Gnocchi in Zitronensoße

Heute war ein herrlicher Tag. Draußen waren es frühsommerliche 18 Grad, so warm, dass ich den ganzen Tag barfuß in unserem Garten herumgelaufen bin. Die Kinder haben mit ihren Wasserpistolen und Gießkannen herumgespritzt und wollten unbedingt schon kurze Hosen anziehen. Und passend zu diesem Wetter habe ich uns für das heutige Mittagessen leckere Gnocchi in einer sommerlich-leichten Zitronensoße gekocht. Also ich wäre dann jetzt bereit für beständige, warme Temperaturen.

Zutaten (für 3-4 Personen)

  • 1 kg frische Gnocchi (aus dem Kühlregal)
  • etwas Olivenöl
  • 1 Zucchini (250 g)
  • 1 Stange Lauch
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • 40 g Butter
  • 3 leicht gehäufte EL Mehl
  • 500 ml Gemüsebrühe
  • 1/2 Zitrone, davon der Saft
  • eventuell etwas Speisestärke (zum Binden der Soße)
  • 100 g Schmand
  • Zucker

Zubereitung

Etwas Olivenöl in einer größeren Pfanne erhitzen, dann Gnocchi hineingeben und unter gelegentlichem Wenden rundherum goldbraun und knusprig anbraten.

Gleichzeitig Zucchini und Lauch klein schneiden. Olivenöl in einem Topf erhitzen, dann Zucchini und Lauch hinzugeben und anbraten sowie salzen und pfeffern. Butter hinzufügen und zerlassen, dann Mehl darüber stäuben und anschwitzen. Anschließend Gemüsebrühe und Zitronensaft langsam und unter kräftigem Rühren mit einem Schneebesen hinzugießen und alles aufkochen, bis die Brühe bindet. (Sollte die Brühe nicht ausreichend gebunden sein, kann man mit etwas Speisestärke nachhelfen: Dazu einfach 1 EL Speisestärke mit etwas kaltem Wasser glatt rühren, hinzugeben und erneut unter Rühren aufkochen.) Nun den Topf vom Herd nehmen und kurz warten, bis die Soße nicht mehr kocht bzw. bis sie ein bisschen abgekühlt ist, dann den Schmand einrühren. Mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken.

Die Gnocchi zusammen mit der Gemüse-Zitronensoße servieren.




Mozzarella-Hähnchenbrust in Tomaten-Käse-Soße mit Reis

Ich liebe Käse. Deshalb habe ich uns gestern Abend dieses leckere Gericht zubereitet, für das ich gleich zwei Käsesorten verwenden konnte, nämlich Schmelzkäse und Mozzarella. Auch meinem Mann und unseren beiden Kindern hat es sehr gut geschmeckt, weshalb ich das Rezept hier verewigen möchte, um es bald wieder zu kochen.

Zutaten (für 5 Personen)

  • 5 Hähnchenbrustfilets
  • etwas Olivenöl
  • 1 Stück Butter
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1 Schalotte
  • 3 Handvoll Mini-Tomaten
  • 1 Stange Lauch
  • 1 Becher Schlagsahne (200 g)
  • 400 ml Hühnerbrühe
  • 1 Becher Schmelzkäse (200 g)
  • 1-2 EL Speisestärke
  • 2 Handvoll Basilikum
  • 2 Kugeln Mozzarella (2 x 125 g = 250 g)
  • 1-2 EL Semmelbrösel
  • 3 Beutel Reis (3 x 125 g = 375 g)

Zubereitung

Olivenöl und Butter in einer Pfanne erhitzen, dann die Hähnchenbrustfilets jeweils von beiden Seiten für etwa 5 Minuten anbraten, dabei salzen und pfeffern. Dann aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen.

Knoblauch und Schalotte fein hacken, Tomaten halbieren, Lauch klein schneiden, dann alles ins Bratfett geben und anschwitzen. Mit Schlagsahne und Hühnerbrühe ablöschen, aufkochen und bei niedriger bis mittlerer Hitze für ein paar Minuten köcheln lassen. Schmelzkäse einrühren. Speisestärke mit etwas kaltem Wasser glatt rühren, hinzufügen und alles unter Rühren erneut kurz aufkochen, bis die Käsesoße bindet. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Basilikum hacken und unterrühren.

