Spinnen aus Klorolle & Chenilledraht

Am vergangenen Wochenende haben unser Sohn und ich wieder ein bisschen gebastelt. Spinnen sind bei uns schon länger angesagt; egal, ob es um die böse Thekla aus Biene Maja geht oder um Spiderman, Spinnen haben es unserem kleinen Zwerg regelrecht angetan. Aus diesem Grund hat mich diese Idee von Creative Family Fun besonders angesprochen, bei der aus Klorolle und Chenilledraht süße, kleine Spinnen hergestellt werden. Unser Sohn (3 Jahre und 3 Monate) konnte seine Spinne selbstständig mit Wasserfarbe bemalen, seine Wackelaugen aufkleben und seinen Chenilledraht zurecht schneiden. Beim Einstechen von kleinen Löchern in die Klorolle mit einem Rouladenspieß und beim anschließenden Einstecken der einzelnen Drähte in die Löcher brauchte er natürlich noch meine Unterstützung.

Dinosaurier aus Eisstäbchen

Schon vor einiger Zeit habe ich damit begonnen, die Holzstäbchen von unserem Stieleis zu sammeln, das wir daheim essen. Grund ist, dass ich im Internet zahlreiche wundervolle Ideen gefunden habe, was man damit alles Tolles basteln kann, vor allem mit Kindern. Und gestern war es dann soweit, zum ersten Mal habe ich mich mit unserem Sohn an ein kleines Eisstäbchen-Bastelprojekt herangewagt. Weil unser Sohn zur Zeit total auf Dinosaurier steht, habe ich für uns diese lustige Idee herausgesucht, die ich bei Glued to my crafts entdeckt hatte. Vom Schwierigkeitsgrad her würde ich diese Bastelei für unseren Sohn (3 Jahre und 3 Monate alt) als mäßig schwierig einstufen, da er einige Bastelschritte weitgehend gut alleine bewältigen konnte (z.B. die Eisstäbchen mit Wasserfarbe anzumalen, die Eisstäbchen zusammen zu kleben, die Tonzeichenpapier-Stücke selbstständig auszuschneiden oder das Wackelauge aufzukleben), bei einigen Schritten aber natürlich auch noch meine Unterstützung brauchte (z.B. die einzelnen Tonzeichenpapier-Stücke überhaupt anzufertigen wie Kopf, Beine, Schwanz oder Bauch). Mir ist immer wichtig, dass ich für unseren Sohn Bastelprojekte heraussuche, bei denen er auch selbstständig basteln kann, um am Ende das Gefühl zu haben, dass es aus seiner eigenen Schaffenskraft heraus entstanden ist. Bei dieser Bastelei sind selbstständiges Basteln und das Angewiesensein auf Hilfe für unseren Sohn relativ ausgeglichen gewesen. Probiert es doch einfach mal aus mit euren kleinen Zwergen. 🙂

 

benötigtes Material (für 1 Dino)

  • 3 Eisstäbchen
  • Wasserfarbe + Pinsel
  • kleinere Stücke verschieden farbiges Tonzeichenpapier
  • Schere
  • Bleistift
  • Kleber / Leim
  • 1 Wackelauge

Pappteller-Quallen

In der letzten Woche habe ich unseren kleinen Sohnemann zu Hause gelassen, da er sehr verschnupft war. Diese Zeit haben wir genutzt, um auszuschlafen, um viel zu spielen, um die ersten Frühlingssonnenstrahlen draußen einzufangen und um ein bisschen zu basteln und zwar diese süßen Quallen. Dafür haben wir zunächst einen Pappteller in zwei Hälften geschnitten und jeder von uns hat seine Papptellerhälfte mit Wasserfarbe bemalt. Nachdem die Farbe getrocknet war, haben wir unseren Quallen Wackelaugen aufgeklebt und haben mit einem Locher einige Löcher auf der Unterseite des Papptellers hinein gestanzt. Zum Schluss haben wir Wolle genommen und durch jedes Loch einen Wollfaden gezogen und verknotet. Dieser letzte Teil war der einzige, bei dem unser 3-jähriger Sohn meine Hilfe brauchte; ansonsten ist diese Bastelei sehr gut geeignet für Kleinkinder.

