Kartoffel-Gurken-Salat mit Kresse

Habe ich schon mal erwähnt, dass ich ein echter Kartoffeljunkie bin? Egal ob Kartoffelbrei, Kartoffelspalten, Pommes, Kroketten, Kartoffelrösties, Kartoffelsalat oder Kartoffelgratin, tatsächlich könnte ich mich fast täglich von dieser leckeren Knolle ernähren, ohne dass ich sie je satt hätte. Und heute war mal wieder so ein Tag, an dem ich besonders große Lust darauf hatte, daher habe ich uns zum Abendessen diesen herrlichen Kartoffelsalat zubereitet. Da er uns so lecker geschmeckt hat, haben wir ihn im Nu aufgegessen.

 

Zutaten (für 4 Personen)

  • 1 kg Kartoffeln
  • Salz
  • 1 Salatgurke
  • 300 g Naturjoghurt
  • 1/2 Zitrone, davon etwas Saft
  • 2 TL flüssiger Honig
  • schwarzer Pfeffer
  • etwas rote und grüne Kresse

 

Zubereitung

Kartoffeln schälen und in mundgerechte Stücke schneiden, dann in Salzwasser gar kochen, abseihen und abkühlen lassen. Gurke der Länge nach halbieren, mit einem Teelöffel die Kerne herauskratzen und die Gurke klein schneiden. Kartoffeln und Gurke in eine Salatschüssel füllen. Naturjoghurt, Zitronensaft und Honig dazugeben, alles gut durchmischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Zum Schluss die Kresse hinzufügen.

 

Inspiriert von

Aldi Süd

Geflügelsalat

Seit ich meinen Mann kenne, kenne ich auch seine Vorliebe für Geflügelsalat und so ist es mittlerweile gekommen, dass wir bereits so ziemlich jeden handelsüblichen Geflügelsalat aus Discountern und Supermärkten durchprobiert haben. So richtig zufriedenstellend sind diese allerdings bisher nie gewesen, vor allem deshalb nicht, weil die unendlich lang erscheinenden Zutatenlisten mich bisher immer eher skeptisch zurückließen. Daher war ich nun höchst motiviert, Geflügelsalat einmal selber herzustellen und zu testen, ob wir nicht auch mit einer überschaubaren und nachvollziehbaren Zutatenliste ein leckeres Ergebnis erzielen können. Und was soll ich sagen: Mission completed. Nicht nur mein Mann, der Geflügelsalat-Experte, war begeistert! Der Salat schmeckt frisch und hat die perfekte Balance zwischen herzhaft und fruchtig.

 

Zutaten (für 4 Personen)

  • 350 g Hähnchenbrustfilets
  • 8 Stangen weißer Bio-Spargel
  • 1/3 Ananas
  • 2 Hände voll Mandarinen (Dose) + ein paar EL aufgefangenen Mandarinensaft
  • etwa 6 EL Naturjoghurt
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • ein paar Stängel Petersilie

 

Zubereitung

Hähnchenbrustfilets in mundgerechte Stücke schneiden und in kochendem, leicht gesalzenem Wasser kurz kochen, bis das Fleisch gar und noch schön zart ist; dann auf Küchenkrepp abtropfen lassen. Den Spargel ebenfalls in mundgerechte Stücke schneiden und in einem Topf mit etwas Salz, Zucker und Essig gar kochen, dann ebenfalls auf Küchenkrepp abtropfen lassen. Beides in eine Salatschüssel füllen. Ananas klein schneiden und zusammen mit den Mandarinen zum Fleisch und zum Spargel in die Salatschüssel geben. Mit Naturjoghurt vermischen und mit etwas vom zuvor aufgefangenen Mandarinensaft sowie Salz und Pfeffer abschmecken. Zum Schluss noch die Petersilienblättchen fein hacken und untermischen.

lauwarmer Couscous-Salat mit grünen Bohnen, Nordseekrabben, Feta & Granatapfelkernen

