gefütterte Fäustlinge

gefütterte Fäustlinge 2

Gestern war endlich Frühlingsanfang. Der lange, graue, trübe Winter ist nun endlich vorbei und die zwitschernden Vögel und die liebe Sonne, die sich nun immer öfter blicken lässt, locken uns endlich wieder nach draußen. Ja, ich freue mich wirklich riesig über diese mildere Jahreszeit. Dennoch möchte ich euch heute noch etwas Winterliches zeigen, nämlich diese selbstgenähten Fäustlinge, die ich für mich selbst angefertigt habe. Schweren Herzens musste ich mich nämlich von einem alten Lieblingsshirt trennen, das mir mit seinem grünlich-pastelligen Schmetterlingsmotiv echt gut gefallen hat, das allerdings schon sehr ausgetragen war und mir auch schon länger nicht mehr richtig passte, da es vermutlich in der Wäsche etwas eingegangen ist. Tatsächlich fristete dieses besagte gute Stück schon länger ein Schattendasein in meinem Kleiderschrank und ich konnte mich auch nur deshalb davon verabschieden, weil ich beschloss, es wenigstens noch in Teilen für ein Nähprojekt zu verwenden. Also entschied ich, dass ich daraus Fäustlinge nähen könnte und hier sind sie nun. Gefüttert habe ich die Fäustlinge innen mit grünem Fleece und da ich auf Pastelltöne stehe, aber kein passendes Grün für die Bündchen zur Hand hatte, ich aber auch kein Geld für neuen Bündchenstoff ausgeben wollte (denn sonst wäre es ja kein Upcycling-Projekt!), habe ich für die Handgelenke hellen fliederfarbenen Bündchenstoff verwendet, den ich noch in meinem Repertoire vorrätig hatte. Außerdem habe ich die Bündchen an den Handgelenken etwas länger gelassen, sodass sie fast stulpenartig ausfallen und somit schön warm halten. Beim Nähen habe ich mich – wie schon bei meinen Baby- und Kleinkind-Handschuhen vor einigen Monaten – wieder an der ausführlichen und gut bebilderten (englisch-sprachigen) Nähanleitung von Speckled Owl Studio orientiert. Die Schablone für das Schnittmuster habe ich anhand der Größe meiner Hände plus etwas Nahtzugabe selbst gezeichnet.

schwedischer Birnenkuchen

schwedischer Birnenkuchen 2

Es ist Sonntag. Draußen ist es ungemütlich, es regnet und stürmt. Doch ich möchte mich keineswegs beschweren, denn ich liebe dieses Wetter. Es ist der perfekte Zeitpunkt, um es sich zu Hause so richtig schön gemütlich zu machen, in der Küche herumzuwerkeln und einen leckeren Kuchen zu backen, der die ganze Wohnung mit einem wunderbar süßlichen Duft erfüllt und an dem sich die ganze Familie erfreut. Gefunden bei Chefkoch und ganz bestimmt nicht zum letzten Mal gebacken. Schmeckt wirklich köstlich!

 

Zutaten (für 1 Springform mit 26 cm Durchmesser bzw. 12 Stücke)

  • 100 g weiche Butter
  • 100 g + 50 g Zucker
  • 3 Eigelbe + 2 ganze Eier
  • 1 Vanilleschote, davon das Mark
  • 200 g Mehl
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 3 EL Milch
  • 1 große reife Birne
  • 1 Becher Schmand (200 g)
  • etwas Puderzucker

 

Zubereitung 

Butter mit 100 g Zucker, 3 Eigelben, Vanillemark, Mehl, Backpulver und Milch sorgfältig verrühren und zu einem glatten Teig verarbeiten. Die Springform einfetten, den Teig hineingeben und mit der angefeuchteten Rückseite eines Esslöffels gleichmäßig in der Form verteilen. Nun die Birne schälen und entkernen, dann das Fruchtfleisch würfeln. Die Birnenwürfel gleichmäßig in den Teig drücken und das Ganze im vorgeheizten Backofen bei 180°C Ober-/Unterhitze für 20 Minuten backen.

In der Zwischenzeit die übrigen 2 Eier mit 50 g Zucker schaumig schlagen, dann den Schmand unterrühren. Auf dem Kuchen verteilen und mit Alufolie abgedeckt für weitere 30 Minuten backen; dabei die Alufolie gegen Ende der Backzeit entfernen.

