Mango-Birnen-Chutney

Nach meinem Zwetschgen-Chutney mit Zimt von vor zwei Wochen, das nur wenige Tage bei uns überlebt hat (weil leider geil), bin ich auf den Geschmack gekommen und so habe ich heute gleich ein neues Chutney gekocht. Da in unserer Obst-Etagere noch eine sehr reife Mango sowie zwei ebenso überreife Birnen herumlagen, waren diese perfekt geeignet, um sie einzukochen. Herausgekommen ist dieses unglaublich leckere, fruchtig-würzige Chutney, von dem auch mein Mann mega begeistert ist.

Zutaten (für 1 Glas à ca. 250 g)

  • 1 reife Mango
  • 2 kleinere reife Birnen
  • 100 g Zwiebeln
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Stück (20 g) Ingwer
  • 50 g Zucker
  • 50 ml heller Balsamicoessig
  • 50 ml Wasser
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer

Zubereitung

Mangofruchtfleisch und Birnen in kleine Würfel schneiden. Zwiebel, Knoblauch und Ingwer hacken. Dann Mango, Birnen, Zwiebel, Knoblauch, Ingwer und Zucker in einen Topf geben, zum Kochen bringen und unter gelegentlichem Rühren etwas karamellisieren lassen. Dann hellen Balsamicoessig und Wasser angießen, aufkochen und alles bei niedriger bis mittlerer Hitze und schräg aufgelegtem Deckel für etwa 30 Minuten köcheln lassen; dabei gelegentlich umrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Dann in ein mit heißem Wasser ausgespültes Einmachglas füllen und sofort verschließen.




Zwetschgen-Chutney mit Zimt

Herbstzeit ist Zwetschgenzeit. Und so haben wir bei unserem letzten Lebensmittel-Einkauf vor ein paar Tagen auch gleich eine ganze Tüte voll leckerer Zwetschgen mitgenommen. Ein paar davon haben wir gegessen, den Rest habe ich zu diesem leckeren, fruchtig-pflaumigen Chutney verarbeitet. Wir haben das Chutney als Beilage zu Schnitzel gegessen, aber man könnte es auch zusammen mit etwas Ziegenfrischkäse auf eine Scheibe Brot streichen. Schmeckt richtig lecker!

Zutaten (für 1 Glas à ca. 500 g)

  • 500 g Zwetschgen
  • 100 g Schalotten
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Stück (20 g) Ingwer
  • 50 g Zucker
  • 50 g dunkle Balsamicocreme
  • 50 ml Wasser
  • 1 Lorbeerblatt
  • 1 TL Zimtpulver
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer 

Zubereitung 

Zwetschgen jeweils halbieren, den Kern entfernen und das Fruchtfleisch in Streifen schneiden. Schalotten, Knoblauch und Ingwer fein hacken. Zwetschgen, Schalotten, Knoblauch, Ingwer und Zucker in einen Topf geben, erhitzen und unter gelegentlichem Rühren etwas karamellisieren lassen. Balsamico-Creme, Wasser und Lorbeerblatt hinzufügen, das Ganze aufkochen und anschließend auf niedriger bis mittlerer Hitze und schräg aufgelegtem Deckel für etwa 30 Minuten köcheln lassen; dabei gelegentlich umrühren. Dann Lorbeerblatt entfernen und Zimtpulver einrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Dann das Chutney in ein mit heißem Wasser ausgespültes Einmachglas füllen und dieses fest verschließen.  




Feldsalat mit Paprika, Pfirsich & Ricotta-Dressing

Ich mag Ricotta sehr gerne. Zum Einen gefällt mir seine cremige Konsistenz, zum Anderen gefällt mir die Tatsache, dass er sehr wandelbar ist und sich sowohl zu süßen als auch zu herzhaften Gerichten verarbeiten lässt. Vor wenigen Tagen habe ich Ricotta zum ersten Mal dazu verwendet, um ein leckeres Salatdressing daraus zu kreieren und herausgekommen ist dieser tolle Salat.

Zutaten (für 2 Personen)

  • 4 Handvoll Feldsalat
  • 1 rote + 1 gelbe Paprikaschote
  • 200 g Pfirsichhälften (Dose, abgetropft)
  • 150 g Ricotta
  • 3 EL Olivenöl
  • 1-2 EL helle Balsamicocreme
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer

Zubereitung

Feldsalat grob zerzupfen. Paprikaschoten und Pfirsichhälften würfeln. Alles in eine Salatschüssel füllen.

