Ofenschlupfer

Ofenschlupfer

Da wir nun schon seit einigen Jahren im Schwabenländle leben, dachte ich, ist es an der Zeit, dass ich mich auch ein wenig mehr für die schwäbische Küche interessieren sollte, um meinen schwäbisch-kulinarischen Horizont, der sich bislang nahezu ausschließlich auf Spätzle und Maultaschen beschränkte, doch ein bisschen zu erweitern. Auf meiner Suche nach einem neuen schwäbischen Rezept bin ich schließlich bei diesem leckeren Ofenschlupfer kleben geblieben, den ich bei Brigitte erspäht hatte. Da wir öfter mal Brötchenreste übrig haben, war dies das perfekte Gericht, um nicht so viel wegschmeißen zu müssen. Noch warm schmeckt der Ofenschlupfer uns am allerbesten; wer mag, serviert auch noch Vanillesoße dazu. Yummy!

 

Zutaten (für eine Auflaufform mit den Maßen 20 x 20 cm)

  • 250 g Brötchen vom Vortag (ohne Körner)
  • 280 ml Milch
  • 1 Zitrone, davon die Schale
  • 45 g weiche Butter
  • 55 g + 2 EL Zucker
  • 1 Päckchen Bourbon-Vanillezucker
  • 2 Eier
  • 2 gehäufte EL Mehl
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • 25 g gemahlene Mandeln
  • 2 große süße Äpfel
  • 1 Stück Butter (20 g)
  • 2 gehäufte EL gehobelte Mandeln
  • 1 TL Zimt

 

Zubereitung 

Brötchen vom Vortag in kleine Würfel schneiden. Milch erhitzen (nicht kochen), über die Brötchenwürfel gießen und etwas stehen und quellen lassen.

Die Eier jeweils trennen. Zitronenschale, weiche Butter, Zucker, Bourbon-Vanillezucker und die Eigelbe vermischen und mit dem Handrührgerät cremig schlagen. Mehl, Backpulver und gemahlene Mandeln unterrühren. Nun die in Milch gequollenen Brotwürfel ebenfalls untermischen. Zum Schluss die Eiweiße steif schlagen und unter den Teig heben.

Die Äpfel schälen, mit einem Apfelkerngehäuse-Ausstecher jeweils das Kerngehäuse ausstechen, dann die Äpfel in dünne Ringe schneiden.

Etwas Teig auf dem Boden einer gefetteten Auflaufform (ca. 20 x 20 cm) verstreichen, dann eine Schicht Apfelringe darauf verteilen. Nun abwechselnd Teig und Apfelringe immer so weiter schichten, bis alles aufgebraucht ist; dabei mit Apfelscheiben abschließen. Die Butter in kleine Flöckchen schneiden und auf der letzten Apfelschicht verteilen. Zuletzt noch die gehobelten Mandeln mit 2 EL Zucker und 1 TL Zimt vermischen und darüber streuen. Das Ganze im vorgeheizten Backofen bei 180°C Ober-/Unterhitze für etwa 45 Minuten backen.

Ratzfatz-Quarkbrot

Ratzfatz-Quarkbrot

Dieses leckere Quarkbrot hab ich kürzlich bei 180 Grad Salon gefunden. Es enthält keine Hefe (stattdessen Backpulver) und muss daher auch nicht gehen, sodass es wirklich schnell zubereitet werden kann und damit super alltagstauglich ist. Das Brot ist so richtig schön fluffig und weich, es schmeckt saftig und bleibt durch den Quark auch ein paar Tage frisch.

 

Zutaten (für 1 Kastenform mit den Maßen L 30 cm x B 12 cm x H 8 cm)

  • 500 g Mehl
  • 2 Päckchen Backpulver
  • 1 EL Zucker
  • 1-2 TL Salz
  • 500 g Magerquark
  • 2 Eier

 

Zubereitung

Alle Zutaten vermischen und sorgfältig zu einem glatten Teig verrühren. Den Teig in eine gefettete Kastenform füllen und im vorgeheizten Backofen bei 180°C Ober-/Unterhitze für etwa 45 Minuten backen; wenn die Kruste anfängt, sich goldbraun zu färben, dann die Kastenform auf die unterste Schiene des Backofens stellen.

