Bratapfel mit Nuss-Marzipanfüllung & Vanillesoße

Bratapfel mit Nuss-Marzipanfüllung

Dieses leckere Rezept stammt noch vom vergangenen Weihnachten, als wir meine Familie in Thüringen besucht haben. Traditionell am Weihnachtsabend gibt es in meiner Familie häufig Kartoffelsalat mit Würstchen sowie Heringssalat zum Abendessen. Für den Nachtisch haben meine Mama und ich diese leckeren Bratäpfel zubereitet, die wir mit Vanillesoße serviert haben. Das Tolle daran ist, dass die Bratäpfel nicht sehr aufwendig in der Zubereitung sind und dass man sie super vorbereiten kann. Köstlich!

 

Zutaten (für 8 Stück)

  • 8 kleinere bis mittelgroße süßliche (eher mehlige) Äpfel
  • 200 g Marzipanrohmasse
  • 1 Eigelb
  • 50 g gemahlene Nüsse
  • 1 Päckchen Bourbon-Vanillezucker
  • 50 g Rosinen (in ein paar EL Rum oder Orangensaft eingelegt)
  • Vanillesoße (Tetrapak)
  • etwas Zimt

 

Zubereitung 

Von den Äpfeln jeweils den Deckel abschneiden und mit einem Apfelausstecher das Kerngehäuse ausstechen. Die Marzipanrohmasse mit Eigelb, gemahlenen Nüssen und Bourbon-Vanillezucker vermischen und mit einer Gabel sorgfältig zerdrücken, bis eine homogene Masse entstanden ist. Die abgetropften Rosinen (eventuell gehackt) unter die Marzipanmasse mischen. Nun die Äpfel mit der Marzipanmasse befüllen, jeweils den zuvor abgeschnittenen Deckel auflegen, die Äpfel in eine gefettete Auflaufform setzen und im vorgeheizten Backofen bei 180°C Ober-/Unterhitze für etwa 20 Minuten backen. Die Äpfel vor dem Servieren mit etwas Vanillesoße übergießen und mit etwas Zimt bestreuen.

Schweinegulasch mit Semmelknödeln

Schweinegulasch mit Semmelknödeln

Passend zum heutigen Sonntag und zur Tatsache, dass wir heute den dritten Advent haben, gab es bei uns heute mal wieder etwas Besonderes zum Abendessen, das auch ruhig ein bisschen aufwendiger in der Zubereitung sein durfte, nämlich leckere Semmelknödel mit Schweinegulasch. Semmelknödel sind ein klassisches Gericht der süddeutschen und österreichischen Küche und sie passen hervorragend in die kalte Winterzeit, da sie deftig schmecken und gut satt machen. Zugegebenermaßen war dies mein allererster Versuch, Semmelknödel selber zu machen und zu meiner Überraschung sind sie mir auf Anhieb gut gelungen, sowohl handwerklich als auch geschmacklich. Was mir an der Zubereitung besonders gut gefallen hat: Ich habe die Knödel schon vergangene Woche zubereitet, an einem Tag, an dem ich Urlaub hatte und an dem ich den Mittagsschlaf unseres kleinen Zwerges genutzt habe, um mich in aller Ruhe an den Knödeln zu versuchen und anschließend habe ich die Knödel im rohen Zustand eingefroren. Somit hatten wir heute – zumindest was die Semmelknödel angeht – nicht so viel beim Kochen zu tun und konnten uns auf das Gulasch konzentrieren. Auch in Zukunft werde ich ab jetzt häufiger Semmelknödel zubereiten, wann immer wir altbackene Brötchen- oder Brotreste da haben, um sie anschließend einzufrieren und sie bei Bedarf herauszuholen, um eine unkomplizierte Beilage zubereiten zu können. Das Rezept für die Semmelknödel stammt von Chefkoch und das Rezept für das Gulasch ebenfalls. Uns hat es richtig lecker geschmeckt!

