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Schupfnudel-Gratin mit Blumenkohl, Buschbohnen & Schweinefilet

Wir genießen das verlängerte Wochenende gerade sehr, indem wir keine Pläne haben und uns einfach in den Tag hinein treiben lassen. Heute haben wir uns jeder einen leckeren Milchshake in unserer Lieblingskonditorei geholt, haben einen längeren Spaziergang am Bodensee gemacht, die Kinder sind mit Laufrad und Roller herumgeflitzt, wir haben bunte Laubblätter gesammelt und wir haben die herrlichen Sonnenstrahlen und die 18°C genossen, die uns der Frühherbst heute geschenkt hat. Es war ein toller Tag, den wir dann heute Abend mit diesem leckeren Gratin haben ausklingen lassen. Auch unseren Kindern hat es sehr gut geschmeckt, vor allem mochten sie die Soße und das zarte Schweinefilet. Deshalb darf dieses köstliche Gratin auf meinem Blog nicht fehlen.

Zutaten (für 4 Personen)

  • 500 g frische Schupfnudeln
  • Olivenöl
  • etwas Butter
  • Salz
  • 500 g Schweinefilet
  • schwarzer Pfeffer
  • 300 g Buschbohnen
  • 1/2 Blumenkohl
  • 1 Stück (20 g) Ingwer
  • 2 EL Tomatenmark
  • 200 ml Schlagsahne
  • 200 ml Gemüsebrühe
  • ca. 1 EL Speisestärke
  • 150 g geriebener Käse

Zubereitung

Schweinefilet in Scheiben schneiden. Von den Buschbohnen jeweils die Enden abtrennen, dann die Bohnen in kleinere Stücke schneiden. Blumenkohl in kleine Röschen zerteilen. Ingwer fein hacken.

Schupfnudeln in einer Pfanne mit etwas erhitztem Olivenöl und etwas Butter rundherum anbraten, leicht salzen, dann in eine gefettete Auflaufform (ca. 30 x 40 cm) umfüllen.

Schweinefilet in derselben Pfanne mit etwas erhitztem Olivenöl jeweils von beiden Seiten kurz anbraten, salzen und pfeffern, dann ebenfalls zu den Schupfnudeln in die Aufflaufform geben.

Gleichzeitig in einer zweiten Pfanne Buschbohnen, Blumenkohl und Ingwer mit etwas erhitztem Olivenöl anbraten. Mit etwas Wasser ablöschen und einköcheln lassen, dabei nach und nach immer wieder mit etwas Wasser aufgießen und alles unter gelegentlichem Wenden dünsten und das Wasser verkochen lassen. Dann das Gemüse ebenfalls in die Auflaufform geben.

Alle Zutaten in der Auflaufform (Schupfnudeln, Schweinefilet, Gemüse) nochmal mit Salz und Pfeffer abschmecken und durchmischen.

Für die Soße Tomatenmark, Schlagsahne und Gemüsebrühe ins Bratfett (vom Schweinefilet) geben. Speisestärke in etwas kaltem Wasser glatt rühren, hinzufügen und alles unter Rühren aufkochen, bis die Soße bindet. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Anschließend die Soße gleichmäßig über die Zutaten in der Auflaufform gießen und alles mit geriebenem Käse bestreuen. Im vorgeheizten Backofen bei 200°C Ober-/Unterhitze für etwa 20 Minuten überbacken.




Kartoffel-Butternut-Gratin mit Hähnchen & Hüttenkäse

Endlich ist er da, der Herbst. Das merken wir zur Zeit nicht nur am Wetterwechsel, sondern vor allem auch daran, dass zur Zeit wieder überall am Straßenrand Kürbisse verkauft werden. Mit unseren Jungs habe ich inzwischen schon öfter welche mitgenommen, denn wir mögen Kürbis und essen ihn längst nicht nur als Kürbissuppe. Für unser heutiges Abendessen haben wir einen halben Butternut-Kürbis verwendet und haben ihn, zusammen mit Kartoffeln und etwas Hühnerbrust, in diesem leckeren Auflauf verarbeitet. Und der war nicht nur richtig lecker, sondern hat uns auch so richtig eingeheizt.

