Bananenkuchen

Ich bin wirklich bestrebt, Lebensmittelreste zu vermeiden, doch leider habe ich gestern Mittag zwei überreife Bananen in unserer Obstetagere entdeckt. Um sie dennoch nicht verkommen zu lassen, habe ich dann gestern noch diesen Bananenkuchen gebacken, den ich mir bei The Culinary Trial herausgesucht hatte und der für einen Trockenkuchen wirklich wahnsinnig lecker und vor allem saftig schmeckt. Anders als im Originalrezept habe ich allerdings einen Teil des Zuckers durch Zuckerersatzstoff (Birkenzucker bzw. Xylit) bzw. braunen Zucker ersetzt, ich habe zum Teil Dinkelvollkornmehl verwendet und ich habe den Bananenanteil erhöht. Überraschenderweise ist der Kuchen auch heute am zweiten Tag noch wunderbar weich und saftig. Wer mag, kann den Kuchen noch mit etwas Puderzucker bestäuben oder etwas geschlagene Sahne dazu servieren, doch der Kuchen ist so köstlich, dass man eigentlich nichts mehr dazu braucht.

 

Zutaten (für 1 Springform mit 18 cm Durchmesser)

  • 40 g weißer Zucker
  • 30 g brauner Zucker
  • 30 g Birkenzucker
  • 50 g weiche Butter
  • 1 Prise Salz
  • 1 großes Ei
  • 90 g Weizenmehl
  • 90 g Dinkelvollkornmehl
  • 1 gestrichener TL Natron
  • 2 sehr reife Bananen
  • 125 ml Milch

 

Zubereitung

Die verschiedenen Zuckerarten mit Butter und Salz schaumig schlagen, dann das Ei hinzufügen und unterrühren. Beide Mehlsorten und Natron dazugeben und alles zu einem glatten Teig verarbeiten. Die Bananen mit einer Gabel zerdrücken und zusammen mit der Milch zum Teig geben und alles gut verrühren. Nun den Teig in eine gefettete Springform füllen und im vorgeheizten Backofen bei 160°C Ober-/Unterhitze für etwa 40 Minuten backen. Stäbchenprobe machen: Ein Holzstäbchen in den Teig stechen; wenn er sauber wieder herauskommt, dann ist der Kuchen fertig,

Marmorkuchen mit Süßkirschen

Unser kleiner Sohnemann ist bereits seit einigen Monaten ein kleiner Mittagsschlafverweigerer, doch weil er zur Zeit krank ist und ihn das ziemlich schlaucht, hat er sich heute tatsächlich zu einem längeren Mittagsschläfchen bewegen lassen. Diese Zeit habe ich genutzt, um diesen tollen Marmorkuchen mit süßen Kirschen drin zu backen und unseren süßen Zwerg, der Kuchen liebt, damit zu überraschen. Und die Überraschung scheint geglückt, denn es war das Herzerwärmendste, das eine Mutter sich wünschen kann, wenn der eigene Sohn am Esstisch sitzt, munter den von Mama gebackenen Kuchen wegputzt und sagt „Mama, das schmeckt gut“.

 

Zutaten (für 1 Springform mit 18 cm Durchmesser)

  • 130 g weiche Butter
  • 30 g brauner Zucker
  • 30 g weißer Zucker
  • 20 g Birkenzucker
  • 1 Päckchen Bourbon-Vanillezucker
  • 2 Eier
  • 1 Prise Salz
  • 100 g Dinkelmehl
  • 100 g Weizenmehl
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • 50 ml + 1 EL Milch
  • 2 EL Kakaopulver
  • 2-3 Hände voll Süßkirschen

 

