einfache Pfannkuchen

einfache Pfannkuchen herzhaft & süß

Heute möchte ich euch das Grundrezept für Pfannkuchenteig vorstellen, nach welchem wir meistens unsere Pfannkuchen zubereiten. Das Rezept stammt von Lecker und hat sich für uns schon länger bewährt. Doch ich möchte ehrlich sein: Dieser Blogeintrag ist nicht mein alleiniger Verdienst, denn tatsächlich habe ich hierfür lediglich den Teig angerührt. Gebacken hat mein Mann die Pfannkuchen. Der kann das nämlich richtig gut und ringt mir jedesmal auf’s Neue meinen Respekt ab, wenn er wie ein Profikoch mit Kochschürze in der Küche steht und die Pfannkuchen aus der Pfanne heraus in die Luft wirft, die dann tatsächlich auch wieder in der Pfanne landen (und nicht wie bei mir auf dem Fußboden, auf meinem Kopf oder auf dem Schrank, haha). Wie ich es von ihm gewohnt bin, hat mein Mann uns richtig leckere, dünne und technisch einwandfreie Pfannkuchen gebacken, die wir dann nach Lust und Laune sowohl herzhaft als auch süß belegt haben. Das war ein tolles Sonntags-Mittagessen, das auch unserem kleinen Zwerg geschmeckt hat. Übrigens: Übrig gebliebene Pfannkuchen kann man wunderbar in Scheiben schneiden und seinen Kindern am nächsten Tag noch mit in die Brotdose packen, dann haben sie im Kindergarten oder in der Schule noch einen leckeren Snack.

 

Zutaten (für ca. 6 Pfannkuchen je à 30 cm Durchmesser)

für den Pfannkuchen-Teig:

  • 500 ml Milch
  • 3 Eier
  • 250 g Mehl
  • 1 Prise Salz
  • etwas Butter zum Backen

 

Zubereitung

Für den Pfannkuchen-Teig zunächst die Milch mit den Eiern verquirlen. Dann das Mehl mit dem Salz mischen und unter die Milch-Eier-Mischung rühren. Wer mag, kann dem Teig noch etwas Backpulver oder einen Schuss Mineralwasser beimischen; das soll den Teig besonders fluffig und luftig machen. Ich habe jedoch darauf verzichtet. Nun alles zu einem glatten, klümpchenfreien, dünnflüssigen Teig verrühren und diesen für 10 Minuten quellen lassen. Butter in einer großen Pfanne (30 cm Durchmesser) zerlassen und den Teig portionsweise mit einer Suppenkelle hineingeben, für etwa 2 bis 3 Minuten stocken lassen, dann wenden und die andere Seite ebenfalls etwa 2 Minuten stocken lassen. Dann den fertig gebackenen Pfannkuchen aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen; anschließend mit dem übrigen Teig ebenso verfahren.

Die Pfannkuchen entweder herzhaft (z.B. mit Schinken, geriebenem Käse und frischen Kräutern) oder süß (z.B. mit Apfelmus, Rosengelee oder Haselnusscreme) belegen und aufrollen.

Apfel-Zimt-Zupfbrot

Apfel-Zimt-Zupfbrot 2

Fast die ganze Woche haben unser Sohn und ich daheim mit einem blöden Magen-Darm-Virus zugebracht. Nachdem wir uns ganz eisern einige Tage lang streng von Wurst, Käse, Milch und Süßem ferngehalten und uns nahezu ausschließlich von Laugenbrezeln, Salzstangen, Einback, Zwieback und Cola ernährt haben, geht es uns beiden seit gestern wieder etwas besser und auch unser Appetit meldet sich nun wieder öfter. Daher wollte ich uns gestern Nachmittag etwas Leckeres zubereiten und bin bei  Cook & Bake with Andrea auf dieses wahnsinnig leckere Hefe-Zupfbrot gestoßen. Es ist zugegebenermaßen etwas aufwendig in der Zubereitung, doch das Ergebnis entschädigt für alles, denn das Brot schmeckt einfach extrem gut oder wie sämtliche Fernsehköche zu sagen pflegen: Es ist Gaumensex! Das Brot schmeckt durch die Äpfel wunderbar saftig und fruchtig und die Zimtnote kommt gut heraus. Der Teig ist fluffig weich und die Kruste ist schön kross. Ein richtig tolles Rezept (lediglich den Zuckeranteil habe ich etwas reduziert), das ich bestimmt nicht zum letzten Mal zubereitet habe.

