Burritos mit Bohnen-Avocado-Reis-Füllung

Burritos mit Bohnen-Avocado-Reis-Füllung

Als ich 16 Jahre alt war, ging ich als Austauschschülerin für 1 Jahr nach Kalifornien und habe dort in einer amerikanischen Gastfamilie gelebt und die High School besucht. Da es in Kalifornien sehr viele mexikanische Amerikaner gibt – also amerikanische Bürger, die entweder selbst oder deren Vorfahren in Mexiko geboren sind -, bin ich dort auch in den Genuss der mexikanischen Küche gekommen, denn häufig bestand damals mein schulisches Mittagessen aus mexikanischen Burritos. Ich kann mich auch heute noch sehr gut an den leckeren Geschmack der Burrito-Füllung erinnern und wollte schon immer mal eine solche Füllung selbst zubereiten. Mit diesem Rezept, das ich bei Gimme delicious gefunden habe, ist mir etwas gelungen, das mich tatsächlich an den Geschmack von damals erinnert. Toll ist auch, dass diese Burrito-Füllung ganz ohne Fleisch auskommt. Wirklich köstlich!

 

Zutaten (für 4 Stück)

  • 125 g Reis
  • Salz
  • 1 Zitrone, davon die Schale
  • 1 Dose Barbecue-Bohnen („Heinz Beanz Barbecue“, 390 g)
  • 1 rote Zwiebel
  • 1 rote Paprikaschote
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 reife Avocado
  • 200 ml Salsa
  • 2-3 EL Sauerrahm
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • 1 Bund (15 g) Koriander
  • 4 Weizen-Tortillas

 

Zubereitung

Reis nach Packungsanleitung in Salzwasser garen, dann die Zitronenschale dazu reiben und die Bohnen hinzufügen. Zwiebel und Paprikaschote klein schneiden, Olivenöl in einer kleinen Pfanne erhitzen und die Zwiebel sowie die Paprika darin anbraten; dann zur Reis-Bohnen-Mischung geben. Das Avocadofleisch würfeln und ebenfalls hinzufügen. Salsa und Sauerrahm dazugeben, alles gut durchmischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Koriander hacken und unterrühren.

Nun die Weizentortillas mit der Füllung belegen, dann die Tortillas zuerst von unten und anschließend von den Seiten her verschließen und im vorgeheizten Backofen bei 170°C Ober-/Unterhitze für etwa 10 Minuten erwärmen.

Tomaten-Paprika-Salsa mit Koriander

Tomaten-Paprika-Salsa mit Koriander

Wann immer ich im Supermarkt Tomaten für einen reduzierten Preis entdecke, kaufe ich gleich mehrere Kilos davon, um daraus Tomatensoße zu kochen. Doch weil ich in den kommenden Tagen eine mexikanische Mahlzeit geplant habe, für die ich eine Salsa benötige, habe ich diesmal beschlossen, eine Salsa selber zu kochen, da ich nur äußerst ungern auf ein Fertigprodukt zurückgreifen möchte. Gesagt, getan. Herausgekommen ist diese wirklich sehr leckere, aromatische Salsa, die würzig und zugleich süßlich schmeckt. In den nächsten Tagen werde ich euch davon berichten, wofür ich die Salsa verwendet habe.

 

Zutaten (für ca. 1 l)

  • 3 EL Olivenöl
  • 1,5 kg Fleischtomaten
  • 2 rote Paprikaschoten
  • 1 große rote Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • Zucker
  • 1/2 Zitrone, davon den Saft
  • dunkle Balsamico-Creme
  • 1 Bund (15 g) Koriander

 

Zubereitung 

Fleischtomaten, Paprikaschoten, Zwiebel, Knoblauch und Frühlingszwiebeln klein schneiden. Olivenöl in einem großen Topf erhitzen, dann das klein geschnittene Gemüse hinzugeben und anschwitzen. Bei niedriger Temperatur für mindestens 1 Stunde einköcheln lassen, dann pürieren. Mit Salz, Pfeffer, Zucker, Zitronensaft und Balsamico-Creme abschmecken. Koriander hacken und unterrühren. In heiß ausgespülte Gläser füllen und sofort verschließen.

