Mango-Birnen-Chutney

Nach meinem Zwetschgen-Chutney mit Zimt von vor zwei Wochen, das nur wenige Tage bei uns überlebt hat (weil leider geil), bin ich auf den Geschmack gekommen und so habe ich heute gleich ein neues Chutney gekocht. Da in unserer Obst-Etagere noch eine sehr reife Mango sowie zwei ebenso überreife Birnen herumlagen, waren diese perfekt geeignet, um sie einzukochen. Herausgekommen ist dieses unglaublich leckere, fruchtig-würzige Chutney, von dem auch mein Mann mega begeistert ist.

Zutaten (für 1 Glas à ca. 250 g)

  • 1 reife Mango
  • 2 kleinere reife Birnen
  • 100 g Zwiebeln
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Stück (20 g) Ingwer
  • 50 g Zucker
  • 50 ml heller Balsamicoessig
  • 50 ml Wasser
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer

Zubereitung

Mangofruchtfleisch und Birnen in kleine Würfel schneiden. Zwiebel, Knoblauch und Ingwer hacken. Dann Mango, Birnen, Zwiebel, Knoblauch, Ingwer und Zucker in einen Topf geben, zum Kochen bringen und unter gelegentlichem Rühren etwas karamellisieren lassen. Dann hellen Balsamicoessig und Wasser angießen, aufkochen und alles bei niedriger bis mittlerer Hitze und schräg aufgelegtem Deckel für etwa 30 Minuten köcheln lassen; dabei gelegentlich umrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Dann in ein mit heißem Wasser ausgespültes Einmachglas füllen und sofort verschließen.




Bananen-Apfel-Schäfchen

Ferientag Nummer drei. Und ich könnte mich daran gewöhnen, so entspannt und ausgiebig zu frühstücken, wie wir es derzeitig tun. Warmes Toastbrot, Butter, Erdbeer-Marmelade, Haselnuss-Creme, Bergkäse, Wurstaufschnitt, Milch und wachsweich gekochte Eier. Das Wohnzimmer duftet herrlich nach Kaffee und im Radio läuft „Buongiorno“ von Alessandra Amoroso. Und während ich heute Morgen den Frühstückstisch gedeckt habe, hatte ich sogar noch Zeit, dieses süße Obst-Schäfchen zu basteln, das ich „Timmy das Schäfchen“ getauft habe und das unsere beiden Jungs ratzfatz verputzt haben.

Zutaten (für 1 Schäfchen)

  • 1 Banane
  • weniger als 1/2 kleinen, süßen Apfel
  • Zuckeraugen
  • etwas Zuckerschrift

Zubereitung

Banane in Scheiben schneiden. Für den Kopf des Schäfchens eine Randscheibe (mit Schale) vom Apfel abschneiden. Zusätzlich noch zwei kleine Vierecke für die Beine sowie zwei winzige Stücke für die Ohren vom Apfel abschneiden. Alles, wie oben auf dem Foto abgebildet, zu einem Schäfchen anordnen. Zum Schluss zwei Kleckse Zuckerschrift auf’s Gesicht auftupfen und die Zuckeraugen darauf festkleben.




Zucker-Zimt-Apfelringe

Gerade haben unsere Kinder und wir ein paar Wochen Sommerferien. So ticken die Uhren bei uns zur Zeit ein wenig langsamer als sonst. Morgens schlafen wir länger, wir frühstücken länger. Den heutigen Tag haben wir im Schwimmbad verbracht und auch abends bleiben die Kinder gerade etwas länger auf. Dann dürfen sie noch länger im Garten oder in ihren Zimmern spielen, manchmal puzzeln wir noch oder schauen zusammen einen Film an. So wie heute Abend, als wir alle zusammen „Die Schnecke und der Buckelwal“ angeschaut und dabei diese zuckrig-zimtigen Apfelringe gegessen haben, die wir richtig lecker fanden. 

