Paprika-Sahnehähnchen mit Reis

Den vergangenen Sonntag haben wir ausgiebig genutzt, um einen gemütlichen Familienausflug zu machen und dabei haben wir uns auch nicht von der Kälte und dem Regenwetter abhalten lassen. Mit der Fähre sind wir ins schöne Konstanz gefahren, haben dort bei einem guten Italiener Pizza gegessen, waren im Sea Life, haben den Weihnachtsmarkt besucht und gebrannte Mandeln genascht und auf dem Rückweg haben wir dann noch in Überlingen bei unserem Lieblingskonditor vorbeigeschaut, um uns leckeren Kuchen mit nach Hause zu nehmen. Und für den perfekten Ausklang habe ich uns dann zum Abendessen noch dieses leckere Hähnchengericht mit Reis zubereitet, das uns allen sehr gut geschmeckt hat. Ich liebe Familiensonntage!

 

Zutaten (für 4 Personen)

  • 600 g Hähnchenbrustfilets
  • etwas Speiseöl
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 Paprikaschoten, rot und orange
  • 2 EL Tomatenmark
  • 2 gehäufte TL Paprikapulver edelsüß
  • 500 ml Hühnerbrühe
  • 300 ml Schlagsahne
  • 1 gehäufter EL Speisestärke
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • 50 g Parmesan am Stück
  • 5 Handvoll TK-Erbsen
  • 200 g Naturreis

 

Zubereitung

Hähnchenbrustfilets in mundgerechte Stücke schneiden. Eine Auflaufform (ca. 30 x 40 cm) mit etwas Öl einfetten und das Fleisch hineingeben.

Zwiebel, Knoblauchzehen und Paprikaschoten sehr fein schneiden, etwas Öl in einer Pfanne erhitzen und Zwiebel, Knoblauch und Paprika darin anschwitzen. Tomatenmark hinzufügen und kurz mitbraten. Mit Paprikapulver bestäuben und kurz weiter anschwitzen. Mit Hühnerbrühe und Sahne ablöschen, Speisestärke mit etwas kaltem Wasser glatt rühren und hinzufügen, anschließend das Ganze unter Rühren aufkochen, bis die Soße bindet. Parmesan reiben und einrühren, Erbsen hinzufügen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Nun die Paprika-Sahne-Soße über das Hähnchenfleisch in der Auflaufform geben und alles gut durchmischen. Im vorgeheizten Backofen bei 200°C Ober-/Unterhitze für etwa 25 Minuten backen, bis das Fleisch gar ist.

Gleichzeitig den Reis gar kochen und zusammen mit dem Paprika-Sahnehähnchen servieren.

Bratwurst-Gulasch mit Kartoffelbrei

Dieses lecker-herzhafte Gulasch aus Bratwürsten gepaart mit cremigem Kartoffelbrei ist bei uns inzwischen eines der Gerichte, die bei unserem 2-jährigen Sohnemann am besten ankommen. Immer, wenn ich das auftische, haut er ordentlich rein, was mich als Mama natürlich riesig freut und so habe ich es gestern Abend endlich mal wieder gekocht. Und auch meinem Mann und mir schmeckt dieses Gulasch sehr gut. Wenn keine Kinder mitessen, kann man statt der Gemüsebrühe auch Bier verwenden, dann wird es noch herzhafter. Wer mag, kann statt der Paprika auch anderes Gemüse verwenden.

 

Zutaten (für 4-5 Personen)

  • 1,2 kg Kartoffeln
  • Salz
  • etwas Milch
  • etwas frisch geriebene Muskatnuss
  • 2 Stücke Butter (je à etwa 30 g)
  • etwas Bratöl
  • 1 größere Speisezwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 8 grobe Bratwürste
  • 1 gehäufter TL Paprikapulver, edelsüß
  • 2 EL Tomatenmark
  • 500 ml Gemüsebrühe (alternativ: Bier)
  • 1 orangefarbene Paprikaschote
  • 1-2 EL Speisestärke
  • schwarzer Pfeffer

 

Zubereitung

Kartoffeln schälen und in reichlich gesalzenem Wasser gar kochen, abseihen, zurück in den Topf geben und zusammen mit etwas Milch, einem Stück Butter und etwas frisch geriebener Muskatnuss sorgfältig zu Brei zerstampfen.

