Kartoffel-Möhrensuppe

Diese leckere Suppe vereint alles, was man für ein Alltagsgericht braucht: Überschaubare, simple Zutaten, die in der Regel jeder daheim hat, eine schnelle und einfache Zubereitung und das bei maximalem Geschmack. Die Suppe sättigt gut und gerade jetzt in der kalten Jahreszeit wärmt sie wunderbar von innen. Wer mag, kann seine Suppe noch mit einer deftigen Beilage anreichern, zum Beispiel in Form von kleinen Hackbällchen, Bratwürstchen, Cabanossi oder auch Röstzwiebeln. Guten Appetit!

 

Zutaten (für 4-5 Personen)

  • 2 Zwiebeln
  • 40 g Butter
  • 600 g Kartoffeln
  • 4 Möhren
  • 1 l Gemüsebrühe
  • 1 EL Speisestärke
  • 100 ml Schlagsahne
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer

 

Zubereitung (mit Thermomix TM 31)
Zwiebeln in grobe Stücke schneiden, in den Mixtopf geben und einige Sekunden auf Stufe 6 zerkleinern. Butter hinzufügen und 2 Minuten/Varoma/Rührstufe andünsten. Kartoffeln, Möhren und Gemüsebrühe hinzufügen und 25 Minuten/100°C/Stufe 1 kochen. Dann die Suppe einige Sekunden auf Stufe 6 pürieren. Speisestärke mit kaltem Wasser glatt rühren und zusammen mit der Schlagsahne hinzugeben und das Ganze weitere 3 Minuten/100°C/Stufe 1 kochen, bis die Suppe bindet. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Erbsensuppe mit Meeresfrüchten, Radieschen & Créme Frâiche

Erbsensuppe mit Meeresfrüchten, Radieschen & Creme Fraiche

Gestern Abend hat es bei uns mal wieder mediterrane Kost gegeben, nämlich diese leckere Erbsensuppe mit Radieschen und einem Klecks Créme Frâiche. Das Rezept hatte ich in einer alten Ausgabe der Zeitschrift „So isst Italien“ gefunden, wo die Suppe als vegetarisch angegeben war, doch ich habe das Rezept etwas abgewandelt, indem ich noch Meeresfrüchte hinzugefügt habe, was auch gut gepasst hat. Dazu haben wir etwas frisches Baguette gegessen. Tipp: Am zweiten Tag schmeckt die Erbsensuppe noch viel besser!

 

Zutaten (für 3-4 Personen)

  • 1 EL Olivenöl
  • 1 Schalotte
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 große mehligkochende Kartoffel
  • 600 g TK-Erbsen
  • 800 ml Gemüsebrühe
  • 500 g gemischte Meeresfrüchte (falls TK, dann aufgetaut)
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • 1/2 Bund Radieschen
  • ein paar EL Créme Frâiche

 

Zubereitung

Schalotte und Knoblauch fein hacken, Kartoffel in kleine Würfel schneiden. Olivenöl in einem großen Topf erhitzen, dann Schalotte und Knoblauch hinzufügen und glasig dünsten. Kartoffel und Erbsen dazugeben, kurz mit anschwitzen, dann mit Gemüsebrühe ablöschen, aufkochen und bei mittlerer Hitze für etwa 10 Minuten köcheln lassen. Dann die Suppe pürieren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Meeresfrüchte dazugeben und noch einige Minuten weiterköcheln lassen, bis die Meeresfrüchte gar sind.

Radieschen in dünne Stifte schneiden. Die Suppe auf Teller verteilen und jeweils mit einem Klecks Créme Frâiche und einem EL Radieschen-Stiften anrichten.

 

Inspiriert von

Zeitschrift „So isst Italien“, Ausgabe 02/2017 (Februar/März), S. 68, „Erbsensuppe mit Radieschen / Zuppa di piselli con ravanelli“.

