Croissant-Pfirsich-Auflauf

Unser Sohnemann und ich, wir mögen beide gerne frische Croissants vom Bäcker und deshalb kaufen wir auch öfter welche ein. Sollte dabei doch mal ein Croissant übrig bleiben, so schmeckt es uns bereits am zweiten Tag leider meistens nicht mehr, da es an Knusprigkeit verliert und dann schnell „datschig“ wird. Um dennoch nichts wegschmeißen zu müssen, bereite ich aus altbackenen Croissants dann gerne einen fruchtigen Nachtisch zu, ähnlich einem Brotpudding (siehe auch mein Ofenschlupfer oder mein Kirschmichel). Das schmeckt lecker und verhindert Lebensmittelverschwendung.

 

Zutaten (für 4 Personen)

  • 2 altbackene Croissants
  • 8 Pfirsich-Hälften (Dose)
  • 2 Eier
  • 200 g Frischkäse Natur
  • 2 gute Schuss Milch
  • ca. 4-5 EL brauner Zucker

 

Zubereitung

Croissants und Pfirsiche klein schneiden und beides in eine Auflaufform (20 x 20 cm) füllen. Eier mit Frischkäse, Milch und braunem Zucker vermischen und zu einer glatten Masse verquirlen und gleichmäßig über die Croissants und die Pfirsiche geben. Das Ganze etwa 30 Minuten durchziehen lassen, dann nochmal durchrühren und im vorgeheizten Backofen bei 175°C Ober-/Unterhitze für etwa 25 Minuten backen.

Walnussparfait

Heute möchte ich euch eine Neuigkeit mitteilen, die mich schon seit einiger Zeit in große Freude versetzt: Ich bin schwanger mit unserem zweiten Kind und dies inzwischen in der 19. SSW. Und ganz ähnlich wie bereits damals in der ersten Schwangerschaft, verspüre ich auch diesmal wieder größere Gelüste nach Eiscreme, was dazu geführt hat, dass ich vor wenigen Tagen dieses unglaublich leckere Parfait zubereitet habe. Die Hauptzutat sind karamellisierte Walnüsse, doch man könnte stattdessen auch andere Nusssorten oder auch Mandeln verwenden.

 

Zutaten (für 1 Dose mit den Maßen L 20 cm x B 8 cm x H 7 cm)

  • 130 g Walnüsse
  • 100 g Zucker
  • 2 Eier
  • 1 Prise Salz
  • 200 ml Sahne

 

Zubereitung

Walnüsse für eine halbe Stunde in Wasser einweichen, dann abgießen. 50 g Zucker in einer Pfanne schmelzen lassen, die tropfnassen Walnüsse hinzufügen und unter gelegentlichem Rühren bei niedriger bis mittlerer Hitze karamellisieren lassen. Dann auf Backpapier geben, auskühlen lassen und mit einem scharfen Messer klein hacken. Einen kleinen Teil davon luftdicht verschließen und beiseite stellen, um später das Parfait damit zu garnieren.

Eier trennen. Eigelbe mit den übrigen 50 g Zucker schaumig rühren. Eiweiße mit der Prise Salz steif schlagen zu Eischnee. Sahne ebenfalls steif schlagen.

Eigelbmasse mit Eischnee und anschließend mit der steif geschlagenen Sahne vermischen. Nun die karamellisierten Walnüsse dazugeben. Das Ganze in eine tiefkühlgeeignete und mit einer Lage Frischhaltefolie ausgelegte Dose füllen und für mindestens 12 Stunden in den Tiefkühler stellen. Vor dem Servieren mit den zuvor beiseite gestellten karamellisierten Walnüssen garnieren.

Bananenwaffeln

Es ist Wochenende und das bedeutet Familienzeit. Dann sind wir alle daheim, keiner muss arbeiten und wir haben morgens Zeit für ein ausgedehntes Frühstück. Und für dieses habe ich uns heute diese köstlichen Bananenwaffeln gebacken, die wunderbar bananig-fruchtig schmecken und die fix zubereitet sind. Die haben auch unserem kleinen Zwerg sehr gut geschmeckt, denn der hat ordentlich reingehauen. In diesem Sinne: Ein schönes, gemütliches Wochenende!

