asiatische Spargelsuppe mit Hähnchenfleisch

Mein Mann liebt die asiatische Küche, deshalb gab es vor wenigen Tagen diese leckere asiatische Spargelsuppe bei uns, die ich in der Thermomix Rezeptwelt gefunden hatte. Natürlich hat Spargel gerade keine Saison, doch ich hatte noch etwas Bio-Spargel aus Frankreich bei uns im Tiefkühler herum liegen, den ich in der letzten Spargelsaison von einer lieben Kollegin bekommen hatte und den ich endlich mal verwerten wollte. Die Suppe schmeckt herrlich aromatisch und wärmt schön. Im Originalrezept wird noch etwas trockener Sherry an die Suppe gegeben, worauf ich allerdings verzichtet habe, da bei uns ein 3-Jähriger mitisst. Wer mag, kann die Suppe auch noch mit etwas Tabasco abschmecken.

 

Zutaten (für 4 Personen)

  • 500 g Hähnchenbrustfilets
  • 3 EL Sojasoße
  • 1 Zwiebel
  • 1 Stück Ingwer
  • 3 Möhren
  • 3 Lauchzwiebeln
  • 400 g weißer Bio-Spargel (TK)
  • 1 l + 500 ml Wasser
  • 2 Gemüsebrühe-Würfel
  • 100 g TK-Erbsen
  • 100 g Glasnudeln
  • schwarzer Pfeffer

 

Zubereitung (mit Thermomix TM31)

Hähnchenbrustfilets in kleine Stücke schneiden, mit der Sojasoße vermischen und für einige Stunden marinieren lassen.

Zwiebel und Möhren grob hacken, in den Mixtopf geben und einige Sekunden auf Stufe 5 zerkleinern; dann alles mit dem Spatel nach unten schieben. 1 l Wasser angießen, Gemüsebrühe-Würfel dazugeben und das Ganze 10 Minuten/100°C/Stufe 1 köcheln. In der Zwischenzeit Lauchzwiebeln und Spargel in kleine Stücke schneiden. Nach Ablauf der Garzeit Lauchzwiebeln, Spargel, Erbsen sowie das Hähnchenfleisch samt Marinade hinzufügen und alles 9 Minuten/100°C/Linkslauf/Stufe 1 garen.

Währenddessen die Glasnudeln mit 500 ml kochendem Wasser übergießen und kurz ziehen lassen, dann mit einer Schere in kürzere, mundgerechte Stücke schneiden und abseihen.

Die fertig gegarte Suppe mit Sojasoße und Pfeffer abschmecken und die Glasnudeln hineingeben.

Curry mit Hackbällchen, Papaya & Reis

Als ich neulich im Wartezimmer beim Arzt saß, habe ich mich aus Langeweile durch verschiedene Zeitschriften geblättert und bin dabei auf ein Curry mit Papaya gestoßen. Da wir tatsächlich noch nie zuvor mit dieser interessanten Melonenfrucht gekocht haben und weil mein Mann ohnehin kürzlich bemängelt hat, dass wir in letzter Zeit kaum noch asiatisch gekocht haben, habe ich mich davon inspirieren lassen und habe mir dieses Currygericht ausgedacht. Das Ergebnis war sehr lecker, herrlich aromatisch und eine tolle Kombi aus Fleisch und süßer Frucht.

 

Zutaten (für 4 Personen)

  • 2 Beutel Reis (2 x 125 g = 250 g)
  • etwas Bratöl
  • 500 g Rinderhackfleisch
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • 1 Zwiebel, gehackt
  • 1 Knoblauchzehe, gehackt
  • 1 Stück Ingwer, gehackt
  • 1 rote Paprikaschote, in kurze Stifte geschnitten
  • 3 Frühlingszwiebeln, in Stücke geschnitten
  • 1 Dose Kokosmilch (400 g)
  • 200 ml Gemüsebrühe
  • 2 EL Speisestärke
  • 1 TL Currypulver
  • etwas frisch geriebene Muskatnuss
  • etwas Zucker
  • 1/2 reife Papaya, gewürfelt, ohne Kerne

 

Zubereitung

Reis in Salzwasser gar kochen.

Hackfleisch salzen und pfeffern und mit angefeuchteten Händen etwa 20 kleine Bällchen aus der Hackfleischmasse formen.

