Kohlrabi-Möhrensuppe mit Hackfleisch

Diese leckere Low-Carb-Suppe, die ich bei Bild der Frau entdeckt hatte, hat es inzwischen schon öfter bei uns gegeben, da ich es allerdings bislang versäumt hatte, ein gescheites Foto davon zu machen, hatte ich sie bislang noch nicht verbloggen können. Zum gestrigen Abendessen hat es sie nun endlich mal wieder bei uns gegeben, sodass ich das nun nachholen kann. Anders als im Originalrezept vorgesehen, habe ich allerdings einen Teil der Suppe püriert und den anderen Teil als Einlage gelassen. Eine wirklich unglaublich leckere, schmackhafte Suppe!

 

Zutaten (für 4 Personen)

  • 500 g gemischtes Hackfleisch
  • 1 Ei
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • 1 TL Paprikapulver edelsüß
  • 1/2 TL Kreuzkümmel
  • etwas Bratöl
  • 1 Schalotte
  • 2 sehr große Kohlrabis
  • 4 Möhren
  • 1 l Gemüsebrühe
  • 4 Frühlingszwiebeln
  • 200 ml Schlagsahne
  • 3-4 EL Frischkäse

 

Zubereitung

Hackfleisch mit Ei, Salz, Pfeffer, Paprikapulver und Kreuzkümmel vermischen und verkneten, die Hackmasse in einer Pfanne mit etwas erhitztem Bratöl krümelig anbraten, dann aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen.

Schalotte fein hacken, Kohlrabis und Möhren klein schneiden, Frühlingszwiebel in Ringe schneiden. Etwas Bratöl in einem großen Topf erhitzen, dann Schalotte, Kohlrabis und Möhren hinzufügen und anbraten. Mit Gemüsebrühe ablöschen, aufkochen und bei niedriger bis mittlerer Hitze köcheln lassen; wenn Kohlrabi und Möhren fast gar sind, die Frühlingszwiebeln hinzufügen und mitgaren. Nun etwa 1/3 des Gemüses mit einer Schaumkelle aus der Suppe schöpfen und als Einlage beiseite stellen, dann den Rest der Suppe sorgfältig pürieren. Schlagsahne angießen und die Suppe noch kurz weiterköcheln lassen. Dann die Suppe vom Herd nehmen, etwas abkühlen lassen, etwa eine Kelle vom zuvor beiseite gestellten Hackfleisch aufheben, den Rest zur Suppe hinzufügen und anschließend den Frischkäse einrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Suppe zusammen mit der abgenommenen Kelle Hackfleisch sowie der zuvor beiseite gestellten Gemüseeinlage garnieren und servieren.

gebratener Blumenkohl-Reis mit Erbsen & Möhren

Auf der Suche nach einer kalorienarmen Beilage bin ich in zahlreichen Internetbeiträgen auf diesen „falschen Reis“ aufmerksam geworden. Das ist geschredderter Blumenkohl, der optisch wie Reis anmutet und der mit beliebigen Zutaten verfeinert werden kann; in meinem Fall habe ich mich für Erbsen und Möhren entschieden. Wer mag, kann das Ganze auch noch etwas schärflich abschmecken mit Sriracha, doch darauf habe ich verzichtet, weil bei uns ein Dreijähriger mitisst. Dazu können je nach Lust und Laune Fleisch, Fisch oder auch marinierter Tofu serviert werden.

 

Zutaten (für 6 Personen)

  • 1/2 Kopf Blumenkohl
  • etwas Olivenöl
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Schalotte
  • 2 große Möhren
  • 200 g Erbsen (TK)
  • etwas Sojasoße
  • evtl. etwas Sriracha (Chilisoße)
  • 2-3 Eier

 

Zubereitung

Blumenkohl in grobe Röschen zerteilen, dann klein mixen, bis der Blumenkohl eine reisähnliche Konsistenz hat. Den zerschredderten Blumenkohl in eine große Salatschüssel füllen.

Knoblauch und Schalotte fein hacken. Möhren klein schneiden. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, dann Knoblauch, Schalotte und Möhren hinzufügen und anschwitzen. Wenn die Möhren fast gar sind, die Erbsen hinzufügen und ebenfalls mitgaren. Blumenkohl hinzufügen und das Ganze mit Sojasoße und – für alle, die es etwas schärfer mögen – evtl. mit etwas Sriracha abschmecken. Eier hineinschlagen, gleichmäßig mit dem Kochlöffel einrühren und für wenige Minuten stocken lassen. Das Ganze zum geschredderten Blumenkohl in die Salatschüssel geben und nach Wunsch nochmal mit Sojasoße abschmecken.