 

Zutaten (für 5-6 Stück)

  • 2 überreife Bananen
  • 1 Ei
  • 50 ml Rapsöl
  • 50 ml Milch
  • 130 g Dinkelmehl
  • 1/2 TL Backpulver
  • 1-2 EL brauner Zucker

 

Zubereitung

Die Bananen mit einer Gabel zerdrücken. Ei, Rapsöl und Milch verrühren, dann Dinkelmehl, Backpulver und braunen Zucker untermischen. Zum Schluss die zerdrückten Bananen hinzufügen und alles zu einer glatten Masse verquirlen.

Ein Waffeleisen einfetten, den Teig portionsweise hineingeben und zu Waffeln ausbacken.

Joghurt-Pancakes mit Äpfeln & Heidelbeeren

Diese lecker-fruchtigen Pancakes habe ich am vergangenen Sonntag zum Mittagessen für unseren kleinen Sohn und mich zubereitet. Der Papa war unterwegs zum Angelausflug und wir haben es uns daheim so richtig schön gemütlich gemacht. Die Pancakes schmecken schön fluffig und sind nicht zu süß.

 

Zutaten (für ca. 8 Stück)

  • 1/2 Äpfel
  • 1-2 Handvoll Heidelbeeren
  • 1 TL + 2 EL brauner Zucker
  • etwas Zimt
  • 125 g Naturjoghurt
  • 1 Ei
  • 2 EL geschmolzene Butter + noch etwas mehr zum Ausbacken der Pancakes
  • 1 gehäufter EL Puderzucker
  • 4 gehäufte EL Dinkelmehl
  • 4 gehäufte EL Weizenmehl
  • 1/2 TL Backpulver
  • 1/2 TL Natron
  • 1 Schuss Mineralwasser

 

Zubereitung

Apfel schälen, in dünne Spalten schneiden und mit 1 TL braunem Zucker sowie Zimt bestreuen.

Für den Pancake-Teig Naturjoghurt mit 2 EL braunem Zucker, Ei, 2 EL geschmolzener Butter, Puderzucker, Dinkelmehl, Weizenmehl, Backpulver, Natron und Mineralwasser sorgfältig zu einem glatten Teig verrühren. Etwas Butter in einer Pfanne zerlassen und den Pancake-Teig esslöffelweise in die Pfanne geben, kurz backen, dann die Äpfel bzw. die Heidelbeeren jeweils in den Teig drücken, die Pancakes vorsichtig wenden und von der anderen Seite noch kurz weiterbacken. Dann aus der Pfanne nehmen und noch warm servieren.

Ein Vögelchen im Früchtenest. Oder: Wir begrüßen den Frühling.

ein Vögelchen im Früchtenest

Was passiert, wenn Mama sonntags morgens länger schläft, Papa und Sohnemann aber schon früh wach sind? Dann plündern meine beiden Lieblingsmänner Mamas Obstvorrat und basteln dieses hübsche Kunstwerk, das nicht nur super aussieht, sondern auch lecker schmeckt. Die Inspiration hatte mein Mann sich in der „Sendung mit dem Elefanten“ geholt, die wir regelmäßig mit unserem kleinen Zwerg anschauen.

 

Zutaten (für 4 Personen)

  • 1/2 Galia-Melone
  • 1 Handvoll Erdbeeren
  • ein paar Stängel frische Minze
  • ggf. etwas braunen Zucker
  • 1 Banane
  • ggf. etwas Zitronensaft
  • 2 Handvoll kernlose rote Weintrauben
  • 1 Mandarine
  • Zahnstocher
  • Zuckeraugen

 

Zubereitung 

Galia-Melone in dünne Spalten schneiden, schälen (dabei etwas von der Schale aufheben) und das Melonenfruchtfleisch auf einem Servierteller verteilen. Erdbeeren und Minze klein hacken und gleichmäßig über die Melone streuen. Wer mag, kann zusätzlich noch etwas braunen Zucker darüber streuen.

