Wattekuchen

Wattekuchen

Diesen zauberhaften Kuchen habe ich zum Schmotzigen Donnerstag zusammen mit unserem kleinen Sohnemann gebacken. Klasse fand ich, dass die Zutaten für den Boden in Tassen angegeben waren, denn so hatte unser kleiner Liebling großen Spaß dabei, die Tassen mit einem kleinen Löffel vollzumachen und konnte so richtig gut mitmachen. Der Kuchen stammt von Chefkoch und macht seinem Namen alle Ehre, denn er ist super weich, fluffig, luftig und kein bisschen trocken. Wir haben ihn ratzfatz aufgegessen, weil er unglaublich lecker schmeckt. Der zählt ab jetzt definitiv zu meinen Kuchenfavoriten! Anders als im Originalrezept angegeben, habe ich allerdings einen runden Kuchen mit 26 cm Durchmesser daraus gemacht (anstatt ein ganzes Blech zu backen).

 

Zutaten (für 1 Springform mit 26 cm Durchmesser)

  • 1,5 Tassen Mehl
  • 1 Tasse + 1 EL + 50 g Zucker
  • 1/2 Tasse Sonnenblumenöl
  • 1/2 Tasse kohlensäurehaltiges Mineralwasser
  • 2 Eier
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • 1 Päckchen Vanille-Puddingpulver
  • 500 ml Milch
  • 50 g Butter
  • 50 g + 2 EL Kokosraspeln

 

Zubereitung 

Für den Boden Mehl, 1 Tasse Zucker, Sonnenblumenöl, Mineralwasser, Eier und Backpulver vermischen und zu einem glatten Teig verrühren. Die Springform mit einer Lage Backpapier auskleiden und einfetten, dann den Teig hineinfüllen und im vorgeheizten Backofen bei 175°C Ober-/Unterhitze für etwa 20 bis 25 Minuten backen. Den fertig gebackenen Boden aus dem Ofen holen und beiseite stellen.

Für den Puddingbelag den Pudding nach Packungsanleitung zubereiten: Milch in einem Topf aufkochen; dabei ein paar EL Milch abnehmen und mit dem Puddingpulver sowie 1 EL Zucker glatt rühren. Sobald die Milch im Topf hochkocht, den Topf sofort von der Herdplatte ziehen, die Puddingpulver-Zucker-Mischung hineingießen, den Topf zurück auf die Herdplatte stellen und unter Rühren mit einem Schneebesen für wenige Minuten weiterkochen, bis der Pudding eindickt. Den Pudding vom Herd nehmen und abkühlen lassen, bis er nur noch warm ist.

Den noch warmen Pudding auf den gebackenen Boden geben und gleichmäßig verstreichen.

Zum Schluss noch 50 g Zucker mit 50 g Butter und 50 g Kokosraspeln in einen kleinen Topf geben und unter Rühren erhitzen, bis eine homogene Masse entstanden ist. Diese vorsichtig und gleichmäßig auf der Puddingschicht verstreichen. Nun die übrigen 2 EL Kokosflocken fettfrei in einer kleinen Pfanne erhitzen, bis sie eine goldbraune Farbe bekommen. Diese gleichmäßig über die Zucker-Butter-Kokosraspel-Schicht streuen.

Fruchtleder „Himbeere“

Fruchtleder

Heute möchte ich euch eine gesunde Nascherei vorstellen, die ich schon ganz lange im Blick hatte und die unter Foodbloggern sprichwörtlich schon längst in aller Munde ist, nämlich Fruchtleder. Das ist nichts Geringeres als püriertes Fruchtmus, das etwas gesüßt und anschließend im Ofen gebacken wird, bis es die für Fruchtgummi typische Konsistenz hat. Der große Vorteil dabei ist, dass dieses Fruchtgummi – im Gegensatz zu den herkömmlichen Fruchtgummi-Sorten aus dem Supermarkt – ohne Farb-, Zusatz- und Konservierungsstoffe auskommt und dass es sich auch wunderbar für Vegetarier und Veganer eignet, da auch keine tierische Gelatine enthalten ist. Der einzige Nachteil ist, dass das Backen im Ofen sehr lange dauert. Daher ist es empfehlenswert, gleich eine größere Menge davon zuzubereiten, damit sich die lange Backzeit auch lohnt, doch weil dies mein erster Versuch war, habe ich erstmal mit einer kleineren Menge angefangen, um zu testen, ob das Ganze auch wirklich funktioniert. Und wie ihr seht, hat es geklappt, denn herausgekommen sind diese lecker-fruchtigen Himbeerstreifen, die im Nu verputzt waren. Wer mag, kann selbstverständlich auch anderes Obst verwenden.