 

Zutaten (für 5 Personen)

für die Semmelknödel (ca. 15 Stück)

  • 7 altbackene Brötchen (Semmeln)
  • 400 ml lauwarme Milch
  • etwas Öl
  • 1 große Speisezwiebel
  • 2 Eier
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • 2 gehäufte EL Semmelbrösel
  • ein paar Stängel Petersilie, fein gehackt

für das Schweinegulasch:

  • 1 kg Schweinegulasch
  • etwas Butter
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • 1 TL Paprikapulver edelsüß
  • 2 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 1 große Speisezwiebel, fein gehackt
  • 1 EL Tomatenmark
  • 1 TL Senf
  • 3 große Möhren, geraspelt
  • 2 Frühlingszwiebeln, in dünne Ringe geschnitten
  • 2 gute Schuss Traubensaft (wenn keine Kinder mitessen, dann geht auch Bier)
  • 1,6 l Gemüsebrühe
  • 2 EL Speisestärke
  • 2 EL Crème Frâiche

 

Zubereitung

Für die Semmelknödel:

Semmeln in kleine Würfel schneiden, mit der lauwarmen Milch übergießen und durchweichen lassen. Zwiebel in einer Pfanne mit etwas erhitztem Öl anschwitzen, bis die Zwiebel eine bräunliche Farbe bekommt. Dann die angeschwitzte Zwiebel mit Eiern, Salz, Pfeffer, Semmelbröseln und fein gehackter Petersilie zu den durchgeweichten Semmeln geben und alles sorgfältig mit den Händen verkneten, bis ein homogener Semmelteig entstanden ist. Mit angefeuchteten Händen etwa 15 Knödel aus der Masse formen. Dann die Semmelknödel (falls sie vorher eingefroren waren, dann in aufgetautem Zustand) in kochendes Salzwasser geben, die Herdtemperatur auf niedrige bis mittlere Stufe zurückdrehen, sodass das Wasser nicht mehr kocht und die Semmelknödel für etwa 25 Minuten darin gar ziehen lassen.

Für das Schweinegulasch:

Butter in einem großen Topf zerlassen, dann das Schweinegulasch hineingeben und rundherum scharf anbraten. Mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver würzen. Nun Knoblauch, Zwiebel, Tomatenmark, Senf, Möhren, Frühlingszwiebeln, Traubensaft und Gemüsebrühe hinzufügen, das Ganze aufkochen und anschließend bei mittlerer Hitze ohne Deckel für etwa 1,5 Stunden köcheln lassen. Zum Schluss mit der Speisestärke abbinden: Dazu die Speisestärke mit etwas kaltem Wasser vermischen und glatt rühren, dann zum Gulasch gießen und das Ganze unter Rühren erneut aufkochen lassen, bis die Brühe bindet. Den Topf vom Herd ziehen; wenn das Gulasch nicht mehr kocht, die Crème Frâiche einrühren und das Ganze eventuell nochmal mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Das Schweinegulasch zusammen mit den Semmelknödeln anrichten und servieren.

provenzialisches Rinderschmorfleisch mit Kartoffeln

provenzialisches Rinderschmorfleisch mit Kartoffeln

Sonntag ist bei uns immer ein besonderer Tag. Alle sind zu Hause, wir haben Zeit für gemeinsame Familienaktivitäten und abends nehmen wir uns meistens etwas mehr Zeit als sonst für das Abendessen. So auch vergangenen Sonntag, als wir dieses leckere mediterrane Fleischgericht gekocht haben. Dabei haben wir uns an einem Rezept orientiert, das wir in Jean-François Mallets Kochbuch „Simplissime – Das einfachste Kochbuch der Welt“ gefunden hatten. Wir haben das Gericht allerdings ein wenig abgewandelt und noch durch einige Zutaten aufgestockt, denn in diesem Buch bestehen alle Rezepte aus nur 6 Zutaten (ausgenommen Salz und Pfeffer). Ein wirklich sehr köstliches Essen, das jede Minute der Zubereitung Wert ist.

 

Zutaten (für 4 Personen)

  • Olivenöl
  • 1 rote Zwiebel
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1 Stück Ingwer
  • 1 kg Keulenbraten vom Rind
  • 1 EL Tomatenmark
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • 1 kleine Flasche trockener Rotwein (250 ml)
  • 1 l Gemüsebrühe
  • 10 getrocknete Tomaten (Glas, in Öl eingelegt)
  • 1 Zucchini à 350 g
  • 3 Frühlingszwiebeln
  • 1 EL Speisestärke
  • 1 Bund glatte Petersilie

 

Zubereitung

Zwiebel und Ingwer hacken. Keulenbraten in mundgerechte Würfel schneiden. Getrocknete Tomaten, Zucchini und Frühlingszwiebeln klein schneiden. Petersilie hacken.

