bunte Vögel aus Klorolle & kleine Federwesen

Ich sammle ja grundsätzlich sämtliche Klorollen, die bei uns leer gemacht werden, weil unsere Jungs total gerne mit sowas basteln und herumwerkeln. Gestern war es unser Fünfjähriger, der die geniale Idee hatte, aus Klorolle, Bastelkleber und bunten Federn kunterbunte Vögel zu gestalten. Aus einem kleinen Stückchen Tonkarton haben wir dann noch einen Schnabel gebastelt und angeklebt sowie ein paar Wackelaugen. Mit etwas Wollfaden haben wir die verrückten Vögel dann in unserer Wohnung aufgehängt.

Und weil unser Zweijähriger altersbedingt noch nicht so geschickt beim Basteln sein kann, um ein solch buntes Federvieh ganz selbstständig zu basteln, hat er stattdessen noch ein paar kleine Federwesen mit Wackelaugen gestaltet. Denn das konnte er so gut wie alleine machen.




Flugdino aus Klorolle

Im Kindergarten unseres Fünfjährigen stand vor Kurzem das Thema Dinosaurier auf dem Plan und so staunte ich nicht schlecht, als unser Sohn letztens nach Hause kam und mir von einigen komplizierten Dinosaurier-Namen erzählte, die er sich gemerkt hatte. Pteranodon war einer davon, oder besser bekannt als Flugsaurier. Und um an das Kindergarten-Thema anzuknüpfen, habe ich vor ein paar Tagen zusammen mit unserem Sohn diesen witzigen Flugdino gebastelt, für den wir eine leere Klorolle verwendet haben. Unser Flugdino sieht zugegebenermaßen nicht aus wie ein Pteranodon, sondern es ist vielmehr ein Fantasie-Flugdino. 🙂 

Dafür braucht ihr

  • eine leere Klorolle
  • Tonkarton in verschiedenen Farben (hier: grün und orange)
  • Bleistift, evtl. Radiergummi
  • Bastel-Flüssigkleber
  • Schere
  • etwas Wolle
  • Wasserfarben (oder farbige Filzstifte)

Und so geht’s

Aus Tonkarton einen Kopf, zwei Flügel sowie einen Schwanz ausschneiden (wir haben diese freihändig vorgezeichnet und dann ausgeschnitten).

Bei den Flügeln jeweils einen Kleberand umknicken, diesen mit Bastelkleber benetzen und die Flügel anschließend jeweils an den Seiten der Klorolle befestigen. Die Flügel für kurze Zeit andrücken, damit der Kleber etwas antrocknen kann und sie nicht so leicht verrutschen.

Kopf und Schwanz etwas mit der Schere einschneiden und auch die Klorolle an der oberen Vorder- und Rückseite jeweils ein Stückchen einschneiden, sodass Kopf und Schwanz einfach nur noch drauf gesteckt werden müssen (Kleber ist dann nicht mehr nötig).

Zum Aufhängen einfach etwas längeren Wollfaden durch die Öffnung der Klorolle fädeln und zusammen knoten.

Unser Sohn hat die Klorolle nachträglich noch mit Wasserfarben angemalt.




Gemüse süß-sauer mit Speck, Grillkäse & Gnocchi

Dieses leckere Gericht habe ich gestern Abend für uns zubereitet. Es war ein klassisches Reste-Essen. Sämtliche Lebensmittel, die ich noch im Kühlschrank vorgefunden habe, habe ich miteinander kombiniert. Der Grillkäse, die Gnocchi und auch der Speck standen allesamt kurz vor’m Verfallsdatum und mussten unbedingt verbraucht werden. In unserem Gemüsefach sah es mau aus, sodass ich lediglich noch zwei Paprikaschoten und ein paar Zwiebeln auftreiben konnte. Herausgekommen ist ein asiatisch angehauchtes Gericht, das uns allen erstaunlich gut geschmeckt hat. Deshalb soll es hiermit den Weg in meinen Blog finden.

