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bunte Weihnachtsplätzchen

Unsere Jungs haben sich sehr gewünscht, dass wir Plätzchen backen, also haben wir das vor ein paar Tagen gemeinsam gemacht. Es war eine reine Herzensfreude für mich, unsere beiden Schätze dabei zu beobachten wie sie mit Kochschürzen bewaffnet eifrig Plätzchen ausgestochen haben und gefühlt das halbe Wohnzimmer mit Mehl bestäubt wurde, während im Hintergrund „Backe backe Kuchen“ lief. Genauso soll es sein. Und während die Plätzchen im Ofen backen, kann man ja gemeinsam aufräumen und putzen.

Zutaten (für ca. 2,5 Backbleche)

  • 500 g Mehl + noch etwas mehr zum Ausrollen
  • 120 g Zucker
  • 2 Päckchen Bourbon-Vanillezucker
  • 120 g weiche Butter
  • 2 Eier
  • 2 Eigelbe
  • Puderzucker
  • 1/2 Zitrone, davon den Saft
  • verschiedener Zuckerdekor, Zuckeraugen, bunte Schokolinsen und Schokosplitter

Zubereitung

Aus 500 g Mehl, Zucker, Bourbon-Vanillezucker, weicher Butter, Eiern und Eigelben einen homogenen Teig herstellen, diesen zu einer Kugel formen und in Frischhaltefolie gewickelt für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank legen.

Dann den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und auf bemehlter Arbeitsfläche mit einem Teigroller ausrollen, Plätzchen aus dem Teig ausstechen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen.

Im vorgeheizten Backofen bei 200°C Ober-/Unterhitze je nach Dicke der Plätzchen für etwa 10 bis 12 Minuten backen.

Für den Zuckerguss Puderzucker und Zitronensaft glatt rühren (eventuell noch etwas Wasser hinzufügen), auf die Plätzchen streichen und diese mit Zuckerdekor, Zuckeraugen, Schokolinsen und Schokosplittern dekorieren.




Joghurt-Apfelmus-Dessert mit Keks

Meine lieben Leser, ich wünsche euch allen ein fröhliches und gesundes neues Jahr 2022! Auch in diesem Jahr werde ich meinen Blog mit großer Freude weiterführen und ich habe schon so viele Ideen im Kopf, was ich alles noch Tolles kochen oder backen oder worüber ich noch schreiben könnte. Außerdem ist mir aufgefallen, dass mein Blog in diesem Jahr genau 10 Jahre alt sein wird. Kaum zu glauben, aber wahr, dass ich hier schon so lange mit Begeisterung dabei bin und dass mein Blog tatsächlich inzwischen bald 700 Beiträge umfasst. Also auf die nächsten 10 Jahre! Für heute habe ich aber erstmal noch dieses leckere Dessert aus dem letzten Jahr für euch, das es am gestrigen Silvesterabend bei uns gegeben hat. Es ist ein sehr schlichtes und kostengünstiges Rezept, welches man wunderbar vorbereiten kann.

Zutaten (für 4 Personen)

  • 500 g Vanillejoghurt
  • 1 Päckchen Bourbon-Vanillezucker
  • 200 g Apfelmus
  • ca. 10 Butterkekse

Zubereitung

Vanillejoghurt und Bourbon-Vanillezucker vermischen und verrühren. 8 Butterkekse in kleinere Stücke zerbrechen. Die übrigen 2 Butterkekse in einen Gefrierbeutel geben und mit einem harten Gegenstand (z.B. Teigroller oder Schnitzelklopfer) zu feinen Bröseln zerklopfen.

Die Hälfte des Vanillejoghurts auf 4 Dessertschälchen aufteilen, dann die Hälfte der 8 in kleinere Stücke zerbrochenen Butterkekse jeweils darüber geben. Dann die übrige Hälfte des Vanillejoghurts jeweils über die Kekse geben. Nun jeweils ein paar Kleckse Apfelmus darüber geben und die fein zerbröselten Butterkekse darüber streuen.

Vor dem Servieren in den Kühlschrank stellen.




Kartoffelgratin aus rohen Kartoffeln & schwäbisches Haschee

Haschee kenne ich schon lange. Schwäbisches Haschee dagegen habe ich erst kürzlich im Internet entdeckt und da wir ja hier im Schwabenländle leben, musste ich dieses unbedingt einmal ausprobiert haben, denn sonst hätte ich ja eine Bildungslücke. Bei Haschee handelt es sich um ein warmes Gericht aus gekochtem oder gebratenem Hackfleisch (oder anderem Fleisch oder sogar Fisch). Bei schwäbischem Haschee handelt es sich um eine Hackfleischsoße, die nicht nur lecker schmeckt, sondern die auch noch eine echte Konkurrenz zur klassischen Bolognese-Soße ist. Dazu gab es noch ein Kartoffelgratin, das ich diesmal aus rohen Kartoffeln zubereitet habe. Beides in Kombination hat uns richtig gut geschmeckt.