Zwiebel und Knoblauch fein hacken, Bratwürste in Stücke schneiden, Paprika würfeln.

Etwas Bratöl sowie das übrige Stück Butter in einer Pfanne erhitzen und zerlassen, dann Zwiebel, Knoblauch und Bratwurststücke hinzugeben und rundherum anbraten. Mit Paprikapulver bestäuben und einrühren. Tomatenmark dazugeben und kurz unter Rühren mitbraten. Mit Gemüsebrühe ablöschen, aufkochen und für etwa 25 – 30 Minuten bei niedriger bis mittlerer Hitze köcheln lassen. Etwa 10 Minuten vor Ende der Garzeit die Paprikawürfel hinzufügen und mitgaren lassen. Speisestärke mit etwas kaltem Wasser glatt rühren, hinzugeben und aufkochen, bis die Soße bindet. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Das Bratwurst-Gulasch zusammen mit dem Kartoffelbrei servieren.

Kartoffelbrei-Sauerkraut-Wurst-Auflauf

Nachdem wir bereits vor wenigen Tagen unseren ersten Schnee in diesem Herbst erlebten, habe ich für unser Abendessen einen deftigen, wärmenden Auflauf ausgewählt. Cremiger Kartoffelbrei, Sauerkraut und würzige gemischte Wurstreste harmonieren hier wunderbar. Dazu haben wir Feldsalat gegessen. Das nenne ich einfache, leckere deutsche Küche!

 

Zutaten (für 4 Personen)

  • 800 g geschälte Kartoffeln
  • Salz
  • etwas Milch
  • etwas frisch geriebene Muskatnuss
  • schwarzer Pfeffer
  • Olivenöl
  • 2 Zwiebeln
  • 250 g Wurstreste (z.B. Geflügel-Fleischwurst, Schinken)
  • 1 TL edelsüßes Paprikapulver
  • 150 ml Gemüsebrühe
  • 500 g Sauerkraut (Abtropfgewicht)
  • 1 Becher (200 g) Saure Sahne
  • 1 TL Speisestärke
  • Feldsalat als Beilage

 

Zubereitung

Kartoffeln in einem Topf mit Salzwasser gar kochen, dann abseihen, die Kartoffeln zurück in den Topf geben und zusammen mit etwas Milch sowie Muskatnuss sorgfältig zerstampfen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Zwiebeln fein hacken, Wurstreste klein schneiden. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, dann Zwiebel und Wurst hinzufügen, mit Paprikapulver bestäuben und einige Minuten unter gelegentlichem Rühren anschwitzen. Mit Gemüsebrühe ablöschen und etwas einköcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Eine Auflaufform (ca. 30 x 40 cm) einfetten, dann zuerst den Kartoffelbrei hineingeben und gleichmäßig verstreichen, dann das Sauerkraut gleichmäßig darauf verteilen und anschließend die Zwiebel-Wurst-Mischung gleichmäßig darauf verteilen. Speisestärke mit etwas kaltem Wasser glatt rühren und mit der Sauren Sahne verrühren. Die Sahnemasse gleichmäßig auf der Oberfläche des Auflaufs verstreichen und das Ganze im vorgeheizten Backofen bei 200°C Ober-/Unterhitze für etwa 20 Minuten garen.

Kartoffel-Blumenkohl-Auflauf mit Hackbällchen

Herbstzeit ist Auflaufzeit! Und um uns bei diesen stetig sinkenden Temperaturen ein bisschen einzuheizen, habe ich uns zum gestrigen Abendessen diesen leckeren Auflauf mithilfe unseres Thermomixes gezaubert. Dabei habe ich mich an einem Rezept aus der Thermomix Rezeptwelt orientiert. Dieser Auflauf hat uns so gut geschmeckt, dass er ab jetzt auf jeden Fall zu meinen Favoriten zählt und daher auf meinem Blog nicht fehlen darf.