Kichererbsen-Möhren-Suppe mit Kartoffeln

Kichererbsen-Möhren-Suppe mit Kartoffeln

Weil die Schneemassen da draußen unser Immunsystem gerade ordentlich herausfordern und ich daher etwas Wärmendes, Gemüsiges kochen wollte, habe ich mich auf die Suche begeben nach einer Gemüsesuppe und bin in einer älteren Ausgabe von „So isst Italien“ fündig geworden. Dort habe ich diese tolle vegetarische Suppe entdeckt, doch anders als im Originalrezept habe ich noch Kartoffeln hinzugefügt, um das Ganze etwas sättigender zu machen. Eine wirklich leckere, schmackhafte Suppe, die durch den Ingwer und die Frühlingszwiebeln eine leichte Schärfe bekommt. Fleischfans können auch noch ein paar Würstchen oder kleine Hackbällchen hinzufügen. Köstlich!

 

Zutaten (für 5 Personen)

  • etwas Olivenöl
  • 650 g Kartoffeln
  • 5 große Möhren
  • 1 große Speisezwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Stück Ingwer (8 g)
  • 1/2 TL Paprikapulver edelsüß
  • 1/2 TL Kreuzkümmel gemahlen
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • 1,2 l Gemüsebrühe
  • 2 Dosen Kichererbsen (2 x 265 g Abtropfgewicht)
  • Zucker
  • 1 Frühlingszwiebel
  • Petersilie

 

Zubereitung

Kartoffeln schälen und in kleine Würfel schneiden. Möhren ebenfalls in kleine Würfel schneiden. Zwiebel, Knoblauchzehen und Ingwer fein hacken. Olivenöl in einem großen Topf erhitzen, dann Kartoffeln, Möhren, Zwiebel, Knoblauch und Ingwer dazugeben und unter Rühren gleichmäßig anbraten. Mit Paprikapulver, Kreuzkümmel, Salz und Pfeffer bestreuen und weiter anschwitzen. Dann mit Gemüsebrühe ablöschen und das Ganze mit Deckel abgedeckt für etwa 10 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen, bis die Kartoffeln und die Möhren fast gar sind.

In der Zwischenzeit die Kichererbsen in einem Sieb abgießen und mit kaltem Wasser abspülen. Frühlingszwiebel in feine Ringe schneiden, Petersilie hacken.

Nach Ablauf der 10-minütigen Kochzeit die Kichererbsen dazugeben und kurz mitgaren lassen. Anschließend etwa die Hälfte des ganzen Gemüses im Topf mit einer Schaumkelle herausholen und beiseite stellen, dann die Suppe pürieren. Mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken. Nun das zuvor beiseite gestellte Gemüse als Einlage wieder in die pürierte Suppe geben. Die Suppe auf Teller verteilen und mit Frühlingszwiebeln und Petersilie garniert servieren. Dazu passt Baguette.

 

Quelle

Zeitschrift „So isst Italien“, Ausgabe Nr. 02/2017 (Februar/März), S. 82, „Kichererbsen-Karotten-Suppe (Zuppa di ceci e carote).

Kartoffelsuppe mit Äpfeln, Krabben & Meerrettich

Kartoffelsuppe mit Äpfeln, Krabben & Meerrettich

Jetzt in der kalten Jahreszeit ist eine deftige Kartoffelsuppe genau das Richtige, um sich schön aufzuwärmen. Doch ich hatte keine Lust auf klassische Kartoffelsuppe mit Zwiebeln und Speck, sondern wollte gerne eine besonders raffinierte Variante kochen und habe mir bei Lecker die Idee geholt, die Suppe mit Krabben und Meerrettich zu servieren, was der Suppe ein nordisches Flair verleiht. Anders als im Originalrezept habe ich allerdings noch Pastinaken hinzugefügt und wie man an der Farbe meiner Kartoffelsuppe erkennen kann, habe ich auch den Kräuteranteil deutlich erhöht. Die Suppe hat uns wirklich ausgesprochen lecker geschmeckt und es war bestimmt auch nicht das letzte Mal, dass wir sie gekocht haben.

