Soleier in Rote-Bete-Sud

Soleier in Rote-Bete-Sud

Diese tollen pinkfarbenen Soleier, die ich in der S-Küche gefunden habe, hat es während der vergangenen Osterfeiertage bei uns gegeben. Ein echter Augenschmaus!

 

Zutaten (für 6 Eier)

  • 6 Eier
  • 400 ml Wasser
  • 200 ml heller Essig
  • 1 Kugel Rote Bete, geschält und in kleinere Stücke geschnitten
  • 1 Schalotte, gehackt
  • 2 TL Zucker
  • 1 TL Pfefferkörner, im Mörser angedrückt
  • 1 EL Senfkörner
  • 2 gehäufte TL Salz

 

Zubereitung

Die Eier hart kochen und abkühlen lassen, dann die Eier jeweils rundherum leicht anschlagen, sodass die Schale etwas brüchig wird.

Alle anderen Zutaten in einen Topf geben, aufkochen und etwa 10 Minuten leicht köcheln lassen, dann den Sud etwas abkühlen lassen. Nun die hart gekochten Eier und den Sud abwechselnd in ein Einmachglas schichten. Verschließen und etwa 3 Tage durchziehen lassen.




Geschirrtuch mit Handabdrücken

Geschirrtuch mit Handabdrücken 2

Fröhliche Ostern und ein fleißiges Osterhäschen wünsche ich euch! Wir verbringen die Ostertage in meiner Heimat in Thüringen bei meinen Eltern. Gestern haben wir ein großes Osterfeuer besucht und unser kleiner Sohnemann  war ganz stolz, als ein Feuerwehrmann ihn fragte, ob er mal in einem richtigen Feuerwehrauto sitzen möchte, denn dieses wurde aus Sicherheitsgründen in der Nähe des Osterfeuers platziert. Und heute am Ostersonntag haben wir Oma und Opa mit einem kleinen Ostertütchen überrascht, in dem unter anderem ein selbst gestaltetes Geschirrhandtuch zu finden war, auf dem unser Zwerg seine Handabdrücke hinterlassen hat. Diese witzige Idee hatte ich bei Pinterest gefunden. Mit Stoffmalfarbe aufgetragen und mit dem Bügeleisen fixiert sollten die Handabdrücke auch eine 60°C-Wäsche überstehen. Diese Idee wäre sicher auch gut geeignet für alte, ausgewaschene Geschirrhandtücher, die noch funktionstüchtig sind, aber etwas farbliche Auffrischung gut vertragen könnten.




Hefezopf mit Rosinen & Mandelblättchen

Hefezopf mit Rosinen & Mandelblättchen 2

Ein fröhliches neues Jahr 2018 wünsche ich euch allen! Auch in diesem Jahr habe ich mir wieder viele neue kulinarische und kreative Ideen vorgenommen, die ich auch in Zukunft weiterhin gerne mit euch teilen möchte. Los geht’s mit diesem leckeren Hefezopf. Kurz vor Weihnachten hat die Krippengruppe unseres Sohnes eine kleine Weihnachtsfeier veranstaltet, für die alle Eltern aufgefordert waren, etwas mitzubringen. Es gab eine Liste mit verschiedenen Positionen, für die man sich eintragen konnte. Wer schnell war, hat sich für ein paar Äpfel oder Birnen, Marmelade oder Butter eingetragen. Für den Langsamsten – in dem Fall mich – blieb dann nur noch der Hefezopf übrig, der dann doch etwas aufwendiger ist. Selbstverständlich hätte ich auch einen fertigen Zopf beim Bäcker kaufen können, doch als ich da so stand und notgedrungen meinen Namen neben den Hefezopf schrieb, packte mich plötzlich die Motivation, mich zum ersten Mal in meinem Leben an einen richtigen Hefezopf heranzuwagen. Bei Backen macht glücklich habe ich ein tolles und einfaches Rezept gefunden und mithilfe dieses anschaulichen Videos konnte ich schnell lernen, wie man die einzelnen Teigstränge korrekt zu einem Zopf legt. Das Ergebnis war geschmacklich lecker und fluffig und handwerklich selbst für einen Backlaien wie mich gut umsetzbar.

