schwäbische Knöpfle mit Hackbällchen in Brokkoli-Rahmsoße

Da unsere beiden Söhne (4 und 1) gerne Brokkoli essen, kaufe ich regelmäßig welchen und bereite ihn gerne als Gemüsebeilage für’s Abendessen zu. So auch heute Abend, als es bei uns dieses leckere Gericht gegeben hat, das uns allen sehr gut geschmeckt hat.

Zutaten (für 3-4 Personen)

  • 1 Zwiebel
  • 3 Knoblauchzehen
  • etwas Olivenöl
  • 500 g Rinderhackfleisch
  • 1 Ei
  • 2 EL Semmelbrösel
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • 1/2 Kopf Brokkoli
  • 700 ml Rinderbrühe
  • 1 Becher (200 g) Schlagsahne
  • 2 EL Speisestärke
  • etwas Zucker
  • etwas frisch geriebene Muskatnuss
  • 500 g schwäbische Knöpfle
  • etwas Butter

Zubereitung

Zwiebel und Knoblauch fein hacken. Für die Hackbällchen das Rinderhackfleisch mit Ei, Semmelbröseln, Salz und Pfeffer vermischen, sorgfältig verkneten und mit angefeuchteten Händen etwa 20 Hackbällchen daraus formen. Brokkoli in kleinere Röschen zerteilen, den Strunk in kleinere Würfel schneiden.

Etwas Olivenöl in einer großen, tiefen Pfanne erhitzen, dann Zwiebel, Knoblauch und Hackbällchen hinzufügen und mit aufgelegtem Deckel anbraten, bis die Hackbällchen fast gar sind; dabei die Hackbällchen gelegentlich wenden. Dann die Hackbällchen mit einer Küchenzange aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen. Nun Brokkoli ins Bratfett geben und anbraten, anschließend mit Rinderbrühe und Schlagsahne ablöschen, das Ganze aufkochen und bei niedriger bis mittlerer Hitze köcheln lassen, bis der Brokkoli fast gar ist. Jetzt Speisestärke mit etwas kaltem Wasser glatt rühren, hinzufügen und alles nochmal unter Rühren aufkochen, bis die Rahmsoße bindet. Die Hackbällchen wieder hinzugeben und bei bereits ausgeschaltetem Herd noch für ein paar Minuten in der Soße gar ziehen lassen. Alles mit Salz, Pfeffer, etwas Zucker sowie etwas Muskatnuss abschmecken.

Gleichzeitig die schwäbischen Knöpfle in einem Topf mit etwas Olivenöl und etwas Butter unter gelegentlichem Wenden goldbraun anbraten und anschließend mit den Hackbällchen und der Brokkoli-Rahmsoße servieren.




Pizza Frutti di Mare / schneller Quark-Öl-Pizzateig

Für unser heutiges Abendessen hatte sich unser Vierjähriger spontan Pizza mit Meeresfrüchten gewünscht. Da ich aber leider keine frische Hefe da hatte, habe ich einfach einen Quark-Öl-Teig zubereitet, den ich bei Chefkoch gefunden hatte und der schnell und unkompliziert hergestellt ist. Auch die Tomatensoße habe ich selbstgekocht. Die eine Hälfte der Pizza habe ich – wie gewünscht – mit Meeresfrüchten und Mozzarellascheiben belegt und die andere Hälfte der Pizza habe ich mit Thunfisch, roten Zwiebelscheiben, Kapern und geriebenem Käse belegt. Der Pizzateig hat bei mir sogar ein bisschen über das Ofengitter hinaus geragt, weshalb ich ihn an ein paar Stellen etwas umknicken musste. Geschmeckt hat es uns sehr gut, deshalb möchte ich das Rezept unbedingt hier abspeichern.

Zutaten (für 1 Ofengitter bzw. 1 Blech)

für den Quark-Öl-Pizzateig:

  • 220 g Magerquark
  • 4 EL Milch
  • 8 EL Olivenöl
  • 1 Ei
  • 400 g Mehl
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 1 TL Salz
  • 1 TL italienische Kräuter, gehackt und getrocknet

für die Pizzasoße:

  • 4 Knoblauchzehen
  • 2 Schalotten
  • etwas Olivenöl
  • 1 Dose (400 g) gehackte Tomaten
  • 1 Schuss Schlagsahne
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • 1-2 TL italienische Kräuter, gehackt und getrocknet
  • etwas Zucker

für den Belag:

  • 1 Packung Frutti di Mare (TK, 250 g Abtropfgewicht)
  • 1 Kugel (125 g) Mozzarella, in dünne Scheiben geschnitten
  • 1/2 Dose (70 g) Thunfisch im eigenen Saft, abgetropft
  • 1 kleinere rote Zwiebel, in dünne Scheiben geschnitten
  • 2 TL Kapern
  • 1-2 Handvoll geriebener Käse

Zubereitung

Alle Zutaten für den Quark-Öl-Teig vermischen und sorgfältig zu einem glatten Teig verkneten, dann auf bemehlter Arbeitsfläche mit einem Teigroller auf die Fläche eines Ofengitters ausrollen. Anschließend eine Lage Backpapier auf das Ofengitter legen und den ausgerollten Pizzateig vorsichtig darauf heben.

Für die Pizzasoße zunächst die Knoblauchzehen und die Schalotten fein hacken, dann etwas Olivenöl in einem Topf erhitzen und Knoblauch sowie Schalotten darin anschwitzen. Mit gehackten Tomaten und Schlagsahne ablöschen, unter Rühren aufkochen und bei niedriger bis mittlerer Hitze für etwa 20 Minuten einköcheln lassen; dabei gelegentlich umrühren. Mit Salz, Pfeffer, italienischen Kräutern und etwas Zucker abschmecken. Die Soße abkühlen lassen.

Nun die abgekühlte Pizzasoße gleichmäßig auf dem Pizzateig verteilen und verstreichen. Die eine Hälfte der Pizza mit den Meeresfrüchten und den Mozzarellascheiben belegen, die andere Hälfte der Pizza mit Thunfisch, Zwiebelscheiben, Kapern und geriebenem Käse belegen. Dann im vorgeheizten Backofen bei 250°C Ober-/Unterhitze für etwa 18 bis 20 Minuten auf der mittleren Schiene backen.




Sloppy Joe

Heute habe ich ein typisch amerikanisches Burger-Rezept für euch, das ich noch aus meinen USA-Zeiten kenne, als ich dort als Austauschschülerin für 1 Jahr gelebt habe. Doch anders, als man Burger üblicherweise kennt, nämlich mit einem Patty – also einer gegrillten Scheibe Rinderhackfleisch – belegt, wird der Sloppy-Joe-Burger mit einer Hackfleischsoße gefüllt, was beim Essen eine deutlich größere „Sauerei“ macht als eine feste, kompakte Fleischscheibe. Wer weiß, ob dies vielleicht der Grund ist, weshalb Sloppy Joe mit „schlampiger Joe“ übersetzt wird, aber das ist auch ganz egal, denn der Burger schmeckt einfach hervorragend. Zusammen mit einem grünen Salat gab es die Burger zum heutigen Abendessen bei uns. Yummy!

Zutaten (für 4 Burger)

  • Olivenöl
  • 1 Zwiebel
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1 orangene Paprikaschote
  • 2 EL Tomatenmark
  • 400 g Rinderhack
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • 1 Dose (à 400 g) gehackte Tomaten
  • 2 Schuss Ketchup
  • 1 EL Apfelessig
  • 1-2 EL brauner Zucker
  • 4 Burger-Buns mit Sesam

Zubereitung

Zwiebel, Knoblauch und Paprikaschote in feine Würfel schneiden und in einer Pfanne mit etwas erhitztem Olivenöl anbraten. Tomatenmark und Hackfleisch hinzufügen, das Ganze mit Salz und Pfeffer würzen und weiterbraten, bis das Hackfleisch sich bräunlich färbt. Dann mit gehackten Tomaten, Ketchup und Apfelessig ablöschen, aufkochen und bei niedriger bis mittlerer Hitze einköcheln lassen, bis die Tomaten-Hack-Soße nicht mehr so flüssig, sondern schön schlotzig ist. Mit braunem Zucker, Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Burger-Buns kurz im Ofen anbacken, dann jeweils die Unterhälften mit der Tomaten-Hack-Soße belegen und jeweils die Deckel auflegen.




Panna Cotta mit Erdbeersoße

Da es inzwischen schon deutsche Erdbeeren gibt, kaufen wir jetzt öfter welche, vor allem auch deshalb, weil unser Einjähriger diese süßen, roten Früchte total gerne isst. Unser Vierjähriger dagegen mochte Erdbeeren noch nie und verschmäht sie komplett. Wenn ich sie allerdings püriere und sie in Form von Erdbeersoße serviere, wie zum Beispiel zu diesem leckeren Panna Cotta, dann mag sie sogar unser Vierjähriger. Das nenne ich mal Win-Win!