 

Zutaten (für 4 Personen)

  • 600 g Kartoffeln, geschält und in größere Würfel geschnitten
  • 1 Kopf Blumenkohl, in Röschen zerteilt
  • 1 l Gemüsebrühe
  • 500 g gemischtes Hackfleisch
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • 1 EL Tomatenmark
  • 300 ml aufgefangene Garflüssigkeit
  • 200 ml Sahne
  • 2 EL Speisestärke
  • etwas frisch geriebene Muskatnuss
  • 150 g geriebener Käse

 

Zubereitung

Kartoffeln ins Garkörbchen geben und dieses in den Mixtopf einhängen, Gemüsebrühe darüber in den Mixtopf gießen, Blumenkohl in den Varoma füllen und diesen aufsetzen; anschließend das Ganze 30 Minuten/Varoma/Stufe 1 garen. Dann die Kartoffeln und den Blumenkohl in eine gefettete Auflaufform (ca. 30 x 40cm) füllen. Die Garflüssigkeit aufheben für die Soße!

Die Hackfleischmasse mit Salz, Pfeffer und Tomatenmark sorgfältig verkneten und mit angefeuchteten Händen etwa 20 Bällchen daraus formen. Diese gleichmäßig über die Kartoffeln und den Blumenkohl in der Auflaufform verteilen.

Von der Garflüssigkeit etwa 300 ml auffangen und zusammen mit der Sahne in den Mixtopf gießen. Die Speisestärke mit etwas kaltem Wasser glatt rühren und hinzufügen, dann die Soße für etwa 3 Minuten/100°C/Stufe 2 aufkochen, bis sie bindet. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss kräftig abschmecken. Anschließend die Soße gleichmäßig über die Kartoffeln, den Blumenkohl und die Hackbällchen gießen und mit geriebenem Käse bestreuen. Im vorgeheizten Backofen bei 200°C Ober-/Unterhitze für etwa 20 Minuten überbacken, bis die Hackbällchen gar sind und die Käsehaube eine goldgelbe Färbung bekommt.

Schinken-Sahne-Nudeln

Es ist Sonntag, die Sonne scheint herrlich bei herbstlich-kühlen Temperaturen, wir verbringen einen ruhigen Tag daheim, basteln witzige Tierchen aus gesammelten bunten Laubblättern und zum Mittagessen gibt es dieses leckere Nudelgericht. Zwar mutet die Zutatenliste sehr einfach an, doch geschmacklich ist das Gericht oberbombenlecker und ratzifatzi zubereitet. Wenn ihr verschiedene Nudelsorten verwendet, dann müsst ihr unbedingt darauf achten, dass sie in etwa gleich groß sind, sonst haben die verschiedenen Nudeln unterschiedliche Kochzeiten.

 

Zutaten (für 3 Personen)

  • 250 g gemischte Nudelreste (z.B. Fussili und Muscheln)
  • Salz
  • 80 g Schinken
  • 1 Schalotte
  • etwas Olivenöl
  • 1 große Tasse aufgefangenes Nudel-Kochwasser
  • 500 ml Schlagsahne
  • 1 gehäufter TL Speisestärke
  • schwarzer Pfeffer
  • 120 g geriebener Käse

 

Zubereitung

Nudeln in Salzwasser fast al dente kochen, 1 große Tasse Nudel-Kochwasser auffangen, dann die Nudeln abgießen und abtropfen lassen.