Geflügelsalat

Seit ich meinen Mann kenne, kenne ich auch seine Vorliebe für Geflügelsalat und so ist es mittlerweile gekommen, dass wir bereits so ziemlich jeden handelsüblichen Geflügelsalat aus Discountern und Supermärkten durchprobiert haben. So richtig zufriedenstellend sind diese allerdings bisher nie gewesen, vor allem deshalb nicht, weil die unendlich lang erscheinenden Zutatenlisten mich bisher immer eher skeptisch zurückließen. Daher war ich nun höchst motiviert, Geflügelsalat einmal selber herzustellen und zu testen, ob wir nicht auch mit einer überschaubaren und nachvollziehbaren Zutatenliste ein leckeres Ergebnis erzielen können. Und was soll ich sagen: Mission completed. Nicht nur mein Mann, der Geflügelsalat-Experte, war begeistert! Der Salat schmeckt frisch und hat die perfekte Balance zwischen herzhaft und fruchtig.

 

Zutaten (für 4 Personen)

  • 350 g Hähnchenbrustfilets
  • 8 Stangen weißer Bio-Spargel
  • 1/3 Ananas
  • 2 Hände voll Mandarinen (Dose) + ein paar EL aufgefangenen Mandarinensaft
  • etwa 6 EL Naturjoghurt
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • ein paar Stängel Petersilie

 

Zubereitung

Hähnchenbrustfilets in mundgerechte Stücke schneiden und in kochendem, leicht gesalzenem Wasser kurz kochen, bis das Fleisch gar und noch schön zart ist; dann auf Küchenkrepp abtropfen lassen. Den Spargel ebenfalls in mundgerechte Stücke schneiden und in einem Topf mit etwas Salz, Zucker und Essig gar kochen, dann ebenfalls auf Küchenkrepp abtropfen lassen. Beides in eine Salatschüssel füllen. Ananas klein schneiden und zusammen mit den Mandarinen zum Fleisch und zum Spargel in die Salatschüssel geben. Mit Naturjoghurt vermischen und mit etwas vom zuvor aufgefangenen Mandarinensaft sowie Salz und Pfeffer abschmecken. Zum Schluss noch die Petersilienblättchen fein hacken und untermischen.

Rohkost-Salat mit Möhren & Apfel

Rohkost-Salat mit Möhren & Apfel

Gestern Abend, als ich mal wieder unzufrieden durch das abendliche Fernsehprogramm zappte und mich – wie so häufig – wirklich überhaupt gar nichts ansprach, bin ich schließlich verzweifelt in der ARD-Mediathek gelandet, wo ich mir dann eine sehr interessante Dokumentation zum Thema „Vegetarische Ernährung“ angesehen habe. Dies hat mich sehr inspiriert und brachte mich zu dem Gedanken, doch auch in Zukunft wieder mehr fleischlose Kost auf unseren Tisch zu bringen. So auch heute Abend, als es bei uns diesen leckeren Fitness-Salat gab, den ich bei Top Rezepte entdeckt hatte. Anders als im Originalrezept habe ich allerdings noch Fenchel, Petersilienwurzel und frisch gehackte Petersilie hinzugefügt. Der Salat schmeckt richtig frisch und leicht fruchtig und er ist auch schön saftig. Wer mag, kann den Salat auch etwas grober raspeln.

 

Zutaten (für 5-6 Personen)

  • 5 Möhren
  • 2 süße Äpfel
  • 1 Fenchelknolle
  • 1/4 Knolle Sellerie
  • 1/2 Petersilienwurzel
  • 200 g Naturjoghurt
  • 1 EL Olivenöl
  • eine kleine Knoblauchzehe
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • ein paar Stängel Petersilie

 

Zubereitung (im Thermomix TM 21)

Möhren, Äpfel (entkernt), Fenchel, Knollensellerie und Petersilienwurzel jeweils in grobe Stücke schneiden, in den Mixtopf füllen und auf höchster Stufe klein häckseln; dabei mit dem Spatel ordentlich umrühren, damit alles gleichmäßig zerhäckselt wird. Dann alles in eine Salatschüssel umfüllen, Naturjoghurt und Olivenöl hinzufügen, eine kleine (!) Knoblauchzehe dazupressen (hier lieber sparsam mit Knoblauch umgehen, sonst schmeckt der Salat schnell zu knoblauchlastig) und das Ganze mit Salz und Pfeffer abschmecken. Zum Schluss die Petersilie hacken und untermischen.

