Rhabarber Curd

Rhabarber Curd

Nachdem ich vor einigen Jahren Lemon Curd für mich entdeckt habe, gibt es diesen leckeren süßlich-zitronigen Brotaufstrich immer mal wieder bei uns daheim, am liebsten zum Frühstück. Doch jetzt in der Rhabarber-Saison bin ich in Kochzeitschriften und auch im Internet zum wiederholten Male über eine interessante Abwandlung davon gestolpert, nämlich Rhabarber Curd. Diese Idee ist gar nicht so abwegig, wenn man bedenkt, dass auch Rhabarber säuerlich schmeckt und zusammen mit Zucker geschmacklich ein ähnliches Ergebnis liefert wie Zitronen. Ich war also ziemlich neugierig, dieses Rhabarber Curd mal auszuprobieren und habe mich dabei an einem Rezept von Low Carb Köstlichkeiten orientiert. Anders als im Originalrezept habe ich allerdings auf normalen Haushaltszucker zurückgegriffen und ich habe optischen Einbußen zum Trotze darauf verzichtet, mein Rhabarber Curd mit roter Lebensmittelfarbe einzufärben, sodass meines also eher weißlich-gelblich geworden ist. Es schmeckt herrlich fruchtig und hat für meinen Geschmack genau die richtige Balance zwischen süß und säuerlich. Das wird es wieder bei uns geben!

 

Zutaten (für 4 Gläser à je 200 g)

  • 500 g Rhabarber
  • 30 g + 150 g Zucker
  • 250 ml Wasser
  • 1/2 Zitrone, davon den Saft
  • 4 Eigelbe
  • 2 Eier
  • 150 g Butter, in kleinen Würfeln

 

Zubereitung 

Vom Rhabarber die Enden abtrennen, den Rhabarber eventuell schälen (ich habe ihn nicht geschält), in kurze Stücke schneiden, dann die Stücke in einen kleineren Topf füllen, mit 30 g Zucker vermischen und für mindestens 30 Minuten ziehen lassen. Dann mit 250 ml Wasser auffüllen, aufkochen und den Rhabarber bei mittlerer Hitze für etwa 20 Minuten weich köcheln lassen. Nun den Rhabarber sorgfältig pürieren, 150 g Zucker sowie Zitronensaft hinzufügen und das Ganze erneut unter Rühren aufkochen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Den Topf vom Herd nehmen und gut abkühlen lassen.

Jetzt die Eigelbe und die ganzen Eier unterrühren und das Ganze unter Rühren bei niedriger Temperatur (damit die Eier nicht gerinnen) für etwa 10 Minuten erhitzen, bis die Masse eindickt. Dann noch die Butter dazugeben und solange weiterrühren, bis die Butter geschmolzen ist. In heiß ausgespülte Gläser füllen, fest verschließen und abkühlen lassen. Hält sich im Kühlschrank etwa 2 Wochen.

Tomaten-Paprika-Salsa mit Koriander

Tomaten-Paprika-Salsa mit Koriander

Wann immer ich im Supermarkt Tomaten für einen reduzierten Preis entdecke, kaufe ich gleich mehrere Kilos davon, um daraus Tomatensoße zu kochen. Doch weil ich in den kommenden Tagen eine mexikanische Mahlzeit geplant habe, für die ich eine Salsa benötige, habe ich diesmal beschlossen, eine Salsa selber zu kochen, da ich nur äußerst ungern auf ein Fertigprodukt zurückgreifen möchte. Gesagt, getan. Herausgekommen ist diese wirklich sehr leckere, aromatische Salsa, die würzig und zugleich süßlich schmeckt. In den nächsten Tagen werde ich euch davon berichten, wofür ich die Salsa verwendet habe.

 

Zutaten (für ca. 1 l)

  • 3 EL Olivenöl
  • 1,5 kg Fleischtomaten
  • 2 rote Paprikaschoten
  • 1 große rote Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • Zucker
  • 1/2 Zitrone, davon den Saft
  • dunkle Balsamico-Creme
  • 1 Bund (15 g) Koriander

 

Zubereitung 

Fleischtomaten, Paprikaschoten, Zwiebel, Knoblauch und Frühlingszwiebeln klein schneiden. Olivenöl in einem großen Topf erhitzen, dann das klein geschnittene Gemüse hinzugeben und anschwitzen. Bei niedriger Temperatur für mindestens 1 Stunde einköcheln lassen, dann pürieren. Mit Salz, Pfeffer, Zucker, Zitronensaft und Balsamico-Creme abschmecken. Koriander hacken und unterrühren. In heiß ausgespülte Gläser füllen und sofort verschließen.

