20-Minuten-Säckchen

graues Säckchen mit Playmobil-Figuren

Heute präsentiere ich euch mein allererstes ganz eigenes Nähprojekt, das ich mir selbst ausgedacht habe. Dabei handelt es sich um ein wirklich sehr einfaches kleines Säckchen, für das ihr nur 20 Minuten benötigt und das absolut anfängertauglich ist. Entstanden ist die Idee, weil ich auf meiner Arbeit tagtäglich etliche Utensilien mit mir herumschleppe, die ich bei meiner Arbeit mit Kindern und Jugendlichen brauche und die bisher immer lose in meiner Tasche herumgeflogen sind. Mit dieser Unordnung sollte nun Schluss sein und so beschloss ich, mir dafür kleine Säckchen zu nähen, um meinen ganzen Kram ordentlich zu sortieren und separat aufzubewahren. Herausgekommen sind drei kleine farbenfrohe Säckchen, die mit einem Zugband verschlossen werden können und die durch den verwendeten Jerseystoff schön elastisch sind, sodass man sie bequem dehnen kann.

Verwendetes Material 

  • Jerseyreste (je Säckchen benötigt ihr zweimal 30 x 30 cm)
  • elastisches Band (je Säckchen benötigt ihr einmal 80 cm Länge)
  • Stopper (je Säckchen benötigt ihr einen)

Die Säckchen sind absolut anfängertauglich und somit einfach und schnell zu nähen. Hier eine kurze Beschreibung für ein Säckchen:

1) Ihr legt eure 2 Jersey-Quadrate rechts auf rechts und näht sie mit dem Zickzack-Stich zusammen, wobei ihr natürlich eine Seite ausspart, da dies ja die Öffnung des Säckchens werden soll.

2) Ihr wendet euer Säckchen, sodass nun die schöne (rechte) Seite außen liegt.

3) Nun säumt ihr die ausgesparte Seite, die ihr nicht mit dem Zickzack-Stich geschlossen habt, indem ihr die Kanten doppelt nach innen schlagt (insgesamt etwa 1 cm breit), sodass später noch das elastische Band hindurch geschoben werden kann und steppe das Ganze mit dem Gerad-Stich knappkantig ab. Verriegeln nicht vergessen, damit der Faden später nicht wieder aufgeht.

4) Nehmt euch das 80 cm lange elastische Band, befestigt ein Ende davon an einer großen Sicherheitsnadel und schiebt diese mitsamt dem Band Stück für Stück durch den Saum, bis ihr einmal komplett herum seid und beide Enden des elastischen Bandes herausgucken.

5) Jetzt steckt ihr beide Enden des elastischen Bandes durch die Öffnung des Stoppers, macht unmittelbar hinter dem Stopper einen festen Knoten ins Band und schneidet eventuell überstehende Reste vom Band mit der Schere ab.

Fertig!

20-Minuten-Säckchen

Erdbeer-Tiramisu mit Cantuccini

Erdbeer-Tiramisu mit Cantuccini 2

Passend zu den heißen, frühsommerlichen Temperaturen gab es heute Abend zum Nachtisch dieses fruchtig-leckere Erdbeer-Tiramisu bei uns. Das Rezept dafür habe ich bei maggi Kochstudio gefunden, was mich etwas überrascht hat, war mir diese Firma doch bisher nur im Zusammenhang mit Fertiggewürz-Tüten bekannt. Ein wirklich tolles Dessert, das nicht so schwer im Magen liegt wie normales Tiramisu und das durch die Erdbeeren wunderbar fruchtig schmeckt. Auch unser kleiner anderthalbjähriger Schatz hat hier ordentlich zugeschlagen, obwohl er vorher schon eine große Portion vom Abendessen gefuttert hat. Es hat ihm also scheinbar sehr geschmeckt und das wiederum deute ich als ein großes Lob an die Köchin. :-) Was mir an dieser Tiramisu-Variante ganz besonders gut gefällt, ist, dass die Cantuccini dem Tiramisu eine herrlich knackige Textur bescheren, da sie Mandeln enthalten. Das Tiramisu schmeckt wirklich himmlisch und zählt ab sofort zu meinen absoluten Dessert-Favoriten!