Olivenöl in einem großen, hohen Topf erhitzen, Zwiebel und Ingwer hinzufügen, Knoblauch dazupressen und alles anschwitzen. Die Bratenwürfel dazugeben, Tomatenmark ebenfalls hinzufügen und das Fleisch gleichmäßig rundherum anbraten. Salzen und pfeffern. Mit Rotwein ablöschen und diesen weitgehend verkochen lassen. Gemüsebrühe angießen, aufkochen, einen Deckel auflegen, sodass noch etwas Dampf entweichen kann und das Ganze bei niedriger bis mittlerer Hitze für 2 Stunden köcheln lassen. Dann getrocknete Tomaten, Zucchini und Frühlingszwiebeln hinzugeben und für etwa 10 bis 15 weitere Minuten mitköcheln lassen. Speisestärke mit etwas kaltem Wasser glatt rühren, hinzugeben und das Ganze unter Rühren aufkochen, bis die Soße bindet. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Petersilie dazugeben und unterrühren.

Mit Kartoffeln servieren.

Brauhaus-Gulasch mit Spätzle

Brauhaus-Gulasch mit Spätzle

Der Jahreswechsel ist zwar nun schon über eine Woche her, doch da dies mein erster Post im neuen Jahr ist, möchte ich euch trotzem noch nachträglich ein gesundes neues Jahr wünschen! Während Weihnachten und Silvester hier recht mild ausgefallen sind, hat die liebe Frau Holle endlich meine Bitte erhört und uns in der letzten Woche reichlich Schnee beschert. Ja, momentan sind wir hier regelrecht eingeschneit und genießen zur Zeit die klirrende Kälte, während wir dick eingemummelt am Bodensee spazieren gehen und uns in unserem Lieblingscafé heißen Kakao gönnen. Passend dazu wollte ich uns gestern Abend ein wärmendes Abendessen zubereiten und bin bei Chefkoch auf dieses deftige Biergulasch gestoßen. Anders als im Originalrezept, habe ich dafür allerdings reines Rindergulasch verwendet und ich habe den Gemüseanteil etwas erhöht. Dazu gab’s bei uns Spätzle, man könnte aber auch Knöpfle, Kartoffeln oder Reis dazu servieren. Schmeckt sehr lecker!

 

Zutaten (für 4 Personen)

  • 2 Stück Butter
  • 1 rote Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 kg Rindergulasch
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • 1 EL Tomatenmark
  • 1 TL Senf
  • 1 TL Paprikapulver, edelsüß
  • 1 Flasche Bier (à 0,33 l), Sorte nach Wahl
  • 600 ml Gemüsebrühe
  • 1 Stange Lauch
  • 5 Möhren
  • 2 EL Speisestärke
  • 1/2 Bund glatte Petersilie
  • 100 g Crème Frâiche
  • 500 g Spätzle

 

Zubereitung 

Zwiebel und Knoblauch hacken. Lauch und Möhren klein schneiden. Petersilie hacken.

1 Stück Butter in einem großen Topf zerlassen, dann Zwiebel, Knoblauch und Rindergulasch darin anbraten. Salzen und pfeffern. Tomatenmark, Senf und Paprikapulver hinzufügen und kurz weiterbraten. Mit Bier ablöschen und dieses verkochen lassen. Gemüsebrühe angießen, aufkochen und zugedeckt bei niedriger bis mittlerer Hitze für 1 Stunde köcheln lassen. Dann Lauch und Möhren hinzufügen und das Ganze noch für einige Minuten weiterköcheln lassen, bis das Gemüse gar ist. Nun Speisestärke mit etwas kaltem Wasser glatt rühren, hinzufügen und alles unter Rühren aufkochen, bis die Soße eindickt. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Den Topf vom Herd nehmen, dann Petersilie und Crème Frâiche unterrühren.

Gleichzeitig das übrige Stück Butter in einer Pfanne zerlassen und die Spätzle darin anbraten.

Das Gulasch mit den Spätzle anrichten.