Zubereitung

Butter mit braunem, weißem, Birken- sowie Bourbon-Vanillezucker, Eiern und Salz schaumig schlagen. Dinkel- und Weizenmehl, Backpulver und 50 ml Milch hinzufügen und alles zu einem glatten, geschmeidigen Teig verrühren. 2/3 des Teigs in die mit einer Lage Backpapier ausgelegten und eingefetteten Springform füllen. Das übrige 1/3 Teig mit Kakaopulver und 1 EL Milch glatt rühren, auf den hellen Teig in der Springform geben und mit einer Gabel alles so vermischen, dass ein Marmormuster entsteht. Zum Schluss noch die Kirschen jeweils halbieren, die Kerne entfernen und die Kirschhälften gleichmäßig auf den Teig setzen und leicht eindrücken. Im vorgeheizten Backofen bei 180°C Ober-/Unterhitze für etwa 30 Minuten backen.

Apfeltarte mit Marzipanguss

Apfeltarte mit Marzipanguss

Diese grandios leckere Apfeltarte habe ich bei Castlemaker gefunden und weil besonders unser kleiner Sohnemann sehr gerne Äpfel isst, musste ich sie einfach nachbacken. Die Zutaten habe ich minimal verändert. Herausgekommen ist ein kulinarisches Gedicht, denn die Tarte schmeckt einfach hervorragend und wird bei uns ab jetzt in Zukunft öfter gebacken.

 

Zutaten (für 1 Tarteform mit 28 cm Durchmesser)

  • 125 g Weizenmehl
  • 125 g Dinkelvollkornmehl
  • 100 g weiche Butter
  • 50 g Puderzucker
  • 2 Eier
  • 1 Becher Saure Sahne (200 g)
  • 3 EL Milch
  • 1 EL Zitronensaft
  • 50 g Zucker
  • 40 g Speisestärke
  • 1 Päckchen Bourbon-Vanillezucker
  • 2 süße Äpfel
  • 2 EL helle Vanille-Zimt-Konfitüre
  • 30 g Marzipan-Rohmasse
  • 1 Schuss Apfelsaft
  • etwas Zimt

 

Zubereitung

Für den Mürbeteig Weizenmehl, Dinkelvollkornmehl, weiche Butter, Puderzucker und 1 Ei vermischen, zu einem glatten Teig verkneten und in Frischhaltefolie eingewickelt für 1 Stunde in den Kühlschrank legen. Dann herausholen, dünn ausrollen, den Boden einer gefetteten (und ggf. mit Backpapier ausgelegten) Tarteform damit auskleiden und einen Rand hochziehen.

Die Äpfel schalen und entkernen, dann in dünne Scheiben schneiden.

Für den Guss Saure Sahne mit Milch, Zitronensaft, Zucker, Speisestärke, Bourbon-Vanillezucker und 1 Ei verrühren und auf den Mürbeteig gießen. Die Apfelscheiben gleichmäßig darauf verteilen.

Nun die Konfitüre mit Marzipan, Apfelsaft sowie etwas Zimt solange unter Rühren erhitzen, bis eine glatte, homogene Masse entstanden ist. Anschließend die Apfelscheiben gleichmäßig damit bestreichen.

Die Tarte im vorgeheizten Backofen bei 160°C Ober-/Unterhitze für etwa 35 Minuten backen.

Apfeltarte mit Marzipanguss 2

kalorienarmer Erdbeerkuchen

kalorienarmer Erdbeerkuchen 2

Wir haben schon fast März und ich bin innerlich schon total auf Frühling eingestellt, habe große Lust, mal wieder einen längeren Spaziergang zu machen, Frühblüher zu bestaunen und Zweige zu sammeln, um damit etwas Frühlingshaftes zu basteln. Doch die Temperaturen da draußen sind zur Zeit alles andere als frühlingshaft; stattdessen frösteln wir ganz bitter bei Minusgraden im zweistelligen Bereich. Immerhin scheint die Sonne fast durchgehend. Doch ich möchte mich nicht beschweren; ich liebe den Winter und seine eisigen Temperaturen genauso wie den Sommer, auch wenn sogar ich inzwischen die Nase voll habe von der Kälte. Deshalb habe ich gestern Nachmittag dafür gesorgt, dass zumindest auf unserem Teller der Sommer einkehrt und habe diesen leckeren Erdbeerkuchen gebacken, der noch dazu kalorienarm ist. Gefunden habe ich ihn bei Weight Watchers und das Tolle daran ist, dass er schnell und einfach zubereitet werden kann. Der Kuchen benötigt weder Eier noch Mehl und kann nach Bedarf auch mit anderen Obstsorten belegt werden.

