Steakwürfel in cremiger Apfel-Sahnesoße mit Reis

Für unser heutiges Abendessen hatte ich uns dieses fruchtige Fleischgericht mit Reis zubereitet. Es besteht aus einer überschaubaren Anzahl von Zutaten, ist schnell zubereitet und durch den Reis sättigt es sehr gut. Absolut alltagstauglich!

Zutaten (für 4 Personen)

  • 5 marinierte Schweinerückensteaks
  • etwas Olivenöl
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • 2 süße Äpfel
  • 1 EL Zucker
  • 1 Becher Schlagsahne (200 ml)
  • 200 ml Gemüsebrühe
  • 1-2 EL Speisestärke
  • 2 Beutel Reis (2 x 125 g = 250 g)

Zubereitung

Schweinerückensteaks in mundgerechte Stücke schneiden und in einer Pfanne mit etwas erhitztem Olivenöl rundherum anbraten. Salzen und pfeffern. Dann aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen.

Für die Apfel-Sahnesoße: Äpfel entkernen, dann in Spalten schneiden. Apfelspalten ins Bratfett in die Pfanne geben, mit Zucker bestreuen und für ein paar Minuten karamellisieren lassen; dabei gelegentlich wenden. Mit Schlagsahne und Gemüsebrühe ablöschen. Speisestärke mit etwas kaltem Wasser glatt rühren, ebenfalls hinzufügen und das Ganze unter Rühren aufkochen, bis die Soße bindet. Nun die zuvor beiseite gestellten Steakwürfel wieder dazugeben und alles mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Gleichzeitig Reisbeutel in Salzwasser gar kochen und abseihen.

Die Steakwürfel in der Apfel-Sahnesoße mit dem Reis servieren.




Mango-Birnen-Chutney

Nach meinem Zwetschgen-Chutney mit Zimt von vor zwei Wochen, das nur wenige Tage bei uns überlebt hat (weil leider geil), bin ich auf den Geschmack gekommen und so habe ich heute gleich ein neues Chutney gekocht. Da in unserer Obst-Etagere noch eine sehr reife Mango sowie zwei ebenso überreife Birnen herumlagen, waren diese perfekt geeignet, um sie einzukochen. Herausgekommen ist dieses unglaublich leckere, fruchtig-würzige Chutney, von dem auch mein Mann mega begeistert ist.

Zutaten (für 1 Glas à ca. 250 g)

  • 1 reife Mango
  • 2 kleinere reife Birnen
  • 100 g Zwiebeln
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Stück (20 g) Ingwer
  • 50 g Zucker
  • 50 ml heller Balsamicoessig
  • 50 ml Wasser
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer

Zubereitung

Mangofruchtfleisch und Birnen in kleine Würfel schneiden. Zwiebel, Knoblauch und Ingwer hacken. Dann Mango, Birnen, Zwiebel, Knoblauch, Ingwer und Zucker in einen Topf geben, zum Kochen bringen und unter gelegentlichem Rühren etwas karamellisieren lassen. Dann hellen Balsamicoessig und Wasser angießen, aufkochen und alles bei niedriger bis mittlerer Hitze und schräg aufgelegtem Deckel für etwa 30 Minuten köcheln lassen; dabei gelegentlich umrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Dann in ein mit heißem Wasser ausgespültes Einmachglas füllen und sofort verschließen.




Tagliatelle mit Sahne-Geschnetzeltem

Dieses tolle Fleischgericht aus meinem Thermomix ist das perfekte Alltagsessen. Denn es lässt sich schnell und unkompliziert zubereiten und ist trotzdem raffiniert und richtig lecker.

Zutaten (für 4 Personen)

  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 EL Olivenöl
  • 500 g Schweineschnitzel
  • 2-3 EL Tomtenmark
  • 30 ml Wasser
  • 1 EL Sojasoße
  • 100 g Schlagsahne
  • 1 TL Gemüsebrühe-Pulver
  • 2 EL Speisestärke
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • 500 g Tagliatelle
  • ein paar Stängel krause Petersilie, gehackt

Zubereitung (mit Thermomix TM 31)