Zutaten (für 4 Personen)

  • etwas helles Sesamöl
  • 2 orangene Paprikaschoten
  • 2 rote Zwiebeln
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1 Stück Ingwer, geschält (à 20 g)
  • 75 g Speck in Streifen
  • 3 EL Tomatenmark
  • ca. 150 ml Wasser
  • etwas Sojasoße
  • etwas Zucker
  • etwas Apfelessig
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • 1/2 Bund krause Petersilie
  • 450 g Grillkäse, in Würfel geschnitten
  • 600 g Gnocchi (frisch)

Zubereitung

Für das Gemüse süß-sauer zunächst Paprikaschoten in größere Stücke schneiden, Zwiebeln in Streifen schneiden und Knoblauch sowie Ingwer fein hacken. Etwas Sesamöl in einem größeren Wok erhitzen, dann Paprika, Zwiebeln, Knoblauch und Ingwer hinzufügen und unter regelmäßigem Rühren anbraten. Speck hinzufügen und ebenfalls unter regelmäßigem Rühren mitbraten. Tomatenmark hinzufügen und unter Rühren kurz mitanschwitzen. Mit Wasser ablöschen und alles unter gelegentlichem Rühren bei mittlerer Hitze noch etwas einköcheln lassen, bis das Gemüse gar ist. Mit Sojasoße, Zucker, Apfelessig, Salz und Pfeffer abschmecken. Petersilie fein hacken und unterrühren.

Gleichzeitig die Gnocchi sowie den Grillkäse jeweils separat in einer anderen größeren Pfanne rundherum in etwas Öl anbraten, bis alles eine goldgelbe Färbung bekommt.

Das Gemüse süß-sauer zusammen mit den Gnocchi und dem Grillkäse anrichten.




Triceratops aus Eierkarton

Bei uns war an diesem Wochenende mal wieder basteln angesagt und auf Wunsch unseres Fünfjährigen haben wir kleine Dinoköpfe hergestellt. Genauer gesagt, Triceratops. Die Vorgehensweise ist einfach und die Tatsache, dass man hierfür einen alten, nutzlosen Eierkarton verwenden kann, macht diese niedlichen Dreihorngesichter zu einem nachhaltigen Bastelprojekt.

Ihr braucht

  • Eierkarton
  • Wasserfarben oder Filzstifte
  • Muffinförmchen aus Papier
  • Heißklebepistole
  • Wackelaugen
  • Rouladenspieß (oder etwas anderes Spitzes)
  • Pfeifenputzer (bzw. Chenilledraht)

Anleitung

Zunächst das Stück Eierkarton entweder mit Wasserfarben oder mit Filzstiften in beliebiger Farbe anmalen und ggf. trocknen lassen. Dann die Papier-Muffinförmchen in der Mitte einmal falten und mithilfe der Heißklebepistole so unter dem Stück Eierkarton ankleben, dass es aussieht wie der typische Nackenschild eines Triceratops. Nun ebenfalls mit Heißkleber die Wackelaugen befestigen. Zum Schluss mit einem Rouladenspieß (oder einem anderen spitzen Gegenstand) drei kleine Löcher in das Dinogesicht pieksen, um anschließend je drei kürzere Stücke Pfeifenputzer dort hinein zu stecken als Hörner.




Apfel-Bananen-Grießbrei

Diesen fruchtigen Grießbrei hab ich gestern zum Mittagessen für uns zubereitet. Durch die sehr reife Banane und die süßen Äpfel wird der Grießbrei auch ohne zusätzlichen Zucker süß. Trotzdem haben wir ihn mit Zucker, Zimt und Apfelmus gegessen, da wir das so am liebsten mögen. Das schmeckt nach Kindheit! Der Grießbrei eignet sich übrigens – ohne Zucker und Zimt – auch für Babys; dann wäre es ratsam, entweder noch etwas mehr Milch anzugießen oder etwas weniger Grieß zu verwenden, damit der Brei dünnflüssiger wird.

Zutaten (für 5 Personen)

  • 1 sehr reife Banane
  • 2 kleinere, süße Äpfel
  • ein paar Spritzer Zitronensaft
  • 250 g Grieß
  • 550 ml Milch
  • 50 ml Wasser

Zubereitung (mit Thermomix TM 31)

Banane mit einer Gabel zerdrücken. Äpfel jeweils schälen und das Kerngehäuse entfernen, dann grob zerteilen. Banane und Äpfel mit Zitronensaft beträufeln, dann in den Mixtopf geben und 3 Sekunden/Stufe 5 zerkleinern. Nun Grieß, Milch und Wasser hinzufügen und alles 12 Minuten/80°C/Stufe 2 kochen, bis der Grießbrei eine dicklichere, breiige Konsistenz bekommt.




