Kaiserschmarrn mit Heidelbeer-Konfitüre

Da unsere beiden Jungs kleine Süßschnuten sind, die gerne Milchreis, Eierkuchen & Co. essen, hatte mein Mann heute die Idee, dass wir doch mal wieder Kaiserschmarrn zum Abendessen machen könnten. Gesagt, getan. Eigentlich wollten wir gerne frische Heidelbeeren dazu servieren, doch weil unser kleiner Sohn erst 1 Jahr alt ist und Heidelbeeren nicht ganz ungefährlich sind (weil Erstickungsgefahr!), habe ich stattdessen lieber zu Heidelbeer-Konfitüre aus dem Supermarkt gegriffen und die hat auch wunderbar dazu gepasst. Beiden Jungs und auch uns Erwachsenen hat der fruchtige Schmarrn richtig lecker geschmeckt. Dazu gab’s bei uns außerdem noch eine kleine Käseplatte, Ziegenfrischkäse, Weintrauben (für unseren Einjährigen klein geschnitten!) und Erdbeeren sowie frisches Baguette. So war unser Abendessen heute eine Mischung aus süß und herzhaft, was ich total gerne mag.

Zutaten (für 3 Personen)

  • 1 Stückchen weiche Butter (à 20 g) + noch etwas mehr zum Ausbacken
  • 4 Eier
  • 250 ml Milch
  • 120 g Mehl
  • 2 EL Zucker
  • 1 Prise Salz
  • etwas Heidelbeer-Konfitüre

Zubereitung

Für den Teig zunächst die Eier trennen. Dann Butter, Eigelbe, Milch, Mehl, Zucker und Salz vermischen und mit dem Handrührgerät zu einer glatten, homogenen Masse verarbeiten. Nun die Eiweiße steif schlagen und unter den Teig heben.

Etwas Butter in einer Pfanne zerlassen, dann den Teig hineingießen und stocken lassen. Dann mit einem Pfannenwender den so entstandenen großen Pfannkuchen einmal wenden und in viele kleine Teigfetzen zerteilen. Mit aufgelegtem Deckel und unter gelegentlichem Wenden so lange weiter stocken lassen, bis die Teigfetzen eine leicht bräunliche Färbung bekommen, dann aus der Pfanne nehmen.

Mit der Heidelbeer-Konfitüre servieren.




Orangenmuffins mit Frischkäse-Frosting

Ja, ich geb’s zu, ich habe eine Schwäche für ausgefallenen Zuckerdekor und wenn ich beim Einkaufen lustige Zuckerguss-Bildchen entdecke, dann muss ich meistens zugreifen. So erging es mir auch diese Woche, als ich im Supermarkt diese witzigen emojis erspähte, die jetzt am Wochenende endlich verbacken werden wollten und so haben unser Vierjähriger und ich heute Mittag mal wieder Muffins gebacken, die wir anschließend damit verziert haben. Die Muffins sind sehr einfach in der Herstellung, vor allem, weil die Zutaten nicht mit einer Küchenwaage, sondern lediglich mit einer Tasse abgewogen werden. Das geht fix und macht besonders Kindern großen Spaß. Die Tasse, die ich verwendet habe, fasst übrigens 250 ml Wasser. Geschmeckt haben uns die Muffins ganz hervorragend. 

Zutaten (für ca. 20 Muffins)

  • 3 Tassen Mehl
  • 1 Tasse + 50 g Zucker
  • 1 Tasse Sonnenblumenöl
  • 1 Tasse Orangensaft
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 1 Päckchen Bourbon-Vanillezucker
  • 4 Eier
  • 100 g weiche Butter
  • 100 g Frischkäse Natur
  • etwas rote Lebensmittelfarbe
  • Zuckerdekor (hier: Smileys bzw. emojis)

Zubereitung

Für den Teig Mehl, 1 Tasse Zucker, Sonnenblumenöl, Orangensaft, Backpulver, Bourbon-Vanillezucker und Eier vermischen und mit dem Handrührgerät zu einem glatten, klümpchenfreien Teig verarbeiten. Dann den Teig jeweils zu 3/4 in Silikon-Muffinförmchen füllen und im vorgeheizten Backofen bei 180°C Ober-/Unterhitze für etwa 28 Minuten backen. Anschließend aus dem Ofen holen und gut abkühlen lassen.

Gleichzeitig für das Frosting Butter mit Frischkäse, 50 g Zucker und roter Lebensmittelfarbe vermischen und zu einer glatten, homogenen Masse verrühren; dann in den Kühlschrank stellen, bis die Masse fester wird.