Nun die Tomaten-Käsesoße in eine gefettete Auflaufform (ca. 30 x 40 cm) geben und die Hähnchenbrustfilets darauf verteilen. Mozzarella in dünne Scheiben schneiden und auf den Hähnchenbrustfilets verteilen, dann den Mozzarella mit Semmelbröseln bestreuen. Das Ganze im vorgeheizten Backofen bei 250°C Ober-/Unterhitze für etwa 20 Minuten überbacken.

Gleichzeitig Reis in Salzwasser gar kochen. Alles zusammen anrichten.




Penne mit Thunfisch & Mais in Petersilien-Schmand-Soße

Heute war so ein richtig gemütlicher Sonntag bei uns. Wir haben morgens länger geschlafen und uns Zeit beim Frühstücken gelassen, die Kinder haben zusammen gespielt und Peppa Pig im Fernsehen angeschaut, draußen hat es die meiste Zeit geregnet, wir haben nebenbei ein bisschen Haushalt erledigt und zum Mittagessen gab es leckere Thunfisch-Mais-Nudeln. Leider ist unser Fünfjähriger neuerdings spürbar wählerischer beim Essen geworden und mag seine Nudeln aktuell am liebsten trocken, sodass es zur Zeit echt egal ist, welche Soße ich dazu koche, aber unser Einjähriger isst (noch) fast alles gerne und hat sich über Thunfisch und Mais sichtlich gefreut, denn er hat eine ordentliche Portion davon gegessen. Und auch uns Erwachsenen hat das Essen richtig gut geschmeckt, sodass ich es unbedingt hier bloggen muss.

Zutaten (für 4 Personen)

  • 500 g Penne
  • Salz
  • etwas Olivenöl
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Schalotte
  • 1 Dose Thunfisch im eigenen Saft (150 g Abtropfgewicht)
  • 200 g Mais (Dose; Abtropfgewicht)
  • 4 Suppenkellen aufgefangenes Nudelkochwasser
  • 1 Becher (200 g) Schmand
  • schwarzer Pfeffer
  • etwas Zucker
  • ein paar Stängel glatte Petersilie

Zubereitung

Penne in reichlich Salzwasser al dente kochen, dann abseihen und dabei unbedingt 4 Suppenkellen vom Nudelkochwasser auffangen.

Knoblauchzehen und Schalotte fein hacken. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, dann Knoblauch, Schalotte und Thunfisch hinzufügen und darin unter gelegentlichem Wenden anbraten. Mais hinzufügen und ebenfalls kurz anschwitzen. Dann das Ganze mit dem zuvor aufgefangenen Nudelkochwasser ablöschen, aufkochen und bei mittlerer Hitze unter Rühren für einige Minuten einköcheln lassen. Anschließend die Pfanne vom Herd nehmen und etwas abkühlen lassen, dann den Schmand sorgfältig einrühren und alles mit Salz, Pfeffer und etwas Zucker abschmecken. Zum Schluss die Petersilie fein hacken und unterrühren.

Penne unter die Soße heben und alles gut durchmischen.




Muschelnudeln in Tomaten-Schmand-Soße mit Eismeergarnelen & Basilikum

Ich liebe Nudeln und könnte mich fast jeden Tag davon ernähren, wenn der Rest der Familie das so mitmachen würde. Da das jedoch leider nicht der Fall ist, gebe ich mich auch mit ein- bis maximal zweimal pro Woche zufrieden und heute war wieder so ein Tag. Daher habe ich für uns heute Muschelnudeln in einer wirklich sehr leckeren und schnell hergestellten tomatigen Soße zubereitet, die ich unbedingt hier verewigen möchte. Mhm, darin könnte ich glatt baden, so gut hat das geschmeckt! Und übrigens nicht nur mir. 🙂

Zutaten (für 4 Personen)

