Low Carb Gemüse-Auflauf

Gestern Abend habe ich uns für’s Abendessen diesen bunten Gemüse-Auflauf zubereitet. Zwar muss man dafür ein bisschen Schnibbelarbeit in Kauf nehmen, doch die Zubereitung an sich ist sehr simpel und das Geschmacksergebnis sehr lecker. Dazu habe ich einen Gurkensalat und ein paar Scheiben frisches Baguette serviert. Wer mag, kann auch andere Gemüsesorten verwenden und so den Auflauf immer mal wieder variieren.

Zutaten (für 4 Personen)

  • etwas Olivenöl
  • 1 Stückchen Ingwer (ca. 20 g)
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1 Zwiebel
  • 5 größere Möhren
  • 1 rote Paprikaschote
  • 1 Stange Lauch
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • 1 TL Zucker
  • 1 kleiner Kopf Blumenkohl
  • 500 g Magerquark
  • 4 Eier
  • 2 Handvoll Basilikumblätter
  • 100 g geriebener Käse

Zubereitung

Ingwer, Knoblauch und Zwiebel hacken. Möhren, Paprika und Lauch in Stücke schneiden. Blumenkohl in kleinere Röschen zerteilen. Basilikum hacken.

Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, dann Ingwer, Knoblauch, Zwiebel, Möhren, Paprika und Lauch hinzufügen und unter gelegentlichem Rühren anschwitzen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Zucker darüber stäuben und noch kurz etwas karamellisieren lassen, dann das Gemüse aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen. Jetzt die Blumenkohl-Röschen ins Bratfett geben und ebenfalls unter gelegentlichem Wenden anschwitzen, dann ebenfalls aus der Pfanne nehmen. Nun das Gemüse in eine eingefettete Auflaufform (ca. 30 x 40 cm) füllen.

Magerquark mit den Eiern verquirlen, dann mit Salz und Pfeffer abschmecken. Basilikum unterrühren. Die Quark-Basilikum-Masse zum Gemüse in die Auflaufform geben und alles gut durchmischen, dann mit geriebenem Käse bestreuen. Im vorgeheizten Backofen bei 200°C Ober-/Unterhitze für etwa 30 Minuten überbacken.




Kinderteller: bunter Spieß

Ich liebe es, zum Mittagessen oder zum Abendessen einen kreativen und leckeren Teller für unsere Jungs zuzubereiten. Diesmal habe ich sehr simple, gemischte Spieße gemacht, die trotz ihrer Schlichtheit auf dem Teller was hermachen und die bei unseren Zwergen richtig gut angekommen sind. Lecker kann so einfach sein! Dazu gab’s übrigens noch Laugenbrötchen mit Frischkäse und Salami drauf.

Zutaten

  • Möhre
  • Käse am Stück
  • Geflügel-Fleischwurst am Stück
  • Weintrauben
  • Salatgurke
  • Erdbeeren
  • lange Holzspieße

Zubereitung

Alle Zutaten in mundgerechte Stücke schneiden und auf Holzspieße aufspießen.




Möhren-Waffeln

Heute gab es bei uns zum Abendessen diese leckeren Möhren-Waffeln, die ich bei Lecker gefunden hatte. Sie sind schnell zubereitet, schmecken saftig und dennoch knusprig. Ich habe sie mit Frischkäse gegessen, mein Mann isst dazu gerne Schinken und Käse. Die machen wir bestimmt bald wieder. 

Zutaten (für 7 Stück)

  • 160 g Möhren, geraspelt und mit Küchenkrepp etwas ausgedrückt
  • 3 Eier
  • 160 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 80 ml Milch
  • 80 g weiche Butter
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • etwas Zucker

Zubereitung

Geraspelte Möhren, Eier, Mehl, Backpulver, Milch und weiche Butter in eine hohe Schüssel geben und mit dem Handrührgerät zu einem homogenen Teig verrühren. Mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken. Das Waffeleisen einfetten, den Teig portionsweise hineingeben und zu Waffel ausbacken.