Tür-Weihnachtskranz

Weihnachtskranz

Jedes Jahr zur Weihnachtszeit bastele ich Weihnachtsdeko selbst. Vor zwei Jahren zum Beispiel habe ich diesen bunten Pinienzapfen und einen Tisch-Weihnachtskranz gebastelt. Letztes Jahr hatte ich ausnahmsweise nichts gebastelt, da ich in der Adventszeit hochschwanger war und andere Sorgen hatte als geduldig zu werkeln. Aber dieses Jahr wollte ich mich nun endlich wieder kreativ betun und so habe ich diesen Tür-Weihnachtskranz gebastelt. Alles, was man dafür braucht, ist ein dünner Draht-Kleiderbügel, Christbaumschmuck, etwas Tannengrün (echt oder künstlich) und eine Heißklebepistole.

Zunächst habe ich den Christbaumschmuck direkt an den Draht geklebt, was etwas tricky ist, da der Draht eben recht dünn und daher die Angriffsfläche für den Kleber sehr klein ist. Sobald der Kleber ausgehärtet war und der Christbaumschmuck somit fest saß, habe ich im nächsten Schritt das Tannengrün von der Rückseite her angeklebt, wodurch auch der Christbaumschmuck nochmal besser fixiert wurde. Sobald auch hier der Kleber ausgehärtet war, habe ich im letzten Schritt noch eine kleine, rote Sternchen-Girlande um den Kranz gewickelt. Wer mag, kann den Kleiderbügel auch noch so weit verformen, dass sich ein exakter Kreis ergibt. Mein Kranz sieht obenrum etwas eierförmig aus, was ich aber nicht störend finde und was ich auch jederzeit noch durch Verbiegen des Kranzes ändern könnte. Je nach Geschmack kann der Kranz auch noch üppiger gestaltet werden.

Unser Kranz hängt nun bei uns an der Wohnungstür, aber man könnte den Haken vom Bügel auch mit einem Drahtschneider abtrennen und den Kranz auf den Tisch legen. Viel Spaß beim Nachmachen!

Weihnachtskranz Material

Hähnchen-Kartoffelgratin mit Spinat & Kräuterseitlingen in Parmesan-Mascarpone-Soße

Hähnchen-Kartoffelgratin mit Spinat & Kräuterseitlingen in Parmesan-Mascarpone-Soße

Als wir neulich im Supermarkt unterwegs waren, hatte mein Freund spontan Lust auf Kräuterseitlinge und so haben wir ein paar davon mitgenommen. Und da ich an diesem Tag ohnehin ein Kartoffelgratin geplant hatte, habe ich die leckeren Pilze, die sowohl optisch als auch geschmacklich dem Steinpilz sehr ähnlich sind, auch gleich mit dafür verwendet. Herausgekommen ist dieses tolle, knusprige Gratin, das uns sehr gut geschmeckt hat.

 

Zutaten (für 4 Personen)

  • 3 EL + 3 EL Olivenöl
  • 125 g Babyspinat
  • 3 Kräuterseitlinge (250 g)
  • Meersalz
  • schwarzer Pfeffer
  • 650 g Kartoffeln
  • 450 g Hähnchenbrustfilet
  • 250 g Mascarpone
  • 50 ml Milch
  • 2 Eier
  • 1/2 Bund Schnittlauch
  • 130 g Parmesan am Stück

 

Zubereitung 

Spinat gut waschen und abtropfen lassen. Kräuterseitlinge in mundgerechte Stücke schneiden. 3 EL Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, Spinat und Kräuterseitlinge dazugeben und bei niedriger Temperatur andünsten, bis der Spinat zerfallen ist. Mit Meersalz und Pfeffer würzen. Kartoffeln schälen, in dünne Scheiben schneiden und roh zur Spinat-Kräuterseitlinge-Mischung hinzufügen, jedoch nicht mehr garen. Das Ganze in eine Schüssel umfüllen.

