Mango-Kiwi-Konfitüre

An Weihnachten haben wir von meinen Großeltern eine leckere Obstkiste geschickt bekommen. Ich finde, dass das eine wunderbare Idee für ein Weihnachtsgeschenk ist, nicht nur, weil Obst gesund ist, sondern auch, weil man es aufessen und somit vollständig verbrauchen kann. Besonders dann, wenn man unsicher ist, was man jemandem schenken möchte und man befürchtet, etwas zu schenken, das der andere gar nicht gebrauchen kann, ist Obst (oder auch andere Lebensmittel) eine gute Wahl, denn das geht immer. Auch unser großer Sohn hat sich gleich über die leckere Obstkiste hergemacht und hat gleich nach dem Öffnen eine Banane und einige Physalis herausgenascht. Aus der Mango und den Kiwis, die ebenfalls in der Kiste enthalten waren, habe ich heute Abend, nachdem die Kinder im Bett waren, dann diese tolle Konfitüre gekocht. Ich schwöre übrigens inzwischen auf Gelierzucker im Verhältnis 3:1 (3 Teile Frucht, 1 Teil Gelierzucker), denn dabei kommt der Geschmack der Früchte viel besser heraus als bei Gelierzucker 2:1 oder 1:1. Natürlich muss man bedenken, dass die Konfitüre in meinem Fall dann aber auch nicht so lange haltbar ist, denn weniger Gelierzucker bedeutet auch weniger Konservierungsdauer, was aber wohl sicher kein Problem werden sollte, da die Konfitüre so lecker schmeckt, dass sie eh nicht lange bei uns überleben wird.

Zutaten (für 2 Gläser)

  • 1 reife Mango (260 g reines Fruchtfleisch)
  • 2 Kiwis (140 g reines Fruchtfleisch)
  • 140 g Gelierzucker 3:1
  • 1 EL Zitronensaft

Zubereitung (mit Thermomix TM31)

Mango- und Kiwifruchtfleisch in den Mixtopf geben und für einige Sekunden auf Stufe 10 pürieren, bis das Fruchtfleisch ganz fein ist, dann mit einem Löffel nach unten schieben. Gelierzucker und Zitronensaft hinzufügen und alles 25 Minuten/100°C/Rührstufe kochen. Anschließend sofort in heiß ausgespülte Gläser füllen, fest verschließen und abkühlen lassen.

 

Quitten-Konfitüre mit Vanille

In den letzten Tagen waren meine Eltern zu Besuch bei uns. Wir haben den Geburtstag unseres großen Sohnes gefeiert (er ist 4 geworden) und haben eine schöne Zeit miteinander verbracht. Sie hatten uns auch ein paar Quitten aus ihrem Garten mitgebracht und die habe ich heute Abend, nachdem die Kinder im Bett waren, endlich verarbeitet und zwar zu dieser leckeren Konfitüre. Tatsächlich habe ich Quitten früher schon einmal eingekocht und kann mich noch gut daran erinnern, was für eine mühsame, kraftraubende Arbeit es gewesen ist, sie zu schälen und zu zerteilen, denn sie waren sehr hart und holzig. Diesmal wurde ich jedoch überrascht, denn diesmal waren die Quitten deutlich weicher und ich konnte sie ohne große Mühe schälen. Nachdem ich mich nun ein bisschen dazu belesen habe, konnte ich herausfinden, dass es sich hierbei um zwei unterschiedliche Sorten von Quitten handelte. Die harte, trockene, holzige Variante waren Apfelquitten (sie tragen auch optisch eine eher rundere, dem Apfel ähnliche Form und sie schmecken sauer bis herb) und die jetzige weichere Variante sind Birnenquitten (sie sehen entsprechend birnenförmig aus und schmecken viel milder). Ich liebe es, wenn ich beim Kochen immer wieder etwas Neues dazu lernen kann und werde mir für die Zukunft merken, dass Birnenquitten die bessere Wahl sind, wenn man damit kochen möchte.

Zutaten (für 2 Gläser)

  • 360 g Quitten (geschält, entkernt und in kleinere Stücke zerteilt)
  • 120 g Gelierzucker 3:1
  • 1 EL Saft von einer Zitrone
  • 1 EL Bourbon-Vanillepaste (entspricht 2 ausgekratzten Vanilleschoten)
  • 1 guter Schuss Wasser

Zubereitung (mit Thermomix TM31)

Quitten in den Mixtopf füllen und für einige Sekunden bei Stufe 10 pürieren, dann mit einem Löffel nach unten schieben. Gelierzucker, Zitronensaft, Bourbon-Vanillepaste und Wasser hinzufügen und alles 20 Minuten/100°C/Rührstufe kochen. Anschließend sofort in heiß ausgespülte Gläser füllen, fest verschließen und abkühlen lassen.

