Versunkener Apfelkuchen

Als ich neulich mit den Jungs in einem regionalen Hofladen war, um dort unter anderem Äpfel einzukaufen, bekamen wir dort von der netten Verkäuferin den Tipp, dass sich Elstar-Äpfel besonders gut dazu eignen, um daraus Apfelkuchen zu backen. Das mussten wir natürlich unbedingt ausprobieren, also nahmen wir ein paar von diesen aromatischen Äpfeln mit und haben daraus diesen leckeren Kuchen gebacken. Noch warm und mit Puderzucker bestäubt hat er uns am besten geschmeckt. Dazu noch eine Tasse Kaffee (oder Kakao) und der Nachmittag ist perfekt.

Zutaten (für 1 Springform mit 26 cm Durchmesser)

  • 3 – 4 mittelgroße süßlich-aromatische Äpfel (hier: Elstar), jeweils geschält und geviertelt
  • 3 Eier
  • 120 g + 1 EL Zucker
  • 1 Päckchen Bourbon-Vanillezucker
  • 130 g weiche Butter
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 200 g Mehl
  • 1 Prise Salz
  • etwas Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung 

Die Apfelviertel jeweils auf der runden Seite fächerartig einritzen.

Eier, 120 g Zucker, Bourbon-Vanillezucker, Butter, Backpulver, Mehl und Salz vermischen und zu einem glatten, homogenen Teig verarbeiten.

Nun den Teig in eine gefettete und mit einer Lage Backpapier ausgelegte Springform füllen und glatt streichen, anschließend die Apfelviertel so darauf verteilen, dass die gefächerte Seite nach oben zeigt; dann die Apfelviertel leicht in den Teig drücken. Alles mit 1 EL Zucker bestreuen.

Im vorgeheizten Backofen bei 180°C Ober-/Unterhitze für etwa 35 Minuten backen, dann herausholen und abkühlen lassen. Vor dem Servieren mit Puderzucker bestreuen.




Maultaschen-Auflauf mit Bohnen, Tomatensoße & Mozzarella

Unsere Jungs mögen gerne Maultaschen, deshalb hatte ich für gestern Abend einen Maultaschen-Auflauf geplant. Herausgekommen ist diese wirklich sehr leckere Eigenkreation, bei der ich die Maultaschen mit Stangenbohnen und Tomatensoße in eine Auflaufform gefüllt und mit Mozzarella überbacken habe.

Zutaten (für 4-5 Personen)

  • 3 Packungen schwäbische Maultaschen (3 x 360 g); enthalten typischerweise Speck
  • Olivenöl
  • 1 gelbe Speisezwiebel
  • 4-5 Knoblauchzehen
  • 2 Fleischtomaten
  • 180 g Stangenbohnen
  • 1 Dose (400 g) gehackte Tomaten
  • 200 ml Gemüsebrühe
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • etwas Zucker
  • ein paar Stängel glatte Petersilie
  • ein paar Stängel Minze
  • 2 Kugeln Mozzarella (2 x 125 g)
  • 1-2 EL Semmelbrösel

Zubereitung

Maultaschen in dünne Scheiben schneiden und in einer Pfanne mit etwas erhitztem Olivenöl rundherum knusprig anbraten (eventuell portionsweise anbraten, wenn die Pfanne nicht groß genug ist, damit alle Maultaschen ausreichend Platz darin haben). Dann die knusprig gebratenen Maultaschen aus der Pfanne nehmen und in eine gefettete Auflaufform (ca. 30 x 40 cm) füllen.

In der Zwischenzeit Zwiebel, Knoblauch, Fleischtomaten und Stangenbohnen klein schneiden. Petersilie und Minze fein hacken.

Nun erneut etwas Olivenöl in dieselbe Pfanne geben, dann Zwiebel, Knoblauch, Fleischtomaten und Stangenbohnen hinzufügen und alles unter gelegentlichem Wenden erhitzen und anbraten. Mit gehackten Tomaten und Gemüsebrühe ablöschen, das Ganze aufkochen und bei mittlerer Hitze und unter gelegentlichem Wenden für einige Minuten einköcheln lassen. Mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken. Zum Schluss die gehackten Kräuter (Petersilie, Minze) unterrühren.