 

Zutaten (für eine Form à 20 x 20 cm bzw. 6 Personen)

  • 500 g Erdbeeren
  • 30 g + 30 g Puderzucker
  • 1/2 Zitrone, davon etwas Saft und Schale
  • (1 Schuss Himbeergeist)
  • 250 g Mascarpone
  • 250 g Erdbeerjoghurt
  • 1 Prise Salz
  • 125 ml Schlagsahne
  • 250 g Cantuccini

 

Zubereitung

Für das Erdbeerpüree 250 g Erdbeeren in grobe Würfel schneiden und mit 30 g Puderzucker, etwas Zitronensaft und etwas abgeriebener Zitronenschale pürieren. (Wer mag, fügt noch 1 Schuss Himbeergeist hinzu, doch darauf habe ich verzichtet, da bei uns ein Kleinkind mitisst.)

Für die Mascarpone-Creme Mascarpone mit Erdbeerjoghurt, 1 Prise Salz und 30 g Puderzucker vermischen und glatt rühren. Dann die Schlagsahne steif schlagen und unterheben. 125 Erdbeeren in feine Würfel schneiden und ebenfalls unterheben.

Cantuccini in grobe Stücke brechen.

Die übrigen 125 g Erdbeeren längs in Scheiben schneiden (für das Topping).

Nun die zerbröckelten Cantuccini, das Erdbeerpüree und die Mascarpone-Creme abwechselnd in eine Glasform (20 x 20 cm) schichten. Dabei mit Mascarpone-Creme und Erdbeerpüree abschließen. Die in Scheiben geschnittenen Erdbeeren darauf verteilen und das Tiramisu über Nacht im Kühlschrank durchziehen lassen.

Erdbeer-Tiramisu mit Cantuccini

mediterrane Hähnchenbrust aus dem Ofen

mediterrane Hähnchenbrust aus dem Ofen

Während wir in den letzten Wochen abwechselnd Besuch von verschiedenen Familienmitgliedern bekommen haben und wir diese Zeit sehr genossen haben, ist es hier auf meinem Blog essenstechnisch etwas ruhiger geworden. Doch nun möchte ich euch gerne endlich wieder etwas Leckeres präsentieren, denn ich habe mir gestern Abend etwas Zeit genommen und habe – als kleine Einstimmung auf den heutigen Feiertag – mal wieder so richtig ausgiebig gekocht. Herausgekommen ist köstlich zartes Hähnchenfleisch in einer feinen mediterranen Tomatensoße. Dazu habe ich gegartes Mischgemüse (z.B. grüne Bohnen, Frühlingszwiebeln, Paprikaschoten und Zucchini) sowie Kartoffeln serviert. Man könnte aber auch Reis oder Nudeln dazu essen.

 

Zutaten (für 3 Personen)

  • 500 g Hähnchenbrustfilets
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • Paprikapulver edelsüß
  • Olivenöl
  • 2 Schalotten
  • 2 Knoblauchzehen
  • 400 g gehackte Tomaten (Tetrapak)
  • 100 ml Schlagsahne
  • 150 ml Gemüsebrühe
  • ein paar Zweige Thymian und Rosmarin

 

Zubereitung

Den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Hähnchenbrustfilets jeweils quer halbieren, dann rundherum salzen, pfeffern und mit Paprikapulver würzen. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und das Fleisch von jeder Seite etwa 1 Minute lang scharf anbraten, dann aus der Pfanne nehmen und in eine ofenfeste, eingefettete Glasschale legen.

Für die Tomatensoße Schalotten und Knoblauch hacken, etwas Olivenöl in die Pfanne zum Bratensatz dazu gießen, erhitzen und anschließend die Schalotten und den Knoblauch darin anschwitzen. Mit gehackten Tomaten, Schlagsahne und Gemüsebrühe ablöschen, aufkochen, die Thymian- und Rosmarinzweige hinzufügen und das Ganze für einige Minuten einkochen lassen, bis die Soße eindickt. Dann die Kräuterzweige entfernen, die Soße mit Salz und Pfeffer abschmecken und gleichmäßig über das Hähnchenfleisch in der Glasschale verteilen. Für etwa 20 Minuten im Ofen garen.

Mit gegartem Gemüse und Kartoffeln servieren.