Tomatensoße

Tomatensoße

Wir hatten noch eine ganze Schüssel voll von diesen kleinen aromatischen Cocktailtomaten vorrätig und so kam ich gestern Abend auf die Idee, sie zu einer leckeren Tomatensoße zu verarbeiten. Und das ist wirklich super einfach, denn alles, was man dafür braucht, sind Tomaten, Tomaten und noch mehr Tomaten, Knoblauch und Zwiebeln sowie Gewürze. Auch das Einkochen stellt keinen großen Aufwand dar, da die Tomatensoße bequem vor sich hin simmern kann und man dabei nur ganz gelegentlich mal umzurühren braucht. Dabei gilt: Je länger die Soße einkocht, desto köstlicher wird sie, daher rate ich dazu, sie auf jeden Fall für 1 Stunde köcheln zu lassen. Schmeckt wirklich hervorragend! Bei diesem Geschmackserlebnis möchte man keine passierten oder gehackten Tomaten aus der Dose mehr kaufen.

 

Zutaten (für 1 Glas à 500 ml)

  • etwas Olivenöl
  • 2 Schalotten
  • 2 Knoblauchzehen
  • 800 g reife Cocktailtomaten
  • 1 guter Schuss trockener Weißwein
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • 1 TL italienische Kräuter, gehackt + getrocknet
  • 1 TL Paprikapulver, edelsüß
  • etwas Zucker

 

Zubereitung 

Schalotten und Knoblauch hacken. Cocktailtomaten halbieren. Olivenöl in einem Topf erhitzen, die Cocktailtomaten hinzugeben und unter Rühren kurz scharf anbraten. Mit Weißwein ablöschen, etwas salzen und pfeffern und die italienischen Kräuter sowie das Paprikapulver dazugeben. Den Deckel so auflegen, dass noch etwas Luft entweichen kann und das Ganze bei niedriger Hitze für 1 Stunde einköcheln lassen; dabei gelegentlich umrühren. Nun die Tomatensoße pürieren und mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken. Noch heiß in ein ebenso heiß ausgespültes Einmachglas füllen und dieses fest verschließen.

Soupe au pistou

Soupe au pistou

Passend zur Erkältungszeit kam heute diese provenzialische Gemüsesuppe mit Nudeleinlage bei uns auf den Tisch. Das Rezept dafür habe ich bei Mein leckeres Leben gefunden, jedoch habe ich die Gemüseauswahl ein wenig variiert. Der Clou an dieser Suppe ist das Pistou – eine würzige Basilikumpaste, die dem italienischen Pesto sehr ähnlich ist. Dazu haben wir ein rustikales Baguette gegessen. Schmeckt sehr lecker, wärmt schön und versorgt uns mit vielen wertvollen Inhaltsstoffen.

 

Zutaten (für 5 Personen)

  • 1 EL + 70 ml Olivenöl
  • 3 Schalotten
  • 2 + 2 Knoblauchzehen
  • 1 Stange Lauch
  • 1 Stange Staudensellerie
  • 1 Zucchini
  • 1 Pastinake
  • 1 Fenchelknolle
  • 4 Möhren
  • 100 g grüne Bohnen
  • 75 g gewürfelter Speck
  • 3 EL Tomatenmark
  • 130 ml Weißwein
  • 1,2 l Gemüsebrühe
  • 200 g Orecchiette
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • 1 großer Topf Basilikum
  • 40 g Parmesan am Stück
  • 1 rustikales Baguette

 

Zubereitung

Schalotten, 2 Knoblauchzehen, Lauch, Staudensellerie, Zucchini, Pastinake, Fenchel und Möhren in kleine Stücke schneiden. Von den grünen Bohnen jeweils die Enden abtrennen und die Bohnen in kleinere Stücke schneiden. 1 EL Olivenöl in einem großen Topf erhitzen und das Gemüse sowie den Speck darin anbraten. Tomatenmark dazugeben und kurz mitbraten. Mit Weißwein ablöschen und den Wein verkochen lassen. Dann die Gemüsebrühe angießen, das Ganze aufkochen und bei niedriger bis mittlerer Hitze köcheln lassen, bis das Gemüse gar ist.

Gleichzeitig die Orecchiette in einem extra Topf mit reichlich gesalzenem Wasser gar kochen. Dann die Orecchiette zum Gemüse geben.