Zutaten (für 5 Personen)

  • 1,3 kg geschälte Kartoffeln
  • Salz
  • 250 g geriebener Käse
  • 1 EL Semmelbrösel
  • etwas Milch
  • 2 rote Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • Olivenöl
  • 1 Stück (á 20 g) Butter
  • 1 kg gemischtes Hackfleisch
  • 2 TL Paprikapulver edelsüß
  • 2 TL italienische Kräuter, getrocknet + gehackt
  • 4 EL Tomatenmark
  • 700 ml Fleischbrühe
  • ca. 2 EL Mehl
  • schwarzer Pfeffer
  • etwas Zucker

Zubereitung

Für das Kartoffelgratin:

Kartoffeln in dünne Scheiben hobeln. Eine große Auflaufform (ca. 30 x 40 cm) einfetten. Dann ein Drittel der Kartoffeln in die Form schichten, mit Salz und anschließend mit einem Drittel geriebenem Käse bestreuen. Dasselbe noch zweimal mit den übrigen zwei Dritteln Kartoffeln tun. Die letzte Schicht vom geriebenen Käse noch mit Semmelbröseln bestreuen. Etwas Milch angießen, sodass die Kartoffeln zur Hälfte mit Milch bedeckt sind. Das Ganze im vorgeheizten Backofen bei 200°C Ober-/Unterhitze für etwa 1 h backen, bis die Kartoffeln gar sind. Sollten die Kartoffeln gegen Ende der Backzeit zu dunkel werden, dann mit einer Lage Alufolie abdecken.

Für das schwäbische Haschee:

Zwiebeln und Knoblauch fein hacken. Großzügig Olivenöl sowie die Butter in einer Pfanne erhitzen, dann Zwiebeln und Knoblauch darin anschwitzen. Hackfleisch hinzufügen und mitbraten. Paprikapulver, italienische Kräuter und Tomatenmark hinzufügen und unter Rühren mitbraten. Dann Fleischbrühe angießen, das Ganze aufkochen und bei niedriger bis mittlerer Hitze etwa 15 Minuten köcheln lassen; dabei gelegentlich umrühren. Mehl mit etwas kaltem Wasser glatt rühren, hinzufügen und alles unter Rühren nochmal aufkochen, bis das Haschee bindet. Dann mit Salz, Pfeffer und etwas Zucker abschmecken.

Das Kartoffelgratin zusammen mit dem Haschee anrichten.




Apfel-Crumble

Genauso wie gestern, habe ich auch heute wieder ein einfaches und unkompliziertes Dessert für euch. Nämlich diesen unglaublich leckeren Apfel-Crumble. Es ist ein Gedicht, wie sich hierbei die weich gegarten, süßen Äpfel mit den knusprigen Streuseln verbinden. Einfach himmlisch lecker! Wir haben alles sofort aufgegessen.

Zutaten (für 4 Personen bzw. eine Auflaufform mit den Maßen 20 x 20 cm)

  • 550 g Äpfel (bereits geschält + entkernt)
  • 1/2 Zitrone, davon etwas Saft
  • 2 EL Zucker
  • 2 Päckchen Bourbon-Vanillezucker
  • 1 TL Zimtpulver
  • 1 TL Rapsöl für die Form
  • 110 g Mehl
  • 75 g brauner Zucker
  • 80 g weiche Butter
  • 1 Prise Salz

Zubereitung

Äpfel in kleine Würfel schneiden und zusammen mit Zitronensaft, Zucker, Bourbon-Vanillezucker und Zimtpulver in eine Schüssel geben und gut durchmischen. Die Apfelmischung in eine mit Rapsöl eingefettete Auflaufform (20 x 20 cm) füllen.

Mehl, braunen Zucker, weiche Butter und Salz solange miteinander verkneten, bis kleinere Streusel daraus entstanden sind und diese gleichmäßig über die Äpfel in der Auflaufform verteilen.

Im vorgeheizten Backofen bei 200°C Ober-/Unterhitze für etwa 30 Minuten backen, bis die Streusel gebräunt und knusprig sind.




