Walnussparfait

Heute möchte ich euch eine Neuigkeit mitteilen, die mich schon seit einiger Zeit in große Freude versetzt: Ich bin schwanger mit unserem zweiten Kind und dies inzwischen in der 19. SSW. Und ganz ähnlich wie bereits damals in der ersten Schwangerschaft, verspüre ich auch diesmal wieder größere Gelüste nach Eiscreme, was dazu geführt hat, dass ich vor wenigen Tagen dieses unglaublich leckere Parfait zubereitet habe. Die Hauptzutat sind karamellisierte Walnüsse, doch man könnte stattdessen auch andere Nusssorten oder auch Mandeln verwenden.

 

Zutaten (für 1 Dose mit den Maßen L 20 cm x B 8 cm x H 7 cm)

  • 130 g Walnüsse
  • 100 g Zucker
  • 2 Eier
  • 1 Prise Salz
  • 200 ml Sahne

 

Zubereitung

Walnüsse für eine halbe Stunde in Wasser einweichen, dann abgießen. 50 g Zucker in einer Pfanne schmelzen lassen, die tropfnassen Walnüsse hinzufügen und unter gelegentlichem Rühren bei niedriger bis mittlerer Hitze karamellisieren lassen. Dann auf Backpapier geben, auskühlen lassen und mit einem scharfen Messer klein hacken. Einen kleinen Teil davon luftdicht verschließen und beiseite stellen, um später das Parfait damit zu garnieren.

Eier trennen. Eigelbe mit den übrigen 50 g Zucker schaumig rühren. Eiweiße mit der Prise Salz steif schlagen zu Eischnee. Sahne ebenfalls steif schlagen.

Eigelbmasse mit Eischnee und anschließend mit der steif geschlagenen Sahne vermischen. Nun die karamellisierten Walnüsse dazugeben. Das Ganze in eine tiefkühlgeeignete und mit einer Lage Frischhaltefolie ausgelegte Dose füllen und für mindestens 12 Stunden in den Tiefkühler stellen. Vor dem Servieren mit den zuvor beiseite gestellten karamellisierten Walnüssen garnieren.

Bratapfel mit Nuss-Marzipanfüllung & Vanillesoße

Bratapfel mit Nuss-Marzipanfüllung

Dieses leckere Rezept stammt noch vom vergangenen Weihnachten, als wir meine Familie in Thüringen besucht haben. Traditionell am Weihnachtsabend gibt es in meiner Familie häufig Kartoffelsalat mit Würstchen sowie Heringssalat zum Abendessen. Für den Nachtisch haben meine Mama und ich diese leckeren Bratäpfel zubereitet, die wir mit Vanillesoße serviert haben. Das Tolle daran ist, dass die Bratäpfel nicht sehr aufwendig in der Zubereitung sind und dass man sie super vorbereiten kann. Köstlich!

 

Zutaten (für 8 Stück)

  • 8 kleinere bis mittelgroße süßliche (eher mehlige) Äpfel
  • 200 g Marzipanrohmasse
  • 1 Eigelb
  • 50 g gemahlene Nüsse
  • 1 Päckchen Bourbon-Vanillezucker
  • 50 g Rosinen (in ein paar EL Rum oder Orangensaft eingelegt)
  • Vanillesoße (Tetrapak)
  • etwas Zimt

 

Zubereitung 

Von den Äpfeln jeweils den Deckel abschneiden und mit einem Apfelausstecher das Kerngehäuse ausstechen. Die Marzipanrohmasse mit Eigelb, gemahlenen Nüssen und Bourbon-Vanillezucker vermischen und mit einer Gabel sorgfältig zerdrücken, bis eine homogene Masse entstanden ist. Die abgetropften Rosinen (eventuell gehackt) unter die Marzipanmasse mischen. Nun die Äpfel mit der Marzipanmasse befüllen, jeweils den zuvor abgeschnittenen Deckel auflegen, die Äpfel in eine gefettete Auflaufform setzen und im vorgeheizten Backofen bei 180°C Ober-/Unterhitze für etwa 20 Minuten backen. Die Äpfel vor dem Servieren mit etwas Vanillesoße übergießen und mit etwas Zimt bestreuen.