 

Zutaten (für 1 Springform mit 28 cm Durchmesser)

  • 300 g Bio-TK-Himbeeren
  • etwas Agavendicksaft

 

Zubereitung

Himbeeren auftauen lassen, dann pürieren und mit Agavendicksaft bis zur gewünschten Süße abschmecken. Die Springform mit einer Lage Backpapier auslegen und einfetten, dann die pürierte Himbeermasse hineingeben und in einer dünnen Schicht gleichmäßig verstreichen. Dann im vorgeheizten Backofen bei 60-70°C für etwa 6 Stunden backen, bis die Fruchtmasse eine trockene, gummiartige Konsistenz hat. Dann die Springform aus dem Ofen holen und vollständig erkalten lassen. Anschließend die gehärtete Fruchtmasse in dünne Streifen schneiden und ggf. aufrollen.

Kirschmichel

Kirschmichel

Falls ihr daheim mal wieder zu viele altbackene Brötchen übrig habt, dann hab ich hier ein tolles Rezept für euch, das ich kürzlich bei Lecker gefunden habe. Beim Kirschmichel handelt es sich um eine typisch deutsche Süßspeise, die insbesondere in Süddeutschland anzutreffen ist und Süßkirschen enthält. Noch lauwarm serviert und mit Vanillesoße (Tetrapak oder selbstgemacht) angerichtet schmeckt er einfach köstlich. Der Kirschmichel ist außerdem dem Ofenschlupfer sehr ähnlich, den ich euch erst letztens vorgestellt hatte.

 

Zutaten (für eine Auflaufform mit den Maßen 20 x 20 cm)

  • 260 g altbackene Brötchen
  • 400 ml Milch
  • 120 g + 2 EL Zucker
  • 140 g  + 1 Stück (à 20 g) weiche Butter
  • 5 Eier
  • 1 Prise Salz
  • 1/2 TL Zimt, gemahlen
  • 1/2 TL Kardamom, gemahlen
  • 1 Glas Schattenmorellen (370 g Abtropfgewicht)
  • 100 g geschälte und gestiftete Mandeln

 

Zubereitung

Kirschen abgießen und gut abtropfen lassen. Altbackene Brötchen in kleine Würfel schneiden. Eier trennen.

Milch erwärmen, die Brötchenwürfel damit übergießen und etwas quellen lassen. 120 g Zucker und 140 g Butter cremig rühren, dann die Eigelbe unterrühren. Die Brötchen-Milch-Masse ebenfalls unterrühren. Eiweiße zusammen mit 1 Prise Salz sehr steif schlagen und unterheben. Zum Schluss die Kirschen und die Mandeln unterheben. Nun die Masse in eine gefettete Auflaufform (mindestens 20 x 20 cm, eher noch etwas größer) geben und im vorgeheizten Backofen bei 175°C Ober-/Unterhitze für etwa 1 Stunde backen. Das Stück Butter (à 20 g) in kleine Würfel schneiden. Etwa 15 Minuten vor Ende der Backzeit die kleinen Butterwürfel sowie 2 EL Zucker über den Kirschmichel streuen und zu Ende backen.