Zwiebel und Knoblauch grob zerteilen, in den Mixtopf geben und 4 Sekunden / Stufe 7 zerkleinern, dann mit dem Spatel nach unten schieben. Olivenöl hinzugießen und 2 Minuten / Varoma / Linkslauf / Stufe 1 andünsten. Schnitzel in kurze Streifen schneiden und in den Mixtopf geben. Tomatenmark, Wasser, Sojasoße, Schlagsahne und Gemüsebrühe-Pulver ebenfalls in den Mixtopf geben und alles 15 Minuten / Varoma / Linkslauf / Stufe 1 / ohne Messbecher kochen. Anschließend Speisestärke mit etwas kaltem Wasser glatt rühren, hinzufügen und 2 Minuten / Varoma / Linkslauf / Stufe 1 erneut aufkochen, bis die Soße bindet. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Gleichzeitig die Tagliatelle-Nudeln in einem Topf mit reichlich Salzwasser al dente kochen, dann in einem Sieb abseihen und gut abtropfen lassen.

Das Sahne-Geschnetzelte aus dem Thermomix zusammen mit den Tagliatelle anrichten. Mit etwas gehackter Petersilie bestreut servieren.




Muschelnudeln in echter italienischer Bolognese-Soße (Soffritto)

Heute ist Sonntag und bei uns bedeutet das, dass hier gerne auch mal etwas aufwendiger gekocht werden darf. Deshalb haben wir heute eine authentische italienische Bolognese-Soße zubereitet, die von der Kochdauer her deutlich aufwendiger ist, weil sie mehrere Stunden am Stück köcheln muss. Auch haben wir dafür zum ersten Mal ein Soffritto hergestellt. Das ist gemischtes Gemüse (klassischerweise Zwiebeln, Möhren und Sellerie), das in reichlich Butter angedünstet wird und das die Geschmacksbasis für die spätere Bolognese-Soße bildet. In Italien lässt man die gesamte Bolognese-Soße (inklusive Soffritto) dann gerne mal 4-5 Stunden köcheln, für uns waren zweieinhalb Stunden aber auch völlig ausreichend. Das Ergebnis war eine sehr leckere und aromatische Pastasoße, die seinen Aufwand Wert war.

Zutaten (für 6 Personen)

  • 1 größere Zwiebel
  • 3 Knoblauchzehen
  • 3 Möhren
  • 1 Zucchini (250 g)
  • 150 g Knollensellerie
  • 150 g Butter
  • 1 + 1 EL Olivenöl
  • 1 kg gemischtes Hackfleisch
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • (1 Schuss Rotwein)
  • 500 ml Milch
  • 2 Dosen gehackte Tomaten (2 x 400 g = 800 g)
  • Gemüsebrühe-Pulver zum Abschmecken
  • Knoblauchpulver
  • 1 kg Muschelnudeln

Zubereitung (z.T. mit Thermomix TM 31)

Für das Soffritto (der italienische Soßenansatz): Zwiebel, Knoblauch, Möhren, Zucchini und Knollensellerie in grobe Stücke schneiden, in den Mixtopf geben und ca. 5 Sekunden / Stufe 5 zerhäckseln, bis das Gemüse die gewünschte Größe hat; dann mit dem Spatel nach unten schieben. Butter und 1 EL Olivenöl hinzufügen und das Ganze anschließend 30 Minuten / 100°C / Linkslauf / Stufe Rühren (0,5) / ohne Messbecher dünsten.

Gleichzeitig Hackfleisch in einer Pfanne mit 1 EL erhitztem Olivenöl portionsweise anbraten und mit Salz und Pfeffer würzen. Hackfleisch beiseite stellen. Wer mag, gibt an dieser Stelle einen guten Schuss Rotwein ins Bratfett, kocht diesen kurz auf und löst so den Bratensatz vom Pfannenboden. (Ich habe auf diesen Schritt verzichtet, da bei uns kleine Kinder mitessen. Zwar wird immer wieder behauptet, der Alkohol würde sowieso beim Kochen vollständig verfliegen, doch sicher ist sicher.) Nun Milch angießen, Hackfleisch wieder hinzufügen und das Ganze aufkochen. Dann gehackte Tomaten hinzugeben und ebenfalls kurz aufkochen. Alles mit Gemüsebrühe-Pulver abschmecken. Dann das Soffritto aus dem Thermomix hinzufügen und das Ganze für mindestens 2-3 Stunden (idealerweise sogar 4-5 Stunden!) auf niedriger bis mittlerer Hitzestufe vor sich hin köcheln lassen. Dabei gelegentlich umrühren.