Für das Pistou die Basilikumblätter mit 2 Knoblauchzehen, 70 ml Olivenöl und Parmesan pürieren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Gemüse-Orecchiette-Suppe mit dem Pistou anrichten und mit einem rustikalen Baguette servieren.

Rindergulasch mit Pflaumen und Kürbis

Rindergulasch mit Pflaumen & Kürbis

Die Idee für dieses herbstliche Gulaschgericht habe ich mir bei Lecker geholt, doch anders als im Originalrezept, habe ich das Gulasch im Kochtopf statt im Ofen zubereitet. Durch die Gewürze schmeckt es sehr aromatisch und fast schon ein bisschen vorweihnachtlich. Serviert habe ich dazu Fussili. Wirklich lecker!

 

Zutaten (für 3 Personen)

  • 1 Stück Butter
  • 2 Schalotten
  • 1 Knoblauchzehe
  • 550 g Rindergulasch
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • 1 Glas trockener Rotwein (à 200 ml)
  • ca. 1 l Rinderbrühe
  • 2 Lorbeerblätter
  • 5 Pimentkörner
  • 1 TL Zimt
  • 1 l Rinderbrühe
  • 120 g Softpflaumen
  • 1/2 Hokkaido-Kürbis
  • 400 g Fusilli-Nudeln

 

Zubereitung 

Schalotten und Knoblauch hacken. Softpflaumen klein schneiden. Hokkaido mit Schale in mundgerechte Stücke schneiden.

Butter in einem Topf zerlassen, dann Schalotten und Knoblauch darin anschwitzen. Das Rindergulasch dazugeben, kurz scharf anbraten und salzen und pfeffern. Mit dem trockenen Rotwein ablöschen und diesen verkochen lassen. Die Pimentkörner zerstoßen. Dann die Rinderbrühe angießen, die Lorbeerblätter, die zerstoßenen Pimentkörner sowie den Zimt hinzufügen, alles aufkochen und bei niedriger bis mittlerer Hitze für etwa 1 Stunde einköcheln lassen. Etwa 20 Minuten vor Ablauf der Köchelzeit die Softpflaumen und den Kürbis dazugeben und mitköcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Zum Schluss die Lorbeerblätter entfernen.

Gleichzeitig die Nudeln gar kochen.

Das Gulasch zusammen mit den Nudeln anrichten.

Putenfleisch mit Kartoffelpüree italienische Art

Putenfleisch mit Kartoffelpüree italienische Art

Letztens habe ich mich mal wieder auf Pinterest nach leckeren Rezepten umgesehen und bin dabei auf dieses italienisch angehauchte Gericht von Manu’s Küchengeflüster gestoßen. Ich habe es ein wenig abgewandelt, indem ich den Senf in der Soße weggelassen und stattdessen noch ein paar Paprikaschoten und frische Petersilie hinzugefügt habe. Uns hat es hervorragend geschmeckt.

 

Zutaten (für 3-4 Personen)

  • 550 g Putenbrustfilet
  • etwas Butter
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • 2 Schalotten
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 rote Paprikaschoten
  • 1 Glas Weißwein (200 ml)
  • 500 ml Gemüsebrühe
  • 150 ml Schlagsahne
  • 2-3 EL Speisestärke
  • 1 Bund Petersilie
  • 650 g Kartoffeln
  • ca. 200 ml Milch
  • 100 g Parmesan am Stück

 

Zubereitung 

Das Putenfleisch würfeln, etwas Butter in einer Pfanne zerlassen, das Fleisch hineingeben, rundherum anbraten, salzen und pfeffern, dann aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen.

Schalotten und Knoblauch hacken, ins Bratfett geben und anschwitzen. Mit Weißwein ablöschen und den Wein verkochen lassen. Die Paprikaschoten in Würfel schneiden. Dann die Gemüsebrühe und die Sahne angießen. Die Speisestärke mit etwas kaltem Wasser glatt rühren und dazugießen. Die Paprikawürfel dazugeben, das Ganze aufkochen und bei niedriger bis mittlerer Hitze einköcheln lassen, bis die Soße sämig wird. Die Petersilie hacken und unterrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Das Putenfleisch wieder dazugeben und nochmal kurz erwärmen.