weihnachtliches Kekshäuschen mit Zuckerguss

weihnachtliches Kekshäuschen mit Zuckerguss

Es dauert nicht mehr lang, dann haben wir schon den ersten Advent. Passend dazu, haben wir es uns daheim schon so richtig gemütlich weihnachtlich eingerichtet mit unserer Holzpyramide, Räuchermännchen, Lichterketten im Fenster, die uns schon am Nachmittag, wenn es draußen dunkel wird, wohlig warmes Licht spenden, mit Kerzen, die weihnachtlich duften und mit Tellern voll Lebkuchen und Mandarinen. Und um die vorweihnachtliche Stimmung noch weiter anzuheizen, habe ich gestern Nachmittag dieses niedliche, kleine Häuschen gebastelt, das aus Butterkeksen, Zuckerguss und buntem Zuckerdekor besteht. Die Idee hatte ich bei minidrops gesehen und da wir zufällig noch Kekse da hatten, könnte ich sofort loslegen. Eigentlich hatte ich etwas gesucht, das ich zusammen mit unserem kleinen Sohnemann basteln könnte und auch, wenn diese Häuschen sich sicherlich wunderbar für das vorweihnachtliche „Backen“ mit Kindern eignen, so sind sie meiner Meinung nach eher ungeeignet für Kleinkinder, da das Zusammensetzen der Kekse doch etwas handwerkliches Geschick erfordert. Unser kleiner Zwerg hatte trotzdem viel Freude daran, mir dabei zu helfen, den Zuckerguss anzurühren, gelegentlich auch mal davon zu naschen und die Zuckerstreusel auf das Dach des Häuschens zu streuen. 🙂

 

Zutaten (für 1 Häuschen)

  • 6 Butterkekse
  • 1 scharfes Messer
  • Puderzucker
  • etwas Wasser
  • Zuckerdekor

 

Zubereitung

Zuerst werden die Butterkekse vorbereitet: Für jedes Häuschen benötigt ihr 1 ganzen Keks für die Unterseite (siehe 1. im Foto unten), 1 halbierten Keks (also beide gleich große Hälften; siehe 2. im Foto unten) für die kurzen Seiten, 2 ganze Kekse, bei denen jeweils an einer der kurzen Seiten vorsichtig die Ecken abgeschnitten werden (siehe 3. im Foto unten) für die langen Seiten sowie 2 ganze Kekse für das Dach (siehe 1. im Foto unten).

Butterkekse

Nun wird aus Puderzucker und etwas Wasser ein Zuckerguss angerührt. Je mehr Wasser ihr hinzufügt, desto flüssiger wird der Guss. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass der Zuckerguss besser hält, wenn er dicker, zäher ist.

Jetzt wird das Häuschen zusammengesetzt und mithilfe des Zuckergusses zusammen „geklebt“. Den Guss fest werden lassen.

Dann könnt ihr mithilfe von Zuckerguss und Zuckerdekor euer Häuschen hübsch verzieren.

Kokosmakronen

Kokosmakronen

Passend zur Adventszeit wollte ich gestern Nachmittag gerne ein paar leckere Weihnachtsplätzchen backen, doch weil unser kleiner Sohnemann sehr viel Aufmerksamkeit einfordert, sollten es Plätzchen sein, die schnell und unkompliziert zubereitet sind. Daher fiel meine Wahl auf Kokosmakronen, denn die bestehen in der einfachsten Variante aus nur 4 Zutaten. Da sie weder Milch noch Mehl enthalten, können sie außerdem als laktose- und glutenfrei bezeichnet werden. Durch den Eischnee werden die Makronen schön luftig und bleiben beim Backen innen schön saftig, während sie außen knusprig sind. Wer mag, kann seine fertig gebackenen Makronen auch noch zusätzlich mit geschmolzener Schokolade verzieren.

 

Zutaten (für ca. 7 Stück)

  • 2 Eiweiße
  • 120 g Kokosflocken
  • 60 g Zucker
  • ca. 7 Backoblaten (à 7 cm Durchmesser)

 

Zubereitung 

Eiweiße steif schlagen, dann Kokosflocken und Zucker unterheben. Mit angefeuchteten Händen Häufchen aus dem Teig formen, diese auf die Oblaten setzen und andrücken, dann auf ein mit Backpapier ausgelegtes Ofengitter setzen und im vorgeheizten Backofen bei 160°C Ober-/Unterhitze für etwa 20 bis 25 Minuten backen.