Für das Ricotta-Dressing Ricotta, Olivenöl und Balsamicocreme verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Über die Zutaten in der Salatschüssel geben und alles gut durchmischen.




Folienkartoffeln mit Frühlingsquark, Spiegelei & Räucherlachs

Dieses leckere Gericht gab es vor wenigen Tagen bei uns. Leider habe ich nur ein Handyfoto davon gemacht, doch weil es uns so gut geschmeckt hat und wir es bestimmt schon ganz bald wieder kochen werden, möchte ich es trotz mangelhafter Bildqualität hier verewigen. 

Zutaten (für 3-4 Personen)

  • 6-8 größere Kartoffeln, mehlig kochend
  • etwas Olivenöl
  • Salz
  • Alufolie + Rouladenspieß
  • 1 Packung Magerquark (500 g)
  • 1 rote Paprikaschote
  • 3 Frühlingszwiebeln
  • schwarzer Pfeffer
  • 6-8 Eier
  • Räucherlachs

Zubereitung

Alufolie jeweils in so große Quadrate zurechtschneiden, dass man jeweils eine Kartoffel darin einwickeln kann. Dann die Alufolie-Quadrate jeweils auf einer Seite mit Olivenöl einpinseln, jeweils eine Kartoffel daraufsetzen, salzen und anschließend einwickeln. Dann die Kartoffeln mehrmals mit einem Rouladenspieß einstechen und im vorgeheizten Backofen bei 220°C Ober-/Unterhitze für etwa 40 Minuten backen, bis die Kartoffeln gar sind.

In der Zwischenzeit Paprika und Frühlingszwiebeln fein hacken und mit Magerquark verrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Eier in einer Pfanne mit etwas erhitztem Olivenöl zu Spiegeleiern ausbacken.

Die Folienkartoffeln mit Frühlingsquark, Spiegeleiern und Räucherlachs servieren.




Büffelmozzarella-Erdbeer-Basilikum-Salat

Gestern Abend sind wir aus unserem Italien-Urlaub zurückgekehrt. Wir waren mal wieder in der Nähe von Venedig zum Camping und hatten eine wirklich wundervolle Zeit dort. Sonne, Sandstrand, Palmen und Meer, reichlich Pizza, Pasta und Eiscreme, Wasserrutschen und Freizeitparks, Muscheln sammeln und Krabben suchen, abendliche Spaziergänge entlang des Meeres. Es war ein absolutes Paradies für uns und um uns dieses Urlaubsgefühl auch nach unserer Rückkehr in den Alltag noch ein wenig zu erhalten, haben wir uns aus Italien nicht nur ein paar schöne Souvenirs mitgebracht, sondern auch gleich ein paar italienische Lebensmittel. So wie beispielsweise leckeren Büffelmozzarella, den ich heute Abend dazu verwendet habe, um diesen leckeren und frischen Salat zuzubereiten. Dazu haben wir noch ein bisschen Ciabatta gegessen.

Zutaten (für 3 Personen)

  • 500 g italienischer Büffelmozzarella (Abtropfgewicht)
  • 500 g Erdbeeren
  • 1/2 Topf Basilikum
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 EL Erdbeer-Balsamicocreme
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • etwas Zucker

Zubereitung

Büffelmozzarella und Erdbeeren klein schneiden, Basilikum grob hacken, dann alles in eine Salatschüssel füllen. Aus Olivenöl, Erdbeer-Balsamicocreme, Salz, Pfeffer und Zucker ein Dressing anrühren und über die Zutaten in der Salatschüssel gießen, dann alles gut verrühren.




Soleier

Ostern ist schon etwas länger her. Trotzdem hatte ich euch bisher meine Soleier vorenthalten, die bei uns inzwischen fester Bestandteil des Osterfestes sind. Da besonders mein Mann diese salzig-würzigen Eier so gerne isst, bereite ich sie jedes Jahr an Ostern zu. Dafür hatte ich mir vor einigen Jahren extra ein hohes Einmachglas angeschafft, das bei uns jedes Jahr zu Ostern für genau diesen Zweck aus dem Keller geholt wird. Und hier kommt das Rezept, nach welchem ich die Soleier üblicherweise zubereite.

