Gemüse-Polenta-Gratin

Wir haben schon lange nichts mehr mit Polenta gekocht, dabei mag ich diesen vor allem im Mittelmeerraum sehr beliebten Maisgrieß eigentlich echt gerne. Als ich dann letztens in der Naturkostabteilung eines Drogeriemarktes unterwegs war, fiel mir der Maisbrei dann wieder ins Auge und so habe ich für uns endlich mal wieder ein Päckchen davon mitgenommen. Gestern Abend habe ich uns dann diesen leckeren, vegetarischen Polenta-Auflauf zubereitet, bei dem die Polenta abwechselnd mit verschiedenen Gemüsesorten, die man gerade so da hat, in eine Auflaufform geschichtet und mit geriebenem Parmesan überbacken wird. Hat uns echt gut geschmeckt und beweist mal wieder, dass es nicht immer Fleisch sein muss.

 

Zutaten (für 4 Personen)

  • Olivenöl
  • 1 großer Kohlrabi
  • 2 Möhren
  • 1 mittelgroße Aubergine
  • 1 rote Paprikaschote
  • 2 Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 400 g gehackte Tomaten (Dose)
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • etwas Zucker
  • 400 ml Milch
  • 300 ml Gemüsebrühe
  • einige Thymianzweige
  • 150 g Polenta / Maisgrieß
  • 40 g Parmesan am Stück

 

Zubereitung 

Kohlrabi, Möhren, Aubergine und Paprika in Stücke schneiden, Zwiebeln und Knoblauchzehen fein hacken. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, dann das Gemüse hineingeben und für einige Minuten unter gelegentlichem Wenden anschwitzen. Gehackte Tomaten hinzufügen und das Ganze bei niedriger bis mittlerer Hitze etwas einköcheln lassen, bis das Gemüse fast gar ist. Mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken.

Milch und Gemüsebrühe in einen Topf gießen, Thymianblättchen von den Stielen zupfen und hinzufügen und das Ganze aufkochen, dann den Topf vom Herd ziehen, den Maisgrieß einrühren, den Topf wieder zurück auf die Herdplatte stellen und das Ganze bei niedriger Hitze für wenige Minuten quellen lassen. Beiseite stellen.

Nun die Gemüse-Tomaten-Mischung und die Polenta abwechselnd in eine gefettete Auflaufform (ca. 30 x 40 cm) schichten und gleichmäßig mit frisch geriebenem Parmesan bestreuen. Im vorgeheizten Backofen bei 180°C Ober-/Unterhitze für etwa 20 Minuten backen.

Hackbällchen mit Tomatensoße & Couscous

Da ich noch immer in Elternzeit bin und daher halbtags arbeite, komme ich meistens 13 Uhr nach Hause. Das genieße ich total, denn dann habe ich viel Zeit für Dinge, die meine Familie betreffen. Ich spiele mit unserem Sohn, kümmere mich um den Haushalt, gönne mir hier und da mal eine Auszeit bei einer Tasse Tee und einem süßen Teilchen vom Bäcker und ich habe genügend Zeit, um mir leckere Rezepte für’s Abendessen zu überlegen und entsprechende Vorbereitungen zu treffen. Dies war auch bei diesem Gericht wieder so, für das ich bereits am frühen Nachmittag die Hackbällchen vorbereitet habe und sie dann einfach in den Kühlschrank gestellt habe, damit ich am Abend nicht mehr so viel zu tun habe. Der Couscous erledigt sich ja sowieso fast von selbst und auch die Tomatensoße ist kein Hexenwerk. So lecker kann der Alltag schmecken!

 

Zutaten (für 5 Personen)

  • 500 g gemischtes Hackfleisch
  • 2 Schalotten
  • 1 Ei
  • 1 altbackenes Brötchen
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • 280 g Couscous
  • 800 ml Gemüsebrühe
  • Olivenöl
  • 1 Knoblauchzehe
  • 3 Handvoll Mini-Rispentomaten
  • 1 Dose gehackte Tomaten
  • 100 ml Kochsahne
  • 1 Gemüsebrüh-Würfel
  • 1 TL Speisestärke
  • 4 Handvoll TK-Erbsen
  • etwas Zucker

 

Zubereitung 

Das altbackene Brötchen in Wasser einweichen, anschließend gut ausdrücken. Schalotten fein hacken. Für die Hackbällchen das Hackfleisch mit dem ausgedrückten Brötchen, den Schalotten, dem Ei, Salz und Pfeffer vermischen und sorgfältig zu einer homogenen Masse verkneten, anschließend etwa 28 kleine Hackbällchen aus der Masse formen. Im vorgeheizten Backofen bei 185°C Ober-/Unterhitze für etwa 15 Minuten backen.