Schalotte fein hacken, Schinken klein schneiden und beides in einer Pfanne mit etwas erhitztem Olivenöl anbraten. Mit dem aufgefangenen Nudel-Kochwasser sowie der Schlagsahne ablöschen, aufkochen und bei mittlerer Hitze etwas einköcheln lassen. Speisestärke mit etwas kaltem Wasser glatt rühren, hinzufügen und die Schinken-Sahnesoße unter Rühren aufkochen, bis die Soße bindet. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Nudeln unterheben und das Ganze in eine Auflaufform (meine 20x20cm-Auflaufform hat gerade so ausgereicht) füllen. Gleichmäßig mit dem geriebenen Käse bestreuen. Im vorgeheizten Backofen bei 200°C Ober-/Unterhitze für etwa 20 Minuten überbacken, bis der Käse eine goldgelbe Färbung bekommt.

herbstliche Pilzpfanne mit Pute & Nudeln

Dass der Herbst nun allmählich Einzug hält, merken wir nicht nur am kühleren, windigeren Wetter, sondern vor allem auch daran, dass unser kleiner Zwerg gerade seit Langem mal wieder krank ist und heute mit einem Schnupfen daheim geblieben ist. Daher habe ich unseren kleinen Minimann heute mit viel Fürsorge und Streicheleinheiten verwöhnt. Und mit diesem leckeren Abendessen, für das ich extra Kindernudeln mit Fahrzeugmotiven ausgewählt habe, damit ihm das Essen noch mehr Freude bereitet. Wundern brauchte ich mich dann allerdings auch nicht, als unser kleines Kerlchen das Essen lieber mit den Fingern statt mit Besteck gegessen hat, schließlich muss man die Fahrzeuge ja in die Hand nehmen und auf dem Tisch so tun, als ob sie fahren oder fliegen könnten. Auf solche Benimm-Abweichungen habe ich heute ausnahmesweise mal nicht so genau geachtet. 🙂

 

Zutaten (für 4 Personen)

  • 1 Päckchen getrocknete Steinpilze (10 g)
  • 1/3 Packung Speckwürfel (ca. 30 g)
  • 1 Schalotte
  • Olivenöl
  • 250 g kleinere Nudeln
  • Salz
  • 2 Möhren
  • 500 g Putenbrustfilets
  • schwarzer Pfeffer
  • 2 Tassen aufgefangenes Nudel-Kochwasser
  • 100 ml Schlagsahne
  • 1 TL Speisestärke
  • 250 g braune Champignons
  • 3 Frühlingszwiebeln

 

Zubereitung

Getrocknete Steinpilze etwas kleiner schneiden und für 5 Stunden in Wasser einweichen; anschließend abgießen und fein hacken. Schalotte ebenfalls fein hacken. Möhren raspeln. Putenbrustfilets in kleine Stücke schneiden. Champignons in dünne Scheiben schneiden, Frühlingszwiebeln in dünne Ringe schneiden.

Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und das Putenbrustfleisch darin rundherum anbraten, salzen und pfeffern und anschließend aus der Pfanne nehmen. Nun Steinpilze, Speckwürfel, Schalotte und geraspelte Möhren ins Bratfett geben und anschwitzen.

Parallel die Nudeln gar kochen und dabei 2 Tassen Nudel-Kochwasser auffangen.

Die Steinpilze-Speckwürfel-Schalotten-Möhren-Mischung mit dem aufgefangenen Nudel-Kochwasser ablöschen, Schlagsahne hinzufügen und das Ganze etwas einköcheln lassen. Speisestärke mit etwas Wasser glatt rühren, hinzufügen und unter Rühren aufkochen, bis die Soße bindet. Champignons und Frühlingszwiebeln dazugeben und noch kurz mitköcheln lassen. Putenbrustfleisch wieder hinzufügen und das Ganze mit Salz und schwarzem Pfeffer abschmecken.

Mit den Nudeln servieren.

Hackbällchen mit Tomatensoße & Couscous

Da ich noch immer in Elternzeit bin und daher halbtags arbeite, komme ich meistens 13 Uhr nach Hause. Das genieße ich total, denn dann habe ich viel Zeit für Dinge, die meine Familie betreffen. Ich spiele mit unserem Sohn, kümmere mich um den Haushalt, gönne mir hier und da mal eine Auszeit bei einer Tasse Tee und einem süßen Teilchen vom Bäcker und ich habe genügend Zeit, um mir leckere Rezepte für’s Abendessen zu überlegen und entsprechende Vorbereitungen zu treffen. Dies war auch bei diesem Gericht wieder so, für das ich bereits am frühen Nachmittag die Hackbällchen vorbereitet habe und sie dann einfach in den Kühlschrank gestellt habe, damit ich am Abend nicht mehr so viel zu tun habe. Der Couscous erledigt sich ja sowieso fast von selbst und auch die Tomatensoße ist kein Hexenwerk. So lecker kann der Alltag schmecken!

