Ofen-Süßkartoffeln mit Blauschimmelkäse, Avocadocreme & Granatapfelkernen

Ofen-Süßkartoffeln mit Blauschimmelkäse, Avocadocreme & Granatapfelkernen

Wieder einmal auf der Suche nach leckeren fleischlosen Gerichten bin ich bei Stylight auf diese raffinierten Süßkartoffeln gestoßen. Hier treffen verschiedene Geschmacksrichtungen aufeinander: Kräftig-würziger Blauschimmelkäse, cremig-milde Avocado, süße Granatapfelkerne und aromatischer Koriander. Schmeckt wirklich sehr lecker und macht gut satt!

 

Zutaten (für 4 Hälften)

  • 2 große Süßkartoffeln, je à 650 g
  • Olivenöl
  • 2 kleinere reife Avocados
  • 1/2 Zitrone, davon etwas Saft
  • 1 Schalotte
  • 10 Cocktailtomaten
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • 100 g Blauschimmelkäse, streichfähig
  • 1/2 Bund Koriander
  • 1/2 Granatapfel

 

Zubereitung

Süßkartoffeln der Länge nach halbieren, jeweils mit der aufgeschnittenen Seite nach unten in eine mit Olivenöl eingefettete Auflaufform (ca. 30 x 40 cm) legen und im vorgeheizten Backofen bei 200°C Ober-/Unterhitze für etwa 25 Minuten backen. Gelegentlich mit einem Rouladenspieß oder Zahnstocher in die Süßkartoffeln einstechen, um zu prüfen, ob sie bereits weich genug sind. Dann die Süßkartoffeln aus dem Ofen holen und die aufgeschnittenen Flächen jeweils salzen und pfeffern.

In der Zwischenzeit das Avocado-Fruchtfleisch mit einem Löffel aus der Schale kratzen und mit einer Gabel zerdrücken. Etwas Zitronensaft dazugeben, salzen und pfeffern. Schalotte und Cocktailtomaten fein hacken und dazugeben. Alles gut verrühren.

Blauschimmelkäse zerbröckeln, in einen kleinen Topf geben und solange erhitzen, bis er weicher wird. Die fertig gebackenen Süßkartoffelhälften zuerst mit dem Blauschimmelkäse und danach mit der Avocadocreme bestreichen.

Vom Koriander die Blättchen abzupfen und diese hacken.

Eine große Schüssel mit Wasser füllen, den Granatapfel hineingeben und die Granatapfelkerne herauspulen. Diese Methode hat den Vorteil, dass unter Wasser nichts spritzen kann und dass die Granatapfelkerne sich aufgrund ihres Gewichts am Boden sammeln, während die weißen Häute oben schwimmen. So braucht man nur noch mit einer Schaumkelle die Häute abschöpfen und kann die Granatapfelkerne in ein Sieb abgießen.

Nun die Süßkartoffeln nur noch mit gehacktem Koriander und Granatapfelkernen bestreuen.

provenzialisches Rinderschmorfleisch mit Kartoffeln

provenzialisches Rinderschmorfleisch mit Kartoffeln

Sonntag ist bei uns immer ein besonderer Tag. Alle sind zu Hause, wir haben Zeit für gemeinsame Familienaktivitäten und abends nehmen wir uns meistens etwas mehr Zeit als sonst für das Abendessen. So auch vergangenen Sonntag, als wir dieses leckere mediterrane Fleischgericht gekocht haben. Dabei haben wir uns an einem Rezept orientiert, das wir in Jean-François Mallets Kochbuch „Simplissime – Das einfachste Kochbuch der Welt“ gefunden hatten. Wir haben das Gericht allerdings ein wenig abgewandelt und noch durch einige Zutaten aufgestockt, denn in diesem Buch bestehen alle Rezepte aus nur 6 Zutaten (ausgenommen Salz und Pfeffer). Ein wirklich sehr köstliches Essen, das jede Minute der Zubereitung Wert ist.

