Kohlrabi-Kartoffel-Cremesuppe mit Räucherlachs

Diese leckere Suppe aus Kohlrabi und Kartoffeln hatte ich vor wenigen Tagen in der Thermomix Rezeptwelt entdeckt und für unser gestriges Abendessen zubereitet. Besonders mit dem Räucherlachs-Topping war die Suppe sehr lecker und ist schon eine kleine Einstimmung auf die bevorstehende Herbstzeit, auf die ich mich bereits sehr freue. Denn Herbstzeit ist für mich immer auch Suppen- und Eintopfzeit und mit einem Schüsselchen heißer Suppe in der Hand kann man die kühlen Temperaturen am besten genießen.

Zutaten (für 4 Personen)

  • 1 Zwiebel
  • 2 EL Rapsöl
  • 500 g Kohlrabi, geschält + in grobe Würfel geschnitten
  • 400 g Kartoffeln, geschält + in grobe Würfel geschnitten
  • 650 ml Gemüsebrühe
  • 100 ml Schlagsahne
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • etwas frisch geriebene Muskatnuss
  • Räucherlachs, in Streifen geschnitten
  • ein paar EL gehackten Basilikum

Zubereitung (mit Thermomix TM 31)

Zwiebel grob zerteilen, in den Mixtopf geben und 5 Sekunden / Stufe 5 zerkleinern. Rapsöl zugeben und 3 Minuten / Varoma / Stufe 2 anschwitzen. Kohlrabi- und Kartoffelwürfel hinzufügen und 2 Minuten / 100°C / Stufe 2 anrösten, dann 10 Sekunden / Stufe 5 zerhäckseln. Nun Gemüsebrühe hinzugeben und 25 Minuten / 100°C / Stufe 2 kochen. Anschließend kurz auf höchster Stufe pürieren. Sahne hinzufügen und unterrühren. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken.

Mit in Streifen geschnittenem Räucherlachs sowie gehacktem Basilikum garniert servieren.




Dorade & Garnelen mit Mischgemüse, Bratkartoffeln & Zitrone

Vor ein paar Tagen hatten wir Lust auf Fisch und weil auch unsere beiden Jungs gerne Fisch mögen, haben mein Mann und ich diese leckere Fischplatte zusammengestellt. Während er draußen am Grill stand und die Doraden zubereitet hat, habe ich mich in der Küche um Garnelen, Gemüse und Bratkartoffeln gekümmert. Angerichtet haben wir das Ganze mit einer in Scheiben geschnittenen Zitrone. Sehr lecker! Die hübsche Servierplatte haben wir uns übrigens vor ein paar Jahren aus dem Italienurlaub mitgebracht.

Zutaten (für 4 Personen)

  • 2 Doraden
  • Olivenöl
  • 2 Grillzangen (für die Doraden)
  • Salz
  • 2 dünnere Möhren, in Scheiben geschnitten
  • 2 kleinere Zucchini (grün + gelb), in Scheiben geschnitten
  • 1/3 Brokkoli-Kopf, in kleinere Röschen zerteilt
  • 1 Packung TK-Garnelen (250g), aufgetaut + mit Küchenpapier trocken getupft
  • schwarzer Pfeffer
  • 500 g Kartoffeln, geschält + gewürfelt
  • 1 Zitrone, in Scheiben geschnitten

Zubereitung

Beide Grillzangen einölen. Doraden jeweils innen und außen salzen. Dann die Doraden jeweils in eine der geölten Grillzangen legen und auf dem Grill jeweils von beiden Seiten grillen, bis die Haut dunkel und knusprig ist (je nach Größe der Doraden kann das pro Seite etwa 8 bis 15 Minuten dauern).

Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, dann Gemüse (Möhren, Zucchini, Brokkoli) sowie Garnelen dazugeben und rundherum anbraten, bis alles gar ist. Gelegentlich etwas Wasser angießen und umrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Gleichzeitig Kartoffeln in einer weiteren Pfanne mit etwas erhitztem Olivenöl ebenfalls rundherum anbraten, bis die Kartoffeln gar und etwas knusprig sind. Dabei salzen und pfeffern.