Bratöl in einer Pfanne erhitzen, dann die Hackbällchen darin rundherum anbraten, anschließend aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen. Zwiebel, Knoblauch, Ingwer, Paprika und Frühlingszwiebeln ins Bratfett geben und anschwitzen. Mit Kokosmilch und Gemüsebrühe ablöschen, aufkochen, Speisestärke mit etwas kaltem Wasser glatt rühren und hinzufügen und das Ganze bei niedriger bis mittlerer Hitze einköcheln lassen, bis die Soße sämig wird. Currypulver und geriebene Muskatnuss einrühren, mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken. Hackbällchen und Papaya hinzugeben.

Mit Reis servieren.

Orange Chicken

Orange Chicken

Dieses amerikanisch-asiatisch angehauchte Hähnchengericht habe ich vor wenigen Tagen bei food with love gefunden und wollte meinen Mann damit überraschen. Und wie erwartet, ist mir die Überraschung eindeutig geglückt, denn es hat uns beiden sehr gut geschmeckt. Die Soße schmeckt herrlich würzig und zugleich fruchtig und sie hat eine tolle sämige Konsistenz. Auch die Panade vom Hähnchenfleisch war köstlich und in der Zubereitung ganz anders, als ich es bisher kannte, denn sie wird anstatt mit Vollei nur mit aufgeschäumtem Eiweiß und anstatt mit Mehl mit Speisestärke und Backpulver gemacht. Dazu habe ich Reis und Brokkoli serviert; beides habe ich gleichzeitig in einem Topf gegart. Schmeckt einfach köstlich und ist den Aufwand Wert!

 

Zutaten (für 3-4 Personen)

  • 200 ml Wasser
  • 1 TL Hühnerbrühe-Pulver
  • 200 ml Orangensaft
  • 1 Orange, davon die Schale
  • 45 ml helle Balsamico-Creme
  • 60 ml helle Sojasoße
  • 115 g brauner Zucker
  • 2 Knoblauchzehen
  • etwas frisch abgeriebener Ingwer
  • schwarzer Pfeffer
  • 600 g Hähnchenbrustfilets
  • 25 g + 150 g Speisestärke
  • 2 Eier, davon das Eiweiß
  • 1/2 TL Backpulver
  • etwas Öl

 

Zubereitung (z.T. mit Thermomix TM21)

Für die Fleischmarinade Wasser, Hühnerbrühe-Pulver, Orangensaft, Orangenschale, helle Balsamico-Creme, helle Sojasoße, braunen Zucker, Knoblauchzehen, Ingwer und schwarzen Pfeffer in den Mixtopf geben und auf höchster Stufe zerhäckseln und mixen. Dann 100 ml von dieser Marinade in einer Schüssel gießen, die Hähnchenbrustfilets jeweils quer in drei Stücke schneiden und hinzufügen, mit der Marinade mischen und für 1 Stunde mit Deckel abgedeckt marinieren lassen.

Für die Orangensoße die restliche Marinade im Mixtopf belassen und 10 Minuten / 100°C / Stufe 3 aufkochen. In der Zwischenzeit 25 g Speisestärke mit etwas kaltem Wasser glatt rühren. Nach Ende der Aufkochzeit die glatt gerührte Speisestärke zur Soße in den Mixtopf gießen und weitere 3 Minuten / 100°C / Stufe 3 weiterkochen, bis die Soße eindickt. Eventuell nochmal mit Salz und schwarzem Pfeffer abschmecken.

Für die Fleischpanade die Eiweiße mit einem Schneebesen schaumig aufschlagen und in einen tiefen Teller geben. 150 g Speisestärke, 1/2 TL Backpulver sowie etwas schwarzen Pfeffer in einen weiteren tiefen Teller geben und vermischen. Die marinierten Hähnchenbrustfilets in ein Sieb legen und abtropfen lassen; anschließend die Filets zuerst im Eiweiß und dann in der Speisestärke-Backpulver-Pfeffer-Mischung wenden und anschließend in einer Pfanne mit etwas erhitztem Öl rundherum goldbraun ausbacken.

Die panierten Hähnchenbrustfilets mit der Orangensoße anrichten. Dazu passt Reis und Gemüse (z.B. Brokkoli).