Gleichzeitig den Couscous in einen Topf geben und mit der aufgekochten Gemüsebrühe übergießen, gut durchrühren und quellen lassen.

Für die Tomatensoße zunächst den Knoblauch fein hacken und die Mini-Rispentomaten klein schneiden. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, Knoblauch und Mini-Rispentomaten hinzugeben und anschwitzen. Mit gehackten Tomaten und Kochsahne ablöschen, den Gemüsebrüh-Würfel hinzufügen und das Ganze etwas einköcheln lassen. Speisestärke mit etwas Wasser glatt rühren, zur Tomatensoße hinzufügen, ebenfalls die Erbsen hinzugeben und das Ganze noch etwas weiter köcheln lassen, bis die Soße bindet und die Erbsen gar sind. Mit Salz, Pfeffer und etwas Zucker abschmecken.

Den Couscous mit den Hackbällchen und der Tomatensoße anrichten.

lauwarmer Couscous-Salat mit grünen Bohnen, Nordseekrabben, Feta & Granatapfelkernen

Die Hitze macht uns derzeitig echt zu schaffen. In den letzten Tagen hat das Thermometer hier wiederholt 37°C erreicht, was deutlich über meiner Wohlfühlgrenze liegt. Nicht mal in den Nächten kühlt es draußen auf eine halbwegs erträgliche Temperatur ab, sodass man auch nicht vernünftig schlafen kann. Und auch am Hungergefühl macht sich die Hitze bemerkbar, denn vor allem abends hat zur Zeit bei uns keiner so richtig viel Hunger. Deshalb wollte ich heute etwas Leichtes machen und habe ein bisschen mit den Resten herumexperimentiert, die unser Kühlschrank gerade so hergegeben hat. Herausgekommen ist ein sehr interessanter, frischer und würzig-fruchtiger Salat, der uns sehr gut geschmeckt hat. Für das nächste Mal könnte ich mir auch noch Erbsen gut darin vorstellen. Dazu haben wir knusprig gebratenen und mit etwas braunem Zucker karamellisierten Lachs gegessen.

 

Zutaten (für 3-4 Personen)

  • 120 g Couscous
  • 250 ml nur leicht gewürzte Gemüsebrühe
  • 200 g Prinzessbohnen
  • 80 g Nordseekrabben
  • 100 g Feta, zerkrümelt
  • 80 g Granatapfelkerne
  • schwarzer Pfeffer
  • evtl. etwas Zucker

 

Zubereitung

Couscous in einen Topf geben, Gemüsebrühe aufkochen, den Couscous damit übergießen, alles gut verrühren und für einige Minuten quellen lassen.

Von den Prinzessbohnen jeweils die Enden abtrennen und anschließend die Bohnen halbieren, dann in leicht gesalzenem Wasser gar kochen, abseihen und gut abtropfen lassen.

Couscous mit den Prinzessbohnen, den Nordseekrabben, dem zerkrümelten Feta sowie den Granatapfelkernen vermischen. Nach Belieben mit Pfeffer und etwas Zucker abschmecken.

Brokkoli-Couscous-Frikadellen

Brokkoli-Couscous-Frikadellen

Diese vegetarischen Frikadellen habe ich bei Rapantinchen entdeckt. Sie schmecken echt lecker, lassen gar kein Fleisch vermissen und können noch beliebig verfeinert werden wie z.B. durch fein geraspelte Möhren. Auch unserem kleinen Sohnemann haben die Veggie-Frikadellen geschmeckt.