  • 500 g Muschelnudeln (Conchiglie Rigate)
  • Salz
  • 4 Knoblauchzehen
  • 1 Zwiebel
  • etwas Olivenöl
  • 270 g Eismeergarnelen (TK, Abtropfgewicht; aufgetaut und mit Küchenpapier gut abgetrocknet)
  • 1 Dose (400 g) gehackte Tomaten
  • 2 Kellen aufgefangenes Nudelkochwasser
  • etwas Gemüsebrühepulver
  • 2 EL Speisestärke
  • schwarzer Pfeffer
  • 100 g Schmand
  • 3 Handvoll Basilikumblätter

Zubereitung

Nudeln in reichlich gesalzenem Wasser al dente kochen, dann in einem Sieb abseihen, dabei unbedingt 2 Suppenkellen vom Nudelkochwasser auffangen und die Nudeln gut abtropfen lassen.

Gleichzeitig Knoblauch und Zwiebel fein hacken und zusammen mit den Eismeergarnelen in einer Pfanne mit etwas erhitztem Olivenöl anbraten. Mit gehackten Tomaten und aufgefangenem Nudelkochwasser ablöschen, aufkochen und bei mittlerer Hitze etwas einköcheln lassen; dabei gelegentlich umrühren. Mit Gemüsebrühepulver würzen.

Basilikum fein hacken.

Speisestärke mit etwas kaltem Wasser glatt rühren, hinzufügen und das Ganze unter Rühren nochmal kurz aufkochen lassen, bis die Tomatensoße bindet. Dann die Pfanne vom Herd nehmen und unter Rühren abwarten, bis die Soße nicht mehr kocht und etwas abgekühlt ist. Anschließend Schmand und gehackten Basilikum sorgfältig unterrühren und alles nochmal mit Salz und schwarzem Pfeffer abschmecken.




schwäbische Knöpfle mit Hackbällchen in Brokkoli-Rahmsoße

Da unsere beiden Söhne (4 und 1) gerne Brokkoli essen, kaufe ich regelmäßig welchen und bereite ihn gerne als Gemüsebeilage für’s Abendessen zu. So auch heute Abend, als es bei uns dieses leckere Gericht gegeben hat, das uns allen sehr gut geschmeckt hat.

Zutaten (für 3-4 Personen)

  • 1 Zwiebel
  • 3 Knoblauchzehen
  • etwas Olivenöl
  • 500 g Rinderhackfleisch
  • 1 Ei
  • 2 EL Semmelbrösel
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • 1/2 Kopf Brokkoli
  • 700 ml Rinderbrühe
  • 1 Becher (200 g) Schlagsahne
  • 2 EL Speisestärke
  • etwas Zucker
  • etwas frisch geriebene Muskatnuss
  • 500 g schwäbische Knöpfle
  • etwas Butter

Zubereitung

Zwiebel und Knoblauch fein hacken. Für die Hackbällchen das Rinderhackfleisch mit Ei, Semmelbröseln, Salz und Pfeffer vermischen, sorgfältig verkneten und mit angefeuchteten Händen etwa 20 Hackbällchen daraus formen. Brokkoli in kleinere Röschen zerteilen, den Strunk in kleinere Würfel schneiden.

Etwas Olivenöl in einer großen, tiefen Pfanne erhitzen, dann Zwiebel, Knoblauch und Hackbällchen hinzufügen und mit aufgelegtem Deckel anbraten, bis die Hackbällchen fast gar sind; dabei die Hackbällchen gelegentlich wenden. Dann die Hackbällchen mit einer Küchenzange aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen. Nun Brokkoli ins Bratfett geben und anbraten, anschließend mit Rinderbrühe und Schlagsahne ablöschen, das Ganze aufkochen und bei niedriger bis mittlerer Hitze köcheln lassen, bis der Brokkoli fast gar ist. Jetzt Speisestärke mit etwas kaltem Wasser glatt rühren, hinzufügen und alles nochmal unter Rühren aufkochen, bis die Rahmsoße bindet. Die Hackbällchen wieder hinzugeben und bei bereits ausgeschaltetem Herd noch für ein paar Minuten in der Soße gar ziehen lassen. Alles mit Salz, Pfeffer, etwas Zucker sowie etwas Muskatnuss abschmecken.