Hähnchenfleisch süß-sauer mit Gemüsereis

Hähnchenfleisch süß-sauer mit Gemüsereis

Dieses asiatisch angehauchte Hähnchengericht habe ich bei Penne im Topf gefunden, doch anders als im Originalrezept habe ich noch Gemüse hinzugefügt. Die süß-saure Soße schmeckt herrlich aromatisch und das Fleisch ist wunderbar zart geworden. Schmeckt wirklich köstlich und gehört ab heute zu meinen Lieblingsgerichten.

 

Zutaten (für 4 Personen)

  • 500 g Hähnchenbrustfilet
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • 3 EL Speisestärke
  • 2 Eier
  • 130 g Zucker
  • 75 ml Reisessig
  • 4 EL frisch gepressten Zitronensaft
  • 4 EL Ketchup
  • 1 EL Sojasoße
  • etwas Öl zum Braten
  • 300 g Möhren
  • 100 g Zucchini
  • 250 g Reis
  • 1 Bund Petersilie

 

Zubereitung 

Hähnchenbrustfilet in mundgerechte Stücke schneiden, salzen und pfeffern. Speisestärke auf einen flachen Teller geben. Eier mit einer Gabel verquirlen und ebenfalls auf einen flachen Teller geben. Das Hähnchenfleisch zuerst in der Speisestärke, dann im verquirlten Ei wenden. Öl in einer Pfanne erhitzen, das Hähnchenfleisch darin rundherum goldbraun anbraten, dann auf etwas Küchenpapier abtropfen lassen. Nun Möhren und Zucchini in kleine Würfel schneiden und im Bratfett anbraten. Eine kleine Auflaufform (20 x 20 cm) einfetten, das Hähnchenfleisch sowie das Gemüse hineingeben und durchmischen.

Für die süß-saure Soße den Zucker mit Reisessig, Zitronensaft, Ketchup und Sojasoße verrühren und über das Hähnchenfleisch und das Gemüse in der Auflaufform gießen. Das Ganze im Backofen bei 160°C Ober-/Unterhitze für etwa 50 Minuten garen.

Gleichzeitig den Reis nach Packungsanleitung kochen.

Nach Ablauf der Garzeit das Hähnchenfleisch und das Gemüse mit dem Reis vermischen. Zum Schluss die Petersilie hacken und hinzufügen.

Hähnchen-Reis-Salat mit Mango-Dressing

Hähnchen-Reis-Salat mit Mango-Dressing

Gestern Abend war meine liebe Schwester vom Blog Zimt und Tinte zu Besuch bei uns und weil wir beide gerne frisch und lecker kochen, haben wir gemeinsam diesen tollen, leicht asiatisch angehauchten Salat zubereitet. Durch den Reis sättigt der Salat gut und die pürierten Mangos machen das Ganze schön fruchtig. Wer es noch asiatischer mag, fügt noch etwas Zitronengras und Koriander hinzu. Der Salat kann sowohl warm als auch kalt serviert werden. Schmeckt wirklich köstlich!

 

Zutaten (für 4 Personen)

  • 2 Beutel Reis (2 x 125 g)
  • Salz
  • 1 Mini-Romana-Salatkopf
  • ein paar Blätter Eisbergsalat
  • 600 g Hähnchenbrustfilets
  • 5 EL Sojasoße
  • 2 EL Honig
  • Rapsöl
  • 3 Frühlingszwiebeln
  • 2 reife Mangos
  • 1 Stück Ingwer
  • etwas Zitronensaft
  • schwarzer Pfeffer

 

Zubereitung 

Den Reis nach Packungsanleitung in gesalzenem Wasser gar kochen, dann herausnehmen, abtropfen und abkühlen lassen.

Beide Salatsorten in mundgerechte Stücke zupfen.

Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden. Die Hähnchenbrustfilets mit Sojasoße und Honig vermischen und abgedeckt für 1 Stunde im Kühlschrank ziehen lassen. Dann in einer Pfanne mit etwas erhitztem Rapsöl jeweils von beiden Seiten anbraten. Dann die Frühlingszwiebeln dazugeben und noch kurz mitgaren. Die Hähnchenbrustfilets in kleine Würfel schneiden.

