Geflügelsalat

Seit ich meinen Mann kenne, kenne ich auch seine Vorliebe für Geflügelsalat und so ist es mittlerweile gekommen, dass wir bereits so ziemlich jeden handelsüblichen Geflügelsalat aus Discountern und Supermärkten durchprobiert haben. So richtig zufriedenstellend sind diese allerdings bisher nie gewesen, vor allem deshalb nicht, weil die unendlich lang erscheinenden Zutatenlisten mich bisher immer eher skeptisch zurückließen. Daher war ich nun höchst motiviert, Geflügelsalat einmal selber herzustellen und zu testen, ob wir nicht auch mit einer überschaubaren und nachvollziehbaren Zutatenliste ein leckeres Ergebnis erzielen können. Und was soll ich sagen: Mission completed. Nicht nur mein Mann, der Geflügelsalat-Experte, war begeistert! Der Salat schmeckt frisch und hat die perfekte Balance zwischen herzhaft und fruchtig.

 

Zutaten (für 4 Personen)

  • 350 g Hähnchenbrustfilets
  • 8 Stangen weißer Bio-Spargel
  • 1/3 Ananas
  • 2 Hände voll Mandarinen (Dose) + ein paar EL aufgefangenen Mandarinensaft
  • etwa 6 EL Naturjoghurt
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • ein paar Stängel Petersilie

 

Zubereitung

Hähnchenbrustfilets in mundgerechte Stücke schneiden und in kochendem, leicht gesalzenem Wasser kurz kochen, bis das Fleisch gar und noch schön zart ist; dann auf Küchenkrepp abtropfen lassen. Den Spargel ebenfalls in mundgerechte Stücke schneiden und in einem Topf mit etwas Salz, Zucker und Essig gar kochen, dann ebenfalls auf Küchenkrepp abtropfen lassen. Beides in eine Salatschüssel füllen. Ananas klein schneiden und zusammen mit den Mandarinen zum Fleisch und zum Spargel in die Salatschüssel geben. Mit Naturjoghurt vermischen und mit etwas vom zuvor aufgefangenen Mandarinensaft sowie Salz und Pfeffer abschmecken. Zum Schluss noch die Petersilienblättchen fein hacken und untermischen.

Lunchbox Krippe 3

Dies ist die vorerst letzte Krippen-Lunchbox, die ich euch zeige, da der Kindergarten nun erstmal in die Sommerpause geht und ein paar Wochen geschlossen hat. Somit hat unser kleiner Zwerg nun erstmal Ferien und ich werde einige Zeit keine Brotdosen mehr befüllen. Folgendes ist in dieser Lunchbox zu finden:

  • weiches, feinkörniges Brot, einmal mit feiner Leberwurst und einmal mit Nuss-Nougat-Creme (von Rapunzel)
  • Stück Brezel
  • halbes Schoko-Milchbrötchen
  • Salamibrezel (vom Metzger)
  • grüne kernlose Weintrauben
  • Birne (geschält)
  • Möhre (geschält)
  • Salatgurke (geschält)
  • Joghurtquetschie

lauwarmer Couscous-Salat mit grünen Bohnen, Nordseekrabben, Feta & Granatapfelkernen

Die Hitze macht uns derzeitig echt zu schaffen. In den letzten Tagen hat das Thermometer hier wiederholt 37°C erreicht, was deutlich über meiner Wohlfühlgrenze liegt. Nicht mal in den Nächten kühlt es draußen auf eine halbwegs erträgliche Temperatur ab, sodass man auch nicht vernünftig schlafen kann. Und auch am Hungergefühl macht sich die Hitze bemerkbar, denn vor allem abends hat zur Zeit bei uns keiner so richtig viel Hunger. Deshalb wollte ich heute etwas Leichtes machen und habe ein bisschen mit den Resten herumexperimentiert, die unser Kühlschrank gerade so hergegeben hat. Herausgekommen ist ein sehr interessanter, frischer und würzig-fruchtiger Salat, der uns sehr gut geschmeckt hat. Für das nächste Mal könnte ich mir auch noch Erbsen gut darin vorstellen. Dazu haben wir knusprig gebratenen und mit etwas braunem Zucker karamellisierten Lachs gegessen.

 

Zutaten (für 3-4 Personen)

  • 120 g Couscous
  • 250 ml nur leicht gewürzte Gemüsebrühe
  • 200 g Prinzessbohnen
  • 80 g Nordseekrabben
  • 100 g Feta, zerkrümelt
  • 80 g Granatapfelkerne
  • schwarzer Pfeffer
  • evtl. etwas Zucker

 

Zubereitung

Couscous in einen Topf geben, Gemüsebrühe aufkochen, den Couscous damit übergießen, alles gut verrühren und für einige Minuten quellen lassen.