 

Zutaten (für 1 Kastenform mit den Maßen L 30 cm x B 12 cm x H 8 cm)

  • 300 g + 100 g Mehl + noch etwas mehr zum Kneten und Ausrollen
  • 50 g + 180 g Zucker
  • 1 Päckchen Frischhefe (à 42 g)
  • 1 Prise Salz
  • 60 g Butter
  • 80 ml Milch
  • 60 ml + 90 ml Wasser
  • 2 Eier
  • 1 Päckchen Bourbon-Vanillezucker
  • 2 Äpfel
  • 2 TL Zimt

 

Zubereitung

Für den Hefeteig zunächst 300 g Mehl mit der Frischhefe, 50 g Zucker sowie 1 Prise Salz vermischen. Butter und Milch in einem kleinen Topf erhitzen, bis die Butter geschmolzen ist, dann 60 ml Wasser und Bourbon-Vanillezucker hinzufügen und das Ganze etwas abkühlen lassen; dann zur Mehl-Hefe-Mischung geben und verrühren. Eier in einer separaten Schüssel verquirlen und ebenfalls zur Mehl-Hefe-Mischung geben. Nun die übrigen 100 g Mehl hinzufügen und alles gut vermischen, bis ein glatter, homogener, klebriger Teig entstanden ist. Jetzt den Teig in eine Schüssel geben, mit einem Küchentuch abdecken und für mindestens 1 Stunde an einem warmen Ort (z.B. auf der Heizung) ruhen und gehen lassen.

In der Zwischenzeit die Äpfel schälen und das Kerngehäuse entfernen, dann die Äpfel klein schneiden und in einem Topf mit 90 ml Wasser aufkochen und einköcheln lassen, bis die Äpfel weich sind. Dann die Äpfel pürieren und abkühlen lassen. Außerdem 180 g Zucker mit dem Zimt in eine Schüssel geben und mischen.

Den Hefeteig nach der Ruhephase unter Verwendung von etwas Mehl durchkneten und für weitere 10 Minuten abgedeckt ruhen lassen. Dann den Teig auf bemehlter Arbeitsfläche erneut durchkneten und mit dem Teigroller auf eine Fläche von etwa 30 x 50 cm ausrollen. Nun die pürierten und abgekühlten Äpfel mit einem Pinsel gleichmäßig auf dem Teig verstreichen und mit der Zucker-Zimt-Mischung bestreuen.

Den  Teig vertikal in gleich große Streifen schneiden, die so breit sind wie die Kastenform; anschließend alle Streifen übereinander schichten. Nun die geschichteten Teigstreifen nochmal in kürzere Segmente schneiden und diese hochkant, nebeneinander – ähnlich wie Karteikarten – in die gefettete Kastenform setzen. Mit einem Küchentuch abdecken und für weitere 30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen. Anschließend im vorgeheizten Backofen bei 170°C Ober-/Unterhitze für etwa 40 Minuten backen, bis das Brot eine goldbraune Färbung bekommt.

Mandarinen-Vanillepudding-Kuchen mit Joghurt

Mandarinen-Vanillepudding-Kuchen mit Joghurt

Ja, ich gebe es zu. Ich bin inzwischen ein echter Pinterest-Junkie geworden. So finde ich mich in den Abendstunden häufig auf dem Sofa wieder – nachdem das Kind im Bett und der Haushalt erledigt ist -, wo ich auf besagter Plattform hunderte von Ideen durchstöbere, vom Basteln über’s Nähen bis hin zum Kochen und Backen. So wie gestern Abend, als ich dort diesen tollen Mandarinenkuchen von Ina isst gefunden habe, den ich heute gleich umgesetzt habe. Dabei habe ich allerdings ein paar Veränderungen vorgenommen, indem ich die Zutatenangaben auf eine 20er-Springform herunter gerechnet habe und indem ich den Schmand durch Naturjoghurt ersetzt habe. Der Kuchen ist mir sowohl technisch als auch geschmacklich sehr gut gelungen, sodass ich das Rezept unbedingt auf meinem Blog verwahren möchte, damit ich ihn schon bald wieder backen kann. Ein wirklich sehr leckerer Kuchen!