Die Hitze macht uns derzeitig echt zu schaffen. In den letzten Tagen hat das Thermometer hier wiederholt 37°C erreicht, was deutlich über meiner Wohlfühlgrenze liegt. Nicht mal in den Nächten kühlt es draußen auf eine halbwegs erträgliche Temperatur ab, sodass man auch nicht vernünftig schlafen kann. Und auch am Hungergefühl macht sich die Hitze bemerkbar, denn vor allem abends hat zur Zeit bei uns keiner so richtig viel Hunger. Deshalb wollte ich heute etwas Leichtes machen und habe ein bisschen mit den Resten herumexperimentiert, die unser Kühlschrank gerade so hergegeben hat. Herausgekommen ist ein sehr interessanter, frischer und würzig-fruchtiger Salat, der uns sehr gut geschmeckt hat. Für das nächste Mal könnte ich mir auch noch Erbsen gut darin vorstellen. Dazu haben wir knusprig gebratenen und mit etwas braunem Zucker karamellisierten Lachs gegessen.

 

Zutaten (für 3-4 Personen)

  • 120 g Couscous
  • 250 ml nur leicht gewürzte Gemüsebrühe
  • 200 g Prinzessbohnen
  • 80 g Nordseekrabben
  • 100 g Feta, zerkrümelt
  • 80 g Granatapfelkerne
  • schwarzer Pfeffer
  • evtl. etwas Zucker

 

Zubereitung

Couscous in einen Topf geben, Gemüsebrühe aufkochen, den Couscous damit übergießen, alles gut verrühren und für einige Minuten quellen lassen.

Von den Prinzessbohnen jeweils die Enden abtrennen und anschließend die Bohnen halbieren, dann in leicht gesalzenem Wasser gar kochen, abseihen und gut abtropfen lassen.

Couscous mit den Prinzessbohnen, den Nordseekrabben, dem zerkrümelten Feta sowie den Granatapfelkernen vermischen. Nach Belieben mit Pfeffer und etwas Zucker abschmecken.

Nudeln mit DDR-Tomatensoße

Heute habe ich zwar ein eher ungesundes, dafür aber ein für mich mit vielen angenehmen Kindheitserinnerungen verknüpftes Gericht für euch. Jeder, der in der DDR geboren bzw. aufgewachsen ist, wird die „rote Soße“ kennen, die es damals in jeder Schulspeisung gegeben hat und die sogar heute noch als ein Klassiker aus DDR-Zeiten bekannt ist. Ich war zwar selbst erst vier Jahre alt, als Deutschland geeint wurde, doch selbst während meiner Schulzeit im Osten war diese Soße noch häufig vorzufinden und ich habe sie geliebt. Darum darf diese leckere Ossi-Soße natürlich nicht auf meinem Blog fehlen.

 

Zutaten (für 4 Personen)

  • 400 g Nudeln, z.B. Penne
  • Salz
  • etwas Pflanzencreme
  • 2 rote Zwiebeln
  • 300 g Wurstreste (z.B. Jagdwurst, Geflügel-Mortadella)
  • 1-2 EL Mehl
  • 600 ml Wasser
  • 1 Tasse (ca. 200 ml) Tomatenketchup (kein Gewürzketchup)
  • schwarzer Pfeffer
  • etwas Zucker

 

Zubereitung

Nudeln in reichlich gesalzenem Wasser al dente kochen, dann in einem Sieb abseihen und abtropfen lassen.

Gleichzeitig die Zwiebeln und die Wurstreste klein schneiden und in einer Pfanne mit etwas erhitzter Pflanzencreme etwa 10 Minuten lang unter regelmäßigem Wenden kross anbraten. Dann Mehl darüber stäuben und unter Rühren anschwitzen, anschließend mit Wasser und Tomatenketchup ablöschen und unter ständigem Rühren aufkochen, sodass keine Klümpchen entstehen und die Soße bindet. Mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken.

Fusilli mit Erbsensoße

Heute habe ich wieder ein schnelles Kindergericht für euch, nämlich diese leckeren vegetarischen Fusilli in cremiger Erbsensoße. Bei uns gibt es häufiger Erbsen, weil die besonders unser kleiner Sohn sehr gerne isst; daher kam ich auf die Idee, eine einfache Erbsensoße zuzubereiten. Bei den dafür verwendeten Fusilli handelt es sich hier eigentlich um Rote-Linsen-Fusilli, die im ungekochten Zustand eine rote Farbe aufweisen, doch wie ihr auf meinem Foto erkennen könnt, ist nach dem Kochvorgang leider nichts mehr von der schönen roten Farbe übrig. Nun ja, das tut dem Geschmack selbstverständlich keinen Abbruch, wäre aber wohl schick für’s Auge gewesen. Wer mag, kann die Nudeln noch mit etwas geriebenem Käse bestreuen.