Von den Prinzessbohnen jeweils die Enden abtrennen und anschließend die Bohnen halbieren, dann in leicht gesalzenem Wasser gar kochen, abseihen und gut abtropfen lassen.

Couscous mit den Prinzessbohnen, den Nordseekrabben, dem zerkrümelten Feta sowie den Granatapfelkernen vermischen. Nach Belieben mit Pfeffer und etwas Zucker abschmecken.

wiederverwendbare Kosmetikpads

Heute präsentiere ich euch etwas zum Thema Nachhaltigkeit. In der Vergangenheit habe ich für meine abendliche Abschminkroutine gerne handelsübliche Wattepads verwendet und wie ihr ja sicherlich wisst, kann man diese nur ein einziges Mal benutzen und dann schmeißt man sie weg. Das ist eine ganz schöne Verschwendung; es kostet auf Dauer nicht nur viel Geld, weil man die Pads ständig nachkaufen muss, nein, es ist auch eine Zumutung für die Umwelt, denn – wie ich jüngst einem Internetartikel entnehmen konnte – scheinen Wattepads sogar Glyphosatrückstände zu enthalten, da die Baumwolle, die größtenteils dafür verwendet wird, von genmanipulierten Baumwollfeldern aus Indien stammt. All dies fand ich derart bedenklich, dass ich mich im Internet nach einer Alternative umgesehen habe. Und so habe ich die Idee aufgeschnappt, mir aus einem alten Handtuch sowie einem ausrangierten Shirt einfach meine eigenen Kosmetikpads zu nähen. Durch das rauere Handtuch und das glatte, anschmiegsame Shirt haben meine Pads zwei unterschiedliche Seiten: Eine raue Seite (im Bild die weiße Seite) und eine glatte Seite (im Bild die rote Seite). Der klare Vorteil besteht dabei darin, dass meine Pads waschbar sind und somit immer wieder verwendet werden können. Zum Waschen stecke ich meine Pads übrigens in ein Wäschesäckchen.

Selbst angebaut: Schnittsalat & Radieschen / Bio Green Hydro Wine Bewässerungs-Tonkegel

Anfang Mai diesen Jahres habe ich zusammen mit unserem Sohn Schnittsalat und Radieschen auf unserem Balkon angepflanzt. Beides haben wir jeweils in kleineren Balkonkästen ausgesät und ich muss zugeben, dass ich anfangs etwas skeptisch war, ob dieser Platz ausreichen würde, um eine ertragreiche Ernte zu erzielen. Die Kästen bekamen ein sonniges und zugleich windgeschütztes Plätzchen und um wirklich sicherzustellen, dass unser Saatgut auch genügend mit Wasser versorgt wird, habe ich mir über Amazon diese Bio Green Hydro Wine Bewässerungs-Tonkegel* zugelegt.

Dieses Bewässerungssystem funktioniert kinderleicht: Man befüllt eine Weinflasche (mit einem Fassungsvermögen von bis zu 0,75 l) mit Wasser, steckt diese umgekehrt (also mit dem Hals nach unten) in den Tonkegel hinein und steckt beides anschließend in die Erde als Wasserdepot. Dies hat den Vorteil, dass ich das Saatgut nicht jeden Tag gießen muss. Tatsächlich schaffe ich es im Alltag nicht immer, unsere Pflanzen regelmäßig zu gießen, was mir in der Vergangenheit schon so manche Pflanze schmerzlich zunichte gemacht hat. Dank der Tonkegel ist mir das dieses Mal nicht passiert. Der Härtetest hat sich gezeigt, als wir im Juni für 10 Tage im Urlaub waren. Während des Urlaubs habe ich die Balkonkästen in die Wohnung gestellt, um sie nicht dem direkten Sonnenlicht auszusetzen und jeder Kasten hat einen Tonkegel à einer Weinflasche bekommen. Als wir nach 10 Tagen wieder aus dem Urlaub zurückkamen, war in jeder Weinflasche noch ein minikleiner Rest Wasser übrig. Solange haben die Flaschen also gehalten, was mich mehr als zufrieden stellt.

Die Tonkegel werden im Set verkauft, wobei ein Set 4 Tonkegel enthält. Die Tonkegel haben gar keine Löcher, sodass das Wasser sparsam und eben nur nach Bedarf der jeweiligen Pflanze an die Erde abgegeben wird.