 

Zutaten (für 1 Springform mit 20 cm Durchmesser)

  • 1 kleines Ei
  • 40 g + 90 g + 2 EL Zucker
  • 1 Päckchen Bourbon-Vanillezucker
  • 40 g weiche Butter
  • 1 TL Backpulver
  • 120 g Mehl
  • 200 ml + 80 ml Milch
  • 3 EL Speisestärke
  • 1 Vanilleschote
  • 350 g Naturjoghurt
  • 1 Dose Mandarinen (175 g Abtropfgewicht + 125 ml aufgefangener Saft)
  • 1/2 Päckchen klarer Tortenguss (Pulver)

 

Zubereitung

Für den Boden das Ei mit 40 g Zucker, Bourbon-Vanillezucker und Butter schaumig schlagen. Dann Backpulver und Mehl hinzufügen und alles sorgfältig zu einem glatten Teig verarbeiten. Die Springform mit einer Lage Backpapier auslegen, den Springformrand einfetten, den Teig für den Boden hineingeben, gleichmäßig flach drücken und einen Rand von etwa 1 cm hochziehen. Mit einer Gabel mehrmals den Boden einstechen, dann im vorgeheizten Backofen bei 160°C Umluft für etwa 10 Minuten vorbacken. Dann den vorgebackenen Boden aus dem Ofen holen und abkühlen lassen.

Für den Belag zunächst den Vanillepudding herstellen: Dazu die Vanilleschote mit einem Messer aufschlitzen und das Mark herauskratzen. Anschließend 200 ml Milch zusammen mit 90 g Zucker und dem herausgekratzten Vanillemark in einen kleineren Topf geben und aufkochen. In der Zwischenzeit die übrigen 80 ml Milch mit der Speisestärke glatt rühren. Sobald die Milch kocht, den Topf vom Herd ziehen, die Milch-Speisestärke-Mischung einrühren, den Topf noch einmal kurz auf die heiße Kochplatte stellen und solange mit einem Schneebesen rühren, bis die Puddingmasse eindickt und eine glatte Konsistenz hat. Dann den fertigen Vanillepudding vom Herd nehmen und abkühlen lassen; anschließend den Naturjoghurt unterrühren. Nun die Vanillepudding-Joghurt-Masse gleichmäßig auf dem vorgebackenen Kuchenboden verteilen.

Die Mandarinen abgießen und dabei unbedingt den Saft auffangen (wer den Saft ausversehen mit wegschüttet, kann alternativ auch Apfelsaft verwenden). Dann die Mandarinen gleichmäßig auf der Puddingmasse verteilen und leicht andrücken. Nun den Kuchen im Backofen etwa 1 Stunde backen; dann aus dem Ofen holen und vollständig erkalten lassen.

Zum Schluss den aufgefangenen Mandarinensaft in einen kleinen Topf gießen, mit 2 EL Zucker sowie dem Tortengusspulver glatt rühren, dann unter ständigem Rühren mit einem Schneebesen aufkochen und etwa 1 Minute sprudelnd kochen lassen, bis der Guss eindickt. Den Topf vom Herd ziehen und kurz abkühlen lassen, dann den Guss esslöffelweise über der Mandarinen-Puddingmasse verteilen und im Kühlschrank fest werden lassen.

Arme-Ritter-Auflauf mit Äpfeln, Cranberries & Pinienkernen

Arme-Ritter-Auflauf mit Äpfeln, Cranberries & Pinienkernen

Wer kennt sie nicht? Die leckere Süßspeise namens „Arme Ritter“, bei der altbackene (in der Regel Weiß-)Brotreste in einer gezuckerten Eiermilch getränkt und dann in einer heißen Pfanne mit etwas Öl ausgebacken werden. So jedenfalls sieht es das Grundrezept vor und so kennen es sicherlich viele Menschen aus ihrer Kindheit. Ich habe dieses Gericht heute passend zum Wetter etwas herbstlich abgewandelt, indem ich dem Grundrezept noch Äpfel, getrocknete Cranberries und Pinienkerne beigefügt und das Ganze dann im Backofen stocken lassen habe. Herausgekommen ist ein wirklich leckerer, süßer Auflauf mit einem angenehmen Zimtduft und einer weichen und knackigen Textur zugleich. Auch unserem kleinen Mann hat es sehr gut geschmeckt, denn sein Teller war leer geputzt. :-) Wer mag, kann den Auflauf vor dem Servieren noch mit etwas Zucker bestreuen.