Weihnachtskranz für die Tür

Weihnachtskranz für die Tür

Jedes Jahr zur Weihnachtszeit bastele ich Weihnachtsdeko selbst. Vor zwei Jahren zum Beispiel habe ich diesen bunten Pinienzapfen und einen Tisch-Weihnachtskranz gebastelt. Letztes Jahr hatte ich ausnahmsweise nichts gebastelt, da ich in der Adventszeit hochschwanger war und andere Sorgen hatte als geduldig zu werkeln. Aber dieses Jahr wollte ich mich nun endlich wieder kreativ betun und so habe ich diesen Tür-Weihnachtskranz gebastelt. Alles, was man dafür braucht, ist ein dünner Draht-Kleiderbügel, Christbaumschmuck, etwas Tannengrün (echt oder künstlich) und eine Heißklebepistole.

Zunächst habe ich den Christbaumschmuck direkt an den Draht geklebt, was etwas tricky ist, da der Draht eben recht dünn und daher die Angriffsfläche für den Kleber sehr klein ist. Sobald der Kleber ausgehärtet war und der Christbaumschmuck somit fest saß, habe ich im nächsten Schritt das Tannengrün von der Rückseite her angeklebt, wodurch auch der Christbaumschmuck nochmal besser fixiert wurde. Sobald auch hier der Kleber ausgehärtet war, habe ich im letzten Schritt noch eine kleine, rote Sternchen-Girlande um den Kranz gewickelt. Wer mag, kann den Kleiderbügel auch noch so weit verformen, dass sich ein exakter Kreis ergibt. Mein Kranz sieht obenrum etwas eierförmig aus, was ich aber nicht störend finde und was ich auch jederzeit noch durch Verbiegen des Kranzes ändern könnte. Je nach Geschmack kann der Kranz auch noch üppiger gestaltet werden.

Unser Kranz hängt nun bei uns an der Wohnungstür, aber man könnte den Haken vom Bügel auch mit einem Drahtschneider abtrennen und den Kranz auf den Tisch legen. Viel Spaß beim Nachmachen!

Weihnachtskranz Material

Birnen-Kürbis-Konfitüre mit Vanille & Marzipan

Birnen-Kürbis-Konfitüre mit Vanille & Marzipan

Als ich letztens mal wieder „das Perfekte Dinner“ eingeschaltet hatte, wurde ich darüber aufgeklärt, dass der Kürbis botanisch betrachtet sowohl dem Obst als auch dem Gemüse zuzuordnen ist und daher eigentlich ein Fruchtgemüse ist. Daher sollte man meinen, dass die Idee, Kürbis für eine Konfitüre zu verarbeiten, gar nicht so abwegig sein sollte, auch wenn ich so etwas bisher noch nie gegessen habe. Im Internet konnte ich mich schließlich davon überzeugen, dass schon unsagbar viele Foodblogger vor mir tatsächlich Kürbiskonfitüre zubereitet haben, häufig in Kombination mit Apfel oder Birne und meist abgeschmeckt mit weihnachtlichen Gewürzen wie Zimt, Gewürznelken oder auch Ingwer. Passend zum ersten Advent habe nun auch ich mich herangewagt und mir meine ganz eigene Kreation einer Kürbiskonfitüre ausgedacht. Und ich muss sagen, dass ich absolut begeistert bin, denn diese Konfitüre schmeckt so lecker, dass sie geradezu süchtig macht. Ein Traum! Für uns habe ich ein großes 500-ml-Glas davon abgefüllt. Den Rest der Konfitüre habe ich auf kleine, dekorative Einmachgläschen aufgeteilt, um sie an Familie und Freunde zu verschenken.

 

Zutaten (für ca. 1,1 kg Konfitüre)

  • 15 g Butter
  • 1 Hokkaido-Kürbis (ca. 800 g)
  • 500 g Birnen
  • 1 Orange
  • 85 g Marzipan-Rohmasse
  • 1 Vanilleschote
  • 1 Packung Gelierzucker 2:1 (500 g)
  • 1 TL Lebkuchengewürz

 

Zubereitung

Den Kürbis vierteln und die Kerne entfernen, dann das Kürbisfleisch in kleine Würfel schneiden (bei mir blieben knapp 600 g reines Kürbisfleisch übrig). Die Butter in einem hohen Topf zerlassen, das Kürbisfleisch hineingeben und anschwitzen. In der Zwischenzeit die Birnen klein schneiden und hinzufügen. Die Orange auspressen und den Saft angießen. Die Marzipan-Rohmasse in sehr feine Würfel schneiden und ebenfalls hinzufügen. Die Vanilleschote aufschlitzen, das Mark herauskratzen und sowohl die aufgeschlitzte Schote als auch das herausgekratzte Mark hinzugeben. Nun das Ganze aufkochen und anschließend mit Deckel zugedeckt auf kleiner Flamme köcheln lassen, bis der Kürbis gar ist. Die ausgekratzte Vanilleschote entfernen, dann alles pürieren und durch ein Sieb streichen.