Nun die Tomatensoße über die Maultaschen in der Auflaufform gießen und alles gut durchmischen. Mozzarella in dünne Scheiben schneiden und gleichmäßig über der Maultaschen-Tomatensoßen-Mischung verteilen und mit Semmelbröseln bestreuen. Im vorgeheizten Backofen bei 200°C Ober-/Unterhitze für etwa 25 – 30 Minuten überbacken, bis der Mozzarella eine goldgelbe Farbe bekommt; zunächst auf der mittleren Schiene und gegen Ende der Backzeit dann auf der obersten Schiene.




herbstlicher Brotkuchen mit Äpfeln & Mandeln

In den letzten Wochen ist es auf meinem Blog etwas ruhiger geworden. Das liegt daran, dass ich vor 4 Wochen wieder angefangen habe, zu arbeiten. Meine Elternzeit ist nun also offiziell vorbei und ich habe eine neue (Halbtags-)Stelle in der Kinder- und Jugendpsychiatrie angefangen, was für mich ein völlig neues Arbeitsfeld darstellt und mich somit gerade etwas herausfordert. Und so blieb es leider nicht aus, dass ich in den letzten Wochen ziemlich mit Müdigkeit zu kämpfen hatte und ich kaum noch Lust auf meine Hobbies hatte. Doch so langsam merke ich, dass ich mich an meine neuen Aufgaben gewöhne, die Müdigkeit lässt allmählich nach und so hatte ich heute endlich mal wieder Lust, mich in die Küche zu stellen und etwas Leckeres zu backen. Da wir gerade wieder einige alte Brotreste übrig hatten, entschied ich, dass es sinnvoll sei, diese noch zu verwerten und so habe ich diesen wirklich leckeren Brotkuchen daraus gebacken. Einen kleinen Helfer hatte ich auch, denn unser Vierjähriger hatte einen Riesenspaß dabei, die aufgeweichten Brotreste mit den Fingern zu zermatschen. Das Ergebnis war so lecker, dass wir den Kuchen binnen eines halben Tages aufgegessen haben.

Zutaten (für 1 Springform mit 18 cm Durchmesser)

  • 250 g altbackene Brotreste (z.B. Eiweißbrot, Wurzelbrot, Laugenstange)
  • 250 ml + 1 Schuss Milch
  • 2 kleine Äpfel
  • 2 Handvoll Mandeln
  • 2 Eier
  • 70 g Zucker
  • 3 EL Puderzucker
  • 1 EL frisch gepresster Zitronensaft
  • 2-3 EL Wasser

Zubereitung

Altbackene Brotreste klein schneiden, in eine Schüssel geben, mit 250 ml Milch übergießen, alles gut durchmischen und für mindestens 30 Minuten quellen lassen. In der Zwischenzeit Äpfel klein schneiden und Mandeln hacken.

Nun die eingeweichten Brotreste in eine größere Schüssel füllen, dann Äpfel, Mandeln, Eier, 1 Schuss Milch und 70 g Zucker hinzufügen und alles mit den Händen gut durchkneten, bis eine homogene Masse entstanden ist. Die Springform mit einer Lage Backpapier auslegen, einfetten, dann die Brotmasse hineingeben, gleichmäßig darin verteilen und glatt streichen. Im vorgeheizten Backofen bei 180°C Umluft für etwa 45 Minuten backen, dann aus dem Ofen holen, den Springformrand vorsichtig lösen und den Kuchen gut auskühlen lassen.

Vor dem Servieren den abgekühlten Kuchen noch mit etwas Zuckerguss dekorieren: Dazu Puderzucker mit Zitronensaft und Wasser verrühren und den Brotkuchen damit beträufeln.