Für das Mango-Dressing das Mangofleisch jeweils vom Stein schneiden und in ein hohes Gefäß geben. Den Ingwer reiben und zusammen mit dem Zitronensaft zum Mangofleisch geben. Alles sorgfältig pürieren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Nun den Reis, den zerzupften Salat, das Hähnchenfleisch samt Frühlingszwiebeln und Sojasoße sowie das Mango-Dressing in eine große Schüssel füllen und alles gut durchmischen. Eventuell nochmal mit Salz und Pfeffer abschmecken.

asiatische Gemüse-Nudelpfanne

asiatische Gemüse-Nudelpfanne

Dieses asiatisch angehauchte Nudelgericht habe ich bei 12 tomatoes entdeckt. Es schmeckt herrlich würzig, das Gemüse bleibt durch das kurze Anbraten (auch „stir-fry“ genannt) schön bissfest, das Gericht sättigt gut und kommt dabei ganz ohne Fleisch aus. Wer mag, kann das Ganze auch noch mit scharfer Chilipaste verfeinern.

Zutaten  (für 3 Personen)

  • Pflanzenöl
  • 2 Schalotten
  • 2 Paprikaschoten
  • 1 EL Currypulver
  • 5 große braune Champignons
  • 1 große Tasse TK-Erbsen
  • 500 ml Hühnerbouillon
  • ca. 125 ml Sojasoße
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Stück Ingwer
  • ca. 2-3 gehäufte EL Speisestärke
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • 200 g Fadennudeln

 

Zubereitung 

Schalotten hacken, Paprikaschoten würfeln, Champignons klein schneiden. Knoblauch und Ingwer hacken.

Pflanzenöl in einer großen Pfanne erhitzen, dann Schalotten, Paprika und Currypulver hinzufügen und für wenige Minuten anbraten. Champignons und Erbsen dazugeben und ebenfalls für ein paar Minuten mitbraten. Dann alles aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen.

Hühnerbouillon mit Sojasoße verrühren. Knoblauch und Ingwer fein hacken und dazugeben. Speisestärke in etwas kaltem Wasser glatt rühren und ebenfalls hinzugeben. Die Soße ins Bratfett gießen, aufkochen und bei milder Hitze köcheln lassen, bis die Soße eindickt.

Gleichzeitig die Fadennudeln in reichlich Salzwasser gar kochen, dann in einem Sieb abseihen.

Nun das angebraten Gemüse sowie die Nudeln in die Soße geben, alles gut vermischen und eventuell nochmal mit Sojasoße, Salz und Pfeffer abschmecken.

Hähnchenbrust mit Orangen-Ingwer-Soße & Reis

Hähnchenbrust mit Orangen-Ingwer-Soße & Reis

Dieses interessante Hähnchengericht habe ich vor einigen Wochen in einer Zeitschrift entdeckt und mir gleich ausgeschnitten, da ich es sehr ansprechend fand. Der mit Kardamom verfeinerte Reis und die süßliche Schärfe der Orangen-Ingwer-Soße lassen das Gericht leicht asiatisch erscheinen. Schmeckt wirklich lecker!

 

Zutaten (für 3-4 Personen)

  • 4 Möhren
  • 200 g Kaiserschoten
  • Olivenöl
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • etwas Zucker
  • 500 g Hähnchenbrustfilets
  • 1 Stück Ingwer
  • 1 Orange, davon Saft und Schale
  • 500 ml Geflügelbouillon
  • 150 ml Kochsahne
  • 2 EL Speisestärke
  • 2 Beutel Reis (2 x 125 g)
  • 1 gehäufter TL gemahlener Kreuzkümmel

 

Zubereitung 

Möhren in Stücke schneiden. Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen, Möhren und Kaiserschoten hinzugeben und bissfest garen, mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken, dann aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen.

Hähnchenbrustfilets ins Bratfett geben, rundherum goldbraun anbraten, mit Salz und Pfeffer abschmecken und aus der Pfanne nehmen, dann in Alufolie wickeln und im Ofen warmhalten bei ca. 50°C Ober-/Unterhitze.

Ingwer hacken. Von der Orange die Schale abreiben und den Saft auspressen. Etwas Olivenöl in der Pfanne erhitzen, den Ingwer hinzufügen und anbraten, dann mit dem frisch gepressten Orangensaft ablöschen und die abgeriebene Orangenschale dazugeben. Geflügelbouillon und Kochsahne angießen. Speisestärke mit etwas kaltem Wasser glatt rühren, hinzufügen und das Ganze zunächst aufkochen lassen und anschließend bei mittlerer Hitze köcheln lassen, bis die Soße sämig wird. Die zuvor beiseite gestellten Möhren und Kaiserschoten in die Soße geben und die Soße mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Reis in Salzwasser gar kochen und mit Kreuzkümmel vermischen.