 

Zutaten (für ca. 16 Stück)

  • 1 Brokkoli
  • 200 g Couscous
  • 400 ml Gemüsebrühe
  • 1 Schalotte
  • 200 g geriebener Käse
  • 100 g Semmelbrösel
  • 2 Eier
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • etwas Butter oder Ghee

 

Zubereitung 

Brokkoli in feine Röschen zerteilen (den Strunk habe ich hierfür nicht verwendet, sondern habe ihn für eine Gemüsepfanne aufgehoben), in Salzwasser blanchieren, in einem Sieb abseihen, kalt abschrecken und abtropfen lassen. Couscous mit kochender Gemüsebrühe übergießen und für einige Minuten quellen lassen. Schalotte fein hacken und in etwas Butter anschwitzen. Nun Brokkoli, Couscous, Schalotte, geriebenen Käse, Semmelbrösel, Eier sowie Salz und Pfeffer in eine große Schüssel geben, alles gut durchmischen und mit angefeuchteten Händen etwa 16 Frikadellen aus der Masse formen. Butter oder Ghee in einer Pfanne erhitzen und die Frikadellen jeweils von beiden Seiten anbraten.

Couscous-Tomatenbrei mit Paprika & Petersilie

Couscous-Tomatenbrei mit Paprika & Petersilie

Vor wenigen Tagen habe ich diesen Babybrei für unseren kleinen Schatz zubereitet. Ich wollte gerne mal etwas Neues ausprobieren und habe mich diesmal an Couscous herangewagt. Entstanden ist ein wirklich leckerer Brei, der herrlich tomatig schmeckt und ohne Fleisch auskommt. Da ich gehackte Dosentomaten mit Kräutern verwendet habe (und ein wenig Salz ist auch darin enthalten), schmeckt der Brei nicht so fad, sondern ganz leicht würzig. Unserem kleinen Liebling scheint er sehr gut zu schmecken. Den werde ich auf jeden Fall wieder kochen.

 

Zutaten (für 16 Portionen à je 180 g)

  • 400 g Couscous
  • 800 ml Wasser
  • etwas Rapsöl
  • 3 große rote Paprikaschoten
  • 5 Dosen gehackte Tomaten mit Kräutern (5 x 400 g)
  • 1 Bund glatte Petersilie

 

Zubereitung

Den Couscous in einen Topf geben, das Wasser aufkochen und über den Couscous gießen und das Ganze quellen lassen. Die Paprikaschoten würfeln, die Petersilie hacken. Rapsöl in einer großen, tiefen Pfanne erhitzen und die Paprikawürfel darin anbraten, dann mit den gehackten Tomaten ablöschen und das Ganze etwa 20 Minuten einköcheln lassen. Nun den Couscous und die Petersilie unterrühren und alles pürieren. In entsprechende Behälter abfüllen. Vor dem Servieren jeweils noch etwas Rapsöl unter den Brei rühren.

 

 

Couscous marokkanisch mit Lamm

Couscous marokkanisch mit Lamm

Heute habe ich eine freudige Nachricht zu verkünden: Vor einigen Wochen habe ich erfahren, dass ich schwanger bin. Aus diesem Grund liegt mir meine Ernährung momentan natürlich besonders am Herzen und um zu verhindern, dass die kleine Maus in meinem Bauch sich zu unausgewogen ernähren könnte, habe ich beschlossen, nun doch wieder gelegentlich Fleisch zu essen. Daher gab es gestern Abend bei uns dieses wirklich wahnsinnig leckere, marokkanisch angehauchte Couscous-Gericht mit Lammfleisch, welches ich in der Thermomix Rezeptwelt entdeckt hatte. Die frischen Kräuter und Gewürze geben dem Ganzen eine wunderbar exotische Note und durch den Zucker und die Sultaninen gesellt sich auch noch eine leichte Süße hinzu. Einziges Manko an diesem Gericht ist, dass ich für das Lammfleisch ein halbes Vermögen gezahlt habe, aber warum sich nicht auch mal etwas Besonderes gönnen? Selbstverständlich könnte man das Lammfleisch aber auch durch Rindergulasch ersetzen oder das Fleisch ganz weglassen und dafür den Gemüseanteil erhöhen. Sehr köstlich!