Zutaten (für 4 Personen)

  • 400 ml Schlagsahne 
  • 50 g + 50 g Zucker
  • 1 Vanilleschote
  • 2 Handvoll Erdbeeren 

Zubereitung

Für das Panna Cotta zunächst die Vanilleschote mit einem Messer längs aufschlitzen und das Mark herauskratzen. Dann die Schlagsahne zusammen mit 50 g Zucker und dem zuvor ausgekratzten Vanillemark in einen Topf geben, aufkochen und bei mittlerer Hitzestufe und unter gelegentlichem Rühren für 15 Minuten köcheln lassen. Dann die gekochte Sahne jeweils in kalt ausgespülte Dessertschälchen füllen und für mindestens 2 Stunden in den Kühlschrank stellen, bis die Masse fest ist. 

Für die Erdbeersoße ein paar ganze Erdbeeren beiseite legen, die restlichen Erdbeeren mit den übrigen 50 g Zucker in ein hohes Gefäß füllen und sorgfältig pürieren. 

Wenn das Panna Cotta im Kühlschrank fest geworden ist, jeweils ein paar Erdbeeren darauf setzen und die Erdbeersoße darüber geben. 




Kartoffel-Spargel-Gratin mit Schinken

In Kartoffelgratin mit Béchamelsoße kann ich mich ja prinzipiell immer reinlegen, aber manchmal brauche ich dabei auch ein bisschen Variation und so habe ich die aktuelle Spargelsaison genutzt und habe das Kartoffelgratin nun mal in Kombination mit grünem Spargel zubereitet. Da in unserem Kühlschrank auch noch eine Packung Schinken herum lungerte, die laut MHD heute aufgebraucht werden sollte, fand auch diese noch den Weg in das Gratin. Das Ergebnis war phänomenal lecker!

Zutaten (für 4 Personen)

  • 1 kg geschälte Kartoffeln, in kleinere Stücke geschnitten
  • Salz
  • 500 g grüner Spargel, geschält und in kürzere Stücke geschnitten
  • 1 TL Zucker
  • 2 Stückchen Butter (20 g + 40 g)
  • 200 g Schinken, in kürzere Streifen geschnitten
  • 2 gehäufte EL Mehl
  • 3 große Tassen aufgefangenen Spargelsud
  • schwarzer Pfeffer
  • etwas frisch geriebene Muskatnuss
  • 200 g geriebenen Käse

Zubereitung

Kartoffelwürfel in Salzwasser fast gar kochen, dann abgießen, kalt abschrecken und abtropfen lassen. Spargelstücke in reichlich kochendes Wasser geben mit 1 TL Salz, 1 TL Zucker und 20 g Butter und den Spargel fast gar kochen, dann abseihen und dabei unbedingt 3 große Tassen vom Spargelsud auffangen.

Für die Béchamelsoße 40 g Butter in einem Topf zerlassen, dann das Mehl darüber stäuben und anschwitzen und anschließend unter ständigem und kräftigem Rühren mit einem Schneebesen nach und nach den zuvor aufgefangenen Spargelsud hinzugießen und das Ganze unter Rühren weiterköcheln, bis die Soße eindickt. Dann kräftig mit Salz und Pfeffer sowie etwas Muskatnuss abschmecken und die Hälfte (100 g) vom geriebenen Käse in die Soße einrühren, bis der Käse geschmolzen ist.

Nun Kartoffeln, Spargel und Schinken in eine große, gefettete Auflaufform (ca. 30 x 40 cm) füllen, die Béchamelsoße darüber geben und alles gut durchmischen. Mit den übrigen 100 g geriebenem Käse bestreuen und im vorgeheizten Backofen bei 220°C Ober-/Unterhitze für etwa 25 Minuten überbacken, bis der Käse eine goldbraune Farbe bekommt.