Ofenschlupfer

Ofenschlupfer

Da wir nun schon seit einigen Jahren im Schwabenländle leben, dachte ich, ist es an der Zeit, dass ich mich auch ein wenig mehr für die schwäbische Küche interessieren sollte, um meinen schwäbisch-kulinarischen Horizont, der sich bislang nahezu ausschließlich auf Spätzle und Maultaschen beschränkte, doch ein bisschen zu erweitern. Auf meiner Suche nach einem neuen schwäbischen Rezept bin ich schließlich bei diesem leckeren Ofenschlupfer kleben geblieben, den ich bei Brigitte erspäht hatte. Da wir öfter mal Brötchenreste übrig haben, war dies das perfekte Gericht, um nicht so viel wegschmeißen zu müssen. Noch warm schmeckt der Ofenschlupfer uns am allerbesten; wer mag, serviert auch noch Vanillesoße dazu. Yummy!

 

Zutaten (für eine Auflaufform mit den Maßen 20 x 20 cm)

  • 250 g Brötchen vom Vortag (ohne Körner)
  • 280 ml Milch
  • 1 Zitrone, davon die Schale
  • 45 g weiche Butter
  • 55 g + 2 EL Zucker
  • 1 Päckchen Bourbon-Vanillezucker
  • 2 Eier
  • 2 gehäufte EL Mehl
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • 25 g gemahlene Mandeln
  • 2 große süße Äpfel
  • 1 Stück Butter (20 g)
  • 2 gehäufte EL gehobelte Mandeln
  • 1 TL Zimt

 

Zubereitung 

Brötchen vom Vortag in kleine Würfel schneiden. Milch erhitzen (nicht kochen), über die Brötchenwürfel gießen und etwas stehen und quellen lassen.

Die Eier jeweils trennen. Zitronenschale, weiche Butter, Zucker, Bourbon-Vanillezucker und die Eigelbe vermischen und mit dem Handrührgerät cremig schlagen. Mehl, Backpulver und gemahlene Mandeln unterrühren. Nun die in Milch gequollenen Brotwürfel ebenfalls untermischen. Zum Schluss die Eiweiße steif schlagen und unter den Teig heben.

Die Äpfel schälen, mit einem Apfelkerngehäuse-Ausstecher jeweils das Kerngehäuse ausstechen, dann die Äpfel in dünne Ringe schneiden.

Etwas Teig auf dem Boden einer gefetteten Auflaufform (ca. 20 x 20 cm) verstreichen, dann eine Schicht Apfelringe darauf verteilen. Nun abwechselnd Teig und Apfelringe immer so weiter schichten, bis alles aufgebraucht ist; dabei mit Apfelscheiben abschließen. Die Butter in kleine Flöckchen schneiden und auf der letzten Apfelschicht verteilen. Zuletzt noch die gehobelten Mandeln mit 2 EL Zucker und 1 TL Zimt vermischen und darüber streuen. Das Ganze im vorgeheizten Backofen bei 180°C Ober-/Unterhitze für etwa 45 Minuten backen.

Haferflocken-Bananen-Waffeln

Haferflocken-Bananen-Waffeln

Diese leckeren Waffeln habe ich neulich bei Veggie Einhorn gefunden. Sie bestehen aus nur drei Zutaten und da sie weder Mehl, noch Ei, noch Milch enthalten, sind sie sogar glutenfrei und vegan. Mein Mann und ich, wir legen keinen Wert auf eine vegane Ernährung, doch um mal etwas Neues auszuprobieren und meinen ernährungsbezogenen Horizont ein wenig zu erweitern, versuche ich mich dennoch hin und wieder gerne auch an solchen Rezepten. Serviert habe ich die Waffeln mit Bananenscheiben und Karamellsoße. Lecker!

 

Zutaten (für 4 Waffeln)

  • 100 g Haferflocken
  • 200 ml Vanille-Sojamilch
  • 1 reife Banane
  • etwas Pflanzenfett für das Waffeleisen

 

Zubereitung 

Haferflocken, Vanille-Sojamilch und Banane sorgfältig pürieren und für etwa 15 Minuten quellen lassen. Ein Waffeleisen einfetten und 4 Waffeln aus dem Teig backen.

Schoko-Brötchen

Schoko-Brötchen

Mal wieder auf der Suche nach einem guten Rezept für selbstgemachte Brötchen, bin ich bei Slava auf diese tollen Schoko-Ecken gestoßen, die ich für den vergangenen Neujahrsmorgen gebacken hatte. Die Zubereitung ist simpel, der Teig muss nicht mal gehen, sodass man schnell frische, lecker duftende Brötchen hat. Noch warm schmecken sie am besten, sogar ohne Belag. Übrig gebliebene Brötchen habe ich eingefroren.