 

Zutaten (für 4 Personen)

  • 4 Scheiben Vollkorntoastbrot
  • 2 Äpfel
  • 1 Handvoll Cranberries, getrocknet
  • 280 ml Milch
  • 4 TL Zucker
  • 1 Päckchen Bourbon-Vanillezucker
  • 2 Eier
  • 1 Prise Salz
  • 1/2 TL Zimt
  • etwas frisch abgeriebene Zitronenschale
  • 1 Stück Butter à 30 g
  • 1-2 EL Pinienkerne

 

Zubereitung

Die Vollkorntoastbrotscheiben jeweils vierteln. Äpfel entkernen und in dünne Spalten schneiden. Dann die Toastbrotstücke und Apfelspalten dachziegelartig in eine Auflaufform (ca. 20 x 20 cm) schichten und die Cranberries gleichmäßig darüber verteilen.

Milch mit Zucker, Bourbon-Vanillezucker, Eiern, Salz, Zimt und etwas abgeriebener Zitronenschale verquirlen und über das Toastbrot, die Äpfel und die Cranberries in der Auflaufform gießen. Das Ganze im vorgeheizten Backofen bei 200°C Ober-/Unterhitze für 20 Minuten backen. In der Zwischenzeit die Butter in kleine Würfel schneiden. Nach Ablauf der Backzeit die kleinen Butterwürfel sowie die Pinienkerne gleichmäßig über dem Auflauf verteilen und das Ganze für weitere 10 bis 15 Minuten backen.

Heidelbeer-Joghurt-Kuchen

Heidelbeer-Joghurt-Kuchen

Sommerzeit ist Beerenzeit. Und weil wir Beeren lieben, wandert in den Sommermonaten bei fast jedem unserer Lebensmitteleinkäufe mindestens ein Päckchen der kleinen, süßen Früchtchen in unserem Einkaufswagen. Wir naschen die Beeren entweder sehr gerne pur zwischendurch oder ich bereite aus den Beeren eine Süßspeise zu. Diesmal fiel meine Wahl auf diesen leckeren Joghurtkuchen, der schön leicht schmeckt. Statt Heidelbeeren kann man natürlich auch andere Beeren verwenden.

 

Zutaten (für 1 Springform à 20 cm Durchmesser)

  • 2 Eier
  • 90 g Butter
  • 1 Vanilleschote
  • 2 EL Wasser
  • 6 EL Zucker
  • 180 g Mehl
  • 1 Prise Salz
  • 180 ml Milch
  • 150 g Naturjoghurt
  • 250 g Heidelbeeren
  • Puderzucker zum Bestreuen

 

Zubereitung

Eier trennen. Eiweiße steif schlagen. Butter in einem kleinen Topf erhitzen und schmelzen. Vanilleschote aufschlitzen und das Mark herauskratzen.

Eigelbe mit Wasser und Zucker über dem Wasserbad schaumig aufschlagen, anschließend die zerlassene Butter, das herausgekratzte Vanillemark sowie Mehl und Salz hinzufügen und verrühren. Dann Milch und Joghurt hinzufügen und alles sorgfältig glatt rühren. Nun den Eischnee vorsichtig unter den Teig heben und den Teig anschließend in die gefettete und mit Backpapier ausgelegte Form füllen.

Zum Schluss die Heidelbeeren unter den Teig rühren; dabei 1 Hand voll Heidelbeeren gleichmäßig auf der Teigoberfläche verteilen und leicht in den Teig drücken. Im vorgeheizten Backofen bei 160°C Umluft für etwa 35 bis 40 Minuten backen. Dann den Kuchen aus dem Ofen holen und vollständig erkalten lassen. Vor dem Servieren mit Puderzucker bestreuen.