Zutaten (für ca. 16 Stück bzw. ein Einmachglas à 2 l)

  • 16 Eier
  • ca. 1,3 l Wasser
  • 1 große rote Zwiebel
  • 3-4 EL Salz
  • 3 TL ganze Kümmelkörner
  • 2 TL schwarze, ganze Pfefferkörner
  • 5 Lorbeerblätter
  • ein hohes Einmachglas (2 l)

Zubereitung

Eier hart kochen, dann kalt abschrecken und etwas abkühlen lassen. Nun jeweils die Eierschale etwas anschlagen und die Eier vorsichtig in ein hohes Einmachglas (2 l) schichten.

Zwiebel schälen und in kleine Würfel schneiden; dabei die Zwiebelschale aufheben. Dann ca. 1,3 l Wasser, Zwiebeln sowie Zwiebelschale, Salz, Kümmelkörner, Pfefferkörner und Lorbeerblätter in einen Topf geben, aufkochen, dann durch ein feines Sieb passieren und den passierten Sud noch heiß über die Eier in das Glasgefäß gießen. Verschließen und für mindestens 24 h durchziehen lassen. Je länger die Eier durchziehen, desto salziger und würziger werden sie.




gesunde Blumen

Diese witzigen essbaren Blümchen habe ich heute für unsere Jungs gebastelt. Die Idee stammt von Pinterest. Einfach etwas Käse am Stück in Würfel schneiden, etwas Salatgurke längs halbieren, die Kerne herauskratzen und zu Halbmonden zurecht schneiden sowie etwas Möhre zunächst in Scheiben und anschließend zu Blüten zurecht schneiden. Dann jeweils einen Käsewürfel mit einem Gurken-Halbmond sowie einer Möhren-Blüte auf Zahnstocher stecken. Fertig ist ein kleiner, gesunder Snack für zwischendurch.




Kartoffelwedges mit Gurken-Minze-Salat und Hähnchenbrust

Für unser heutiges Abendessen hatte sich unser Fünfjähriger ausdrücklich Kartoffelwedges gewünscht, die er zuvor in seinem Kinder-Kochbuch entdeckt hatte. Dazu haben wir einen frischen Gurken-Minze-Salat serviert sowie Hähnchenfleisch, da meine drei Männer Fleischliebhaber sind. Ich selbst hätte das Hähnchenfleisch nicht unbedingt dazu gebraucht, denn tatsächlich sättigt die vegetarische Kombination aus Kartoffelwedges und Gurkensalat bereits ausreichend und durch den Gurkensalat schmecken die Wedges auch nicht zu trocken. Unsere beiden Jungs haben auch noch Ketchup dazu gegessen, was auch gut passt. Ein richtig leckeres Essen, das hier heute bei allen super angekommen ist.

Zutaten (für 4 Personen)

  • 1 kg größere, geschälte Kartoffeln 
  • 2 EL Rapsöl
  • 1 EL Olivenöl 
  • Salz
  • 1 TL Paprikapulver edelsüß 
  • 1 große Salatgurke 
  • 200 g Naturjoghurt
  • ein paar Stängel Minze
  • 1 kleine Knoblauchzehe
  • schwarzer Pfeffer
  • Zucker
  • 600 g Hähnchenbrustfilets

Zubereitung

Für die Wedges die geschälten Kartoffeln jeweils längs halbieren und in dickere Scheiben / Spalten schneiden. Die Kartoffelspalten in eine größere Schüssel geben, dann Rapsöl, Olivenöl, Salz sowie Paprikapulver hinzufügen und alles gut durchmischen. Anschließend die Kartoffeln auf ein mit einer Lage Backpapier ausgelegtes Ofenblech legen und im vorgeheizten Backofen bei 200°C Ober-/Unterhitze für etwa 20 Minuten backen, bis die Kartoffeln gar sind.

Für den Gurken-Minze-Salat zunächst die Gurke schälen, der Länge nach halbieren und die Kerne mit einem Teelöffel herauskratzen, dann die Gurke in dünnere Scheiben schneiden. Die Gurkenscheiben in eine Schüssel geben und mit Naturjoghurt vermischen. Minze und Knoblauchzehe sehr fein hacken und hinzufügen. Mit Salz, Pfeffer und etwas Zucker abschmecken.

Die Hähnchenbrustfilets in mundgerechte Stücke schneiden und in einer Pfanne mit etwas erhitztem Olivenöl rundherum anbraten; dabei salzen und pfeffern.