Bananen-Mango-Sahne-Dessert mit Schokosplittern

Fröhliche Weihnachten, liebe Leser! Auch wir feiern hier zur Zeit Weihnachten und daher fallen bei uns besonders die abendlichen Mahlzeiten aktuell etwas üppiger und kreativer aus als sonst. So wie gestern Abend, als es bei uns nach der Hauptspeise noch dieses leckere, fruchtige Dessert gegeben hat, das trotz seiner einfachen und schnellen Zubereitung edel und somit dem Weihnachtsfest angemessen ist. Es hat uns allen sehr gut geschmeckt.

Zutaten (für 4 Personen)

  • 2 reife Bananen
  • etwas Mangopüree (Dose)
  • 200 g Schlagsahne
  • 1 TL Zucker
  • 1 Päckchen Bourbon-Vanillezucker
  • Schokosplitter
  • weihnachtlicher Zuckerdekor (hier: Tannenbäume)

Zubereitung

Bananen in Scheiben schneiden und auf 4 Dessert-Schälchen aufteilen. Jeweils etwas Mangopüree über die Bananenscheiben geben. Schlagsahne mit Zucker und Bourbon-Vanillezucker steif schlagen und jeweils auf die Bananen und das Mangopüree setzen. Dann jeweils die Schlagsahne erneut mit etwas Mangopüree beträufeln. Zum Schluss mit Schokosplittern und weihnachtlichem Zuckerdekor verzieren.




Cheeseburger / selbstgemachte Burger-Patties

Gestern hatte ich euch meinen Blitz-Ketchup gezeigt, der – wie der Name vermuten lässt – wirklich blitzschnell zubereitet ist. Heute möchte ich euch die dazugehörigen Cheeseburger zeigen, die wir gestern Abend zubereitet haben und für die ich den Ketchup brauchte. Die Burger waren unheimlich lecker und die Gewürze, die wir in die Patties eingearbeitet hatten, kamen dabei richtig gut heraus. Daher möchte ich das tolle Rezept hier mit euch teilen.

Zutaten (für 6 Burger)

  • 6 Burger-Buns
  • 1 kg Rinderhack
  • grobes Rauchsalz
  • schwarzer Pfeffer
  • 1 TL Paprikapulver edelsüß
  • 1 TL italienische Kräuter, getrocknet und gerebelt
  • 1 Knoblauchzehe
  • Backpapier
  • Rapsöl
  • 6 Käse-Scheiben
  • selbstgemachter Ketchup
  • Gewürzgurken
  • Tomaten, in Scheiben geschnitten
  • 1 rote Zwiebel, in dünne Ringe geschnitten

Zubereitung

Rinderhack mit Rauchsalz, schwarzem Pfeffer, Paprikapulver und italienischen Kräutern vermischen, Knoblauchzehe dazu pressen und alles sorgfältig verkneten. Die Hackmasse in 6 gleichgroße Portionen aufteilen (je á 166 g; ich habe die Portionen abgewogen) und jeweils zu Kugeln formen. Dann die Kugeln jeweils zwischen zwei Lagen Backpapier setzen (ich habe das Backpapier dafür extra zugeschnitten, um nicht so viel davon zu verschwenden) und mithilfe des Bodens einer Pfanne zu Patties flach drücken. Dabei sollten die Patties möglichst flach werden (maximal 2 cm dick), da sie während des Bratens in der Pfanne noch etwas dicker werden. Nun die flach gedrückten Patties für 2 Stunden in den Kühlschrank stellen. Das hat den Vorteil, dass die Patties später beim Braten ihre Form behalten und nicht so leicht auseinander fallen.

Nun die gekühlten Patties in einer Pfanne mit etwas erhitztem Rapsöl (oder auch Sonnenblumenöl; aber kein Olivenöl, da dieses einen geringeren Rauchpunkt hat!) von beiden Seiten anbraten.

In der Zwischenzeit die Burger Buns im Ofen kurz etwas anbacken, dann herausholen und die Innenseiten nach Wunsch mit Ketchup bestreichen. Anschließend die noch heißen Patties jeweils auf eine Buns-Unterseite legen und sofort eine Käse-Scheibe darauf legen, damit diese möglichst noch ein wenig zerlaufen kann. Nun nach Belieben mit Tomatenscheiben, Gewürzgurken und Zwiebelringen belegen. Zum Schluss jeweils den Buns-Deckel darauf legen.