Wendemütze mit Schirm, Ohrenklappen & Bändel

Wendemütze mit Ohrenklappen & Bändel 2

Gestern Abend habe ich diese supersüße Wendemütze für kühlere Tage fertig genäht, da uns gerade wieder eine ungemütliche Kaltfront erreicht hat, die uns Regen, Gewitter und einstellige Plusgrade mitgebracht hat und weil unser kleiner Mann mittlerweile aus all seinen Mützen herausgewachsen ist. Deshalb musste schnell eine neue Mütze her. Die Mütze basiert auf dem Freebook „Supermüzz“ von Lila wie Liebe und besitzt einen stabilen Schirm, wärmende Ohrenklappen und ein verstellbares Bändel.

Verwendetes Material

  • hellgrauer Jersey mit Ritter-Motiv
  • lila-farbener Sweatstoff
  • Vlieseline (zum Verstärken des Schirms)

Wendemütze mit Ohrenklappen & Bändel

Fleece-Hose mit Taschen

Fleece-Hose mit Taschen

In den letzten Wochen musste ich sämtliche Kleidungsstücke von unserem kleinen Schatz aussortieren, da er gerade wieder wächst und ihm daher viele Sachen nicht mehr passen. Aus diesem Grund packt mich zur Zeit wieder gewaltig die Nählust und so habe ich in den letzten Tagen wieder fleißig Kindersachen genäht. Gestern Abend konnte ich zum Beispiel dieses süße Höschen fertig stellen, das auf dem Schnittmuster Hose „Motti“ von Made for Motti basiert und das durch den verwendeten Fleece-Stoff so schön kuschelig weich geworden ist, dass mein Freund schon gesagt hat, man könnte die Hose auch bequem als Schlafanzughose anziehen. Was ich sonst noch so genäht habe, werde ich euch demnächst vorstellen.

Verwendetes Material 

  • blauer Fleece-Stoff mit Hai-Motiv
  • dunkelblauer Fleece-Stoff
  • hellblauer Sweatstoff  (für die Innentaschen)
  • roter Bündchenstoff

Rhabarber Curd

Rhabarber Curd

Nachdem ich vor einigen Jahren Lemon Curd für mich entdeckt habe, gibt es diesen leckeren süßlich-zitronigen Brotaufstrich immer mal wieder bei uns daheim, am liebsten zum Frühstück. Doch jetzt in der Rhabarber-Saison bin ich in Kochzeitschriften und auch im Internet zum wiederholten Male über eine interessante Abwandlung davon gestolpert, nämlich Rhabarber Curd. Diese Idee ist gar nicht so abwegig, wenn man bedenkt, dass auch Rhabarber säuerlich schmeckt und zusammen mit Zucker geschmacklich ein ähnliches Ergebnis liefert wie Zitronen. Ich war also ziemlich neugierig, dieses Rhabarber Curd mal auszuprobieren und habe mich dabei an einem Rezept von Low Carb Köstlichkeiten orientiert. Anders als im Originalrezept habe ich allerdings auf normalen Haushaltszucker zurückgegriffen und ich habe optischen Einbußen zum Trotze darauf verzichtet, mein Rhabarber Curd mit roter Lebensmittelfarbe einzufärben, sodass meines also eher weißlich-gelblich geworden ist. Es schmeckt herrlich fruchtig und hat für meinen Geschmack genau die richtige Balance zwischen süß und säuerlich. Das wird es wieder bei uns geben!

 

Zutaten (für 4 Gläser à je 200 g)

  • 500 g Rhabarber
  • 30 g + 150 g Zucker
  • 250 ml Wasser
  • 1/2 Zitrone, davon den Saft
  • 4 Eigelbe
  • 2 Eier
  • 150 g Butter, in kleinen Würfeln

 

Zubereitung 

Vom Rhabarber die Enden abtrennen, den Rhabarber eventuell schälen (ich habe ihn nicht geschält), in kurze Stücke schneiden, dann die Stücke in einen kleineren Topf füllen, mit 30 g Zucker vermischen und für mindestens 30 Minuten ziehen lassen. Dann mit 250 ml Wasser auffüllen, aufkochen und den Rhabarber bei mittlerer Hitze für etwa 20 Minuten weich köcheln lassen. Nun den Rhabarber sorgfältig pürieren, 150 g Zucker sowie Zitronensaft hinzufügen und das Ganze erneut unter Rühren aufkochen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Den Topf vom Herd nehmen und gut abkühlen lassen.

