würzige Blumenkohl-Hack-Pfanne mit Reis

Hackfleisch geht bei meinen drei Männern immer gut, doch für unser gestriges Abendessen hatte ich mal keine Lust auf übliche Nudeln mit Bolognese-Soße, die es doch häufiger bei uns gibt und so habe ich zum Hackfleisch noch einen (kleineren) Kopf Blumenkohl hinzugefügt und statt Tomatensoße habe ich Tomatenmark und Gemüsebrühe verwendet. Statt Nudeln gab es Reis. Toll ist auch die leckere Käsehaube. Sooo lecker!

Zutaten (für 4 Personen)

  • etwas Olivenöl
  • 2 Schalotten
  • 4 Knoblauchzehen
  • 500 g Rinderhack
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • 1 kleinerer Blumenkohl
  • 3 EL Tomatenmark
  • 1 gestrichener TL gemahlenes Kümmelpulver
  • 1 TL edelsüßes Paprikapulver
  • 600 ml Gemüsebrühe
  • 2 EL Speisestärke
  • 100 g geriebener Käse

Zubereitung

Schalotten fein hacken, Knoblauch pressen. Blumenkohl in kleine Röschen zerteilen.

Olivenöl in einer größeren Pfanne erhitzen, dann Schalotten, Knoblauch, Hackfleisch und Blumenkohl hinzufügen und unter gelegentlichem Rühren anschwitzen. Salzen und pfeffern. Tomatenmark, Kümmelpulver und Paprikapulver hinzufügen und unter Rühren anbraten, dann mit Gemüsebrühe ablöschen, aufkochen und bei niedriger bis mittlerer Hitze etwas einköcheln lassen. Dann Speisestärke mit etwas kaltem Wasser glatt rühren, hinzufügen und unter Rühren erneut aufkochen, bis die Brühe bindet. Mit Salz und Pfeffer würzig abschmecken. Zum Schluss das Ganze mit geriebenem Käse bestreuen, den Pfannendeckel auflegen und alles erneut kurz erhitzen, bis der Käse zerläuft.

Gleichzeitig Reisbeutel nach Packungsanleitung in Salzwasser gar kochen, dann abgießen, die Beutel aufschneiden und mit der Blumenkohl-Hack-Pfanne anrichten.




Mozzarella-Hähnchenbrust in Tomaten-Käse-Soße mit Reis

Ich liebe Käse. Deshalb habe ich uns gestern Abend dieses leckere Gericht zubereitet, für das ich gleich zwei Käsesorten verwenden konnte, nämlich Schmelzkäse und Mozzarella. Auch meinem Mann und unseren beiden Kindern hat es sehr gut geschmeckt, weshalb ich das Rezept hier verewigen möchte, um es bald wieder zu kochen.

Zutaten (für 5 Personen)

  • 5 Hähnchenbrustfilets
  • etwas Olivenöl
  • 1 Stück Butter
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1 Schalotte
  • 3 Handvoll Mini-Tomaten
  • 1 Stange Lauch
  • 1 Becher Schlagsahne (200 g)
  • 400 ml Hühnerbrühe
  • 1 Becher Schmelzkäse (200 g)
  • 1-2 EL Speisestärke
  • 2 Handvoll Basilikum
  • 2 Kugeln Mozzarella (2 x 125 g = 250 g)
  • 1-2 EL Semmelbrösel
  • 3 Beutel Reis (3 x 125 g = 375 g)

Zubereitung

Olivenöl und Butter in einer Pfanne erhitzen, dann die Hähnchenbrustfilets jeweils von beiden Seiten für etwa 5 Minuten anbraten, dabei salzen und pfeffern. Dann aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen.

Knoblauch und Schalotte fein hacken, Tomaten halbieren, Lauch klein schneiden, dann alles ins Bratfett geben und anschwitzen. Mit Schlagsahne und Hühnerbrühe ablöschen, aufkochen und bei niedriger bis mittlerer Hitze für ein paar Minuten köcheln lassen. Schmelzkäse einrühren. Speisestärke mit etwas kaltem Wasser glatt rühren, hinzufügen und alles unter Rühren erneut kurz aufkochen, bis die Käsesoße bindet. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Basilikum hacken und unterrühren.

