Dattel-Brownies mit Walnüssen & Marshmallow-Topping

Vor wenigen Tagen sind wir aus unserem Italienurlaub zurückgekehrt. Wir waren in Jesolo und haben bei täglich 30 Grad einen herrlich entspannten und zugleich ereignisreichen Strand-und-Bade-Urlaub verlebt und auch eine Tagestour nach Venedig war drin. Wieder daheim eingetrudelt, haben wir erstmal unser ganzes Gepäck ausgepackt (10 Tage im Bungalow machen es nun mal erforderlich, dass man sehr viel Haushaltsrat und Lebensmittel mitschleppt) und einen Haufen schmutzige Wäsche gewaschen. In der Pause habe ich uns dann diese leckeren Brownies als kleine Stärkung zubereitet. Hierfür hatte ich schon vor einiger Zeit verschiedene Brownie-Rezepte im Netz quer gelesen, doch so richtig hatte mich keines davon überzeugt. Deshalb habe ich aus all den Rezeptinspirationen schließlich mein eigenes Rezept zusammengestellt. Herausgekommen sind diese „falschen“ Brownies, die im Grundteig nur aus pürierten Datteln, gemahlenen Mandeln, etwas Backkakao, Salz und gehackten Walnüssen bestehen und somit eine vegane Alternative zu den normalen Schokoladenbrownies sind. Wäre da nicht mein Topping aus gehackter Schokolade und Mini-Marshmallows; somit sind sie natürlich nicht mehr vegan. Sogar mein Mann war begeistert davon, da sie sowohl geschmacklich als auch von der klebrig-fudgigen Konsistenz her den normalen Schokobrownies erstaunlich nahe kommen. Die haben wir ganz bestimmt nicht zum letzten Mal zubereitet. Echt lecker!

 

Zutaten (für 1 Form mit den Maßen 16 x 16 cm bzw. etwa 9 Stücke)

  • 240 g getrocknete Datteln
  • 100 g gemahlene Mandeln
  • 3 gehäufte TL Backkakao
  • 1 Prise Salz
  • 100 g gehackte Walnüsse
  • 1-2 Handvoll Mini-Marshmallows
  • 1-2 Handvoll gehackte Schokolade

 

Zubereitung

Datteln klein schneiden, etwa 30 Minuten in Wasser einweichen, anschließend das Wasser abgießen und die Datteln mit den gemahlenen Mandeln und dem Backkakao vermischen und mit dem Handrührgerät sorgfältig glatt rühren. Salz und gehackte Walnüsse unterheben. Die Form einfetten, den Teig gleichmäßig hineinfüllen und glatt streichen. Im vorgeheizten Backofen bei 180°C Ober-/Unterhitze für 25 Minuten backen. Dann die Mini-Marshmallows sowie die gehackte Schokolade darüber streuen und die Brownies für weitere 10 Minuten im Ofen backen, sodass die Mashmallows zerlaufen. Herausholen und vollständig erkalten lassen, bevor die Brownies angeschnitten werden.

Süßkartoffel-Dattel-Brownies

Süßkartoffel-Dattel-Brownies

Heute haben unser kleiner Sohn und ich mal wieder gebacken und zwar Brownies. Doch anders, als man sich Brownies üblicherweise vorstellt, enthalten diese hier fast keine Schokolade, denn der Browniesteig besteht interessanterweise aus gegarten, pürierten Süßkartoffeln sowie pürierten Datteln. Lediglich den Guss habe ich aus wenigen geschmolzenen Schokoladenstückchen hergestellt. Das Originalrezept von Pimimi enthält sogar gar keine Schokolade, denn dort wird der Guss aus Wasser, Kakaopulver, Datteln und Öl zubereitet, wodurch sich die Original-Brownies super für Veganer eignen. Ich gebe zu, dass ich anfangs etwas skeptisch war, ob uns diese Brownie-Alternative wirklich schmecken könnte, doch wir wurden wirklich überrascht, denn die Brownies waren einfach köstlich. Durch die Datteln und die Mandelstifte bekommen die Brownies eine zuckrig-kernige Konsistenz und genauso wie normale Brownies sind sie feucht-matschig. Wunderbar!

