Apfelmuffins mit Zimtkruste

Gestern hat mich unser kleiner Sohnemann gefragt, wann wir denn mal wieder einen Kuchen backen können. Darauf gekommen ist er, nachdem wir eine Folge seiner Lieblingssendung (Paw Patrol) angeschaut hatten, in der es um einen Kuchenback-Wettbewerb ging. Wir haben uns dann für diese tollen Apfelmuffins entschieden, die ich bei Chefkoch entdeckt hatte und die ich im Nachhinein gar nicht so aufwendig finde, wie sie auf den ersten Blick vielleicht scheinen. Anders als im Originalrezept habe ich allerdings den Zuckeranteil reduziert, was völlig ausreichend war, und ich habe neben Äpfeln auch noch etwas Apfelmus mit in den Teig hinein gemischt, schlicht aus dem Grund, weil wir noch ein angebrochenes Glas Apfelmus im Kühlschrank stehen hatten, das ich nicht wegschmeißen wollte. Herausgekommen sind wirklich unglaublich köstliche Muffins. Das Beste daran ist die knusprige Zimtkruste. Mhm!!

 

Zutaten (für ca. 15 Stück)

  • 2 Eier
  • 115 g weiche Butter
  • 130 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 250 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 100 g Apfel, geschält und in kleine Würfel geschnitten
  • 100 g Apfelmus
  • 70 g brauner Zucker
  • 1 EL Mehl
  • 1-2 EL weiche Butter
  • 1/2 TL Zimt

 

Zubereitung

Für den Muffinteig zunächst die Eier mit 115 g Butter, Zucker und Vanillezucker schaumig schlagen. Dann 250 g Mehl, Backpulver und Salz hinzufügen und alles zu einem glatten Teig verarbeiten. Apfelwürfel sowie Apfelmus unterrühren. Die Muffinförmchen jeweils zu 3/4 mit dem Teig befüllen.

Für die Zimtkruste den braunen Zucker mit 1 EL Mehl, 1-2 EL weicher Butter sowie Zimt vermischen und solange zwischen den Fingern zerreiben, bis feine Streusel entstanden sind. Die Streusel jeweils über dem Teig in den Muffinförmchen verteilen.

Im vorgeheizten Backofen bei 180°C Ober-/Unterhitze für etwa 22 Minuten backen. Dann herausholen und abkühlen lassen.

Bananen-Grießbrei

Da ich freitags immer frei habe, muss auch unser kleiner Sohnemann freitags nie in den Kindergarten, sondern darf mit mir zu Hause bleiben. Das genießen wir beide, denn so können wir freitags morgens immer etwas länger schlafen, wir haben Zeit für die Dinge, die uns Spaß machen, der Kleine hilft mir ein kleines Bisschen im Haushalt (noch tut er das mit großer Begeisterung) und zum Mittagessen koche ich uns dann immer etwas Leckeres. Da wir gerade viele Bananen übrig hatten, deren Schale sich bereits bräunlich verfärbte und die dann so kaum noch einer bei uns essen mag, habe ich daher nach einem Rezept gesucht, für das ich gleich alle Bananen verwenden kann, um nichts wegschmeißen zu müssen, und bin auf diesen leckeren Bananen-Grießbrei aus der Thermomix Rezeptwelt gestoßen. Ich habe dabei lediglich die Mengenangaben etwas verändert. Das Ergebnis war superlecker und erinnerte mich sehr an meine eigene Kindheit.

 

Zutaten (für 4 Personen)

  • 4 sehr reife Bananen
  • 600 ml Milch
  • 30 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 150 g Bio-Dinkelgrieß

 

Zubereitung (mit Thermomix TM31)

Bananen grob zerteilen, in den Mixtopf geben und wenige Sekunden auf Stufe 5 zerhäckseln. Milch, Zucker, Salz und Dinkelgrieß hinzufügen und 10 Sekunden/Stufe 3 verrühren, anschließend 10 Minuten/100°C/Stufe 2 kochen, bis der Grießbrei eindickt.