Den Kuchen sehr gut auskühlen lassen und vor dem Servieren mit Puderzucker bestreuen.

Buttermilch-Pancakes

Buttermilch-Pancakes

Wenn ich unseren kleinen Mann mittags aus der Krippe hole, dann ist es bei uns mittlerweile schon zum festen Ritual geworden, dass ich uns beiden dann im Verlauf des Nachmittags noch etwas Leckeres koche oder backe. Letztens habe ich uns diese tollen Buttermilch-Pancakes herausgesucht, die ich bei lecker macht laune entdeckt hatte. Ich habe allerdings die Mehl-Zusammensetzung etwas verändert. Dazu gab’s bei uns selbstgekochten Apfelmus.

 

Zutaten (für ca. 45 Stück)

  • 4 Eier
  • 500 ml Buttermilch
  • 100 g weiche Butter
  • 20 g Kokosmehl
  • 80 g Weizenmehl
  • 250 g Dinkelmehl
  • 1 TL Natron
  • 1 TL Backpulver
  • 70 g Zucker
  • 1/2 TL Salz
  • etwas Butter oder Ghee zum Ausbacken in der Pfanne

 

Zubereitung 

Eier mit Buttermilch und weicher Butter schaumig schlagen. Die verschiedenen Mehlsorten sowie Natron, Backpulver, Zucker und Salz miteinander vermischen und zur Eier-Buttermilch-Mischung geben. Alles mit dem Handrührgerät sorgfältig glatt rühren, dann das Ganze etwa 10 Minuten ruhen lassen. Etwas Butter oder Ghee in einer Pfanne zerlassen, dann den Pancake-Teig esslöffel-weise in die Pfanne geben und darin von beiden Seiten ausbacken lassen.

Pulli mit Bauchtasche

Pulli mit Bauchtasche

Kürzlich habe ich diesen süßen Pulli für unseren Zwerg fertig genäht. Er basiert auf dem Freebook „Quatschkopf-Hoodie #4“ von Mamamotz und wie der Name Hoodie vermuten lässt, wäre bei diesem Pulli eigentlich noch eine Kapuze vorgesehen, doch auf die habe ich in diesem Fall verzichtet und habe mich stattdessen für ein simples Halsbündchen entschieden. Für diesen Pullover habe ich mich zum allerersten Mal an einer Bauchtasche versucht, was echt ganz schön kniffelig war und auch, wenn dem geübten Nähauge an dieser Stelle sicher ein paar Unebenheiten auffallen werden, so kann ich für den ersten Versuch doch trotzdem ganz stolz auf mich sein.

Verwendetes Material:

  • blauer Sweatstoff
  • brauner Jersey mit Ritter-Motiv
  • roter Bündchenstoff

Jogginghose aus altem Pulli

Jogginghose aus altem Pulli

Heute präsentiere ich euch mein neuestes Upcycling-Projekt, nämlich diese bequeme Jogginghose für unseren kleinen Zwerg. Hergestellt aus einem alten Herrenpullover, den mein Freund kürzlich aussortiert hat und der eigentlich für den Altkleidersack bestimmt war. Da der Pulli noch in einem guten Zustand war, habe ich einfach die Ärmel abgeschnitten und sie mit der Nähmaschine zusammen genäht. Um die richtige Größe zu treffen, habe ich einfach eine andere aktuelle Hose von unserem Söhnchen herangezogen und diese sozusagen als Schablone benutzt. Dann brauchte ich nur noch den Taillenbund der Hose zu säumen, ein elastisches Kordelband einzuziehen und einen Stopper anzubringen, damit der Bund größenverstellbar ist. Und weil ich in meinem Nähschränkchen noch zwei ungenutzte Bügelflicken gefunden habe, hab ich die kurzerhand auch noch angebracht, damit die Hose nicht so eintönig aussieht.