überbackene Gemüse-Spätzle

Vor wenigen Monaten habe ich Edamame (grüne Sojabohnen) für mich entdeckt (siehe Tortellini-Auflauf mit Edamame & Mais), die es inzwischen in jedem gut sortierten Supermarkt zu kaufen gibt. Meistens findet man sie im Tiefkühlfach, wo sie häufig noch in den Schoten stecken und nach dem Kochen herausgelöst werden müssen, doch inzwischen habe ich herausgefunden, dass unser Supermarkt sie jetzt sogar auch im Kühlregal stehen hat, wo sie bereits fertig aus den Schoten gepult sind, was die ganze Sache natürlich noch einfacher macht. Deshalb habe ich mir bei meinem letzten Lebensmitteleinkauf gleich eine Packung davon mitgenommen und sie gestern Abend für diesen überbackenen Spätzle-Auflauf verwendet, der uns allen richtig gut geschmeckt hat.

Zutaten (für 4-5 Personen)

  • etwas Olivenöl
  • 3 Möhren
  • 1 orangene Paprikaschote
  • 3 Frühlingszwiebeln
  • 200 g Sojabohnenkerne
  • 1 Stückchen (ca. 20 g) Ingwer
  • etwas Butter
  • 500 g Spätzle (Kühlregal)
  • 4 Eier
  • 1 Becher (à 200 g) Schlagsahne
  • 200 g Gemüsebrühe
  • 150 g geriebener Käse
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • etwas Kresse (zum Garnieren)

Zubereitung

Möhren, Paprika und Frühlingszwiebeln in kleine Stücke schneiden. Ingwer fein hacken. Dann Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und Möhren, Paprika, Frühlingszwiebeln, Sojabohnenkerne und Ingwer hinzufügen und unter gelegentlichem Wenden darin anschwitzen. Aus der Pfanne nehmen und in eine gefettete Auflaufform (ca. 30 x 40 cm) füllen.

Etwas Butter ins Bratfett geben, die Spätzle hinzufügen und unter gelegentlichem Wenden anbraten. Dann herausnehmen und ebenfalls in die Auflaufform zum zuvor angeschwitzten Gemüse geben.

Eier mit Schlagsahne und Gemüsebrühe verquirlen, 100 g geriebenen Käse untermischen und das Ganze kräftig mit Salz und Pfeffer würzen. Nun die Eier-Sahne über das Gemüse und die Spätzle in der Auflaufform gießen, alles gut durchmischen, dann mit den übrigen 50 g geriebenem Käse bestreuen. Im vorgeheizten Backofen bei 220°C Ober-/Unterhitze für etwa 30 Minuten auf der oberen Schiene überbacken, bis der Käse sich goldbraun färbt.

Vor dem Servieren mit etwas Kresse bestreuen.




Kaiserschmarrn mit Heidelbeer-Konfitüre

Da unsere beiden Jungs kleine Süßschnuten sind, die gerne Milchreis, Eierkuchen & Co. essen, hatte mein Mann heute die Idee, dass wir doch mal wieder Kaiserschmarrn zum Abendessen machen könnten. Gesagt, getan. Eigentlich wollten wir gerne frische Heidelbeeren dazu servieren, doch weil unser kleiner Sohn erst 1 Jahr alt ist und Heidelbeeren nicht ganz ungefährlich sind (weil Erstickungsgefahr!), habe ich stattdessen lieber zu Heidelbeer-Konfitüre aus dem Supermarkt gegriffen und die hat auch wunderbar dazu gepasst. Beiden Jungs und auch uns Erwachsenen hat der fruchtige Schmarrn richtig lecker geschmeckt. Dazu gab’s bei uns außerdem noch eine kleine Käseplatte, Ziegenfrischkäse, Weintrauben (für unseren Einjährigen klein geschnitten!) und Erdbeeren sowie frisches Baguette. So war unser Abendessen heute eine Mischung aus süß und herzhaft, was ich total gerne mag.