 

Zutaten (für 3-4 Personen)

  • 800 g Kartoffeln
  • 200 g Pastinaken
  • 2 Stücke Butter (je à 10 g)
  • 600 ml Gemüsebrühe
  • 400 g Äpfel mit Schale, entkernt
  • 1 Bund glatte Petersilie
  • 1 Bund (15 g) Majoran
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • 100 g Nordseekrabben
  • 1 Spritzer Zitronensaft
  • etwas Sahnemeerrettich (Glas)

 

Zubereitung 

Kartoffeln und Pastinaken schälen und in grobe Würfel schneiden. Von den Äpfeln 300 g grob würfeln, die übrigen 100 g in kleine Würfel schneiden. 1 Stück Butter in einem Topf zerlassen, Kartoffeln und Pastinaken hinzugeben und anschwitzen. Mit der Gemüsebrühe ablöschen, aufkochen und bei niedriger bis mittlerer Hitze köcheln lassen, bis die Kartoffeln und Pastinaken fast gar sind. Dann die 300 g grob gewürfelte Äpfel dazugeben und noch für kurze Zeit mitköcheln lassen, bis alles gar ist. Die Majoran- und Petersilienblättchen jeweils von den Stängeln zupfen, hacken und ebenfalls hinzufügen. Alles sorgfältig pürieren. Bei Bedarf noch mehr Brühe angießen. Die Suppe mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Nun das übrige Stück Butter in einer kleineren Pfanne zerlassen, dann die 100 g klein gewürfelte Äpfel sowie die Nordseekrabben dazugeben und anschwitzen. Etwas Zitronensaft hinzufügen und leicht salzen.

Die Kartoffelsuppe mit der Apfel-Krabben-Mischung sowie etwas Sahnemeerrettich garniert servieren.

Soupe au pistou

Soupe au pistou

Passend zur Erkältungszeit kam heute diese provenzialische Gemüsesuppe mit Nudeleinlage bei uns auf den Tisch. Das Rezept dafür habe ich bei Mein leckeres Leben gefunden, jedoch habe ich die Gemüseauswahl ein wenig variiert. Der Clou an dieser Suppe ist das Pistou – eine würzige Basilikumpaste, die dem italienischen Pesto sehr ähnlich ist. Dazu haben wir ein rustikales Baguette gegessen. Schmeckt sehr lecker, wärmt schön und versorgt uns mit vielen wertvollen Inhaltsstoffen.

 

Zutaten (für 5 Personen)

  • 1 EL + 70 ml Olivenöl
  • 3 Schalotten
  • 2 + 2 Knoblauchzehen
  • 1 Stange Lauch
  • 1 Stange Staudensellerie
  • 1 Zucchini
  • 1 Pastinake
  • 1 Fenchelknolle
  • 4 Möhren
  • 100 g grüne Bohnen
  • 75 g gewürfelter Speck
  • 3 EL Tomatenmark
  • 130 ml Weißwein
  • 1,2 l Gemüsebrühe
  • 200 g Orecchiette
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • 1 großer Topf Basilikum
  • 40 g Parmesan am Stück
  • 1 rustikales Baguette

 

Zubereitung

Schalotten, 2 Knoblauchzehen, Lauch, Staudensellerie, Zucchini, Pastinake, Fenchel und Möhren in kleine Stücke schneiden. Von den grünen Bohnen jeweils die Enden abtrennen und die Bohnen in kleinere Stücke schneiden. 1 EL Olivenöl in einem großen Topf erhitzen und das Gemüse sowie den Speck darin anbraten. Tomatenmark dazugeben und kurz mitbraten. Mit Weißwein ablöschen und den Wein verkochen lassen. Dann die Gemüsebrühe angießen, das Ganze aufkochen und bei niedriger bis mittlerer Hitze köcheln lassen, bis das Gemüse gar ist.