Gegen Ende der Garzeit das Ganze mit Salz, Pfeffer sowie Knoblauchpulver (wer mag, kann auch noch Peperoni hinzugeben) abschmecken.

Gleichzeitig die Muschelnudeln in reichlich Salzwasser gar kochen, dann in einem Sieb abseihen und abtropfen lassen.

Die fertige Bolognese-Soße mit den Muschelnudeln anrichten.




Zwetschgen-Chutney mit Zimt

Herbstzeit ist Zwetschgenzeit. Und so haben wir bei unserem letzten Lebensmittel-Einkauf vor ein paar Tagen auch gleich eine ganze Tüte voll leckerer Zwetschgen mitgenommen. Ein paar davon haben wir gegessen, den Rest habe ich zu diesem leckeren, fruchtig-pflaumigen Chutney verarbeitet. Wir haben das Chutney als Beilage zu Schnitzel gegessen, aber man könnte es auch zusammen mit etwas Ziegenfrischkäse auf eine Scheibe Brot streichen. Schmeckt richtig lecker!

Zutaten (für 1 Glas à ca. 500 g)

  • 500 g Zwetschgen
  • 100 g Schalotten
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Stück (20 g) Ingwer
  • 50 g Zucker
  • 50 g dunkle Balsamicocreme
  • 50 ml Wasser
  • 1 Lorbeerblatt
  • 1 TL Zimtpulver
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer 

Zubereitung 

Zwetschgen jeweils halbieren, den Kern entfernen und das Fruchtfleisch in Streifen schneiden. Schalotten, Knoblauch und Ingwer fein hacken. Zwetschgen, Schalotten, Knoblauch, Ingwer und Zucker in einen Topf geben, erhitzen und unter gelegentlichem Rühren etwas karamellisieren lassen. Balsamico-Creme, Wasser und Lorbeerblatt hinzufügen, das Ganze aufkochen und anschließend auf niedriger bis mittlerer Hitze und schräg aufgelegtem Deckel für etwa 30 Minuten köcheln lassen; dabei gelegentlich umrühren. Dann Lorbeerblatt entfernen und Zimtpulver einrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Dann das Chutney in ein mit heißem Wasser ausgespültes Einmachglas füllen und dieses fest verschließen.  




Tortellini in Tomaten-Ricotta-Soße mit Steakwürfeln

Den heutigen Samstag habe ich mit unseren beiden Jungs alleine verbracht, da mein Mann heute Morgen in der Früh zum Angeln aufgebrochen und erst am Abend wiedergekommen ist. Daher haben wir drei es uns heute richtig gemütlich gemacht. Gefrühstückt haben wir heute mal vor dem Fernseher, mit Nutella-Doppeldecker-Toast, Blaubeer-Tee und Spongebob. Danach waren wir im Supermarkt und anschließend noch im Schuhladen, wo die Jungs sich jeder ein paar coole Sneakers mit Leuchtesohle ausgesucht haben. Nachmittags haben wir dann noch spontan auf einem Kinderflohmarkt herumgestöbert und die Jungs haben sich dort noch ein paar schöne Dinge für erstaunlich wenig Geld gekauft. Und für’s Abendessen habe ich uns dann diese leckere, würzige Pasta zubereitet. Einfach und lecker!

Zutaten (für 3-4 Personen)

  • 2 EL Olivenöl
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 400 g Schweinenackensteaks in Kräuter-Marinade
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • 500 g frische vegetarische Tortellini mit Ricotta-Spinat-Füllung (Kühlregal)
  • 200 g Passata (Tomatenpüree)
  • 200 ml Gemüsebrühe
  • 1-2 EL Speisestärke
  • 2-3 EL Ricotta
  • ein paar Stängel krause Petersilie

Zubereitung

Zwiebel und Knoblauch fein hacken. Steaks in kleine Würfel schneiden. Petersilienblättchen von den Stängeln zupfen und fein hacken.

Olivenöl in einem Topf erhitzen, dann Zwiebel, Knoblauch und Steakwürfel hineingeben und unter gelegentlichem Wenden rundherum anbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen. Aus dem Topf nehmen und beiseite stellen.