Zutaten (für 4 Personen)

  • 500 g Kartoffeln, geschält
  • 500 g Butternut-Kürbis, geschält
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • 400 g Hähnchenbrustfilet
  • etwas Olivenöl
  • 250 g Hüttenkäse
  • 2 Eier
  • 200 ml Milch
  • 150 g geriebener Käse

Zubereitung

Kartoffeln in dünne Scheiben hobeln, Butternut-Kürbis ebenfalls in dünne Scheiben schneiden. Dann beides in eine Schüssel füllen, salzen und pfeffern und durchmischen. Anschließend Kartoffeln und Kürbis in eine Auflaufform (ca. 30 x 40 cm) schichten.

Hähnchenbrustfilet in kleine Würfel schneiden. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, dann die Fleischwürfel hinzugeben, kurz rundherum anbraten, salzen und pfeffern und aus der Pfanne nehmen. Das Hähnchenfleisch über die geschichteten Kartoffeln  und den Kürbis verteilen.

Hüttenkäse mit Eiern und Milch verrühren, salzen und pfeffern, dann gleichmäßig über die Kartoffel- und Kürbisscheiben und das Hähnchenfleisch in der Auflaufform geben. Mit geriebenem Käse bestreuen und im vorgeheizten Backofen bei 200°C Ober-/Unterhitze für etwa 30 Minuten überbacken, bis der Käse eine goldbraune Farbe bekommt.




Kaiserschmarrn mit Apfel-Zimt-Kompott

Endlich Freitag Abend. Endlich Wochenende. Endlich morgens länger schlafen, die Wohnung gemütlich herrichten und ein bisschen unverplante Zeit genießen. Darauf habe ich mich schon die ganze Woche über gefreut. Denn bei uns ist zur Zeit viel los. Die Einschulung unseres großen Sohnes steht kurz bevor, auf der Arbeit herrscht Unterbesetzung und aktuell ist mein Mann wieder vermehrt auf Geschäftsreise, sodass ich wieder häufiger mit den Jungs alleine bin. An solchen Abenden, an denen wir nur zu dritt sind, schleichen sich nun allmählich neue Rituale ein, die unsere Jungs gerade sehr reizvoll finden. Beispielsweise lasse ich sie, wenn Papa nicht da ist, bei uns im großen Bett mitschlafen oder beide Jungs dürfen zusammen in einem Hochbett schlafen und gemeinsam noch ein bisschen Hörbuch hören. Oder sie dürfen wählen, was wir zum Abendessen kochen. So wie letztens, als beide sich einstimmig Kaiserschmarrn gewünscht haben. Und genau den hab ich ihnen dann auch zubereitet, angerichtet mit einem unglaublich leckeren Apfel-Kompott mit Zimtnote. Was für ein Gaumenschmaus!

Zutaten (für 3 Personen)

  • 200 g Mehl
  • 2 gehäufte EL + 3-4 TL Zucker + noch etwas mehr zum Servieren
  • 1 Prise Salz
  • 4 Eier
  • 300 ml Milch
  • etwas Butter zum Ausbacken in der Pfanne
  • 4 große, süße Äpfel
  • ca. 150 ml Wasser
  • etwas Zimtpulver
  • ca. 1 TL Speisestärke

Zubereitung

Für den Kaiserschmarrn-Teig Mehl, 2 gehäufte EL Zucker, Salz, Eier und Milch zu einer glatten Masse verquirlen. Etwas Butter in einer heißen Pfanne zerlassen, dann den Teig hineingießen, von beiden Seiten leicht gebräunt anbacken lassen und ihn dabei mit einem Pfannenwender in kleinere Stücke zerteilen.

Für das Apfel-Zimt-Kompott zunächst die Äpfel schälen, Kerngehäuse entfernen und die Äpfel in kleinere Würfel schneiden. Dann die Apfelwürfel zusammen mit Wasser und 3-4 TL Zucker in einen Topf geben, aufkochen und bei niedriger bis mittlerer Hitze etwas einköcheln lassen, bis die Äpfel weich werden. Dann mit Speisestärke binden: Dazu die Speisestärke zunächst in etwas kaltem Wasser auflösen, dann hinzugießen und alles unter Rühren nochmal kurz aufkochen lassen, bis das Kompott bindet. Zimtpulver hinzufügen.