Bananen-Müsli-Kekse

Mit diesem Keks-Rezept habe ich mal wieder ein paar unserer Bananen vor dem Verderben gerettet, denn obwohl Bananen bei uns sehr begehrt sind und gern gegessen werden, kommt es hin und wieder vor, dass wir es nicht schaffen, alle aufzuessen. Häufig dann, wenn eines unserer Kinder krank ist und wenig Appetit hat – und in der vergangenen Woche lag unser Großer mit Angina flach -, dann bleiben die sonst so heiß geliebten Bananen eben in der Obstschale liegen und drohen zu vergammeln. Daher habe ich unsere überreifen Bananen heute zu diesen leckeren Bananen-Müsli-Keksen verarbeitet. Die Zubereitung ist einfach, die Zutatenliste überschaubar und die Kekse schmecken uns wirklich gut, anders als man Kekse jedoch kennt, werden diese hier allerdings auch nach längerer Backzeit nicht knusprig, sondern bleiben weich.

Zutaten (für ca. 20 Stück)

  • 2 überreife Bananen
  • ein paar Spritzer Zitronensaft
  • 160 g Müsli (Haferflocken, Rosinen, Nüsse)
  • 1 TL Zucker

Zubereitung

Bananen mit einer Gabel sorgfältig zerdrücken und mit ein paar Spritzern Zitronensaft vermengen, dann mit Müsli und Zucker vermischen und zu einer homogenen Masse verrühren; nach Bedarf ein paar EL Wasser hinzufügen. Nun mit angefeuchteten Händen etwa 20 Kugeln aus der Masse formen und diese jeweils mit einem Löffel platt drücken. Im vorgeheizten Backofen bei 180°C Ober-/Unterhitze für etwa 25 Minuten backen.




herbstlicher Brotkuchen mit Äpfeln & Mandeln

In den letzten Wochen ist es auf meinem Blog etwas ruhiger geworden. Das liegt daran, dass ich vor 4 Wochen wieder angefangen habe, zu arbeiten. Meine Elternzeit ist nun also offiziell vorbei und ich habe eine neue (Halbtags-)Stelle in der Kinder- und Jugendpsychiatrie angefangen, was für mich ein völlig neues Arbeitsfeld darstellt und mich somit gerade etwas herausfordert. Und so blieb es leider nicht aus, dass ich in den letzten Wochen ziemlich mit Müdigkeit zu kämpfen hatte und ich kaum noch Lust auf meine Hobbies hatte. Doch so langsam merke ich, dass ich mich an meine neuen Aufgaben gewöhne, die Müdigkeit lässt allmählich nach und so hatte ich heute endlich mal wieder Lust, mich in die Küche zu stellen und etwas Leckeres zu backen. Da wir gerade wieder einige alte Brotreste übrig hatten, entschied ich, dass es sinnvoll sei, diese noch zu verwerten und so habe ich diesen wirklich leckeren Brotkuchen daraus gebacken. Einen kleinen Helfer hatte ich auch, denn unser Vierjähriger hatte einen Riesenspaß dabei, die aufgeweichten Brotreste mit den Fingern zu zermatschen. Das Ergebnis war so lecker, dass wir den Kuchen binnen eines halben Tages aufgegessen haben.

Zutaten (für 1 Springform mit 18 cm Durchmesser)

  • 250 g altbackene Brotreste (z.B. Eiweißbrot, Wurzelbrot, Laugenstange)
  • 250 ml + 1 Schuss Milch
  • 2 kleine Äpfel
  • 2 Handvoll Mandeln
  • 2 Eier
  • 70 g Zucker
  • 3 EL Puderzucker
  • 1 EL frisch gepresster Zitronensaft
  • 2-3 EL Wasser

Zubereitung

Altbackene Brotreste klein schneiden, in eine Schüssel geben, mit 250 ml Milch übergießen, alles gut durchmischen und für mindestens 30 Minuten quellen lassen. In der Zwischenzeit Äpfel klein schneiden und Mandeln hacken.

Nun die eingeweichten Brotreste in eine größere Schüssel füllen, dann Äpfel, Mandeln, Eier, 1 Schuss Milch und 70 g Zucker hinzufügen und alles mit den Händen gut durchkneten, bis eine homogene Masse entstanden ist. Die Springform mit einer Lage Backpapier auslegen, einfetten, dann die Brotmasse hineingeben, gleichmäßig darin verteilen und glatt streichen. Im vorgeheizten Backofen bei 180°C Umluft für etwa 45 Minuten backen, dann aus dem Ofen holen, den Springformrand vorsichtig lösen und den Kuchen gut auskühlen lassen.

