Quarkwaffeln

Letztens waren wir mit den Kindern im Schnee rodeln. Als wir danach geschafft und hungrig, jedoch glückselig wieder daheim angekommen waren, habe ich uns als kleine Stärkung diese leckeren Magerquark-Waffeln zubereitet. Serviert habe ich sie wahlweise mit Schokoladeneis, Nuss-Nugat-Creme, Apfelmus und Puderzucker. Köstlich!

Zutaten (für 7 Waffeln)

  • 2 Eier
  • 100 g weiche Butter
  • 200 g Magerquark
  • 200 g Mehl
  • 1 gehäufter TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 50 g Zucker
  • 1 Schuss Mineralwasser mit Kohlensäure
  • etwas Rapsöl zum Einfetten des Waffeleisens

Zubereitung

Eier trennen. Eiweiße zu steifem Eischnee schlagen und beiseite stellen.

Eigelbe mit weicher Butter, Magerquark, Mehl, Backpulver, Salz und Zucker vermischen und mit einem Handrührgerät sorgfältig zu einer glatten, homogenen Masse verrühren. Zum Schluss Mineralwasser sowie Eischnee unterheben.

Nun den Teig portionsweise in ein eingefettetes Waffeleisen geben und zu Waffeln ausbacken.




Apfel-Bananen-Grießbrei

Diesen fruchtigen Grießbrei hab ich gestern zum Mittagessen für uns zubereitet. Durch die sehr reife Banane und die süßen Äpfel wird der Grießbrei auch ohne zusätzlichen Zucker süß. Trotzdem haben wir ihn mit Zucker, Zimt und Apfelmus gegessen, da wir das so am liebsten mögen. Das schmeckt nach Kindheit! Der Grießbrei eignet sich übrigens – ohne Zucker und Zimt – auch für Babys; dann wäre es ratsam, entweder noch etwas mehr Milch anzugießen oder etwas weniger Grieß zu verwenden, damit der Brei dünnflüssiger wird.

Zutaten (für 5 Personen)

  • 1 sehr reife Banane
  • 2 kleinere, süße Äpfel
  • ein paar Spritzer Zitronensaft
  • 250 g Grieß
  • 550 ml Milch
  • 50 ml Wasser

Zubereitung (mit Thermomix TM 31)

Banane mit einer Gabel zerdrücken. Äpfel jeweils schälen und das Kerngehäuse entfernen, dann grob zerteilen. Banane und Äpfel mit Zitronensaft beträufeln, dann in den Mixtopf geben und 3 Sekunden/Stufe 5 zerkleinern. Nun Grieß, Milch und Wasser hinzufügen und alles 12 Minuten/80°C/Stufe 2 kochen, bis der Grießbrei eine dicklichere, breiige Konsistenz bekommt.




Vanillequark-Taschen

Liebe Kochfreunde, liebe Foodblogger, liebe Freunde des guten Geschmacks! Ich hoffe, dass ihr alle gesund ins neue Jahr 2021 gekommen seid und dass ihr – genauso wie ich – motiviert seid, auch in diesem Jahr wieder kulinarisch zu experimentieren und Rezepte auszuprobieren. Den Anfang in diesem neuen Jahr mache ich mit diesen leckeren Vanillequark-Blätterteigtaschen, die ich für den Silvester-Nachmittag gebacken hatte. Sie sind ratzfatz zubereitet und waren leider ebenso ratzfatz aufgegessen, da sie wirklich köstlich geschmeckt haben und daher dringend ein Plätzchen auf meinem Blog verdient haben.

Zutaten (für 8 Stück)

  • 1 Rolle Blätterteig
  • 1 Ei
  • 250 g Magerquark
  • 1 leicht gehäufter EL Vanillepuddingpulver
  • 1 Päckchen Bourbon-Vanillezucker
  • 50 g Puderzucker + noch etwas mehr zum Bestäuben
  • 1 Spritzer Zitronensaft
  • 40 g weiche Butter

Zubereitung

Blätterteig ausrollen und in 8 gleichgroße Quadrate schneiden.

Das Ei trennen und das Eiweiß beiseite stellen.