Hähnchenbrustfilets in mundgerechte Stücke schneiden, 3 EL Olivenöl in derselben Pfanne erhitzen, das Fleisch rundherum kurz scharf anbraten, salzen und pfeffern und zur Spinat-Kräuterseitlinge-Kartoffel-Mischung geben.

Für die Soße Mascarpone mit Milch und Eiern verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Schnittlauch in feine Röllchen schneiden und unterrühren. Parmesan reiben und 30 g davon in die Soße rühren. Nun die Soße zum Gemüse und zum Fleisch in die Schüssel geben, alles gut vermischen und ggf. nochmal abschmecken. Das Ganze in eine gefettete Auflaufform (ca. 30 x 40 cm) füllen, mit den übrigen 100 g geriebenem Parmesan bestreuen und im vorgeheizten Backofen bei 220°C Ober-/Unterhitze für 45 Minuten backen.

Fetacreme mit Paprika & Kräutern

Fetacreme mit Paprika & Kräutern

Ich koche ja unheimlich gerne, aber an manchen Abenden muss es einfach auch mal kalte Platte geben mit einem frischen Brot vom Bäcker und selbstgemachten Brotaufstrichen. So wie gestern Abend, als ich uns in null Komma nichts diese leckere Fetacreme gezaubert habe, die ohne viel Aufwand zubereitet ist und dennoch genauso lecker schmeckt wie beim Türken oder Griechen auf dem Wochenmarkt. Der einzige Unterschied: Diese hier ist viel billiger. Statt sie auf’s Brot zu streichen, könnte man sie aber auch als Dip zu Fladenbrot servieren. Mit mediterranen Kräutern verfeinert ein absolutes Gedicht!

 

Zutaten (für ca. 400 g)

  • 150 g Feta aus Schafmilch
  • 200 g Schmand/Frischkäse/Ricotta/Mascarpone
  • 3 EL Olivenöl
  • 1 große rote Paprikaschote
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Bund (15 g) Majoran
  • 1 Bund (15 g) Oregano
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer

 

Zubereitung

Feta mit einer Gabel zerdrücken und mit Schmand/Frischkäse/Ricotta/Mascarpone (je nachdem, was man im Kühlschrank hat) und Olivenöl verrühren. Die Paprikaschote sehr fein hacken und unterrühren. Knoblauch dazu pressen. Die Majoran- und Oreganoblättchen jeweils von den Stielen zupfen; den Majoran etwas kleiner hacken; dann beides unter die Fetacreme rühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Farfalle mit Erbsen in Fischsoße

Farfalle mit Erbsen in Fischsoße

Dieses leckere Pastagericht mit Fisch habe ich kürzlich in der Thermomix Rezeptwelt gefunden. Im Vergleich zum Originalrezept habe ich allerdings einige Veränderungen vorgenommen, indem ich die Soßenmenge etwas erhöht habe (ich brauche immer viel Soße!), indem ich anderen Fisch sowie eine andere Pastasorte verwendet habe und indem ich noch Erbsen beigefügt habe. Ein wirklich tolles und zugleich einfaches, alltagstaugliches Gericht, das viel Spielraum für Variabilität lässt. Beim nächsten Mal könnte ich mir zum Beispiel gut vorstellen, die Erbsen durch Rahmspinat zu ersetzen. Schmeckt wirklich lecker!