Banane in dünne Scheiben schneiden, eventuell mit etwas Zitronensaft beträufeln (falls der Früchteteller länger stehen soll; damit die Bananenscheiben nicht braun werden) und zusammen mit den Weintrauben ebenfalls auf dem Servierteller anrichten.

Für das Vögelchen eine Mandarine schälen. Mithilfe von Zahnstochern und den zuvor beiseite gelegten Schalenreste der Galia-Melone Flügel sowie einen Schnabel basteln und an der Mandarine anbringen. Zuckeraugen andrücken.

ein Vögelchen im Früchtenest 2

Quarkauflauf mit Heidelbeeren

Quarkauflauf mit Heidelbeeren

Das nachmittägliche Kaffeetrinken in Kombination mit etwas süßem Gebäck ist bei uns inzwischen schon eine richtige Tradition geworden. Manchmal kaufen wir dazu leckeren Kuchen oder süße Kaffeeteilchen vom Bäcker, doch oft backe ich dafür auch selber. So wie gestern, als ich diesen fruchtigen Quarkauflauf zubereitet habe. Das Grundrezept dafür stammt von Beauty Butterflies und dort kann man auch eine kleine Sammlung verschiedener Variationen finden. Ich habe es für den Anfang einfach gehalten und habe meinem Auflauf Heidelbeeren untergemischt, die beim Backen leicht aufgeplatzt sind und dem Auflauf so samtig dunkellila-farbene Flecken verliehen haben. Mit etwas Puderzucker bestäubt schmeckt der Auflauf noch leckerer!

 

Zutaten (für 1 Auflaufform mit den Maßen 20 x 20 cm)

  • 500 g Magerquark
  • 2 Eier
  • 250 ml Milch
  • 1 Päckchen Vanille-Puddingpulver
  • 3 EL Zucker
  • 1 Spritzer Agavendicksaft
  • 200 g Heidelbeeren
  • etwas Puderzucker zum Bestäuben

 

Zubereitung

Magerquark, Eier, Milch, Vanille-Puddingpulver, Zucker und Agavendicksaft in eine Schüssel geben und mit dem Handrührgerät sorgfältig zu einer glatten Masse verrühren. Heidelbeeren untermischen. Die fertige Masse in eine Auflaufform (ca. 20 x 20 cm) füllen und im vorgeheizten Backofen bei 160°C Ober-/Unterhitze für etwa 1 Stunde backen. Dann aus dem Ofen holen und erkalten lassen. Mit Puderzucker bestäubt servieren.

Schokopudding

Schokopudding

Weil mein Mann und unser kleiner Sohn totale Puddingliebhaber sind, habe ich letztens diesen Schokopudding für meine beiden Männer gekocht. Das Rezept dafür stammt von Lecker und zeigt Schritt für Schritt, wie einfach es ist, Pudding selber zu machen und somit auf die mit fragwürdigen Zusatzstoffen vollgepumpten Puddings aus dem Supermarkt zu verzichten. Ich finde, dieser Pudding schmeckt viel besser als die gekaufte Fertigvariante. Beim nächsten Mal werde ich den Pudding gleich in größeren Mengen zubereiten und noch heiß in Einmachgläser abfüllen, um ihn länger haltbar zu machen.

 

Zutaten (für 4-5 Personen)

  • 100 g Zartbitter-Schokolade
  • 1 kleines Ei
  • 1 Prise Salz
  • 20 g + 20 g Zucker
  • 30 g Speisestärke
  • 10 EL + 400 ml + 4 EL Milch

 

Zubereitung

Schokolade klein hacken.

Ei trennen. Eiweiß steif schlagen, dabei Salz und 20 g Zucker einrieseln lassen.

Die übrigen 20 g Zucker mit der Speisestärke vermischen und mit 10 EL kalter Milch glatt rühren. 400 ml Milch in einem Topf aufkochen; sobald die Milch hochkocht, den Topf von der Herdplatte ziehen und die Zucker-Speisestärke-Milch-Mischung mit einem Schneebesen einrühren. Dann den Topf zurück auf die Herdplatte stellen und das Ganze unter ständigem Rühren nochmal kurz aufkochen, bis die Masse eine dickliche, puddingartige Konsistenz bekommt.