 

Zutaten (für 4 Personen)

  • Olivenöl
  • 1 rote Zwiebel
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1 Stück Ingwer
  • 1 kg Keulenbraten vom Rind
  • 1 EL Tomatenmark
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • 1 kleine Flasche trockener Rotwein (250 ml)
  • 1 l Gemüsebrühe
  • 10 getrocknete Tomaten (Glas, in Öl eingelegt)
  • 1 Zucchini à 350 g
  • 3 Frühlingszwiebeln
  • 1 EL Speisestärke
  • 1 Bund glatte Petersilie

 

Zubereitung

Zwiebel und Ingwer hacken. Keulenbraten in mundgerechte Würfel schneiden. Getrocknete Tomaten, Zucchini und Frühlingszwiebeln klein schneiden. Petersilie hacken.

Olivenöl in einem großen, hohen Topf erhitzen, Zwiebel und Ingwer hinzufügen, Knoblauch dazupressen und alles anschwitzen. Die Bratenwürfel dazugeben, Tomatenmark ebenfalls hinzufügen und das Fleisch gleichmäßig rundherum anbraten. Salzen und pfeffern. Mit Rotwein ablöschen und diesen weitgehend verkochen lassen. Gemüsebrühe angießen, aufkochen, einen Deckel auflegen, sodass noch etwas Dampf entweichen kann und das Ganze bei niedriger bis mittlerer Hitze für 2 Stunden köcheln lassen. Dann getrocknete Tomaten, Zucchini und Frühlingszwiebeln hinzugeben und für etwa 10 bis 15 weitere Minuten mitköcheln lassen. Speisestärke mit etwas kaltem Wasser glatt rühren, hinzugeben und das Ganze unter Rühren aufkochen, bis die Soße bindet. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Petersilie dazugeben und unterrühren.

Mit Kartoffeln servieren.

zuckerfreie Milchreis-Apfel-Puffer

Milchreis-Apfel-Puffer

Heute präsentiere ich euch wieder einmal eine leckere Kleinkind-Mahlzeit, die ich gestern bei Lifestyle Mommy gefunden habe und sofort ausprobieren musste. Genauso wie meine Apfelküchlein, die ich vor wenigen Tagen gepostet hatte, kommen auch diese fruchtigen Milchreis-Puffer ohne raffinierten Zucker aus, denn sie erhalten ihre Süße ausschließlich durch die darin enthaltenen Äpfel. Wer mag, serviert dazu Apfelmus oder Vanillesoße. Die Puffer lassen sich sowohl warm als auch kalt genießen und eignen sich super für eine schnelle Zwischenmahlzeit. Sehr lecker!

 

Zutaten (für ca. 14 Stück)

  • 500 ml Milch
  • 150 g Milchreis
  • 2 kleinere Äpfel
  • 1 Ei
  • 1 Tasse Weizenmehl (à 150 g)
  • etwas Butter oder Ghee

 

Zubereitung 

Milch und Milchreis in einen Topf geben und aufkochen; dabei gut umrühren, damit nichts am Topfboden kleben bleibt. Dann den Topf vom Herd nehmen und den Milchreis für 30 Minuten quellen und abkühlen lassen. Äpfel schälen, entkernen und raspeln. Nun die geraspelten Äpfel, das Ei sowie das Mehl zum Milchreis geben und alles gut miteinander verrühren.

Butter oder Ghee in einer Pfanne zerlassen, dann die Milchreis-Apfel-Mischung esslöffel-weise in die Pfanne geben und nur kurz jeweils von beiden Seiten anbraten, damit die Masse ihre Form behält. Dann die Puffer auf ein mit Backpapier ausgelegtes Ofengitter legen und im vorgeheizten Backofen bei 160°C Ober-/Unterhitze für etwa 15 bis 20 Minuten backen.