Bananenbrot mit Cashewkernen & Mandeln

Heute habe ich mal wieder ein Lebensmittelrettungsrezept für euch und zwar für überreife Bananen, die keiner mehr essen mag, weil sie zu matschig sind, die aber immernoch gut genug sind, um sie nicht wegzuschmeißen. Daraus haben unser großer Sohn und ich heute Nachmittag dieses leckere Bananenbrot gebacken. Es ist sehr einfach in der Zubereitung und bekommt durch die Cashewkerne und Mandeln eine kernig-knackige Textur. Noch lauwarm schmeckt mir das Brot am besten. Die Idee stammt von Eat Smarter, doch ich habe es etwas abgewandelt.

 

Zutaten (für 1 Kastenform mit den Maßen L 30 cm x B 12 cm x H 8 cm)

  • 3-4 sehr reife Bananen
  • 100 g Cashewkerne
  • 100 ml Rapsöl
  • 70 g Ahornsirup
  • 1/2 TL Zimtpulver
  • etwas frisch geriebene Muskatnuss
  • 1 Prise Salz
  • 5 EL Milch
  • 280 g Dinkelvollkornmehl
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • 2 EL gestiftete Mandeln

 

Zubereitung

Bananen mit einer Gabel sorgfältig zerdrücken. Cashewkerne grob hacken.

Bananen mit Rapsöl, Ahornsirup, Zimtpulver, Muskatnuss, Salz und Milch vermischen und mit einem Handrührgerät zu einem glatten Teig verarbeiten. Mehl und Backpulver hinzufügen und erneut alles sorgfältig zu einem glatten Teig verarbeiten. Mandeln sowie die Hälfte der zuvor gehackten Cashewkerne untermischen.

Den Teig in eine gefettete Kastenform füllen und glatt streichen. Die übrige Hälfte der gehackten Cashewkerne gleichmäßig darüber streuen. Im vorgeheizten Backofen bei 180°C Ober-/Unterhitze für etwa 40 Minuten backen. Dann aus dem Ofen nehmen und gut abkühlen lassen, bevor das Bananenbrot angeschnitten wird.

Schmandbrötchen mit Schinken

Diese leckeren Schmandbrötchen von Chefkoch sind eine tolle Idee, wenn man nicht so viel Zeit hat, um für ein ausgiebiges Abendessen in der Küche zu stehen und man trotzdem etwas Leckeres essen möchte. Sie sind einfach in der Zubereitung, man benötigt keine außergewöhnlichen Zutaten und man kann dafür auch gut Brötchen vom Vortag verwenden, die schon etwas altbacken sind. Wer mag, kann auch noch fein gehackten Schnittlauch oder angebratene Zwiebelwürfel zur Schmandmasse hinzufügen.

 

Zutaten (für 8 Brötchenhälften)

  • 4 Brötchen nach Wahl
  • 2 Becher Schmand (400 g)
  • 2 EL Milch
  • 6 Scheiben Schinken
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • 3-4 Handvoll geriebener Käse

 

Zubereitung 

Brötchen jeweils aufschneiden und mit einem Teelöffel aushöhlen. Schinken klein schneiden. Die ausgehöhlte Brötchenmasse mit Schmand, Milch und Schinken verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken und jeweils auf die Brötchenhälften streichen. Mit geriebenem Käse bestreuen und im vorgeheizten Backofen bei 180°C Ober-/Unterhitze etwa 15 Minuten überbacken.

Kürbiszopf

Endlich ist der Herbst da und hat uns stürmisches, unbeständiges Wetter mitgebracht. Die inzwischen verfärbten Blätter wehen zahlreich von den Bäumen und in den Vorgärten der Menschen habe ich schon die ersten Dekokürbis-Gesichter entdeckt. Für mich ist das mit Abstand die allerschönste Jahreszeit, denn sie ist gemütlich, sie macht Lust auf heißen Kakao und den ersten Spekulatius, auf eine wohlig warme Badewanne und ein gutes Buch und sie macht Appetit auf typisch herbstliche Gerichte. Und weil ich mich so darüber freue, dass die Supermärkte nun wieder voll sind mit allerlei verschiedenen Kürbissorten, konnte ich nicht widerstehen und musste einen davon mitnehmen, um uns heute mit diesem Sonntags-Kürbiszopf zu verwöhnen. Was das Zusammenlegen des Zopfes angeht, muss ich wohl allerdings noch ein bisschen üben; nach meinem Hefezopf mit Rosinen & Mandeln war dies heute nämlich erst mein zweiter Versuch. Sehr gut geschmeckt hat er trotzdem.