 

Zutaten (für 8 Stück)

  • 450 g Mehl + noch etwas mehr zum Ausrollen
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 1 Ei + 1 Eigelb zum Bestreichen
  • 1 EL weiche Butter
  • 60 g Magerquark
  • 200 ml lauwarme Milch + noch 1 EL mehr zum Bestreichen
  • 1 Päckchen (7 g) Trockenhefe
  • 5 EL Zucker + noch 1 EL mehr zum Bestreichen
  • 100 g Schokotropfen

 

Zubereitung

450 g Mehl, Backpulver, Salz, 1 Ei, weiche Butter und Magerquark vermischen. Trockenhefe und 5 EL Zucker in 200 ml lauwarmer Milch auflösen und hinzufügen, dann alles sorgfältig zu einem glatten Teig verkneten. Zuletzt noch die Schokotropfen unter den Teig kneten. Nun den Teig auf bemehlter Arbeitsfläche rund ausrollen zu einem Durchmesser von etwa 35 cm und in 8 gleichgroße Kuchenstücke schneiden. Die Stücke auf ein mit Backpapier ausgelegtes Ofengitter setzen. 1 Eigelb mit 1 EL Zucker und 1 EL Milch verrühren und die Teigstücke damit bestreichen. Im vorgeheizten Backofen bei 180°C Ober-/Unterhitze für etwa 20 Minuten backen.

Fischstäbchen-Auflauf mit Kartoffelbrei & Tomatensoße

Fischstäbchen-Auflauf mit Kartoffelbrei & Tomatensoße

Gestern Abend gab es diesen leckeren Auflauf bei uns. Die Inspiration dafür hatte ich mir bei Knorr geholt, doch im Vergleich zum Originalrezept habe ich auf Fertigtüten verzichtet und den Kartoffelbrei sowie die Tomatensoße selbst gekocht. Sehr lecker!

 

Zutaten (für 5 Personen)

  • 850 g Kartoffeln (geschält)
  • Salz
  • etwas Milch
  • ein Stückchen Butter
  • schwarzer Pfeffer
  • etwas frisch geriebene Muskatnuss
  • ein paar Stängel gehackte Petersilie
  • etwas Öl
  • 1 große Speisezwiebel, gehackt
  • 2 große Möhren, klein geschnitten
  • 600 g gehackte Tomaten (Dose)
  • 200 ml Wasser
  • 2 gute Schuss Sahne
  • 1 Würfel Gemüsebrühe-Pulver
  • 2 EL Speisestärke
  • 2 Handvoll TK-Erbsen
  • 1 Packung TK-Backfisch-Stäbchen (13 Stück)
  • 100 g geriebener Käse

 

Zubereitung

Für den Kartoffelbrei die Kartoffeln schälen, in einem Topf mit Salzwasser gar kochen, abseihen, wieder zurück in den Topf geben und zusammen mit etwas Milch und Butter zerstampfen. Mit Salz, Pfeffer und frisch geriebener Muskatnuss abschmecken. Petersilie untermischen.

Für die Tomatensoße etwas Öl in einer Pfanne erhitzen, dann Zwiebel und Möhren hinzugeben und anbraten. Mit gehackten Tomaten, Wasser und Sahne ablöschen. Gemüsebrühe-Pulver ebenfalls dazugeben und das Ganze anschließend aufkochen und bei mittlerer Hitze einköcheln lassen. Die Speisestärke mit etwas kaltem Wasser glatt rühren, in die Pfanne gießen und unter Rühren aufkochen, bis die Tomatensoße bindet. TK-Erbsen unterrühren.

Zum Schluss eine große Auflaufform (ca. 30 x 40 cm) einfetten, dann zuerst den Kartoffelbrei gleichmäßig in die Form streichen, danach die Tomatensoße gleichmäßig darauf verteilen und anschließend die Backfisch-Stäbchen darauf legen. Mit geriebenem Käse bestreuen und im vorgeheizten Backofen bei 220°C Ober-/Unterhitze für etwa 30 Minuten überbacken, bis die Backfisch-Stäbchen gar sind.