Zum Schluss das rote Frosting jeweils auf die Muffins geben und mit dem Zuckerdekor belegen.




schwäbische Knöpfle mit Hackbällchen in Brokkoli-Rahmsoße

Da unsere beiden Söhne (4 und 1) gerne Brokkoli essen, kaufe ich regelmäßig welchen und bereite ihn gerne als Gemüsebeilage für’s Abendessen zu. So auch heute Abend, als es bei uns dieses leckere Gericht gegeben hat, das uns allen sehr gut geschmeckt hat.

Zutaten (für 3-4 Personen)

  • 1 Zwiebel
  • 3 Knoblauchzehen
  • etwas Olivenöl
  • 500 g Rinderhackfleisch
  • 1 Ei
  • 2 EL Semmelbrösel
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • 1/2 Kopf Brokkoli
  • 700 ml Rinderbrühe
  • 1 Becher (200 g) Schlagsahne
  • 2 EL Speisestärke
  • etwas Zucker
  • etwas frisch geriebene Muskatnuss
  • 500 g schwäbische Knöpfle
  • etwas Butter

Zubereitung

Zwiebel und Knoblauch fein hacken. Für die Hackbällchen das Rinderhackfleisch mit Ei, Semmelbröseln, Salz und Pfeffer vermischen, sorgfältig verkneten und mit angefeuchteten Händen etwa 20 Hackbällchen daraus formen. Brokkoli in kleinere Röschen zerteilen, den Strunk in kleinere Würfel schneiden.

Etwas Olivenöl in einer großen, tiefen Pfanne erhitzen, dann Zwiebel, Knoblauch und Hackbällchen hinzufügen und mit aufgelegtem Deckel anbraten, bis die Hackbällchen fast gar sind; dabei die Hackbällchen gelegentlich wenden. Dann die Hackbällchen mit einer Küchenzange aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen. Nun Brokkoli ins Bratfett geben und anbraten, anschließend mit Rinderbrühe und Schlagsahne ablöschen, das Ganze aufkochen und bei niedriger bis mittlerer Hitze köcheln lassen, bis der Brokkoli fast gar ist. Jetzt Speisestärke mit etwas kaltem Wasser glatt rühren, hinzufügen und alles nochmal unter Rühren aufkochen, bis die Rahmsoße bindet. Die Hackbällchen wieder hinzugeben und bei bereits ausgeschaltetem Herd noch für ein paar Minuten in der Soße gar ziehen lassen. Alles mit Salz, Pfeffer, etwas Zucker sowie etwas Muskatnuss abschmecken.

Gleichzeitig die schwäbischen Knöpfle in einem Topf mit etwas Olivenöl und etwas Butter unter gelegentlichem Wenden goldbraun anbraten und anschließend mit den Hackbällchen und der Brokkoli-Rahmsoße servieren.




Minze-Ingwer-Tee

Passend zu den heißen Temperaturen, die wir aktuell haben, wollte ich uns heute etwas Erfrischendes zu trinken zaubern und so habe ich diesen leckeren Minze-Tee mit Ingwer, Zitrone und Honig für uns zubereitet. Vor dem Servieren habe ich den abgekühlten Tee für einige Stunden in den Kühlschrank gestellt, denn so schmeckt er uns im Sommer am besten. Wer mag, kann auch noch Eiswürfel in den Tee geben.

Zutaten (für 1 Kanne à 1,3 l)

  • 1/2 Bund Minze
  • 2-3 in fingerdicke Scheiben geschnittener Ingwer, geschält
  • 2 TL frisch gepresster Zitronensaft
  • 1 EL Honig

Zubereitung

Minze und Ingwer in die Teekanne geben, mit frisch aufgekochtem Wasser (ca. 1,3 l) übergießen und für etwa 15 Minuten ziehen lassen. Dann Minze und Ingwer entfernen und den Tee noch etwas abkühlen lassen. Anschließend Zitronensaft und Honig hinzufügen und ein bisschen umrühren, bis sich der Honig aufgelöst hat.




Vanillepudding-Muffins mit Frischkäse-Frosting

Heute war bei uns so ein richtig gemütlicher und entspannter Samstag. Wir haben morgens lange geschlafen, haben ausgiebig gefrühstückt, die Jungs waren im Pool baden, haben draußen im Garten gespielt und den zweistündigen Mittagsschlaf unseres kleinen Sohnes haben unser großer Sohn und ich genutzt, um endlich mal wieder Muffins zu backen, denn das machen wir beide total gerne zusammen. Herausgekommen sind diese tollen Vanillepudding-Muffins, die wir mit Zuckerdekor im Piraten- und Minions-Design dekoriert haben. Die sind nicht nur was für’s Auge, sondern sie schmecken uns auch richtig gut!