Gleichzeitig die Orecchiette in einem extra Topf mit reichlich gesalzenem Wasser gar kochen. Dann die Orecchiette zum Gemüse geben.

Für das Pistou die Basilikumblätter mit 2 Knoblauchzehen, 70 ml Olivenöl und Parmesan pürieren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Gemüse-Orecchiette-Suppe mit dem Pistou anrichten und mit einem rustikalen Baguette servieren.

Kichererbsen-Eintopf mit Kartoffeln & Minze

Kichererbsen-Eintopf mit Kartoffeln & Minze

Wir möchten wieder mehr fleischlose Tage in unseren Wochenspeiseplan einführen, daher gab es vor wenigen Tagen diesen vegetarischen Eintopf bei uns. Gefunden bei Lecker. Der Eintopf schmeckt durch die verschiedenen Gewürze und frischen Kräuter sehr aromatisch und wärmt wunderbar. Für mehr Schärfe kann man dem Eintopf auch noch eine gehackte Chilischote beimischen oder statt edelsüßem Paprikapulver lieber rosenscharfes Paprikapulver verwenden.

 

Zutaten (für 4 Personen)

  • 3 Dosen Kichererbsen (je à 265 g Abtropfgewicht)
  • 700 g Kartoffeln
  • Olivenöl
  • 2 Dosen stückige Tomaten (2 x 400 g)
  • 500 ml Gemüsebouillon
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • Paprikapulver edelsüß
  • etwas frisch geriebene Muskatnuss
  • etwas braunen Zucker
  • 1 Topf Minze

 

Zubereitung

Kichererbsen in ein Sieb gießen und gut abtropfen lassen. Kartoffeln schälen und in kleine Würfel schneiden. Minze hacken.

Olivenöl in einer großen, tiefen Pfanne erhitzen und die Kartoffeln darin anbraten. Mit stückigen Tomaten und Gemüsebouillon ablöschen und das Ganze etwas einköcheln lassen. Kichererbsen und etwas Paprikapulver hinzufügen und das Ganze für etwa 10 Minuten bei milder Hitze weiterköcheln lassen. Mit Salz, schwarzem Pfeffer, Paprikapulver, Muskatnuss und braunem Zucker abschmecken. Minze unterrühren.

Erbsen-Koriander-Suppe

Erbsen-Koriander-Suppe

Der Kleine liegt im Bett, die Wohnung ist geputzt, die Wäsche gemacht und die Geschirrspülmaschine ausgeräumt. Was liegt da näher, als den Abend gemütlich auf dem Sofa ausklingen zu lassen? Mit einer Fruchtschorle, einer Zeitschrift und mit dieser köstlichen Suppe, die ich bei Lecker gefunden habe. Die Suppe schmeckt herrlich frisch, der Erbsengeschmack kommt gut heraus und der Aufwand ist minimal. Dazu gab es ein paar Scheiben Dinkelvollkornbrot.

 

Zutaten (für 2 Personen)

  • 2 Schalotten
  • Olivenöl
  • 500 g Erbsen (TK)
  • (5 EL Weißwein)
  • 500 ml Hühnerbouillon
  • 150 ml Schlagsahne
  • 1 Topf Koriander
  • 2 EL Crème Frâiche
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • Zucker
  • etwas Zitronensaft

 

Zubereitung 

Schalotten und Koriander jeweils separat fein hacken. Olivenöl in einem Topf erhitzen, Schalotten dazugeben und anbraten, dann 350 g Erbsen dazugeben und kurz mitbraten. (Wer mag, löscht an dieser Stelle zunächst mit Weißwein ab, bevor die Hühnerbouillon dazukommt). Mit Hühnerbouillon ablöschen, aufkochen und bei mittlerer Hitze für ein paar Minuten köcheln lassen. Schlagsahne und Koriander hinzufügen, noch kurz weiterköcheln lassen, anschließend die Suppe pürieren und durch ein Sieb streichen. Nun die übrigen 150 g Erbsen sowie Crème Frâiche dazugeben, die Suppe unter Rühren für ein paar Minuten erwärmen (nicht kochen!), bis die Erbsen gar sind und das Ganze mit Salz, Pfeffer, Zucker und Zitronensaft abschmecken.