Haferflocken-Bananen-Waffeln

Haferflocken-Bananen-Waffeln

Diese leckeren Waffeln habe ich neulich bei Veggie Einhorn gefunden. Sie bestehen aus nur drei Zutaten und da sie weder Mehl, noch Ei, noch Milch enthalten, sind sie sogar glutenfrei und vegan. Mein Mann und ich, wir legen keinen Wert auf eine vegane Ernährung, doch um mal etwas Neues auszuprobieren und meinen ernährungsbezogenen Horizont ein wenig zu erweitern, versuche ich mich dennoch hin und wieder gerne auch an solchen Rezepten. Serviert habe ich die Waffeln mit Bananenscheiben und Karamellsoße. Lecker!

 

Zutaten (für 4 Waffeln)

  • 100 g Haferflocken
  • 200 ml Vanille-Sojamilch
  • 1 reife Banane
  • etwas Pflanzenfett für das Waffeleisen

 

Zubereitung 

Haferflocken, Vanille-Sojamilch und Banane sorgfältig pürieren und für etwa 15 Minuten quellen lassen. Ein Waffeleisen einfetten und 4 Waffeln aus dem Teig backen.

Schoko-Brötchen

Schoko-Brötchen

Mal wieder auf der Suche nach einem guten Rezept für selbstgemachte Brötchen, bin ich bei Slava auf diese tollen Schoko-Ecken gestoßen, die ich für den vergangenen Neujahrsmorgen gebacken hatte. Die Zubereitung ist simpel, der Teig muss nicht mal gehen, sodass man schnell frische, lecker duftende Brötchen hat. Noch warm schmecken sie am besten, sogar ohne Belag. Übrig gebliebene Brötchen habe ich eingefroren.

 

Zutaten (für 8 Stück)

  • 450 g Mehl + noch etwas mehr zum Ausrollen
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 1 Ei + 1 Eigelb zum Bestreichen
  • 1 EL weiche Butter
  • 60 g Magerquark
  • 200 ml lauwarme Milch + noch 1 EL mehr zum Bestreichen
  • 1 Päckchen (7 g) Trockenhefe
  • 5 EL Zucker + noch 1 EL mehr zum Bestreichen
  • 100 g Schokotropfen

 

Zubereitung

450 g Mehl, Backpulver, Salz, 1 Ei, weiche Butter und Magerquark vermischen. Trockenhefe und 5 EL Zucker in 200 ml lauwarmer Milch auflösen und hinzufügen, dann alles sorgfältig zu einem glatten Teig verkneten. Zuletzt noch die Schokotropfen unter den Teig kneten. Nun den Teig auf bemehlter Arbeitsfläche rund ausrollen zu einem Durchmesser von etwa 35 cm und in 8 gleichgroße Kuchenstücke schneiden. Die Stücke auf ein mit Backpapier ausgelegtes Ofengitter setzen. 1 Eigelb mit 1 EL Zucker und 1 EL Milch verrühren und die Teigstücke damit bestreichen. Im vorgeheizten Backofen bei 180°C Ober-/Unterhitze für etwa 20 Minuten backen.

Bratapfel mit Nuss-Marzipanfüllung & Vanillesoße

Bratapfel mit Nuss-Marzipanfüllung

Dieses leckere Rezept stammt noch vom vergangenen Weihnachten, als wir meine Familie in Thüringen besucht haben. Traditionell am Weihnachtsabend gibt es in meiner Familie häufig Kartoffelsalat mit Würstchen sowie Heringssalat zum Abendessen. Für den Nachtisch haben meine Mama und ich diese leckeren Bratäpfel zubereitet, die wir mit Vanillesoße serviert haben. Das Tolle daran ist, dass die Bratäpfel nicht sehr aufwendig in der Zubereitung sind und dass man sie super vorbereiten kann. Köstlich!

