Paw Patrol Maulwurfkuchen mit Bananen & Schoko-Sahne

Heute ist für uns ein ganz besonderer Tag, denn heute hat unser kleiner Schatz Geburtstag und ist 3 Jahre alt geworden. Er ist ein wunderbares Kind, wir erfreuen uns jeden einzelnen Tag an ihm und manchmal kann ich gar nicht glauben, dass die Zeit seit der Geburt schon so schnell vergangen ist. Kinder werden so schnell groß (und wir mit ihnen selbst immer älter), sodass man wirklich jede Minute genießen sollte. Und weil ich unserem kleinen Liebling an seinem Ehrentag eine Freude bereiten wollte, habe ich ihm diesen tollen Kuchen gebacken, der mit Bananen und geschlagener Sahne mit knackigen Schokostückchen gefüllt ist. Da unser Sohn schon seit einiger Zeit ein großer Paw Patrol Fan ist, habe ich den Kuchen mit seinem Lieblingscharakter Rubble und dessen Fahrzeug sowie Smarties dekoriert. Ihr könnt euch sicherlich vorstellen, wie begeistert unser kleiner Sonnenschein war. 🙂

Wer keine Bananen mag, kann natürlich auch anderes Obst verwenden. Die Idee für die Kuchendeko habe ich bei Pinterest aufgeschnappt, das Kuchenrezept selbst stammt allerdings von Chefkoch.

 

Zutaten (für 1 Kuchen mit 26 cm Durchmesser)

  • 100 g Zucker
  • 150 g Weizenmehl
  • 30 g Kakaopulver
  • 1 gehäufter TL Backpulver
  • 100 g weiche Butter
  • 2 Eier
  • 80 ml Milch
  • 3-4 Bananen
  • 1/2 Zitrone, davon etwas Saft
  • 60 g Schokolade
  • 400 ml Schlagsahne
  • 1 EL Zucker

 

Zubereitung 

Für den Rührteig Zucker, Mehl, Kakaopulver, Backpulver, Butter, Eier und Milch miteinander vermischen und zu einem glatten Teig verarbeiten. Den Teig in die mit einer Lage Backpapier ausgelegte und leicht eingefettete Springform füllen und im vorgeheizten Backofen bei 175°C Ober-/Unterhitze für etwa 25 Minuten backen (Stäbchen-Probe machen). Dann den Kuchen aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen.

Nun mit einem scharfen, langen Messer den „Deckel“ des Kuchens sehr dünn abschneiden und mit einem Löffel den Kuchen wenige Millimeter tief aushöhlen; dabei einen Rand von etwa 2 cm stehen lassen. Den abgenommenen „Deckel“ sowie die mit dem Löffel ausgehöhlten Teigreste mit den Fingern fein zerbröseln und beiseite stellen.

Bananen jeweils schälen und der Länge nach halbieren, anschließend mit etwas Zitronensaft beträufeln. Die Bananen mit der glatten Seite nach unten auf dem Kuchenboden verteilen; dabei, wenn nötig, die Bananen zerteilen.

Schokolade hacken. Schlagsahne sehr steif schlagen, dann die gehackte Schokolade sowie den Zucker unterrühren. Nun die Schokoladen-Sahne gleichmäßig und kuppelartig auf den Bananen verteilen. Zum Schluss die zuvor beiseite gestellten Teigbrösel gleichmäßig auf der Sahne verteilen und leicht andrücken.

Den Kuchen für mindestens 2 Stunden in den Kühlschrank stellen, bevor er serviert wird.

Schoko-Salami (kalter Hund)

Schoko-Salami (kalter Hund)

Zum diesjährigen Vatertag hatte ich eine originelle Geschenkidee für meinen Papa gesucht und weil er Salami mag, hat mich diese „falsche Salami“ von Kinder, kommt essen! auf Anhieb angesprochen. Die Herstellung ist simpel und das Ergebnis sieht toll aus. Einzig die Tatsache, dass sich die Salami aufgrund des Kokosfetts etwas fettig anfässt, lässt mich einen Zufriedenheitspunkt abziehen.