Für die Füllung das Eigelb mit Magerquark, Vanillepuddingpulver, Bourbon-Vanillezucker, 50 g Puderzucker, Zitronensaft und der weichen Butter vermischen und zu einer glatten Masse verrühren. Dann die Quarkmasse jeweils mittig auf alle 8 Teigstücke verteilen. Anschließend alle Ecken zur Mitte falten, leicht andrücken und mit dem zuvor beiseite gestellten Eiweiß bestreichen. 

Mit den bestrichenen Ecken nach oben auf ein mit Backpapier ausgelegtes Ofengitter legen und im vorgeheizten Backofen bei 180°C Ober-/Unterhitze für etwa 30 Minuten backen. Dann herausholen und etwas abkühlen lassen. Noch warm und mit etwas Puderzucker bestäubt servieren.




Maroni im Backofen

Wenn angesichts der Corona-Sicherheitsbeschränkungen dieses Jahr kein Weihnachtsmarkt stattfinden kann, dann holen wir uns den Weihnachtsmarkt eben nach Hause, nämlich mit diesen leckeren Maroni aus dem Ofen, die mich an frostige Abende auf dem Weihnachtsmarkt erinnern. Sie erinnern mich auch an festlich geschmückte Buden, aus denen weihnachtliche Klänge ertönen und an ein geselliges Beisammensein mit anderen, lieben Menschen. Sie erinnern mich an Hände, die sich in Handschuhe eingepackt an der Hitze eines würzigen Glühweins zu wärmen versuchen und an Lebkuchenduft, der in der Luft liegt. Und sie erinnern mich an freudige, aufgeregte Kinderaugen, die auf den lang ersehnten Heiligabend warten und die heller scheinen als alle Sterne am Himmel zusammen. Ja, in diesem Jahr vermissen wir so einiges, doch dieses bizarre Jahr 2020 hat uns auch eines gelehrt, nämlich, dass Familie, Freunde und Gesundheit das allerwichtigste sind.

Zutaten

  • Maroni in der Schale
  • eine Schüssel mit Wasser

Zubereitung

Maroni jeweils kreuzweise einritzen, dann für etwa 10 Minuten in eine Schüssel mit Wasser legen und einweichen lassen. Anschließend herausnehmen und mit einem Küchentuch abtupfen, dann jeweils mit der eingeritzten Seite nach oben auf ein mit Backpapier ausgelegtes Ofenblech legen und im vorgeheizten Backofen bei 200°C Ober-/Unterhitze für etwa 15 Minuten backen. Herausholen, etwas abkühlen lassen und warm genießen.




Bananen-Müsli-Kekse

Mit diesem Keks-Rezept habe ich mal wieder ein paar unserer Bananen vor dem Verderben gerettet, denn obwohl Bananen bei uns sehr begehrt sind und gern gegessen werden, kommt es hin und wieder vor, dass wir es nicht schaffen, alle aufzuessen. Häufig dann, wenn eines unserer Kinder krank ist und wenig Appetit hat – und in der vergangenen Woche lag unser Großer mit Angina flach -, dann bleiben die sonst so heiß geliebten Bananen eben in der Obstschale liegen und drohen zu vergammeln. Daher habe ich unsere überreifen Bananen heute zu diesen leckeren Bananen-Müsli-Keksen verarbeitet. Die Zubereitung ist einfach, die Zutatenliste überschaubar und die Kekse schmecken uns wirklich gut, anders als man Kekse jedoch kennt, werden diese hier allerdings auch nach längerer Backzeit nicht knusprig, sondern bleiben weich.

Zutaten (für ca. 20 Stück)

  • 2 überreife Bananen
  • ein paar Spritzer Zitronensaft
  • 160 g Müsli (Haferflocken, Rosinen, Nüsse)
  • 1 TL Zucker

Zubereitung

Bananen mit einer Gabel sorgfältig zerdrücken und mit ein paar Spritzern Zitronensaft vermengen, dann mit Müsli und Zucker vermischen und zu einer homogenen Masse verrühren; nach Bedarf ein paar EL Wasser hinzufügen. Nun mit angefeuchteten Händen etwa 20 Kugeln aus der Masse formen und diese jeweils mit einem Löffel platt drücken. Im vorgeheizten Backofen bei 180°C Ober-/Unterhitze für etwa 25 Minuten backen.