Radieschenblätter-Pesto

In Zeiten von Nachhaltigkeit und bewusstem Konsum möchte auch ich nicht untätig sein und so habe ich mir nach meinem letzten Lebensmitteleinkauf überlegt, wie ich das Grünzeug von Radieschen, das ich leider über viele Jahre hinweg einfach nur weggeschmissen habe, denn vielleicht doch noch sinnvoll verwenden könnte. Auf Nettis Blog Zimt und Tinte hatte ich vor einiger Zeit schon Radieschenblätter-Chips entdeckt, von denen ich bis dahin noch nie etwas gehört hatte und im Internet konnte ich weitere Ideen finden, wie zum Beispiel ein Radieschenblätter-Pesto. Letzteres habe ich dann auch gleich ausprobiert und ich war begeistert, denn das Pesto schmeckt wirklich lecker. Wir haben es einfach mit frisch gekochten und abgegossenen Nudeln vermischt. Lecker!

Zutaten (für 1 Glas à ca. 400 g)

  • die grünen Blätter und Stiele von 1 Bund Radieschen (ergeben ca. 100 g)
  • 50 g Pinienkerne
  • 70 g Parmesan, frisch gerieben
  • 150 ml Sonnenblumenöl
  • 50 ml Olivenöl
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer

Zubereitung

Die grünen Blätter und Stiele in eine Schüssel mit kaltem Wasser geben und für einige Minuten einweichen lassen, dann abgießen. Anschließend das Grün unter fließendem, kaltem Wassser erneut gut waschen, in eine Salatschleuder geben und gut trocken schleudern.

Pinienkerne in einer kleinen Pfanne fettfrei anrösten, dann herausnehmen.

Nun das Grün mit Pinienkernen, Parmesan, Sonnenblumenöl und Olivenöl in einen Mixer geben und alles sorgfältig zerschreddern, bis eine homogene Pestomasse entstanden ist. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. In ein Glas füllen und im Kühlschrank aufbewahren.




Currywurst-Burger

Am vergangenen Wochenende waren wir mal wieder auf dem Wochenmarkt, wo wir reichlich Gemüse und auch etwas Obst eingekauft haben. Unter anderem kaufe ich dort am liebsten Tomaten, da diese meist viel aromatischer schmecken als Tomaten aus dem Discounter oder Supermarkt und ein paar davon habe ich gestern Abend dazu verwendet, um daraus eine leckere Currysoße zu kochen. Zusammen mit Bratwurst und Eisbergsalat sind daraus diese unglaublich leckeren Currywurst-Burger entstanden, die ab jetzt ganz sicher zu meinen Lieblingsspeisen zählen. Einfach richtig köstlich!

Zutaten (für 4 Burger)

  • 2 Tomaten
  • 200 g gehackte Tomaten (Dose)
  • 3 EL helle Balsamicocreme
  • 3 EL Zucker
  • 2 EL Sojasoße 
  • 3 TL Currypulver
  • 2 TL Aprikosenkonfitüre
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • 4 grobe Bratwürste
  • 4 Burger-Brötchen (sogenannte Buns)
  • etwas Olivenöl
  • ein paar Blätter Eisbergsalat

Zubereitung

Für die Currysoße zunächst die Tomaten klein schneiden (wer mag, kann sie vorher auch noch häuten). Dann Tomaten, gehackte Dosentomaten, Balsamicocreme, Zucker, Sojasoße und Currypulver in einen kleineren Topf geben, aufkochen und unter gelegentlichem Rühren für etwa 15 bis 20 Minuten bei niedriger bis mittlerer Hitze köcheln lassen; dabei den Deckel so auflegen, dass der Dampf entweichen kann. Dann den Topf vom Herd nehmen und die Soße fein pürieren. Zum Schluss die Aprikosenkonfitüre unterrühren. Nach Bedarf noch etwas mit Salz und Pfeffer abschmecken. (Mengenmäßig kommt bei der Currysoße etwas mehr raus, als für 4 Burger benötigt wird.)

Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Bratwürste darin rundherum anbraten, dann herausnehmen, etwas abkühlen lassen und der Länge nach in dünne Scheiben schneiden.

Erneut etwas Olivenöl in derselben Pfanne erhitzen, dann die Burgerhälften jeweils mit der Schnittfläche nach unten ins Bratfett legen und anrösten, dann herausnehmen.

Nun die Burger mit den Bratwurstscheiben, ein paar Eisbergsalatblättern sowie der Currysoße belegen (ich habe die Burgerbrötchen auch etwas mit der Currysoße eingestrichen).