 

Zutaten (für 1 Form mit den Maßen 20 x 20 cm bzw. 12 Stücke)

  • 600 g Süßkartoffeln
  • 14 + 4 getrocknete, entsteinte Datteln
  • 3 EL Ahornsirup
  • 80 g + 1 Handvoll geschälte, gestiftelte Mandeln
  • 100 g Mehl
  • ein paar Stücke Schokolade

 

Zubereitung 

Für den Brownieteig die Süßkartoffeln schälen, in grobe Würfel schneiden und etwa 20 Minuten lang dampfgaren, bis sie weich sind; dann in einem Sieb abgießen und abtropfen lassen. Noch warm mit 14 Datteln mischen und sorgfältig pürieren. Dann Ahornsirup, 80 g Mandeln und Mehl dazugeben und alles zu einem homogenen Teig verrühren. Nun den Teig in eine gefettete Auflaufform (20 x 20 cm) füllen, glatt streichen und im vorgeheizten Backofen bei 180°C Ober-/Unterhitze für etwa 25 Minuten backen. Dann aus dem Ofen holen und in der Form abkühlen lassen.

Für die Glasur zunächst 4 Datteln klein hacken. Anschließend die Schokolade in kleine Stücke brechen und im Wasserbad schmelzen lassen, dann die flüssige Schokolade gleichmäßig über den gebackenen Brownieteig streichen. Die gehackten Datteln sowie 1 Handvoll Mandeln gleichmäßig über die Schokoladenglasur streuen.

Orange Chicken

Orange Chicken

Dieses amerikanisch-asiatisch angehauchte Hähnchengericht habe ich vor wenigen Tagen bei food with love gefunden und wollte meinen Mann damit überraschen. Und wie erwartet, ist mir die Überraschung eindeutig geglückt, denn es hat uns beiden sehr gut geschmeckt. Die Soße schmeckt herrlich würzig und zugleich fruchtig und sie hat eine tolle sämige Konsistenz. Auch die Panade vom Hähnchenfleisch war köstlich und in der Zubereitung ganz anders, als ich es bisher kannte, denn sie wird anstatt mit Vollei nur mit aufgeschäumtem Eiweiß und anstatt mit Mehl mit Speisestärke und Backpulver gemacht. Dazu habe ich Reis und Brokkoli serviert; beides habe ich gleichzeitig in einem Topf gegart. Schmeckt einfach köstlich und ist den Aufwand Wert!

 

Zutaten (für 3-4 Personen)

  • 200 ml Wasser
  • 1 TL Hühnerbrühe-Pulver
  • 200 ml Orangensaft
  • 1 Orange, davon die Schale
  • 45 ml helle Balsamico-Creme
  • 60 ml helle Sojasoße
  • 115 g brauner Zucker
  • 2 Knoblauchzehen
  • etwas frisch abgeriebener Ingwer
  • schwarzer Pfeffer
  • 600 g Hähnchenbrustfilets
  • 25 g + 150 g Speisestärke
  • 2 Eier, davon das Eiweiß
  • 1/2 TL Backpulver
  • etwas Öl

 

Zubereitung (z.T. mit Thermomix TM21)

Für die Fleischmarinade Wasser, Hühnerbrühe-Pulver, Orangensaft, Orangenschale, helle Balsamico-Creme, helle Sojasoße, braunen Zucker, Knoblauchzehen, Ingwer und schwarzen Pfeffer in den Mixtopf geben und auf höchster Stufe zerhäckseln und mixen. Dann 100 ml von dieser Marinade in einer Schüssel gießen, die Hähnchenbrustfilets jeweils quer in drei Stücke schneiden und hinzufügen, mit der Marinade mischen und für 1 Stunde mit Deckel abgedeckt marinieren lassen.

Für die Orangensoße die restliche Marinade im Mixtopf belassen und 10 Minuten / 100°C / Stufe 3 aufkochen. In der Zwischenzeit 25 g Speisestärke mit etwas kaltem Wasser glatt rühren. Nach Ende der Aufkochzeit die glatt gerührte Speisestärke zur Soße in den Mixtopf gießen und weitere 3 Minuten / 100°C / Stufe 3 weiterkochen, bis die Soße eindickt. Eventuell nochmal mit Salz und schwarzem Pfeffer abschmecken.

Für die Fleischpanade die Eiweiße mit einem Schneebesen schaumig aufschlagen und in einen tiefen Teller geben. 150 g Speisestärke, 1/2 TL Backpulver sowie etwas schwarzen Pfeffer in einen weiteren tiefen Teller geben und vermischen. Die marinierten Hähnchenbrustfilets in ein Sieb legen und abtropfen lassen; anschließend die Filets zuerst im Eiweiß und dann in der Speisestärke-Backpulver-Pfeffer-Mischung wenden und anschließend in einer Pfanne mit etwas erhitztem Öl rundherum goldbraun ausbacken.