 

Zutaten (für 5 Personen)

  • 500 g gemischtes Hackfleisch
  • 2 Schalotten
  • 1 Ei
  • 1 altbackenes Brötchen
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • 280 g Couscous
  • 800 ml Gemüsebrühe
  • Olivenöl
  • 1 Knoblauchzehe
  • 3 Handvoll Mini-Rispentomaten
  • 1 Dose gehackte Tomaten
  • 100 ml Kochsahne
  • 1 Gemüsebrüh-Würfel
  • 1 TL Speisestärke
  • 4 Handvoll TK-Erbsen
  • etwas Zucker

 

Zubereitung 

Das altbackene Brötchen in Wasser einweichen, anschließend gut ausdrücken. Schalotten fein hacken. Für die Hackbällchen das Hackfleisch mit dem ausgedrückten Brötchen, den Schalotten, dem Ei, Salz und Pfeffer vermischen und sorgfältig zu einer homogenen Masse verkneten, anschließend etwa 28 kleine Hackbällchen aus der Masse formen. Im vorgeheizten Backofen bei 185°C Ober-/Unterhitze für etwa 15 Minuten backen.

Gleichzeitig den Couscous in einen Topf geben und mit der aufgekochten Gemüsebrühe übergießen, gut durchrühren und quellen lassen.

Für die Tomatensoße zunächst den Knoblauch fein hacken und die Mini-Rispentomaten klein schneiden. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, Knoblauch und Mini-Rispentomaten hinzugeben und anschwitzen. Mit gehackten Tomaten und Kochsahne ablöschen, den Gemüsebrüh-Würfel hinzufügen und das Ganze etwas einköcheln lassen. Speisestärke mit etwas Wasser glatt rühren, zur Tomatensoße hinzufügen, ebenfalls die Erbsen hinzugeben und das Ganze noch etwas weiter köcheln lassen, bis die Soße bindet und die Erbsen gar sind. Mit Salz, Pfeffer und etwas Zucker abschmecken.

Den Couscous mit den Hackbällchen und der Tomatensoße anrichten.

Geflügelsalat

Seit ich meinen Mann kenne, kenne ich auch seine Vorliebe für Geflügelsalat und so ist es mittlerweile gekommen, dass wir bereits so ziemlich jeden handelsüblichen Geflügelsalat aus Discountern und Supermärkten durchprobiert haben. So richtig zufriedenstellend sind diese allerdings bisher nie gewesen, vor allem deshalb nicht, weil die unendlich lang erscheinenden Zutatenlisten mich bisher immer eher skeptisch zurückließen. Daher war ich nun höchst motiviert, Geflügelsalat einmal selber herzustellen und zu testen, ob wir nicht auch mit einer überschaubaren und nachvollziehbaren Zutatenliste ein leckeres Ergebnis erzielen können. Und was soll ich sagen: Mission completed. Nicht nur mein Mann, der Geflügelsalat-Experte, war begeistert! Der Salat schmeckt frisch und hat die perfekte Balance zwischen herzhaft und fruchtig.

 

Zutaten (für 4 Personen)

  • 350 g Hähnchenbrustfilets
  • 8 Stangen weißer Bio-Spargel
  • 1/3 Ananas
  • 2 Hände voll Mandarinen (Dose) + ein paar EL aufgefangenen Mandarinensaft
  • etwa 6 EL Naturjoghurt
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • ein paar Stängel Petersilie

 