 

Zutaten (für 1 Hefezopf)

  • 500 g Mehl
  • 250 ml lauwarme Milch + 1 EL kalte Milch
  • 1 Päckchen Trockenhefe (7 g)
  • 70 g Zucker
  • 3 Eigelbe
  • 80 g weiche Butter
  • 2 Prisen Salz
  • etwas frisch abgeriebene Zitronenschale
  • 100 g Rosinen
  • etwas Orangensaft
  • 1 EL Milch
  • 1 Handvoll Mandelblättchen

 

Zubereitung (z.T. mit Thermomix TM21)

Mehl, lauwarme Milch, Trockenhefe, Zucker, 2 Eigelbe, weiche Butter, Salz und abgeriebene Zitronenschale in den Mixtopf des Thermomixes geben und mithilfe der Brotbackfunktion etwa 5 Minuten lang zu einem glatten, homogenen Teig verkneten. In der Zwischenzeit die Rosinen in Orangensaft einweichen. Den Teig aus dem Mixtopf nehmen und die abgetropften Rosinen gleichmäßig unter den Teig kneten. Den Teig in eine ausreichend große Schüssel geben und mit einem Küchentuch abgedeckt für etwa 1 Stunde an einem warmen Ort (z.B. auf der warmen Heizung) gehen lassen, bis der Teig sein Volumen etwa verdoppelt hat.

Nun den Teig aus der Schüssel nehmen und auf bemehlter Arbeitsfläche nochmal gut durchkneten, anschließend den Teig in zwei gleichgroße Teile zerteilen, diese zu Strängen formen und zu einem Zopf zusammenlegen (siehe oben verlinktes Video). Den Zopf auf eine Lage Backpapier legen und mit einem Tuch abgedeckt für weitere 30 Minuten gehen lassen.

Dann den Zopf mitsamt dem Backpapier auf ein Ofengitter legen. Das übrige Eigelb mit 1 EL Milch verrühren und den Zopf damit gleichmäßig bestreichen. Mandelblättchen darüber streuen. Im vorgeheizten Backofen bei 175°C Ober-/Unterhitze für etwa 30 Minuten backen, bis der Hefezopf eine goldbraune Färbung bekommt.




Blätterteig-Taschen mit Kirsch-Marzipan-Füllung

Blätterteig-Taschen mit Kirsch-Marzipan-Füllung

Ich liebe Kirschen, ich liebe Marzipan. Deshalb waren diese lecker anmutenden Blätterteig-Taschen von Kaffee und Cupcakes am vergangenen verlängerten 1.-Mai-Wochenende nicht nur eine Backoption, sondern ein regelrechtes Muss! Da die fruchtigen Täschchen recht schnell zubereitet sind und man dafür auch keine extravaganten Zutaten braucht, sind sie wunderbar alltagstauglich und das bei maximalem Genuss! Und da Ostern ja noch nicht so lange her ist, habe ich meine Taschen mit kleinen Osterhäschen verziert, doch man kann auch andere Ausstecher verwenden wie z.B. Sternchen.

 

Zutaten (für 8 Stück)

  • 2 Rollen Blätterteig (Kühlregal)
  • 1 Glas Schattenmorellen (680 g mit Saft)
  • 1 Packung Vanille-Puddingpulver (37 g)
  • 50 g Zucker
  • 200 g Marzipan-Rohmasse
  • 1 kleines Ei
  • 1 EL Milch
  • etwas Puderzucker

 

Zubereitung

Beide Rollen Blätterteig ausrollen und jeweils in 8 gleich große Stücke schneiden, sodass also insgesamt 16 Stücke entstehen. Dabei mit einem kleinen Motiv-Ausstecher (ich habe ein kleines Häschen verwendet) in 8 der 16 Stücke Luftlöcher ausstechen.