Zutaten (für 3 Personen)

  • 1 Stückchen weiche Butter (à 20 g) + noch etwas mehr zum Ausbacken
  • 4 Eier
  • 250 ml Milch
  • 120 g Mehl
  • 2 EL Zucker
  • 1 Prise Salz
  • etwas Heidelbeer-Konfitüre

Zubereitung

Für den Teig zunächst die Eier trennen. Dann Butter, Eigelbe, Milch, Mehl, Zucker und Salz vermischen und mit dem Handrührgerät zu einer glatten, homogenen Masse verarbeiten. Nun die Eiweiße steif schlagen und unter den Teig heben.

Etwas Butter in einer Pfanne zerlassen, dann den Teig hineingießen und stocken lassen. Dann mit einem Pfannenwender den so entstandenen großen Pfannkuchen einmal wenden und in viele kleine Teigfetzen zerteilen. Mit aufgelegtem Deckel und unter gelegentlichem Wenden so lange weiter stocken lassen, bis die Teigfetzen eine leicht bräunliche Färbung bekommen, dann aus der Pfanne nehmen.

Mit der Heidelbeer-Konfitüre servieren.




schwäbische Knöpfle mit Hackbällchen in Brokkoli-Rahmsoße

Da unsere beiden Söhne (4 und 1) gerne Brokkoli essen, kaufe ich regelmäßig welchen und bereite ihn gerne als Gemüsebeilage für’s Abendessen zu. So auch heute Abend, als es bei uns dieses leckere Gericht gegeben hat, das uns allen sehr gut geschmeckt hat.

Zutaten (für 3-4 Personen)

  • 1 Zwiebel
  • 3 Knoblauchzehen
  • etwas Olivenöl
  • 500 g Rinderhackfleisch
  • 1 Ei
  • 2 EL Semmelbrösel
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • 1/2 Kopf Brokkoli
  • 700 ml Rinderbrühe
  • 1 Becher (200 g) Schlagsahne
  • 2 EL Speisestärke
  • etwas Zucker
  • etwas frisch geriebene Muskatnuss
  • 500 g schwäbische Knöpfle
  • etwas Butter

Zubereitung

Zwiebel und Knoblauch fein hacken. Für die Hackbällchen das Rinderhackfleisch mit Ei, Semmelbröseln, Salz und Pfeffer vermischen, sorgfältig verkneten und mit angefeuchteten Händen etwa 20 Hackbällchen daraus formen. Brokkoli in kleinere Röschen zerteilen, den Strunk in kleinere Würfel schneiden.

Etwas Olivenöl in einer großen, tiefen Pfanne erhitzen, dann Zwiebel, Knoblauch und Hackbällchen hinzufügen und mit aufgelegtem Deckel anbraten, bis die Hackbällchen fast gar sind; dabei die Hackbällchen gelegentlich wenden. Dann die Hackbällchen mit einer Küchenzange aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen. Nun Brokkoli ins Bratfett geben und anbraten, anschließend mit Rinderbrühe und Schlagsahne ablöschen, das Ganze aufkochen und bei niedriger bis mittlerer Hitze köcheln lassen, bis der Brokkoli fast gar ist. Jetzt Speisestärke mit etwas kaltem Wasser glatt rühren, hinzufügen und alles nochmal unter Rühren aufkochen, bis die Rahmsoße bindet. Die Hackbällchen wieder hinzugeben und bei bereits ausgeschaltetem Herd noch für ein paar Minuten in der Soße gar ziehen lassen. Alles mit Salz, Pfeffer, etwas Zucker sowie etwas Muskatnuss abschmecken.

Gleichzeitig die schwäbischen Knöpfle in einem Topf mit etwas Olivenöl und etwas Butter unter gelegentlichem Wenden goldbraun anbraten und anschließend mit den Hackbällchen und der Brokkoli-Rahmsoße servieren.




Arme Ritter aus Laugengebäck mit Zimt, Zucker & Apfelmus

Heute war wenig Zeit, um ein aufwendiges Mittagessen zu kochen und weil wir ohnehin noch Laugengebäck vom Vortag übrig hatten, das immer kaum noch einer so recht essen mag, weil es dann nicht mehr so frisch ist, entschied ich kurzerhand, dass ich uns daraus Arme Ritter zubereite. Zwar werden hierfür üblicherweise altbackene Toastbrotscheiben verwendet, doch andere Gebäckreste eignen sich dafür genauso prima. Angerichtet mit Zucker, Zimt und Apfelmus hat es uns allen richtig lecker geschmeckt. Dieses Gericht zeigt: Gutes Essen muss nicht teuer sein! 