Porridge mit Mandarinensoße

Porridge mit Mandarinensoße

Dieses leckere, fruchtige Porridge im Glas habe ich kürzlich in einer älteren Ausgabe der Zeitschrift „Landgenuss“ entdeckt und weil ich sowieso immer auf der Suche nach tollen Snack-Ideen für unterwegs bin (z.B. für die Arbeit oder längere Autofahrten), kam mir dieses Thermomix-Rezept gerade recht. Das Frucht-Porridge ist im Alltag schnell gemacht, man braucht keine außergewöhnlichen Zutaten, man kann es gleich in größeren Mengen zubereiten, um sich ein bisschen Vorrat anzuschaffen und das Obst lässt sich je nach Saison wunderbar variieren. Das einzige Manko im Originalrezept war allerdings, dass dort die Fruchtsoße gar nicht abgebunden wurde und somit sehr flüssig war, daher habe ich hier mit etwas Speisestärke nachgeholfen. Lecker!

 

Zutaten (für ca. 1,5 kg)

  • 150 g Haferflocken
  • 300 ml Milch
  • 600 ml Wasser
  • 60 g Ahornsirup
  • 1 TL Zimt
  • 2 Dosen Mandarinen (2 x 175 g Abtropfgewicht)
  • 100 g Zucker
  • 150 ml Orangensaft
  • 2 EL Speisestärke

 

Zubereitung (mit Thermomix TM21)

Für das Porridge Haferflocken, Milch, Wasser, Ahornsirup und Zimt in den Mixtopf geben und 10 Minuten/90°C/mit Rühraufsatz/Stufe 2 kochen. Dann jeweils zu dreiviertel in zuvor sterilisierte Gläser füllen.

Für die Mandarinensoße nun rasch den Mixtopf ausspülen, den Rühraufsatz entfernen, die Mandarinen mit 100 g Zucker in den ausgespülten Mixtopf geben und 10 Sekunden auf höchster Stufe pürieren. Die Speisestärke mit etwas kaltem Wasser glatt rühren und zusammen mit dem Orangensaft hinzufügen. Dann 5 Minuten/100°C/Stufe 2 kochen, bis die Soße eindickt. Nun die noch heiße Soße jeweils auf das Porridge im Glas geben und die Gläser sofort verschließen.

 

Quelle

Zeitschrift „Landgenuss“, Ausgabe Nr. 3/2017, S. 81, „Porridge mit Fruchtsoße“.

einfache Pfannkuchen

einfache Pfannkuchen herzhaft & süß

Heute möchte ich euch das Grundrezept für Pfannkuchenteig vorstellen, nach welchem wir meistens unsere Pfannkuchen zubereiten. Das Rezept stammt von Lecker und hat sich für uns schon länger bewährt. Doch ich möchte ehrlich sein: Dieser Blogeintrag ist nicht mein alleiniger Verdienst, denn tatsächlich habe ich hierfür lediglich den Teig angerührt. Gebacken hat mein Mann die Pfannkuchen. Der kann das nämlich richtig gut und ringt mir jedesmal auf’s Neue meinen Respekt ab, wenn er wie ein Profikoch mit Kochschürze in der Küche steht und die Pfannkuchen aus der Pfanne heraus in die Luft wirft, die dann tatsächlich auch wieder in der Pfanne landen (und nicht wie bei mir auf dem Fußboden, auf meinem Kopf oder auf dem Schrank, haha). Wie ich es von ihm gewohnt bin, hat mein Mann uns richtig leckere, dünne und technisch einwandfreie Pfannkuchen gebacken, die wir dann nach Lust und Laune sowohl herzhaft als auch süß belegt haben. Das war ein tolles Sonntags-Mittagessen, das auch unserem kleinen Zwerg geschmeckt hat. Übrigens: Übrig gebliebene Pfannkuchen kann man wunderbar in Scheiben schneiden und seinen Kindern am nächsten Tag noch mit in die Brotdose packen, dann haben sie im Kindergarten oder in der Schule noch einen leckeren Snack.