Nun die Tomaten-Käsesoße in eine gefettete Auflaufform (ca. 30 x 40 cm) geben und die Hähnchenbrustfilets darauf verteilen. Mozzarella in dünne Scheiben schneiden und auf den Hähnchenbrustfilets verteilen, dann den Mozzarella mit Semmelbröseln bestreuen. Das Ganze im vorgeheizten Backofen bei 250°C Ober-/Unterhitze für etwa 20 Minuten überbacken.

Gleichzeitig Reis in Salzwasser gar kochen. Alles zusammen anrichten.




Pulled Pork Burger

Mein Mann interessiert sich schon länger für’s Niedriggaren und so hat er in den letzten Monaten immer mal wieder ein bisschen damit experimentiert, größere Fleischstücke bei niedriger Temperatur, jedoch dafür umso längerer Garzeit im Ofen zu garen. Und so hat er letztens dieses leckere Pulled Pork für uns zubereitet, mit dem wir dann unsere Burger bestückt haben. Das Fleisch ist nicht nur lecker würzig, sondern auch zart geworden und es schmeckt auch als Fingerfood ganz toll. Üblicherweise wird Pulled Pork im Smoker (Grill) zubereitet, doch genauso gut funktioniert es eben auch im Ofen. Dazu gab’s bei uns noch Pommes mit Ketchup.

Wir haben übrigens deutlich mehr Fleisch gegart, als wir zum Belegen der Burger eigentlich benötigt hätten, denn wenn man einmal einen solch großen Aufwand unternimmt und Fleisch für so viele Stunden im Ofen gart, dann soll es sich auch lohnen. Somit hatten wir noch einiges an Pulled Pork übrig, das wir dann einen Tag später mit Nudeln und Tomatensoße gegessen haben. Berücksichtigt werden muss außerdem, dass das Fleisch während des mehrstündigen Garens etwa 30 – 40 % seines Gewichts verliert!

Zutaten (für 4 Stück)

  • 4 Burger-Brötchen (Buns) mit Sesam
  • ca. 3 kg Schweinenacken am Stück
  • etwas Rub (Barbecue-Trockenmarinade), z.B. Magic Dust
  • etwas Olivenöl
  • 1 kleine rote Zwiebel
  • 1 größere Tomate
  • ein paar Gewürzgurken (Glas)
  • 4 Scheiben Käse
  • Ketchup

Zubereitung

Schweinenacken mit dem Rub rundherum einreiben, dann im Kühlschrank für mindestens 12 h durchziehen lassen. Den marinierten Schweinenacken etwa 2 h, bevor das Fleisch in den Ofen kommen soll, aus dem Kühlschrank holen, damit er Zimmertemperatur erreicht. Dann den Schweinenacken auf einen Rost im Ofen legen und eine Auffangschale darunter platzieren, die abtropfenden Fleischsaft sowie Fett auffängt. Nun den Schweinenacken bei 115°C Umluft für etwa 3 h pro kg im Ofen garen, bis eine Kerntemperatur von 93 – 94°C erreicht ist. Wir hatten insgesamt 2,8 kg Fleisch und haben dieses knapp 9 h im Ofen gegart; dabei haben wir ein Kerntemperaturmesser verwendet. Das Fleisch etwas abkühlen lassen, dann mithilfe von 2 Gabeln (oder besser mit zwei Fleischkrallen) zerrupfen.

Zwiebel, Tomate und Gewürzgurken in dünne Scheiben schneiden.

Etwas Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, dann die Burger-Buns jeweils mit der Innenseite nach unten in die Pfanne legen und knusprig anrösten, dann herausnehmen. Die angerösteten Innenseiten der Buns jeweils mit etwas Ketchup einstreichen, dann mit Pulled Pork, Zwiebelringen, Tomaten und Gewürzgurken belegen und jeweils eine Scheibe Käse darüber legen. Damit der Käse etwas zerläuft, könnt ihr eure Burger (ohne Deckel) kurz in die Mikrowelle oder in den Ofen stellen. Dann jeweils den Deckel auflegen und servieren.




Fajitas mit Hähnchen, Gemüse, Tomatensoße & Schmand

Gestern Abend gab es bei uns endlich mal wieder was aus der Tex-Mex-Küche, nämlich diese leckeren Fajitas. Gefüllt haben wir sie mit Hähnchenfleisch, Paprika und Zwiebeln, aber das Allerbeste daran sind für mich die Tomatensoße und der Schmand, die sich so herrlich miteinander vermischen und die zusammen mit dem Weizenfladen einfach köstlich schmecken. Sooo lecker!