Die passierte Fruchtmasse zurück in den Topf geben und den Gelierzucker und das Lebkuchengewürz hinzufügen. Alles nochmal aufkochen und zugedeckt 5 Minuten sprudelnd kochen lassen. Mithilfe der Gelierprobe testen, ob die Konfitüre fertig ist: Dazu einfach einen kleinen Teller für wenige Minuten ins Gefrierfach legen, diesen herausholen und etwas von der Konfitüre auf den kalten Teller geben. Wenn die Konfitüre schnell fest wird und nicht mehr verläuft, dann ist die Konfitüre fertig.

Apfelstrudel-Eis

Apfelstrudel-Eis

Am 1. Juli war der Tag der kreativen Eissorten. An diesem Tag sollen die Menschen also kreativ sein und sich neue, ausgefallene Eissorten ausdenken. Darauf aufmerksam geworden bin ich durch Facebook, denn dort haben sich sämtliche namhafte Firmen wie Tupperware, Langnese, Slowly Veggie & Co. daran beteiligt und über ihre innovativen Eis-Ideen berichtet. Und so bin auch ich auf die Idee gekommen, mal wieder Eis selberzumachen. Streng genommen habe ich mir allerdings keine neue Eissorte ausgedacht, sondern ich habe mich an einem Rezept von Eiszauber orientiert, doch nichtsdestoweniger handelt es sich hierbei um eine interessante Eissorte, die ich bisher noch nicht zubereitet habe und die somit neu für mich ist. Und da ich ohnehin ein Apfelstrudel-Fan bin, ist diese Eissorte auch absolut mein Ding.

 

Zutaten (für ca. 900 ml bzw. 10 Kugeln)

  • 500 g Apfelmus (ungezuckert, Glas) oder weiche Äpfel
  • 2 TL Zimt
  • 1 Packung (250 g) Diamant Eiszauber-Pulver für Früchte
  • 70 g Rosinen
  • 70 g gehackte Mandeln

 

Zubereitung 

Apfelmus, Zimt und das Eiszauber-Pulver in ein hohes Gefäß füllen und alles mindestens 3 Minuten schaumig mixen. Die Rosinen hacken und zusammen mit den gehackten Mandeln unter die Eismasse heben. Dann die Masse in einen gefriergeeigneten Behälter füllen und für mindestens 8 Stunden einfrieren.

Haselnuss-Herzen mit Baiserhaube

Haselnuss-Herzen mit Baiserhaube

Diese hübschen Plätzchen stammen noch aus der letzten Vorweihnachtszeit, doch ich war leider nicht mehr dazu gekommen, sie noch rechtzeitig zu bloggen. Dies möchte ich nun hiermit nachholen. Es handelt sich dabei um knusprige Haselnuss-Plätzchen gespickt mit einer luftigen Baiserhaube und etwas Zuckerdekor. Statt Haselnüssen kann man auch je nach Gusto andere Nüsse oder Kerne verwenden (z.B. Walnüsse oder Mandeln).

 

Zutaten (für ca. 25 Stück)

  • 3 Eigelbe
  • 120 g Zucker
  • etwas frisch abgeriebene Zitronenschale
  • 1 Messerspitze Backpulver
  • 180 g gemahlene Haselnusskerne
  • 20 g Mehl + noch etwas mehr zum Ausrollen
  • 1 Eiweiß
  • ca. 130 g Puderzucker
  • bunte Zuckerstreusel (z.B. gelbe Sternchen)

 

Zubereitung

Die Eigelbe mit Zucker schaumig schlagen, dann abgeriebene Zitronenschale, Backpulver, gemahlene Haselnusskerne und 20 g Mehl hinzufügen und alles zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig auf bemehlter Fläche ausrollen und Herzen ausstechen. Dann die Teigherzen auf einem mit Backpapier ausgelegten Ofengitter platzieren und im vorgeheizten Backofen bei 150°C Ober-/Unterhitze für etwa 15 Minuten backen. Herausholen und abkühlen lassen.