Gleichzeitig die schwäbischen Knöpfle in einem Topf mit etwas Olivenöl und etwas Butter unter gelegentlichem Wenden goldbraun anbraten und anschließend mit den Hackbällchen und der Brokkoli-Rahmsoße servieren.




Pizza Frutti di Mare / schneller Quark-Öl-Pizzateig

Für unser heutiges Abendessen hatte sich unser Vierjähriger spontan Pizza mit Meeresfrüchten gewünscht. Da ich aber leider keine frische Hefe da hatte, habe ich einfach einen Quark-Öl-Teig zubereitet, den ich bei Chefkoch gefunden hatte und der schnell und unkompliziert hergestellt ist. Auch die Tomatensoße habe ich selbstgekocht. Die eine Hälfte der Pizza habe ich – wie gewünscht – mit Meeresfrüchten und Mozzarellascheiben belegt und die andere Hälfte der Pizza habe ich mit Thunfisch, roten Zwiebelscheiben, Kapern und geriebenem Käse belegt. Der Pizzateig hat bei mir sogar ein bisschen über das Ofengitter hinaus geragt, weshalb ich ihn an ein paar Stellen etwas umknicken musste. Geschmeckt hat es uns sehr gut, deshalb möchte ich das Rezept unbedingt hier abspeichern.

Zutaten (für 1 Ofengitter bzw. 1 Blech)

für den Quark-Öl-Pizzateig:

  • 220 g Magerquark
  • 4 EL Milch
  • 8 EL Olivenöl
  • 1 Ei
  • 400 g Mehl
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 1 TL Salz
  • 1 TL italienische Kräuter, gehackt und getrocknet

für die Pizzasoße:

  • 4 Knoblauchzehen
  • 2 Schalotten
  • etwas Olivenöl
  • 1 Dose (400 g) gehackte Tomaten
  • 1 Schuss Schlagsahne
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • 1-2 TL italienische Kräuter, gehackt und getrocknet
  • etwas Zucker

für den Belag:

  • 1 Packung Frutti di Mare (TK, 250 g Abtropfgewicht)
  • 1 Kugel (125 g) Mozzarella, in dünne Scheiben geschnitten
  • 1/2 Dose (70 g) Thunfisch im eigenen Saft, abgetropft
  • 1 kleinere rote Zwiebel, in dünne Scheiben geschnitten
  • 2 TL Kapern
  • 1-2 Handvoll geriebener Käse

Zubereitung

Alle Zutaten für den Quark-Öl-Teig vermischen und sorgfältig zu einem glatten Teig verkneten, dann auf bemehlter Arbeitsfläche mit einem Teigroller auf die Fläche eines Ofengitters ausrollen. Anschließend eine Lage Backpapier auf das Ofengitter legen und den ausgerollten Pizzateig vorsichtig darauf heben.

Für die Pizzasoße zunächst die Knoblauchzehen und die Schalotten fein hacken, dann etwas Olivenöl in einem Topf erhitzen und Knoblauch sowie Schalotten darin anschwitzen. Mit gehackten Tomaten und Schlagsahne ablöschen, unter Rühren aufkochen und bei niedriger bis mittlerer Hitze für etwa 20 Minuten einköcheln lassen; dabei gelegentlich umrühren. Mit Salz, Pfeffer, italienischen Kräutern und etwas Zucker abschmecken. Die Soße abkühlen lassen.

Nun die abgekühlte Pizzasoße gleichmäßig auf dem Pizzateig verteilen und verstreichen. Die eine Hälfte der Pizza mit den Meeresfrüchten und den Mozzarellascheiben belegen, die andere Hälfte der Pizza mit Thunfisch, Zwiebelscheiben, Kapern und geriebenem Käse belegen. Dann im vorgeheizten Backofen bei 250°C Ober-/Unterhitze für etwa 18 bis 20 Minuten auf der mittleren Schiene backen.