Zutaten (für 4 Stück)

  • 4 Weizentortillas
  • etwas Olivenöl
  • 400 g Hähnchengeschnetzeltes
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • 2 Paprikaschoten (orange, rot)
  • 1 große, gelbe Zwiebel
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1 Dose gehackte Tomaten (400 g)
  • 200 ml Gemüsebrühe
  • 1 TL getrocknete italienische Kräuter (gehackt)
  • 1 Becher Schmand (200 g)

Zubereitung

Paprikaschoten und Zwiebel klein schneiden. Knoblauch fein hacken.

Olivenöl in einer größeren Pfanne erhitzen und das Hähnchenfleisch darin rundherum anbraten und mit Salz und Pfeffer würzen, dann aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen. Nun Paprika, Zwiebel und Knoblauch ins Bratfett geben und anschwitzen. Mit gehackten Tomaten und Gemüsebrühe ablöschen, gehackte italienische Kräuter hinzufügen und das Ganze bei mittlerer Hitze einköcheln lassen, bis die Tomatensoße sämiger wird. Zum Schluss das Hähnchenfleisch wieder dazugeben und alles nochmal mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Weizentortillas jeweils mit etwas Schmand einstreichen, dann jeweils etwas Hähnchen-Gemüse-Tomatensoße-Mischung in die Mitte des Weizenfladens geben und den Fladen anschließend jeweils zusammenfalten (zuerst unten, dann links und rechts).




Maultaschen-Auflauf mit Bohnen, Tomatensoße & Mozzarella

Unsere Jungs mögen gerne Maultaschen, deshalb hatte ich für gestern Abend einen Maultaschen-Auflauf geplant. Herausgekommen ist diese wirklich sehr leckere Eigenkreation, bei der ich die Maultaschen mit Stangenbohnen und Tomatensoße in eine Auflaufform gefüllt und mit Mozzarella überbacken habe.

Zutaten (für 4-5 Personen)

  • 3 Packungen schwäbische Maultaschen (3 x 360 g); enthalten typischerweise Speck
  • Olivenöl
  • 1 gelbe Speisezwiebel
  • 4-5 Knoblauchzehen
  • 2 Fleischtomaten
  • 180 g Stangenbohnen
  • 1 Dose (400 g) gehackte Tomaten
  • 200 ml Gemüsebrühe
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • etwas Zucker
  • ein paar Stängel glatte Petersilie
  • ein paar Stängel Minze
  • 2 Kugeln Mozzarella (2 x 125 g)
  • 1-2 EL Semmelbrösel

Zubereitung

Maultaschen in dünne Scheiben schneiden und in einer Pfanne mit etwas erhitztem Olivenöl rundherum knusprig anbraten (eventuell portionsweise anbraten, wenn die Pfanne nicht groß genug ist, damit alle Maultaschen ausreichend Platz darin haben). Dann die knusprig gebratenen Maultaschen aus der Pfanne nehmen und in eine gefettete Auflaufform (ca. 30 x 40 cm) füllen.

In der Zwischenzeit Zwiebel, Knoblauch, Fleischtomaten und Stangenbohnen klein schneiden. Petersilie und Minze fein hacken.

Nun erneut etwas Olivenöl in dieselbe Pfanne geben, dann Zwiebel, Knoblauch, Fleischtomaten und Stangenbohnen hinzufügen und alles unter gelegentlichem Wenden erhitzen und anbraten. Mit gehackten Tomaten und Gemüsebrühe ablöschen, das Ganze aufkochen und bei mittlerer Hitze und unter gelegentlichem Wenden für einige Minuten einköcheln lassen. Mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken. Zum Schluss die gehackten Kräuter (Petersilie, Minze) unterrühren.

Nun die Tomatensoße über die Maultaschen in der Auflaufform gießen und alles gut durchmischen. Mozzarella in dünne Scheiben schneiden und gleichmäßig über der Maultaschen-Tomatensoßen-Mischung verteilen und mit Semmelbröseln bestreuen. Im vorgeheizten Backofen bei 200°C Ober-/Unterhitze für etwa 25 – 30 Minuten überbacken, bis der Mozzarella eine goldgelbe Farbe bekommt; zunächst auf der mittleren Schiene und gegen Ende der Backzeit dann auf der obersten Schiene.