Gemischter Salat mit Erdbeeren, Avocado, Ziegenkäse & Honig-Pinienkernen

Gemischter Salat mit Erdbeeren, Avocado, Ziegenkäse und Honig-Pinienkernen

In der Vergangenheit war ich nie ein großer Salatesser, da ich die meisten Salate immer ziemlich fad und geschmacklos fand und nur selten mal einer dabei war, der mich wirklich umgehauen hat. Damit ein Salat mir wirklich schmeckt, brauche ich dabei immer etwas Besonderes, z.B. ein bisschen Frucht, eine knackige Textur, wohlduftende Aromen durch frische Kräuter, ein bisschen Säure und satt soll er machen. Dieser tolle Salat, den ich für unser heutiges Abendessen zubereitet habe, vereint all diese Eigenschaften und überzeugt mich davon, dass aus mir doch noch ein kleiner Salatliebhaber werden könnte. Den müsst ihr wirklich probieren. Er schmeckt himmlich!

 

Zutaten (für 4 Personen)

  • 125 g Baby-Spinat
  • 1 Mini-Romana-Salatkopf
  • 2 reife Avocados
  • 1-2 EL Zitronensaft
  • 500 g Erdbeeren
  • 300 g Ziegenfrischkäserolle
  • 50 g Pinienkerne
  • 3 EL Honig
  • 1 Bund Dill
  • 3 EL helle Balsamico-Creme
  • 4 EL Rapsöl
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer

 

Zubereitung

Baby-Spinat und Romana-Salat in Stücke zupfen. Das Avocadofleisch aus der Schale lösen, würfeln und mit etwas Zitronensaft beträufeln. Erdbeeren und Ziegenfrischkäse ebenfalls in Würfel schneiden. Pinienkerne in einer kleinen Pfanne ohne Fett anrösten, dann mit dem Honig vermischen. Dill hacken.

Nun Baby-Spinat, Romana-Salat, Avocado, die Hälfte der Erdbeeren, Ziegenfrischkäse, Honig-Pinienkerne und Dill in eine große Salatschüssel füllen. Für das Dressing die übrige Hälfte der Erdbeeren pürieren, mit der Balsamico-Creme und dem Rapsöl verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Das Dressing über den Salat geben und alles gut durchmischen.

Wochenmarkt-Salat

Wochenmarkt-Salat

Nach der langen Regenperiode ist hier seit gestern endlich der Sommer eingetrudelt und hat uns wunderbar warme Temperaturen mitgebracht. Das habe ich gestern Vormittag gleich ausgenutzt, indem ich unseren kleinen Mann in meinen Bondolino gepackt habe und wir bei Sonnenschein und angenehmer Seebrise den Überlinger Wochenmarkt besucht haben. Mit reichlich frischem Gemüse im Gepäck ging es dann wieder nach Hause, wo dieser leckere Salat entstanden ist. Er schmeckt herrlich frisch und überzeugte mich mal wieder auf’s Neue davon, dass das Gemüse auf dem Wochenmarkt absolut seinen Preis Wert ist, da es das Gemüse aus Discounter und Supermarkt geschmacklich um Welten übertrifft!

 

Zutaten (für 4 Personen)

  • 5-6 Hände voll Pflücksalat
  • 300 g Mini-Tomaten
  • 1 Salatgurke
  • 2 reife Avocados
  • 60 g Bünderfleisch in hauchdünnen Scheiben (alternativ 8 Scheiben Bacon)
  • 1 EL + 4 EL Rapsöl
  • 2 EL helle Balsamico-Creme
  • 1 TL Senf
  • ein paar Spritzer Zitronensaft
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer

 

Zubereitung 

Den Pflücksalat klein zupfen, die Tomaten je nach Größe halbieren oder vierteln, die Gurke und das Avocado-Fruchtfleisch würfeln. Alles in eine große Schüssel füllen.

1 EL Rapsöl in einer großen, flachen Pfanne erhitzen und das Bündnerfleisch darin knusprig anbraten, dann aus der Pfanne nehmen und auf Küchenpapier abtropfen lassen. Anschließend das Bündnerfleisch klein schneiden und zum Gemüse in die Schüssel geben.