Doraden, Garnelen, Gemüse und Bratkartoffeln auf einer großen Servierplatte anrichten und mit Zitronenscheiben servieren.




Folienkartoffeln mit Frühlingsquark, Spiegelei & Räucherlachs

Dieses leckere Gericht gab es vor wenigen Tagen bei uns. Leider habe ich nur ein Handyfoto davon gemacht, doch weil es uns so gut geschmeckt hat und wir es bestimmt schon ganz bald wieder kochen werden, möchte ich es trotz mangelhafter Bildqualität hier verewigen. 

Zutaten (für 3-4 Personen)

  • 6-8 größere Kartoffeln, mehlig kochend
  • etwas Olivenöl
  • Salz
  • Alufolie + Rouladenspieß
  • 1 Packung Magerquark (500 g)
  • 1 rote Paprikaschote
  • 3 Frühlingszwiebeln
  • schwarzer Pfeffer
  • 6-8 Eier
  • Räucherlachs

Zubereitung

Alufolie jeweils in so große Quadrate zurechtschneiden, dass man jeweils eine Kartoffel darin einwickeln kann. Dann die Alufolie-Quadrate jeweils auf einer Seite mit Olivenöl einpinseln, jeweils eine Kartoffel daraufsetzen, salzen und anschließend einwickeln. Dann die Kartoffeln mehrmals mit einem Rouladenspieß einstechen und im vorgeheizten Backofen bei 220°C Ober-/Unterhitze für etwa 40 Minuten backen, bis die Kartoffeln gar sind.

In der Zwischenzeit Paprika und Frühlingszwiebeln fein hacken und mit Magerquark verrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Eier in einer Pfanne mit etwas erhitztem Olivenöl zu Spiegeleiern ausbacken.

Die Folienkartoffeln mit Frühlingsquark, Spiegeleiern und Räucherlachs servieren.




Kartoffel-Spinat-Auflauf mit Zander in Käse-Sahnesoße

Ich liebe Kartoffeln, ich liebe Blattspinat und ich liebe Käsesoße und nachdem mein Mann letztens verlauten ließ, dass er gerne in Zukunft wieder mehr Fisch (statt Fleisch) essen würde, habe ich heute Abend diesen passenden Auflauf für uns gezaubert, der uns alle beide zufrieden gestellt hat. Der Auflauf hat uns unglaublich gut geschmeckt und genau deshalb möchte ich ihn euch nicht vorenthalten. Mhm lecker!

Zutaten (für 4 Personen)

  • 450 g Zanderfilets mit Haut (TK), vollständig aufgetaut und mit Küchenpapier gut abgetupft
  • 1 kg geschälte Kartoffeln
  • Salz
  • 3 Handvoll frischer Blattspinat
  • schwarzer Pfeffer
  • 1 Limette, davon den Saft
  • 2 Schalotten
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1 Stück Butter à ca. 40 g
  • 2 gut gehäufte EL Mehl
  • 600 ml Gemüsebrühe
  • 2 gute Schuss Schlagsahne
  • 150 g geriebener Käse

Zubereitung

Zanderfilets gut auftauen lassen und mit Küchenpapier gut trocken tupfen.

Kartoffeln in kleinere Würfel schneiden, in Salzwasser fast gar kochen, dann in einem Sieb abseihen, gut abtropfen lassen und beiseite stellen. Blattspinat grob hacken. Kartoffeln und Blattspinat in eine Auflaufform (ca. 30 x 40 cm) füllen.

Für die Käse-Sahnesoße zunächst Schalotten und Knoblauch hacken. Butter in einem Topf zerlassen, dann Schalotten und Knoblauch darin anschwitzen. Anschließend mit Mehl bestäuben und etwas anschwitzen lassen, dann mit Gemüsebrühe und Schlagsahne ablöschen und unter kräftigem Rühren aufkochen, bis die Soße bindet. Dann die Soße fein pürieren. Nun die Hälfte vom geriebenen Käse einrühren, bis dieser geschmolzen ist. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Etwa 2/3 der Käse-Sahnesoße zu den Kartoffeln und dem Blattspinat in die Auflaufform gießen und alles gut durchmischen.