Erdbeer-Latzhose

Erdbeer-Latzhose

Diese süße Erdbeer-Latzhose ist mein neuestes Nähprojekt, das ich bereits im vergangenen Dezember begonnen hatte und das ich nun vor wenigen Tagen endlich fertig gestellt habe. Das Schnittmuster dafür basiert auf dem Freebook „Pustebeinehose“ von Frau Käferin näht. Da die Hose nur aus Jerseystoff besteht und somit recht dünn ist, habe ich sie extra zwei Nummern größer genäht, damit unser kleiner Schatz sie dann im Sommer tragen kann.

Verwendetes Material:

  • Jersey
  • blauer Bündchenstoff
  • blaue Druckknöpfe / Kam Snaps aus Plastik

zuckerfreie Apfelküchlein

zuckerfreie Apfelküchlein

Es ist wirklich kaum zu glauben, doch unser kleiner Knirps, der letzten Monat 1 Jahr alt geworden ist, hat ungelogen bereits 14 (!) Zähne. Und da unser Wirbelwind uns neuerdings zu verstehen gibt, dass er keine große Lust mehr auf Brei hat, sondern immer häufiger auch gröbere Nahrung vom Familientisch mitessen möchte, bin ich zur Zeit vermehrt auf der Suche nach kleinkind-gerechten Snackideen, die ich unserem Zwerg tagsüber anbieten kann, wenn er hungrig ist. Auf meiner Suche bin ich dann bei Mein kleiner Foodblog auf diese zuckerfreien Apfelküchlein aufmerksam geworden. Zuckerfrei meint hierbei, dass kein raffinierter Zucker enthalten ist, doch durch die Äpfel ist natürlich Fruchtzucker enthalten. Bei unserem Zwerg kommen diese Apfelküchlein super an und auch uns haben sie sehr gut geschmeckt. Wer mag, kann seine Küchlein natürlich auch noch mit etwas Agavendicksaft süßen oder sie mit Apfelmus servieren, doch ich finde, dass die Süße der Äpfel vollkommen ausreichend ist. Am besten schmecken uns die Küchlein warm, doch man kann sie auch kalt genießen und sie zum Beispiel wunderbar für unterwegs mitnehmen. Ein wirklich tolles Rezept!

 

Zutaten (für ca. 16 Stück)

  • 2 kleinere süße Äpfel
  • 100 g Dinkelmehl
  • 1/2 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 125 ml Milch
  • 2 Eier
  • etwas Butter oder Ghee

 

Zubereitung

Äpfel schälen, entkernen und in sehr feine Würfel schneiden. Mehl, Backpulver und Salz in einer Schüssel mischen. Milch und Eier verquirlen, dann zur Mehl-Mischung hinzufügen und alles gut mit einem Schneebesen glatt rühren. Zum Schluss die feinen Apfelwürfel unterrühren. Butter oder Ghee in einer Pfanne zerlassen, den Teig esslöffel-weise in die Pfanne geben und bei mittlerer Hitze zunächst von einer Seite anbraten, dann vorsichtig wenden und von der anderen Seite anbraten.

Brauhaus-Gulasch mit Spätzle

Brauhaus-Gulasch mit Spätzle

Der Jahreswechsel ist zwar nun schon über eine Woche her, doch da dies mein erster Post im neuen Jahr ist, möchte ich euch trotzem noch nachträglich ein gesundes neues Jahr wünschen! Während Weihnachten und Silvester hier recht mild ausgefallen sind, hat die liebe Frau Holle endlich meine Bitte erhört und uns in der letzten Woche reichlich Schnee beschert. Ja, momentan sind wir hier regelrecht eingeschneit und genießen zur Zeit die klirrende Kälte, während wir dick eingemummelt am Bodensee spazieren gehen und uns in unserem Lieblingscafé heißen Kakao gönnen. Passend dazu wollte ich uns gestern Abend ein wärmendes Abendessen zubereiten und bin bei Chefkoch auf dieses deftige Biergulasch gestoßen. Anders als im Originalrezept, habe ich dafür allerdings reines Rindergulasch verwendet und ich habe den Gemüseanteil etwas erhöht. Dazu gab’s bei uns Spätzle, man könnte aber auch Knöpfle, Kartoffeln oder Reis dazu servieren. Schmeckt sehr lecker!

