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Sahniges Schichtdessert mit Weintrauben & Spekulatius

Meine lieben Leser, ich wünsche euch noch ein fröhliches, neues Jahr 2023 und hoffe, dass ihr alle feierlich und gesund ins neue Jahr gekommen seid!

Dieses leckere fruchtig-keksige Schichtdessert habe ich uns gestern Abend noch ganz spontan für das Silvesterfest zubereitet. Nach dem Raclette war noch ein bisschen Platz in unseren Bäuchen. Das Dessert ist schnell gemacht und eignet sich wunderbar, um nachweihnachtliche Spekulatius-Reste aufzubrauchen. Es ist die perfekte Kombination aus Joghurt, Sahne, Frucht und Kekscrunch. Sooo lecker!

Zutaten (für 4 Gläser)

  • 400 g Mohn-Marzipan-Joghurt
  • ca. 10 Gewürz-Spekulatius-Kekse
  • 4 Handvoll grüne, kernlose Weintrauben
  • 200 ml Schlagsahne
  • ca. 3 TL Zucker
  • essbarer Dekor (z.B. kleine rosafarbene Herzchen)

Zubereitung

Spekulatius in einen Gefrierbeutel füllen und mithilfe eines Fleischklopfers oder Nudelholzes zu feinen Bröseln zerklopfen. Weintrauben in kleine Würfel schneiden.

Nun zunächst den Mohn-Marzipan-Joghurt auf die Gläser aufteilen, dann die Weintrauben darauf verteilen. Die Hälfte der Spekulatius-Brösel darüber streuen (die andere Hälfte zum Dekorieren aufheben!). Schlagsahne mit Zucker steif schlagen, dann auf die Gläser verteilen.

Die Gläser bis zum Servieren in den Kühlschrank stellen. Vor dem Servieren mit der übrigen Hälfte der Spekulatius-Brösel bestreuen und den essbaren Dekor darüber rieseln.




Bananen-Brownie-Guglhupf mit Oreo-Topping

Dieser unglaublich leckere Browniekuchen ist eigentlich ein Reste-Verwertungs-Kuchen, denn in ihm stecken die übrig gebliebenen Reste von gleich mehreren Schoko-Weihnachtsmännern sowie ein paar überreife Bananen, die hier sonst niemand mehr hätte essen wollen. Um nichts wegschmeißen zu müssen und um gleichzeitig etwas Leckeres für die Feiertage zu backen, bin ich heute kreativ geworden und habe diesen wunderbaren Kuchen daraus kreiert. Und genau so, wie man es von Brownies erwarten würde, schmeckt dieser Kuchen herrlich saftig (fudgy). Ich schätze, der wird hier wohl nicht lange überleben.

Zutaten (für 1 Guglhupf mit 26 cm Durchmesser)

  • 150 g Butter
  • 200 g Schokoladenreste (Vollmilch; von mehreren Schoko-Weihnachtsmännern)
  • 80 g brauner Zucker
  • 50 g weißer Zucker
  • 2 sehr reife Bananen, in kleinen Stücken
  • 2 Eier
  • 1 Päckchen Bourbon-Vanillezucker
  • 120 g Mehl
  • 15 g Kakaopulver
  • 1 TL Backpulver
  • etwas Fett und Mehl für die Form
  • etwas Zitronensaft
  • etwas Puderzucker
  • 70 g weiße Oreo-Schokoladenreste (von einem Oreo-Schokoladen-Weihnachtsmann)

Zubereitung

Butter, 200 g Vollmilch-Schokoladenreste, braunen und weißen Zucker in einen Topf geben und bei milder Hitze und unter Rühren schmelzen lassen (nicht kochen). Anschließend den Topf vom Herd ziehen und Bananen, Eier und Bourbon-Vanillezucker unterrühren. Dann Mehl, Kakaopulver und Backpulver hinzufügen. Alles sorgfältig zu einem glatten Teig verrühren. Eine Guglhupf-Form zunächst einfetten, dann mit etwas Mehl bestäuben und überschüssiges Mehl abklopfen. Nun den Teig in die Form gießen und das Ganze im vorgeheizten Backofen bei 180°C Ober-/Unterhitze für etwa 30 bis 35 Minuten backen. Anschließend den fertigen Kuchen herausholen, abkühlen lassen und den Springformrand lösen.