Karamell-Popcorn

Mein lieber Ehemann hat mir zu Weihnachten eine Popcorn-Maschine geschenkt, denn er weiß, wie sehr ich Popcorn liebe. Früher habe ich entweder Popcorn im Laden gekauft oder ich habe mir mein Popcorn im Kochtopf zubereitet, was auch funktioniert, allerdings immer auch die Zugabe von Öl erforderlich machte und leider auch immer etliche Maiskörner unaufgepoppt im Topf zurückließ. Mit meiner neuen Popcorn-Maschine benötige ich nun gar kein Öl mehr und die Erfolgsquote beim Aufpoppen der Maiskörner liegt jetzt bei hundert Prozent. Witzig ist außerdem, dass die Maschine das fertige Popcorn ganz selbstständig in eine nebendran bereitgestellte Schüssel wirft. Nun kann der nächste Fernsehabend kommen. 🙂

 

Zutaten (für eine große Schüssel à ca. 140 g Popcorn)

  • ca. 100 g Popcorn-Mais
  • 1,5 Tassen Zucker

 

Zubereitung

Popcorn-Mais in die Popcorn-Maschine geben und Popcorn daraus zubereiten. Das Popcorn auf ein Backblech geben und ausbreiten. Zucker in einen Topf geben, erhitzen und karamellisieren lassen und anschließend rasch sowie gleichmäßig über dem Popcorn verteilen.

Croissant-Pfirsich-Auflauf

Unser Sohnemann und ich, wir mögen beide gerne frische Croissants vom Bäcker und deshalb kaufen wir auch öfter welche ein. Sollte dabei doch mal ein Croissant übrig bleiben, so schmeckt es uns bereits am zweiten Tag leider meistens nicht mehr, da es an Knusprigkeit verliert und dann schnell „datschig“ wird. Um dennoch nichts wegschmeißen zu müssen, bereite ich aus altbackenen Croissants dann gerne einen fruchtigen Nachtisch zu, ähnlich einem Brotpudding (siehe auch mein Ofenschlupfer oder mein Kirschmichel). Das schmeckt lecker und verhindert Lebensmittelverschwendung.

 

Zutaten (für 4 Personen)

  • 2 altbackene Croissants
  • 8 Pfirsich-Hälften (Dose)
  • 2 Eier
  • 200 g Frischkäse Natur
  • 2 gute Schuss Milch
  • ca. 4-5 EL brauner Zucker

 

Zubereitung

Croissants und Pfirsiche klein schneiden und beides in eine Auflaufform (20 x 20 cm) füllen. Eier mit Frischkäse, Milch und braunem Zucker vermischen und zu einer glatten Masse verquirlen und gleichmäßig über die Croissants und die Pfirsiche geben. Das Ganze etwa 30 Minuten durchziehen lassen, dann nochmal durchrühren und im vorgeheizten Backofen bei 175°C Ober-/Unterhitze für etwa 25 Minuten backen.

Walnussparfait

Heute möchte ich euch eine Neuigkeit mitteilen, die mich schon seit einiger Zeit in große Freude versetzt: Ich bin schwanger mit unserem zweiten Kind und dies inzwischen in der 19. SSW. Und ganz ähnlich wie bereits damals in der ersten Schwangerschaft, verspüre ich auch diesmal wieder größere Gelüste nach Eiscreme, was dazu geführt hat, dass ich vor wenigen Tagen dieses unglaublich leckere Parfait zubereitet habe. Die Hauptzutat sind karamellisierte Walnüsse, doch man könnte stattdessen auch andere Nusssorten oder auch Mandeln verwenden.

 

Zutaten (für 1 Dose mit den Maßen L 20 cm x B 8 cm x H 7 cm)

  • 130 g Walnüsse
  • 100 g Zucker
  • 2 Eier
  • 1 Prise Salz
  • 200 ml Sahne

 

Zubereitung

Walnüsse für eine halbe Stunde in Wasser einweichen, dann abgießen. 50 g Zucker in einer Pfanne schmelzen lassen, die tropfnassen Walnüsse hinzufügen und unter gelegentlichem Rühren bei niedriger bis mittlerer Hitze karamellisieren lassen. Dann auf Backpapier geben, auskühlen lassen und mit einem scharfen Messer klein hacken. Einen kleinen Teil davon luftdicht verschließen und beiseite stellen, um später das Parfait damit zu garnieren.

Eier trennen. Eigelbe mit den übrigen 50 g Zucker schaumig rühren. Eiweiße mit der Prise Salz steif schlagen zu Eischnee. Sahne ebenfalls steif schlagen.

Eigelbmasse mit Eischnee und anschließend mit der steif geschlagenen Sahne vermischen. Nun die karamellisierten Walnüsse dazugeben. Das Ganze in eine tiefkühlgeeignete und mit einer Lage Frischhaltefolie ausgelegte Dose füllen und für mindestens 12 Stunden in den Tiefkühler stellen. Vor dem Servieren mit den zuvor beiseite gestellten karamellisierten Walnüssen garnieren.