 

Zutaten (für 1 Springform mit 18 cm Durchmesser)

  • 1 großer süßer Äpfel
  • 120 g Haferflocken
  • 200 ml Wasser
  • 1 Prise Backpulver
  • 60 g Zucker
  • 1/2 TL Zimt
  • 1 Päckchen Bourbon-Vanillezucker
  • 300 g Erdbeeren
  • 1 Päckchen rotes Tortengusspulver, ungezuckert
  • 1 Spritzer Agavendicksaft

 

Zubereitung

Für den Boden zunächst die Äpfel schälen und jeweils das Kerngehäuse ausstechen, dann die Äpfel reiben. Nun den Apfelrieb mit Haferflocken, Wasser, Backpulver, Zucker, Zimt und Bourbon-Vanillezucker mischen und zu einem homogenen Teig verrühren, dann in eine gefettete Springform geben und gleichmäßig verstreichen. Im vorgeheizten Backofen bei 180°C Ober-/Unterhitze für etwa 30 Minuten backen, dann aus dem Ofen holen und erkalten lassen.

Für den Belag zunächst das Grün von den Erdbeeren entfernen und die Erdbeeren je nach Größe entweder halbieren oder vierteln, dann die Erdbeeren gleichmäßig auf dem erkalteten Kuchenboden verteilen. Nun das Tortengusspulver gemäß der Anleitung mit 250 ml Wasser in einen kleinen Topf geben und unter ständigem Rühren mit einem Schneebesen aufkochen und solange weiterkochen lassen, bis der Guss eine dickliche Konsistenz bekommt.Dann den Topf von der Herdplatte ziehen, Agavendicksaft einrühren und kurz abkühlen lassen, dann esslöffelweise über die Erdbeeren geben. Den Guss fest werden lassen.

Wattekuchen

Wattekuchen

Diesen zauberhaften Kuchen habe ich zum Schmotzigen Donnerstag zusammen mit unserem kleinen Sohnemann gebacken. Klasse fand ich, dass die Zutaten für den Boden in Tassen angegeben waren, denn so hatte unser kleiner Liebling großen Spaß dabei, die Tassen mit einem kleinen Löffel vollzumachen und konnte so richtig gut mitmachen. Der Kuchen stammt von Chefkoch und macht seinem Namen alle Ehre, denn er ist super weich, fluffig, luftig und kein bisschen trocken. Wir haben ihn ratzfatz aufgegessen, weil er unglaublich lecker schmeckt. Der zählt ab jetzt definitiv zu meinen Kuchenfavoriten! Anders als im Originalrezept angegeben, habe ich allerdings einen runden Kuchen mit 26 cm Durchmesser daraus gemacht (anstatt ein ganzes Blech zu backen).

 

Zutaten (für 1 Springform mit 26 cm Durchmesser)

  • 1,5 Tassen Mehl
  • 1 Tasse + 1 EL + 50 g Zucker
  • 1/2 Tasse Sonnenblumenöl
  • 1/2 Tasse kohlensäurehaltiges Mineralwasser
  • 2 Eier
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • 1 Päckchen Vanille-Puddingpulver
  • 500 ml Milch
  • 50 g Butter
  • 50 g + 2 EL Kokosraspeln

 

Zubereitung 

Für den Boden Mehl, 1 Tasse Zucker, Sonnenblumenöl, Mineralwasser, Eier und Backpulver vermischen und zu einem glatten Teig verrühren. Die Springform mit einer Lage Backpapier auskleiden und einfetten, dann den Teig hineinfüllen und im vorgeheizten Backofen bei 175°C Ober-/Unterhitze für etwa 20 bis 25 Minuten backen. Den fertig gebackenen Boden aus dem Ofen holen und beiseite stellen.