 

Zutaten (für 4 Personen)

  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 Schalotten
  • 20 ml Olivenöl
  • 600 ml Milch
  • 50 g Mehl
  • 2 TL Gemüsebrühe-Pulver
  • 1 TL Senf
  • schwarzer Pfeffer
  • 2 Wildlachs-Filets
  • 4 Rotbarsch-Filets
  • 1/2 Zitrone, davon den Saft
  • Salz
  • 200 g TK-Erbsen
  • 500 g Farfalle
  • frischer Oregano nach Belieben

 

Zubereitung (mit Thermomix TM 21)

Knoblauch und Schalotten grob hacken, in den Mixtopf geben und 3 Sekunden/Stufe 5 zerkleinern; dann alles mit dem Spatel nach unten schieben. Olivenöl angießen und 2 Minuten/Varoma/Stufe 2 andünsten. Dann Milch, Mehl, Gemüsebrühe-Pulver, Senf sowie etwas Pfeffer hinzufügen und alles 6 Minuten/100°C/Stufe 2 erhitzen, bis die Soße eindickt. In der Zwischenzeit den Fisch in größere Würfel schneiden, mit Zitronensaft beträufeln und salzen und pfeffern. Nun den Rühraufsatz einsetzen, den Fisch sowie die Erbsen hinzufügen und alles 5 Minuten/90°C/Rührstufe garen. Dann nochmal mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Gleichzeitig die Farfalle in einem Topf mit reichlich Salzwasser gar kochen, in einem Sieb abseihen und mit der Erbsen-Fischsoße vermischen. Nach Belieben mit frischem Oregano garniert servieren.

Birnen-Kürbis-Konfitüre mit Vanille & Marzipan

Birnen-Kürbis-Konfitüre mit Vanille & Marzipan

Als ich letztens mal wieder „das Perfekte Dinner“ eingeschaltet hatte, wurde ich darüber aufgeklärt, dass der Kürbis botanisch betrachtet sowohl dem Obst als auch dem Gemüse zuzuordnen ist und daher eigentlich ein Fruchtgemüse ist. Daher sollte man meinen, dass die Idee, Kürbis für eine Konfitüre zu verarbeiten, gar nicht so abwegig sein sollte, auch wenn ich so etwas bisher noch nie gegessen habe. Im Internet konnte ich mich schließlich davon überzeugen, dass schon unsagbar viele Foodblogger vor mir tatsächlich Kürbiskonfitüre zubereitet haben, häufig in Kombination mit Apfel oder Birne und meist abgeschmeckt mit weihnachtlichen Gewürzen wie Zimt, Gewürznelken oder auch Ingwer. Passend zum ersten Advent habe nun auch ich mich herangewagt und mir meine ganz eigene Kreation einer Kürbiskonfitüre ausgedacht. Und ich muss sagen, dass ich absolut begeistert bin, denn diese Konfitüre schmeckt so lecker, dass sie geradezu süchtig macht. Ein Traum! Für uns habe ich ein großes 500-ml-Glas davon abgefüllt. Den Rest der Konfitüre habe ich auf kleine, dekorative Einmachgläschen aufgeteilt, um sie an Familie und Freunde zu verschenken.

 

Zutaten (für ca. 1,1 kg Konfitüre)

  • 15 g Butter
  • 1 Hokkaido-Kürbis (ca. 800 g)
  • 500 g Birnen
  • 1 Orange
  • 85 g Marzipan-Rohmasse
  • 1 Vanilleschote
  • 1 Packung Gelierzucker 2:1 (500 g)
  • 1 TL Lebkuchengewürz

 

Zubereitung

Den Kürbis vierteln und die Kerne entfernen, dann das Kürbisfleisch in kleine Würfel schneiden (bei mir blieben knapp 600 g reines Kürbisfleisch übrig). Die Butter in einem hohen Topf zerlassen, das Kürbisfleisch hineingeben und anschwitzen. In der Zwischenzeit die Birnen klein schneiden und hinzufügen. Die Orange auspressen und den Saft angießen. Die Marzipan-Rohmasse in sehr feine Würfel schneiden und ebenfalls hinzufügen. Die Vanilleschote aufschlitzen, das Mark herauskratzen und sowohl die aufgeschlitzte Schote als auch das herausgekratzte Mark hinzugeben. Nun das Ganze aufkochen und anschließend mit Deckel zugedeckt auf kleiner Flamme köcheln lassen, bis der Kürbis gar ist. Die ausgekratzte Vanilleschote entfernen, dann alles pürieren und durch ein Sieb streichen.

