Reis als Beilage
  • ein paar Stängel Basilikum

 

Zubereitung (mit Thermomix TM 21)

Zwiebel vierteln, in den Mixtopf geben und 3 Sekunden/Stufe 5 schreddern, dann mit dem Spatel nach unten schieben. Currypulver und Olivenöl dazugeben und 2 Minuten/Varoma/Stufe 1 andünsten. Linsen in einem Sieb mit Wasser waschen und abtropfen lassen. Den Rühraufsatz im Mixtopf einsetzen, dann Gemüsebrühe und Linsen ebenfalls in den Mixtopf geben und das Ganze 10 Minuten/100°C/Stufe 1 köcheln lassen. In der Zwischenzeit den Tofu in kleine Würfel schneiden. Nun Kokosmilch und gehackte Tomaten hinzufügen und weitere 5 Minuten/100°C/Stufe 1 köcheln lassen. Mit Salz und schwarzem Pfeffer abschmecken und etwas Ingwer hineinreiben. Dann den Tofu hinzufügen und das Ganze für weitere 5 Minuten/Varoma/Stufe 1 garen. Abschmecken. Basilikum hacken. Das Linsen-Kokos-Curry mit Basmati-Reis anrichten und mit gehacktem Basilikum bestreut servieren.