herbstlicher Brotkuchen mit Äpfeln & Mandeln

In den letzten Wochen ist es auf meinem Blog etwas ruhiger geworden. Das liegt daran, dass ich vor 4 Wochen wieder angefangen habe, zu arbeiten. Meine Elternzeit ist nun also offiziell vorbei und ich habe eine neue (Halbtags-)Stelle in der Kinder- und Jugendpsychiatrie angefangen, was für mich ein völlig neues Arbeitsfeld darstellt und mich somit gerade etwas herausfordert. Und so blieb es leider nicht aus, dass ich in den letzten Wochen ziemlich mit Müdigkeit zu kämpfen hatte und ich kaum noch Lust auf meine Hobbies hatte. Doch so langsam merke ich, dass ich mich an meine neuen Aufgaben gewöhne, die Müdigkeit lässt allmählich nach und so hatte ich heute endlich mal wieder Lust, mich in die Küche zu stellen und etwas Leckeres zu backen. Da wir gerade wieder einige alte Brotreste übrig hatten, entschied ich, dass es sinnvoll sei, diese noch zu verwerten und so habe ich diesen wirklich leckeren Brotkuchen daraus gebacken. Einen kleinen Helfer hatte ich auch, denn unser Vierjähriger hatte einen Riesenspaß dabei, die aufgeweichten Brotreste mit den Fingern zu zermatschen. Das Ergebnis war so lecker, dass wir den Kuchen binnen eines halben Tages aufgegessen haben.

Zutaten (für 1 Springform mit 18 cm Durchmesser)

  • 250 g altbackene Brotreste (z.B. Eiweißbrot, Wurzelbrot, Laugenstange)
  • 250 ml + 1 Schuss Milch
  • 2 kleine Äpfel
  • 2 Handvoll Mandeln
  • 2 Eier
  • 70 g Zucker
  • 3 EL Puderzucker
  • 1 EL frisch gepresster Zitronensaft
  • 2-3 EL Wasser

Zubereitung

Altbackene Brotreste klein schneiden, in eine Schüssel geben, mit 250 ml Milch übergießen, alles gut durchmischen und für mindestens 30 Minuten quellen lassen. In der Zwischenzeit Äpfel klein schneiden und Mandeln hacken.

Nun die eingeweichten Brotreste in eine größere Schüssel füllen, dann Äpfel, Mandeln, Eier, 1 Schuss Milch und 70 g Zucker hinzufügen und alles mit den Händen gut durchkneten, bis eine homogene Masse entstanden ist. Die Springform mit einer Lage Backpapier auslegen, einfetten, dann die Brotmasse hineingeben, gleichmäßig darin verteilen und glatt streichen. Im vorgeheizten Backofen bei 180°C Umluft für etwa 45 Minuten backen, dann aus dem Ofen holen, den Springformrand vorsichtig lösen und den Kuchen gut auskühlen lassen.

Vor dem Servieren den abgekühlten Kuchen noch mit etwas Zuckerguss dekorieren: Dazu Puderzucker mit Zitronensaft und Wasser verrühren und den Brotkuchen damit beträufeln.




überbackene Gemüse-Spätzle

Vor wenigen Monaten habe ich Edamame (grüne Sojabohnen) für mich entdeckt (siehe Tortellini-Auflauf mit Edamame & Mais), die es inzwischen in jedem gut sortierten Supermarkt zu kaufen gibt. Meistens findet man sie im Tiefkühlfach, wo sie häufig noch in den Schoten stecken und nach dem Kochen herausgelöst werden müssen, doch inzwischen habe ich herausgefunden, dass unser Supermarkt sie jetzt sogar auch im Kühlregal stehen hat, wo sie bereits fertig aus den Schoten gepult sind, was die ganze Sache natürlich noch einfacher macht. Deshalb habe ich mir bei meinem letzten Lebensmitteleinkauf gleich eine Packung davon mitgenommen und sie gestern Abend für diesen überbackenen Spätzle-Auflauf verwendet, der uns allen richtig gut geschmeckt hat.