Zutaten (für 2 Personen)

  • 2 altbackene Käse-Laugenknoten
  • 1 Ei
  • 150 ml Milch
  • 1 Stück Butter à 20 g
  • etwas Zimt und Zucker
  • Apfelmus

Zubereitung 

Das Laugengebäck klein schneiden. Das Ei mit der Milch verquirlen, über das klein geschnittene Laugengebäck gießen und alles gut durchmischen. Die Butter in einer Pfanne zerlassen, dann das mit der Eiermilch getränkte Laugengebäck in die Pfanne geben und rundherum knusprig anbraten. Mit Zucker und Zimt bestreut und mit Apfelmus servieren. 




Bärlauch-Risotto

Es ist wieder Bärlauch-Saison und wie fast jedes Jahr gibt es auch in diesem Jahr wieder dieses leckere Bärlauch-Risotto bei uns. Da mein Mann und ich sowieso Knoblauch-Fans sind, lieben wir natürlich auch dessen Verwandtschaft, den Bärlauch, und da dieser leider immer nur für kurze Zeit geerntet werden kann (von etwa März bis Mai), muss er wenigstens ein paar Male auf unserem Speiseplan stehen. Wer mag, kann beim Kochen etwas Weißwein angießen und mitköcheln lassen; ich hab ihn weggelassen, weil bei uns Kinder mitessen. 

Zutaten (für 3 Personen)

  • 1 Speisezwiebel
  • 50 g Butter
  • 250 g Risottoreis
  • (150 ml trockener Weißwein)
  • etwa 1,2 l Gemüsebrühe
  • 100 g frischer Bärlauch
  • 50 g geriebener Käse
  • Kräutersalz
  • schwarzer Pfeffer

 Zubereitung

Zwiebel fein hacken, dann 20 g Butter in einem Topf zerlassen und die gehackte Zwiebel darin glasig andünsten. Den Reis hinzugeben und kurz anschwitzen. Mit (Weißwein und) Gemüsebrühe ablöschen, aufkochen und das Ganze auf niedriger Stufe gar köcheln lassen. Dabei gelegentlich umrühren.

Währenddessen den Bärlauch waschen, mit Küchenpapier trocken tupfen und sorgfältig klein häckseln. Sobald der Reis gar ist, den gehackten Bärlauch, den geriebenen Käse sowie die übrigen 30 g Butter unter das Risotto rühren. Mit Kräutersalz und schwarzem Pfeffer abschmecken.




Kartoffel-Spargel-Gratin mit Schinken

In Kartoffelgratin mit Béchamelsoße kann ich mich ja prinzipiell immer reinlegen, aber manchmal brauche ich dabei auch ein bisschen Variation und so habe ich die aktuelle Spargelsaison genutzt und habe das Kartoffelgratin nun mal in Kombination mit grünem Spargel zubereitet. Da in unserem Kühlschrank auch noch eine Packung Schinken herum lungerte, die laut MHD heute aufgebraucht werden sollte, fand auch diese noch den Weg in das Gratin. Das Ergebnis war phänomenal lecker!

Zutaten (für 4 Personen)

  • 1 kg geschälte Kartoffeln, in kleinere Stücke geschnitten
  • Salz
  • 500 g grüner Spargel, geschält und in kürzere Stücke geschnitten
  • 1 TL Zucker
  • 2 Stückchen Butter (20 g + 40 g)
  • 200 g Schinken, in kürzere Streifen geschnitten
  • 2 gehäufte EL Mehl
  • 3 große Tassen aufgefangenen Spargelsud
  • schwarzer Pfeffer
  • etwas frisch geriebene Muskatnuss
  • 200 g geriebenen Käse

Zubereitung

Kartoffelwürfel in Salzwasser fast gar kochen, dann abgießen, kalt abschrecken und abtropfen lassen. Spargelstücke in reichlich kochendes Wasser geben mit 1 TL Salz, 1 TL Zucker und 20 g Butter und den Spargel fast gar kochen, dann abseihen und dabei unbedingt 3 große Tassen vom Spargelsud auffangen.