mediterraner Melonensalat

mediterraner Melonensalat

Zur Zeit herrschen hier wieder hochsommerliche Temperaturen, die wir am gestrigen Samstag Nachmittag gut ausgenutzt haben, um uns mit Freunden zum Angeln zu verabreden und unsere geangelten Fische (leckere Forellen) dann abends bei einem kühlen Getränk und ausgelassener Stimmung zu grillen. Für die Beilagen sollte jeder einen bereits daheim vorbereiteten Salat mitbringen, wobei unsere Wahl auf diesen fruchtig-frischen und zugleich würzigen Melonensalat fiel. Ich bin ja wirklich etwas wählerisch, wenn es um Salate geht, denn ein guter Salat sollte für mich immer ein paar besondere Zutaten enthalten und nicht nur aus grünen Blättern bestehen und er sollte auch nicht mit einem überwürzten Dressing überfrachtet sein. Dieser Salat trifft genau meinen Geschmack und es war bestimmt nicht das letzte Mal, dass ich ihn zubereitet habe.

 

Zutaten (für 4-6 Personen)

  • 600 g reines Melonenfleisch (ohne Kerne und ohne Schale)
  • 200 g Schafskäse
  • 150 g schwarze entsteinte Oliven
  • 1 rote Zwiebel
  • 1/2 Bund glatte Petersilie
  • 1/2 Bund Minze
  • 1-2 EL Olivenöl
  • 1 EL helle Balsamico-Creme
  • Salz und schwarzen Pfeffer nach Bedarf

 

Zubereitung 

Das Melonenfleisch in mundgerechte Würfel schneiden. Den Schafskäse in kleine Würfel schneiden und die Oliven halbieren. Petersilie und Minze fein hacken. Nun alle Zutaten in eine Salatschüssel geben, vorsichtig vermengen und nach Bedarf mit Salz und Pfeffer würzen.

Erdbeer-Tiramisu mit Cantuccini

Erdbeer-Tiramisu mit Cantuccini 2

Passend zu den heißen, frühsommerlichen Temperaturen gab es heute Abend zum Nachtisch dieses fruchtig-leckere Erdbeer-Tiramisu bei uns. Das Rezept dafür habe ich bei maggi Kochstudio gefunden, was mich etwas überrascht hat, war mir diese Firma doch bisher nur im Zusammenhang mit Fertiggewürz-Tüten bekannt. Ein wirklich tolles Dessert, das nicht so schwer im Magen liegt wie normales Tiramisu und das durch die Erdbeeren wunderbar fruchtig schmeckt. Auch unser kleiner anderthalbjähriger Schatz hat hier ordentlich zugeschlagen, obwohl er vorher schon eine große Portion vom Abendessen gefuttert hat. Es hat ihm also scheinbar sehr geschmeckt und das wiederum deute ich als ein großes Lob an die Köchin. :-) Was mir an dieser Tiramisu-Variante ganz besonders gut gefällt, ist, dass die Cantuccini dem Tiramisu eine herrlich knackige Textur bescheren, da sie Mandeln enthalten. Das Tiramisu schmeckt wirklich himmlisch und zählt ab sofort zu meinen absoluten Dessert-Favoriten!

 

Zutaten (für eine Form à 20 x 20 cm bzw. 6 Personen)

  • 500 g Erdbeeren
  • 30 g + 30 g Puderzucker
  • 1/2 Zitrone, davon etwas Saft und Schale
  • (1 Schuss Himbeergeist)
  • 250 g Mascarpone
  • 250 g Erdbeerjoghurt
  • 1 Prise Salz
  • 125 ml Schlagsahne
  • 250 g Cantuccini

 

Zubereitung

Für das Erdbeerpüree 250 g Erdbeeren in grobe Würfel schneiden und mit 30 g Puderzucker, etwas Zitronensaft und etwas abgeriebener Zitronenschale pürieren. (Wer mag, fügt noch 1 Schuss Himbeergeist hinzu, doch darauf habe ich verzichtet, da bei uns ein Kleinkind mitisst.)

Für die Mascarpone-Creme Mascarpone mit Erdbeerjoghurt, 1 Prise Salz und 30 g Puderzucker vermischen und glatt rühren. Dann die Schlagsahne steif schlagen und unterheben. 125 Erdbeeren in feine Würfel schneiden und ebenfalls unterheben.

Cantuccini in grobe Stücke brechen.

Die übrigen 125 g Erdbeeren längs in Scheiben schneiden (für das Topping).