 

Zutaten (für 1 Zopf)

  • 1 Hokkaido-Kürbis
  • 3 EL Olivenöl
  • 1 EL helle Balsamico-Creme
  • 2 EL Ahornsirup
  • 1 kleine rote Zwiebel, fein gehackt
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • 1 fertiger Pizzateig aus dem Kühlregal

 

Zubereitung

Hokkaido-Kürbis in kleine Würfel schneiden und im vorgeheizten Backofen bei 160°C Ober-/Unterhitze für etwa 25-30 Minuten garen, bis der Kürbis weich ist; dann etwas auskühlen lassen und das Kürbisfleisch anschließend pürieren. Das Kürbispüree zusammen mit Olivenöl, heller Balsamico-Creme, Ahornsirup sowie der fein gehackten roten Zwiebel vermischen und die Kürbismasse gleichmäßig auf den ausgerollten Pizzateig streichen. Nun den Pizzateig von der langen Seite her aufrollen und den Strang der Länge nach halbieren. Beide nun entstandene Stränge zu einem Zopf legen (eine einfache Anleitung findet ihr in diesem Video) und diesen bei 180°C Ober-/Unterhitze für etwa 25 Minuten backen, bis der Pizzateig kross ist.

 

Inspiriert von

Kaufland

Geflügelsalat

Seit ich meinen Mann kenne, kenne ich auch seine Vorliebe für Geflügelsalat und so ist es mittlerweile gekommen, dass wir bereits so ziemlich jeden handelsüblichen Geflügelsalat aus Discountern und Supermärkten durchprobiert haben. So richtig zufriedenstellend sind diese allerdings bisher nie gewesen, vor allem deshalb nicht, weil die unendlich lang erscheinenden Zutatenlisten mich bisher immer eher skeptisch zurückließen. Daher war ich nun höchst motiviert, Geflügelsalat einmal selber herzustellen und zu testen, ob wir nicht auch mit einer überschaubaren und nachvollziehbaren Zutatenliste ein leckeres Ergebnis erzielen können. Und was soll ich sagen: Mission completed. Nicht nur mein Mann, der Geflügelsalat-Experte, war begeistert! Der Salat schmeckt frisch und hat die perfekte Balance zwischen herzhaft und fruchtig.

 

Zutaten (für 4 Personen)

  • 350 g Hähnchenbrustfilets
  • 8 Stangen weißer Bio-Spargel
  • 1/3 Ananas
  • 2 Hände voll Mandarinen (Dose) + ein paar EL aufgefangenen Mandarinensaft
  • etwa 6 EL Naturjoghurt
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • ein paar Stängel Petersilie

 

Zubereitung

Hähnchenbrustfilets in mundgerechte Stücke schneiden und in kochendem, leicht gesalzenem Wasser kurz kochen, bis das Fleisch gar und noch schön zart ist; dann auf Küchenkrepp abtropfen lassen. Den Spargel ebenfalls in mundgerechte Stücke schneiden und in einem Topf mit etwas Salz, Zucker und Essig gar kochen, dann ebenfalls auf Küchenkrepp abtropfen lassen. Beides in eine Salatschüssel füllen. Ananas klein schneiden und zusammen mit den Mandarinen zum Fleisch und zum Spargel in die Salatschüssel geben. Mit Naturjoghurt vermischen und mit etwas vom zuvor aufgefangenen Mandarinensaft sowie Salz und Pfeffer abschmecken. Zum Schluss noch die Petersilienblättchen fein hacken und untermischen.