Den Reis mit den Hähnchenbrustfilets, der Soße und dem Gemüse anrichten.

 

Inspiriert von 

Zeitschrift „Lisa“, Ausgabe Nr. 10/2016 (02.03.2016), Extra-Beiheftchen „Lieblingsrezepte: Feines mit Geflügel“, S. 2, „Hähnchenbrust mit Orangen-Ingwer-Soße“.

Dal aus roten Linsen mit Reis

Dal aus roten Linsen mit Reis

Am vergangenen Wochenende haben mein Freund und ich spontan die schöne, am östlichen Ufer des Bodensees gelegene Stadt Lindau besucht. Dabei haben wir in der historischen Altstadt einen kleinen, niedlichen Buchladen entdeckt und als wir den Laden ein wenig durchstöberten, fiel uns ein Kochbuch der österreichischen Fernsehköchin Sarah Wiener in die Hände. Da ich tatsächlich schon länger vorhatte, mir mal ein Kochbuch von ihr zu kaufen, musste ich auch nicht lange überlegen und hab das Buch mitgenommen. Und gestern Abend habe ich dann auch schon das erste Rezept daraus gekocht, nämlich dieses leckere Linsengericht, welches typischerweise in Indien verzehrt wird und dort zu den Grundnahrungsmitteln zählt. Statt mit Linsen kann Dal auch mit anderen Hülsenfrüchten, wie z.B. Kichererbsen oder Bohnen, zubereitet werden. Dal kann außerdem sowohl als Beilage als auch als Hauptspeise serviert werden. Da wir es als einen Hauptgang gegessen haben und es daher sättigend sein sollte, habe ich neben Naturjoghurt noch Reis dazu gereicht.

 

Zutaten (für 4 Personen)

  • 1 EL Butter
  • 1 Zwiebel
  • 1 rote Chilischote
  • 1 Stück Ingwer
  • 250 g rote Linsen
  • 2 Tomaten
  • 1 EL Kurkuma, gemahlen
  • 1 TL Kreuzkümmel, gemahlen
  • 700 ml Gemüsebrühe
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • 1 Bund Koriander
  • 260 g Basmati-Reis + Gemüsebrühe
  • etwas Naturjoghurt

 

Zubereitung

Zwiebel, Chilischote und Ingwer fein hacken. Tomaten in kleine Würfel schneiden. Koriander hacken.

Butter in einem Topf zerlassen, dann Zwiebel, Chilischote und Ingwer dazugeben und kurz andünsten. Linsen und Tomaten hinzufügen, mit Kurkuma und Kreuzkümmel bestäuben und kurz anschwitzen. Dann mit 700 ml Gemüsebrühe ablöschen, das Ganze aufkochen und bei niedriger Temperatur etwa 15 Minuten köcheln lassen, bis die roten Linsen gar sind und noch einen leichten Biss haben. Mit Salz und schwarzem Pfeffer abschmecken. Koriander unterrühren.

Gleichzeitig den Basmati-Reis in Gemüsebrühe gar kochen.

Das Dal zusammen mit dem Reis und etwas Naturjoghurt servieren.

 

Inspiriert von

Buch „Kochen kann jeder – mit Sarah Wiener“, 2013, Gräfe und Unzer Verlag, S. 124-125, „Dal aus roten Linsen“.

indisches Kartoffelcurry

indisches Kartoffelcurry

Zur Zeit ist das Wetter wieder kühler und windiger und somit genau richtig für dieses tolle Curry aus der Thermomix Rezeptwelt, welches den Körper wunderbar von innen wärmt. Durch die Currypaste und die Gewürzmischung Garam Masala bekommt dieses Gericht eine wunderbar exotische Würze und schmeckt einfach hervorragend und das bei minimalem Arbeitsaufwand. Wer mag, kann dem Curry auch noch etwas gehackten Ingwer oder eine gehackte Chilischote beimischen oder statt den Kartoffeln auch mal Süßkartoffeln verwenden. Wirklich sehr köstlich!