Für das Oreo-Topping zunächst Zitronensaft mit Puderzucker glatt rühren. Dann die Oreo-Schokolade schmelzen und in die Zitronensaft-Puderzucker-Masse einrühren. Alles glatt rühren und auf dem abgekühlten Kuchen verstreichen.




Weihnachtlicher Keksreste-Guglhupf mit Apfel

Diesen weihnachtlichen Guglhupf habe ich bei unserem gestrigen Weihnachtsessen als Dessert aufgetischt. Er besteht aus sämtlichen Keksresten, die sich bei uns in den letzten Wochen so angesammelt hatten, und damit ist dies ein wirklich nachhaltiger und ressourcenschonender Kuchen, der sich perfekt eignet, um Gebäckreste zu verwerten und der somit wenig Geld kostet. Und nicht nur das, er schmeckt auch noch unglaublich lecker und kommt durch die rote Zuckerglasur und den Zuckerdekor weihnachtlich daher. Und ich habe noch einen klein gewürfelten Apfel in den Teig eingearbeitet, sodass der Kuchen auch saftig schmeckt. Heute am zweiten Tag ist fast nichts mehr davon übrig, denn auch unsere Kinder lieben ihn. Daher hat dieser tolle Kuchen ein Ehrenplätzchen hier auf meinem Blog verdient.

Zutaten (für 1 Guglhupf mit 26 cm Durchmesser)

  • 340 g gemischte Keksreste (u.a. Schokokekse)
  • 250 ml Milch
  • 2 Eier
  • 50 g Zucker
  • 1/2 Zitrone, davon den Saft
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 80 g Mehl
  • 1 Prise Salz
  • 1 großer süßer Apfel
  • etwas Fett + Mehl für die Form
  • ein paar Spritzer rote Lebensmittelfarbe (flüssig)
  • etwas Puderzucker
  • weihnachtlicher Zuckerdekor (z.B. Sterne, Tannenbäume, Schneeflocken)

Zubereitung

Kekse im Mixer fein häckseln. Milch in einem Topf aufkochen, dann den Topf vom Herd nehmen und die fein gemahlenen Kekse sorgfältig einrühren, bis eine glatte Masse entstanden ist. Eier mit Zucker schaumig schlagen und zur Milch-Keks-Masse hinzufügen. Anschließend 1 EL Zitronensaft (den Rest des Zitronensaftes aufheben für die Zuckerglasur!), Backpulver, Mehl und Salz dazugeben und alles sorgfältig zu einem glatten Teig verrühren. Nun den Apfel schälen, entkernen und in kleine Würfel schneiden. Die Apfelwürfel anschließend unter den Teig rühren.

Eine Guglhupf-Form einfetten und mit etwas Mehl bestäuben, dabei überschüssiges Mehl abklopfen. Nun den Teig hineingeben und glatt streichen. Im vorgeheizten Backofen bei 180°C Ober-/Unterhitze für etwa 30 Minuten backen, dann aus dem Ofen holen und abkühlen lassen. Den Springformrand lösen und den abgekühlten Kuchen auf einen Kuchenteller legen.

Für die rote Zuckerglasur nun die Lebensmittelfarbe mit ein wenig Wasser glatt rühren, dann mit dem übrigen Zitronensaft sowie Puderzucker vermischen und alles erneut sorgfältig glatt rühren. Den abgekühlten Kuchen mit der roten Zuckerglasur besträufeln und den weihnachtlichen Zuckerdekor darauf andrücken. Alles fest werden lassen.




Swirl-Käsekuchen mit Schokoladen-Ganache

An diesem Wochenende war bei uns viel los. Gestern haben wir unseren Weihnachtsbaum geholt und haben ihn auch schon vollständig geschmückt. Heute haben wir den 7. Geburtstag unseres großen Sohnes gefeiert. Und pünktlich zu dieser Zeit des gemütlichen Beisammenseins hat es gestern bei uns auch noch zum allerersten Mal in dieser Weihnachtssaison geschneit. Draußen ist alles weiß, der Schnee knirscht beim Spazierengehen so herrlich unter den Schuhen und unsere Jungs haben sich schon die erste Schneeballschlacht gegönnt. Ein Geburtstagskuchen durfte für den heutigen Anlass natürlich auch nicht fehlen und weil unser Sohn Käsekuchen liebt, habe ich ihm einen gebacken. Um den Kuchen zu etwas Besonderem zu machen, habe ich ihn mit einer Ganache aus Vollmilchschokolade bestrichen, habe anschließend Fondant darüber gelegt und ihn dann noch mit eingefärbtem Zuckerguss ummantelt.