Den Saft der Schattenmorellen auffangen, zusammen mit dem Vanille-Puddingpulver und dem Zucker in einen Topf geben, dann alles glatt rühren, bis nichts mehr klumpt und unter Rühren aufkochen, bis das Ganze eindickt. Dann die Schattenmorellen hinzufügen, unterrühren und die Kirschfüllung für etwa 30 Minuten abkühlen lassen. Währenddessen die Marzipan-Rohmasse dünn ausrollen und in so viele kleinere Platten zerteilen, dass sie gleichmäßig auf 8 Blätterteig-Stücke verteilt werden können.

Nun zunächst die Marzipan-Rohmasse und danach die Kirschfüllung jeweils auf die 8 Blätterteig-Stücke verteilen, die keine Luftlöcher enthalten; dabei die Ränder aussparen. Anschließend die übrigen 8 Blätterteig-Stücke mit Luftlöchern jeweils darüber legen und mit einer Gabel rundherum die Ränder fest drücken. Zum Schluss das Ei mit der Milch verrühren und gleichmäßig die gesamten Oberflächen der Blätterteig-Taschen damit bestreichen; dabei die Luftlöcher aussparen. Im vorgeheizten Backofen bei 180°C Ober-/Unterhitze für etwa 20 bis 25 Minuten backen, bis die Taschen eine goldbraune Färbung bekommen.

Vor dem Servieren mit Puderzucker bestreuen.




Soleier

Soleier

Passend zu Ostern hat sich mein Freund Soleier gewünscht und da wir ohnehin Besuch von meiner Familie bekommen haben, hat es sich für das diesjährige Osterfest angeboten, gleich eine ganze Ladung von diesen leckeren salzigen Dingern zuzubereiten. Soleier sind mir schon seit meiner Kindheit bekannt, woher sie jedoch genau stammen, konnte ich im Internet leider nicht rausfinden, vermutlich aber aus der Berliner Gegend. Entdeckt hatte ich das Rezept bei Brigitte. Die Zubereitung ist schnell und simpel, sodass man sich rasch wieder anderen Ostervorbereitungen widmen kann. Für mich gehören Soleier zur Osterzeit dazu, ich habe aber auch schon davon gehört, dass manche sie auch gerne an Silvester verspeisen. Wie dem auch sei, uns schmecken sie sehr gut und sie sind mal eine originelle Alternative zum herkömmlichen Frühstücksei.

 

Zutaten (für 20 Stück)

  • 20 Eier
  • ca. 1,8 l Wasser
  • 60 g Salz
  • 1,5 TL Zucker
  • 1,5 TL Kümmel (ganz oder gemahlen)
  • 1,5 TL schwarze Pfefferkörner
  • 5 Pimentkörner
  • 2 kleine Lorbeerblätter
  • Schale von 1 großen braunen Zwiebel, klein gezupft

außerdem:

  • Öl, Essig, schwarzer Pfeffer, Senf

 

Zubereitung

Eier hart kochen, dann abgießen, kalt abschrecken und abkühlen lassen. Nun jedes Ei einzeln auf der Arbeitsfläche rundherum anschlagen und die angeschlagenen Eier anschließend in ein großes luftdicht verschließbares Glasgefäß (à 2 l, Durchmesser 11 cm, Höhe 30,5 cm; z.B. bei Ikea) stapeln.

Wasser mit Salz, Zucker, Kümmel, schwarzen Pfefferkörnern, Pimentkörnern, Lorbeerblättern und Zwiebelschale aufkochen, bis sich das Salz aufgelöst hat und eine starke Salzlösung (Sole) entstanden ist. Die Sole etwas abkühlen lassen und noch warm über die Eier in das Gefäß gießen, sodass alle Eier vollständig bedeck sind. Den Deckel verschließen und die Eier für mindestens 24 Stunden, besser aber für 3 Tage in der Sole ziehen lassen.

Zum Verzehr die Eier jeweils schälen, der Länge nach halbieren und die Eidotter vorsichtig herauslösen, dann etwas Öl und Essig in die Eiweiß-Mulden träufeln, mit schwarzem Pfeffer würzen und die Eidotter mit der runden Seite nach oben wieder in die Mulde setzen. Bei Bedarf kann noch etwas Senf hinzugegeben werden. Guten Appetit!




gebackene Eier

Für diese vegetarische Beilage hab ich mich von der Sendung Das Perfekte Dinner inspirieren lassen. Die Eier schmecken lecker und knusprig und sind eine gelungene Abwechslung zum herkömmlichen Frühstücksei.