Bananenwaffeln

Es ist Wochenende und das bedeutet Familienzeit. Dann sind wir alle daheim, keiner muss arbeiten und wir haben morgens Zeit für ein ausgedehntes Frühstück. Und für dieses habe ich uns heute diese köstlichen Bananenwaffeln gebacken, die wunderbar bananig-fruchtig schmecken und die fix zubereitet sind. Die haben auch unserem kleinen Zwerg sehr gut geschmeckt, denn der hat ordentlich reingehauen. In diesem Sinne: Ein schönes, gemütliches Wochenende!

 

Zutaten (für 5-6 Stück)

  • 2 überreife Bananen
  • 1 Ei
  • 50 ml Rapsöl
  • 50 ml Milch
  • 130 g Dinkelmehl
  • 1/2 TL Backpulver
  • 1-2 EL brauner Zucker

 

Zubereitung

Die Bananen mit einer Gabel zerdrücken. Ei, Rapsöl und Milch verrühren, dann Dinkelmehl, Backpulver und braunen Zucker untermischen. Zum Schluss die zerdrückten Bananen hinzufügen und alles zu einer glatten Masse verquirlen.

Ein Waffeleisen einfetten, den Teig portionsweise hineingeben und zu Waffeln ausbacken.

Joghurt-Pancakes mit Äpfeln & Heidelbeeren

Diese lecker-fruchtigen Pancakes habe ich am vergangenen Sonntag zum Mittagessen für unseren kleinen Sohn und mich zubereitet. Der Papa war unterwegs zum Angelausflug und wir haben es uns daheim so richtig schön gemütlich gemacht. Die Pancakes schmecken schön fluffig und sind nicht zu süß.

 

Zutaten (für ca. 8 Stück)

  • 1/2 Äpfel
  • 1-2 Handvoll Heidelbeeren
  • 1 TL + 2 EL brauner Zucker
  • etwas Zimt
  • 125 g Naturjoghurt
  • 1 Ei
  • 2 EL geschmolzene Butter + noch etwas mehr zum Ausbacken der Pancakes
  • 1 gehäufter EL Puderzucker
  • 4 gehäufte EL Dinkelmehl
  • 4 gehäufte EL Weizenmehl
  • 1/2 TL Backpulver
  • 1/2 TL Natron
  • 1 Schuss Mineralwasser

 

Zubereitung

Apfel schälen, in dünne Spalten schneiden und mit 1 TL braunem Zucker sowie Zimt bestreuen.

Für den Pancake-Teig Naturjoghurt mit 2 EL braunem Zucker, Ei, 2 EL geschmolzener Butter, Puderzucker, Dinkelmehl, Weizenmehl, Backpulver, Natron und Mineralwasser sorgfältig zu einem glatten Teig verrühren. Etwas Butter in einer Pfanne zerlassen und den Pancake-Teig esslöffelweise in die Pfanne geben, kurz backen, dann die Äpfel bzw. die Heidelbeeren jeweils in den Teig drücken, die Pancakes vorsichtig wenden und von der anderen Seite noch kurz weiterbacken. Dann aus der Pfanne nehmen und noch warm servieren.

Ein Vögelchen im Früchtenest. Oder: Wir begrüßen den Frühling.

ein Vögelchen im Früchtenest

Was passiert, wenn Mama sonntags morgens länger schläft, Papa und Sohnemann aber schon früh wach sind? Dann plündern meine beiden Lieblingsmänner Mamas Obstvorrat und basteln dieses hübsche Kunstwerk, das nicht nur super aussieht, sondern auch lecker schmeckt. Die Inspiration hatte mein Mann sich in der „Sendung mit dem Elefanten“ geholt, die wir regelmäßig mit unserem kleinen Zwerg anschauen.

 

Zutaten (für 4 Personen)

  • 1/2 Galia-Melone
  • 1 Handvoll Erdbeeren
  • ein paar Stängel frische Minze
  • ggf. etwas braunen Zucker
  • 1 Banane
  • ggf. etwas Zitronensaft
  • 2 Handvoll kernlose rote Weintrauben
  • 1 Mandarine
  • Zahnstocher
  • Zuckeraugen

 

Zubereitung 

Galia-Melone in dünne Spalten schneiden, schälen (dabei etwas von der Schale aufheben) und das Melonenfruchtfleisch auf einem Servierteller verteilen. Erdbeeren und Minze klein hacken und gleichmäßig über die Melone streuen. Wer mag, kann zusätzlich noch etwas braunen Zucker darüber streuen.