Für das Dressing 4 EL Rapsöl mit 2 EL Balsamico-Creme, Senf, Zitronensaft, Salz und Pfeffer verrühren und über den Salat geben. Alles gut durchmischen und eventuell nochmal mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Schweinefleisch süß-sauer

Schweinefleisch süß-sauer

Dieses tolle Fleischgericht habe ich einer Zeitschrift entnommen. Ein ausgewogenes Verhältnis zwischen fruchtig-süß und sauer macht das Essen zu einer echten Geschmacksbombe. Hier würden auch frische Kräuter noch gut hineinpassen. Wirklich sehr lecker!

 

Zutaten (für 3 Personen)

  • 500 g Schweineschnitzel
  • 4 EL Sojasoße + 1/2 TL Salz + 1/2 TL Zucker
  • schwarzer Pfeffer
  • 1 gehäufter EL Mehl + 1 TL Speisestärke
  • Olivenöl
  • Salz
  • 3 Paprikaschoten (bunt)
  • 2 große Möhren
  • 1 rote Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 EL Tomatenmark
  • 500 ml Gemüsebouillon + 1 gehäufter EL Speisestärke
  • 1 Dose Ananas (gezuckert + gewürfelt; 340 g Abtropfgewicht) + den aufgefangenen Saft
  • etwas Apfelessig
  • etwas Zucker

 

Zubereitung

Schweinefleisch in Würfel schneiden, mit 4 EL Sojasoße, 1/2 TL Salz, 1/2 TL Zucker und etwas schwarzem Pfeffer in eine Schüssel füllen, gut durchmischen und für 2 h im Kühlschrank marinieren lassen. Anschließend mit 1 gehäuften EL Mehl und 1 TL Speisestärke vermischen, etwas Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen und das Fleisch darin für ca. 8 Minuten rundherum goldbraun anbraten. Dann das Fleisch aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen.

Paprika und Möhren in Streifen schneiden, ins Bratfett geben und anbraten. Zwiebel und Knoblauch hacken. Zwiebel, Knoblauch und Tomatenmark dazugeben und kurz mitbraten. Mit Gemüsebouillon ablöschen, 1 gehäuften EL Speisestärke mit etwas kaltem Wasser glatt rühren und hinzufügen und das Ganze aufkochen lassen. Dann bei milder Hitze weiterköcheln lassen, bis die Soße sämig wird. Das Fleisch wieder dazugeben. Abgetropfte Ananaswürfel hinzugeben. Mit Apfelessig, Salz, Pfeffer sowie dem zuvor aufgefangenen Ananassaft und/oder etwas Zucker abschmecken.

 

Inspiriert von 

Zeitschrift „Lisa“, Ausgabe Nr. 2/2016 (06.01.2016), S. 42, „Schweinefleisch süßsauer mit Gemüse und Ananas“.

grüner Spargel mit Erdbeer-Salsa

grüner Spargel mit Erdbeer-Salsa

Gerade erst hat die Spargelzeit wieder begonnen und da ich besonders die grünen Stangen sehr gerne mag, hab ich beim letzten Lebensmitteleinkauf auch gleich zugeschlagen und ein Päckchen davon mitgenommen. Auf der Suche nach einem passenden Rezept habe ich mich dann für diese Variante entschieden, bei der zum Spargel eine lecker-fruchtige Erdbeer-Salsa gereicht wird. Dazu gab es bei uns gegrillten Fisch.

 

Zutaten (für 2 Personen)

  • 500 g grüner Spargel
  • Salz
  • Olivenöl
  • 500 g Erdbeeren
  • 1 kleine rote Zwiebel
  • 1 Topf Basilikum
  • dunkler Balsamico-Essig
  • schwarzer Pfeffer
  • Zucker

 

Zubereitung

Vom Spargel die holzigen Enden abschneiden und den Spargel anschließend in Salzwasser für etwa 2 Minuten kochen, dann abgießen und mit kaltem Wasser abschrecken. Die Spargelstangen der Länge nach halbieren und mit Olivenöl marinieren.

Die Erdbeeren würfeln, die Zwiebel und den Basilikum hacken. Alles in eine Schüssel füllen und mit dunklem Balsamico-Essig sowie Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken.

Den Spargel mit der Erdbeer-Salsa anrichten.

 

Inspiriert von

Gratis Kundenmagazin „Rewe Frisch und Gut“, Ausgabe Nr. 02/2016, S. 6, „Grüner Spargel mit Erdbeer-Salsa“.