Zutaten (für 1 Apfel bzw. ca. 10 Apfelringe)

  • 1 süßer Apfel mit Schale
  • 1 TL Zucker
  • 1/2 TL Zimt
  • Apfelentkerner
  • Backpapier

Zubereitung

Zunächst mit einem Apfelentkerner das Kerngehäuse ausstechen, dann den Apfel in dünne Scheiben / Ringe schneiden. Eine Auflaufform mit einer Lage Backpapier auslegen und die Apfelringe darauf platzieren. Dann Zucker und Zimt mischen, in ein Sieb geben und gleichmäßig über die Apfelscheiben streuen. Im vorgeheizten Backofen bei 180°C Ober-/Unterhitze für etwa 5 Minuten backen.




Soleier

Ostern ist schon etwas länger her. Trotzdem hatte ich euch bisher meine Soleier vorenthalten, die bei uns inzwischen fester Bestandteil des Osterfestes sind. Da besonders mein Mann diese salzig-würzigen Eier so gerne isst, bereite ich sie jedes Jahr an Ostern zu. Dafür hatte ich mir vor einigen Jahren extra ein hohes Einmachglas angeschafft, das bei uns jedes Jahr zu Ostern für genau diesen Zweck aus dem Keller geholt wird. Und hier kommt das Rezept, nach welchem ich die Soleier üblicherweise zubereite.

Zutaten (für ca. 16 Stück bzw. ein Einmachglas à 2 l)

  • 16 Eier
  • ca. 1,3 l Wasser
  • 1 große rote Zwiebel
  • 3-4 EL Salz
  • 3 TL ganze Kümmelkörner
  • 2 TL schwarze, ganze Pfefferkörner
  • 5 Lorbeerblätter
  • ein hohes Einmachglas (2 l)

Zubereitung

Eier hart kochen, dann kalt abschrecken und etwas abkühlen lassen. Nun jeweils die Eierschale etwas anschlagen und die Eier vorsichtig in ein hohes Einmachglas (2 l) schichten.

Zwiebel schälen und in kleine Würfel schneiden; dabei die Zwiebelschale aufheben. Dann ca. 1,3 l Wasser, Zwiebeln sowie Zwiebelschale, Salz, Kümmelkörner, Pfefferkörner und Lorbeerblätter in einen Topf geben, aufkochen, dann durch ein feines Sieb passieren und den passierten Sud noch heiß über die Eier in das Glasgefäß gießen. Verschließen und für mindestens 24 h durchziehen lassen. Je länger die Eier durchziehen, desto salziger und würziger werden sie.




gesunde Blumen

Diese witzigen essbaren Blümchen habe ich heute für unsere Jungs gebastelt. Die Idee stammt von Pinterest. Einfach etwas Käse am Stück in Würfel schneiden, etwas Salatgurke längs halbieren, die Kerne herauskratzen und zu Halbmonden zurecht schneiden sowie etwas Möhre zunächst in Scheiben und anschließend zu Blüten zurecht schneiden. Dann jeweils einen Käsewürfel mit einem Gurken-Halbmond sowie einer Möhren-Blüte auf Zahnstocher stecken. Fertig ist ein kleiner, gesunder Snack für zwischendurch.




Joghurt-Vollkorn-Pfannkuchen

Unsere Jungs lieben Pfannkuchen mit Apfelmus, deshalb hab ich uns heute zum Mittagessen diese leckeren Joghurt-Pfannkuchen zubereitet. Neben Weizenmehl habe ich dafür auch Roggenvollkornmehl verwendet, weil Vollkorn als nahrhafter, sättigender und gesünder gilt. Vollkornmehl hat allerdings den „Nachteil“, dass der Teig dadurch deutlich stärker quillt und somit mehr Flüssigkeit bindet und das wiederum bedeutet, dass der Teig, je länger er steht, mit der Zeit immer zäher und dicklicher wird, sodass ich dem Teig immer mal wieder etwas Milch unterrühren musste, bevor ich ihn in der Pfanne zu einzelnen Pfannkuchen ausbacken konnte. Das kann für jemanden, der die meiste Zeit nur mit Weizenmehl backt, erstmal etwas ungewohnt sein, doch wenn man das beachtet, dann klappt die Zubereitung wunderbar. Unseren Jungs haben die Pfannkuchen übrigens genauso gut geschmeckt wie „normale“ Pfannkuchen, die nur aus Weizenmehl bestehen. Ich habe sie wahlweise mit Apfelmus, Nuss-Nugat-Creme, Erdbeeren und Puderzucker serviert.