Die Kartoffelwedges zusammen mit dem Gurkensalat und dem Hähnchenfleisch anrichten.




Kartoffelgratin mit Frischkäse

Dieses leckere Kartoffelgratin ist echtes Soulfood. Durch den Frischkäse schmeckt es cremig und nicht trocken und es hat eine herrlich bräunlich-knusprige Käse-Semmelbrösel-Kruste. Wem das Gratin als Hauptspeise zu eintönig ist, der kann gut noch etwas dazu servieren, z.B. einen grünen Blattsalat, eine Fleischbeilage oder auch Spiegeleier. Ich hatte meine Kartoffeln schon etwas vorgekocht und dann erst in Scheiben geschnitten, um sie anschließend im Ofen zu überbacken, aber man könnte die Kartoffeln stattdessen auch im noch ungekochten Zustand in sehr dünne Scheiben hobeln und sie somit roh in die Auflaufform füllen, um sie erst im Backofen vollständig zu garen. 

Zutaten (für 4-5 Personen)

  • 1 kg geschälte Kartoffeln
  • Salz
  • 1 Becher (200 g) Schlagsahne
  • 150 g Frischkäse Natur
  • 100 g + 50g geriebener Käse
  • 2 Eier
  • schwarzer Pfeffer
  • etwas frisch geriebene Muskatnuss
  • 2-3 EL Semmelbrösel

Zubereitung

Kartoffeln in reichlich Salzwasser fast gar kochen, dann in einem Sieb abseihen, kalt abschrecken, gut abtropfen und abkühlen lassen, dann in Scheiben schneiden. Anschließend die Kartoffelscheiben in eine Auflaufform (ca. 30 x 40 cm) schichten.

Schlagsahne mit Frischkäse, 100 g geriebenem Käse, Eiern, Salz, Pfeffer und Muskatnuss verrühren und die Mischung gleichmäßig über die Kartoffeln in der Auflaufform gießen. Anschließend die übrigen 50 g geriebenen Käse sowie die Semmelbrösel gleichmäßig darüber streuen. Dann im vorgeheizten Backofen bei 200°C Ober-/Unterhitze für etwa 30 Minuten überbacken.




Low Carb Gemüse-Auflauf

Gestern Abend habe ich uns für’s Abendessen diesen bunten Gemüse-Auflauf zubereitet. Zwar muss man dafür ein bisschen Schnibbelarbeit in Kauf nehmen, doch die Zubereitung an sich ist sehr simpel und das Geschmacksergebnis sehr lecker. Dazu habe ich einen Gurkensalat und ein paar Scheiben frisches Baguette serviert. Wer mag, kann auch andere Gemüsesorten verwenden und so den Auflauf immer mal wieder variieren.

Zutaten (für 4 Personen)

  • etwas Olivenöl
  • 1 Stückchen Ingwer (ca. 20 g)
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1 Zwiebel
  • 5 größere Möhren
  • 1 rote Paprikaschote
  • 1 Stange Lauch
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • 1 TL Zucker
  • 1 kleiner Kopf Blumenkohl
  • 500 g Magerquark
  • 4 Eier
  • 2 Handvoll Basilikumblätter
  • 100 g geriebener Käse

Zubereitung

Ingwer, Knoblauch und Zwiebel hacken. Möhren, Paprika und Lauch in Stücke schneiden. Blumenkohl in kleinere Röschen zerteilen. Basilikum hacken.

Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, dann Ingwer, Knoblauch, Zwiebel, Möhren, Paprika und Lauch hinzufügen und unter gelegentlichem Rühren anschwitzen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Zucker darüber stäuben und noch kurz etwas karamellisieren lassen, dann das Gemüse aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen. Jetzt die Blumenkohl-Röschen ins Bratfett geben und ebenfalls unter gelegentlichem Wenden anschwitzen, dann ebenfalls aus der Pfanne nehmen. Nun das Gemüse in eine eingefettete Auflaufform (ca. 30 x 40 cm) füllen.

Magerquark mit den Eiern verquirlen, dann mit Salz und Pfeffer abschmecken. Basilikum unterrühren. Die Quark-Basilikum-Masse zum Gemüse in die Auflaufform geben und alles gut durchmischen, dann mit geriebenem Käse bestreuen. Im vorgeheizten Backofen bei 200°C Ober-/Unterhitze für etwa 30 Minuten überbacken.