 

Zutaten (für ca. 6 Pfannkuchen je à 30 cm Durchmesser)

für den Pfannkuchen-Teig:

  • 500 ml Milch
  • 3 Eier
  • 250 g Mehl
  • 1 Prise Salz
  • etwas Butter zum Backen

 

Zubereitung

Für den Pfannkuchen-Teig zunächst die Milch mit den Eiern verquirlen. Dann das Mehl mit dem Salz mischen und unter die Milch-Eier-Mischung rühren. Wer mag, kann dem Teig noch etwas Backpulver oder einen Schuss Mineralwasser beimischen; das soll den Teig besonders fluffig und luftig machen. Ich habe jedoch darauf verzichtet. Nun alles zu einem glatten, klümpchenfreien, dünnflüssigen Teig verrühren und diesen für 10 Minuten quellen lassen. Butter in einer großen Pfanne (30 cm Durchmesser) zerlassen und den Teig portionsweise mit einer Suppenkelle hineingeben, für etwa 2 bis 3 Minuten stocken lassen, dann wenden und die andere Seite ebenfalls etwa 2 Minuten stocken lassen. Dann den fertig gebackenen Pfannkuchen aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen; anschließend mit dem übrigen Teig ebenso verfahren.

Die Pfannkuchen entweder herzhaft (z.B. mit Schinken, geriebenem Käse und frischen Kräutern) oder süß (z.B. mit Apfelmus, Rosengelee oder Haselnusscreme) belegen und aufrollen.

Kartoffelbrei-Auflauf mit Rahmspinat & Spiegeleiern

Kartoffelbrei-Auflauf mit Rahmspinat & Spiegeleiern

Gestern Abend gab es bei uns dieses leckere Gericht, das ich bei Eine Prise Lecker gefunden hatte. Schon als Kind habe ich Kartoffeln mit Rahmspinat und Spiegeleiern geliebt, daher musste ich diese Variante davon auch sofort ausprobieren. Allerdings habe ich das Ganze noch ein wenig abgewandelt, indem ich noch Erbsen und in feine Streifen geschnittene Lyoner-Wurst hinzugefügt habe, die unser kleiner Sohnemann nämlich zur Zeit sehr gerne isst. Ein wirklich sagenhaft leckeres Essen, das sehr einfach in der Zubereitung ist und tolle Kindheitserinnerungen wach ruft.

 

Zutaten (für 5 Personen)

  • 1,2 kg Kartoffeln
  • Salz
  • Milch
  • etwas Butter
  • schwarzer Pfeffer
  • 450 g TK-Rahmspinat
  • 2 Schalotten
  • etwas Bratöl
  • 3 Handvoll TK-Erbsen
  • 2 Handvoll Lyoner-Wurst, in Streifen geschnitten
  • 100 ml Schlagsahne
  • etwas frisch geriebene Muskatnuss
  • 5 Eier

 

Zubereitung

Für den Kartoffelbrei die Kartoffeln schälen und in gesalzenem Wasser gar kochen, dann die Kartoffeln abgießen, zurück in den Topf geben und mit Milch und Butter zerstampfen, bis der Kartoffelbrei eine weiche, cremige Konsistenz hat. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Den Rahmspinat auftauen lassen. Schalotten fein hacken. Bratöl in einer Pfanne erhitzen und die Schalotten darin anschwitzen. Dann den Rahmspinat dazugeben und unter Rühren erhitzen. Erbsen, Lyoner-Wurst und Schlagsahne hinzugeben, das Ganze noch ein paar Minuten einköcheln lassen und mit Salz, Pfeffer und frisch geriebener Muskatnuss abschmecken.

Eine Auflaufform (ca. 30 x 40 cm) einfetten und die Rahmspinat-Erbsen-Lyoner-Mischung hineingeben. Den Kartoffelbrei gleichmäßig darüber verteilen und glatt streichen. Anschließend die Eier darüber aufschlagen und das Ganze im vorgeheizten Backofen bei 180°C Ober-/Unterhitze für etwa 20 Minuten backen, bis die Eier gestockt sind.