Für die Baiserhaube das Eiweiß mit dem Puderzucker verrühren, bis eine cremig-schaumige Glasur entsteht, diese anschließend auf die Plätzchen streichen und die bunten Zuckerstreusel darüber streuen. Für weitere ca. 8 Minuten im Ofen backen, bis die Baiserhaube fest wird.

Haferkekse

Haferkekse 2

Haferkekse habe ich schon immer gerne gegessen und deshalb nehme ich mir im Supermarkt auch öfter mal welche mit. Nun habe ich mich aber tatsächlich heran gewagt, endlich einmal selber welche zu backen und ich muss sagen, dass die Zubereitung so simpel ist, dass es eigentlich fast keine Rechtfertigung mehr dafür gibt, sie weiterhin fertig zu kaufen. Um die Kekse passend zur Jahreszeit noch etwas weihnachtlich aufzupeppen, können die Haferkekse außerdem auch noch mit Zimt oder Kardamom verfeinert werden. Yummy!

 

Zutaten (für ca. 25 Stück)

  • 150 g weiche Butter
  • 300 g Haferflocken
  • 100 g Zucker
  • 3 Eier
  • 1 Päckchen Bourbon-Vanillezucker
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • 30 g Mehl

 

Zubereitung

Butter mit den Haferflocken vermischen. Zucker, Eier und Bourbon-Vanillezucker schaumig schlagen und die Butter-Haferflocken-Mischung unterrühren. Backpulver und Mehl hinzufügen und alles gut vermengen. Mit einem Esslöffel jeweils kleine Häufchen aus der Teigmasse abstechen und diese jeweils auf ein mit Backpapier ausgelegtes Ofengitter setzen. Dabei etwas Abstand zwischen den Teighäufchen lassen, da die Haferkekse beim Backen noch etwas aufgehen. Im vorgeheizten Backofen bei 200°C Ober-/Unterhitze für etwa 15 Minuten backen.

gebrannte Amaretto-Mandeln

gebrannte Amaretto-Mandeln

Wann immer ich einen Weihnachtsmarkt besuche, kaufe ich mir immer auch ein Tütchen gebrannte Mandeln, weil die so lecker schmecken. Da mir das in der diesjährigen Vorweihnachtszeit aber vergönnt blieb, weil ich leider so lange krank war, dass ich auf keinem einzigen Weihnachtsmarkt gewesen bin, habe ich mir einfach daheim gebrannte Mandeln zubereitet. Das Rezept dafür hatte ich in der Thermomix Rezeptwelt entdeckt und die Zubereitung war simpler, als ich anfangs gedacht hätte. Die gebrannten Mandeln schmecken frisch und knackig und haben ein angenehm dezentes Amaretto-Aroma, doch wer mag, kann seine Mandeln auch anderweitig verfeinern, z.B. mit Vanille, Chili oder Whisky-Sahne-Likör. In bunte Tütchen verpackt lassen sie sich auch wunderbar verschenken.

 

Zutaten (für 200 g)

  • 200 g ganze Mandeln mit Haut
  • 15 g Butter
  • 90 g brauner Zucker
  • 1/2 TL gemahlener Zimt
  • 10 ml Amaretto
  • etwas Wasser

 

Zubereitung (mit Thermomix TM 21)

Den Rühraufsatz in den Mixtopf einsetzen. Mandeln, Butter, braunen Zucker und Zimt in den Mixtopf füllen und 5 Minuten/Varoma/Stufe 1 vermischen. Amaretto angießen und das Ganze ohne Messbecher für 8 Minuten/Varoma/Stufe 1 erhitzen, dabei gelegentlich ein paar Spritzer Wasser durch die Deckelöffnung geben, damit der Zucker karamellisieren und sich gut verteilen kann. Nun die Amaretto-Mandeln auf einem mit Backpapier ausgelegten Ofengitter verteilen und im vorgeheizten Backofen bei 180°C Umluft für etwa 14 Minuten backen. Die Mandeln dürfen nicht zu dunkel werden, da sie ansonsten bitter schmecken.