Für den Puddingbelag den Pudding nach Packungsanleitung zubereiten: Milch in einem Topf aufkochen; dabei ein paar EL Milch abnehmen und mit dem Puddingpulver sowie 1 EL Zucker glatt rühren. Sobald die Milch im Topf hochkocht, den Topf sofort von der Herdplatte ziehen, die Puddingpulver-Zucker-Mischung hineingießen, den Topf zurück auf die Herdplatte stellen und unter Rühren mit einem Schneebesen für wenige Minuten weiterkochen, bis der Pudding eindickt. Den Pudding vom Herd nehmen und abkühlen lassen, bis er nur noch warm ist.

Den noch warmen Pudding auf den gebackenen Boden geben und gleichmäßig verstreichen.

Zum Schluss noch 50 g Zucker mit 50 g Butter und 50 g Kokosraspeln in einen kleinen Topf geben und unter Rühren erhitzen, bis eine homogene Masse entstanden ist. Diese vorsichtig und gleichmäßig auf der Puddingschicht verstreichen. Nun die übrigen 2 EL Kokosflocken fettfrei in einer kleinen Pfanne erhitzen, bis sie eine goldbraune Farbe bekommen. Diese gleichmäßig über die Zucker-Butter-Kokosraspel-Schicht streuen.

Brownie-Käsekuchen

Brownie-Käsekuchen

Vor wenigen Tagen hatte mein Mann Geburtstag und weil er Käsekuchen liebt, habe ich für ihn – wie auch schon in den Jahren 20132014 und 2016 – wieder eine neue Käsekuchen-Variante herausgesucht, um ihm damit eine kleine Freude zu machen. Dieses Mal fiel meine Wahl auf einen Käsekuchen mit saftigem Brownie-Boden, den ich bei passion for fashion and more gefunden hatte. Lecker!

 

Zutaten (für 1 Springform mit 18 cm Durchmesser)

  • 90 g Butter
  • 90 g Zartbitter-Schokolade, in kleine Stücke zerbröckelt
  • 150 g + 120 g Zucker
  • 1 + 2 Eier
  • 50 ml Milch
  • 80 g Mehl
  • 380 g Frischkäse Natur
  • 1 Päckchen Bourbon-Vanillezucker
  • 100 g Naturjoghurt

 

Zubereitung

Für den Brownie-Boden 90 g Butter und 90 g Zartbitter-Schokolade in einen kleinen Topf geben, erhitzen und unter Rühren schmelzen lassen. Dann 150 g Zucker, 1 Ei und 50 ml Milch einrühren. 80 g Mehl dazugeben und den Teig glatt rühren. Den Springformboden mit einer Lage Backpapier auslegen, den Boden und den Rand einfetten und den Brownie-Teig in die Form geben. Im vorgeheizten Backofen bei 180°C Ober-/Unterhitze für etwa 20 Minuten backen, dann den Boden aus dem Ofen holen und abkühlen lassen. Die Ofentemperatur auf 160°C Ober-/Unterhitze zurückdrehen.

In der Zwischenzeit die Käsekuchen-Masse zubereiten: Dazu 380 g Frischkäse mit 120 g Zucker, 2 Eiern, 1 Päckchen Bourbon-Vanillezucker und 100 g Naturjoghurt glatt rühren, die Masse auf den vorgebackenen Brownie-Boden geben und gleichmäßig verteilen. Im Backofen bei 160°C Ober-/Unterhitze für etwa 45-50 Minuten backen.