Zutaten (für 4-5 Personen)

  • etwas Olivenöl
  • 3 Möhren
  • 1 orangene Paprikaschote
  • 3 Frühlingszwiebeln
  • 200 g Sojabohnenkerne
  • 1 Stückchen (ca. 20 g) Ingwer
  • etwas Butter
  • 500 g Spätzle (Kühlregal)
  • 4 Eier
  • 1 Becher (à 200 g) Schlagsahne
  • 200 g Gemüsebrühe
  • 150 g geriebener Käse
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • etwas Kresse (zum Garnieren)

Zubereitung

Möhren, Paprika und Frühlingszwiebeln in kleine Stücke schneiden. Ingwer fein hacken. Dann Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und Möhren, Paprika, Frühlingszwiebeln, Sojabohnenkerne und Ingwer hinzufügen und unter gelegentlichem Wenden darin anschwitzen. Aus der Pfanne nehmen und in eine gefettete Auflaufform (ca. 30 x 40 cm) füllen.

Etwas Butter ins Bratfett geben, die Spätzle hinzufügen und unter gelegentlichem Wenden anbraten. Dann herausnehmen und ebenfalls in die Auflaufform zum zuvor angeschwitzten Gemüse geben.

Eier mit Schlagsahne und Gemüsebrühe verquirlen, 100 g geriebenen Käse untermischen und das Ganze kräftig mit Salz und Pfeffer würzen. Nun die Eier-Sahne über das Gemüse und die Spätzle in der Auflaufform gießen, alles gut durchmischen, dann mit den übrigen 50 g geriebenem Käse bestreuen. Im vorgeheizten Backofen bei 220°C Ober-/Unterhitze für etwa 30 Minuten auf der oberen Schiene überbacken, bis der Käse sich goldbraun färbt.

Vor dem Servieren mit etwas Kresse bestreuen.




Buttermilch-Schoko-Muffins mit Frischkäse-Frosting (ohne Ei)

Seit einiger Zeit hat sich bei uns die Tradition eingeschlichen, dass wir sonntags mittags häufig Muffins backen und dass wir diese dann nach Lust und Laune hübsch bunt mit zuckrigen Accessoires dekorieren. Gebacken hab ich ja schon immer gerne und da unser Vierjähriger diese Leidenschaft schon seit längerer Zeit mit mir teilt, ist das inzwischen zu einem richtigen Mama-Sohn-Hobby bei uns geworden. Und so standen wir beide gestern Mittag mal wieder in der Küche, um diese leckeren Muffins zu backen, für die wir eine angebrochene Buttermilch, die im Kühlschrank zu vergammeln drohte, aufbrauchen konnten. Das Ergebnis sieht nicht nur klasse aus, sondern die kleinen Küchlein haben uns allen auch sehr gut geschmeckt. Daher sollen sie nun hiermit ein würdiges Plätzchen auf meinem Blog erhalten.

Zutaten (für ca. 12 Stück)

  • 300 ml Buttermilch
  • 80 ml Sonnenblumenöl
  • 70 g Honig
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 250 g Mehl
  • 70 g Schokoladenstreusel
  • 30 g weiche Butter
  • 130 g Frischkäse Natur
  • 60 g Puderzucker
  • bunte Zuckerstreusel

Zubereitung

Für den Muffinteig Buttermilch, Sonnenblumenöl, Honig, Backpulver und Mehl vermischen und mit dem Handrührgerät sorgfältig zu einem glatten, homogenen Teig verrühren; dann die Schokostreusel gleichmäßig unterrühren. Nun den Teig zu jeweils 3/4 in Silikon-Muffinförmchen füllen und im vorgeheizten Backofen bei 170°C Ober-/Unterhitze für etwa 20 Minuten backen, dann herausholen und abkühlen lassen.

In der Zwischenzeit für das Frosting die weiche Butter mit Frischkäse und Puderzucker vermengen und sorgfältig zu einer glatten, klümpchenfreien Masse verrühren; anschließend für einige Zeit in den Kühlschrank stellen, bis die Masse fester geworden ist.

Vor dem Servieren die Muffins mit dem Frischkäse-Frosting bestreichen und mit bunten Zuckerstreuseln bestreuen.