Die passierte Fruchtmasse zurück in den Topf geben und den Gelierzucker und das Lebkuchengewürz hinzufügen. Alles nochmal aufkochen und zugedeckt 5 Minuten sprudelnd kochen lassen. Mithilfe der Gelierprobe testen, ob die Konfitüre fertig ist: Dazu einfach einen kleinen Teller für wenige Minuten ins Gefrierfach legen, diesen herausholen und etwas von der Konfitüre auf den kalten Teller geben. Wenn die Konfitüre schnell fest wird und nicht mehr verläuft, dann ist die Konfitüre fertig.

Farmersalat

Farmersalat

Gestern Abend habe ich seit Längerem endlich mal wieder meinen lieben Thermomix bemüht und diesen tollen Salat zubereitet. Das Rezept dafür hatte ich vor einiger Zeit auf dem Foodblog Chilirosen gefunden. Der Salat schmeckt herrlich frisch und aromatisch, ist süß und säuerlich zugleich und eignet sich zum Beispiel als Beilage zu Gegrilltem. Da ich den Salat recht fein gehäckselt habe, kann man ihn aber auch wunderbar auf eine Scheibe rustikales Landbrot streichen. Lecker!

 

Zutaten (für 4-6 Personen)

  • 1 Schalotte
  • 1 Becher Créme Frâiche mit Kräutern (200 g)
  • 3 EL helle Balsamico-Creme
  • 1 TL Senf
  • 1 TL Agavendicksaft
  • 1 TL Kräutersalz
  • etwas schwarzer Pfeffer
  • 300 g Weißkohl
  • 300 g Möhren
  • 1 großer süßer Apfel mit Schale, entkernt
  • 1 Bund glatte Petersilie
  • 1 kleine Dose Mais (140 g Abtropfgewicht)

 

Zubereitung (mit Thermomix TM 21)

Schalotte grob hacken und zusammen mit Créme Frâiche, Balsamico-Creme, Senf, Agavendicksaft, Kräutersalz und Pfeffer in den Mixtopf geben und für etwa 30 Sekunden/Stufe 6 zerhäckseln. Weißkohl und Möhren in grobe Stücke schneiden, Apfel vierteln, die Petersilienblättchen von den Stängeln zupfen und das Ganze ebenfalls in den Mixtopf geben. Alles für etwa 10 Sekunden/Stufe 5 zerkleinern. Nun den Salat in eine Salatschüssel umfüllen. Den Mais in einem Sieb abgießen, mit Wasser abspülen, kurz abtropfen lassen und unter den Salat mischen. Anschließend den Salat für mindestens 1 Stunde, besser über Nacht, im Kühlschrank durchziehen lassen.

Tomatensoße

Tomatensoße

Wir hatten noch eine ganze Schüssel voll von diesen kleinen aromatischen Cocktailtomaten vorrätig und so kam ich gestern Abend auf die Idee, sie zu einer leckeren Tomatensoße zu verarbeiten. Und das ist wirklich super einfach, denn alles, was man dafür braucht, sind Tomaten, Tomaten und noch mehr Tomaten, Knoblauch und Zwiebeln sowie Gewürze. Auch das Einkochen stellt keinen großen Aufwand dar, da die Tomatensoße bequem vor sich hin simmern kann und man dabei nur ganz gelegentlich mal umzurühren braucht. Dabei gilt: Je länger die Soße einkocht, desto köstlicher wird sie, daher rate ich dazu, sie auf jeden Fall für 1 Stunde köcheln zu lassen. Schmeckt wirklich hervorragend! Bei diesem Geschmackserlebnis möchte man keine passierten oder gehackten Tomaten aus der Dose mehr kaufen.