Mandarinen-Vanillepudding-Kuchen mit Joghurt

Mandarinen-Vanillepudding-Kuchen mit Joghurt

Ja, ich gebe es zu. Ich bin inzwischen ein echter Pinterest-Junkie geworden. So finde ich mich in den Abendstunden häufig auf dem Sofa wieder – nachdem das Kind im Bett und der Haushalt erledigt ist -, wo ich auf besagter Plattform hunderte von Ideen durchstöbere, vom Basteln über’s Nähen bis hin zum Kochen und Backen. So wie gestern Abend, als ich dort diesen tollen Mandarinenkuchen von Ina isst gefunden habe, den ich heute gleich umgesetzt habe. Dabei habe ich allerdings ein paar Veränderungen vorgenommen, indem ich die Zutatenangaben auf eine 20er-Springform herunter gerechnet habe und indem ich den Schmand durch Naturjoghurt ersetzt habe. Der Kuchen ist mir sowohl technisch als auch geschmacklich sehr gut gelungen, sodass ich das Rezept unbedingt auf meinem Blog verwahren möchte, damit ich ihn schon bald wieder backen kann. Ein wirklich sehr leckerer Kuchen!

 

Zutaten (für 1 Springform mit 20 cm Durchmesser)

  • 1 kleines Ei
  • 40 g + 90 g + 2 EL Zucker
  • 1 Päckchen Bourbon-Vanillezucker
  • 40 g weiche Butter
  • 1 TL Backpulver
  • 120 g Mehl
  • 200 ml + 80 ml Milch
  • 3 EL Speisestärke
  • 1 Vanilleschote
  • 350 g Naturjoghurt
  • 1 Dose Mandarinen (175 g Abtropfgewicht + 125 ml aufgefangener Saft)
  • 1/2 Päckchen klarer Tortenguss (Pulver)

 

Zubereitung

Für den Boden das Ei mit 40 g Zucker, Bourbon-Vanillezucker und Butter schaumig schlagen. Dann Backpulver und Mehl hinzufügen und alles sorgfältig zu einem glatten Teig verarbeiten. Die Springform mit einer Lage Backpapier auslegen, den Springformrand einfetten, den Teig für den Boden hineingeben, gleichmäßig flach drücken und einen Rand von etwa 1 cm hochziehen. Mit einer Gabel mehrmals den Boden einstechen, dann im vorgeheizten Backofen bei 160°C Umluft für etwa 10 Minuten vorbacken. Dann den vorgebackenen Boden aus dem Ofen holen und abkühlen lassen.

Für den Belag zunächst den Vanillepudding herstellen: Dazu die Vanilleschote mit einem Messer aufschlitzen und das Mark herauskratzen. Anschließend 200 ml Milch zusammen mit 90 g Zucker und dem herausgekratzten Vanillemark in einen kleineren Topf geben und aufkochen. In der Zwischenzeit die übrigen 80 ml Milch mit der Speisestärke glatt rühren. Sobald die Milch kocht, den Topf vom Herd ziehen, die Milch-Speisestärke-Mischung einrühren, den Topf noch einmal kurz auf die heiße Kochplatte stellen und solange mit einem Schneebesen rühren, bis die Puddingmasse eindickt und eine glatte Konsistenz hat. Dann den fertigen Vanillepudding vom Herd nehmen und abkühlen lassen; anschließend den Naturjoghurt unterrühren. Nun die Vanillepudding-Joghurt-Masse gleichmäßig auf dem vorgebackenen Kuchenboden verteilen.

Die Mandarinen abgießen und dabei unbedingt den Saft auffangen (wer den Saft ausversehen mit wegschüttet, kann alternativ auch Apfelsaft verwenden). Dann die Mandarinen gleichmäßig auf der Puddingmasse verteilen und leicht andrücken. Nun den Kuchen im Backofen etwa 1 Stunde backen; dann aus dem Ofen holen und vollständig erkalten lassen.