Zutaten (für ca. 12 Stück)

  • 100 g Roggenvollkornmehl
  • 150 g Weizenmehl (Typ 405)
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 1 Päckchen Bourbon-Vanillezucker
  • 1 TL Zimtpulver
  • 1 Prise Salz
  • 2 Eier
  • 2 EL flüssiger Honig
  • 500 g Naturjoghurt
  • etwas Butter zum Ausbacken in der Pfanne
  • ca. 250-300 ml Milch (wer mag, kann hier auch z.T. Wasser nehmen)

Zubereitung

Roggenvollkornmehl, Weizenmehl, Backpulver, Bourbon-Vanillezucker, Zimtpulver, Salz, Eier, Honig und Naturjoghurt vermischen und sorgfältig zu einer glatten, homogenen Teigmasse verarbeiten. Sollte der Teig noch zu dickflüssig sein, dann etwas Milch angießen.

Butter in einer Pfanne zerlassen, dann jeweils eine Suppenkelle Teig in die Pfanne geben und zu Pfannkuchen ausbacken. Da der Teig mit der Zeit dicklicher wird, immer mal wieder etwas Milch angießen und gut durchrühren, bis der Teig eine Konsistenz hat, die flüssig genug ist, damit der Teig sich gut in der Pfanne verteilen lässt.




Quarkwaffeln

Letztens waren wir mit den Kindern im Schnee rodeln. Als wir danach geschafft und hungrig, jedoch glückselig wieder daheim angekommen waren, habe ich uns als kleine Stärkung diese leckeren Magerquark-Waffeln zubereitet. Serviert habe ich sie wahlweise mit Schokoladeneis, Nuss-Nugat-Creme, Apfelmus und Puderzucker. Köstlich!

Zutaten (für 7 Waffeln)

  • 2 Eier
  • 100 g weiche Butter
  • 200 g Magerquark
  • 200 g Mehl
  • 1 gehäufter TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 50 g Zucker
  • 1 Schuss Mineralwasser mit Kohlensäure
  • etwas Rapsöl zum Einfetten des Waffeleisens

Zubereitung

Eier trennen. Eiweiße zu steifem Eischnee schlagen und beiseite stellen.

Eigelbe mit weicher Butter, Magerquark, Mehl, Backpulver, Salz und Zucker vermischen und mit einem Handrührgerät sorgfältig zu einer glatten, homogenen Masse verrühren. Zum Schluss Mineralwasser sowie Eischnee unterheben.

Nun den Teig portionsweise in ein eingefettetes Waffeleisen geben und zu Waffeln ausbacken.




Apfel-Bananen-Grießbrei

Diesen fruchtigen Grießbrei hab ich gestern zum Mittagessen für uns zubereitet. Durch die sehr reife Banane und die süßen Äpfel wird der Grießbrei auch ohne zusätzlichen Zucker süß. Trotzdem haben wir ihn mit Zucker, Zimt und Apfelmus gegessen, da wir das so am liebsten mögen. Das schmeckt nach Kindheit! Der Grießbrei eignet sich übrigens – ohne Zucker und Zimt – auch für Babys; dann wäre es ratsam, entweder noch etwas mehr Milch anzugießen oder etwas weniger Grieß zu verwenden, damit der Brei dünnflüssiger wird.