 

Zutaten (für 1 Salami)

  • 125 g Kokosfett
  • 1 Ei
  • 70 g Puderzucker + noch etwas mehr zum Bestreuen
  • 25 g Backkakao
  • 3/4 Packung Butterkekse (etwa 150 g)

 

Zubereitung

Kokosfett erwärmen und schmelzen lassen (nicht kochen!), dann etwas abkühlen lassen. Ei, 70 g Puderzucker und Backkakao mit dem Handrührgerät schaumig schlagen, dann das Kokosfett hinzugeben. Butterkekse zerbröseln und ebenfalls untermischen. Die Masse auf Aluminiumfolie geben und zu einer festen Rolle zusammenrollen; anschließend für etwa 2 Stunden in den Kühlschrank legen. Vor dem Servieren oder Verschenken die Aluminiumfolie entfernen und die „Salami“ noch mit etwas Puderzucker bestreuen.

Birnen-Kürbis-Konfitüre mit Vanille & Marzipan

Birnen-Kürbis-Konfitüre mit Vanille & Marzipan

Als ich letztens mal wieder „das Perfekte Dinner“ eingeschaltet hatte, wurde ich darüber aufgeklärt, dass der Kürbis botanisch betrachtet sowohl dem Obst als auch dem Gemüse zuzuordnen ist und daher eigentlich ein Fruchtgemüse ist. Daher sollte man meinen, dass die Idee, Kürbis für eine Konfitüre zu verarbeiten, gar nicht so abwegig sein sollte, auch wenn ich so etwas bisher noch nie gegessen habe. Im Internet konnte ich mich schließlich davon überzeugen, dass schon unsagbar viele Foodblogger vor mir tatsächlich Kürbiskonfitüre zubereitet haben, häufig in Kombination mit Apfel oder Birne und meist abgeschmeckt mit weihnachtlichen Gewürzen wie Zimt, Gewürznelken oder auch Ingwer. Passend zum ersten Advent habe nun auch ich mich herangewagt und mir meine ganz eigene Kreation einer Kürbiskonfitüre ausgedacht. Und ich muss sagen, dass ich absolut begeistert bin, denn diese Konfitüre schmeckt so lecker, dass sie geradezu süchtig macht. Ein Traum! Für uns habe ich ein großes 500-ml-Glas davon abgefüllt. Den Rest der Konfitüre habe ich auf kleine, dekorative Einmachgläschen aufgeteilt, um sie an Familie und Freunde zu verschenken.

 

Zutaten (für ca. 1,1 kg Konfitüre)

  • 15 g Butter
  • 1 Hokkaido-Kürbis (ca. 800 g)
  • 500 g Birnen
  • 1 Orange
  • 85 g Marzipan-Rohmasse
  • 1 Vanilleschote
  • 1 Packung Gelierzucker 2:1 (500 g)
  • 1 TL Lebkuchengewürz

 

Zubereitung

Den Kürbis vierteln und die Kerne entfernen, dann das Kürbisfleisch in kleine Würfel schneiden (bei mir blieben knapp 600 g reines Kürbisfleisch übrig). Die Butter in einem hohen Topf zerlassen, das Kürbisfleisch hineingeben und anschwitzen. In der Zwischenzeit die Birnen klein schneiden und hinzufügen. Die Orange auspressen und den Saft angießen. Die Marzipan-Rohmasse in sehr feine Würfel schneiden und ebenfalls hinzufügen. Die Vanilleschote aufschlitzen, das Mark herauskratzen und sowohl die aufgeschlitzte Schote als auch das herausgekratzte Mark hinzugeben. Nun das Ganze aufkochen und anschließend mit Deckel zugedeckt auf kleiner Flamme köcheln lassen, bis der Kürbis gar ist. Die ausgekratzte Vanilleschote entfernen, dann alles pürieren und durch ein Sieb streichen.

Die passierte Fruchtmasse zurück in den Topf geben und den Gelierzucker und das Lebkuchengewürz hinzufügen. Alles nochmal aufkochen und zugedeckt 5 Minuten sprudelnd kochen lassen. Mithilfe der Gelierprobe testen, ob die Konfitüre fertig ist: Dazu einfach einen kleinen Teller für wenige Minuten ins Gefrierfach legen, diesen herausholen und etwas von der Konfitüre auf den kalten Teller geben. Wenn die Konfitüre schnell fest wird und nicht mehr verläuft, dann ist die Konfitüre fertig.