Blitz-Ketchup

Für das heutige Abendessen waren bei uns Burger geplant. Leider habe ich erst während der Zubereitung der Burger mit Erschrecken festgestellt, dass unser Ketchup leer ist und was sind schon Burger ohne Ketchup? Aber keine Panik, denn zum Glück kann man Ketchup auch ganz easy selbst herstellen. Dafür benötigt man nur wenige Zutaten, die man in der Regel auch daheim vorrätig hat, und die Herstellung ist tatsächlich schnell und simpel. Damit waren unsere Burger gerettet und ich bin schlussendlich zu der Überzeugung gelangt, dass es sich total lohnt, Ketchup auch in Zukunft ruhig öfter mal selber herzustellen, denn dieser hier schmeckt klasse und ist sicherlich viel gesünder als der herkömmliche Industrie-Ketchup, den wir sonst kaufen. Auch meinem Mann und unseren beiden Jungs hat dieser Ketchup sehr gut geschmeckt und das will was heißen!

Zutaten (für 1 Schälchen à 13 cm Durchmesser)

  • 1 größerer süßer Apfel
  • 1 mittelgroße rote Zwiebel
  • 140 g Tomatenmark
  • 1/2 TL Salz
  • 1/2 TL Currypulver
  • etwas Zucker
  • etwas Zimt

Zubereitung

Apfel schälen und das Kerngehäuse entfernen, dann klein schneiden. Zwiebel ebenfalls klein schneiden. Beides in einen kleineren Topf mit wenig Wasser geben (maximal zur Hälfte mit Wasser bedecken) und weich kochen. Anschließend in ein hohes Gefäß füllen, dann Tomatenmark, Salz und Currypulver hinzufügen und alles sorgfältig pürieren. Das Ganze mit Salz, Zucker und Zimt abschmecken.




Dino-Geburtstagskuchen

Wir feiern heute den 6. Geburtstag unseres Sohnes und um ihn zu überraschen, habe ich für ihn diesen witzigen Dinosaurier-Kuchen gebacken. Dinos sind hier schon seit einiger Zeit total angesagt, deshalb wusste ich, dass ein Geburtstagskuchen im Dino-Style hier super ankommen würde. Wie der Kuchen zurecht geschnitten werden muss, damit am Ende wirklich ein Dino dabei herauskommt, habe ich in diesem Video von Chefclub gelernt. Den Kuchen selbst habe ich allerdings anders zubereitet als im Video angegeben.

Zutaten (für 1 Springform mit 26 cm Durchmesser)

  • 200 g Mehl
  • 120 g Zucker
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 1 Päckchen Bourbon-Vanillezucker
  • 6 Eier
  • 100 g + 45 g weiche Butter
  • 130 g Frischkäse Natur
  • 130 g Puderzucker
  • blaue Lebensmittelfarbe
  • ein Paar Zuckeraugen
  • Smarties
  • feine bunte Zuckerstreusel
  • Geburtstagskerzen

Zubereitung

Für den Teig Mehl, Zucker, Backpulver, Bourbon-Vanillezucker, Eier und 100 g weiche Butter in eine Schüssel geben und sorgfältig mit dem elektrischen Handrührgerät zu einem glatten Teig verarbeiten. Anschließend den Teig in die mit einer Lage Backpapier ausgelegte und eingefettete Springform füllen und im vorgeheizten Backofen bei 180°C Ober-/Unterhitze für etwa 30 Minuten backen. Dann aus dem Ofen holen und gut abkühlen lassen.

Nun den abgekühlten Kuchen entsprechend der nachstehenden Abbildung zurechtschneiden …

und die einzelnen Teile zu einem Dinosaurier zusammensetzen.

Für das Frosting 45 g weiche Butter, Frischkäse, Puderzucker und blaue Lebensmittelfarbe in eine Schüssel geben und alles sehr sorgfältig glatt rühren, sodass keine Klümpchen entstehen. Das Frosting für einige Zeit in den Kühlschrank stellen, damit es fester wird. Sobald es fester geworden ist, kann der Dino rundherum mit dem Frosting bestrichen werden (am besten mit einem kleinen Löffel oder kleinen Messer).

Zum Schluss den Dino mit Zuckeraugen, Smarties, bunten Zuckerperlen sowie bunten Kerzen verzieren.