Kaiserschmarrn mit Apfel-Zimt-Kompott anrichten und nach Belieben noch mit etwas Zucker bestreuen.




Penne mit rotem Pesto & Rucola

Lecker kann so einfach sein. Man koche sich fix ein paar Nudeln, püriere sich ein vegetarisches Pesto zusammen und werfe einfach ein paar Salatblätter dazu. Fertig ist ein schnelles und zugleich unglaublich leckeres Essen! Yummy!

Zutaten (für 4 Personen)

  • 100 g getrocknete Tomaten (ohne Öl)
  • 400 ml Gemüsebrühe
  • 1 EL Tomatenmark
  • 2 Knoblauchzehen
  • 30 g Pinienkerne
  • 150 ml Wasser
  • 1 EL dunkle Balsamico-Creme
  • 2 EL Olivenöl
  • 100 g geriebener Parmesan
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • 500 g Penne
  • etwas vom Nudelkochwasser
  • 3-4 Handvoll Rucola

Zubereitung

Für das rote Pesto zunächst die getrockneten Tomaten in Gemüsebrühe aufkochen und für etwa 30 Minuten darin ziehen lassen; dann die Tomaten herausnehmen und abtropfen lassen. Anschließend die abgetropften Tomaten zusammen mit Tomatenmark, Knoblauchzehen, Pinienkernen, Wasser, Balsamico-Creme, Olivenöl und Parmesan vermischen und sorgfältig zu einer glatten Masse pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Penne in reichlich Salzwasser al dente kochen, dann in einem Sieb abseihen (dabei unbedingt etwas vom Nudelkochwasser auffangen!) und abtropfen lassen.

Das Pesto mit etwas vom zuvor aufgefangenen Nudelkochwasser auffüllen, bis es die gewünschte Sämigkeit hat. Nach Wunsch nochmal nachwürzen.

Rucola mit kaltem Wasser waschen und in einer Salatschleuder trocken schleudern.

Zum Schluss die Penne mit dem roten Pesto vermischen und das Ganze mit Rucola servieren.




Paprika-Tomaten-Zucchini-Relish

In der Vergangenheit hatte ich schon häufiger Chutney gekocht (z.B. Mango-Birnen-Chutney oder Zwetschgen-Chutney mit Zimt). Heute habe ich ein sogenanntes Relish zubereitet, das dem Chutney auf den ersten Blick sehr ähnlich ist. Doch tatsächlich sind Chutney und Relish nicht das Gleiche, denn im Vergleich zu einem Chutney sind die Zutaten eines Relish etwas gröber geschnitten und ein Relish schmeckt nicht nur süßlich, sondern auch säuerlich. Beides ist eine wunderbare Beilage zu Gegrilltem.

Zutaten (für 4 Personen)

  • 1 gelbe Paprikaschote
  • 2 Tomaten
  • 1 kleinere Zucchini
  • 2 Schalotten
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 EL Olivenöl
  • 100 g brauner Zucker
  • 1/2 Teelöffel Salz + noch mehr zum Abschmecken
  • 125 ml heller Balsamicoessig
  • schwarzer Pfeffer

Zubereitung

Paprika, Tomaten, Zucchini (ich habe die Schale vorher mit einem Sparschäler abgeschält), Schalotten und Knoblauch fein würfeln, dann in einer Pfanne mit erhitztem Olivenöl kurz anbraten. Anschließend braunen Zucker, 1/2 TL Salz und hellen Balsamicoessig hinzufügen, das Ganze aufkochen und für etwa 15 Minuten auf niedriger bis mittlerer Hitze ohne Deckel einköcheln lassen; dabei gelegentlich umrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.




Schweinefilet mit Tomatenreis & Zucchini

Für unser heutiges Abendessen habe ich ein bisschen mit unserem Thermomix experimentiert und habe dieses leckere Gericht improvisiert. Weil wir gerade viele Tomaten da hatten, habe ich einen fruchtig-leckeren Tomatenreis daraus gekocht. Dazu gab es noch Zucchini, die durch das Dampfgaren im Varoma noch schön bissfest geblieben sind, und Schweinefilet, das ich allerdings in der Pfanne angebraten habe. Ich hätte es auch in den Varoma-Einlegeboden legen können. Das war richtig lecker!