Jetzt die Eigelbe und die ganzen Eier unterrühren und das Ganze unter Rühren bei niedriger Temperatur (damit die Eier nicht gerinnen) für etwa 10 Minuten erhitzen, bis die Masse eindickt. Dann noch die Butter dazugeben und solange weiterrühren, bis die Butter geschmolzen ist. In heiß ausgespülte Gläser füllen, fest verschließen und abkühlen lassen. Hält sich im Kühlschrank etwa 2 Wochen.

Kuchentasche

Kuchentasche

Seit zwei Wochen brennt es mir unter den Nägeln, euch mein allerneuestes Nähprojekt vorzustellen, nämlich diese Kuchentasche, die ich nach einer gut bebilderten Anleitung von Olivia Twist angefertigt habe. Weil diese herzige Stofftragetasche ein Geschenk für meine Mama zum diesjährigen Muttertag war und meine Mama meinen Blog kennt, musste ich euch die Tasche bislang vorenthalten, doch nun kann ich sie euch endlich zeigen. Eine normale Kuchen-Springform mit 28 cm Durchmesser hat locker darin Platz und wer mag, verschenkt nicht nur die Tasche, sondern packt passend dazu gleich noch einen leckeren Kuchen mit hinein.

Verwendetes Material:

  • Baumwollstoff mit Herzchen-Motiv

Blätterteig-Taschen mit Kirsch-Marzipan-Füllung

Blätterteig-Taschen mit Kirsch-Marzipan-Füllung

Ich liebe Kirschen, ich liebe Marzipan. Deshalb waren diese lecker anmutenden Blätterteig-Taschen von Kaffee und Cupcakes am vergangenen verlängerten 1.-Mai-Wochenende nicht nur eine Backoption, sondern ein regelrechtes Muss! Da die fruchtigen Täschchen recht schnell zubereitet sind und man dafür auch keine extravaganten Zutaten braucht, sind sie wunderbar alltagstauglich und das bei maximalem Genuss! Und da Ostern ja noch nicht so lange her ist, habe ich meine Taschen mit kleinen Osterhäschen verziert, doch man kann auch andere Ausstecher verwenden wie z.B. Sternchen.

 

Zutaten (für 8 Stück)

  • 2 Rollen Blätterteig (Kühlregal)
  • 1 Glas Schattenmorellen (680 g mit Saft)
  • 1 Packung Vanille-Puddingpulver (37 g)
  • 50 g Zucker
  • 200 g Marzipan-Rohmasse
  • 1 kleines Ei
  • 1 EL Milch
  • etwas Puderzucker

 

Zubereitung

Beide Rollen Blätterteig ausrollen und jeweils in 8 gleich große Stücke schneiden, sodass also insgesamt 16 Stücke entstehen. Dabei mit einem kleinen Motiv-Ausstecher (ich habe ein kleines Häschen verwendet) in 8 der 16 Stücke Luftlöcher ausstechen.

Den Saft der Schattenmorellen auffangen, zusammen mit dem Vanille-Puddingpulver und dem Zucker in einen Topf geben, dann alles glatt rühren, bis nichts mehr klumpt und unter Rühren aufkochen, bis das Ganze eindickt. Dann die Schattenmorellen hinzufügen, unterrühren und die Kirschfüllung für etwa 30 Minuten abkühlen lassen. Währenddessen die Marzipan-Rohmasse dünn ausrollen und in so viele kleinere Platten zerteilen, dass sie gleichmäßig auf 8 Blätterteig-Stücke verteilt werden können.

Nun zunächst die Marzipan-Rohmasse und danach die Kirschfüllung jeweils auf die 8 Blätterteig-Stücke verteilen, die keine Luftlöcher enthalten; dabei die Ränder aussparen. Anschließend die übrigen 8 Blätterteig-Stücke mit Luftlöchern jeweils darüber legen und mit einer Gabel rundherum die Ränder fest drücken. Zum Schluss das Ei mit der Milch verrühren und gleichmäßig die gesamten Oberflächen der Blätterteig-Taschen damit bestreichen; dabei die Luftlöcher aussparen. Im vorgeheizten Backofen bei 180°C Ober-/Unterhitze für etwa 20 bis 25 Minuten backen, bis die Taschen eine goldbraune Färbung bekommen.