Minestrone mit Fenchel, Perlgraupen & Speck

Minestrone mit Fenchel, Perlgraupen & Speck

Was passt zu diesen eisig kalten Temperaturen besser als eine wärmende und wohltuende Suppe? Deshalb gab es gestern diese leckere Gemüsesuppe mit Speckeinlage bei uns, die ich meinem Italienisch-Kochbuch entnommen habe. Dazu gab’s überbackene Käsebrote.

 

Zutaten (für 6 Personen)

  • Olivenöl
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 180 g Speck
  • 4 Möhren
  • 500 g Fenchel
  • 150 g Perlgraupen
  • 2 l Fleischbrühe
  • 1-2 Lorbeerblätter
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • 1 Bund glatte Petersilie
  • 6 Scheiben Bauernbrot
  • Fontina-Käse (oder einen anderen streichfähigen Käse)

 

Zubereitung

Zwiebel und Knoblauch hacken, Speck in kurze Streifen schneiden. Möhren und Fenchel in kleine Stücke schneiden. Petersilie hacken.

Olivenöl in einem großen Topf erhitzen, dann Zwiebel, Knoblauch und Speck darin anbraten. Möhren und Fenchel dazugeben und mitbraten. Perlgraupen hinzufügen, dann mit Fleischbrühe ablöschen und das Ganze aufkochen. Lorbeerblätter dazugeben. Nun die Suppe abgedeckt bei niedriger bis mittlerer Hitze für etwa 15 Minuten köcheln lassen. Mit Salz und schwarzem Pfeffer abschmecken und mit der Petersilie verfeinern.

Die Bauernbrot-Scheiben mit dem Fontina-Käse bestreichen und im vorgeheizten Backofen bei 200°C Ober-/Unterhitze für 3 bis 5 Minuten überbacken.

Die Minestrone mit den Käsebroten anrichten.

 

Inspiriert von

Buch “Dr. Oetker Italienisch kochen von A – Z, von Amaretti bis Zuppa pavese”, 2007, Weltbild Verlag, S. 93, „Graupensuppe mit Fenchel / Minestrone d’orzo e finocchio“.

Soljanka

Soljanka

Mein Freund und ich, wir sind beide in Ostdeutschland geboren und aufgewachsen und daher kennen und lieben wir Soljanka, die in unseren beiden Familien früher häufig zubereitet wurde. Dabei handelt es sich um einen säuerlich-pikanten Eintopf, der ursprünglich aus Russland stammt und sich zu DDR-Zeiten großer Beliebtheit erfreut hat. Trotz der Wende und damit einhergehender neuer West-Spezialitäten wie Döner oder Pizza hat die Soljanka überlebt und wird noch heute in vielen ostdeutschen Restaurants angeboten. Und um seit langem mal wieder in diesen vertrauten Kindheitserinnerungen zu schwelgen, musste es daher gestern Abend eine leckere Soljanka bei uns geben. Das Rezept dafür hatte ich bei Chefkoch gefunden. Statt mit Fleisch bzw. Wurst kann die Soljanka alternativ auch mit Fisch oder Pilzen zubereitet werden. Angerichtet wird das Ganze dann mit einem Klecks Saurer Sahne oder Crème Frâiche. Schmeckt einfach wunderbar!