Zum Schluss den aufgefangenen Mandarinensaft in einen kleinen Topf gießen, mit 2 EL Zucker sowie dem Tortengusspulver glatt rühren, dann unter ständigem Rühren mit einem Schneebesen aufkochen und etwa 1 Minute sprudelnd kochen lassen, bis der Guss eindickt. Den Topf vom Herd ziehen und kurz abkühlen lassen, dann den Guss esslöffelweise über der Mandarinen-Puddingmasse verteilen und im Kühlschrank fest werden lassen.

Heidelbeer-Joghurt-Kuchen

Heidelbeer-Joghurt-Kuchen

Sommerzeit ist Beerenzeit. Und weil wir Beeren lieben, wandert in den Sommermonaten bei fast jedem unserer Lebensmitteleinkäufe mindestens ein Päckchen der kleinen, süßen Früchtchen in unserem Einkaufswagen. Wir naschen die Beeren entweder sehr gerne pur zwischendurch oder ich bereite aus den Beeren eine Süßspeise zu. Diesmal fiel meine Wahl auf diesen leckeren Joghurtkuchen, der schön leicht schmeckt. Statt Heidelbeeren kann man natürlich auch andere Beeren verwenden.

 

Zutaten (für 1 Springform à 20 cm Durchmesser)

  • 2 Eier
  • 90 g Butter
  • 1 Vanilleschote
  • 2 EL Wasser
  • 6 EL Zucker
  • 180 g Mehl
  • 1 Prise Salz
  • 180 ml Milch
  • 150 g Naturjoghurt
  • 250 g Heidelbeeren
  • Puderzucker zum Bestreuen

 

Zubereitung

Eier trennen. Eiweiße steif schlagen. Butter in einem kleinen Topf erhitzen und schmelzen. Vanilleschote aufschlitzen und das Mark herauskratzen.

Eigelbe mit Wasser und Zucker über dem Wasserbad schaumig aufschlagen, anschließend die zerlassene Butter, das herausgekratzte Vanillemark sowie Mehl und Salz hinzufügen und verrühren. Dann Milch und Joghurt hinzufügen und alles sorgfältig glatt rühren. Nun den Eischnee vorsichtig unter den Teig heben und den Teig anschließend in die gefettete und mit Backpapier ausgelegte Form füllen.

Zum Schluss die Heidelbeeren unter den Teig rühren; dabei 1 Hand voll Heidelbeeren gleichmäßig auf der Teigoberfläche verteilen und leicht in den Teig drücken. Im vorgeheizten Backofen bei 160°C Umluft für etwa 35 bis 40 Minuten backen. Dann den Kuchen aus dem Ofen holen und vollständig erkalten lassen. Vor dem Servieren mit Puderzucker bestreuen.

schwedischer Birnenkuchen

schwedischer Birnenkuchen 2

Es ist Sonntag. Draußen ist es ungemütlich, es regnet und stürmt. Doch ich möchte mich keineswegs beschweren, denn ich liebe dieses Wetter. Es ist der perfekte Zeitpunkt, um es sich zu Hause so richtig schön gemütlich zu machen, in der Küche herumzuwerkeln und einen leckeren Kuchen zu backen, der die ganze Wohnung mit einem wunderbar süßlichen Duft erfüllt und an dem sich die ganze Familie erfreut. Gefunden bei Chefkoch und ganz bestimmt nicht zum letzten Mal gebacken. Schmeckt wirklich köstlich!

 

Zutaten (für 1 Springform mit 26 cm Durchmesser bzw. 12 Stücke)

  • 100 g weiche Butter
  • 100 g + 50 g Zucker
  • 3 Eigelbe + 2 ganze Eier
  • 1 Vanilleschote, davon das Mark
  • 200 g Mehl
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 3 EL Milch
  • 1 große reife Birne
  • 1 Becher Schmand (200 g)
  • etwas Puderzucker

 

Zubereitung 

Butter mit 100 g Zucker, 3 Eigelben, Vanillemark, Mehl, Backpulver und Milch sorgfältig verrühren und zu einem glatten Teig verarbeiten. Die Springform einfetten, den Teig hineingeben und mit der angefeuchteten Rückseite eines Esslöffels gleichmäßig in der Form verteilen. Nun die Birne schälen und entkernen, dann das Fruchtfleisch würfeln. Die Birnenwürfel gleichmäßig in den Teig drücken und das Ganze im vorgeheizten Backofen bei 180°C Ober-/Unterhitze für 20 Minuten backen.