Sloppy Joe

Heute habe ich ein typisch amerikanisches Burger-Rezept für euch, das ich noch aus meinen USA-Zeiten kenne, als ich dort als Austauschschülerin für 1 Jahr gelebt habe. Doch anders, als man Burger üblicherweise kennt, nämlich mit einem Patty – also einer gegrillten Scheibe Rinderhackfleisch – belegt, wird der Sloppy-Joe-Burger mit einer Hackfleischsoße gefüllt, was beim Essen eine deutlich größere „Sauerei“ macht als eine feste, kompakte Fleischscheibe. Wer weiß, ob dies vielleicht der Grund ist, weshalb Sloppy Joe mit „schlampiger Joe“ übersetzt wird, aber das ist auch ganz egal, denn der Burger schmeckt einfach hervorragend. Zusammen mit einem grünen Salat gab es die Burger zum heutigen Abendessen bei uns. Yummy!

Zutaten (für 4 Burger)

  • Olivenöl
  • 1 Zwiebel
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1 orangene Paprikaschote
  • 2 EL Tomatenmark
  • 400 g Rinderhack
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • 1 Dose (à 400 g) gehackte Tomaten
  • 2 Schuss Ketchup
  • 1 EL Apfelessig
  • 1-2 EL brauner Zucker
  • 4 Burger-Buns mit Sesam

Zubereitung

Zwiebel, Knoblauch und Paprikaschote in feine Würfel schneiden und in einer Pfanne mit etwas erhitztem Olivenöl anbraten. Tomatenmark und Hackfleisch hinzufügen, das Ganze mit Salz und Pfeffer würzen und weiterbraten, bis das Hackfleisch sich bräunlich färbt. Dann mit gehackten Tomaten, Ketchup und Apfelessig ablöschen, aufkochen und bei niedriger bis mittlerer Hitze einköcheln lassen, bis die Tomaten-Hack-Soße nicht mehr so flüssig, sondern schön schlotzig ist. Mit braunem Zucker, Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Burger-Buns kurz im Ofen anbacken, dann jeweils die Unterhälften mit der Tomaten-Hack-Soße belegen und jeweils die Deckel auflegen.




Panna Cotta mit Erdbeersoße

Da es inzwischen schon deutsche Erdbeeren gibt, kaufen wir jetzt öfter welche, vor allem auch deshalb, weil unser Einjähriger diese süßen, roten Früchte total gerne isst. Unser Vierjähriger dagegen mochte Erdbeeren noch nie und verschmäht sie komplett. Wenn ich sie allerdings püriere und sie in Form von Erdbeersoße serviere, wie zum Beispiel zu diesem leckeren Panna Cotta, dann mag sie sogar unser Vierjähriger. Das nenne ich mal Win-Win!

Zutaten (für 4 Personen)

  • 400 ml Schlagsahne 
  • 50 g + 50 g Zucker
  • 1 Vanilleschote
  • 2 Handvoll Erdbeeren 

Zubereitung

Für das Panna Cotta zunächst die Vanilleschote mit einem Messer längs aufschlitzen und das Mark herauskratzen. Dann die Schlagsahne zusammen mit 50 g Zucker und dem zuvor ausgekratzten Vanillemark in einen Topf geben, aufkochen und bei mittlerer Hitzestufe und unter gelegentlichem Rühren für 15 Minuten köcheln lassen. Dann die gekochte Sahne jeweils in kalt ausgespülte Dessertschälchen füllen und für mindestens 2 Stunden in den Kühlschrank stellen, bis die Masse fest ist. 

Für die Erdbeersoße ein paar ganze Erdbeeren beiseite legen, die restlichen Erdbeeren mit den übrigen 50 g Zucker in ein hohes Gefäß füllen und sorgfältig pürieren. 

Wenn das Panna Cotta im Kühlschrank fest geworden ist, jeweils ein paar Erdbeeren darauf setzen und die Erdbeersoße darüber geben. 




Kartoffel-Spargel-Gratin mit Schinken

In Kartoffelgratin mit Béchamelsoße kann ich mich ja prinzipiell immer reinlegen, aber manchmal brauche ich dabei auch ein bisschen Variation und so habe ich die aktuelle Spargelsaison genutzt und habe das Kartoffelgratin nun mal in Kombination mit grünem Spargel zubereitet. Da in unserem Kühlschrank auch noch eine Packung Schinken herum lungerte, die laut MHD heute aufgebraucht werden sollte, fand auch diese noch den Weg in das Gratin. Das Ergebnis war phänomenal lecker!