Zutaten (für ca. 18 Stück)

  • 150 g + 100 g weiche Butter
  • 100 g + 50 g Zucker
  • 3 Eier
  • 150 g Weizenmehl
  • 3 EL Roggenvollkornmehl
  • 1 Päckchen Bourbon-Vanillezucker
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 1 Becher (à 500 g) Vanillepudding (Fertigprodukt)
  • 100 g Frischkäse Natur
  • etwas blaue Lebensmittelfarbe
  • Zuckerdekor (hier: Pirat & Minions)

Zubereitung

Für den Teig 150 g weiche Butter, 100 g Zucker, Eier, Weizenmehl, Roggenvollkornmehl, Bourbon-Vanillezucker, Backpulver und Vanillepudding vermischen und sorgfältig zu einem glatten Teig verrühren. Dann den Teig zu jeweils 3/4 in Muffinförmchen füllen und im vorgeheizten Backofen bei Ober-/Unterhitze für etwa 25 bis 30 Minuten backen. Anschließend herausholen und gut abkühlen lassen.

Für das Frosting 100 g weiche Butter, 50 g Zucker, Frischkäse sowie etwas blaue Lebensmittelfarbe vermischen und mit einem Löffel sorgfältig zu einer glatten Masse verrühren; dabei darauf achten, dass sich die Lebensmittelfarbe gut auflöst. Wer mag, kann das Frosting noch eine Weile in den Kühlschrank stellen, damit es noch fester wird, aber es hat bereits eine solch stabile Konsistenz, dass man es auch sofort auf die Muffins streichen kann. Nachdem die Muffins mit dem Frosting bestrichen sind, den Zuckerdekor darauf setzen.




Sloppy Joe

Heute habe ich ein typisch amerikanisches Burger-Rezept für euch, das ich noch aus meinen USA-Zeiten kenne, als ich dort als Austauschschülerin für 1 Jahr gelebt habe. Doch anders, als man Burger üblicherweise kennt, nämlich mit einem Patty – also einer gegrillten Scheibe Rinderhackfleisch – belegt, wird der Sloppy-Joe-Burger mit einer Hackfleischsoße gefüllt, was beim Essen eine deutlich größere „Sauerei“ macht als eine feste, kompakte Fleischscheibe. Wer weiß, ob dies vielleicht der Grund ist, weshalb Sloppy Joe mit „schlampiger Joe“ übersetzt wird, aber das ist auch ganz egal, denn der Burger schmeckt einfach hervorragend. Zusammen mit einem grünen Salat gab es die Burger zum heutigen Abendessen bei uns. Yummy!

Zutaten (für 4 Burger)

  • Olivenöl
  • 1 Zwiebel
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1 orangene Paprikaschote
  • 2 EL Tomatenmark
  • 400 g Rinderhack
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • 1 Dose (à 400 g) gehackte Tomaten
  • 2 Schuss Ketchup
  • 1 EL Apfelessig
  • 1-2 EL brauner Zucker
  • 4 Burger-Buns mit Sesam

Zubereitung

Zwiebel, Knoblauch und Paprikaschote in feine Würfel schneiden und in einer Pfanne mit etwas erhitztem Olivenöl anbraten. Tomatenmark und Hackfleisch hinzufügen, das Ganze mit Salz und Pfeffer würzen und weiterbraten, bis das Hackfleisch sich bräunlich färbt. Dann mit gehackten Tomaten, Ketchup und Apfelessig ablöschen, aufkochen und bei niedriger bis mittlerer Hitze einköcheln lassen, bis die Tomaten-Hack-Soße nicht mehr so flüssig, sondern schön schlotzig ist. Mit braunem Zucker, Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Burger-Buns kurz im Ofen anbacken, dann jeweils die Unterhälften mit der Tomaten-Hack-Soße belegen und jeweils die Deckel auflegen.




Panna Cotta mit Erdbeersoße

Da es inzwischen schon deutsche Erdbeeren gibt, kaufen wir jetzt öfter welche, vor allem auch deshalb, weil unser Einjähriger diese süßen, roten Früchte total gerne isst. Unser Vierjähriger dagegen mochte Erdbeeren noch nie und verschmäht sie komplett. Wenn ich sie allerdings püriere und sie in Form von Erdbeersoße serviere, wie zum Beispiel zu diesem leckeren Panna Cotta, dann mag sie sogar unser Vierjähriger. Das nenne ich mal Win-Win!