Zutaten (für 4 Personen)

  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 Speisezwiebeln
  • 2 + 1 EL Sonnenblumenöl
  • 700 g Tomaten
  • 600 ml Gemüsebrühe
  • 300 g Zucchini
  • Salz
  • 300 g Reis
  • 550 g Schweinefilet
  • schwarzer Pfeffer
  • 1-2 EL Speisestärke

Zubereitung (mit Thermomix TM 31)

Zwiebeln grob zerteilen und zusammen mit den Knoblauchzehen in den Mixtopf geben, dann für wenige Sekunden auf höherer Stufe zerhäckseln; alles mit dem Spatel nach unten schieben. 2 EL Sonnenblumenöl angießen und alles 3 Minuten/Varoma/Stufe 1 dünsten. Tomaten klein schneiden und ebenfalls in den Mixtopf geben. Gemüsebrühe angießen. Reis ins Garkörbchen füllen und dieses im Mixtopf einhängen. Zucchini in kleinere Stücke schneiden, in den Varoma geben, salzen und den Varoma samt Deckel aufsetzen. Alles 20 Minuten/Varoma/Stufe 1 garen.

In der Zwischenzeit Schweinefilet in Scheiben schneiden und in einer Pfanne mit 1 EL erhitztem Sonnenblumenöl jeweils von beiden Seiten anbraten, salzen und pfeffern.

Nach Ablauf der Garzeit das Garkörbchen mithilfe des Spatels vorsichtig aus dem Mixtopf nehmen und beiseite stellen. Varoma mit den Zucchini herunternehmen und ebenfalls beiseite stellen. Nun die in etwas kaltem Wasser glatt gerührte Speisestärke zur Tomatenbrühe gießen und alles für 2 Minuten/Varoma/Stufe 1 weiterköcheln lassen, bis die Brühe zu einer Soße bindet. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Den Reis mit der tomatigen Soße, Zucchini und Schweinefilets anrichten.




Kartoffel-Möhren-Kohlrabi-Auflauf mit Hack & Grüner Blattsalat mit Zucker-Sahne-Dressing

Gerade verliebe ich mich wieder neu in meinen Thermomix. Er ist hier aktuell nahezu täglich im Einsatz und zaubert mir die leckersten Gerichte. Heute habe ich mit ihm diesen tollen Auflauf gekocht. Dazu gab’s noch einen grünen Blattsalat, den ich mit einem Zucker-Sahne-Dressing angemacht habe, so, wie es meine Mama früher auch schon gerne gemacht hat. In dieser Kombination hat es uns richtig lecker geschmeckt.

Zutaten (für 5 Personen)

  • 1 weiße Speisezwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 500 g gemischtes Hackfleisch
  • 1 EL Rapsöl (zum Einfetten der Auflaufform)
  • 350 g Fleischbrühe
  • 100 ml + 60 ml Schlagsahne
  • 950 g vorbereitete Gemüsewürfel (Kartoffeln, Möhren, Kohlrabi)
  • ca. 3-4 EL Speisestärke
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • 3 Romana-Salatherzen
  • etwas Zucker

Zubereitung (mit Thermomix TM 31)

Zwiebel grob zerteilen, zusammen mit dem Knoblauch in den Mixtopf geben und 5 Sekunden/Stufe 5 zerkleinern; dann mit dem Spatel nach unten schieben. Hackfleisch hinzufügen (und ohne Öl!) 5 Minuten/Linkslauf/Varoma/Rührstufe anbraten; eventuell mithilfe des Spatels. Dann die Zwiebel-Knoblauch-Hack-Mischung in eine gefettete Auflaufform (ca. 30 x 40 cm) füllen.