Nun das Eigelb mit 4 EL kalter Milch verrühren und zur Puddingmasse hinzugießen. Die gehackte Schokolade ebenfalls hinzufügen und alles gut verrühren, bis die Schokolade vollständig in der Puddingmasse geschmolzen ist. Zum Schluss noch den zuvor steif geschlagenen Eischnee unterheben.

Süßkartoffel-Dattel-Brownies

Süßkartoffel-Dattel-Brownies

Heute haben unser kleiner Sohn und ich mal wieder gebacken und zwar Brownies. Doch anders, als man sich Brownies üblicherweise vorstellt, enthalten diese hier fast keine Schokolade, denn der Browniesteig besteht interessanterweise aus gegarten, pürierten Süßkartoffeln sowie pürierten Datteln. Lediglich den Guss habe ich aus wenigen geschmolzenen Schokoladenstückchen hergestellt. Das Originalrezept von Pimimi enthält sogar gar keine Schokolade, denn dort wird der Guss aus Wasser, Kakaopulver, Datteln und Öl zubereitet, wodurch sich die Original-Brownies super für Veganer eignen. Ich gebe zu, dass ich anfangs etwas skeptisch war, ob uns diese Brownie-Alternative wirklich schmecken könnte, doch wir wurden wirklich überrascht, denn die Brownies waren einfach köstlich. Durch die Datteln und die Mandelstifte bekommen die Brownies eine zuckrig-kernige Konsistenz und genauso wie normale Brownies sind sie feucht-matschig. Wunderbar!

 

Zutaten (für 1 Form mit den Maßen 20 x 20 cm bzw. 12 Stücke)

  • 600 g Süßkartoffeln
  • 14 + 4 getrocknete, entsteinte Datteln
  • 3 EL Ahornsirup
  • 80 g + 1 Handvoll geschälte, gestiftelte Mandeln
  • 100 g Mehl
  • ein paar Stücke Schokolade

 

Zubereitung 

Für den Brownieteig die Süßkartoffeln schälen, in grobe Würfel schneiden und etwa 20 Minuten lang dampfgaren, bis sie weich sind; dann in einem Sieb abgießen und abtropfen lassen. Noch warm mit 14 Datteln mischen und sorgfältig pürieren. Dann Ahornsirup, 80 g Mandeln und Mehl dazugeben und alles zu einem homogenen Teig verrühren. Nun den Teig in eine gefettete Auflaufform (20 x 20 cm) füllen, glatt streichen und im vorgeheizten Backofen bei 180°C Ober-/Unterhitze für etwa 25 Minuten backen. Dann aus dem Ofen holen und in der Form abkühlen lassen.

Für die Glasur zunächst 4 Datteln klein hacken. Anschließend die Schokolade in kleine Stücke brechen und im Wasserbad schmelzen lassen, dann die flüssige Schokolade gleichmäßig über den gebackenen Brownieteig streichen. Die gehackten Datteln sowie 1 Handvoll Mandeln gleichmäßig über die Schokoladenglasur streuen.

Kirschmichel

Kirschmichel

Falls ihr daheim mal wieder zu viele altbackene Brötchen übrig habt, dann hab ich hier ein tolles Rezept für euch, das ich kürzlich bei Lecker gefunden habe. Beim Kirschmichel handelt es sich um eine typisch deutsche Süßspeise, die insbesondere in Süddeutschland anzutreffen ist und Süßkirschen enthält. Noch lauwarm serviert und mit Vanillesoße (Tetrapak oder selbstgemacht) angerichtet schmeckt er einfach köstlich. Der Kirschmichel ist außerdem dem Ofenschlupfer sehr ähnlich, den ich euch erst letztens vorgestellt hatte.

 

Zutaten (für eine Auflaufform mit den Maßen 20 x 20 cm)

  • 260 g altbackene Brötchen
  • 400 ml Milch
  • 120 g + 2 EL Zucker
  • 140 g  + 1 Stück (à 20 g) weiche Butter
  • 5 Eier
  • 1 Prise Salz
  • 1/2 TL Zimt, gemahlen
  • 1/2 TL Kardamom, gemahlen
  • 1 Glas Schattenmorellen (370 g Abtropfgewicht)
  • 100 g geschälte und gestiftete Mandeln

 

Zubereitung

Kirschen abgießen und gut abtropfen lassen. Altbackene Brötchen in kleine Würfel schneiden. Eier trennen.