Erbsen-Koriander-Suppe

Erbsen-Koriander-Suppe

Der Kleine liegt im Bett, die Wohnung ist geputzt, die Wäsche gemacht und die Geschirrspülmaschine ausgeräumt. Was liegt da näher, als den Abend gemütlich auf dem Sofa ausklingen zu lassen? Mit einer Fruchtschorle, einer Zeitschrift und mit dieser köstlichen Suppe, die ich bei Lecker gefunden habe. Die Suppe schmeckt herrlich frisch, der Erbsengeschmack kommt gut heraus und der Aufwand ist minimal. Dazu gab es ein paar Scheiben Dinkelvollkornbrot.

 

Zutaten (für 2 Personen)

  • 2 Schalotten
  • Olivenöl
  • 500 g Erbsen (TK)
  • (5 EL Weißwein)
  • 500 ml Hühnerbouillon
  • 150 ml Schlagsahne
  • 1 Topf Koriander
  • 2 EL Crème Frâiche
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • Zucker
  • etwas Zitronensaft

 

Zubereitung 

Schalotten und Koriander jeweils separat fein hacken. Olivenöl in einem Topf erhitzen, Schalotten dazugeben und anbraten, dann 350 g Erbsen dazugeben und kurz mitbraten. (Wer mag, löscht an dieser Stelle zunächst mit Weißwein ab, bevor die Hühnerbouillon dazukommt). Mit Hühnerbouillon ablöschen, aufkochen und bei mittlerer Hitze für ein paar Minuten köcheln lassen. Schlagsahne und Koriander hinzufügen, noch kurz weiterköcheln lassen, anschließend die Suppe pürieren und durch ein Sieb streichen. Nun die übrigen 150 g Erbsen sowie Crème Frâiche dazugeben, die Suppe unter Rühren für ein paar Minuten erwärmen (nicht kochen!), bis die Erbsen gar sind und das Ganze mit Salz, Pfeffer, Zucker und Zitronensaft abschmecken.

Soljanka

Soljanka

Mein Freund und ich, wir sind beide in Ostdeutschland geboren und aufgewachsen und daher kennen und lieben wir Soljanka, die in unseren beiden Familien früher häufig zubereitet wurde. Dabei handelt es sich um einen säuerlich-pikanten Eintopf, der ursprünglich aus Russland stammt und sich zu DDR-Zeiten großer Beliebtheit erfreut hat. Trotz der Wende und damit einhergehender neuer West-Spezialitäten wie Döner oder Pizza hat die Soljanka überlebt und wird noch heute in vielen ostdeutschen Restaurants angeboten. Und um seit langem mal wieder in diesen vertrauten Kindheitserinnerungen zu schwelgen, musste es daher gestern Abend eine leckere Soljanka bei uns geben. Das Rezept dafür hatte ich bei Chefkoch gefunden. Statt mit Fleisch bzw. Wurst kann die Soljanka alternativ auch mit Fisch oder Pilzen zubereitet werden. Angerichtet wird das Ganze dann mit einem Klecks Saurer Sahne oder Crème Frâiche. Schmeckt einfach wunderbar!

 

Zutaten (für 5-6 Personen)

  • 900 g Wurstreste (z.B. gewürfelter Rohschinken, Kaminwurz, Geflügel-Fleischwurst, Geflügel-Wiener)
  • 5 Zwiebeln
  • 4 bunte Paprikaschoten
  • 150 g Tomatenmark
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 Hände voll Gewürzgurken + etwas Gurkensud (Glas)
  • 1,5 l Gemüsebrühe
  • 1 Lorbeerblatt
  • etwas Kümmel, gemahlen
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • 1/2 Bund Petersilie
  • 1 Becher (200 g) Crème Frâiche

 

Zubereitung

Wurstreste klein schneiden. Zwiebeln und Knoblauch separat hacken. Paprika und Gewürzgurken separat in Stücke schneiden. Petersilie hacken.

Wurstreste in einem großen Topf anbraten, dann die Zwiebeln dazugeben und glasig schwitzen. Falls es ansetzen sollte, einfach etwas Wasser dazugießen. Dann Paprika, Tomatenmark und Knoblauch hinzufügen und mitbraten. Gewürzgurken und etwas Gurkensud hinzugeben. Anschließend die Gemüsebrühe angießen, das Lorbeerblatt und den Kümmel dazugeben, alles aufkochen und bei niedriger bis mittlerer Hitze für 20 Minuten leicht köcheln lassen. Zum Schluss die Petersilie untermischen und mit Salz und schwarzem Pfeffer abschmecken. Vor dem Servieren das Lorbeerblatt entfernen. Mit Crème Frâiche anrichten.