Gurken-Apfel-Salat mit Dill

Vor wenigen Tagen hatte ich euch ja davon berichtet, dass hier mal wieder alle längere Zeit krank waren. Kennt ihr das, wenn ihr so flach liegt, dass keiner mehr Lust hat, frisch und abwechslungsreich zu kochen und daher sämtliche Lebensmittel im Kühlschrank zu vergammeln drohen? Bei uns war es aus gegebenem Anlass mal wieder soweit und so fand ich gestern eine noch unangebrochene Packung Geflügelwürste im Kühlschrank, die heute abgelaufen wäre. Daher war klar, dass ich heute etwas damit kochen musste und so entschied ich mich für Kartoffelbrei mit Würstchen, da das auch unsere Kinder gerne essen. Da mir das aber oft zu trocken ist, wollte ich gerne noch etwas Frisches dazu machen und habe diesen leckeren, fruchtigen Gurkensalat zubereitet, der uns richtig gut geschmeckt hat. Daher hier das (wirklich sehr simple) Rezept für euch:

Zutaten (für 3 Personen)

  • 1 Salatgurke
  • 1 Apfel
  • ein paar Stängel Dill
  • 1 Becher (160 g) veganer Cashewjoghurt Natur (im DM gekauft)
  • 1 EL helle Balsamicocreme
  • 1 gestrichener EL Zucker
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer

Zubereitung

Gurke schälen, längs halbieren, mit einem Teelöffel die Kerne herauskratzen und die Gurke in dünne Halbmonde schneiden oder hobeln. Apfel schälen, das Kerngehäuse entfernen und den Apfel klein schneiden. Dill fein hacken. Alles in eine kleinere Salatschüssel füllen.

Für das Dressing den Cashewjoghurt mit Balsamicocreme, Zucker, Salz und Pfeffer verrühren, über die Gurken-Apfel-Dill-Mischung geben und alles gut durchmischen. Nach Wunsch nochmal mit Salz und Pfeffer abschmecken.




Pfannkuchen-Rollen mit Gemüse & Schafskäse

In den vergangenen Wochen war es etwas ruhig auf meinem Blog, was daran lag, weil hier mal wieder alle krank waren. Vor allem die Kinder hatten sehr zu knabbern an einem blöden Infekt, der fast den gesamten Kindergarten lahm gelegt hat und mich selbst hatte es leider auch ziemlich erwischt. Dies ist einer jener Momente, die ich als Mama fürchte, nämlich, wenn die Kinder krank sind UND ich selbst auch noch, denn jede Mutter (und jeder Vater) da draußen weiß, wie anstrengend und kräftezehrend es ist, wenn man selbst funktionieren muss und man sich eben nicht ausruhen kann, obwohl man selbst total in den Seilen hängt und eigentlich eine Auszeit bräuchte, um selbst wieder zu Kräften zu kommen. Nun haben wir es ja glücklicherweise überstanden und so war heute tatsächlich der erste Tag, an dem ich endlich mal wieder etwas Leckeres gekocht habe, das fernab ist von Hühnerbrühe und Zwieback, nämlich diese leckeren vegetarischen Pfannkuchen-Rollen, die ich bei Lecker entdeckt, jedoch ein klein wenig abgewandelt habe. Sie werden ganz unkompliziert im Ofen zubereitet und man kann sie mit allen erdenklichen Gemüsesorten belegen, die man gerne mag. Dazu habe ich einen Becher veganen Kokosjoghurt serviert.

Zutaten (für 1 Backblech)

  • 130 g Mehl
  • 1 TL Backpulver 
  • 5 Eier
  • 130 ml Milch
  • 1 Schuss Mineralwasser mit Kohlensäure
  • 1/2 TL Salz
  • 1-2 Handvoll sehr fein geschnittenes Gemüse (hier: Lauch, gelbe Paprika, Möhre, Zucchini)
  • 100 g Schafskäse, zerbröckelt
  • 1 Becher (160 g) veganer Kokosjoghurt Natur (im DM gekauft)

Zubereitung

Für den Pfannkuchenteig Mehl, Backpulver, Eier, Milch, kohlensäurehaltiges Mineralwasser und Salz vermischen und mit dem Handrührgerät zu einem glatten Teig verrühren. Ein Backblech mit einer Lage Backpapier auslegen, dann den Teig auf das Blech gießen und gleichmäßig mit dem Rücken eines Löffels verteilen. Nun das fein geschnittene Gemüse sowie den zerbröckelten Schafskäse gleichmäßig darauf verteilen. Im vorgeheizten Backofen bei 200°C Ober-/Unterhitze für etwa 15 Minuten backen. Dann den „Riesenpfannkuchen“ herausholen und noch im heißen Zustand vorsichtig von der langen Seite her aufrollen und anschließend etwas abkühlen lassen. Vor dem Servieren in dickere Scheiben schneiden. Die Pfannkuchen-Rollen mit dem Kokosjoghurt anrichten.