 

Zutaten (für 1 Glas à 500 ml)

  • etwas Olivenöl
  • 2 Schalotten
  • 2 Knoblauchzehen
  • 800 g reife Cocktailtomaten
  • 1 guter Schuss trockener Weißwein
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • 1 TL italienische Kräuter, gehackt + getrocknet
  • 1 TL Paprikapulver, edelsüß
  • etwas Zucker

 

Zubereitung 

Schalotten und Knoblauch hacken. Cocktailtomaten halbieren. Olivenöl in einem Topf erhitzen, die Cocktailtomaten hinzugeben und unter Rühren kurz scharf anbraten. Mit Weißwein ablöschen, etwas salzen und pfeffern und die italienischen Kräuter sowie das Paprikapulver dazugeben. Den Deckel so auflegen, dass noch etwas Luft entweichen kann und das Ganze bei niedriger Hitze für 1 Stunde einköcheln lassen; dabei gelegentlich umrühren. Nun die Tomatensoße pürieren und mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken. Noch heiß in ein ebenso heiß ausgespültes Einmachglas füllen und dieses fest verschließen.

kalorienarmer Käsekuchen mit Heidelbeerguss

kalorienarmer Käsekuchen mit Heidelbeerguss

Gestern hatte mein Freund Geburtstag und da er Käsekuchen liebt, habe ich ihn mit diesem tollen Kuchen überrascht. Es ist ein kalorienarmer und damit figurfreundlicher Käsekuchen, der ganz ohne Butter auskommt und verhältnismäßig wenig Zucker enthält. Das Rezept habe ich bei Chefkoch gefunden, doch weil mein Freund auch Heidelbeeren mag, habe ich den Käsekuchen noch etwas aufgepimpt, indem ich ihm noch einen Heidelbeerguss verpasst habe. Die Konsistenz des Kuchens ist großartig und der Kuchen schmeckt nicht so süß, was ich persönlich sehr gerne mag. Ich kann es nämlich gar nicht leiden, wenn ich von den einzelnen Zutaten eines Kuchens nicht mehr viel schmecken kann, weil alles von Zucker übertüncht wird. Der Guss schmeckt herrlich fruchtig.

 

Zutaten (für 1 Springform mit 26 cm Durchmesser)

  • 130 g selbstgekochter Apfelmus
  • 100 g + 2 EL Zucker
  • 1 Päckchen Bourbon-Vanillezucker
  • 3 Eier
  • 1 EL frisch gepresster Zitronensaft
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 1 Päckchen Vanille-Puddingpulver
  • 4 EL Grieß
  • 1 kg Magerquark
  • 300 g Heidelbeeren (TK)
  • 1 Päckchen Tortenguss

 

Zubereitung

Den Apfelmus mit 100 g Zucker, Bourbon-Vanillezucker, Eiern, Zitronensaft, Backpulver, Vanille-Puddingpulver und Grieß für mindestens 3 Minuten gut verrühren. Dann den Magerquark hinzufügen und ebenfalls alles gut verrühren. Den Teig in eine gefettete Springform füllen und im vorgeheizten Backofen bei 175°C Ober-/Unterhitze für etwa 50 Minuten backen; dabei die Springform gegen Ende der Backzeit in die unterste Schiene des Backofens schieben und/oder den Kuchen mit Alufolie abdecken, damit er nicht zu dunkel wird. Dann den Kuchen aus dem Ofen holen, gut abkühlen lassen und in der Springform belassen.

Die Heidelbeeren auftauen lassen und pürieren. Den Tortenguss zusammen mit 2 EL Zucker sowie den pürierten Heidelbeeren in einen kleinen Topf geben, das Ganze aufkochen und unter Rühren noch kurz weiterköcheln lassen, bis der Guss eindickt. Kurz abkühlen lassen und gleichmäßig auf dem gut ausgekühlten Käsekuchen verstreichen. Den Käsekuchen in den Kühlschrank stellen, damit der Guss fest wird.