Nun Fleischbrühe und 100 ml Schlagsahne in den Mixtopf gießen, die vorbereiteten Gemüsewürfel hinzufügen und alles etwa 15 Minuten/Linkslauf/80°C/Stufe 1 garen, bis das Gemüse fast bissfest ist. Dann die in etwas kaltem Wasser glatt gerührte Speisestärke hinzufügen und das Ganze für weitere etwa 2 Minuten kochen, bis die Soße bindet. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Nun die Gemüse-Soßen-Mischung aus dem Thermomix über das Hackfleisch gießen und alles gut durchmischen. Eventuell nochmal mit Salz und Pfeffer abschmecken und anschließend mit dem geriebenem Käse sowie Semmelbröseln bestreuen.

Im vorgeheizten Backofen bei 220°C Ober-/Unterhitze für etwa 25 Minuten überbacken, bis der Käse gebräunt ist.

Für den Salat die Blätter von den Romana-Salatherzen abzupfen, in mundgerechte Stücke zupfen und mithilfe einer Salatschleuder waschen und trocknen. Dann die Blätter in eine Salatschüssel füllen, mit 60 ml Schlagsahne vermischen und mit etwas Zucker süßen. Als Beilage zum Auflauf servieren.




Hähnchenbrust & Gemüse in Kokos-Curry-Soße mit Reis

Für unser heutiges Abendessen habe ich nach längerer Pause mal wieder meinen Thermomix herausgeholt. Da wir noch Möhren und einen Kohlrabi in unserem Gemüsefach herumliegen hatten und ich heute Nachmittag an der Metzgertheke unseres Supermarktes Hähnchenbrust im Angebot eingekauft hatte, habe ich daraus etwas kreiert. Nämlich dieses asiatisch angehauchte Reisgericht, für das ich außerdem auch noch Kokosmilch und Currypulver eingesetzt habe und das sogar unseren Kindern geschmeckt hat. Beim Gemüse kann man übrigens wunderbar variieren und nach Belieben andere Gemüsesorten verwenden, die man gerne mag (z.B. Zucchini oder Paprika).

Zutaten (für 6 Personen)

  • 550 g Hähnchenbrustfilets
  • 20 ml Rapsöl
  • 1 mittelgroße Speisezwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 500 g Kokosmilch
  • 250 ml Gemüsebrühe
  • 1 TL Currypulver
  • 3 Möhren
  • 1 Kohlrabi à 300 g
  • ca. 3-4 EL Speisestärke
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • 400 g Reis

Zubereitung (mit Thermomix TM 31)

Hähnchenbrustfilets in Würfel schneiden, Zwiebel und Knoblauch fein hacken. Anschließend alles in den Mixtopf geben, Rapsöl angießen und 4 Minuten/Linkslauf/Varoma/Rührstufe andünsten.

Kokosmilch und Gemüsebrühe angießen, Currypulver hinzufügen und das Ganze 8 Minuten/Linkslauf/100°C/Rührstufe erhitzen.

In der Zwischenzeit Möhren und Kohlrabi in kleine Würfel schneiden. Nach Ablauf der Garzeit Möhren- und Kohlrabiwürfel hinzufügen und alles weitere etwa 15 Minuten/Linkslauf/90°C/Rührstufe garen. In den letzten Minuten die in etwas kaltem Wasser aufgelöste Speisestärke hinzufügen, kurz auf Stufe 2 unterrühren und anschließend das Ganze auf Rührstufe weiterköcheln lassen, bis die Soße bindet. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Gleichzeitig den Reis in Salzwasser gar kochen und dazu servieren.




Kartoffel-Tomaten-Hack-Auflauf mit Ricotta

Als es in den letzten Tagen wieder deutlich kühler und regnerischer wurde, hatten wir abends Lust auf einen wärmenden Auflauf. Deshalb haben wir diesen leckeren Auflauf zubereitet, für den wir eine sehr große Ochsenherztomate (auch Coeur de Boeuf genannt) verwendet haben. Ochsenherztomaten kenne ich gut aus Italien, wo diese sehr häufig in Supermärkten und auf Wochenmärkten zu finden sind. In Deutschland dagegen findet man sie eher selten. Das hängt damit zusammen, dass diese alte Tomatensorte sehr empfindlich ist und lange Transportwege nicht unbeschadet überstehen würde, da sie schwer und druckempfindlich ist und schneller verdirbt als viele andere Tomatensorten. Als ich jedoch letztens eine solche in unserem Supermarkt erspähte, musste ich sie unbedingt mitnehmen. Stolze 600 g hat sie auf die Waage gebracht. In kleine Würfel geschnitten habe ich sie zusammen mit Kartoffeln und Hackfleisch zu diesem leckeren Auflauf verarbeitet. Abgerundet wurde das Ganze durch eine cremige Ricotta-Soße.