Für die Tomaten-Ricotta-Soße Passata und Gemüsebrühe ins Bratfett geben und unter Rühren aufkochen. Dann Tortellini hinzufügen und bei mittlerer Hitze fast gar köcheln lassen. Speisestärke mit etwas kaltem Wasser glatt rühren, hinzufügen und kurz aufkochen, bis die Soße bindet. Dann Ricotta hinzufügen und sorgfältig einrühren. Nun die zuvor beiseite gestellte Zwiebel-Knoblauch-Steak-Mischung dazugeben, unterheben und alles nochmal mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Mit etwas gehackter Petersilie bestreut servieren.




Panierte Hähnchenschnitzel mit Kartoffeln & Rahmsoße

Guten Abend, liebe Leser. Heute war ein aufregender Tag. Unser Fünfjähriger hat heute Morgen seine Seepferdchen-Prüfung bestanden und war mega stolz auf seine Leistung. Mittags gab’s dann zur Stärkung Pizza in der Pizzeria. Diese frohe Laune unseres kleinen, jungen Mannes hielt fast den ganzen Tag über an. Und heute Abend hat er mir sogar noch freiwillig bei der Zubereitung des Abendessens geholfen, indem er unsere Schnitzel ganz alleine panieren wollte. Und das ist ihm wunderbar gelungen. Die Schnitzel samt Soße und Kartoffelbeilage haben uns sehr lecker geschmeckt, weshalb ich euch das Rezept hier zeigen möchte. Wir waren so hungrig, dass ich sogar darauf verzichtet habe, meinen Fotoapparat aus der Schublade zu holen, um ein professionelleres Foto zu machen. Stattdessen musste meine solide Handykamera herhalten, die dem tollen Geschmackserlebnis jedoch keinen Abbruch tut.

Zutaten (für 4 Personen)

  • 1 kg Hähnchenschnitzel
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • zum Panieren: ein paar EL Mehl, 2 Eier sowie ein paar EL Paniermehl
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 kg Kartoffeln, geschält
  • 1 Stück (20 g) Butter
  • 2 EL Tomatenmark
  • 100 ml Schlagsahne
  • 100 ml Milch
  • 400 ml Fleischbrühe
  • 4 EL Mehl
  • 150 ml kaltes Wasser
  • 1 Dose Erbsen & Möhren (260 g Abtropfgewicht)

Zubereitung

Schnitzel mit einem Fleischklopfer gleichmäßig flach klopfen und die plattierten Schnitzel jeweils von beiden Seiten salzen und pfeffern. Für die Panade: 3 flache Teller aufstellen. In den 1. Teller etwas Mehl geben, in den 2. Teller 2 Eier geben und diese mit einer Gabel verquirlen und in den 3. Teller etwas Paniermehl geben. Dann die Schnitzel jeweils mit beiden Seiten zunächst in den ersten Teller (Mehl), dann in den zweiten Teller (Ei) und zum Schluss in den dritten Teller eintauchen und beiseite legen. Nun Olivenöl in einer breiten Pfanne erhitzen und die Schnitzel jeweils von beiden Seiten goldbraun anbraten, dabei nochmal salzen und pfeffern.

Für die Rahmsoße 1 Stück Butter im Bratfett in der Pfanne zerlassen, dann Tomatenmark hinzufügen und kurz mitschwitzen. Mit Schlagsahne, Milch und Fleischbrühe ablöschen und alles unter Rühren aufkochen. 4 EL Mehl mit 150 ml kaltem Wasser glatt rühren, dann hinzufügen und unter ständigem Rühren mit einem Schneebesen aufkochen, bis die Rahmsoße bindet. Erbsen und Möhren hinzufügen. Alles nochmal mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Gleichzeitig Kartoffeln in einem Topf mit reichlich Salzwasser gar kochen, abseihen, kalt abschrecken und gut abtropfen lassen.

Die panierten Hähnchenschnitzel mit der Erbsen/Möhren-Rahmsoße und den Kartoffeln servieren.