Zutaten (für 5 Personen)

  • 1 sehr reife Banane
  • 2 kleinere, süße Äpfel
  • ein paar Spritzer Zitronensaft
  • 250 g Grieß
  • 550 ml Milch
  • 50 ml Wasser

Zubereitung (mit Thermomix TM 31)

Banane mit einer Gabel zerdrücken. Äpfel jeweils schälen und das Kerngehäuse entfernen, dann grob zerteilen. Banane und Äpfel mit Zitronensaft beträufeln, dann in den Mixtopf geben und 3 Sekunden/Stufe 5 zerkleinern. Nun Grieß, Milch und Wasser hinzufügen und alles 12 Minuten/80°C/Stufe 2 kochen, bis der Grießbrei eine dicklichere, breiige Konsistenz bekommt.




Kaiserschmarrn mit Heidelbeer-Konfitüre

Da unsere beiden Jungs kleine Süßschnuten sind, die gerne Milchreis, Eierkuchen & Co. essen, hatte mein Mann heute die Idee, dass wir doch mal wieder Kaiserschmarrn zum Abendessen machen könnten. Gesagt, getan. Eigentlich wollten wir gerne frische Heidelbeeren dazu servieren, doch weil unser kleiner Sohn erst 1 Jahr alt ist und Heidelbeeren nicht ganz ungefährlich sind (weil Erstickungsgefahr!), habe ich stattdessen lieber zu Heidelbeer-Konfitüre aus dem Supermarkt gegriffen und die hat auch wunderbar dazu gepasst. Beiden Jungs und auch uns Erwachsenen hat der fruchtige Schmarrn richtig lecker geschmeckt. Dazu gab’s bei uns außerdem noch eine kleine Käseplatte, Ziegenfrischkäse, Weintrauben (für unseren Einjährigen klein geschnitten!) und Erdbeeren sowie frisches Baguette. So war unser Abendessen heute eine Mischung aus süß und herzhaft, was ich total gerne mag.

Zutaten (für 3 Personen)

  • 1 Stückchen weiche Butter (à 20 g) + noch etwas mehr zum Ausbacken
  • 4 Eier
  • 250 ml Milch
  • 120 g Mehl
  • 2 EL Zucker
  • 1 Prise Salz
  • etwas Heidelbeer-Konfitüre

Zubereitung

Für den Teig zunächst die Eier trennen. Dann Butter, Eigelbe, Milch, Mehl, Zucker und Salz vermischen und mit dem Handrührgerät zu einer glatten, homogenen Masse verarbeiten. Nun die Eiweiße steif schlagen und unter den Teig heben.

Etwas Butter in einer Pfanne zerlassen, dann den Teig hineingießen und stocken lassen. Dann mit einem Pfannenwender den so entstandenen großen Pfannkuchen einmal wenden und in viele kleine Teigfetzen zerteilen. Mit aufgelegtem Deckel und unter gelegentlichem Wenden so lange weiter stocken lassen, bis die Teigfetzen eine leicht bräunliche Färbung bekommen, dann aus der Pfanne nehmen.

Mit der Heidelbeer-Konfitüre servieren.




Kinderteller: bunter Spieß

Ich liebe es, zum Mittagessen oder zum Abendessen einen kreativen und leckeren Teller für unsere Jungs zuzubereiten. Diesmal habe ich sehr simple, gemischte Spieße gemacht, die trotz ihrer Schlichtheit auf dem Teller was hermachen und die bei unseren Zwergen richtig gut angekommen sind. Lecker kann so einfach sein! Dazu gab’s übrigens noch Laugenbrötchen mit Frischkäse und Salami drauf.

Zutaten

  • Möhre
  • Käse am Stück
  • Geflügel-Fleischwurst am Stück
  • Weintrauben
  • Salatgurke
  • Erdbeeren
  • lange Holzspieße

Zubereitung

Alle Zutaten in mundgerechte Stücke schneiden und auf Holzspieße aufspießen.