Avocado mit Räucherlachs & Ei

Wir kochen zwar meistens abends, doch ein paar Mal die Woche gibt’s bei uns zum Abendessen auch kalte Platte, das heißt dann Brot oder Brötchen, Käse- und Wurstaufschnitt, rohes Gemüse (z.B. Gurke, Möhre, Radieschen) und etwas Obst (z.B. Apfel- oder Birnenspalten). Und manchmal mache ich gerne noch etwas Besonderes dazu, so wie letztens, als ich für uns noch diese leckeren Avocadohälften zubereitet habe. Die kann man herrlich mit einem Löffel auslöffeln. Ich liebe es, wenn dabei beim Anstechen das Ei zerläuft und sich über den Räucherlachs und das Avocadofruchtfleisch ergießt. Mhm köstlich! Gesehen bei Eat Smarter.  

Zutaten (für 4 Hälften)

  • 2 reife Avocados
  • etwas Olivenöl
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • 4 Scheiben Räucherlachs
  • 4 kleine Eier
  • ein paar Stängel glatte Petersilie, gehackt

Zubereitung

Avocados halbieren und jeweils den Kern entfernen. Dann jede Hälfte mit etwas Olivenöl einpinseln, salzen und pfeffern, in jede Avocado-Mulde eine Scheibe Räucherlachs hineindrücken und anschließend je ein Ei vorsichtig hineingleiten lassen (dabei eventuell etwas vom Eiklar entfernen). Die Avocadohälften in eine gefettete Auflaufform setzen und im vorgeheizten Backofen bei 200°C Ober-/Unterhitze für etwa 20 Minuten backen. Vor dem Servieren mit etwas gehackter Petersilie bestreuen.




gebackener Spaghettikürbis mit Parmesan

Vor wenigen Tagen habe ich in unserem Vorratsregal noch einen Spaghettikürbis gefunden, den ich mal von einem dieser Kürbisstände mitgenommen hatte, die man im Herbst überall am Straßenrand findet. Da er schon eine ganze Weile dort lag (man, sind die Dinger lange haltbar!) und ich verhindern wollte, dass er mir demnächst noch verdirbt, habe ich dann gestern schnell dieses leckere Ofengericht daraus gezaubert, das ich bei Chefkoch gefunden habe. Für alle, die bisher noch nie einen Spaghettikürbis verarbeitet haben und sich endlich daran trauen möchten, ist dies das perfekte Einsteigerrezept. So einfach zuzubereiten und so wahnsinnig lecker! Wer mag, kann z.B. noch einen grünen Salat dazu servieren.

Zutaten (für 2 Hälften)

  • 1 Spaghettikürbis
  • 120 g Butter
  • 1 Knoblauchzehe, gepresst
  • 1 kleinere Zwiebel, fein gehackt
  • einige Stängel gemischte Kräuter (z.B. Petersilie, Minze), fein gehackt
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • 50 g geriebener Parmesan

Zubereitung

Den Spaghettikürbis der Länge nach halbieren, mit einem Löffel die Kerne herauskratzen, dann mit den Schnittflächen nach unten auf ein mit Backpapier ausgelegtes Ofengitter legen und bei 180°C Ober-/Unterhitze für etwa 45 Minuten im Ofen garen.

In der Zwischenzeit Butter mit Knoblauch, Zwiebel und Kräutern in einen kleinen Topf geben und erhitzen, bis die Butter zerläuft. Dann den Topf vom Herd nehmen, alles zu einer homogenen, glatten Masse verrühren und mit Salz und Pfeffer würzen.

Die fertig gegarten Kürbishälften aus dem Ofen holen und das Kürbisfruchtfleisch mit einer Gabel so herauskratzen, dass spaghettiähnliche, lange Fäden entstehen. Das spaghettiähnliche Fruchtfleisch im Kürbis belassen. Nun die Knoblauch-Zwiebel-Kräuter-Butter gleichmäßig darauf verteilen und mit Parmesan bestreuen.




Berliner Kartoffelsalat

Ich als alter Kartoffelliebhaber habe festgestellt, dass der letzte Kartoffelsalat bei uns schon etwas länger her ist und genau darum war es unbedingt mal wieder Zeit für einen. Bei einfachrezepte habe ich dann diese leckere Berliner Variante gefunden, die ich bislang noch nicht kannte und die typischerweise Frühlingszwiebeln, Radieschen und Apfel beinhaltet. Wer mag, fügt auch noch weiße Zwiebeln, Knoblauch und etwas Weißweinessig hinzu. Wir haben den Kartoffelsalat an den Weihnachtsfeiertagen gegessen, aber er würde auch prima für Silvester passen.