Die panierten Hähnchenbrustfilets mit der Orangensoße anrichten. Dazu passt Reis und Gemüse (z.B. Brokkoli).

Mokka-Brownies mit Avocado-Frosting

Mokka-Brownies mit Avocado-Frosting

Ich mag Brownies, backe sie aber viel zu selten selbst, da ich es immer etwas schwierig finde, den richtigen Garpunkt abzupassen, wo die Brownies nicht mehr allzu matschig, aber eben auch noch nicht furztrocken sind. Doch als ich letztens diese tollen Brownies mit Avocado-Frosting bei Springlane entdeckt hatte, konnte ich nicht anders und musste sie einfach nachbacken, denn viel zu groß ist meine Leidenschaft für reife Avocados. Von einem Avocado-Frosting hatte ich bisher noch nichts gehört und so reizte mich das am allermeisten. Allerdings habe ich das Originalrezept stark verändert: So habe ich für die Brownie-Masse mildere Vollmilch-Schokolade verwendet, da mir reine Zartbitter-Brownies einfach zu herb schmecken. Dafür habe ich den Brownie-Teig dann aber mit gehackten Zartbitter-Mokkabohnen bespickt, was meinen Brownies nur stellenweise eine herbe Note verleiht. Außerdem habe ich auch den Zuckeranteil deutlich reduziert, was völlig ausreichend war, denn meine Brownies schmecken noch immer recht süß. Vom Ergebnis meiner kleinen amerikanischen Schokoladenhäppchen bin ich wirklich begeistert, denn sie sind richtig schön saftig-feucht-fudgy geworden und das Avocado-Frosting, was durch den Limettensaft auch eine fruchtige Säure mitbringt, bildet einen herrlichen Kontrast zum kräftigen Schokoladengeschmack der Brownies.

 

Zutaten (für eine Springform mit 26 cm Durchmesser bzw. ca. 24 Stücke)

  • 220 g Vollmilch-Kuvertüre
  • 2 reife Avocados
  • 2 Eier
  • 50 g Zucker
  • 3 EL Pflanzenöl
  • 90 g Mehl
  • 1 gestrichener TL Backpulver
  • 2 gehäufte EL Kakaopulver
  • 1 Prise Salz
  • 50 g Zartbitter-Mokkabohnen
  • 1 Limette
  • 150 g Puderzucker

 

Zubereitung

Vollmilch-Kuvertüre über dem Wasserbad schmelzen. 1 Avocado entkernen und das Fruchtfleisch mit einer Gabel zerdrücken. Die geschmolzene Kuvertüre mit der zerdrückten Avocado sowie den Eiern, 50 g Zucker und 3 EL Pflanzenöl vermischen und glatt rühren. Mehl, Backpulver, Kakaopulver und Salz hinzufügen und alles gut verrühren. Die Zartbitter-Mokkabohnen klein hacken und unter die Schokoladenmasse rühren. Die Springform mit einer Lage Backpapier auslegen, einfetten und die Schokoladenmasse hineinfüllen. Im vorgeheizten Backofen bei 170°C Ober-/Unterhitze für etwa 25 Minuten backen, dann aus dem Ofen holen und vollständig erkalten lassen.

Für das Frosting die übrige Avocado entkernen und das Fruchtfleisch mit einer Gabel zerdrücken. Dann die Limette auspressen, den Limettensaft mit dem Avocado-Fruchtfleisch und dem Puderzucker vermischen und mit dem Handrührgerät sorgfältig glatt rühren. Das Frosting auf den Brownie-Kuchen streichen und für 30 Minuten in den Kühlschrank stellen. Vor dem Servieren den Brownie-Kuchen in kleinere Stücke schneiden.

Corn Dog Nuggets

Corn Dog Nuggets

Als ich in meiner Jugend in den USA lebte, habe ich mich in die dort so beliebten Corn Dogs verliebt. Das sind Würstchen am Stiel, die typischerweise von einem Maisteig umhüllt sind und die üblicherweise frittiert werden. Hier in Deutschland sind mir diese leckeren Hot-Dog-Snacks leider noch nicht begegnet. Umso euphorischer war ich, als ich bei lil‘ luna diese Mini-Version davon entdeckt habe, die super schnell und einfach zubereitet ist und die sich auch für kleine Essanfänger eignet. Anders als im Originalrezept habe ich den Teig allerdings noch mit etwas Tomatensoße bepinselt. Echt lecker!