Nun die zerbröckelten Cantuccini, das Erdbeerpüree und die Mascarpone-Creme abwechselnd in eine Glasform (20 x 20 cm) schichten. Dabei mit Mascarpone-Creme und Erdbeerpüree abschließen. Die in Scheiben geschnittenen Erdbeeren darauf verteilen und das Tiramisu über Nacht im Kühlschrank durchziehen lassen.

Erdbeer-Tiramisu mit Cantuccini

Rhabarber Curd

Rhabarber Curd

Nachdem ich vor einigen Jahren Lemon Curd für mich entdeckt habe, gibt es diesen leckeren süßlich-zitronigen Brotaufstrich immer mal wieder bei uns daheim, am liebsten zum Frühstück. Doch jetzt in der Rhabarber-Saison bin ich in Kochzeitschriften und auch im Internet zum wiederholten Male über eine interessante Abwandlung davon gestolpert, nämlich Rhabarber Curd. Diese Idee ist gar nicht so abwegig, wenn man bedenkt, dass auch Rhabarber säuerlich schmeckt und zusammen mit Zucker geschmacklich ein ähnliches Ergebnis liefert wie Zitronen. Ich war also ziemlich neugierig, dieses Rhabarber Curd mal auszuprobieren und habe mich dabei an einem Rezept von Low Carb Köstlichkeiten orientiert. Anders als im Originalrezept habe ich allerdings auf normalen Haushaltszucker zurückgegriffen und ich habe optischen Einbußen zum Trotze darauf verzichtet, mein Rhabarber Curd mit roter Lebensmittelfarbe einzufärben, sodass meines also eher weißlich-gelblich geworden ist. Es schmeckt herrlich fruchtig und hat für meinen Geschmack genau die richtige Balance zwischen süß und säuerlich. Das wird es wieder bei uns geben!

 

Zutaten (für 4 Gläser à je 200 g)

  • 500 g Rhabarber
  • 30 g + 150 g Zucker
  • 250 ml Wasser
  • 1/2 Zitrone, davon den Saft
  • 4 Eigelbe
  • 2 Eier
  • 150 g Butter, in kleinen Würfeln

 

Zubereitung 

Vom Rhabarber die Enden abtrennen, den Rhabarber eventuell schälen (ich habe ihn nicht geschält), in kurze Stücke schneiden, dann die Stücke in einen kleineren Topf füllen, mit 30 g Zucker vermischen und für mindestens 30 Minuten ziehen lassen. Dann mit 250 ml Wasser auffüllen, aufkochen und den Rhabarber bei mittlerer Hitze für etwa 20 Minuten weich köcheln lassen. Nun den Rhabarber sorgfältig pürieren, 150 g Zucker sowie Zitronensaft hinzufügen und das Ganze erneut unter Rühren aufkochen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Den Topf vom Herd nehmen und gut abkühlen lassen.

Jetzt die Eigelbe und die ganzen Eier unterrühren und das Ganze unter Rühren bei niedriger Temperatur (damit die Eier nicht gerinnen) für etwa 10 Minuten erhitzen, bis die Masse eindickt. Dann noch die Butter dazugeben und solange weiterrühren, bis die Butter geschmolzen ist. In heiß ausgespülte Gläser füllen, fest verschließen und abkühlen lassen. Hält sich im Kühlschrank etwa 2 Wochen.

Blätterteig-Taschen mit Kirsch-Marzipan-Füllung

Blätterteig-Taschen mit Kirsch-Marzipan-Füllung

Ich liebe Kirschen, ich liebe Marzipan. Deshalb waren diese lecker anmutenden Blätterteig-Taschen von Kaffee und Cupcakes am vergangenen verlängerten 1.-Mai-Wochenende nicht nur eine Backoption, sondern ein regelrechtes Muss! Da die fruchtigen Täschchen recht schnell zubereitet sind und man dafür auch keine extravaganten Zutaten braucht, sind sie wunderbar alltagstauglich und das bei maximalem Genuss! Und da Ostern ja noch nicht so lange her ist, habe ich meine Taschen mit kleinen Osterhäschen verziert, doch man kann auch andere Ausstecher verwenden wie z.B. Sternchen.