Kartoffelbrei mit Thunfisch & Eismeergarnelen in fruchtiger Gemüsesoße

Seit meiner Kindheit liebe ich Kartoffelbrei-Matschepampe. Als ich noch klein war, sind wir oft in ein bestimmtes Restaurant zum Mittagessen gegangen und ich habe dort über viele Jahre hinweg wirklich immer das Gleiche gegessen, nämlich Kartoffelbrei mit Gemüse und Fischstäbchen. Was habe ich es geliebt, mit der Gabel alles zu zerdrücken und zu zermatschen und es dann so durchmischt zu essen. Manchmal hat mich der Kellner, der uns gut kannte, gefragt, ob ich denn nicht Lust hätte, auch mal etwas Anderes, Neues von der Speisekarte zu bestellen, das ich noch nicht kannte, aber da war nichts zu machen: Ich wollte Kartoffelbrei mit Gemüse und Fischstäbchen. Das war einfach so lecker und es konnte keine böse Überraschung für mich geben, denn ich wusste ja genau, was mich erwartet. Als ich heute Vormittag überlegt habe, was wir heute Abend kochen könnten, fiel mir diese Geschichte wieder ein und plötzlich hatte ich wieder richtig Appetit auf Kartoffelbrei-Matschepampe. Da wir keine Fischstäbchen da hatten, dafür aber Thunfisch und Eismeergarnelen, habe ich einfach die verwendet und herausgekommen ist ein richtig köstliches Gericht. Auch neu ist, dass ich noch einen gewürfelten Apfel unter das Gemüse gemischt habe, sodass das Ganze auch ein bisschen fruchtig schmeckte. Mega lecker!

Zutaten (für 3-4 Personen)

  • 800 g geschälte Kartoffeln, in grobe Würfel geschnitten
  • Salz
  • etwas Milch
  • 1 Eigelb
  • schwarzer Pfeffer
  • etwas Olivenöl
  • 1/2 Stange Lauch, fein geschnitten
  • 2 große Möhren, in kleine Würfel geschnitten
  • 1 orangefarbene Paprikaschote, in kleine Würfel geschnitten
  • 1 süßer Apfel, ohne Schale, in kleine Würfel geschnitten
  • 2 Knoblauchzehen, gehackt,
  • 1 Zwiebel, gehackt
  • 1 Dose Thunfisch im eigenen Saft (150 g Abtropfgewicht)
  • 200 g Eismeergarnelen
  • 500 ml Gemüsebrühe
  • 1-2 EL Speisestärke
  • ein paar Stängel Dill, fein gehackt

 

Zubereitung

Kartoffeln in reichlich Salzwasser gar kochen, dann abseihen, zurück in den Topf geben und mit etwas Milch und dem Eigelb sorgfältig zerstampfen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Gleichzeitig Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, dann Lauch, Möhren, Paprika, Apfel, Knoblauch und Zwiebel hinzugeben und mit aufgelegtem Deckel anschwitzen. Dann Thunfisch und Eismeergarnelen hinzufügen und unter gelegentlichem Rühren mitbraten. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Aus der Pfanne nehmen.

Gemüsebrühe und einen guten Schuss Milch ins Bratfett der Pfanne gießen, Speisestärke mit etwas kaltem Wasser glatt rühren, hinzugeben und das Ganze unter Rühren aufkochen, bis die Soße bindet. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Dill dazugeben.

Kartoffelbrei mit Thunfisch, Eismeergarnelen, Gemüse und der Soße anrichten.




Blumenkohl-Eier-Ragout mit Kartoffeln in Currysoße

Der Herbst ist da und mit ihm die Erkältungszeit. So schnieft und hustet zur Zeit jeder bei uns daheim und es ist höchste Zeit, etwas dagegen zu unternehmen. Und wo fängt man da am besten an? Richtig, bei der Ernährung, indem nun wieder viel Gemüse auf dem Speiseplan steht. Deshalb gab es gestern Abend bei uns dieses leckere gemüselastige Ragout, das ich in der Thermomix Rezeptwelt gefunden und nach unserem Geschmack abgewandelt hatte. Sogar unser dreijähriger Sohn hat zu meiner großen Überraschung seinen Teller fast aufgegessen, was vermutlich auch mit daran lag, weil er das Essen selbst gekocht hat. Er liebt es nämlich, unseren Thermomix zu bedienen und die Zutaten hinzuzugeben und so durfte ich beim Kochen keinen Schritt ohne ihn tun. Ob er mal ein kleiner Koch wird, das weiß ich nicht, aber ich weiß, dass es mich unheimlich stolz macht, ihn so für’s Kochen begeistern zu können. Und wenn es dann obendrein auch noch schmeckt, dann ist das doch wohl mehr als gelungen. 🙂