Hier nochmal meine Einschätzung im Überblick:

Vorteile:

  • sehr einfache Handhabung; keine Notwendigkeit eines zusätzlichen Wasseranschlusses
  • besteht aus Ton (Naturmaterial); enthält kein Plastik
  • durch die natürliche Eigenschaft des Tons, das Wasser nur allmählich an die Erde abzugeben, kommt es nicht zur Überwässerung; somit optimale Wasserversorgung für Pflanzen
  • preislich günstig in der Anschaffung (aktuell 12,89 Euro für 1 Set / 4 Tonkegel)
  • auch geeignet für Balkonkästen / Pflanztöpfe / Kübel auf dem Balkon
  • statt Weinflaschen kann auch jede andere Glasflasche mit schmalem Hals verwendet werden
  • bei mir funktionieren sogar 1-Liter-Flaschen problemlos
  • Bewässerung reicht für bis zu 10 Tage (abhängig von Flaschengröße und Sonneneinstrahlung)

Nachteile:

  • aus Erfahrungsberichten von anderen Käufern konnte ich herauslesen, dass die Tonkegel anfällig dafür seien, leicht zu brechen, wenn man nicht sachte mit ihnen umgeht; diese Erfahrung habe ich bisher nicht gemacht; meine 8 Tonkegel sind seit Ende Mai in Gebrauch und bisher sind noch alle hervorragend intakt

 

* Affiliate Link

Lunchbox Krippe 2

Heute habe ich mal wieder eine kleine Inspiration für euch, was ihr in die Brotdosen eurer Knirpse so alles hineinpacken könntet. Folgendes isst unser kleiner Zwerg (2einhalb Jahre alt) zur Zeit gerne:

  • Geflügenwürstchen
  • Banane
  • Apfelspalten (geschält)
  • Salatgurke (geschält)
  • dunkle, kernlose Weintrauben
  • süße Waffel
  • Wassermelone (ohne Kerne)
  • weiches, feinkörniges Brot, einmal mit Frischkäse/Käsescheibe und einmal mit grober Leberwurst (Rinde entfernt)

Nudeln mit DDR-Tomatensoße

Heute habe ich zwar ein eher ungesundes, dafür aber ein für mich mit vielen angenehmen Kindheitserinnerungen verknüpftes Gericht für euch. Jeder, der in der DDR geboren bzw. aufgewachsen ist, wird die „rote Soße“ kennen, die es damals in jeder Schulspeisung gegeben hat und die sogar heute noch als ein Klassiker aus DDR-Zeiten bekannt ist. Ich war zwar selbst erst vier Jahre alt, als Deutschland geeint wurde, doch selbst während meiner Schulzeit im Osten war diese Soße noch häufig vorzufinden und ich habe sie geliebt. Darum darf diese leckere Ossi-Soße natürlich nicht auf meinem Blog fehlen.

 

Zutaten (für 4 Personen)

  • 400 g Nudeln, z.B. Penne
  • Salz
  • etwas Pflanzencreme
  • 2 rote Zwiebeln
  • 300 g Wurstreste (z.B. Jagdwurst, Geflügel-Mortadella)
  • 1-2 EL Mehl
  • 600 ml Wasser
  • 1 Tasse (ca. 200 ml) Tomatenketchup (kein Gewürzketchup)
  • schwarzer Pfeffer
  • etwas Zucker

 

Zubereitung

Nudeln in reichlich gesalzenem Wasser al dente kochen, dann in einem Sieb abseihen und abtropfen lassen.

Gleichzeitig die Zwiebeln und die Wurstreste klein schneiden und in einer Pfanne mit etwas erhitzter Pflanzencreme etwa 10 Minuten lang unter regelmäßigem Wenden kross anbraten. Dann Mehl darüber stäuben und unter Rühren anschwitzen, anschließend mit Wasser und Tomatenketchup ablöschen und unter ständigem Rühren aufkochen, sodass keine Klümpchen entstehen und die Soße bindet. Mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken.

Bananenkuchen

Ich bin wirklich bestrebt, Lebensmittelreste zu vermeiden, doch leider habe ich gestern Mittag zwei überreife Bananen in unserer Obstetagere entdeckt. Um sie dennoch nicht verkommen zu lassen, habe ich dann gestern noch diesen Bananenkuchen gebacken, den ich mir bei The Culinary Trial herausgesucht hatte und der für einen Trockenkuchen wirklich wahnsinnig lecker und vor allem saftig schmeckt. Anders als im Originalrezept habe ich allerdings einen Teil des Zuckers durch Zuckerersatzstoff (Birkenzucker bzw. Xylit) bzw. braunen Zucker ersetzt, ich habe zum Teil Dinkelvollkornmehl verwendet und ich habe den Bananenanteil erhöht. Überraschenderweise ist der Kuchen auch heute am zweiten Tag noch wunderbar weich und saftig. Wer mag, kann den Kuchen noch mit etwas Puderzucker bestäuben oder etwas geschlagene Sahne dazu servieren, doch der Kuchen ist so köstlich, dass man eigentlich nichts mehr dazu braucht.