 

Zutaten (für 5-6 Personen)

  • 900 g Wurstreste (z.B. gewürfelter Rohschinken, Kaminwurz, Geflügel-Fleischwurst, Geflügel-Wiener)
  • 5 Zwiebeln
  • 4 bunte Paprikaschoten
  • 150 g Tomatenmark
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 Hände voll Gewürzgurken + etwas Gurkensud (Glas)
  • 1,5 l Gemüsebrühe
  • 1 Lorbeerblatt
  • etwas Kümmel, gemahlen
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • 1/2 Bund Petersilie
  • 1 Becher (200 g) Crème Frâiche

 

Zubereitung

Wurstreste klein schneiden. Zwiebeln und Knoblauch separat hacken. Paprika und Gewürzgurken separat in Stücke schneiden. Petersilie hacken.

Wurstreste in einem großen Topf anbraten, dann die Zwiebeln dazugeben und glasig schwitzen. Falls es ansetzen sollte, einfach etwas Wasser dazugießen. Dann Paprika, Tomatenmark und Knoblauch hinzufügen und mitbraten. Gewürzgurken und etwas Gurkensud hinzugeben. Anschließend die Gemüsebrühe angießen, das Lorbeerblatt und den Kümmel dazugeben, alles aufkochen und bei niedriger bis mittlerer Hitze für 20 Minuten leicht köcheln lassen. Zum Schluss die Petersilie untermischen und mit Salz und schwarzem Pfeffer abschmecken. Vor dem Servieren das Lorbeerblatt entfernen. Mit Crème Frâiche anrichten.

Brokkoli-Maronen-Apfel-Suppe

Brokkoli-Maronen-Apfel-Suppe

Letztens hat sich mein Freund seit langem mal wieder eine Brokkolisuppe gewünscht. Da mir dies aber zu langweilig erschien, kam mir die Idee in den Sinn, die Suppe mit Äpfeln und Maronen ein bisschen herbstlich aufzupeppen. Leider konnte ich im Internet allerdings kein brauchbares Rezept für meine Vorstellung finden und so habe ich mir einfach ein eigenes Rezept ausgedacht und einfach mal drauf los gekocht. Und das Ergebnis war wirklich beeindruckend, denn die Suppe schmeckt hervorragend. Durch die Äpfel und das Karamellisieren mit Zucker bekommt die Suppe eine leicht süßliche Note, was ein guter Kontrast ist zu den übrigen Zutaten. Der Süßegrad der Suppe kann leicht variiert werden, indem man entweder mehr oder weniger Äpfel oder alternativ eher süßliche oder säuerliche Äpfel verwendet. Eine wirklich leckere und durchweg gesunde Suppe, die nach frischen Zutaten schmeckt und zudem schön wärmt.

 

Zutaten (für 3 Personen)

  • 1 große Zwiebel
  • 1 Stück Ingwer
  • 1 Kopf Brokkoli
  • 150 g Maronen (vorgegart, verzehrfertig)
  • 2-3 Äpfel
  • 1 Stück Butter
  • 2 TL Zucker
  • ca. 900 ml Gemüsebrühe
  • ca. 100 ml Schlagsahne
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer

 

Zubereitung

Zwiebel und Ingwer grob hacken. Brokkoli in Röschen zerteilen. Maronen und Äpfel in grobe Stücke schneiden. Butter in einem großen Topf erhitzen, dann Zwiebel, Ingwer, Brokkoli, Maronen und Äpfel hineingeben und anschwitzen. Zucker darüber streuen und etwas karamellisieren lassen. Mit Gemüsebrühe ablöschen, aufkochen und bei mittlerer Hitze für etwa 15 Minuten köcheln lassen, bis der Brokkoli weich ist. Alles mit einem Pürierstab sorgfältig glatt pürieren. Schlagsahne dazugießen und erneut aufkochen; bei Bedarf kann auch noch etwas Gemüsebrühe angegossen werden. Mit Salz und schwarzem Pfeffer abschmecken.