Fanconi-Lösung (bei Magen-Darm-Grippe)

Die ganze vergangene Woche über lagen bei uns daheim wirklich alle flach. Unser kleiner Sohn mit Magen-Darm-Grippe und mein Mann und ich mit Husten, Schnupfen, Halsweh, Fieber, Gliederschmerzen. Ich möchte behaupten, heute war der allererste Tag, an dem alle wieder einigermaßen fit waren, um einen halbwegs normalen Alltag zu bewältigen. Um besonders unserem kleinen Schatz zu helfen, seinen Flüssigkeits- und Elektrolytverlust wieder auszugleichen, der im Zuge des Magen-Darm-Infekts zustande gekommen ist, habe ich ihm diese Fanconi-Lösung zubereitet, die nach einem Schweizer Kinderarzt benannt ist und die ich im Internet auf verschiedenen Seiten immer wieder in ähnlicher Form finden konnte. Das Tolle daran ist, dass diese Lösung sehr einfach herzustellen ist; sie ist sehr schnell zubereitet und man benötigt dabei keine besonderen Zutaten. Genau das Richtige also, wenn man als Mama selbst kaum die Kraft hat, um lange in der Küche zu stehen.

 

Zutaten (für 1 Teekanne)

  • 1 l Schwarztee
  • 300 ml Orangensaft
  • 3 EL Traubenzucker
  • 1/2 TL Salz

 

Zubereitung 

Schwarztee zubereiten und etwas abkühlen lassen. Orangensaft mit Traubenzucker und Salz vermischen und zum Schwarztee geben. Alles gut verrühren. Schlückchenweise trinken.

selbstgemachter Hustensaft

Es ist wieder soweit. Der ständige Wechsel zwischen hitzigen Temperaturen über 30°C und kühlerem Regenwetter mit Gewittereinlagen haben wohl dazu beigetragen, dass unser Sohn und ich nun mit einer blöden Sommergrippe daheim flach liegen. Von Fieber über Haslweh bis Husten und Schnupfen sind wir bestens ausgestattet und es mangelt uns an nichts. Deshalb habe ich aus Zwiebeln, Ingwer und Kandiszucker einen natürlichen Hustensaft für uns angesetzt. Herausgekommen sind hierbei etwa 100 ml Hustensaft.

 

Zutaten (für 1 Glas à 300 ml)

  • 2 größere rote Zwiebeln
  • 1 Stück Ingwer (ca. 10 g)
  • 50 g Tee-Kandis (Kandiszucker in Ingwer-Sirup eingelegt)

 

Zubereitung

Zwiebeln in gröbere Stücke schneiden, Ingwer schälen und klein schneiden. Beides zusammen mit dem Kandiszucker in ein Glas schichten, verschließen und an einem warmen Ort (z.B. auf der Heizung oder in der Sonne) für 1-2 Tage ziehen lassen, bis die Zwiebeln ordentlich Saft gebildet haben. Dann den Saft durch ein Sieb gießen und auffangen.

Ingwer-Apfel-Honig-Zimt-Tee

Ingwer-Apfel-Honig-Zimt-Tee

Diesen leckeren „Zaubertrank“ habe ich bei der Raumfee gefunden und da ich immer wieder auf der Suche bin nach gesundheitsförderlichen Rezepten, kam mir dieser Tee gerade recht. Der Ingwer verleiht dem fruchtigen Tee eine leichte Schärfe und der Zimtduft ist einfach herrlich. Das Rezept zeigt, dass es wirklich keinen großen Aufwand bedeutet, Tee selber herzustellen.

 

Zutaten (für 3-4 Personen)

  • 1 daumengroßes Stück Ingwer
  • 1 Apfel, geschält und entkernt
  • 500 ml Wasser
  • 500 ml naturtrüber Apfelsaft, erwärmt
  • 1 TL Honig
  • etwas Zimt

 

Zubereitung

Ingwer in Scheiben schneiden, Apfel in kleinere Stücke schneiden; dann beides zusammen mit dem Wasser in einen Topf geben, aufkochen und etwa 10 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen. Dann abseihen und den Sud auffangen. Nun den Sud mit dem erwärmten Apfelsaft mischen, Honig und Zimt hinzufügen und alles gut verrühren.

Ingwersirup

Ingwersirup

Nun ist er auch bei uns angekommen, der kalte, windige, nasse Herbst. Als ich heute Vormittag mit unserem Sohnemann in der Stadt unterwegs war, um ein paar Besorgungen zu machen, sind wir plötzlich vom Regen überrascht worden. Für unseren kleinen Zwerg war das kein Problem, bin ich doch immer mit einem Regenschutz am Buggy und einer dicken, warmen Decke ausgestattet. Nur für mich endete das Ganze ziemlich durchnässt. Falsches Schuhwerk, keine Regenjacke dabei. Prompt fiel mir ein, dass ich ab jetzt wohl wieder etwas mehr tun muss, um unsere Abwehrkräfte zu stärken und möglichst krankheitsarm durch die kalte Jahreszeit zu kommen. Als wir dann später zu Hause ankamen und unser Zwerg seinen Mittagsschlag machte, habe ich das Internet nach Ideen durchforstet, wie man seine Abwehr von innen stärken könnte, und bin schließlich bei Barafras Kochlöffel hängen geblieben. Dort habe ich diesen Ingwersirup entdeckt, den ich heute auch gleich getestet habe und der richtig lecker schmeckt. Man kann ihn teelöffelweise pur zu sich nehmen oder auch in Wasser verdünnen. Vor allem gegen Halsschmerzen soll Ingwersirup ein altbewährtes Hausmittel sein. In diesem Sinne: Bleibt gesund und zieht euch immer warme Schuhe an, wenn ihr im Herbst rausgeht!

 

Zutaten (für ca. 750 ml)

  • 70 g Ingwer
  • 750 ml Wasser
  • 1 kg Zucker
  • 1/2 Zitrone, davon den Saft

 

Zubereitung

Ingwer schälen und klein schneiden, dann in einem Topf mit 750 ml Wasser aufkochen und für etwa 30 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen. Dann den Sud abseihen und auffangen, den Sud zurück in den Topf gießen und zusammen mit Zucker und Zitronensaft aufkochen. Anschließend unter Rühren solange weiterköcheln lassen, bis sich der Zucker gelöst hat. Nun den fertigen Ingwersirup noch heiß in sterilisierte Gläser füllen und sofort verschließen.