Käsekuchen-Muffins mit Keksboden

Wir waren an diesem Wochenende mal wieder in Backlaune und haben auf Wunsch unseres Fünfjährigen diese leckeren Käsekuchen-Muffins gebacken. Da wir noch reichlich Butterkekse in unserem Vorratsschrank herumliegen hatten, an denen in der letzten Zeit niemand so richtig Interesse hatte, haben wir diese für einen leckeren Keksboden verwendet. Diese Muffins schmecken nicht nur köstlich, sondern die Zubereitung geht auch noch schnell, sodass man sie im Alltag ratzifatzi zubereiten kann, wenn man für irgendeinen Anlass noch schnell welche bräuchte. Und trotz ihrer schlichten Zubereitung sind sie durch den Keksboden doch auch ein wenig raffiniert.

Zutaten (für ca. 22 Stück)

  • 500 g Magerquark
  • 90 g Zucker
  • 1 Päckchen Bourbon-Vanillezucker
  • 1/2 Zitrone, davon etwas Schalenabrieb
  • 200 ml Schlagsahne
  • 2 EL Speiseöl
  • 1 Päckchen Vanillepuddingpulver
  • ca. 22 Butterkekse

Zubereitung

Magerquark, Zucker, Bourbon-Vanillezucker, Zitronenschalen-Abrieb, Schlagsahne, Speiseöl und Vanillepuddingpulver in eine Schüssel geben und sorgfältig zu einem glatten Teig verrühren. Nun je 1 Butterkeks grob zerbröselt auf den Boden eines Silikon-Muffinförmchens geben und jeweils 1 üppig gefüllten EL Teig darauf geben. Dann die Muffins im vorgeheizten Backofen bei 180°C Ober-/Unterhitze für etwa 25 Minuten backen; anschließend aus dem Ofen holen und abkühlen lassen.




Butterplätzchen „Weihnachtslichter“

Zugegeben, bis Totensonntag dauert es noch eine ganze Weile, sodass „man“ streng genommen noch gar nicht damit beginnen „darf“, seine Wohnung weihnachtlich zu schmücken. Da ich jedoch ein großer Weihnachtsfan bin und ich in meinen eigenen vier Wänden selbst entscheiden darf, was mir gefällt, haben die Jungs und ich bereits jetzt schon damit begonnen, die bevorstehende Weihnachtszeit in unserer Wohnung sichtbar zu machen. Nach ein paar Weihnachts-Teelichtern, Räuchermännchen und einem kleinen weihnachtlichen Tischgesteck haben wir nun heute auch noch eine Lichterkette in einem unserer Fenster angebracht und zum ersten Mal unsere Weihnachtspyramide angezündet. Und weil auch unsere beiden Jungs der bevorstehenden Weihnachtszeit bereits hibbelig entgegen fiebern, hatte unser Fünfjähriger heute den Wunsch, dass wir schon Plätzchen backen. Und ich dachte: Wieso eigentlich nicht? Also haben wir heute Nachmittag einen schnellen Butterplätzchen-Teig hergestellt und diese weihnachtlichen Plätzchen gebacken. Als Deko-Motiv haben wir aus bunten Schokolinsen und etwas schwarzer Zuckerschrift kleine Weihnachts-Lichterketten gestaltet.

Zutaten (für ca. 22 Stück)

  • 100 g weiche Butter
  • 1 Ei
  • 1 Päckchen Bourbon-Vanillezucker
  •  50 g Zucker
  • 160 g Mehl + noch etwas mehr zum Ausrollen
  • 50 g Speisestärke
  • Puderzucker
  • 1/2 Zitrone, davon etwas Saft
  • bunte Schokolinsen
  • schwarze Zuckerschrift (als Stift)

Zubereitung

Zunächst den Butterplätzchen-Teig herstellen: Weiche Butter mit Ei, Bourbon-Vanillezucker, Zucker, 160 g Mehl und Speisestärke vermischen und sorgfältig zu einem glatten Teig verarbeiten. Auf bemehlter Arbeitsfläche ausrollen und jeweils mithilfe eines kleineren Glases (mit 5 cm Durchmesser) Plätzchen aus dem Teig ausstechen. Diese anschließend auf ein mit Backpapier ausgelegtes Ofengitter legen und im vorgeheizten Backofen bei 180°C Ober-/Unterhitze je nach Dicke der Plätzchen für etwa 15 – 18 Minuten backen, dann herausholen und abkühlen lassen.

Nun aus Puderzucker und etwas Zitronensaft einen zähflüssigen Zuckerguss anrühren und diesen jeweils auf die erkalteten Plätzchen streichen. Anschließend zügig mit Schokolinsen belegen und den Zuckerguss fest werden lassen. Erst, wenn der Zuckerguss fest ist, mit Zuckerschrift jeweils „das Kabel“ nachzeichnen, damit die Schokolinsen aussehen wie die bunten Lichter einer Lichterkette.