 

Zutaten (für 30 Stück)

  • 1 Packung Blätterteig (275 g, Kühlregal)
  • ein paar EL Tomatensoße (Glas)
  • 5 Würstchen

 

Zubereitung 

Den Blätterteig ausrollen und in 30 gleich große Quadrate schneiden. Die Würstchen jeweils in 6 gleich große Stücke schneiden. Auf jedes Quadrat einen kleinen Klecks Tomatensoße geben, jeweils ein Stück Würstchen darauf setzen und den Blätterteig drumherum wickeln. Dann die eingerollten Würstchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Ofengitter setzen und dabei darauf achten, dass sich die Blätterteig-„Nähte“ auf der Unterseite befinden. Im vorgeheizten Backofen bei 200°C Ober-/Unterhitze für etwa 10 Minuten backen.

Burritos mit Bohnen-Avocado-Reis-Füllung

Burritos mit Bohnen-Avocado-Reis-Füllung

Als ich 16 Jahre alt war, ging ich als Austauschschülerin für 1 Jahr nach Kalifornien und habe dort in einer amerikanischen Gastfamilie gelebt und die High School besucht. Da es in Kalifornien sehr viele mexikanische Amerikaner gibt – also amerikanische Bürger, die entweder selbst oder deren Vorfahren in Mexiko geboren sind -, bin ich dort auch in den Genuss der mexikanischen Küche gekommen, denn häufig bestand damals mein schulisches Mittagessen aus mexikanischen Burritos. Ich kann mich auch heute noch sehr gut an den leckeren Geschmack der Burrito-Füllung erinnern und wollte schon immer mal eine solche Füllung selbst zubereiten. Mit diesem Rezept, das ich bei Gimme delicious gefunden habe, ist mir etwas gelungen, das mich tatsächlich an den Geschmack von damals erinnert. Toll ist auch, dass diese Burrito-Füllung ganz ohne Fleisch auskommt. Wirklich köstlich!

 

Zutaten (für 4 Stück)

  • 125 g Reis
  • Salz
  • 1 Zitrone, davon die Schale
  • 1 Dose Barbecue-Bohnen („Heinz Beanz Barbecue“, 390 g)
  • 1 rote Zwiebel
  • 1 rote Paprikaschote
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 reife Avocado
  • 200 ml Salsa
  • 2-3 EL Sauerrahm
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • 1 Bund (15 g) Koriander
  • 4 Weizen-Tortillas

 

Zubereitung

Reis nach Packungsanleitung in Salzwasser garen, dann die Zitronenschale dazu reiben und die Bohnen hinzufügen. Zwiebel und Paprikaschote klein schneiden, Olivenöl in einer kleinen Pfanne erhitzen und die Zwiebel sowie die Paprika darin anbraten; dann zur Reis-Bohnen-Mischung geben. Das Avocadofleisch würfeln und ebenfalls hinzufügen. Salsa und Sauerrahm dazugeben, alles gut durchmischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Koriander hacken und unterrühren.

Nun die Weizentortillas mit der Füllung belegen, dann die Tortillas zuerst von unten und anschließend von den Seiten her verschließen und im vorgeheizten Backofen bei 170°C Ober-/Unterhitze für etwa 10 Minuten erwärmen.

Better Than Sex Cake

Better Than Sex Cake

Für diesen leckeren Kuchen habe ich mich an einem Rezept von My Recipes orientiert, allerdings habe ich das Ganze etwas abgewandelt. Zum Einen, habe ich darauf verzichtet, mit dem Stiel eines Holzlöffels Löcher in die Kuchenoberfläche zu drücken, um zusätzlich noch gesüßte Kondensmilch dort hinein zu träufeln, bevor die steif geschlagene Sahne drauf kommt, da ich den Kuchen bereits süß und gehaltvoll genug fand, und zum Anderen, habe ich Krokantstreusel als Topping verwendet anstelle des Heath-Toffees, welches man in Deutschland vermutlich nicht zu kaufen bekommt. Wer es gerne schokoladig-süß mag, wird diesen Kuchen lieben!