Kartoffel-Spinat-Hack-Auflauf mit Käse & Pinienkernen

Die letzten Tage haben die Jungs und ich in häuslicher Quarantäne verbracht. Beide sind krank und die Kinderärztin hat befunden, dass sie auf Corona getestet werden müssen, sodass wir bis zum Ergebnis daheim bleiben mussten. Glücklicherweise kam dann heute die erlösende Nachricht, dass sie negativ sind. Dadurch hatten wir in den letzten Tagen viel Zeit zu Hause und die haben wir neben ausgiebigem Spielen auch dafür genutzt, um mal wieder etwas ausgiebiger zu kochen. Daher gab es zum gestrigen Abendessen diesen köstlichen Auflauf bei uns, von dem binnen kurzer Zeit nicht viel übrig geblieben ist, weil er so lecker war. 

Zutaten (für 4 Personen)

  • 1 kg geschälte Kartoffeln
  • Salz
  • etwas Olivenöl
  • 400 g Rinderhack
  • 1 Zwiebel
  • 500 g TK-Blattspinat, portioniert und angetaut
  • 200 ml Gemüsebrühe
  • 1 Becher (200 g) Kräuter – Créme Frâiche
  • ca. 2 EL Speisestärke
  • schwarzer Pfeffer
  • 100 g geriebener Käse
  • 3 EL Pinienkerne

Zubereitung

Kartoffeln in reichlich Salzwasser fast gar kochen, dann abseihen, mit kaltem Wasser abschrecken, gut ausdampfen lassen und in Scheiben schneiden. Eine große Auflaufform (ca. 30 x 40 cm) einfetten und mit der Hälfte der Kartoffelscheiben auslegen.

Zwiebel fein hacken. Olivenöl in einer tieferen Pfanne erhitzen, dann Rinderhack und Zwiebel hinzufügen und unter gelegentlichem Wenden anschwitzen. TK-Blattspinat hinzufügen und mitschwitzen, bis dieser gänzlich aufgetaut ist. Gemüsebrühe angießen. Créme Frâiche mit Speisestärke glatt rühren und ebenfalls hinzufügen. Alles unter Rühren aufkochen und etwas einköcheln lassen, bis die Soße bindet. Mit Salz und etwas Pfeffer kräftig abschmecken.

Nun die Hälfte der Spinat-Hack-Masse auf den Kartoffelscheiben verteilen, die sich bereits in der Auflaufform befinden. Dann die übrige Hälfte der Kartoffelscheiben darauf schichten und anschließend die übrige Hälfte der Spinat-Hack-Masse darauf verteilen. Zum Schluss mit geriebenem Käse sowie Pinienkernen bestreuen.

Im vorgeheizten Backofen bei 220°C Ober-/Unterhitze für etwa 30 Minuten überbacken, zunächst auf einer der unteren Schienen und gegen Ende der Backzeit auf der obersten Schiene, damit der Käse und die Pinienkerne eine goldgelbe Bräune bekommen.




Schweinegulasch mit Mischgemüse, Apfel & Ofenkartoffeln

An diesem Nikolaus-Wochenende hat uns hier unten am Bodensee tatsächlich der Winter erreicht. Seit zwei Tagen schneit es draußen, alles ist weiß, unsere Jungs haben bereits einen tollen Schneemann im Garten gebaut und wir haben sogar schon unseren Weihnachtsbaum aufgestellt und festlich geschmückt. Bei uns zu Hause herrscht also schon totale Weihnachtsstimmung, Lichterketten und Leuchtsterne zieren unsere Fenster, wir hören Weihnachtslieder von Rolf Zuckowski und der Duft von Lebkuchen und Mandarinen liegt in der Luft. Da fehlt bloß noch ein deftiges, wärmendes Gulasch auf dem Tisch und dieses gab es dann auch zum heutigen Abendessen bei uns. Durch den hinzugefügten Apfel bekommt das herzhafte Gulasch eine feine süßliche Note und die Ofenkartoffeln passen hervorragend dazu. Das hat uns allen richtig gut geschmeckt!

Zutaten (für 3-4 Personen)

  • 1 kg Schweinegulasch
  • etwas Olivenöl
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • 4 rote Zwiebeln
  • 3 Knoblauchzehen
  • ca. 2 l Fleischbrühe, nach Bedarf auch mehr
  • 1 TL Paprikapulver edelsüß
  • 1 TL Kümmelpulver
  • 1 rote Paprikaschote
  • 1 Kohlrabi
  • 1 Stange Lauch
  • 1 süßer Apfel
  • ca. 2 EL Speisestärke
  • 1 kg Kartoffeln (geschält)

Zubereitung

Zwiebeln und Knoblauch fein hacken. Paprikaschote und Kohlrabi in Würfel schneiden, Lauch in Ringe schneiden. Apfel schälen, Kerngehäuse entfernen und den Apfel in feine Würfel schneiden. Kartoffeln in Spalten schneiden.