 

Zutaten (für 8 Stück)

  • 8 kleinere bis mittelgroße süßliche (eher mehlige) Äpfel
  • 200 g Marzipanrohmasse
  • 1 Eigelb
  • 50 g gemahlene Nüsse
  • 1 Päckchen Bourbon-Vanillezucker
  • 50 g Rosinen (in ein paar EL Rum oder Orangensaft eingelegt)
  • Vanillesoße (Tetrapak)
  • etwas Zimt

 

Zubereitung 

Von den Äpfeln jeweils den Deckel abschneiden und mit einem Apfelausstecher das Kerngehäuse ausstechen. Die Marzipanrohmasse mit Eigelb, gemahlenen Nüssen und Bourbon-Vanillezucker vermischen und mit einer Gabel sorgfältig zerdrücken, bis eine homogene Masse entstanden ist. Die abgetropften Rosinen (eventuell gehackt) unter die Marzipanmasse mischen. Nun die Äpfel mit der Marzipanmasse befüllen, jeweils den zuvor abgeschnittenen Deckel auflegen, die Äpfel in eine gefettete Auflaufform setzen und im vorgeheizten Backofen bei 180°C Ober-/Unterhitze für etwa 20 Minuten backen. Die Äpfel vor dem Servieren mit etwas Vanillesoße übergießen und mit etwas Zimt bestreuen.

Hefezopf mit Rosinen & Mandelblättchen

Hefezopf mit Rosinen & Mandelblättchen 2

Ein fröhliches neues Jahr 2018 wünsche ich euch allen! Auch in diesem Jahr habe ich mir wieder viele neue kulinarische und kreative Ideen vorgenommen, die ich auch in Zukunft weiterhin gerne mit euch teilen möchte. Los geht’s mit diesem leckeren Hefezopf. Kurz vor Weihnachten hat die Krippengruppe unseres Sohnes eine kleine Weihnachtsfeier veranstaltet, für die alle Eltern aufgefordert waren, etwas mitzubringen. Es gab eine Liste mit verschiedenen Positionen, für die man sich eintragen konnte. Wer schnell war, hat sich für ein paar Äpfel oder Birnen, Marmelade oder Butter eingetragen. Für den Langsamsten – in dem Fall mich – blieb dann nur noch der Hefezopf übrig, der dann doch etwas aufwendiger ist. Selbstverständlich hätte ich auch einen fertigen Zopf beim Bäcker kaufen können, doch als ich da so stand und notgedrungen meinen Namen neben den Hefezopf schrieb, packte mich plötzlich die Motivation, mich zum ersten Mal in meinem Leben an einen richtigen Hefezopf heranzuwagen. Bei Backen macht glücklich habe ich ein tolles und einfaches Rezept gefunden und mithilfe dieses anschaulichen Videos konnte ich schnell lernen, wie man die einzelnen Teigstränge korrekt zu einem Zopf legt. Das Ergebnis war geschmacklich lecker und fluffig und handwerklich selbst für einen Backlaien wie mich gut umsetzbar.

 

Zutaten (für 1 Hefezopf)

  • 500 g Mehl
  • 250 ml lauwarme Milch + 1 EL kalte Milch
  • 1 Päckchen Trockenhefe (7 g)
  • 70 g Zucker
  • 3 Eigelbe
  • 80 g weiche Butter
  • 2 Prisen Salz
  • etwas frisch abgeriebene Zitronenschale
  • 100 g Rosinen
  • etwas Orangensaft
  • 1 EL Milch
  • 1 Handvoll Mandelblättchen

 

Zubereitung (z.T. mit Thermomix TM21)

Mehl, lauwarme Milch, Trockenhefe, Zucker, 2 Eigelbe, weiche Butter, Salz und abgeriebene Zitronenschale in den Mixtopf des Thermomixes geben und mithilfe der Brotbackfunktion etwa 5 Minuten lang zu einem glatten, homogenen Teig verkneten. In der Zwischenzeit die Rosinen in Orangensaft einweichen. Den Teig aus dem Mixtopf nehmen und die abgetropften Rosinen gleichmäßig unter den Teig kneten. Den Teig in eine ausreichend große Schüssel geben und mit einem Küchentuch abgedeckt für etwa 1 Stunde an einem warmen Ort (z.B. auf der warmen Heizung) gehen lassen, bis der Teig sein Volumen etwa verdoppelt hat.