Banane in dünne Scheiben schneiden, eventuell mit etwas Zitronensaft beträufeln (falls der Früchteteller länger stehen soll; damit die Bananenscheiben nicht braun werden) und zusammen mit den Weintrauben ebenfalls auf dem Servierteller anrichten.

Für das Vögelchen eine Mandarine schälen. Mithilfe von Zahnstochern und den zuvor beiseite gelegten Schalenreste der Galia-Melone Flügel sowie einen Schnabel basteln und an der Mandarine anbringen. Zuckeraugen andrücken.

ein Vögelchen im Früchtenest 2

Quarkauflauf mit Heidelbeeren

Quarkauflauf mit Heidelbeeren

Das nachmittägliche Kaffeetrinken in Kombination mit etwas süßem Gebäck ist bei uns inzwischen schon eine richtige Tradition geworden. Manchmal kaufen wir dazu leckeren Kuchen oder süße Kaffeeteilchen vom Bäcker, doch oft backe ich dafür auch selber. So wie gestern, als ich diesen fruchtigen Quarkauflauf zubereitet habe. Das Grundrezept dafür stammt von Beauty Butterflies und dort kann man auch eine kleine Sammlung verschiedener Variationen finden. Ich habe es für den Anfang einfach gehalten und habe meinem Auflauf Heidelbeeren untergemischt, die beim Backen leicht aufgeplatzt sind und dem Auflauf so samtig dunkellila-farbene Flecken verliehen haben. Mit etwas Puderzucker bestäubt schmeckt der Auflauf noch leckerer!

 

Zutaten (für 1 Auflaufform mit den Maßen 20 x 20 cm)

  • 500 g Magerquark
  • 2 Eier
  • 250 ml Milch
  • 1 Päckchen Vanille-Puddingpulver
  • 3 EL Zucker
  • 1 Spritzer Agavendicksaft
  • 200 g Heidelbeeren
  • etwas Puderzucker zum Bestäuben

 

Zubereitung

Magerquark, Eier, Milch, Vanille-Puddingpulver, Zucker und Agavendicksaft in eine Schüssel geben und mit dem Handrührgerät sorgfältig zu einer glatten Masse verrühren. Heidelbeeren untermischen. Die fertige Masse in eine Auflaufform (ca. 20 x 20 cm) füllen und im vorgeheizten Backofen bei 160°C Ober-/Unterhitze für etwa 1 Stunde backen. Dann aus dem Ofen holen und erkalten lassen. Mit Puderzucker bestäubt servieren.

Schokopudding

Schokopudding

Weil mein Mann und unser kleiner Sohn totale Puddingliebhaber sind, habe ich letztens diesen Schokopudding für meine beiden Männer gekocht. Das Rezept dafür stammt von Lecker und zeigt Schritt für Schritt, wie einfach es ist, Pudding selber zu machen und somit auf die mit fragwürdigen Zusatzstoffen vollgepumpten Puddings aus dem Supermarkt zu verzichten. Ich finde, dieser Pudding schmeckt viel besser als die gekaufte Fertigvariante. Beim nächsten Mal werde ich den Pudding gleich in größeren Mengen zubereiten und noch heiß in Einmachgläser abfüllen, um ihn länger haltbar zu machen.

 

Zutaten (für 4-5 Personen)

  • 100 g Zartbitter-Schokolade
  • 1 kleines Ei
  • 1 Prise Salz
  • 20 g + 20 g Zucker
  • 30 g Speisestärke
  • 10 EL + 400 ml + 4 EL Milch

 

Zubereitung

Schokolade klein hacken.

Ei trennen. Eiweiß steif schlagen, dabei Salz und 20 g Zucker einrieseln lassen.

Die übrigen 20 g Zucker mit der Speisestärke vermischen und mit 10 EL kalter Milch glatt rühren. 400 ml Milch in einem Topf aufkochen; sobald die Milch hochkocht, den Topf von der Herdplatte ziehen und die Zucker-Speisestärke-Milch-Mischung mit einem Schneebesen einrühren. Dann den Topf zurück auf die Herdplatte stellen und das Ganze unter ständigem Rühren nochmal kurz aufkochen, bis die Masse eine dickliche, puddingartige Konsistenz bekommt.

Nun das Eigelb mit 4 EL kalter Milch verrühren und zur Puddingmasse hinzugießen. Die gehackte Schokolade ebenfalls hinzufügen und alles gut verrühren, bis die Schokolade vollständig in der Puddingmasse geschmolzen ist. Zum Schluss noch den zuvor steif geschlagenen Eischnee unterheben.