 

Zutaten (für 5 Personen)

  • 1 Bund Koriander
  • ein paar Stängel glatte Petersilie
  • 2 Zwiebeln
  • 500 g Lammfleisch (ohne Knochen), in größeren Würfeln
  • 3 TL Salz + noch etwas mehr
  • schwarzer Pfeffer
  • 2 Dosen Safran (je 0,1 g)
  • 40 ml + 50 ml Olivenöl
  • 3 Möhren
  • 1 Zucchini
  • 200 g Kaiserschoten
  • 1 EL Zimt
  • 1 Stück Ingwer, frisch gerieben
  • 450 ml + 350 ml Wasser
  • 350 g Couscous
  • 100 g Sultaninen
  • 30 g Zucker
  • 260 g Kichererbsen (Dose, Abtropfgewicht)

 

Zubereitung (mit Thermomix TM 21)

 

Koriander und Petersilie hacken und beiseite stellen.

Zwiebel halbieren, in den Mixtopf geben und 5 Sekunden/Stufe 5 zerkleinern, dann mit dem Spatel nach unten schieben. Den Rühraufsatz einsetzen. Lammfleisch, 2 TL Salz, schwarzen Pfeffer, Safran und 40 ml Olivenöl zugeben und 10 Minuten/100°C/Stufe Rühren dünsten. Während der Garzeit das Gemüse (Möhren, Zucchini, Kaiserschoten) in mundgerechte Stücke schneiden. Nun die Gemüsestücke, die gehackten Kräuter (Koriander und Petersilie), Zimt, den geriebenen Ingwer sowie 450 ml Wasser zugeben und 15 Minuten/Varoma/Stufe Rühren garen.

Währenddessen den Couscous zusammen mit 1 TL Salz und 50 ml Olivenöl in eine Schüssel geben und zwischen den Handflächen verreiben, anschließend 350 ml Wasser angießen und den Couscous für ein paar Minuten quellen lassen.

Nun Sultaninen, Zucker und Kichererbsen mit in den Mixtopf geben. Den Couscous in den Varoma füllen und den Varoma aufsetzen. Alles 10 Minuten/Varoma/Stufe Rühren garen. Zum Schluss den Inhalt im Mixtopf eventuell nochmal mit Salz und schwarzem Pfeffer abschmecken. Dann den Couscous zusammen mit dem Gemüse-Lamm-Topf anrichten und servieren.

Couscous-Salat mit Joghurtdip

Couscous-Salat mit Joghurtdip

Zutaten (für 4 Personen)

  • 4 Bananen-Schalotten
  • 1 Knoblauchzehe
  • 3 Stück Butter
  • 350 g Möhren
  • 480 g Zucchini
  • 8 große braune Champignons
  • 400 g Couscous
  • 600 ml Wasser + 2 gehäufte TL Gemüsebrühe-Pulver

für den Joghurtdip:

  • 300 g Naturjoghurt
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • etwas Zitronensaft
  • getrockneter Majoran

 

Zubereitung

Bananen-Schalotten schälen und würfeln. Knoblauchzehe schälen und hacken. Möhren mit einem Sparschäler schälen und in Scheiben schneiden. Zucchini der Länge nach vierteln und anschließend in Scheiben schneiden. Champignons putzen und klein schneiden.

Möhren und Zucchini in etwas Salzwasser blanchieren. Dann in einem Sieb abseihen, kalt abschrecken und gut abtropfen lassen. Butter in einer Pfanne zerlassen und die Schalotten sowie den Knoblauch darin anbraten. Zum Schluss die Champignons noch kurz mitbraten. Aus der Pfanne nehmen und abkühlen lassen.

600 ml Wasser aufkochen und das Gemüsebrühe-Pulver dazugeben. Wer den Couscous leicht orange gefärbt haben möchte, kann an dieser Stelle noch etwas Safran oder Kurkuma ins Brühwasser geben. Nun den Couscous einrieseln lassen. Alles gut durchmischen und für etwa 10 bis 15 Minuten quellen lassen. Dabei gelegentlich umrühren.

Das blanchierte Gemüse zusammen mit der Schalotten-Knoblauch-Champignon-Mischung sowie dem Couscous in eine große Salatschüssel füllen und gut vermischen.

Den Naturjoghurt mit Salz, Pfeffer, etwas Zitronensaft und Majoran abschmecken und zusammen mit dem Couscous-Salat anrichten.

 

Inspiriert von

Zeitschrift „Bild der Frau“, Ausgabe Nr. 20 (11. Mai 2012), kleines Beiheftchen „39 super Salate“, S. 11, „Couscous-Salat“.