Nun den Teig aus der Schüssel nehmen und auf bemehlter Arbeitsfläche nochmal gut durchkneten, anschließend den Teig in zwei gleichgroße Teile zerteilen, diese zu Strängen formen und zu einem Zopf zusammenlegen (siehe oben verlinktes Video). Den Zopf auf eine Lage Backpapier legen und mit einem Tuch abgedeckt für weitere 30 Minuten gehen lassen.

Dann den Zopf mitsamt dem Backpapier auf ein Ofengitter legen. Das übrige Eigelb mit 1 EL Milch verrühren und den Zopf damit gleichmäßig bestreichen. Mandelblättchen darüber streuen. Im vorgeheizten Backofen bei 175°C Ober-/Unterhitze für etwa 30 Minuten backen, bis der Hefezopf eine goldbraune Färbung bekommt.

Fischstäbchen-Auflauf mit Kartoffelbrei & Tomatensoße

Fischstäbchen-Auflauf mit Kartoffelbrei & Tomatensoße

Gestern Abend gab es diesen leckeren Auflauf bei uns. Die Inspiration dafür hatte ich mir bei Knorr geholt, doch im Vergleich zum Originalrezept habe ich auf Fertigtüten verzichtet und den Kartoffelbrei sowie die Tomatensoße selbst gekocht. Sehr lecker!

 

Zutaten (für 5 Personen)

  • 850 g Kartoffeln (geschält)
  • Salz
  • etwas Milch
  • ein Stückchen Butter
  • schwarzer Pfeffer
  • etwas frisch geriebene Muskatnuss
  • ein paar Stängel gehackte Petersilie
  • etwas Öl
  • 1 große Speisezwiebel, gehackt
  • 2 große Möhren, klein geschnitten
  • 600 g gehackte Tomaten (Dose)
  • 200 ml Wasser
  • 2 gute Schuss Sahne
  • 1 Würfel Gemüsebrühe-Pulver
  • 2 EL Speisestärke
  • 2 Handvoll TK-Erbsen
  • 1 Packung TK-Backfisch-Stäbchen (13 Stück)
  • 100 g geriebener Käse

 

Zubereitung

Für den Kartoffelbrei die Kartoffeln schälen, in einem Topf mit Salzwasser gar kochen, abseihen, wieder zurück in den Topf geben und zusammen mit etwas Milch und Butter zerstampfen. Mit Salz, Pfeffer und frisch geriebener Muskatnuss abschmecken. Petersilie untermischen.

Für die Tomatensoße etwas Öl in einer Pfanne erhitzen, dann Zwiebel und Möhren hinzugeben und anbraten. Mit gehackten Tomaten, Wasser und Sahne ablöschen. Gemüsebrühe-Pulver ebenfalls dazugeben und das Ganze anschließend aufkochen und bei mittlerer Hitze einköcheln lassen. Die Speisestärke mit etwas kaltem Wasser glatt rühren, in die Pfanne gießen und unter Rühren aufkochen, bis die Tomatensoße bindet. TK-Erbsen unterrühren.

Zum Schluss eine große Auflaufform (ca. 30 x 40 cm) einfetten, dann zuerst den Kartoffelbrei gleichmäßig in die Form streichen, danach die Tomatensoße gleichmäßig darauf verteilen und anschließend die Backfisch-Stäbchen darauf legen. Mit geriebenem Käse bestreuen und im vorgeheizten Backofen bei 220°C Ober-/Unterhitze für etwa 30 Minuten überbacken, bis die Backfisch-Stäbchen gar sind.