Die Zanderfilets etwas kleiner schneiden (ich habe sie jeweils gedrittelt), dann mit Limettensaft beträufeln und salzen und pfeffern. Anschließend die Zanderstücke gleichmäßig auf der Kartoffel-Spinat-Soßen-Mischung verteilen und etwas eindrücken. Nun das übrige 1/3 der Käse-Sahnesoße über die Zanderfilets gießen und alles mit der übrigen Hälfte geriebenem Käse bestreuen.

Alles im vorgeheizten Backofen bei 180°C Ober-/Unterhitze für etwa 35 Minuten überbacken (zunächst auf der mittleren Schiene und für die letzten ca. 10 Minuten auf der obersten Schiene), bis die Käsehaube eine goldbraune Farbe bekommt.




Kartoffel-Spitzkohl-Gratin in Tomaten-Thunfisch-Soße mit Kichererbsen

Da wir in wenigen Tagen in den Urlaub fahren, bin ich zur Zeit bemüht, unsere frischen Lebensmittel aufzubrauchen, um nichts wegzuschmeißen. Aus diesem Grund hatte ich mir für unser heutiges Abendessen dieses Gratin aus Kartoffeln, Spitzkohl und Tomaten ausgedacht, das ich zusätzlich noch mit Thunfisch und Kichererbsen aufgepeppt habe. Diese Kombination hat uns erstaunlich gut geschmeckt.

Zutaten (für 4 Personen)

  • 800 g geschälte Kartoffeln
  • 1/2 Spitzkohl
  • etwas Olivenöl
  • 1 Schalotte
  • 3 Knoblauchzehen
  • 2 Tomaten
  • 1 Dose Thunfisch im eigenen Saft (150 g Abtropfgewicht)
  • 1 Dose Kichererbsen (240 g Abtropfgewicht)
  • 3 EL Tomatenmark
  • 1 Becher Schlagsahne
  • 400 ml Gemüsebrühe
  • 1 TL gemahlenes Kümmelpulver
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • Zucker
  • ca. 2 EL Speisestärke
  • 100 g geriebener Käse

Zubereitung

Kartoffeln in dünne Scheiben hobeln, Spitzkohl klein schneiden. Schalotte und Knoblauch fein hacken. Tomaten klein würfeln.

Eine große Auflaufform (ca. 30 x 40 cm) einfetten und Kartoffeln sowie Spitzkohl hineinfüllen. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, dann Schalotte, Knoblauch, Tomaten und Thunfisch hinzufügen und anbraten. Kichererbsen und Tomatenmark hinzufügen und unter Rühren kurz mitbraten, dann mit Gemüsebrühe und Schlagsahne ablöschen, aufkochen und anschließend bei niedriger bis mittlerer Hitze einköcheln lassen. Kümmelpulver hinzufügen. Speisestärke mit etwas kaltem Wasser glatt rühren, hinzufügen und alles nochmal kurz unter Rühren aufkochen, bis die Soße bindet. Mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken. Die Tomaten-Thunfisch-Kichererbsen-Soße über die Kartoffeln und den Spitzkohl in der Auflaufform gießen und alles gut durchmischen. Mit geriebenem Käse bestreuen und im vorgeheizten Backofen bei 220°C Ober-/Unterhitze für etwa 30 Minuten backen; eventuell gegen Ende der Garzeit das Ganze mit Alufolie abdecken.