Milch erwärmen, die Brötchenwürfel damit übergießen und etwas quellen lassen. 120 g Zucker und 140 g Butter cremig rühren, dann die Eigelbe unterrühren. Die Brötchen-Milch-Masse ebenfalls unterrühren. Eiweiße zusammen mit 1 Prise Salz sehr steif schlagen und unterheben. Zum Schluss die Kirschen und die Mandeln unterheben. Nun die Masse in eine gefettete Auflaufform (mindestens 20 x 20 cm, eher noch etwas größer) geben und im vorgeheizten Backofen bei 175°C Ober-/Unterhitze für etwa 1 Stunde backen. Das Stück Butter (à 20 g) in kleine Würfel schneiden. Etwa 15 Minuten vor Ende der Backzeit die kleinen Butterwürfel sowie 2 EL Zucker über den Kirschmichel streuen und zu Ende backen.

Ofenschlupfer

Ofenschlupfer

Da wir nun schon seit einigen Jahren im Schwabenländle leben, dachte ich, ist es an der Zeit, dass ich mich auch ein wenig mehr für die schwäbische Küche interessieren sollte, um meinen schwäbisch-kulinarischen Horizont, der sich bislang nahezu ausschließlich auf Spätzle und Maultaschen beschränkte, doch ein bisschen zu erweitern. Auf meiner Suche nach einem neuen schwäbischen Rezept bin ich schließlich bei diesem leckeren Ofenschlupfer kleben geblieben, den ich bei Brigitte erspäht hatte. Da wir öfter mal Brötchenreste übrig haben, war dies das perfekte Gericht, um nicht so viel wegschmeißen zu müssen. Noch warm schmeckt der Ofenschlupfer uns am allerbesten; wer mag, serviert auch noch Vanillesoße dazu. Yummy!

 

Zutaten (für eine Auflaufform mit den Maßen 20 x 20 cm)

  • 250 g Brötchen vom Vortag (ohne Körner)
  • 280 ml Milch
  • 1 Zitrone, davon die Schale
  • 45 g weiche Butter
  • 55 g + 2 EL Zucker
  • 1 Päckchen Bourbon-Vanillezucker
  • 2 Eier
  • 2 gehäufte EL Mehl
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • 25 g gemahlene Mandeln
  • 2 große süße Äpfel
  • 1 Stück Butter (20 g)
  • 2 gehäufte EL gehobelte Mandeln
  • 1 TL Zimt

 

Zubereitung 

Brötchen vom Vortag in kleine Würfel schneiden. Milch erhitzen (nicht kochen), über die Brötchenwürfel gießen und etwas stehen und quellen lassen.

Die Eier jeweils trennen. Zitronenschale, weiche Butter, Zucker, Bourbon-Vanillezucker und die Eigelbe vermischen und mit dem Handrührgerät cremig schlagen. Mehl, Backpulver und gemahlene Mandeln unterrühren. Nun die in Milch gequollenen Brotwürfel ebenfalls untermischen. Zum Schluss die Eiweiße steif schlagen und unter den Teig heben.

Die Äpfel schälen, mit einem Apfelkerngehäuse-Ausstecher jeweils das Kerngehäuse ausstechen, dann die Äpfel in dünne Ringe schneiden.

Etwas Teig auf dem Boden einer gefetteten Auflaufform (ca. 20 x 20 cm) verstreichen, dann eine Schicht Apfelringe darauf verteilen. Nun abwechselnd Teig und Apfelringe immer so weiter schichten, bis alles aufgebraucht ist; dabei mit Apfelscheiben abschließen. Die Butter in kleine Flöckchen schneiden und auf der letzten Apfelschicht verteilen. Zuletzt noch die gehobelten Mandeln mit 2 EL Zucker und 1 TL Zimt vermischen und darüber streuen. Das Ganze im vorgeheizten Backofen bei 180°C Ober-/Unterhitze für etwa 45 Minuten backen.