 

Zutaten (für 4 Personen)

  • 2 Stück Butter
  • 1 rote Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 kg Rindergulasch
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • 1 EL Tomatenmark
  • 1 TL Senf
  • 1 TL Paprikapulver, edelsüß
  • 1 Flasche Bier (à 0,33 l), Sorte nach Wahl
  • 600 ml Gemüsebrühe
  • 1 Stange Lauch
  • 5 Möhren
  • 2 EL Speisestärke
  • 1/2 Bund glatte Petersilie
  • 100 g Crème Frâiche
  • 500 g Spätzle

 

Zubereitung 

Zwiebel und Knoblauch hacken. Lauch und Möhren klein schneiden. Petersilie hacken.

1 Stück Butter in einem großen Topf zerlassen, dann Zwiebel, Knoblauch und Rindergulasch darin anbraten. Salzen und pfeffern. Tomatenmark, Senf und Paprikapulver hinzufügen und kurz weiterbraten. Mit Bier ablöschen und dieses verkochen lassen. Gemüsebrühe angießen, aufkochen und zugedeckt bei niedriger bis mittlerer Hitze für 1 Stunde köcheln lassen. Dann Lauch und Möhren hinzufügen und das Ganze noch für einige Minuten weiterköcheln lassen, bis das Gemüse gar ist. Nun Speisestärke mit etwas kaltem Wasser glatt rühren, hinzufügen und alles unter Rühren aufkochen, bis die Soße eindickt. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Den Topf vom Herd nehmen, dann Petersilie und Crème Frâiche unterrühren.

Gleichzeitig das übrige Stück Butter in einer Pfanne zerlassen und die Spätzle darin anbraten.

Das Gulasch mit den Spätzle anrichten.

Kürbis-Auberginen-Kichererbsen-Curry mit Reis

Kürbis-Auberginen-Kichererbsen-Curry mit Reis 2

Zum gestrigen Abendessen haben wir dieses vegetarische Currygericht gegessen, das ich bei Heavenlynn Healthy gefunden hatte. Es schmeckt sehr aromatisch, sättigt gut und ist dabei sogar vegan und glutenfrei. Wirklich sehr lecker!

 

Zutaten (für 5-6 Personen)

  • 3 EL neutrales Öl
  • 1 große rote Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Stückchen Ingwer
  • 1 kleiner Hokkaido-Kürbis
  • 1 TL Kreuzkümmel
  • 1 TL Kurkuma
  • 2 Dosen gehackte Tomaten mit Kräutern (2 x 400 g)
  • 2 Dosen Kokosmilch (2 x 400 ml)
  • 1 Aubergine à 450 g
  • 1 Dose Kichererbsen (265 g Abtropfgewicht)
  • 2 Paprikaschoten (rot und gelb)
  • 100 g Blattspinat
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • 400 g Reis

 

Zubereitung

Zwiebel, Knoblauch und Ingwer hacken. Vom Hokkaido-Kürbis die Kerne entfernen, dann das Kürbisfleisch in mundgerechte Stücke schneiden. Aubergine und Paprikaschoten ebenfalls in mundgerechte Stücke schneiden. Kichererbsen in einem Sieb abgießen, mit Wasser abspülen und abtropfen lassen.