Birnen-Kürbis-Konfitüre mit Vanille & Marzipan

Birnen-Kürbis-Konfitüre mit Vanille & Marzipan

Als ich letztens mal wieder „das Perfekte Dinner“ eingeschaltet hatte, wurde ich darüber aufgeklärt, dass der Kürbis botanisch betrachtet sowohl dem Obst als auch dem Gemüse zuzuordnen ist und daher eigentlich ein Fruchtgemüse ist. Daher sollte man meinen, dass die Idee, Kürbis für eine Konfitüre zu verarbeiten, gar nicht so abwegig sein sollte, auch wenn ich so etwas bisher noch nie gegessen habe. Im Internet konnte ich mich schließlich davon überzeugen, dass schon unsagbar viele Foodblogger vor mir tatsächlich Kürbiskonfitüre zubereitet haben, häufig in Kombination mit Apfel oder Birne und meist abgeschmeckt mit weihnachtlichen Gewürzen wie Zimt, Gewürznelken oder auch Ingwer. Passend zum ersten Advent habe nun auch ich mich herangewagt und mir meine ganz eigene Kreation einer Kürbiskonfitüre ausgedacht. Und ich muss sagen, dass ich absolut begeistert bin, denn diese Konfitüre schmeckt so lecker, dass sie geradezu süchtig macht. Ein Traum! Für uns habe ich ein großes 500-ml-Glas davon abgefüllt. Den Rest der Konfitüre habe ich auf kleine, dekorative Einmachgläschen aufgeteilt, um sie an Familie und Freunde zu verschenken.

 

Zutaten (für ca. 1,1 kg Konfitüre)

  • 15 g Butter
  • 1 Hokkaido-Kürbis (ca. 800 g)
  • 500 g Birnen
  • 1 Orange
  • 85 g Marzipan-Rohmasse
  • 1 Vanilleschote
  • 1 Packung Gelierzucker 2:1 (500 g)
  • 1 TL Lebkuchengewürz

 

Zubereitung

Den Kürbis vierteln und die Kerne entfernen, dann das Kürbisfleisch in kleine Würfel schneiden (bei mir blieben knapp 600 g reines Kürbisfleisch übrig). Die Butter in einem hohen Topf zerlassen, das Kürbisfleisch hineingeben und anschwitzen. In der Zwischenzeit die Birnen klein schneiden und hinzufügen. Die Orange auspressen und den Saft angießen. Die Marzipan-Rohmasse in sehr feine Würfel schneiden und ebenfalls hinzufügen. Die Vanilleschote aufschlitzen, das Mark herauskratzen und sowohl die aufgeschlitzte Schote als auch das herausgekratzte Mark hinzugeben. Nun das Ganze aufkochen und anschließend mit Deckel zugedeckt auf kleiner Flamme köcheln lassen, bis der Kürbis gar ist. Die ausgekratzte Vanilleschote entfernen, dann alles pürieren und durch ein Sieb streichen.

Die passierte Fruchtmasse zurück in den Topf geben und den Gelierzucker und das Lebkuchengewürz hinzufügen. Alles nochmal aufkochen und zugedeckt 5 Minuten sprudelnd kochen lassen. Mithilfe der Gelierprobe testen, ob die Konfitüre fertig ist: Dazu einfach einen kleinen Teller für wenige Minuten ins Gefrierfach legen, diesen herausholen und etwas von der Konfitüre auf den kalten Teller geben. Wenn die Konfitüre schnell fest wird und nicht mehr verläuft, dann ist die Konfitüre fertig.