Zutaten (für 1 Springform mit 26 cm Durchmesser)

Für den Käsekuchen (ohne Boden):

  • 3 Eier
  • 200 g Zucker
  • 1 kg Magerquark
  • 1 Päckchen Bourbon-Vanillepuddingpulver
  • 50 g Mehl
  • 1 Prise Salz
  • 1 Päckchen Bourbon-Vanillezucker
  • 1/2 Zitrone, davon den Saft
  • 200 ml Milch
  • 130 g Schlagsahne

Für die Ganache:

  • 150 g Schlagsahne
  • 150 g Vollmilch-Schokolade, fein gehackt oder geraspelt

Für das Topping:

  • 1 Rollfondant-Decke in der Farbe weiß
  • 1 Zitrone, davon den Saft
  • 1 Päckchen Puderzucker (200 g)
  • Lebensmittelfarbe in Pulverform (grün, gelb, schwarz)

Zubereitung 

Alle Zutaten für den Käsekuchen sorgfältig miteinander verrühren, bis eine glatte, homogene Teigmasse entstanden ist. Dann die Masse in eine mit einer Lage Backpapier ausgelegte und eingefettete Springform füllen und im vorgeheizten Backofen bei 180°C Ober-/Unterhitze für etwa 1 Stunde backen. Nach etwa der Hälfte der Backzeit den Rand des Kuchens mithilfe eines Messers vom Springformrand lösen. Anschließend den Ofen ausschalten und den Käsekuchen darin stehen und abkühlen lassen.

Für die Ganache die Schlagsahne in einem kleinen Topf kurz aufkochen, dann vom Herd nehmen und die klein gehackte Schokolade sorgfältig einrühren, bis diese sich vollständig gelöst hat. Nun die Ganache in ein Schüsselchen füllen und bei Zimmertemperatur vollständig abkühlen lassen. Anschließend die Ganache abgedeckt für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank stellen. Die Ganache vor der Verwendung mit dem elektrischen Schneebesen aufschlagen. Nun den erkalteten Käsekuchen vollständig mit der aufgeschlagenen Ganache einstreichen (auch am Rand). Das Ganze für einige Stunden fest werden lassen.

Jetzt die Rollfondant-Decke über die fest gewordene Ganache legen, gleichmäßig von der Mitte des Kuchens beginnend nach außen zum Rand hin glatt streichen, auch um den Rand herum andrücken und überschüssigen Fondant mit einem scharfen Messer abschneiden.

Für den Zuckerguss Zitronensaft mit Puderzucker vermischen und glatt rühren. Nun den Zuckerguss gleichmäßig auf 3 Schälchen verteilen und diese mithilfe des Lebensmittelfarbe-Pulvers jeweils grün, gelb und schwarz einfärben. Alle drei Farben sehr sorgfältig einrühren, sodass keine Klümpchen entstehen. Anschließend alle drei Farben jeweils in Esslöffel-Klecksen auf die weiße Fondant-Decke auftragen und mithilfe einer Gabel zu Swirl-Mustern verzieren. Den Zuckerguss auch um den Rand herum verstreichen. Alles fest werden lassen.




Mandel-Plätzchen mit Zuckerguss

Zur Zeit bin ich mit unseren beiden Jungs zu Hause, da beide mit Husten und Schnupfen krank geschrieben sind. Nachdem wir uns in den letzten Tagen viel Ruhe gegönnt haben, ging es heute ein wenig bergauf und beide wünschten, dass wir endlich mal Weihnachtsplätzchen backen. Das haben wir in dieser Weihnachtssaison tatsächlich bisher noch nicht gemacht, daher wurde es allerhöchste Zeit. Also haben wir heute Nachmittag unsere Küchenschürzen angezogen und schon ging es ans Werk. Wir haben gerührt, geknetet, ausgestochen, gebacken und verziert. Und dann waren sie fertig, unsere leckeren Weihnachtsplätzchen, in die wir noch gemahlene Mandeln eingearbeitet haben. Das Verzieren mit Zuckerguss und buntem Streuseldekor hat unseren beiden Jungs den größten Spaß bereitet. Mhm, und die Plätzchen schmecken sooo lecker!