Raupen aus Eierkarton

Pinterest hat mich mal wieder dazu inspiriert, gemeinsam mit unserem Sohn ein neues Bastelprojekt in Angriff zu nehmen und zwar diese süßen, bunten Raupen. Dafür haben wir einfach aus einem Eierkarton zwei Raupen zurecht geschnitten, haben sie mit Wasserfarben hübsch bunt bemalt und nachdem die Farbe getrocknet war, haben wir unseren Raupen noch Wackelaugen aufgeklebt und Fühler aus Chenilledraht (bzw. Pfeifenputzer) angebracht. Und schon sind die niedlichen Tierchen fertig. Sind sie nicht putzig? 🙂

Kraken aus Klorollen

Im Internet kursieren unzählige Ideen, was man aus leeren Klorollen, Zewarollen, Eierkartons, ausgedienten Weinkorken sowie anderem Verpackungsmaterial so alles herstellen kann. Auf meinem Blog tummeln sich bereits ein paar solcher Ideen wie etwa mein Schmetterling aus Eierkarton, meine Murmelbahn aus Klorollen & Zewarollen, meine Tischkarten aus Weinkorken oder meine Pinnwand ebenfalls aus Weinkorken. Heute möchte ich euch eine weitere Idee präsentieren, wofür ihre leere Klorollen noch verwenden könnt, nämlich für diese witzigen Kraken. Ich habe sie zusammen mit unserem Sohn gebastelt und er hatte eine riesengroße Freude daran, die Kraken mit Wasserfarben anzumalen, die Krakenbeine auszuschneiden und die Wackelaugen aufzukleben. Zum Schluss hatte er noch die Idee, die Gesichter mit Filzstift zu vervollständigen. Ein lustiges Projekt, mit dem wir eine ganze Weile beschäftigt waren und das durchaus für Kleinkinder geeignet ist (unser Sohn ist jetzt 2 Jahre und 9 Monate alt).

wiederverwendbare Kosmetikpads

Heute präsentiere ich euch etwas zum Thema Nachhaltigkeit. In der Vergangenheit habe ich für meine abendliche Abschminkroutine gerne handelsübliche Wattepads verwendet und wie ihr ja sicherlich wisst, kann man diese nur ein einziges Mal benutzen und dann schmeißt man sie weg. Das ist eine ganz schöne Verschwendung; es kostet auf Dauer nicht nur viel Geld, weil man die Pads ständig nachkaufen muss, nein, es ist auch eine Zumutung für die Umwelt, denn – wie ich jüngst einem Internetartikel entnehmen konnte – scheinen Wattepads sogar Glyphosatrückstände zu enthalten, da die Baumwolle, die größtenteils dafür verwendet wird, von genmanipulierten Baumwollfeldern aus Indien stammt. All dies fand ich derart bedenklich, dass ich mich im Internet nach einer Alternative umgesehen habe. Und so habe ich die Idee aufgeschnappt, mir aus einem alten Handtuch sowie einem ausrangierten Shirt einfach meine eigenen Kosmetikpads zu nähen. Durch das rauere Handtuch und das glatte, anschmiegsame Shirt haben meine Pads zwei unterschiedliche Seiten: Eine raue Seite (im Bild die weiße Seite) und eine glatte Seite (im Bild die rote Seite). Der klare Vorteil besteht dabei darin, dass meine Pads waschbar sind und somit immer wieder verwendet werden können. Zum Waschen stecke ich meine Pads übrigens in ein Wäschesäckchen.

Schmetterling aus Eierkarton & Chenilledraht

Schmetterling aus Eierkarton & Chenilledraht

Diese tolle Bastelidee habe ich im Internet aufgeschnappt. Hierfür habe ich zunächst einen Eierkarton in Schmetterlingsform zurecht geschnitten. Anschließend hat unser kleiner Sohnemann (2 Jahre und 4 Monate alt) den Schmetterling mit Wasserfarben und Pinsel in den Farben seiner Wahl angemalt. Und nachdem die Farben vollständig getrocknet waren, habe ich bloß noch etwas Chenilledraht drum herum geschnürt, um den Schmetterling fertig zu stellen. Wie man sieht, braucht man zum Basteln keine außergewöhnlichen oder kostspieligen Materialien. Etwas Verpackungsmaterial vom letzten Einkauf reicht vollkommen aus. Das nenne ich mal geupcycelt!