Penne mit Thunfisch & Mais in Petersilien-Schmand-Soße

Heute war so ein richtig gemütlicher Sonntag bei uns. Wir haben morgens länger geschlafen und uns Zeit beim Frühstücken gelassen, die Kinder haben zusammen gespielt und Peppa Pig im Fernsehen angeschaut, draußen hat es die meiste Zeit geregnet, wir haben nebenbei ein bisschen Haushalt erledigt und zum Mittagessen gab es leckere Thunfisch-Mais-Nudeln. Leider ist unser Fünfjähriger neuerdings spürbar wählerischer beim Essen geworden und mag seine Nudeln aktuell am liebsten trocken, sodass es zur Zeit echt egal ist, welche Soße ich dazu koche, aber unser Einjähriger isst (noch) fast alles gerne und hat sich über Thunfisch und Mais sichtlich gefreut, denn er hat eine ordentliche Portion davon gegessen. Und auch uns Erwachsenen hat das Essen richtig gut geschmeckt, sodass ich es unbedingt hier bloggen muss.

Zutaten (für 4 Personen)

  • 500 g Penne
  • Salz
  • etwas Olivenöl
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Schalotte
  • 1 Dose Thunfisch im eigenen Saft (150 g Abtropfgewicht)
  • 200 g Mais (Dose; Abtropfgewicht)
  • 4 Suppenkellen aufgefangenes Nudelkochwasser
  • 1 Becher (200 g) Schmand
  • schwarzer Pfeffer
  • etwas Zucker
  • ein paar Stängel glatte Petersilie

Zubereitung

Penne in reichlich Salzwasser al dente kochen, dann abseihen und dabei unbedingt 4 Suppenkellen vom Nudelkochwasser auffangen.

Knoblauchzehen und Schalotte fein hacken. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, dann Knoblauch, Schalotte und Thunfisch hinzufügen und darin unter gelegentlichem Wenden anbraten. Mais hinzufügen und ebenfalls kurz anschwitzen. Dann das Ganze mit dem zuvor aufgefangenen Nudelkochwasser ablöschen, aufkochen und bei mittlerer Hitze unter Rühren für einige Minuten einköcheln lassen. Anschließend die Pfanne vom Herd nehmen und etwas abkühlen lassen, dann den Schmand sorgfältig einrühren und alles mit Salz, Pfeffer und etwas Zucker abschmecken. Zum Schluss die Petersilie fein hacken und unterrühren.

Penne unter die Soße heben und alles gut durchmischen.




Muschelnudeln in Tomaten-Schmand-Soße mit Eismeergarnelen & Basilikum

Ich liebe Nudeln und könnte mich fast jeden Tag davon ernähren, wenn der Rest der Familie das so mitmachen würde. Da das jedoch leider nicht der Fall ist, gebe ich mich auch mit ein- bis maximal zweimal pro Woche zufrieden und heute war wieder so ein Tag. Daher habe ich für uns heute Muschelnudeln in einer wirklich sehr leckeren und schnell hergestellten tomatigen Soße zubereitet, die ich unbedingt hier verewigen möchte. Mhm, darin könnte ich glatt baden, so gut hat das geschmeckt! Und übrigens nicht nur mir. 🙂

Zutaten (für 4 Personen)

  • 500 g Muschelnudeln (Conchiglie Rigate)
  • Salz
  • 4 Knoblauchzehen
  • 1 Zwiebel
  • etwas Olivenöl
  • 270 g Eismeergarnelen (TK, Abtropfgewicht; aufgetaut und mit Küchenpapier gut abgetrocknet)
  • 1 Dose (400 g) gehackte Tomaten
  • 2 Kellen aufgefangenes Nudelkochwasser
  • etwas Gemüsebrühepulver
  • 2 EL Speisestärke
  • schwarzer Pfeffer
  • 100 g Schmand
  • 3 Handvoll Basilikumblätter

Zubereitung

Nudeln in reichlich gesalzenem Wasser al dente kochen, dann in einem Sieb abseihen, dabei unbedingt 2 Suppenkellen vom Nudelkochwasser auffangen und die Nudeln gut abtropfen lassen.

Gleichzeitig Knoblauch und Zwiebel fein hacken und zusammen mit den Eismeergarnelen in einer Pfanne mit etwas erhitztem Olivenöl anbraten. Mit gehackten Tomaten und aufgefangenem Nudelkochwasser ablöschen, aufkochen und bei mittlerer Hitze etwas einköcheln lassen; dabei gelegentlich umrühren. Mit Gemüsebrühepulver würzen.