Porridge mit Mandarinensoße

Porridge mit Mandarinensoße

Dieses leckere, fruchtige Porridge im Glas habe ich kürzlich in einer älteren Ausgabe der Zeitschrift „Landgenuss“ entdeckt und weil ich sowieso immer auf der Suche nach tollen Snack-Ideen für unterwegs bin (z.B. für die Arbeit oder längere Autofahrten), kam mir dieses Thermomix-Rezept gerade recht. Das Frucht-Porridge ist im Alltag schnell gemacht, man braucht keine außergewöhnlichen Zutaten, man kann es gleich in größeren Mengen zubereiten, um sich ein bisschen Vorrat anzuschaffen und das Obst lässt sich je nach Saison wunderbar variieren. Das einzige Manko im Originalrezept war allerdings, dass dort die Fruchtsoße gar nicht abgebunden wurde und somit sehr flüssig war, daher habe ich hier mit etwas Speisestärke nachgeholfen. Lecker!

 

Zutaten (für ca. 1,5 kg)

  • 150 g Haferflocken
  • 300 ml Milch
  • 600 ml Wasser
  • 60 g Ahornsirup
  • 1 TL Zimt
  • 2 Dosen Mandarinen (2 x 175 g Abtropfgewicht)
  • 100 g Zucker
  • 150 ml Orangensaft
  • 2 EL Speisestärke

 

Zubereitung (mit Thermomix TM21)

Für das Porridge Haferflocken, Milch, Wasser, Ahornsirup und Zimt in den Mixtopf geben und 10 Minuten/90°C/mit Rühraufsatz/Stufe 2 kochen. Dann jeweils zu dreiviertel in zuvor sterilisierte Gläser füllen.

Für die Mandarinensoße nun rasch den Mixtopf ausspülen, den Rühraufsatz entfernen, die Mandarinen mit 100 g Zucker in den ausgespülten Mixtopf geben und 10 Sekunden auf höchster Stufe pürieren. Die Speisestärke mit etwas kaltem Wasser glatt rühren und zusammen mit dem Orangensaft hinzufügen. Dann 5 Minuten/100°C/Stufe 2 kochen, bis die Soße eindickt. Nun die noch heiße Soße jeweils auf das Porridge im Glas geben und die Gläser sofort verschließen.

 

Quelle

Zeitschrift „Landgenuss“, Ausgabe Nr. 3/2017, S. 81, „Porridge mit Fruchtsoße“.

Schweinegulasch mit Semmelknödeln

Schweinegulasch mit Semmelknödeln

Passend zum heutigen Sonntag und zur Tatsache, dass wir heute den dritten Advent haben, gab es bei uns heute mal wieder etwas Besonderes zum Abendessen, das auch ruhig ein bisschen aufwendiger in der Zubereitung sein durfte, nämlich leckere Semmelknödel mit Schweinegulasch. Semmelknödel sind ein klassisches Gericht der süddeutschen und österreichischen Küche und sie passen hervorragend in die kalte Winterzeit, da sie deftig schmecken und gut satt machen. Zugegebenermaßen war dies mein allererster Versuch, Semmelknödel selber zu machen und zu meiner Überraschung sind sie mir auf Anhieb gut gelungen, sowohl handwerklich als auch geschmacklich. Was mir an der Zubereitung besonders gut gefallen hat: Ich habe die Knödel schon vergangene Woche zubereitet, an einem Tag, an dem ich Urlaub hatte und an dem ich den Mittagsschlaf unseres kleinen Zwerges genutzt habe, um mich in aller Ruhe an den Knödeln zu versuchen und anschließend habe ich die Knödel im rohen Zustand eingefroren. Somit hatten wir heute – zumindest was die Semmelknödel angeht – nicht so viel beim Kochen zu tun und konnten uns auf das Gulasch konzentrieren. Auch in Zukunft werde ich ab jetzt häufiger Semmelknödel zubereiten, wann immer wir altbackene Brötchen- oder Brotreste da haben, um sie anschließend einzufrieren und sie bei Bedarf herauszuholen, um eine unkomplizierte Beilage zubereiten zu können. Das Rezept für die Semmelknödel stammt von Chefkoch und das Rezept für das Gulasch ebenfalls. Uns hat es richtig lecker geschmeckt!