Zutaten (für 4-5 Personen)

  • 1,2 kg Kartoffeln
  • Salz
  • 1 Ochsenherztomate à 600 g
  • 2 Schalotten
  • 2 Knoblauchzehen
  • ein paar Stängel Basilikum
  • etwas Olivenöl
  • schwarzer Pfeffer
  • 500 g gemischtes Hackfleisch
  • Paprikapulver edelsüß
  • 250 g Ricotta
  • 4 Eier
  • 150 g geriebener Käse

Zubereitung

Kartoffeln schälen, in kleine Würfel schneiden und in Salzwasser fast gar kochen; dann in einem Sieb abseihen und abtropfen lassen.

Ochsenherztomate in kleine Würfel schneiden. Schalotten und Knoblauch hacken. Basilikumblättchen von den Stängeln zupfen und klein hacken. Olivenöl in einem Topf erhitzen, dann Tomatenwürfel, gehackte Schalotten, Knoblauch und Basilikum hinzufügen und alles unter gelegentlichem Rühren anschwitzen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Nun Kartoffelwürfel in eine gefettete Auflaufform (ca. 30 x 40 cm) füllen und die Tomaten-Mischung darüber geben.

Hackfleisch in einer Pfanne mit etwas erhitztem Olivenöl anbraten. Mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver abschmecken. Dann über die Kartoffeln und Tomaten in der Aufflaufform geben.

Ricotta mit Eiern vermischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Über die Kartoffeln, Tomaten und das Hackfleisch in der Auflaufform gießen. Mit geriebenem Käse bestreuen.

Im vorgeheizten Backofen bei 200°C Ober-/Unterhitze für etwa 25 Minuten überbacken, bis der Käse eine goldbraune Färbung bekommt.




Gnocchi-Auflauf „Caprese“

Diesen leckeren italienischen Caprese-Auflauf hat es in den letzten Jahren schon sehr häufig bei uns gegeben, doch nun habe ich erstaunt festgestellt, dass ich ihn bisher noch kein einziges Mal auf meinem Blog niedergeschrieben habe. Das möchte ich heute nachholen, damit ich das Rezept mit euch teilen und es somit verewigen kann. In diesem Sinne: Buon appetito!

Zutaten (für 4 Personen)

  • 1 kg frische Gnocchi (aus dem Kühlregal)
  • Salz
  • 10 Cherrystrauchtomaten
  • 1 Bund Frühlingszwiebeln
  • 2 Kugeln Mozzarella (2 x 125 g = 250 g)
  • 150 g geriebener Mozzarella
  • 1 Becher (200 g) Saure Sahne
  • 1-2 EL Speisestärke
  • etwas Milch
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • 2 EL italienische Kräuter, gehackt + getrocknet

Zubereitung

Gnocchi in reichlich gesalzenem Wasser für etwa 1-2 Minuten kochen lassen, dann in einem Sieb abseihen, kalt abschrecken und etwas Olivenöl untermischen, damit die Gnocchi nicht verkleben.

Tomaten und Mozzarella in dünne Scheiben schneiden, Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden.

Eine Auflaufform (ca. 20 x 30 cm) einfetten und die Gnocchi hineinfüllen. Tomatenscheiben über die Gnocchi legen, dann die Frühlingszwiebeln darüber verteilen. Anschließend die Mozzarella-Scheiben darüber legen.

Soße: Saure Sahne mit Speisestärke glatt rühren, mit etwas Milch verdünnen, dann mit Salz und Pfeffer abschmecken und italienische Kräuter unterrühren. Die Soße gleichmäßig über die Gnocchi, die Tomaten und den Mozzarella in der Auflaufform gießen und anschließend den geriebenen Mozzarella darüber streuen.

Im vorgeheizten Backofen bei 200°C für etwa 35 Minuten überbacken.