Basilikum fein hacken.

Speisestärke mit etwas kaltem Wasser glatt rühren, hinzufügen und das Ganze unter Rühren nochmal kurz aufkochen lassen, bis die Tomatensoße bindet. Dann die Pfanne vom Herd nehmen und unter Rühren abwarten, bis die Soße nicht mehr kocht und etwas abgekühlt ist. Anschließend Schmand und gehackten Basilikum sorgfältig unterrühren und alles nochmal mit Salz und schwarzem Pfeffer abschmecken.




Fish & Chips alltagstauglich

Zum heutigen Abendessen hatte sich unser Fünfjähriger Fish and Chips gewünscht, ein aus Großbritannien stammendes Gericht, bei dem Pommes zusammen mit panierten Fischfilet-Stücken serviert werden. Da wir jedoch heute nur wenig Zeit zum Kochen hatten, wir ihm seinen Wunsch aber dennoch erfüllen wollten, haben wir die schnelle Variante gewählt, indem wir einfach TK-Pommes in den Ofen geschoben und TK-Fischstäbchen mit etwas Butter in der Pfanne angebraten haben, anstatt den Fisch selbst zu panieren. Aus Naturjoghurt und einer leichten Salatcreme (Glas) haben wir dann noch einen Dip zubereitet. Manchmal muss es im Alltag eben einfach schnell gehen und wenn es dann trotzdem noch gut schmeckt, dann haben wir alles richtig gemacht. Und unser Sohn war mehr als glücklich.




Pizza Frutti di Mare / schneller Quark-Öl-Pizzateig

Für unser heutiges Abendessen hatte sich unser Vierjähriger spontan Pizza mit Meeresfrüchten gewünscht. Da ich aber leider keine frische Hefe da hatte, habe ich einfach einen Quark-Öl-Teig zubereitet, den ich bei Chefkoch gefunden hatte und der schnell und unkompliziert hergestellt ist. Auch die Tomatensoße habe ich selbstgekocht. Die eine Hälfte der Pizza habe ich – wie gewünscht – mit Meeresfrüchten und Mozzarellascheiben belegt und die andere Hälfte der Pizza habe ich mit Thunfisch, roten Zwiebelscheiben, Kapern und geriebenem Käse belegt. Der Pizzateig hat bei mir sogar ein bisschen über das Ofengitter hinaus geragt, weshalb ich ihn an ein paar Stellen etwas umknicken musste. Geschmeckt hat es uns sehr gut, deshalb möchte ich das Rezept unbedingt hier abspeichern.

Zutaten (für 1 Ofengitter bzw. 1 Blech)

für den Quark-Öl-Pizzateig:

  • 220 g Magerquark
  • 4 EL Milch
  • 8 EL Olivenöl
  • 1 Ei
  • 400 g Mehl
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 1 TL Salz
  • 1 TL italienische Kräuter, gehackt und getrocknet

für die Pizzasoße:

  • 4 Knoblauchzehen
  • 2 Schalotten
  • etwas Olivenöl
  • 1 Dose (400 g) gehackte Tomaten
  • 1 Schuss Schlagsahne
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • 1-2 TL italienische Kräuter, gehackt und getrocknet
  • etwas Zucker

für den Belag:

  • 1 Packung Frutti di Mare (TK, 250 g Abtropfgewicht)
  • 1 Kugel (125 g) Mozzarella, in dünne Scheiben geschnitten
  • 1/2 Dose (70 g) Thunfisch im eigenen Saft, abgetropft
  • 1 kleinere rote Zwiebel, in dünne Scheiben geschnitten
  • 2 TL Kapern
  • 1-2 Handvoll geriebener Käse

Zubereitung

Alle Zutaten für den Quark-Öl-Teig vermischen und sorgfältig zu einem glatten Teig verkneten, dann auf bemehlter Arbeitsfläche mit einem Teigroller auf die Fläche eines Ofengitters ausrollen. Anschließend eine Lage Backpapier auf das Ofengitter legen und den ausgerollten Pizzateig vorsichtig darauf heben.