 

Zutaten (für 1 Springform mit 18 cm Durchmesser)

  • 40 g weißer Zucker
  • 30 g brauner Zucker
  • 30 g Birkenzucker
  • 50 g weiche Butter
  • 1 Prise Salz
  • 1 großes Ei
  • 90 g Weizenmehl
  • 90 g Dinkelvollkornmehl
  • 1 gestrichener TL Natron
  • 2 sehr reife Bananen
  • 125 ml Milch

 

Zubereitung

Die verschiedenen Zuckerarten mit Butter und Salz schaumig schlagen, dann das Ei hinzufügen und unterrühren. Beide Mehlsorten und Natron dazugeben und alles zu einem glatten Teig verarbeiten. Die Bananen mit einer Gabel zerdrücken und zusammen mit der Milch zum Teig geben und alles gut verrühren. Nun den Teig in eine gefettete Springform füllen und im vorgeheizten Backofen bei 160°C Ober-/Unterhitze für etwa 40 Minuten backen. Stäbchenprobe machen: Ein Holzstäbchen in den Teig stechen; wenn er sauber wieder herauskommt, dann ist der Kuchen fertig,

selbstgemachter Hustensaft

Es ist wieder soweit. Der ständige Wechsel zwischen hitzigen Temperaturen über 30°C und kühlerem Regenwetter mit Gewittereinlagen haben wohl dazu beigetragen, dass unser Sohn und ich nun mit einer blöden Sommergrippe daheim flach liegen. Von Fieber über Haslweh bis Husten und Schnupfen sind wir bestens ausgestattet und es mangelt uns an nichts. Deshalb habe ich aus Zwiebeln, Ingwer und Kandiszucker einen natürlichen Hustensaft für uns angesetzt. Herausgekommen sind hierbei etwa 100 ml Hustensaft.

 

Zutaten (für 1 Glas à 300 ml)

  • 2 größere rote Zwiebeln
  • 1 Stück Ingwer (ca. 10 g)
  • 50 g Tee-Kandis (Kandiszucker in Ingwer-Sirup eingelegt)

 

Zubereitung

Zwiebeln in gröbere Stücke schneiden, Ingwer schälen und klein schneiden. Beides zusammen mit dem Kandiszucker in ein Glas schichten, verschließen und an einem warmen Ort (z.B. auf der Heizung oder in der Sonne) für 1-2 Tage ziehen lassen, bis die Zwiebeln ordentlich Saft gebildet haben. Dann den Saft durch ein Sieb gießen und auffangen.

Marmorkuchen mit Süßkirschen

Unser kleiner Sohnemann ist bereits seit einigen Monaten ein kleiner Mittagsschlafverweigerer, doch weil er zur Zeit krank ist und ihn das ziemlich schlaucht, hat er sich heute tatsächlich zu einem längeren Mittagsschläfchen bewegen lassen. Diese Zeit habe ich genutzt, um diesen tollen Marmorkuchen mit süßen Kirschen drin zu backen und unseren süßen Zwerg, der Kuchen liebt, damit zu überraschen. Und die Überraschung scheint geglückt, denn es war das Herzerwärmendste, das eine Mutter sich wünschen kann, wenn der eigene Sohn am Esstisch sitzt, munter den von Mama gebackenen Kuchen wegputzt und sagt „Mama, das schmeckt gut“.

 

Zutaten (für 1 Springform mit 18 cm Durchmesser)

  • 130 g weiche Butter
  • 30 g brauner Zucker
  • 30 g weißer Zucker
  • 20 g Birkenzucker
  • 1 Päckchen Bourbon-Vanillezucker
  • 2 Eier
  • 1 Prise Salz
  • 100 g Dinkelmehl
  • 100 g Weizenmehl
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • 50 ml + 1 EL Milch
  • 2 EL Kakaopulver
  • 2-3 Hände voll Süßkirschen

 

Zubereitung

Butter mit braunem, weißem, Birken- sowie Bourbon-Vanillezucker, Eiern und Salz schaumig schlagen. Dinkel- und Weizenmehl, Backpulver und 50 ml Milch hinzufügen und alles zu einem glatten, geschmeidigen Teig verrühren. 2/3 des Teigs in die mit einer Lage Backpapier ausgelegten und eingefetteten Springform füllen. Das übrige 1/3 Teig mit Kakaopulver und 1 EL Milch glatt rühren, auf den hellen Teig in der Springform geben und mit einer Gabel alles so vermischen, dass ein Marmormuster entsteht. Zum Schluss noch die Kirschen jeweils halbieren, die Kerne entfernen und die Kirschhälften gleichmäßig auf den Teig setzen und leicht eindrücken. Im vorgeheizten Backofen bei 180°C Ober-/Unterhitze für etwa 30 Minuten backen.