Olivenöl in einem großen Topf erhitzen, Schweinegulasch hinzufügen, rundherum anbraten und mit Salz und Pfeffer würzen, dann Zwiebeln und Knoblauch hinzufügen und für wenige Minuten anschwitzen. Dann mit Fleischbrühe ablöschen, das Ganze aufkochen und bei mittlerer Hitze und schräg aufgelegtem Deckel für 45 Minuten schmoren lassen.

Nach Ablauf der Schmorzeit Paprikapulver, Kümmelpulver, Paprika, Kohlrabi, Lauch und Apfel hinzufügen und das Ganze für weitere 20 Minuten köcheln lassen. Bei Bedarf kann noch mehr Fleischbrühe angegossen werden. Zum Schluss Speisestärke mit etwas kaltem Wasser glatt rühren, hinzufügen, alles nochmal kurz unter Rühren aufkochen, bis die Gulaschsoße bindet und alles nochmal mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Gleichzeitig die Kartoffelspalten auf ein mit einer Lage Backpapier ausgelegtes Ofenblech geben, mit Olivenöl beträufeln und mit Salz würzen, dann alles gut durchmischen und im vorgeheizten Backofen bei 200°C Ober-/Unterhitze für etwa 20 Minuten backen, bis die Kartoffelspalten gar sind.

Das Gulasch zusammen mit den Ofenkartoffeln anrichten.




schwäbische Knöpfle mit Hackbällchen in Brokkoli-Rahmsoße

Da unsere beiden Söhne (4 und 1) gerne Brokkoli essen, kaufe ich regelmäßig welchen und bereite ihn gerne als Gemüsebeilage für’s Abendessen zu. So auch heute Abend, als es bei uns dieses leckere Gericht gegeben hat, das uns allen sehr gut geschmeckt hat.

Zutaten (für 3-4 Personen)

  • 1 Zwiebel
  • 3 Knoblauchzehen
  • etwas Olivenöl
  • 500 g Rinderhackfleisch
  • 1 Ei
  • 2 EL Semmelbrösel
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • 1/2 Kopf Brokkoli
  • 700 ml Rinderbrühe
  • 1 Becher (200 g) Schlagsahne
  • 2 EL Speisestärke
  • etwas Zucker
  • etwas frisch geriebene Muskatnuss
  • 500 g schwäbische Knöpfle
  • etwas Butter

Zubereitung

Zwiebel und Knoblauch fein hacken. Für die Hackbällchen das Rinderhackfleisch mit Ei, Semmelbröseln, Salz und Pfeffer vermischen, sorgfältig verkneten und mit angefeuchteten Händen etwa 20 Hackbällchen daraus formen. Brokkoli in kleinere Röschen zerteilen, den Strunk in kleinere Würfel schneiden.

Etwas Olivenöl in einer großen, tiefen Pfanne erhitzen, dann Zwiebel, Knoblauch und Hackbällchen hinzufügen und mit aufgelegtem Deckel anbraten, bis die Hackbällchen fast gar sind; dabei die Hackbällchen gelegentlich wenden. Dann die Hackbällchen mit einer Küchenzange aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen. Nun Brokkoli ins Bratfett geben und anbraten, anschließend mit Rinderbrühe und Schlagsahne ablöschen, das Ganze aufkochen und bei niedriger bis mittlerer Hitze köcheln lassen, bis der Brokkoli fast gar ist. Jetzt Speisestärke mit etwas kaltem Wasser glatt rühren, hinzufügen und alles nochmal unter Rühren aufkochen, bis die Rahmsoße bindet. Die Hackbällchen wieder hinzugeben und bei bereits ausgeschaltetem Herd noch für ein paar Minuten in der Soße gar ziehen lassen. Alles mit Salz, Pfeffer, etwas Zucker sowie etwas Muskatnuss abschmecken.