Zutaten (für 4 Personen)

  • 400 ml Schlagsahne 
  • 50 g + 50 g Zucker
  • 1 Vanilleschote
  • 2 Handvoll Erdbeeren 

Zubereitung

Für das Panna Cotta zunächst die Vanilleschote mit einem Messer längs aufschlitzen und das Mark herauskratzen. Dann die Schlagsahne zusammen mit 50 g Zucker und dem zuvor ausgekratzten Vanillemark in einen Topf geben, aufkochen und bei mittlerer Hitzestufe und unter gelegentlichem Rühren für 15 Minuten köcheln lassen. Dann die gekochte Sahne jeweils in kalt ausgespülte Dessertschälchen füllen und für mindestens 2 Stunden in den Kühlschrank stellen, bis die Masse fest ist. 

Für die Erdbeersoße ein paar ganze Erdbeeren beiseite legen, die restlichen Erdbeeren mit den übrigen 50 g Zucker in ein hohes Gefäß füllen und sorgfältig pürieren. 

Wenn das Panna Cotta im Kühlschrank fest geworden ist, jeweils ein paar Erdbeeren darauf setzen und die Erdbeersoße darüber geben. 




Kinderteller: bunter Spieß

Ich liebe es, zum Mittagessen oder zum Abendessen einen kreativen und leckeren Teller für unsere Jungs zuzubereiten. Diesmal habe ich sehr simple, gemischte Spieße gemacht, die trotz ihrer Schlichtheit auf dem Teller was hermachen und die bei unseren Zwergen richtig gut angekommen sind. Lecker kann so einfach sein! Dazu gab’s übrigens noch Laugenbrötchen mit Frischkäse und Salami drauf.

Zutaten

  • Möhre
  • Käse am Stück
  • Geflügel-Fleischwurst am Stück
  • Weintrauben
  • Salatgurke
  • Erdbeeren
  • lange Holzspieße

Zubereitung

Alle Zutaten in mundgerechte Stücke schneiden und auf Holzspieße aufspießen.




Kinderteller: Toastgesichter mit Käsezähnen

Diese lustigen Toastgesichter, die ich bei freshideen gefunden habe, waren heute das Mittagessen für unseren Vierjährigen. Sie sind einfach in der Umsetzung und unser Vierjähriger war begeistert. So macht Essen Spaß!

Zutaten (für 2 Stück)

  • 2 Toastbrotscheiben
  • etwas Frischkäse
  • Salamischeiben
  • Käsescheiben
  • ein Stückchen Möhre
  • 4 Zuckeraugen
  • ein Stückchen Salatgurke

Zubereitung

Die Toastscheiben toasten, dann mit Frischkäse bestreichen und jeweils diagonal durchschneiden, sodass Dreiecke entstehen. Zwei der Toastdreiecke jeweils so mit Salamischeiben belegen, dass es aussieht, als wäre dies die Zunge. Dann die Käsescheiben so zurecht schneiden, dass sie aussehen wie Zähne und diese über die Salamischeiben legen. Anschließend die zwei übrigen Toastdreiecke jeweils darauf legen. Zum Schluss noch aus dünnen Möhrenscheiben und Zuckeraugen die Augen basteln und auflegen. Die Gurke schälen, in Scheiben schneiden und dazulegen.




Arme Ritter aus Laugengebäck mit Zimt, Zucker & Apfelmus

Heute war wenig Zeit, um ein aufwendiges Mittagessen zu kochen und weil wir ohnehin noch Laugengebäck vom Vortag übrig hatten, das immer kaum noch einer so recht essen mag, weil es dann nicht mehr so frisch ist, entschied ich kurzerhand, dass ich uns daraus Arme Ritter zubereite. Zwar werden hierfür üblicherweise altbackene Toastbrotscheiben verwendet, doch andere Gebäckreste eignen sich dafür genauso prima. Angerichtet mit Zucker, Zimt und Apfelmus hat es uns allen richtig lecker geschmeckt. Dieses Gericht zeigt: Gutes Essen muss nicht teuer sein! 

Zutaten (für 2 Personen)

  • 2 altbackene Käse-Laugenknoten
  • 1 Ei
  • 150 ml Milch
  • 1 Stück Butter à 20 g
  • etwas Zimt und Zucker
  • Apfelmus

Zubereitung 

Das Laugengebäck klein schneiden. Das Ei mit der Milch verquirlen, über das klein geschnittene Laugengebäck gießen und alles gut durchmischen. Die Butter in einer Pfanne zerlassen, dann das mit der Eiermilch getränkte Laugengebäck in die Pfanne geben und rundherum knusprig anbraten. Mit Zucker und Zimt bestreut und mit Apfelmus servieren.