Kohlrabi-Hähnchen-Auflauf

In der vergangenen Woche haben wir meine Eltern in meiner Heimat Thüringen besucht. Sie haben dort einen schönen, gepflegten Garten, in dem sie allerlei leckeres Obst und Gemüse anbauen und so war es für unsere Jungs ein wirklich tolles Erlebnis, dass sie beim Ernten helfen konnten. Geerntet wurde unter anderem Kohlrabi, aus dem meine Mama dann zum Mittagessen diesen leckeren Auflauf für uns alle gezaubert hat. Er hat uns so gut geschmeckt, dass ich ihn unbedingt hier verewigen möchte.

Zutaten (für 5 Personen)

  • 500 g Hähnchenbrustfilets
  • etwas Olivenöl
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • Paprikapulver edelsüß
  • 1 kg frische schwäbische Spätzle (Kühlregal)
  • 150 g Gouda am Stück
  • ca. 600 g Kohlrabi
  • 1 Zwiebel
  • 20 g Butter
  • 400 ml Milch
  • 200 ml Schlagsahne
  • 25 g Speisestärke
  • 1 gehäufter TL Gemüsebrühe-Pulver
  • 1/2 Bund Schnittlauch, in Röllchen gehackt
  • etwas frisch geriebene Muskatnuss

Zubereitung (mit Thermomix TM 31)

Hähnchenbrustfilets in mundgerechte Stücke schneiden, dann in einer Pfanne mit etwas erhitztem Olivenöl rundherum anbraten. Mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver würzen.

Spätzle und Hähnchenfleisch in eine gefettete Auflaufform (ca. 30 x 40 cm) füllen.

Gouda in grobe Stücke schneiden, in den Mixtopf füllen und 8 Sekunden / Stufe 7 zerkleinern, dann umfüllen.

Kohlrabi schälen und in mundgerechte Stücke schneiden.

Zwiebel grob zerteilen, in den Mixtopf geben und 3 Sekunden / Stufe 5 zerkleinern, dann mit dem Spatel nach unten schieben. Butter dazugeben und 4 Minuten / 120°C / Stufe 2 dünsten. Nun Kohlrabistücke, Milch, Schlagsahne, Speisestärke, Gemüsebrühe-Pulver, Schnittlauch-Röllchen, 1 TL Paprikapulver und Muskatnuss zugeben. Das Ganze 8 Minuten / 90°C / Linkslauf / Stufe 1 aufkochen, bis die Soße bindet. (Sollte die Soße nur unzureichend binden, dann noch etwas Speisestärke in etwas kaltem Wasser auflösen, hinzufügen und erneut für wenige Minuten aufkochen.)

Dann die fertige Soße über die Spätzle und das Hähnchenfleisch in der Auflaufform gießen und alles gut durchmischen. Anschließend mit dem zuvor zerschredderten und beiseite gestellten Gouda bestreuen.

Im vorgeheizten Backofen bei 200°C Ober-/Unterhitze für etwa 45 Minuten backen.

Inspiriert von

Heft „Thermomix – Clever kochen. Einfach genießen.“, Ausgabe Juli 2018, S. 20, „Kohlrabi-Hähnchen-Auflauf“.




Kartoffel-Spinat-Auflauf mit Zander in Käse-Sahnesoße

Ich liebe Kartoffeln, ich liebe Blattspinat und ich liebe Käsesoße und nachdem mein Mann letztens verlauten ließ, dass er gerne in Zukunft wieder mehr Fisch (statt Fleisch) essen würde, habe ich heute Abend diesen passenden Auflauf für uns gezaubert, der uns alle beide zufrieden gestellt hat. Der Auflauf hat uns unglaublich gut geschmeckt und genau deshalb möchte ich ihn euch nicht vorenthalten. Mhm lecker!

Zutaten (für 4 Personen)

  • 450 g Zanderfilets mit Haut (TK), vollständig aufgetaut und mit Küchenpapier gut abgetupft
  • 1 kg geschälte Kartoffeln
  • Salz
  • 3 Handvoll frischer Blattspinat
  • schwarzer Pfeffer
  • 1 Limette, davon den Saft
  • 2 Schalotten
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1 Stück Butter à ca. 40 g
  • 2 gut gehäufte EL Mehl
  • 600 ml Gemüsebrühe
  • 2 gute Schuss Schlagsahne
  • 150 g geriebener Käse

Zubereitung

Zanderfilets gut auftauen lassen und mit Küchenpapier gut trocken tupfen.