 

Zutaten (für 1 Kuchen à 26 x 18 cm)

  • 1 Fertigbackmischung „Brownies“ (Dr. Oetker) + 3 Eier + 50 ml Wasser + 100 ml Rapsöl
  • 150 g Schlagsahne
  • 1 Päckchen Bourbon-Vanillezucker
  • 3 EL gesalzene Karamellcreme (z.B. La Maison d’Armorine, über Amazon)
  • 1 EL Schokoladenstreusel
  • 1 EL Krokantstreusel

 

Zubereitung

Die Fertigbackmischung nach Packungsanleitung mit 3 Eiern, 50 ml Wasser und 100 ml Rapsöl vermischen und glatt rühren, anschließend in die beiliegende Papp-Backform füllen und im vorgeheizten Backofen bei 160°C Ober-/Unterhitze auf der mittleren Schiene für etwa 30 bis 35 Minuten backen. Dann aus dem Ofen holen und gut abkühlen lassen.

Schlagsahne mit Bourbon-Vanillezucker steif schlagen, in einen Spritzbeutel füllen und kleine Sahnetupfen auf die Kuchenoberfläche spritzen. Den Kuchen für 2 Stunden in den Kühlschrank stellen. Vor dem Servieren die Karamellcreme erhitzen, sodass sie flüssig wird und über die Sahnetupfen träufeln. Mit Schokoladen- und Krokantstreuseln verzieren.

Red Velvet Cake

Red Velvet Cake 2

Gestern hatte mein Schatz Geburtstag und dafür wollte ich ihm gerne einen besonders raffinierten Kuchen backen. Auf der Suche nach einem passenden Rezept habe ich dann diesen tollen Kuchen bei Lecker entdeckt, der ursprünglich aus den USA stammt und dort angeblich bereits seit den 1920er Jahren bekannt sein soll. Der Kuchen schmeckt herrlich fluffig, ist nicht zu süß und durch das Frischkäse-Frosting wird das Ganze schön cremig. Der perfekte Geburtstagskuchen!

 

Zutaten (für 1 Springform mit 18 cm Durchmesser)

  • 1 Vanilleschote
  • 165 ml Rapsöl
  • 165 g Zucker
  • 1 Ei
  • rote Lebensmittelfarbe
  • 200 g Mehl
  • 1 TL Kakaopulver
  • 1 Prise Salz
  • 120 ml Buttermilch
  • 1/2 TL Natron
  • 1/2 TL Essig
  • 70 g Puderzucker
  • 85 g weiche Butter
  • 380 g Frischkäse
  • bunte Zuckerperlen

 

Zubereitung

Das Mark aus der Vanilleschote herauskratzen und dieses zusammen mit Rapsöl und Zucker 3 Minuten lang mit dem Handrührgerät verrühren. Ei und rote Farbe untermischen. Dann Mehl, Kakaopulver und Salz hinzufügen und sorgfältig unterrühren. Je nach gewünschter Farbintensität kann an dieser Stelle noch mehr rote Lebensmittelfarbe hinzugegeben werden. Die Buttermilch ebenfalls unterrühren. Dann Natron und Essig miteinander glatt rühren und ebenfalls unter den Teig geben (durch den Essig wird die rote Farbe intensiviert und der Kuchen bekommt eine samtig-weiche Textur). Nun den Teig in die gefettete Springform geben und im vorgeheizten Backofen bei 175°C Ober-/Unterhitze für etwa 50 Minuten backen (Stäbchenprobe machen!). Dann den Kuchen aus dem Ofen holen und gut auskühlen lassen. Anschließend den Kuchen mit einem großen, scharfen Messer waagerecht in 3 gleich große Platten schneiden.

Für das Frosting Puderzucker und weiche Butter mit dem Handrührgerät 5 Minuten cremig rühren. Dann den Frischkäse dazugeben und das Ganze weitere 5 Minuten mit dem Handrührgerät weiterschlagen.

Jetzt die erste Platte auf einen Kuchenteller legen und 1/4 des Frostings darauf verstreichen. Dann die zweite Platte darüber legen und wieder 1/4 des Frostings darauf verteilen. Nun die letzte Platte darüber legen und erneut 1/4 des Frostings darauf setzen und verstreichen. Mit dem letzten 1/4 wird der Kuchen zum Schluss noch rundherum locker und wolkig eingestrichen. Bunte Zuckerperlen auf dem Frosting verteilen und den Kuchen für 1 Stunde kühl stellen.