In der Zwischenzeit die übrigen 2 Eier mit 50 g Zucker schaumig schlagen, dann den Schmand unterrühren. Auf dem Kuchen verteilen und mit Alufolie abgedeckt für weitere 30 Minuten backen; dabei die Alufolie gegen Ende der Backzeit entfernen.

Den Kuchen sehr gut auskühlen lassen und vor dem Servieren mit Puderzucker bestreuen.

Bananenkuchen für Babys

Bananenkuchen für Babys

Heute ist ein ganz besonderer Tag, denn heute wird unser kleiner Sonnenschein 1 Jahr alt! Ich kann gar nicht fassen, wie schnell das letzte Jahr vergangen ist. Heute vor genau einem Jahr saßen wir im Krankenkaus und hielten voller Überwältigung, Stolz und Freude unser kleines Bündel im Arm. Und heute? Heute kann der kleine Mann fast laufen, brabbelt uns den ganzen Tag in seiner süßen Piepsstimme was vor, steckt uns mit seinem Lachen an und macht uns einfach nur zu überglücklichen Eltern. Und unserem kleinen Liebling zu Ehren gab es an diesem besonderen Tag nicht nur Geschenke, sondern auch diesen tollen Geburtstagskuchen, den ich bei Backen macht glücklich gefunden hatte und der ohne raffinierten Zucker, ohne Butter, ohne Ei und ohne Weißmehl auskommt. Dafür, dass man auf sämtliche Zutaten verzichtet, die bekanntermaßen in einen Kuchen gehören, schmeckt der Kuchen wirklich gut. Er ist saftig und leicht zebra-artig gemustert. Ich empfehle, den Kuchen erst am Morgen des Geburtstages zu backen, da der Kuchen meiner Erfahrung nach bei längerer Aufbewahrung etwas trockener und kompakter wird.

 

Zutaten (für 2 Mini-Kastenformen mit den Maßen L 17,5 cm x B 7 cm x H 5 cm)

  • 3 sehr reife Bananen (450 g mit Schale)
  • 150 g + 70 g selbstgekochten Apfelmus
  • 60 ml + 1 EL Milch
  • 1 EL Kokosöl
  • 1 Vanilleschote, davon das Mark
  • 1-2 EL Agavendicksaft
  • 200 g Dinkelmehl
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 1 TL Zimt
  • 1 Prise Salz
  • 2 EL Kakaopulver
  • 100 g Frischkäse Natur

 

Zubereitung

Die Vanilleschote aufschlitzen und das Mark herauskratzen. Die Bananen zu Mus pürieren und mit 150 g Apfelmus, 60 ml Milch, Kokosöl und Vanillemark zu einer glatten Masse verrühren. Mit Agavendicksaft nach Geschmack süßen. Dinkelmehl, Backpulver, Zimt und Salz miteinander mischen und sorgfältig unter die Bananen-Teigmasse rühren, bis ein glatter Teig entstanden ist. Nun den Teig in zwei gleichgroße Hälften teilen und die eine Hälfte mit Kakaopulver und 1 EL Milch verrühren, sodass sich diese Teighälfte dunkler färbt. Beide Teighälften jeweils abwechselnd in die gefetteten Kastenformen geben, den Teig jeweils mit einer Gabel marmorieren und im vorgeheizten Backofen bei 175°C Ober-/Unterhitze für etwa 25 bis 30 Minuten backen (Stäbchenprobe!). Die kleinen Kuchen auskühlen lassen.

Für das Frosting Frischkäse mit 70 g Apfelmus verrühren, nach Bedarf mit etwas Agavendicksaft abschmecken und auf die Kuchen streichen.