 

Zutaten (für 8 Stück)

  • 2 Rollen Blätterteig (Kühlregal)
  • 1 Glas Schattenmorellen (680 g mit Saft)
  • 1 Packung Vanille-Puddingpulver (37 g)
  • 50 g Zucker
  • 200 g Marzipan-Rohmasse
  • 1 kleines Ei
  • 1 EL Milch
  • etwas Puderzucker

 

Zubereitung

Beide Rollen Blätterteig ausrollen und jeweils in 8 gleich große Stücke schneiden, sodass also insgesamt 16 Stücke entstehen. Dabei mit einem kleinen Motiv-Ausstecher (ich habe ein kleines Häschen verwendet) in 8 der 16 Stücke Luftlöcher ausstechen.

Den Saft der Schattenmorellen auffangen, zusammen mit dem Vanille-Puddingpulver und dem Zucker in einen Topf geben, dann alles glatt rühren, bis nichts mehr klumpt und unter Rühren aufkochen, bis das Ganze eindickt. Dann die Schattenmorellen hinzufügen, unterrühren und die Kirschfüllung für etwa 30 Minuten abkühlen lassen. Währenddessen die Marzipan-Rohmasse dünn ausrollen und in so viele kleinere Platten zerteilen, dass sie gleichmäßig auf 8 Blätterteig-Stücke verteilt werden können.

Nun zunächst die Marzipan-Rohmasse und danach die Kirschfüllung jeweils auf die 8 Blätterteig-Stücke verteilen, die keine Luftlöcher enthalten; dabei die Ränder aussparen. Anschließend die übrigen 8 Blätterteig-Stücke mit Luftlöchern jeweils darüber legen und mit einer Gabel rundherum die Ränder fest drücken. Zum Schluss das Ei mit der Milch verrühren und gleichmäßig die gesamten Oberflächen der Blätterteig-Taschen damit bestreichen; dabei die Luftlöcher aussparen. Im vorgeheizten Backofen bei 180°C Ober-/Unterhitze für etwa 20 bis 25 Minuten backen, bis die Taschen eine goldbraune Färbung bekommen.

Vor dem Servieren mit Puderzucker bestreuen.

schwedischer Birnenkuchen

schwedischer Birnenkuchen 2

Es ist Sonntag. Draußen ist es ungemütlich, es regnet und stürmt. Doch ich möchte mich keineswegs beschweren, denn ich liebe dieses Wetter. Es ist der perfekte Zeitpunkt, um es sich zu Hause so richtig schön gemütlich zu machen, in der Küche herumzuwerkeln und einen leckeren Kuchen zu backen, der die ganze Wohnung mit einem wunderbar süßlichen Duft erfüllt und an dem sich die ganze Familie erfreut. Gefunden bei Chefkoch und ganz bestimmt nicht zum letzten Mal gebacken. Schmeckt wirklich köstlich!

 

Zutaten (für 1 Springform mit 26 cm Durchmesser bzw. 12 Stücke)

  • 100 g weiche Butter
  • 100 g + 50 g Zucker
  • 3 Eigelbe + 2 ganze Eier
  • 1 Vanilleschote, davon das Mark
  • 200 g Mehl
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 3 EL Milch
  • 1 große reife Birne
  • 1 Becher Schmand (200 g)
  • etwas Puderzucker

 

Zubereitung 

Butter mit 100 g Zucker, 3 Eigelben, Vanillemark, Mehl, Backpulver und Milch sorgfältig verrühren und zu einem glatten Teig verarbeiten. Die Springform einfetten, den Teig hineingeben und mit der angefeuchteten Rückseite eines Esslöffels gleichmäßig in der Form verteilen. Nun die Birne schälen und entkernen, dann das Fruchtfleisch würfeln. Die Birnenwürfel gleichmäßig in den Teig drücken und das Ganze im vorgeheizten Backofen bei 180°C Ober-/Unterhitze für 20 Minuten backen.

In der Zwischenzeit die übrigen 2 Eier mit 50 g Zucker schaumig schlagen, dann den Schmand unterrühren. Auf dem Kuchen verteilen und mit Alufolie abgedeckt für weitere 30 Minuten backen; dabei die Alufolie gegen Ende der Backzeit entfernen.

Den Kuchen sehr gut auskühlen lassen und vor dem Servieren mit Puderzucker bestreuen.