8-Tassen-Salat

Heute Abend habe ich unser Abendbrot ein wenig aufgepeppt, indem ich uns noch diesen leckeren Salat dazu serviert habe. Das Rezept dafür stammt von Chefkoch, doch anders als dort, habe ich meinem Salat noch eine Tasse grünen Kraussalat beigefügt und ich habe das im Originalrezept vorgeschlagene Miracle Whip Mayonnaise-Dressing durch simplen Naturjoghurt plus Salz, Pfeffer, Zucker ersetzt, da mich die Zutatenliste solcher Fertigprodukte immer häufiger skeptisch macht. Der Salat schmeckt herrlich frisch und lässt sich auch prima auf’s Brot streichen. Lecker!

 

Zutaten (für 6 Personen)

  • 1 Tasse gewürfelte + in Salzwasser gekochte Kartoffeln
  • 1 Tasse hart gekochte + gehackte Eier
  • 1 Tasse gewürfelte Salatgurke; alternativ Gewürzgurken + etwas Sud
  • 1 Tasse gewürfelte (süße) Äpfel
  • 1 Tasse gewürfelte Wurstreste (z.B. Schinken, Salami)
  • 1/2 – 1 Tasse gewürfelte rote Zwiebeln
  • 1 Tasse gehackten grünen Kraussalat
  • 1 Tasse Naturjoghurt
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • Zucker

 

Zubereitung

Alle Tassen in eine Salatschüssel geben und vermischen. Mit Salz, schwarzem Pfeffer und etwas Zucker abschmecken.

Würstchen-Spiegelei-Blume

Würstchen-Spiegelei-Blume

Diese witzige Blume hat mein Mann mir gestern zum Frühstück zubereitet. Sie besteht aus einem Geflügel-Würstchen, Spiegelei und etwas grünem Spargel garniert mit ein paar Himbeeren und Heidelbeeren. Ja, die romantische Seite meines Mannes weiß ich sehr zu schätzen. 🙂

Croutons

Croutons

Um Lebensmittelverschwendung zu vermeiden, bin ich häufig auf der Suche nach guten Ideen, wie ich Essensreste noch sinnvoll verwerten kann. Ganz besonders betroffen davon sind bei uns Brot- und Brötchenreste, die am zweiten oder dritten Tag so altbacken schmecken, dass sie keiner mehr essen mag, die aber immernoch gut und damit einfach zu schade zum Wegwerfen sind. Manchmal mache ich daraus Süßspeisen, wie zum Beispiel einen Ofenschlupfer oder einen Kirschmichel. Doch letztens habe ich aus unseren alten Brötchen ganz einfach Croutons zubereitet, die sich wunderbar für Salate verwenden lassen und sich auch einige Tage im Kühlschrank halten. Und wenn einem gar nichts mehr einfällt, dann kann altbackenes Gebäck auch immernoch als Entenfutter am See dienen. 🙂

 

Zutaten

  • 3 altbackene Brötchen
  • 1 EL Butterschmalz

 

Zubereitung

Brötchen in kleine Würfel schneiden, Butterschmalz in einer Pfanne zerlassen, die Brötchenwürfel dazugeben und bei mittlerer Hitze und unter häufigem Wenden rundherum knusprig anbraten. Dann aus der Pfanne nehmen und vollständig erkalten lassen, anschließend in ein Schraubglas füllen und im Kühlschrank lagern. Wer mag, kann die Croutons – nachdem diese bereits im Kühlschrank lagern – kurz vor dem Servieren auch nochmal kurz in der Pfanne in etwas Butterschmalz schwenken.

Soleier in Rote-Bete-Sud

Soleier in Rote-Bete-Sud

Diese tollen pinkfarbenen Soleier, die ich in der S-Küche gefunden habe, hat es während der vergangenen Osterfeiertage bei uns gegeben. Ein echter Augenschmaus!

 

Zutaten (für 6 Eier)

  • 6 Eier
  • 400 ml Wasser
  • 200 ml heller Essig
  • 1 Kugel Rote Bete, geschält und in kleinere Stücke geschnitten
  • 1 Schalotte, gehackt
  • 2 TL Zucker
  • 1 TL Pfefferkörner, im Mörser angedrückt
  • 1 EL Senfkörner
  • 2 gehäufte TL Salz

 

Zubereitung

Die Eier hart kochen und abkühlen lassen, dann die Eier jeweils rundherum leicht anschlagen, sodass die Schale etwas brüchig wird.

Alle anderen Zutaten in einen Topf geben, aufkochen und etwa 10 Minuten leicht köcheln lassen, dann den Sud etwas abkühlen lassen. Nun die hart gekochten Eier und den Sud abwechselnd in ein Einmachglas schichten. Verschließen und etwa 3 Tage durchziehen lassen.