 

Zutaten (für 3 Personen)

  • 250 g Fusilli (z.B. Rote-Linsen-Fusilli)
  • Salz
  • 250 g Erbsen
  • 100 ml Kochsahne
  • etwas schwarzer Pfeffer
  • etwas Zucker

 

Zubereitung

Fusilli in Salzwasser gar kochen, dann abseihen und dabei 1/2 Tasse (ca. 100 ml) vom Nudelkochwasser auffangen. Erbsen in einem separaten Topf mit etwas Wasser gar kochen, dann abseihen. 1 Kelle voll Erbsen abnehmen und beiseite stellen, die restlichen Erbsen zusammen mit der Kochsahne und dem zuvor aufgefangenen Nudelkochwasser zurück in den Kochtopf geben, fein pürieren und aufkochen. Mit Salz sowie etwas Pfeffer und Zucker abschmecken. Die Erbsensoße mit den Fusilli vermischen und die zuvor beiseite gestellten (ganzen) Erbsen unterheben.

grüner Salat mit Möhrenraspeln

Als ich vor einiger Zeit in der „Sendung mit dem Elefanten“ (Folge 307) den Ausschnitt von der kleinen Hanna gesehen habe, die es liebt, grünen Kraussalat mit Möhrenraspeln zu essen, hat mich das dazu inspiriert, auch für unseren kleinen Sohnemann mehr Salat aufzutischen. Daher habe ich uns zum heutigen Abendbrot den gleichen Salat zubereitet und fand ihn trotz seiner Schlichtheit wirklich lecker. Anders als in der Sendung habe ich den Salat und die Möhren etwas kleiner geschnitten. Wer den Salat – genauso wie Hanna – aber lieber mit den Fingern essen mag, sollte das Gemüse lieber etwas grober schneiden.

 

Zutaten (für 4-6 Personen)

  • 1/2 Kopf grüner Kraussalat
  • 3 große Möhren
  • 3 EL Olivenöl
  • 2 TL helle Balsamicocreme
  • etwas Salz
  • etwas Zucker

 

Zubereitung

Salat klein schneiden, Möhren fein raspeln. Beides in eine Salatschüssel füllen, mit Olivenöl und Balsamicocreme vermischen und mit Salz und Zucker abschmecken.

Heiße Zitrone

Heiße Zitrone

Ich schleppe schon seit einigen Wochen eine nervige Erkältung mit mir herum und sie will einfach nicht verschwinden. Um ihr nun endgültig den Kampf anzusagen, habe ich mir – der sommerlichen Außentemperaturen zum Trotze – in den letzten Tagen öfter mal eine heiße Zitrone zubereitet und hoffe, dass das meinem Immunsystem jetzt endlich auf die Sprünge helfen wird. Das Rezept dafür habe ich bei Ikors gefunden. Schmeckt fruchtig-lecker!

 

Zutaten (für 2 Gläser à je 200 ml)

  • 400 ml Wasser
  • 2 Zitronen, den Saft davon
  • ca. 60 g Honig

 

Zubereitung (mit Thermomix TM 31)

Wasser und Zitronensaft in den Mixtopf gießen und 6 min / 80 °C / Stufe 2 erhitzen. Anschließend den Honig hinzufügen und alles nochmal kurz auf Stufe 2 verrühren.

Soleier in Rote-Bete-Sud

Soleier in Rote-Bete-Sud

Diese tollen pinkfarbenen Soleier, die ich in der S-Küche gefunden habe, hat es während der vergangenen Osterfeiertage bei uns gegeben. Ein echter Augenschmaus!

 

Zutaten (für 6 Eier)

  • 6 Eier
  • 400 ml Wasser
  • 200 ml heller Essig
  • 1 Kugel Rote Bete, geschält und in kleinere Stücke geschnitten
  • 1 Schalotte, gehackt
  • 2 TL Zucker
  • 1 TL Pfefferkörner, im Mörser angedrückt
  • 1 EL Senfkörner
  • 2 gehäufte TL Salz

 

Zubereitung

Die Eier hart kochen und abkühlen lassen, dann die Eier jeweils rundherum leicht anschlagen, sodass die Schale etwas brüchig wird.