Zutaten (für 3-4 Personen)

  • 6 Eier
  • 750 g geschälte Kartoffeln, in mundgerechte Stücke geschnitten
  • 1 Kopf Blumenkohl, in Röschen zerteilt
  • 1 l Gemüsebrühe
  • 1 Schuss Milch
  • 120 g Bergkäse, gerieben
  • 1 gehäufter TL Currypulver
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • 200 g gemischtes TK-Gemüse (Erbsen, Möhren, Mais, Bohnen)
  • 2 EL Speisestärke

Zubereitung (mit Thermomix TM31)

Eier hart kochen, dann abgießen, in kaltes Wasser legen und anschließend schälen. Die geschälten Eier jeweils vierteln.

Gemüsebrühe in den Mixtopf gießen, die Kartoffeln ins Garkörbchen füllen und dieses in den Mixtopf einhängen. Blumenkohl in den Varoma füllen und diesen aufsetzen. Das Ganze 30 Minuten/Varoma/Stufe 1 garen. Anschließend Blumenkohl und Kartoffeln herausnehmen und warm halten.

Für die Currysoße Milch, Bergkäse, Currypulver, Salz, Pfeffer sowie TK-Gemüse zur Gemüsebrühe in den Mixtopf geben (das, was vom Kochen noch übrig ist). Speisestärke mit etwas kaltem Wasser glatt rühren und ebenfalls hinzufügen. Das Ganze 7 Minuten/Varoma/Linkslauf/Stufe 1 garen, bis die Soße bindet und das Gemüse gar ist. Eventuell nochmal mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Blumenkohl, Kartoffeln und Eier mit der Curry-Gemüsesoße anrichten.




Maccheroni-Auflauf mit Gemüsesoße

Viele Mütter und Väter kennen das Phänomen: Man möchte, dass der Nachwuchs Gemüse isst, doch dieser verschmäht es konsequent. Wenn sich hier bei uns aktuell sichtbar Gemüse auf dem Teller unseres dreijährigen Sohnes befindet, dann bekomme ich häufiger die Antwort „Das ist ein doofes Essen.“ dicht gefolgt von einem Miesepeter-Gesicht, das auf die Ellenbogen gestützt wird und der Frage „Darf ich aufstehen?“. Also was macht Mama? Sie sorgt einfach dafür, dass das Gemüse unsichtbar wird, so wie bei dieser tollen Gemüsesoße, für die ich das Gemüse einfach püriert und in der Tomatensoße verschwinden lassen habe. Ich kann euch sagen: Es funktioniert. 🙂

 

Zutaten (für 5 Personen)

  • 500 g Maccheroni
  • Salz
  • Olivenöl
  • 2 Handvoll Brokkoliröschen
  • 3 Möhren
  • 2 Dosen gehackte Tomaten (2 x 500 g)
  • 200 ml Schlagsahne
  • 1 Tasse aufgefangenes Nudel-Kochwasser
  • 2 Gemüsebrühe-Würfel
  • 1-2 EL Speisestärke
  • schwarzer Pfeffer
  • 150 g geriebener Käse

 

Zubereitung

Maccheroni in Salzwasser fast al dente kochen, dann in einem Sieb abgießen (dabei unbedingt 1 Tasse Nudel-Kochwasser auffangen!) und mit etwas Olivenöl durchmischen.

Brokkoli und Möhren klein schneiden, dann Olivenöl in einem Topf erhitzen, Brokkoli und Möhren hineingeben und anbraten. Mit gehackten Tomaten, Schlagsahne und Nudel-Kochwasser ablöschen, Gemüsebrühe-Würfel hinzufügen und das Ganze aufkochen und einige Zeit köcheln lassen, bis das Gemüse gar ist. Nun sorgfältig pürieren. Speisestärke in etwas kaltem Wasser glatt rühren, hinzufügen und die Gemüsesoße unter Rühren nochmal kurz aufkochen lassen, bis sie bindet. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Maccheroni und Gemüsesoße in einem großen Topf vermischen und das Ganze in eine große, gefettete Auflaufform (ca. 30 x 40 cm) füllen. Mit geriebenem Käse bestreuen und im vorgeheizten Backofen bei 220°C Ober-/Unterhitze für etwa 15 Minuten überbacken.