Joghurtmuffins mit Frischkäse-Frosting

Vergangene Woche sind wir aus dem Sommerurlaub zurückgekehrt, daher war es in letzter Zeit etwas stiller hier auf meinem Blog. Wir waren in Italien am Meer und haben dort eine traumhafte Zeit verbracht, doch nun hat uns der Alltag wieder und so war es heute mal wieder Zeit für unsere berühmten Wochenend-Muffins. Zusammen mit unserem Vierjährigen habe ich daher heute Nachmittag diese luftig-fluffigen Joghurtmuffins gebacken, die uns sehr gut geschmeckt haben und die wir „möhrenfressende Minions“ getauft haben.

Zutaten (für ca. 11 Stück)

  • 2 Eier
  • 100 g + 40 g Zucker
  • 1 Päckchen Bourbon-Vanillezucker
  • 100 ml Sonnenblumenöl
  • 100 g Naturjoghurt
  • 175 g Mehl
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 80 g weiche Butter
  • 80 g Frischkäse Natur
  • etwas gelbe Lebensmittelfarbe
  • Zuckerdekor (hier: Augen & Marzipanmöhren)

Zubereitung

Für den Teig Eier, 100 g Zucker, Bourbon-Vanillezucker, Sonnenblumenöl, Naturjoghurt, Mehl und Backpulver vermischen und mit dem Handrührgerät zu einem glatten Teig verrühren. Nun den Teig zu jeweils 2/3 in Silikon-Muffinförmchen füllen und im vorgeheizten Backofen bei 180°C Ober-/Unterhitze für etwa 20 Minuten backen; anschließend herausnehmen und gut abkühlen lassen.

In der Zwischenzeit für das Frosting weiche Butter, Frischkäse, 40 g Zucker sowie etwas gelbe Lebensmittelfarbe vermischen und sorgfältig zu einer glatten, klümpchenfreien Masse verrühren, dann für etwa 30 Minuten in den Kühlschrank stellen, bis die Masse etwas fester geworden ist. Die Muffins vor dem Servieren mit dem gelben Frosting bestreichen und mit dem Zuckerdekor dekorieren.




Kaiserschmarrn mit Heidelbeer-Konfitüre

Da unsere beiden Jungs kleine Süßschnuten sind, die gerne Milchreis, Eierkuchen & Co. essen, hatte mein Mann heute die Idee, dass wir doch mal wieder Kaiserschmarrn zum Abendessen machen könnten. Gesagt, getan. Eigentlich wollten wir gerne frische Heidelbeeren dazu servieren, doch weil unser kleiner Sohn erst 1 Jahr alt ist und Heidelbeeren nicht ganz ungefährlich sind (weil Erstickungsgefahr!), habe ich stattdessen lieber zu Heidelbeer-Konfitüre aus dem Supermarkt gegriffen und die hat auch wunderbar dazu gepasst. Beiden Jungs und auch uns Erwachsenen hat der fruchtige Schmarrn richtig lecker geschmeckt. Dazu gab’s bei uns außerdem noch eine kleine Käseplatte, Ziegenfrischkäse, Weintrauben (für unseren Einjährigen klein geschnitten!) und Erdbeeren sowie frisches Baguette. So war unser Abendessen heute eine Mischung aus süß und herzhaft, was ich total gerne mag.

Zutaten (für 3 Personen)

  • 1 Stückchen weiche Butter (à 20 g) + noch etwas mehr zum Ausbacken
  • 4 Eier
  • 250 ml Milch
  • 120 g Mehl
  • 2 EL Zucker
  • 1 Prise Salz
  • etwas Heidelbeer-Konfitüre

Zubereitung

Für den Teig zunächst die Eier trennen. Dann Butter, Eigelbe, Milch, Mehl, Zucker und Salz vermischen und mit dem Handrührgerät zu einer glatten, homogenen Masse verarbeiten. Nun die Eiweiße steif schlagen und unter den Teig heben.

Etwas Butter in einer Pfanne zerlassen, dann den Teig hineingießen und stocken lassen. Dann mit einem Pfannenwender den so entstandenen großen Pfannkuchen einmal wenden und in viele kleine Teigfetzen zerteilen. Mit aufgelegtem Deckel und unter gelegentlichem Wenden so lange weiter stocken lassen, bis die Teigfetzen eine leicht bräunliche Färbung bekommen, dann aus der Pfanne nehmen.

Mit der Heidelbeer-Konfitüre servieren.