Vor dem Servieren den abgekühlten Kuchen noch mit etwas Zuckerguss dekorieren: Dazu Puderzucker mit Zitronensaft und Wasser verrühren und den Brotkuchen damit beträufeln.




Arme Ritter aus Laugengebäck mit Zimt, Zucker & Apfelmus

Heute war wenig Zeit, um ein aufwendiges Mittagessen zu kochen und weil wir ohnehin noch Laugengebäck vom Vortag übrig hatten, das immer kaum noch einer so recht essen mag, weil es dann nicht mehr so frisch ist, entschied ich kurzerhand, dass ich uns daraus Arme Ritter zubereite. Zwar werden hierfür üblicherweise altbackene Toastbrotscheiben verwendet, doch andere Gebäckreste eignen sich dafür genauso prima. Angerichtet mit Zucker, Zimt und Apfelmus hat es uns allen richtig lecker geschmeckt. Dieses Gericht zeigt: Gutes Essen muss nicht teuer sein! 

Zutaten (für 2 Personen)

  • 2 altbackene Käse-Laugenknoten
  • 1 Ei
  • 150 ml Milch
  • 1 Stück Butter à 20 g
  • etwas Zimt und Zucker
  • Apfelmus

Zubereitung 

Das Laugengebäck klein schneiden. Das Ei mit der Milch verquirlen, über das klein geschnittene Laugengebäck gießen und alles gut durchmischen. Die Butter in einer Pfanne zerlassen, dann das mit der Eiermilch getränkte Laugengebäck in die Pfanne geben und rundherum knusprig anbraten. Mit Zucker und Zimt bestreut und mit Apfelmus servieren. 




Klorollen – Space Shuttle

Heute Mittag haben unser Vierjähriger und ich endlich mal wieder Zeit zum Basteln gefunden. Wir haben den Mittagsschlaf vom kleinen Bruder genutzt und haben diese niedlichen Space Shuttles gestaltet, die ich zuvor bei Pinterest entdeckt hatte. Alles, was ihr für 1 Space Shuttle benötigt, sind 1 leere Klorolle, etwas Tonzeichenkarton (für die Flügel), eine Schere (um ein Loch in die Klorolle zu schneiden als Sitz), flüssigen Kleber und ein bisschen Dekomaterial, um euer Space Shuttle zu dekorieren (z.B. gemustertes Washi Tape, Deko-Schmucksteine oder auch Wasserfarben oder Buntstifte).




Radieschenblätter-Pesto

In Zeiten von Nachhaltigkeit und bewusstem Konsum möchte auch ich nicht untätig sein und so habe ich mir nach meinem letzten Lebensmitteleinkauf überlegt, wie ich das Grünzeug von Radieschen, das ich leider über viele Jahre hinweg einfach nur weggeschmissen habe, denn vielleicht doch noch sinnvoll verwenden könnte. Auf Nettis Blog Zimt und Tinte hatte ich vor einiger Zeit schon Radieschenblätter-Chips entdeckt, von denen ich bis dahin noch nie etwas gehört hatte und im Internet konnte ich weitere Ideen finden, wie zum Beispiel ein Radieschenblätter-Pesto. Letzteres habe ich dann auch gleich ausprobiert und ich war begeistert, denn das Pesto schmeckt wirklich lecker. Wir haben es einfach mit frisch gekochten und abgegossenen Nudeln vermischt. Lecker!

Zutaten (für 1 Glas à ca. 400 g)

  • die grünen Blätter und Stiele von 1 Bund Radieschen (ergeben ca. 100 g)
  • 50 g Pinienkerne
  • 70 g Parmesan, frisch gerieben
  • 150 ml Sonnenblumenöl
  • 50 ml Olivenöl
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer

Zubereitung

Die grünen Blätter und Stiele in eine Schüssel mit kaltem Wasser geben und für einige Minuten einweichen lassen, dann abgießen. Anschließend das Grün unter fließendem, kaltem Wassser erneut gut waschen, in eine Salatschleuder geben und gut trocken schleudern.

Pinienkerne in einer kleinen Pfanne fettfrei anrösten, dann herausnehmen.

Nun das Grün mit Pinienkernen, Parmesan, Sonnenblumenöl und Olivenöl in einen Mixer geben und alles sorgfältig zerschreddern, bis eine homogene Pestomasse entstanden ist. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. In ein Glas füllen und im Kühlschrank aufbewahren.