Zutaten (für 4 Personen)

  • 1 kg geschälte Kartoffeln, in kleinere Stücke geschnitten
  • Salz
  • 500 g grüner Spargel, geschält und in kürzere Stücke geschnitten
  • 1 TL Zucker
  • 2 Stückchen Butter (20 g + 40 g)
  • 200 g Schinken, in kürzere Streifen geschnitten
  • 2 gehäufte EL Mehl
  • 3 große Tassen aufgefangenen Spargelsud
  • schwarzer Pfeffer
  • etwas frisch geriebene Muskatnuss
  • 200 g geriebenen Käse

Zubereitung

Kartoffelwürfel in Salzwasser fast gar kochen, dann abgießen, kalt abschrecken und abtropfen lassen. Spargelstücke in reichlich kochendes Wasser geben mit 1 TL Salz, 1 TL Zucker und 20 g Butter und den Spargel fast gar kochen, dann abseihen und dabei unbedingt 3 große Tassen vom Spargelsud auffangen.

Für die Béchamelsoße 40 g Butter in einem Topf zerlassen, dann das Mehl darüber stäuben und anschwitzen und anschließend unter ständigem und kräftigem Rühren mit einem Schneebesen nach und nach den zuvor aufgefangenen Spargelsud hinzugießen und das Ganze unter Rühren weiterköcheln, bis die Soße eindickt. Dann kräftig mit Salz und Pfeffer sowie etwas Muskatnuss abschmecken und die Hälfte (100 g) vom geriebenen Käse in die Soße einrühren, bis der Käse geschmolzen ist.

Nun Kartoffeln, Spargel und Schinken in eine große, gefettete Auflaufform (ca. 30 x 40 cm) füllen, die Béchamelsoße darüber geben und alles gut durchmischen. Mit den übrigen 100 g geriebenem Käse bestreuen und im vorgeheizten Backofen bei 220°C Ober-/Unterhitze für etwa 25 Minuten überbacken, bis der Käse eine goldbraune Farbe bekommt.




Radieschenblätter-Pesto

In Zeiten von Nachhaltigkeit und bewusstem Konsum möchte auch ich nicht untätig sein und so habe ich mir nach meinem letzten Lebensmitteleinkauf überlegt, wie ich das Grünzeug von Radieschen, das ich leider über viele Jahre hinweg einfach nur weggeschmissen habe, denn vielleicht doch noch sinnvoll verwenden könnte. Auf Nettis Blog Zimt und Tinte hatte ich vor einiger Zeit schon Radieschenblätter-Chips entdeckt, von denen ich bis dahin noch nie etwas gehört hatte und im Internet konnte ich weitere Ideen finden, wie zum Beispiel ein Radieschenblätter-Pesto. Letzteres habe ich dann auch gleich ausprobiert und ich war begeistert, denn das Pesto schmeckt wirklich lecker. Wir haben es einfach mit frisch gekochten und abgegossenen Nudeln vermischt. Lecker!

Zutaten (für 1 Glas à ca. 400 g)

  • die grünen Blätter und Stiele von 1 Bund Radieschen (ergeben ca. 100 g)
  • 50 g Pinienkerne
  • 70 g Parmesan, frisch gerieben
  • 150 ml Sonnenblumenöl
  • 50 ml Olivenöl
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer

Zubereitung

Die grünen Blätter und Stiele in eine Schüssel mit kaltem Wasser geben und für einige Minuten einweichen lassen, dann abgießen. Anschließend das Grün unter fließendem, kaltem Wassser erneut gut waschen, in eine Salatschleuder geben und gut trocken schleudern.

Pinienkerne in einer kleinen Pfanne fettfrei anrösten, dann herausnehmen.

Nun das Grün mit Pinienkernen, Parmesan, Sonnenblumenöl und Olivenöl in einen Mixer geben und alles sorgfältig zerschreddern, bis eine homogene Pestomasse entstanden ist. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. In ein Glas füllen und im Kühlschrank aufbewahren.