Red Velvet Cake

texanisches Putengulasch mit Tortillas

texanisches Putengulasch mit Tortillas

Dieses leckere und leichte Putengericht aus der texanischen Küche hat es gestern Abend bei uns gegeben. Die Zubereitungszeit beträgt eine gute halbe Stunde, sodass das Essen wunderbar alltagstauglich ist. Wer mag, kann das Gulasch auch noch mit geräuchertem Paprikapulver würzen oder dem Gulasch noch etwas Kümmel beimischen, damit die Bohnen bekömmlicher sind. Auch könnte man noch eine Dose Sauerkraut mitschmoren. In Kombination mit den Tortillas sättigt das Gulasch gut.

 

Zutaten (für 4 Personen)

  • 800 g Putenbrustfilets
  • Sonnenblumenöl
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • 2 rote Zwiebeln
  • 2 Dosen Kidneybohnen (je à 255 g Abtropfgewicht)
  • 1 Dose gehackte Tomaten (400 g)
  • ein paar EL Ajvar
  • edelsüßes Paprikapulver
  • rosenscharfes Paprikapulver
  • 1/2 Bund Schnittlauch
  • ein paar EL Saure Sahne
  • 3-4 große Weizenfladenbrote (Tortillas)

 

Zubereitung

Putenfleisch in Würfel schneiden, Zwiebeln und Schnittlauch jeweils hacken.

Sonnenblumenöl in einer großen, weiten Pfanne erhitzen und das Fleisch darin anbraten. Mit Salz und schwarzem Pfeffer würzen. Zwiebeln hinzufügen und kurz mitbraten. Kidneybohnen, gehackte Tomaten und Ajvar zum Fleisch geben und alles gut vermischen. 250 ml Wasser angießen, das Ganze aufkochen und anschließend bei niedriger Hitze für etwa 15 Minuten schmoren lassen. Mit beiden Sorten Paprikapulver sowie Salz und schwarzem Pfeffer würzig abschmecken. Schnittlauch untermischen.

Gleichzeitig die Tortillas entweder im Ofen oder in einer anderen Pfanne erhitzen und in Stücke schneiden.

Das Putengulasch mit den Tortillastücken und Saurer Sahne servieren.

 

Inspiriert von

Zeitschrift „Tina Koch & Back-Ideen“, Ausgabe Nr. 07/2015, S. 36, „Texanisches Putengulasch“.

American Cheesecake mit Sahne-Früchte-Topping

American Cheesecake mit Sahne-Früchte-Topping

Zur Einstimmung auf das vergangene Wochenende hatte ich uns diesen sommerlichen Käsekuchen im amerikanischen Stil gebacken, den ich vor einiger Zeit bei Chefkoch entdeckt hatte. Der Kuchen schmeckt köstlich und passt hervorragend zum derzeitigen Sonnenschein-Wetter. Den werde ich bestimmt wieder backen!

 

Zutaten (für 1 Springform mit 18 cm Durchmesser)

  • 100 g Vollkorn-Kekse
  • 60 g Butter
  • 320 g Frischkäse Natur
  • 200 g Magerquark
  • 60 g Zucker
  • 1-2 EL Agavendicksaft
  • 1 Vanilleschote
  • 1 Ei
  • 60 g Erdbeer-Marmelade
  • 60 g Schlagsahne
  • 300 g rote Beeren (TK oder frisch)

 

Zubereitung

Kekse in einen Gefrierbeutel o.Ä. füllen und mit einem Nudelholz, Fleischklopfer o.Ä. zu Bröseln zerklopfen. Butter schmelzen. Kekse und Butter vermischen, gleichmäßig auf dem gefetteten Springformboden verteilen und andrücken. Für 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.

In der Zwischenzeit Frischkäse, Magerquark, Zucker und Agavendicksaft verrühren. Die Vanilleschote der Länge nach aufschlitzen, das Mark mit einem Messer herauskratzen und zur Quarkmischung geben. Zum Schluss das Ei unterrühren. Nun die Quarkmasse auf den Keksboden in der Springform geben und den Kuchen im vorgeheizten Backofen bei 150°C Umluft für etwa 1 Stunde backen. Dann herausholen und gut auskühlen lassen.

Für das Topping die Schlagsahne steif schlagen. Die Kuchenoberfläche zunächst mit der Marmelade bestreichen. Dann die geschlagene Sahne über die Marmelade streichen und mit roten Früchten (falls TK, dann vorher auftauen lassen) belegen. Den Kuchen noch für 1 Stunde in den Kühlschrank stellen.