 

Zutaten (für 5 Personen)

für die Semmelknödel (ca. 15 Stück)

  • 7 altbackene Brötchen (Semmeln)
  • 400 ml lauwarme Milch
  • etwas Öl
  • 1 große Speisezwiebel
  • 2 Eier
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • 2 gehäufte EL Semmelbrösel
  • ein paar Stängel Petersilie, fein gehackt

für das Schweinegulasch:

  • 1 kg Schweinegulasch
  • etwas Butter
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • 1 TL Paprikapulver edelsüß
  • 2 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 1 große Speisezwiebel, fein gehackt
  • 1 EL Tomatenmark
  • 1 TL Senf
  • 3 große Möhren, geraspelt
  • 2 Frühlingszwiebeln, in dünne Ringe geschnitten
  • 2 gute Schuss Traubensaft (wenn keine Kinder mitessen, dann geht auch Bier)
  • 1,6 l Gemüsebrühe
  • 2 EL Speisestärke
  • 2 EL Crème Frâiche

 

Zubereitung

Für die Semmelknödel:

Semmeln in kleine Würfel schneiden, mit der lauwarmen Milch übergießen und durchweichen lassen. Zwiebel in einer Pfanne mit etwas erhitztem Öl anschwitzen, bis die Zwiebel eine bräunliche Farbe bekommt. Dann die angeschwitzte Zwiebel mit Eiern, Salz, Pfeffer, Semmelbröseln und fein gehackter Petersilie zu den durchgeweichten Semmeln geben und alles sorgfältig mit den Händen verkneten, bis ein homogener Semmelteig entstanden ist. Mit angefeuchteten Händen etwa 15 Knödel aus der Masse formen. Dann die Semmelknödel (falls sie vorher eingefroren waren, dann in aufgetautem Zustand) in kochendes Salzwasser geben, die Herdtemperatur auf niedrige bis mittlere Stufe zurückdrehen, sodass das Wasser nicht mehr kocht und die Semmelknödel für etwa 25 Minuten darin gar ziehen lassen.

Für das Schweinegulasch:

Butter in einem großen Topf zerlassen, dann das Schweinegulasch hineingeben und rundherum scharf anbraten. Mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver würzen. Nun Knoblauch, Zwiebel, Tomatenmark, Senf, Möhren, Frühlingszwiebeln, Traubensaft und Gemüsebrühe hinzufügen, das Ganze aufkochen und anschließend bei mittlerer Hitze ohne Deckel für etwa 1,5 Stunden köcheln lassen. Zum Schluss mit der Speisestärke abbinden: Dazu die Speisestärke mit etwas kaltem Wasser vermischen und glatt rühren, dann zum Gulasch gießen und das Ganze unter Rühren erneut aufkochen lassen, bis die Brühe bindet. Den Topf vom Herd ziehen; wenn das Gulasch nicht mehr kocht, die Crème Frâiche einrühren und das Ganze eventuell nochmal mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Das Schweinegulasch zusammen mit den Semmelknödeln anrichten und servieren.

Pumphose #3

Pumphose

Gestern Abend habe ich diese Hose für unseren kleinen Zwerg fertig genäht, an der ich nun schon längere Zeit gearbeitet habe. Es ist eine sehr bequeme, locker sitzende Hose, die entweder daheim zum Rumschlumpern oder auch zum Schlafen getragen werden kann. Die Hose basiert auf dem (kostenlosen) Schnittmuster „Pumplang Emilio“ von Nähcram, wo es auch noch eine gut bebilderte Anleitung dazu gibt. Der einzige kleine Fehler, der mir beim Nähen unterlaufen ist und den ich erst bemerkt habe, als ich schon fertig war mit Nähen, ist, dass die süßen, kleinen Eulen leider alle auf dem Kopf stehen, weil ich den Stoff beim Abzeichnen des Schnittmusters versehentlich falsch herum gedreht habe. Naja, die Hose ist eben ein Unikat. :-)

Verwendetes Material

  • blauer Jerseystoff mit Eulen-Motiv (Vorderseite)
  • lilafarbener Sweatstoff (Rückseite)
  • gelber Sweatstoff (Steg)
  • hellgelber Bündchenstoff (Bauchbündchen)
  • hellblauer Bündchenstoff (Beinbündchen)