Vor dem Servieren mit Puderzucker bestreuen.

Pulli mit Armpatches

Pulli mit Armpatches 2

Gestern Abend habe ich diesen süßen Pulli für unseren kleinen Zwerg fertig genäht. Er basiert auf dem Schnittmuster „Frankenprinz“ von kleinmittelgroß und es gibt davon auch noch eine entsprechende Mädchenvariante namens „Romantika“. Erfreulicherweise bietet die Autorin das Schnittmuster in den Größen 62 bis 128 an. Ich hatte mich konkret für diesen Pulli entschieden, weil ich nähtechnisch gerne noch etwas wachsen möchte und hierbei Armpatches benötigt werden, für die ich nun das allererste Mal mit Vliesofix arbeiten musste. Nachdem ich anfangs noch ein paar Berührungsängste vor diesem beidseitig haftenden Bügelvlies überwinden musste, bin ich als Nähanfängerin dann doch erstaunlich gut damit zurecht gekommen und das gefürchtete Bügeleisen-Verklebungs-Massaker blieb glücklicherweise aus. Nachdem meine Scheu vor Vliesofix nun also überwunden scheint, fühle ich mich nun äußerst motiviert, mich schon ganz bald auch mal an Applikationen heranzuwagen, um genähten Kleidungsstücken durch kreative Verzierungen einen individuellen Charakter zu verleihen. Ihr dürft also gespannt sein. :-)

Verwendetes Material:

  • grüner Fleecestoff
  • gelber Jersey mit Blumen- und Pilzmotiv
  • gelber Bündchenstoff
  • Vliesofix (für die Armpatches)

Pulli mit Armpatches

Milchreis mit Zimt & Zucker

Milchreis mit Zimt & Zucker

Milchreis verbinden vermutlich viele mit ihrer Kindheit, so auch ich. Tatsächlich ist Milchreis ebenso fester Bestandteil meiner Kindheit wie es auch die Ninja Turtles, Tschisi-Eis, Polly Pocket oder Wasserbomben waren, ruft er doch die angenehmsten und zugleich wehmütigsten Gefühlsregungen in mir hervor. Doch auch als Erwachsener darf man Milchreis noch immer gerne mögen. Und weil es bei uns schon länger keinen mehr gegeben hat – wie konnten wir nur solange darauf verzichten? – und ich auch unseren kleinen Sohnemann damit beköstigen wollte, der ja Milchreis noch gar nicht kennt, hatte ich gleich mehrere Argumente, endlich mal wieder welchen zu kochen. Da ich keinen Zugriff auf ein althergebrachtes Familienrezept hatte, habe ich mich rezeptemäßig bei Springlane orientiert und kann mit Entschlossenheit behaupten, dass dieses Rezept wirklich hammermäßig gut schmeckt. Wer mag, serviert noch Früchtemus dazu, doch ich mag es am allerliebsten ganz klassisch mit Zimt und Zucker.

 

Zutaten (für ca. 4-6 Personen)

  • 1 l Milch
  • 1 EL Zucker
  • 1 Vanilleschote
  • 250 g Milchreis
  • 1 Prise Salz
  • etwas Zimt & Zucker zum Servieren

 

Zubereitung

Die Vanilleschote mit einem scharfen Messer aufschlitzen und das Mark herauskratzen. Milch, 1 EL Zucker, das Vanillemark sowie die aufgeschlitzte Vanilleschote in einen Topf geben und aufkochen; sobald die Milch hochkocht, den Topf vom Herd nehmen, den Milchreis und 1 Prise Salz einrühren, die Herdtemperatur auf niedrige Stufe zurückdrehen, dann den Topf mit dem Milchreis wieder zurück auf den Herd stellen und für etwa 25 bis 30 Minuten nur sehr leicht leicht köcheln bzw. quellen lassen, bis der Milchreis gar ist. Dabei gelegentlich umrühren. Die aufgeschlitzte Vanilleschote entfernen. Mit Zimt und Zucker bestreut servieren.