Gleichzeitig die schwäbischen Knöpfle in einem Topf mit etwas Olivenöl und etwas Butter unter gelegentlichem Wenden goldbraun anbraten und anschließend mit den Hackbällchen und der Brokkoli-Rahmsoße servieren.




türkischer Bohnentopf mit Kartoffeln & Hack

Heute Abend gab es dieses türkische Gericht bei uns, das ich bei Chefkoch gefunden hatte und für das ich zum allerersten Mal mit dem Gewürz Schwarzkümmel gekocht habe. Bisher kannte ich die aromatischen schwarzen Samen nur vom Fladenbrot, doch inzwischen habe ich herausgefunden, dass Schwarzkümmel in der türkischen Küche vielseitig eingesetzt wird, so zum Beispiel zum Würzen von Fleisch. Das werde ich mir ab jetzt merken und es nun öfter verwenden, denn es gibt selbst so simpel und einfach daherkommenden Gerichten wie diesem hier noch den nötigen Pepp.

Zutaten (für 4-5 Personen)

  • 3 Schalotten
  • 5 Knoblauchzehen
  • etwas Olivenöl
  • 500 g Rinderhackfleisch
  • 2 TL Schwarzkümmel
  • 2 TL Paprikapulver edelsüß
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • 1 Dose (á 400 g) gehackte Tomaten
  • 800 ml Gemüsebrühe
  • 1 kg geschälte Kartoffeln
  • 500 g breite Bohnen
  • 2 EL Speisestärke
  • etwas Zucker

Zubereitung

Schalotten und Knoblauch fein hacken. Kartoffeln in dünne Spalten schneiden, Bohnen in längere Stücke schneiden.

Olivenöl in einer großen, tieferen Pfanne erhitzen und Schalotten sowie Knoblauch darin anschwitzen. Hackfleisch hinzufügen, mit Schwarzkümmel und edelsüßem Paprikapulver bestreuen, unter gelegentlichem Rühren anbraten und mit Salz und Pfeffer würzen. Dann mit gehackten Tomaten und Gemüsebrühe ablöschen, Kartoffeln und Bohnen hinzugeben, das Ganze aufkochen und bei mittlerer Hitze und aufgelegtem Deckel köcheln lassen, bis die Kartoffeln und die Bohnen fast gar sind. Dann den Deckel abnehmen, Speisestärke mit etwas kaltem Wasser glatt rühren, hinzufügen und alles nochmal kurz aufkochen, bis die Tomatensoße bindet. Mit Salz, Pfeffer und etwas Zucker abschmecken.




Sloppy Joe

Heute habe ich ein typisch amerikanisches Burger-Rezept für euch, das ich noch aus meinen USA-Zeiten kenne, als ich dort als Austauschschülerin für 1 Jahr gelebt habe. Doch anders, als man Burger üblicherweise kennt, nämlich mit einem Patty – also einer gegrillten Scheibe Rinderhackfleisch – belegt, wird der Sloppy-Joe-Burger mit einer Hackfleischsoße gefüllt, was beim Essen eine deutlich größere „Sauerei“ macht als eine feste, kompakte Fleischscheibe. Wer weiß, ob dies vielleicht der Grund ist, weshalb Sloppy Joe mit „schlampiger Joe“ übersetzt wird, aber das ist auch ganz egal, denn der Burger schmeckt einfach hervorragend. Zusammen mit einem grünen Salat gab es die Burger zum heutigen Abendessen bei uns. Yummy!

Zutaten (für 4 Burger)

  • Olivenöl
  • 1 Zwiebel
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1 orangene Paprikaschote
  • 2 EL Tomatenmark
  • 400 g Rinderhack
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • 1 Dose (à 400 g) gehackte Tomaten
  • 2 Schuss Ketchup
  • 1 EL Apfelessig
  • 1-2 EL brauner Zucker
  • 4 Burger-Buns mit Sesam

Zubereitung

Zwiebel, Knoblauch und Paprikaschote in feine Würfel schneiden und in einer Pfanne mit etwas erhitztem Olivenöl anbraten. Tomatenmark und Hackfleisch hinzufügen, das Ganze mit Salz und Pfeffer würzen und weiterbraten, bis das Hackfleisch sich bräunlich färbt. Dann mit gehackten Tomaten, Ketchup und Apfelessig ablöschen, aufkochen und bei niedriger bis mittlerer Hitze einköcheln lassen, bis die Tomaten-Hack-Soße nicht mehr so flüssig, sondern schön schlotzig ist. Mit braunem Zucker, Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Burger-Buns kurz im Ofen anbacken, dann jeweils die Unterhälften mit der Tomaten-Hack-Soße belegen und jeweils die Deckel auflegen.