3 EL Öl in einem großen, tiefen Topf erhitzen, dann Zwiebel, Knoblauch, Ingwer, Hokkaido-Kürbis, Kreuzkümmel und Kurkuma hinzufügen und alles anschwitzen. Mit gehackten Tomaten und Kokosmilch ablöschen, aufkochen und bei niedriger bis mittlerer Hitze für einige Minuten köcheln lassen. Dann Aubergine, Kichererbsen und Paprika hinzufügen und mitköcheln lassen. Wenn das Gemüse nahezu gar ist, den Spinat hinzufügen und noch kurz mitköcheln lassen. Bei mir hat es insgesamt etwa 25 Minuten gedauert, bis das ganze Gemüse gar war.

Gleichzeitig den Reis nach Packungsanleitung garen und mit dem Curry servieren.

Grießsterne mit Erbsen und Möhren in Tomatensoße

Grießsterne mit Erbsen und Möhren in Tomatensoße 2

Auf der Suche nach Ideen, was ich unserem kleinen Spatz zum Abendessen kochen könnte, habe ich bei Babyspeck & Brokkoli ein tolles Rezept für Grießschnitten gefunden. Doch anders als im Originalrezept, habe ich aus der Grießmasse Sternchen ausgestochen, weil ich das witziger und ansprechender fand. Dazu habe ich eine milde Tomatensoße mit Erbsen-Möhren-Gemüse serviert. Bei unserem Zwerg kam dieses Gericht super an. Da er allerdings gerade erst lernt, richtig zu essen, habe ich die Sterne vor dem Essen noch etwas mit der Gabel zerkleinert. Ich könnte mir gut vorstellen, dass die fertig ausgebackenen und gut abgekühlten Sterne sich auch gut als Fingerfood für Zwischendurch eignen könnten.

 

Zutaten (für ca. 6 Portionen)

  • 250 ml Milch
  • 25 g Butter + noch etwas mehr zum anbraten
  • etwas Salz
  • 75 g Grieß
  • 1 Ei
  • 1 Vanilleschote
  • 1/2 Zitrone, davon etwas abgeriebene Schale
  • 2 EL neutrales Öl
  • 2 Dosen gehackte Tomaten mit Kräutern (2 x 400 g)
  • 150 ml leicht gewürzte Gemüsebrühe
  • 300 g Snack-Möhren
  • 5 Hände voll TK-Erbsen
  • ca. 150 ml Kochsahne

 

Zubereitung

Für die Grießsterne Milch und 25 g Butter in einen Topf geben, leicht salzen und aufkochen. Sobald die Milch hochkocht, den Topf von der Herdplatte ziehen, die Temperatur reduzieren und den Topf wieder zurück auf den Herd stellen. Den Grieß einrieseln lassen und sorgfältig einrühren, damit nichts klumpt. Nun den Topf wieder von der Herdplatte ziehen und das Ei rasch unterrühren. Die Vanilleschote aufschlitzen, das Mark herauskratzen und hinzufügen. Etwas von der Zitronenschale abreiben und ebenfalls hinzufügen. Alles nochmal gut durchmischen. Dann die Grießmasse etwa fingerdick auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech streichen und auskühlen lassen. Nun Sterne (oder andere Formen) aus der Grießmasse ausstechen. Ich habe mir dafür ein Schälchen mit Wasser hingestellt, um das Sternenförmchen immer wieder zu befeuchten, denn dann klebt die Grießmasse nicht so am Förmchen. Außerdem habe ich die Grießreste, die beim Ausstechen übrig blieben, mit angefeuchteten Händen immer wieder neu verknetet und jedesmal erneut auf’s Blech gestrichen, solange, bis nichts mehr von der Grießmasse übrig war. So schmeißt man auch nichts davon weg, sondern verwertet wirklich alles (im Grunde ähnlich wie beim Plätzchenbacken). Ich habe insgesamt 18 Sterne aus der Grießmasse herausbekommen. Dann 2 EL Öl in einer Pfanne erhitzen und die Sterne jeweils von beiden Seiten im Öl anbraten.