Geschirrtuch mit Handabdrücken

Geschirrtuch mit Handabdrücken 2

Fröhliche Ostern und ein fleißiges Osterhäschen wünsche ich euch! Wir verbringen die Ostertage in meiner Heimat in Thüringen bei meinen Eltern. Gestern haben wir ein großes Osterfeuer besucht und unser kleiner Sohnemann  war ganz stolz, als ein Feuerwehrmann ihn fragte, ob er mal in einem richtigen Feuerwehrauto sitzen möchte, denn dieses wurde aus Sicherheitsgründen in der Nähe des Osterfeuers platziert. Und heute am Ostersonntag haben wir Oma und Opa mit einem kleinen Ostertütchen überrascht, in dem unter anderem ein selbst gestaltetes Geschirrhandtuch zu finden war, auf dem unser Zwerg seine Handabdrücke hinterlassen hat. Diese witzige Idee hatte ich bei Pinterest gefunden. Mit Stoffmalfarbe aufgetragen und mit dem Bügeleisen fixiert sollten die Handabdrücke auch eine 60°C-Wäsche überstehen. Diese Idee wäre sicher auch gut geeignet für alte, ausgewaschene Geschirrhandtücher, die noch funktionstüchtig sind, aber etwas farbliche Auffrischung gut vertragen könnten.

Kleid für Mandarinenkiste

Kleid für Mandarinenkiste

Herbst ist meine allerliebste Jahreszeit. Es ist die Zeit für gemütliche Pullis und dicke Schals, für heißen Kakao und kuschelige Couchdecken, für Kürbissuppe und deftige Eintöpfe, für buntes Herbstlaub und Kastanienmännchen. Und für Mandarinen und zwar kistenweise. Und weil ich die ein oder andere Kiste ganz gerne aufbewahre, um sie in unserer Speisekammer zu deponieren und verschiedenste Dinge darin zu lagern, hatte ich Lust, eine ansprechende Bekleidung dafür zu nähen. Das Schnittmuster dafür samt Anleitung habe ich kostenlos bei Sewunity bekommen. Wie man die Bändel selber herstellen kann, habe ich hier gelernt.

 

Verwendetes Material

  • roter Tischdeckenstoff mit weißen Punkten (für die Vorderseite; abwischbar)
  • weiß-rosafarbener Baumwollstoff (für die Rückseite; auf dem Foto nicht zu sehen)
  • rosafarbene Jerseyreste mit Blumenmuster (für die Bändel)

gefütterte Fäustlinge

gefütterte Fäustlinge 2

Gestern war endlich Frühlingsanfang. Der lange, graue, trübe Winter ist nun endlich vorbei und die zwitschernden Vögel und die liebe Sonne, die sich nun immer öfter blicken lässt, locken uns endlich wieder nach draußen. Ja, ich freue mich wirklich riesig über diese mildere Jahreszeit. Dennoch möchte ich euch heute noch etwas Winterliches zeigen, nämlich diese selbstgenähten Fäustlinge, die ich für mich selbst angefertigt habe. Schweren Herzens musste ich mich nämlich von einem alten Lieblingsshirt trennen, das mir mit seinem grünlich-pastelligen Schmetterlingsmotiv echt gut gefallen hat, das allerdings schon sehr ausgetragen war und mir auch schon länger nicht mehr richtig passte, da es vermutlich in der Wäsche etwas eingegangen ist. Tatsächlich fristete dieses besagte gute Stück schon länger ein Schattendasein in meinem Kleiderschrank und ich konnte mich auch nur deshalb davon verabschieden, weil ich beschloss, es wenigstens noch in Teilen für ein Nähprojekt zu verwenden. Also entschied ich, dass ich daraus Fäustlinge nähen könnte und hier sind sie nun. Gefüttert habe ich die Fäustlinge innen mit grünem Fleece und da ich auf Pastelltöne stehe, aber kein passendes Grün für die Bündchen zur Hand hatte, ich aber auch kein Geld für neuen Bündchenstoff ausgeben wollte (denn sonst wäre es ja kein Upcycling-Projekt!), habe ich für die Handgelenke hellen fliederfarbenen Bündchenstoff verwendet, den ich noch in meinem Repertoire vorrätig hatte. Außerdem habe ich die Bündchen an den Handgelenken etwas länger gelassen, sodass sie fast stulpenartig ausfallen und somit schön warm halten. Beim Nähen habe ich mich – wie schon bei meinen Baby- und Kleinkind-Handschuhen vor einigen Monaten – wieder an der ausführlichen und gut bebilderten (englisch-sprachigen) Nähanleitung von Speckled Owl Studio orientiert. Die Schablone für das Schnittmuster habe ich anhand der Größe meiner Hände plus etwas Nahtzugabe selbst gezeichnet.