Zutaten (für 2 Bleche)

  • 150 g Mehl + noch mehr zum Verarbeiten
  • 150 g gemahlene Mandeln
  • 100 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 175 g weiche Butter
  • 1 Ei
  • 1 Zitrone, davon den Saft
  • Puderzucker
  • Zuckerstreusel

Zubereitung

Für den Plätzchenteig 150 g Mehl, gemahlene Mandeln, Zucker, Salz, weiche Butter und Ei vermischen und das Ganze sorgfältig zu einem glatten Teig verkneten. Dann den Teig in Frischhaltefolie einwickeln und für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank legen.

Nun den Teig auf bemehlter Fläche ausrollen, verschiedene weihnachtliche Formen ausstechen (z.B. Sterne, Schaukelpferde, Schneemänner, Kerzen, Geschenke) und diese anschließend auf ein mit Backpapier ausgelegtes Ofengitter platzieren. Im vorgeheizten Backofen bei 180°C Ober-/Unterhitze für etwa 12 bis 15 Minuten backen. Dann aus dem Ofen holen und auskühlen lassen.

Für den Zuckerguss Zitronensaft und Puderzucker vermischen und glatt rühren, anschließend den Guss auf die ausgekühlten Plätzchen streichen und mit Zuckerstreuseln dekorieren. Den Guss fest werden lassen.




Snacks für Kinder #4

Seit meinem letzten Snacks-für-Kinder-Beitrag (#3) ist jetzt schon einige Zeit vergangen. Daher wird es mal wieder Zeit für einen neuen Beitrag in dieser Reihe und für diesen habe ich in den letzten Wochen wieder ein paar Inspirationen für euch gesammelt, was ihr euren Kindern in die Brotbox packen oder tagsüber als kleinen Snack für zwischendurch anbieten könnt.

Brotbox: Halbes Buttercroissant, Brot mit feiner Leberwurst, Äpfel, Gurken, Mandarinen, Reisbällchen, Lebkuchen & Koalabären mit Schokofüllung.

Brotbox: Toastbrot (ohne Rinde) mit Nuss-Nougat-Creme, Banane, Gurken & Geflügel-Würstchen, Käse und Tierkekse.

Brotbox: Brot mit Frischkäse, Toastbrot (ohne Rinde) mit Nuss-Nougat-Creme, Banane (die lasse ich übrigens in der Schale und ritze die Schale ein, damit sie leichter zu öffnen ist), Gurken & (kernlose) Weintrauben, Dinkelbällchen (in den Sorten „Tomate & Karotte“ und „Gartenkräuter“), Schoko-Muffin mit Zuckerguss.

Das ist Mr. Bear. Er serviert meinen Kindern immer frische Leckereien. Heute: Erdbeeren, rote und grüne (kernlose) Weintrauben und Käsewürfel.

Granatapfelkerne

Übrigens selbstgepuhlt. Damit das Ganze eine saubere Sache bleibt, füllt ihr am besten Wasser in eine Schüssel und puhlt euren Granatapfel darin. Denn so spritzt es nicht. Weiterer Vorteil: Die Granatapfelkerne sinken nach unten, die weiße Haut schwimmt oben. So trennt sich beides von ganz alleine und ihr habt weniger Aufwand.

Kinderteller: Kleine Brote mit Schnittlauch-Leberwurst, Zuckeraugen & Käsemund, dazu eine Blume aus Karotte, Apfel & Banane.




Mandel-Kaiserschmarrn mit Zucker & Apfelmus

Ein Lieblingsessen unserer Kinder ist Kaiserschmarrn und deshalb habe ich heute Mittag genau das für unsere beiden Lieblinge gekocht. Anders als sonst, habe ich diesmal noch gemahlene Mandeln in den Teig gemischt. Serviert habe ich das Ganze – wie immer – mit Zucker und Apfelmus. Einfach kann so lecker sein!