Möhren in feine Würfel schneiden. Etwas Butter in einer weiteren Pfanne erhitzen und die Möhren sowie Erbsen darin anbraten. Mit den gehackten Tomaten und der Gemüsebrühe ablöschen und das Ganze bei niedriger bis mittlerer Hitze einköcheln lassen, bis die Möhren und Erbsen weich sind. Mit Kochsahne verfeinern und noch etwas einköcheln lassen.

Die Erbsen-Möhren-Tomatensoße mit den Grießsternen servieren.

Baby-/Kleinkind-Handschuhe

Handschuhe

Nachdem ich vor wenigen Tagen das Halstuch für unseren kleinen Spatz fertig genäht habe, waren gestern Abend nun die Baby-Handschuhe an der Reihe. Bei Speckled Owl Studio habe ich eine sehr ausführliche und gut bebilderte (englisch-sprachige) Anleitung dazu gefunden, an der ich mich Stück für Stück entlang hangeln konnte. Wie ich nach dem Nähen feststellen konnte, sind die Baby-Handschuhe von der Größe her schon grenzwertig für unseren kleinen Schatz (ganz links im Bild zu sehen), was allerdings auch keine große Überraschung ist, denn vor wenigen Tagen hatte unser Liebling seinen ersten Geburtstag. Er ist somit kein Baby mehr, sondern ein Kleinkind und hat dementsprechend schon etwas größere Händchen. Daher habe ich ein bisschen experimentiert und die Schablonen für die Handschuhe einfach nach Gefühl etwas vergrößert und noch zwei weitere Paare genäht (in der Mitte und rechts im Bild zu sehen).

Verwendetes Material:

  • Außen: Jerseyreste
  • Innen: hellgrauer Nicky
  • gelber, hellgrüner und roter Bündchenstoff

Halstuch mit Knöpfen

Halstuch mit Knöpfen

Da es draußen klirrend kalt ist, stehen nähtechnisch schon seit Längerem noch ein Halstuch und Handschuhe für unseren kleinen Zwerg auf meiner To-Do-Liste. Selbstverständlich haben wir auch ein paar gekaufte Exemplare, unser Zwerg muss also nicht frieren, aber es ist nun mal ein besonderes Gefühl, solche Sachen auch selbst genäht zu haben. Daher habe ich mich die letzten Abende herangemacht und das Halstuch in Angriff genommen, welches größenverstellbar ist. Schnittmuster und bebilderte Anleitung stammen von Alles selbstgenäht. Dazu musste ich mich zum ersten Mal damit beschäftigen, wie man Druckknöpfe (sogenannte Kam Snaps) anbringt, denn das hatte ich bisher noch nie gemacht, doch mit der Anleitung und dem Video von Snaply Magazin konnte ich das ganz schnell lernen. Damit die Knöpfe bei häufigem Gebrauch des Halstuchs nicht mit der Zeit aus dem Stoff herausreißen, habe ich den Stoff an dieser Stelle noch zusätzlich mit Vlieseline verstärkt. Konkret habe ich dehnbare Vlieseline verwendet, da diese den Charakter meines Stoffes (Jersey und Nicky) erhält. Was den Umgang mit Vlieseline angeht, hat mir ein Video von Pattydoo geholfen, denn hier erklärt Ina, wie man die Vlieseline gleich zu Beginn auf die linke Stoffseite aufbügelt, was ich für eine sehr elegante Lösung halte, weil man die Vlieseline nach Fertigstellung des Nähstücks gar nicht mehr sieht. Auch die Arbeit mit Vlieseline war völlig neu für mich. Somit war das Nähen dieses Halstuchs eine wirkliche Herausforderung für mich, an der ich nähtechnisch wachsen konnte.

Verwendetes Material:

  • Vorderseite: Jersey
  • Rückseite: hellgrauer Nicky
  • dehnbare Vlieseline
  • orangefarbene Druckknöpfe / Kam Snaps aus Plastik