Zutaten (für 4 Eier bzw. 8 Hälften)

  • 4 große Eier + 1 kleines Ei
  • 20 g Mehl
  • 40 ml Schlagsahne
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • 25 g Kürbiskerne
  • 25 g Semmelbrösel
  • 80 g Butter
  • etwas Kresse

Zubereitung

4 Eier hart kochen, abkühlen lassen und pellen. Mehl in eine Schüssel geben. Schlagsahne steif schlagen, mit dem kleinen Ei verrühren, salzen und pfeffern und in eine zweite Schüssel geben. Kürbiskerne hacken und mit den Semmelbröseln in eine dritte Schüssel füllen. Die hart gekochten Eier zuerst in Mehl, dann in der Sahne-Ei-Mischung und zuletzt in der Kürbiskern-Semmelbrösel-Mischung wenden. Butter in einer Pfanne erhitzen und die Eier in wenigen Minuten darin unter Wenden ausbacken. Vor dem Servieren mit etwas Kresse bestreuen.




österliche Stracciatella-Torte

Diese Torte wollte ich eigentlich schon zu Ostern backen, da ich aber durch meine Uni sehr eingespannt war, bin ich bisher nicht dazu gekommen. Darum habe ich das jetzt nachgeholt. Die Torte schmeckt herrlich nach Stracciatella, sie ist aber auch sehr mächtig, sodass ich nach einem Stück schon pappsatt bin.

Zubereitung (für 1 Springform mit 18 cm Durchmesser)

für den Boden:

  • 110 g Vollkorn-Butterkekse
  • 1 gehäufter EL ungesüßtes Kakaopulver
  • 70 g flüssige Butter

für den Belag:

  • 3 Blatte weiße Gelatine
  • 2 EL Agavendicksaft
  • 230 g Frischkäse Natur
  • 50 g Naturjoghurt
  • 140 g Speisequark (Magerstufe)
  • 60 g Puderzucker
  • 1/2 Zitrone (1 EL Saft)
  • 110 g Schlagsahne
  • 70 g Schokoraspel

für die Verzierung:

  • 150 g Vollmilch-Schokolade
  • 1-2 EL Saure Sahne oder Crème Frâiche
  • Zuckereier

Zubereitung

Für den Boden die Kekse im Mixer zu feinem Pulver zerkleinern, Kakaopulver untermischen und mit der flüssigen Butter verrühren. Auf dem gefetteten Springformboden verteilen, andrücken und kalt stellen.

Für den Belag zunächst die Gelatine in kaltem Wasser einweichen, dann gut ausdrücken und in einem kleinen Topf bei schwacher Hitze und unter Rühren auflösen. Mit Agavendicksaft verrühren und beiseite stellen. Frischkäse, Naturjoghurt und Speisequark verrühren. Von der halben Zitrone 1 EL Saft auspressen und mit dem Puderzucker zur Quark-Masse geben. Schlagsahne steif schlagen und unterheben. Schokoraspel ebenfalls unterrühren. Zum Schluss die Gelatine-Agavendicksaft-Mischung dazugeben. Auf dem Keksboden verteilen und für 4 Stunden in den Kühlschrank stellen.

Für die Verzierung die Vollmilch-Schokolade im warmen Wasserbad schmelzen und mit Saurer Sahne verrühren. Dann die geschmolzene Schokolade abkühlen lassen, bis sie streichfähig ist. Den Springformrand lösen, die Torte vollständig mit der Schokoladenmasse bestreichen, mit den Zuckereiern dekorieren und erkalten lassen.

Inspiriert von

Zeitschrift „Lisa“, Ausgabe Nr. 13/2013 (20.3.2013), Extra-Heftchen „Leckere Oster-Bäckerei“, S. 2, „Stracciatella-Käsekuchen“.