Zutaten (für 3-4 Personen)

  • 4 Eier
  • 1 TL Zucker + noch etwas mehr zum Servieren
  • 1 Prise Salz
  • 375 ml Milch
  • 250 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 50 g gemahlene Mandeln (ohne Haut)
  • etwas Butter zum Ausbacken
  • Apfelmus zum Servieren

Zubereitung

Für den Schmarrn-Teig: Eier trennen. Eigelbe mit 1 TL Zucker, Salz und Milch schaumig schlagen. Dann Mehl, Backpulver und gemahlene Mandeln unterrühren. Zum Schluss die Eiweiße steif schlagen und unterheben.

Butter in einer großen tiefen Pfanne zerlassen, den Teig hineingießen und etwas stocken lassen. Dann den gestockten Teig mit einem Pfannenwender vierteln, jedes Viertel wenden und in kleine Stücke zerteilen. Noch etwas stocken lassen, dann aus der Pfanne nehmen.

Mit etwas Zucker bestreut und mit Apfelmus servieren.




Deko-Ideen Herbst & Halloween

Der Herbst ist meine allerliebste Jahreszeit. Ich liebe diese kühlen und windigen Tage, die einen geradezu dazu einladen, es sich daheim gemütlich zu machen und wärmende Gratins zu kochen. Deshalb beginne ich mit dem herbstlichen Dekorieren immer schon Anfang September, denn ich gehöre keineswegs zu den Leuten, die dem Sommer lange nachtrauern. Und weil der Herbst nun schon eine ganze Weile im Gange ist, haben sich bei mir inzwischen auch schon so einige herbstliche Deko-Schnappschüsse angesammelt, die ich in diesem Blogbeitrag mit euch teilen möchte. Ein bisschen Halloween-Kram ist übrigens auch noch mit dabei. Lasst uns gemeinsam den wunderschönen Herbst zelebrieren.

Kleine Wichtelhäuschen auf dem Fenstersims

Teller mit Teelichtern, Fichtenzapfen, Lampionblumen & Eicheln

Tischdeko in Rot

Trockenblumen

mit Kreide bemalter Gehweg

Windlichter auf Spiegeltablett & gemischte Blümchen

Feuerschale im Garten

Dekorierte Kommode

Geister-Lollis

Grusel-Mandarinen

Kuchen mit Gruselgesicht

Grusel-Kürbis




Quitten-Tarte mit aufgeschlagener Milch

Die Quitte ist eine Frucht, die gerne in Vergessenheit gerät. Vermutlich liegt das daran, weil Quitten roh nicht genießbar sind (die Kerne enthalten sogar Blausäure und sind damit giftig für den Menschen). Gekocht jedoch entfaltet die Quitte ein fruchtiges Aroma, das an eine Kreuzung aus Apfel, Birne und Zitrone erinnert. Da Quitten gerade jetzt im Oktober / November Saison haben und geerntet werden, hatte ich das Glück, von meinen Eltern welche zu bekommen. Vor einigen Jahren hatte ich euch schon einmal davon berichtet, dass die birnenförmigen Quitten leichter zu verarbeiten sind als Apfel-Quitten (siehe mein Blogpost „Quitten-Konfitüre mit Vanille“). Auch diesmal habe ich wieder Birnen-Quitten bekommen, die ich diesmal für eine leckere Kuchenfüllung verwendet habe. So lecker kann der Herbst schmecken!

Zutaten (für 1 Tarte-Form mit 26 cm Durchmesser)

Für die Quitten-Füllung:

  • 500 g Quitten (bereits entkernt)
  • 20 g Butter
  • 6 EL + 2 EL Zucker (+ nach Wunsch noch etwas mehr)
  • 2 Beutel Bourbon-Vanillezucker
  • 1 EL Apfelessig
  • 100 ml Wasser
  • 2 EL Vanille-Puddingpulver
  • 4 EL Orangensaft

Für den Teig (Boden + Plätzchen als Topping)

  • 260 g Mehl + noch etwas mehr zum Verarbeiten
  • 80 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 50 ml Rapsöl
  • 2 Eier

Zum Servieren:

  • ca. 100 ml Milch
  • 1 Päckchen Sahnesteif
  • 1 Päckchen Bourbon-Vanillezucker
  • Puderzucker

Zubereitung

Für die Quitten-Füllung: Quitten (vorher unbedingt den Flaum gründlich abwaschen!) in kleine Stücke schneiden (ich habe meine Quitten nicht geschält). Butter in einem Topf erhitzen, Quitten hinzufügen und unter gelegentlichem Rühren für wenige Minuten anschwitzen. Dann 6 EL Zucker, Bourbon-Vanillezucker, Apfelessig und Wasser hinzufügen, das Ganze aufkochen und bei niedriger bis mittlerer Hitze köcheln lassen, bis die Quitten weich sind. Alles sorgfältig pürieren. Nun Puddingpulver mit 2 EL Zucker und Orangensaft glatt rühren, hinzufügen und die pürierte Quittenmasse unter Rühren kurz aufkochen lassen, bis die Masse bindet. Abkühlen lassen. Wem die Quittenmasse noch zu sauer ist, kann noch etwas mehr Zucker einrühren.

Für den Teig: 260 g Mehl, Zucker, Salz, Rapsöl und Eier vermischen und zu einer glatten Teigmasse verarbeiten. Nun vom Teig eine kleine Menge abnehmen, diese mit einem Teigroller auf bemehlter Fläche ausrollen und ca. 13 Plätzchen (hier: Blumenform) ausstechen. Die übrige Masse ebenfalls auf bemehlter Fläche ausrollen und eine Tarte-Form damit auskleiden; dabei etwas Rand hochziehen. Dann eine Lage Backpapier auf den Teigboden legen, Keramik-Backbohnen darauf verteilen und den Boden im vorgeheizten Backofen bei 180°C Ober-/Unterhitze für 10 Minuten blindbacken. Anschließend die Backbohnen entfernen. Dann die abgekühlte Quittenmasse auf dem vorgebackenen Boden verteilen, die ausgestochenen Plätzchen darüber legen und alles für weitere ca. 35 Minuten im Ofen backen. Dann herausholen und abkühlen lassen.

Zum Servieren: Da ich leider keine Schlagsahne mehr da hatte, habe ich stattdessen etwas (kalte!) Milch mit Sahnesteif und Bourbon-Vanillezucker aufgeschlagen. Das funktioniert an sich gut, denn die Milch wird wunderbar schaumig. Wichtig zu wissen ist jedoch, dass die aufgeschlagene Milch sofort (!) serviert werden muss, da sie schnell wieder einsinkt und sich mit der Zeit verflüssigt. Vor dem Servieren die Tarte außerdem mit Puderzucker bestäuben.




Frühstücksideen #5

Mein letzter Sammelbeitrag zum Thema Frühstück (#4) ist noch gar nicht so lange her. Trotzdem möchte ich euch heute schon den Nachfolger #5 zeigen, da ich auch in den vergangenen anderthalb Wochen schon wieder genug neue Frühstücksideen für euch sammeln konnte, für die sich bereits ein neuer Blogpost lohnt.

Frühstück ist für mich die wichtigste Mahlzeit des Tages. Nicht nur, dass mit dem Frühstück ein neuer Tag voller Möglichkeiten anbricht. Nein, es ist vor allem unter der Woche auch diejenige wertvolle Zeit am Tag, wenn wir als Familie alle zusammen am Tisch sitzen, bevor hier alle zu Kindergarten, Schule oder Arbeit aufbrechen. Deshalb ist diese Zeit etwas Besonderes und mit diesen leckeren Frühstücksideen wird der Morgen nicht nur zu einer geselligen Runde, sondern auch zu einem echten Gaumenschmaus.

Naturjoghurt mit Honig, Äpfeln, Haselnüssen, Walnüssen & Chiasamen

Bruschetta: Getoastete Brotscheiben mit einer Knoblauchzehe einreiben und mit Olivenöl beträufeln. Dann klein geschnittene (rote und orangene) Mini-Tomaten mit Salz und Pfeffer würzen und auf die Brotscheiben geben.

Quarkbällchen & Milchkaffee

Omelette mit Salami & Basilikum

Obstteller: Äpfel, Orangen & Kiwis

Brot mit Frischkäse & Kresse und Weintrauben