Zutaten (für 5-6 Personen)

  • 1 kg geschälte Kartoffeln
  • Salz
  • 4 Frühlingszwiebeln
  • 2 Handvoll Essiggurken + 100 ml Gurkensud (Glas)
  • 8 Radieschen
  • 1 süßer Apfel, geschält und entkernt
  • einige Stängel glatte Petersilie
  • 100 ml Sonnenblumenöl
  • 2 TL Senf
  • 3 TL Zucker
  • 1 TL gemahlener Kümmel
  • schwarzer Pfeffer

Zubereitung

Kartoffeln in reichlich Salzwasser gar kochen, dann in einem Sieb abseihen, kalt abschrecken, abtropfen und abkühlen lassen, in kleinere Stücke schneiden und in eine große Salatschüssel füllen. Frühlingszwiebeln, Essiggurken, Radieschen und Apfel jeweils klein schneiden, Petersilie fein hacken, dann alles zu den Kartoffeln in die Salatschüssel geben. Für das Dressing Gurkensud, Sonnenblumenöl, Senf, Zucker, Kümmel, Salz und Pfeffer verrühren und über die Zutaten in der Salatschüssel gießen. Alles gut durchmischen und abgedeckt über Nacht im Kühlschrank durchziehen lassen.




Zucchini-Feta-Waffeln

Für diese leckeren, vegetarischen Waffeln habe ich endlich mal wieder mein Waffeleisen hervorgekramt. Es war mein erster Versuch, statt den gewöhnlichen süßen Waffeln auch mal herzhafte zu backen und wir waren echt begeistert davon. Durch die Zucchini und den Fetakäse schmecken die Waffeln saftig und sie eignen sich hervorragend als Sättigungsbeilage zu einem Salat. Mhm, die werden wir ganz sicher wieder backen!

Zutaten (für 8 Waffeln)

  • 300 g Zucchini
  • Salz
  • 200 g Feta
  • 2 Eier
  • 120 g Magerquark
  • 6 gehäufte EL Mehl
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • 1 TL Zucker

Zubereitung 

Zucchini fein raspeln, leicht salzen, kurz etwas stehen lassen und anschließend in einem Geschirrtuch sorgfältig auswringen, bis kein Wasser mehr austritt. Feta mit einer Gabel sorgfältig zerdrücken. Nun Zucchini, Feta, Eier, Magerquark, Mehl, Backpulver und Zucker miteinander vermischen und zu einer homogenen Teigmasse verrühren. Dann den Teig portionsweise in ein zuvor eingeöltes und erhitztes Waffeleisen geben und zu Waffeln ausbacken.




Gemüse-Strudel mit roter Bete, Halloumi & Minze

Diesen vegetarischen Strudel habe ich neulich ganz spontan kreiert aus sämtlichen Zutaten, die unser Kühlschrank noch so hergab und ich bin ganz begeistert, wie unglaublich lecker er geworden ist. Er avanciert tatsächlich zu einem meiner Lieblingsrezepte. Auch mein Mann war sehr angetan davon.

Zutaten (für 3-4 Personen)

  • 1 Rolle Blätterteig 
  • etwas Olivenöl 
  • 1 Zwiebel
  • 2 Möhren
  • 1/2 Stange Lauch
  • 1 Tomate
  • 2 Kugeln rote Bete (gegart und verzehrfertig)
  • 250 g Halloumi
  • 2 EL Tomatenmark
  • 250 ml Gemüsebrühe 
  • 100 ml + 1 Schuss Schlagsahne 
  • 1 gehäufter EL Speisestärke 
  • schwarzer Pfeffer
  • ein paar Stängel glatte Petersilie 
  • ein paar Stängel Minze
  • 1 Eigelb

 

Zubereitung

Zwiebel, Möhren, Lauch und Tomate sehr klein schneiden. Rote Bete und Halloumi ebenfalls in kleine Würfel schneiden. Petersilie und Minze fein hacken.

Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, Halloumi darin rundherum anbraten, bis er eine leicht bräunliche Färbung bekommt, dann herausnehmen und beiseite stellen. Nun Zwiebel, Möhren, Lauch und Tomate ins Bratfett geben und anschwitzen. Sobald das Gemüse fast gar ist, rote Bete und Halloumi hinzufügen. Tomatenmark hinzufügen und kurz mitbraten. Mit Gemüsebrühe und Schlagsahne ablöschen. Speisestärke mit etwas kaltem Wasser glatt rühren, hinzufügen und das Ganze unter Rühren aufkochen, bis die Soße sehr sämig und dickflüssig wird. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Petersilie und Minze untermischen.

Den Blätterteig mit einem Teigroller noch etwas dünner ausrollen. Dann die Gemüse-Halloumi-Masse darauf verteilen und von der breiten Seite her aufrollen.

Eigelb mit einem Schuss Schlagsahne verrühren und mit einem Pinsel auf den Blätterteig streichen. Im vorgeheizten Backofen bei 180°C Ober-/Unterhitze für etwa 30 Minuten backen.