Kartoffeln in kleinere Würfel schneiden, in Salzwasser fast gar kochen, dann in einem Sieb abseihen, gut abtropfen lassen und beiseite stellen. Blattspinat grob hacken. Kartoffeln und Blattspinat in eine Auflaufform (ca. 30 x 40 cm) füllen.

Für die Käse-Sahnesoße zunächst Schalotten und Knoblauch hacken. Butter in einem Topf zerlassen, dann Schalotten und Knoblauch darin anschwitzen. Anschließend mit Mehl bestäuben und etwas anschwitzen lassen, dann mit Gemüsebrühe und Schlagsahne ablöschen und unter kräftigem Rühren aufkochen, bis die Soße bindet. Dann die Soße fein pürieren. Nun die Hälfte vom geriebenen Käse einrühren, bis dieser geschmolzen ist. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Etwa 2/3 der Käse-Sahnesoße zu den Kartoffeln und dem Blattspinat in die Auflaufform gießen und alles gut durchmischen.

Die Zanderfilets etwas kleiner schneiden (ich habe sie jeweils gedrittelt), dann mit Limettensaft beträufeln und salzen und pfeffern. Anschließend die Zanderstücke gleichmäßig auf der Kartoffel-Spinat-Soßen-Mischung verteilen und etwas eindrücken. Nun das übrige 1/3 der Käse-Sahnesoße über die Zanderfilets gießen und alles mit der übrigen Hälfte geriebenem Käse bestreuen.

Alles im vorgeheizten Backofen bei 180°C Ober-/Unterhitze für etwa 35 Minuten überbacken (zunächst auf der mittleren Schiene und für die letzten ca. 10 Minuten auf der obersten Schiene), bis die Käsehaube eine goldbraune Farbe bekommt.




Kartoffel-Spitzkohl-Gratin in Tomaten-Thunfisch-Soße mit Kichererbsen

Da wir in wenigen Tagen in den Urlaub fahren, bin ich zur Zeit bemüht, unsere frischen Lebensmittel aufzubrauchen, um nichts wegzuschmeißen. Aus diesem Grund hatte ich mir für unser heutiges Abendessen dieses Gratin aus Kartoffeln, Spitzkohl und Tomaten ausgedacht, das ich zusätzlich noch mit Thunfisch und Kichererbsen aufgepeppt habe. Diese Kombination hat uns erstaunlich gut geschmeckt.

Zutaten (für 4 Personen)

  • 800 g geschälte Kartoffeln
  • 1/2 Spitzkohl
  • etwas Olivenöl
  • 1 Schalotte
  • 3 Knoblauchzehen
  • 2 Tomaten
  • 1 Dose Thunfisch im eigenen Saft (150 g Abtropfgewicht)
  • 1 Dose Kichererbsen (240 g Abtropfgewicht)
  • 3 EL Tomatenmark
  • 1 Becher Schlagsahne
  • 400 ml Gemüsebrühe
  • 1 TL gemahlenes Kümmelpulver
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • Zucker
  • ca. 2 EL Speisestärke
  • 100 g geriebener Käse

Zubereitung

Kartoffeln in dünne Scheiben hobeln, Spitzkohl klein schneiden. Schalotte und Knoblauch fein hacken. Tomaten klein würfeln.

Eine große Auflaufform (ca. 30 x 40 cm) einfetten und Kartoffeln sowie Spitzkohl hineinfüllen. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, dann Schalotte, Knoblauch, Tomaten und Thunfisch hinzufügen und anbraten. Kichererbsen und Tomatenmark hinzufügen und unter Rühren kurz mitbraten, dann mit Gemüsebrühe und Schlagsahne ablöschen, aufkochen und anschließend bei niedriger bis mittlerer Hitze einköcheln lassen. Kümmelpulver hinzufügen. Speisestärke mit etwas kaltem Wasser glatt rühren, hinzufügen und alles nochmal kurz unter Rühren aufkochen, bis die Soße bindet. Mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken. Die Tomaten-Thunfisch-Kichererbsen-Soße über die Kartoffeln und den Spitzkohl in der Auflaufform gießen und alles gut durchmischen. Mit geriebenem Käse bestreuen und im vorgeheizten Backofen bei 220°C Ober-/Unterhitze für etwa 30 Minuten backen; eventuell gegen Ende der Garzeit das Ganze mit Alufolie abdecken.