Zubereitung

Hähnchenbrustfilets in mundgerechte Stücke schneiden und in kochendem, leicht gesalzenem Wasser kurz kochen, bis das Fleisch gar und noch schön zart ist; dann auf Küchenkrepp abtropfen lassen. Den Spargel ebenfalls in mundgerechte Stücke schneiden und in einem Topf mit etwas Salz, Zucker und Essig gar kochen, dann ebenfalls auf Küchenkrepp abtropfen lassen. Beides in eine Salatschüssel füllen. Ananas klein schneiden und zusammen mit den Mandarinen zum Fleisch und zum Spargel in die Salatschüssel geben. Mit Naturjoghurt vermischen und mit etwas vom zuvor aufgefangenen Mandarinensaft sowie Salz und Pfeffer abschmecken. Zum Schluss noch die Petersilienblättchen fein hacken und untermischen.

Nudeln mit DDR-Tomatensoße

Heute habe ich zwar ein eher ungesundes, dafür aber ein für mich mit vielen angenehmen Kindheitserinnerungen verknüpftes Gericht für euch. Jeder, der in der DDR geboren bzw. aufgewachsen ist, wird die „rote Soße“ kennen, die es damals in jeder Schulspeisung gegeben hat und die sogar heute noch als ein Klassiker aus DDR-Zeiten bekannt ist. Ich war zwar selbst erst vier Jahre alt, als Deutschland geeint wurde, doch selbst während meiner Schulzeit im Osten war diese Soße noch häufig vorzufinden und ich habe sie geliebt. Darum darf diese leckere Ossi-Soße natürlich nicht auf meinem Blog fehlen.

 

Zutaten (für 4 Personen)

  • 400 g Nudeln, z.B. Penne
  • Salz
  • etwas Pflanzencreme
  • 2 rote Zwiebeln
  • 300 g Wurstreste (z.B. Jagdwurst, Geflügel-Mortadella)
  • 1-2 EL Mehl
  • 600 ml Wasser
  • 1 Tasse (ca. 200 ml) Tomatenketchup (kein Gewürzketchup)
  • schwarzer Pfeffer
  • etwas Zucker

 

Zubereitung

Nudeln in reichlich gesalzenem Wasser al dente kochen, dann in einem Sieb abseihen und abtropfen lassen.

Gleichzeitig die Zwiebeln und die Wurstreste klein schneiden und in einer Pfanne mit etwas erhitzter Pflanzencreme etwa 10 Minuten lang unter regelmäßigem Wenden kross anbraten. Dann Mehl darüber stäuben und unter Rühren anschwitzen, anschließend mit Wasser und Tomatenketchup ablöschen und unter ständigem Rühren aufkochen, sodass keine Klümpchen entstehen und die Soße bindet. Mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken.

8-Tassen-Salat

Heute Abend habe ich unser Abendbrot ein wenig aufgepeppt, indem ich uns noch diesen leckeren Salat dazu serviert habe. Das Rezept dafür stammt von Chefkoch, doch anders als dort, habe ich meinem Salat noch eine Tasse grünen Kraussalat beigefügt und ich habe das im Originalrezept vorgeschlagene Miracle Whip Mayonnaise-Dressing durch simplen Naturjoghurt plus Salz, Pfeffer, Zucker ersetzt, da mich die Zutatenliste solcher Fertigprodukte immer häufiger skeptisch macht. Der Salat schmeckt herrlich frisch und lässt sich auch prima auf’s Brot streichen. Lecker!

 

Zutaten (für 6 Personen)

  • 1 Tasse gewürfelte + in Salzwasser gekochte Kartoffeln
  • 1 Tasse hart gekochte + gehackte Eier
  • 1 Tasse gewürfelte Salatgurke; alternativ Gewürzgurken + etwas Sud
  • 1 Tasse gewürfelte (süße) Äpfel
  • 1 Tasse gewürfelte Wurstreste (z.B. Schinken, Salami)
  • 1/2 – 1 Tasse gewürfelte rote Zwiebeln
  • 1 Tasse gehackten grünen Kraussalat
  • 1 Tasse Naturjoghurt
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • Zucker

 

Zubereitung

Alle Tassen in eine Salatschüssel geben und vermischen. Mit Salz, schwarzem Pfeffer und etwas Zucker abschmecken.