Für die Béchamelsoße 40 g Butter in einem Topf zerlassen, dann das Mehl darüber stäuben und anschwitzen und anschließend unter ständigem und kräftigem Rühren mit einem Schneebesen nach und nach den zuvor aufgefangenen Spargelsud hinzugießen und das Ganze unter Rühren weiterköcheln, bis die Soße eindickt. Dann kräftig mit Salz und Pfeffer sowie etwas Muskatnuss abschmecken und die Hälfte (100 g) vom geriebenen Käse in die Soße einrühren, bis der Käse geschmolzen ist.

Nun Kartoffeln, Spargel und Schinken in eine große, gefettete Auflaufform (ca. 30 x 40 cm) füllen, die Béchamelsoße darüber geben und alles gut durchmischen. Mit den übrigen 100 g geriebenem Käse bestreuen und im vorgeheizten Backofen bei 220°C Ober-/Unterhitze für etwa 25 Minuten überbacken, bis der Käse eine goldbraune Farbe bekommt.




Currywurst-Burger

Am vergangenen Wochenende waren wir mal wieder auf dem Wochenmarkt, wo wir reichlich Gemüse und auch etwas Obst eingekauft haben. Unter anderem kaufe ich dort am liebsten Tomaten, da diese meist viel aromatischer schmecken als Tomaten aus dem Discounter oder Supermarkt und ein paar davon habe ich gestern Abend dazu verwendet, um daraus eine leckere Currysoße zu kochen. Zusammen mit Bratwurst und Eisbergsalat sind daraus diese unglaublich leckeren Currywurst-Burger entstanden, die ab jetzt ganz sicher zu meinen Lieblingsspeisen zählen. Einfach richtig köstlich!

Zutaten (für 4 Burger)

  • 2 Tomaten
  • 200 g gehackte Tomaten (Dose)
  • 3 EL helle Balsamicocreme
  • 3 EL Zucker
  • 2 EL Sojasoße 
  • 3 TL Currypulver
  • 2 TL Aprikosenkonfitüre
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • 4 grobe Bratwürste
  • 4 Burger-Brötchen (sogenannte Buns)
  • etwas Olivenöl
  • ein paar Blätter Eisbergsalat

Zubereitung

Für die Currysoße zunächst die Tomaten klein schneiden (wer mag, kann sie vorher auch noch häuten). Dann Tomaten, gehackte Dosentomaten, Balsamicocreme, Zucker, Sojasoße und Currypulver in einen kleineren Topf geben, aufkochen und unter gelegentlichem Rühren für etwa 15 bis 20 Minuten bei niedriger bis mittlerer Hitze köcheln lassen; dabei den Deckel so auflegen, dass der Dampf entweichen kann. Dann den Topf vom Herd nehmen und die Soße fein pürieren. Zum Schluss die Aprikosenkonfitüre unterrühren. Nach Bedarf noch etwas mit Salz und Pfeffer abschmecken. (Mengenmäßig kommt bei der Currysoße etwas mehr raus, als für 4 Burger benötigt wird.)

Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Bratwürste darin rundherum anbraten, dann herausnehmen, etwas abkühlen lassen und der Länge nach in dünne Scheiben schneiden.

Erneut etwas Olivenöl in derselben Pfanne erhitzen, dann die Burgerhälften jeweils mit der Schnittfläche nach unten ins Bratfett legen und anrösten, dann herausnehmen.

Nun die Burger mit den Bratwurstscheiben, ein paar Eisbergsalatblättern sowie der Currysoße belegen (ich habe die Burgerbrötchen auch etwas mit der Currysoße eingestrichen).