Gleichzeitig die Kartoffeln schälen, in grobe Stücke schneiden und in reichlich Salzwasser gar kochen. Dann in einem Sieb abseihen, die Kartoffeln zurück in den Topf geben und zusammen mit der Milch und etwas weicher Butter zerstampfen. Den Parmesan dazureiben und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Das Putenfleisch und die Soße mit dem Kartoffelpüree anrichten.

Erbsen-Koriander-Suppe

Erbsen-Koriander-Suppe

Der Kleine liegt im Bett, die Wohnung ist geputzt, die Wäsche gemacht und die Geschirrspülmaschine ausgeräumt. Was liegt da näher, als den Abend gemütlich auf dem Sofa ausklingen zu lassen? Mit einer Fruchtschorle, einer Zeitschrift und mit dieser köstlichen Suppe, die ich bei Lecker gefunden habe. Die Suppe schmeckt herrlich frisch, der Erbsengeschmack kommt gut heraus und der Aufwand ist minimal. Dazu gab es ein paar Scheiben Dinkelvollkornbrot.

 

Zutaten (für 2 Personen)

  • 2 Schalotten
  • Olivenöl
  • 500 g Erbsen (TK)
  • (5 EL Weißwein)
  • 500 ml Hühnerbouillon
  • 150 ml Schlagsahne
  • 1 Topf Koriander
  • 2 EL Crème Frâiche
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • Zucker
  • etwas Zitronensaft

 

Zubereitung 

Schalotten und Koriander jeweils separat fein hacken. Olivenöl in einem Topf erhitzen, Schalotten dazugeben und anbraten, dann 350 g Erbsen dazugeben und kurz mitbraten. (Wer mag, löscht an dieser Stelle zunächst mit Weißwein ab, bevor die Hühnerbouillon dazukommt). Mit Hühnerbouillon ablöschen, aufkochen und bei mittlerer Hitze für ein paar Minuten köcheln lassen. Schlagsahne und Koriander hinzufügen, noch kurz weiterköcheln lassen, anschließend die Suppe pürieren und durch ein Sieb streichen. Nun die übrigen 150 g Erbsen sowie Crème Frâiche dazugeben, die Suppe unter Rühren für ein paar Minuten erwärmen (nicht kochen!), bis die Erbsen gar sind und das Ganze mit Salz, Pfeffer, Zucker und Zitronensaft abschmecken.

Pasta Pisi

Pasta Pisi

Und mal wieder gab es gestern Abend bei uns ein schnelles und unkompliziertes Gericht, das uns trotz seiner Schlichtheit aber nicht weniger gut geschmeckt hat. Der Name des Rezepts scheint eine Anspielung auf das bekannte Gericht „Risi Pisi“ (Reis mit Erbsen) zu sein, nur dass eben in diesem Fall Nudeln mit Erbsen serviert werden. Gefunden bei Essen & Trinken und für gut befunden.

 

Zutaten (für 4-5 Personen)

  • Olivenöl
  • 1 Bund Frühlingszwiebeln
  • 1 Knoblauchzehe
  • 500 g kleinere Nudeln (z.B. Shipli)
  • (100 ml Weißwein)
  • ca. 1,2 l Geflügelbrühe
  • 200 g Erbsen (TK)
  • 200 g Kochschinken (in Scheiben)
  • 150 g Parmesan am Stück
  • 3 TL gehackte Kräuter (TK)
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer

 

Zubereitung 

Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden, Knoblauch hacken. Schinken würfeln. Parmesan reiben.

Olivenöl in einem großen Topf erhitzen, dann Frühlingszwiebeln und Knoblauch dazugeben und darin glasig dünsten. Anschließend die Nudeln hinzufügen und kurz mitdünsten. (Wer mag, löscht an dieser Stelle mit Weißwein ab und lässt diesen etwas verkochen). Nun die Geflügelbrühe angießen, sodass die Nudeln gerade bedeckt sind, dann aufkochen und solange auf mittlerer Hitzestufe köcheln lassen, bis die Nudeln gar sind (etwa 10 Minuten je nach Größe der Nudeln). Nach der Hälfte der Nudel-Garzeit die Erbsen und den Schinken dazugeben und mitgaren lassen. Zum Schluss den geriebenen Parmesan und die Kräuter untermischen und das Ganze mit Salz und Pfeffer abschmecken.