Alle anderen Zutaten in einen Topf geben, aufkochen und etwa 10 Minuten leicht köcheln lassen, dann den Sud etwas abkühlen lassen. Nun die hart gekochten Eier und den Sud abwechselnd in ein Einmachglas schichten. Verschließen und etwa 3 Tage durchziehen lassen.

Erbsensuppe mit Meeresfrüchten, Radieschen & Créme Frâiche

Erbsensuppe mit Meeresfrüchten, Radieschen & Creme Fraiche

Gestern Abend hat es bei uns mal wieder mediterrane Kost gegeben, nämlich diese leckere Erbsensuppe mit Radieschen und einem Klecks Créme Frâiche. Das Rezept hatte ich in einer alten Ausgabe der Zeitschrift „So isst Italien“ gefunden, wo die Suppe als vegetarisch angegeben war, doch ich habe das Rezept etwas abgewandelt, indem ich noch Meeresfrüchte hinzugefügt habe, was auch gut gepasst hat. Dazu haben wir etwas frisches Baguette gegessen. Tipp: Am zweiten Tag schmeckt die Erbsensuppe noch viel besser!

 

Zutaten (für 3-4 Personen)

  • 1 EL Olivenöl
  • 1 Schalotte
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 große mehligkochende Kartoffel
  • 600 g TK-Erbsen
  • 800 ml Gemüsebrühe
  • 500 g gemischte Meeresfrüchte (falls TK, dann aufgetaut)
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • 1/2 Bund Radieschen
  • ein paar EL Créme Frâiche

 

Zubereitung

Schalotte und Knoblauch fein hacken, Kartoffel in kleine Würfel schneiden. Olivenöl in einem großen Topf erhitzen, dann Schalotte und Knoblauch hinzufügen und glasig dünsten. Kartoffel und Erbsen dazugeben, kurz mit anschwitzen, dann mit Gemüsebrühe ablöschen, aufkochen und bei mittlerer Hitze für etwa 10 Minuten köcheln lassen. Dann die Suppe pürieren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Meeresfrüchte dazugeben und noch einige Minuten weiterköcheln lassen, bis die Meeresfrüchte gar sind.

Radieschen in dünne Stifte schneiden. Die Suppe auf Teller verteilen und jeweils mit einem Klecks Créme Frâiche und einem EL Radieschen-Stiften anrichten.

 

Inspiriert von

Zeitschrift „So isst Italien“, Ausgabe 02/2017 (Februar/März), S. 68, „Erbsensuppe mit Radieschen / Zuppa di piselli con ravanelli“.

Mango & Mozzarella mit Minze

Mango & Mozzarella mit Minze 2

An manchen Tagen in der Woche gibt es bei uns am Abend das klassische „Abendbrot“. Dann kochen wir nicht, sondern wir decken den Tisch mit allerlei köstlichen Dingen wie zum Beispiel mit saftigen Roastbeef-Scheiben, hauchdünn geschnittener Salami und Hausmacher Leberwurst vom Fleischer, mit Käsewürfeln und Weintrauben oder mit Heringsfilets in Tomatensoße. Und damit es nicht irgendwann eintönig wird, lasse ich mir gerne immer wieder neue Ideen einfallen, die ich auf unserem Abendbrots-Tisch servieren kann. So kam ich heute auf den Gedanken, anstelle des klassischen Tomate-Mozzarella-Salats mal Mozzarella in Kombination mit einer fruchtigen Mango und frischer Minze aufzutischen. Und das hat richtig lecker geschmeckt!

 

Zutaten (für 3 Personen)

  • 1 reife Mango
  • 2 Mozzarella-Kugeln (2 x 125 g)
  • ein paar Stängel Minze
  • ggf. Salz, schwarzer Pfeffer und Olivenöl

 

Zubereitung

Das Mangofleisch vom Stein schneiden und anschließend in mundgerechte Stücke schneiden. Mozzarella ebenfalls in mundgerechte Stücke schneiden. Die Minze-Blättchen von den Stängeln zupfen.

Dann Mango, Mozzarella und Minze-Blättchen abwechselnd auf einen Teller schichten und das Ganze nach Wunsch salzen und pfeffern und mit etwas Olivenöl beträufeln.