 

Zutaten (für 3-4 Personen)

  • 600 g Kartoffeln
  • 250 g Möhren
  • 1 Stange Lauch
  • 3 Frühlingszwiebeln
  • 20 ml Öl
  • 100 ml Gemüsebrühe
  • 1 Dose Kokosmilch (400 ml)
  • 2-3 TL rote Currypaste
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • Garam Masala (indische Gewürzmischung)
  • 1-2 TL Speisestärke

 

Zubereitung (mit Thermomix TM 21)

Kartoffeln schälen und würfeln, Möhren in Scheiben schneiden, Lauch und Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden. Den Rühraufsatz in den Mixtopf einsetzen, dann Kartoffeln, Möhren, Lauch und Frühlingsziebeln in den Mixtopf füllen, Öl angießen und 5 Minuten/Varoma/Stufe 1 dünsten. Nun Gemüsebrühe, Kokosmilch, rote Currypaste, etwas Salz und schwarzen Pfeffer hinzufügen und das Ganze für etwa 20 Minuten/100°C/Stufe 1 garen, bis das Gemüse gar ist. Gegen Ende der Garzeit Speisestärke in etwas Wasser auflösen, hinzugießen und noch ein paar Minuten mitköcheln lassen, damit die Soße sämiger wird. Zum Schluss nochmal mit Salz und schwarzem Pfeffer sowie mit Garam Masala abschmecken.

Chicken Tikka Masala

Chicken Tikka Masala

Dieses exotische Currygericht ist ein indischer Klassiker, den ich in der Thermomix Rezeptwelt  entdeckt habe und der hierzulande häufig in indischen Restaurants angeboten wird. Wie ich verschiedenen Internetquellen entnehmen konnte, scheint das Gericht allerdings in Großbritannien entstanden zu sein, als die Briten den Versuch unternahmen, indisches Essen in die britische Esskultur zu integrieren. Da Briten typischerweise gerne viel Soße zu ihrem Fleisch essen, habe man zu den Hähnchenfleischstücken, die in Indien ursprünglich nur in Joghurt eingelegt wurden, noch eine mit indischen Gewürzen abgeschmeckte Soße dazu erfunden, damit die Briten das Fleisch nicht zu trocken fanden. Als Beilage können entweder Reis oder Naan-Brot gereicht werden. Wer mag, kann statt den Gewürzen auch ein paar Teelöffel Garam Masala verwenden oder den Naturjoghurt durch Kokosmilch ersetzen. Ein wirklich leckeres und gut sättigendes Essen, das wunderbar exotisch duftet.

 

Zutaten (für 4 Personen)

  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Chilischote
  • 40 g Tomatenmark
  • 3 EL Olivenöl
  • ein paar Stängel Koriander
  • 1 TL Kreuzkümmel, gemahlen
  • 1 TL Piment, gemahlen
  • 1 TL Zimt, gemahlen
  • 1 TL Currypulver
  • 500 g Hähnchenbrustfilets in Kräutermarinade
  • 300 g Naturjoghurt (3,5 %)
  • 2 Tomaten
  • 1/2 Gemüsebrühwürfel
  • 300 g Zucchini
  • 1-2 TL Speisestärke
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer

 

Zubereitung (mit Thermomix TM 21)

Knoblauch, Chilischote (vorher die Kerne entfernen), Tomatenmark, 3 EL Olivenöl, Koriander, Kreuzkümmel, Piment, Zimt und Currypulver in den Mixtopf geben und 3 Sekunden/Stufe 7 zerhäckseln, dann mit dem Spatel alles nach unten schieben. Den Rühraufsatz einsetzen. Hähnchenbrustfilets in größere Stücke schneiden und in den Mixtopf geben. Naturjoghurt und den Gemüsebrühwürfel hinzufügen. Die Tomaten klein würfeln und ebenfalls dazugeben. Alles 15 Minuten/100°C/Stufe Rühren einköcheln lassen. In der Zwischenzeit die Zucchini in Würfel schneiden und 1-2 TL Speisestärke in etwas kaltem Wasser auflösen. Nach Ende der Garzeit die Zucchini sowie die aufgelöste Speisestärke dazugeben und alles für weitere 5 Minuten/100°C/Stufe Rühren köcheln lassen. Mit Salz und schwarzem Pfeffer abschmecken.

Mit Reis servieren.