Tomatensoße

Tomatensoße

Wir hatten noch eine ganze Schüssel voll von diesen kleinen aromatischen Cocktailtomaten vorrätig und so kam ich gestern Abend auf die Idee, sie zu einer leckeren Tomatensoße zu verarbeiten. Und das ist wirklich super einfach, denn alles, was man dafür braucht, sind Tomaten, Tomaten und noch mehr Tomaten, Knoblauch und Zwiebeln sowie Gewürze. Auch das Einkochen stellt keinen großen Aufwand dar, da die Tomatensoße bequem vor sich hin simmern kann und man dabei nur ganz gelegentlich mal umzurühren braucht. Dabei gilt: Je länger die Soße einkocht, desto köstlicher wird sie, daher rate ich dazu, sie auf jeden Fall für 1 Stunde köcheln zu lassen. Schmeckt wirklich hervorragend! Bei diesem Geschmackserlebnis möchte man keine passierten oder gehackten Tomaten aus der Dose mehr kaufen.

 

Zutaten (für 1 Glas à 500 ml)

  • etwas Olivenöl
  • 2 Schalotten
  • 2 Knoblauchzehen
  • 800 g reife Cocktailtomaten
  • 1 guter Schuss trockener Weißwein
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • 1 TL italienische Kräuter, gehackt + getrocknet
  • 1 TL Paprikapulver, edelsüß
  • etwas Zucker

 

Zubereitung 

Schalotten und Knoblauch hacken. Cocktailtomaten halbieren. Olivenöl in einem Topf erhitzen, die Cocktailtomaten hinzugeben und unter Rühren kurz scharf anbraten. Mit Weißwein ablöschen, etwas salzen und pfeffern und die italienischen Kräuter sowie das Paprikapulver dazugeben. Den Deckel so auflegen, dass noch etwas Luft entweichen kann und das Ganze bei niedriger Hitze für 1 Stunde einköcheln lassen; dabei gelegentlich umrühren. Nun die Tomatensoße pürieren und mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken. Noch heiß in ein ebenso heiß ausgespültes Einmachglas füllen und dieses fest verschließen.

Johannisbeer-Gelee mit Minze

Johannisbeer-Gelee mit Minze

Neulich hab ich dieses tolle Gelee in einer Zeitschrift entdeckt und da ich zum Frühstück gerne süß esse, musste ich es unbedingt ausprobieren. Es schmeckt herrlich fruchtig und die Minze kommt dabei gut heraus. Wirklich lecker!

 

Zutaten (für ca. 8 Gläser je à 200 ml)

  • 1 Topf Minze
  • 1 l Johannisbeer-Saft
  • 1 kg Gelierzucker für Gelee (z.B. von Diamant)

 

Zubereitung

Von einem Minzzweig die Blättchen abzupfen und fein hacken. Die übrigen Minzzweige mit dem Johannisbeer-Saft in einen Topf geben und mit dem Gelierzucker verrühren. Dann das Ganze unter Rühren zum Kochen bringen und bei starker Hitze für mindestens 4 Minuten sprudelnd kochen lassen; dabei weiterrühren. Gelierprobe machen. Anschließend die Minzzweige herausnehmen. Die fein gehackte Minze auf die heiß ausgespülten Gläser verteilen, das Gelee hineinfüllen und die Gläser sofort fest verschließen. Die Gläser für ein paar Minuten auf den Kopf stellen, damit sich die gehackte Minze gleichmäßig im Gelee verteilt.

 

Inspiriert von 

Zeitschrift „Lisa“, Ausgabe Nr. 23/2016 (01.06.2016), Extra-Beiheftchen „Köstlich eingemacht: Süß und herzhaft – mit Liebe zubereitet“, S. 2, „Johannisbeergelee mit Minze“.

Lemon Curd

Lemon Curd

Zutaten (für 2 Gläser, je à 200 g)

  • 2 Zitronen
  • 2 Eier
  • 3 Eigelbe
  • 150 g Zucker
  • 1 EL abgeriebene Zitronenschale
  • 100 g Butter 

 

Zubereitung

Zitronen auspressen. Eier, Eigelbe und Zucker mit einem Schneebesen schaumig schlagen. In einem Topf die Butter bei schwacher Hitze schmelzen lassen, anschließend den Zitronensaft, die Ei-Zucker-Mischung und den Zitronenabrieb dazugeben und das Ganze unter ständigem Rühren bei mittlerer Hitze aufkochen, bis die Masse eindickt. In Schraubgläser füllen und fest verschließen.

Die Zitronencreme hält sich im Kühlschrank etwa 2 Wochen lang und kann als Brotaufstrich, aber auch als Füllung für Kuchen, Muffins oder Torten verwendet werden.


Inspiriert von

www.kochbar.de