Für die Pizzasoße zunächst die Knoblauchzehen und die Schalotten fein hacken, dann etwas Olivenöl in einem Topf erhitzen und Knoblauch sowie Schalotten darin anschwitzen. Mit gehackten Tomaten und Schlagsahne ablöschen, unter Rühren aufkochen und bei niedriger bis mittlerer Hitze für etwa 20 Minuten einköcheln lassen; dabei gelegentlich umrühren. Mit Salz, Pfeffer, italienischen Kräutern und etwas Zucker abschmecken. Die Soße abkühlen lassen.

Nun die abgekühlte Pizzasoße gleichmäßig auf dem Pizzateig verteilen und verstreichen. Die eine Hälfte der Pizza mit den Meeresfrüchten und den Mozzarellascheiben belegen, die andere Hälfte der Pizza mit Thunfisch, Zwiebelscheiben, Kapern und geriebenem Käse belegen. Dann im vorgeheizten Backofen bei 250°C Ober-/Unterhitze für etwa 18 bis 20 Minuten auf der mittleren Schiene backen.




Rührei-Krabben-Brote

Meine Erfahrung als Mutter ist es, dass, je später der Tag wird, umso stressiger wird es: Kinder baden und bettfertig machen, Abendessen zubereiten, unser Baby (10 Monate) ist dann meist schon etwas quengeliger, weil es langsam müde wird und nicht mehr so geduldig ist und mein Mann kommt auch öfter erst dann nach Hause, wenn das Abendessen eigentlich schon längst auf dem Tisch stehen sollte. Alle Mütter und Väter dieser Welt wissen genau, wovon ich spreche. Um den Alltag als Familie zu bewältigen, muss man regelrecht zu einem Organisationstalent mutieren. Daher bin ich immer bestrebt, schnelle Abendessen-Ideen zu finden, um nicht zig Handgriffe in der Küche erledigen zu müssen. Das Tolle an einfachen und schnellen Gerichten ist auch, dass unser großer Sohn (4), der ja ohnehin schon immer sehr interessiert am Kochen und Backen war, mir beim Essenmachen ein bisschen helfen kann. So wie bei diesen leckeren Rührei-Krabben-Broten, die wir gestern Abend gemeinsam zubereitet haben. Voller Freude hat er die Eier mit der Milch verquirlt, gewürzt und das Ganze in die Pfanne gegossen; auch die Krabben durfte er in die Pfanne geben und alles umrühren. Das macht ihm riesigen Spaß und er lernt noch was dabei. Und ich kann neben ihm stehen, unser Baby auf dem Arm halten, damit es zugucken kann und ihn beim Kochen etwas anleiten. Die Brote hatte ich übrigens schon vorher in einer ruhigen Minute geschmiert und beiseite gelegt. So (und nur so!) kann der Abend dann doch einigermaßen entspannt ablaufen und wenn das Ganze dann noch so lecker schmeckt wie diese Brote, dann nenne ich das doch einen gelungenen Familienabend.

Zutaten (für ca. 8 Brotscheiben)

  • 8 Scheiben frisches Brot
  • etwas Frischkäse
  • etwas Olivenöl
  • 5 Eier
  • 1 Schuss Milch
  • ein paar Stängel Dill, fein gehackt
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • 200 g Eismeergarnelen

Zubereitung

Brotscheiben mit Frischkäse bestreichen.

Eier mit Milch und gehacktem Dill verquirlen, dann salzen und pfeffern. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, dann das Eier-Milch-Gemisch hineingießen und kurz stocken lassen. Sobald es ganz leicht gestockt ist, dieses mit einem Pfannenwender auf die eine Hälfte der Pfanne schieben und die Eismeergarnelen auf die andere Pfannenhälfte geben und noch etwas mitbraten lassen. Dabei gelegentlich umrühren und das Ei mit dem Pfannenwender in kleinere Fetzen zerhäckseln. Nach Wunsch erneut mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Nun die Rührei-Krabben-Mischung auf die mit Frischkäse bestrichenen Brotscheiben geben.