Mokka-Brownies mit Avocado-Frosting

Mokka-Brownies mit Avocado-Frosting

Ich mag Brownies, backe sie aber viel zu selten selbst, da ich es immer etwas schwierig finde, den richtigen Garpunkt abzupassen, wo die Brownies nicht mehr allzu matschig, aber eben auch noch nicht furztrocken sind. Doch als ich letztens diese tollen Brownies mit Avocado-Frosting bei Springlane entdeckt hatte, konnte ich nicht anders und musste sie einfach nachbacken, denn viel zu groß ist meine Leidenschaft für reife Avocados. Von einem Avocado-Frosting hatte ich bisher noch nichts gehört und so reizte mich das am allermeisten. Allerdings habe ich das Originalrezept stark verändert: So habe ich für die Brownie-Masse mildere Vollmilch-Schokolade verwendet, da mir reine Zartbitter-Brownies einfach zu herb schmecken. Dafür habe ich den Brownie-Teig dann aber mit gehackten Zartbitter-Mokkabohnen bespickt, was meinen Brownies nur stellenweise eine herbe Note verleiht. Außerdem habe ich auch den Zuckeranteil deutlich reduziert, was völlig ausreichend war, denn meine Brownies schmecken noch immer recht süß. Vom Ergebnis meiner kleinen amerikanischen Schokoladenhäppchen bin ich wirklich begeistert, denn sie sind richtig schön saftig-feucht-fudgy geworden und das Avocado-Frosting, was durch den Limettensaft auch eine fruchtige Säure mitbringt, bildet einen herrlichen Kontrast zum kräftigen Schokoladengeschmack der Brownies.

 

Zutaten (für eine Springform mit 26 cm Durchmesser bzw. ca. 24 Stücke)

  • 220 g Vollmilch-Kuvertüre
  • 2 reife Avocados
  • 2 Eier
  • 50 g Zucker
  • 3 EL Pflanzenöl
  • 90 g Mehl
  • 1 gestrichener TL Backpulver
  • 2 gehäufte EL Kakaopulver
  • 1 Prise Salz
  • 50 g Zartbitter-Mokkabohnen
  • 1 Limette
  • 150 g Puderzucker

 

Zubereitung

Vollmilch-Kuvertüre über dem Wasserbad schmelzen. 1 Avocado entkernen und das Fruchtfleisch mit einer Gabel zerdrücken. Die geschmolzene Kuvertüre mit der zerdrückten Avocado sowie den Eiern, 50 g Zucker und 3 EL Pflanzenöl vermischen und glatt rühren. Mehl, Backpulver, Kakaopulver und Salz hinzufügen und alles gut verrühren. Die Zartbitter-Mokkabohnen klein hacken und unter die Schokoladenmasse rühren. Die Springform mit einer Lage Backpapier auslegen, einfetten und die Schokoladenmasse hineinfüllen. Im vorgeheizten Backofen bei 170°C Ober-/Unterhitze für etwa 25 Minuten backen, dann aus dem Ofen holen und vollständig erkalten lassen.

Für das Frosting die übrige Avocado entkernen und das Fruchtfleisch mit einer Gabel zerdrücken. Dann die Limette auspressen, den Limettensaft mit dem Avocado-Fruchtfleisch und dem Puderzucker vermischen und mit dem Handrührgerät sorgfältig glatt rühren. Das Frosting auf den Brownie-Kuchen streichen und für 30 Minuten in den Kühlschrank stellen. Vor dem Servieren den Brownie-Kuchen in kleinere Stücke schneiden.

Corn Dog Nuggets

Corn Dog Nuggets

Als ich in meiner Jugend in den USA lebte, habe ich mich in die dort so beliebten Corn Dogs verliebt. Das sind Würstchen am Stiel, die typischerweise von einem Maisteig umhüllt sind und die üblicherweise frittiert werden. Hier in Deutschland sind mir diese leckeren Hot-Dog-Snacks leider noch nicht begegnet. Umso euphorischer war ich, als ich bei lil‘ luna diese Mini-Version davon entdeckt habe, die super schnell und einfach zubereitet ist und die sich auch für kleine Essanfänger eignet. Anders als im Originalrezept habe ich den Teig allerdings noch mit etwas Tomatensoße bepinselt. Echt lecker!

 

Zutaten (für 30 Stück)

  • 1 Packung Blätterteig (275 g, Kühlregal)
  • ein paar EL Tomatensoße (Glas)
  • 5 Würstchen

 

Zubereitung 

Den Blätterteig ausrollen und in 30 gleich große Quadrate schneiden. Die Würstchen jeweils in 6 gleich große Stücke schneiden. Auf jedes Quadrat einen kleinen Klecks Tomatensoße geben, jeweils ein Stück Würstchen darauf setzen und den Blätterteig drumherum wickeln. Dann die eingerollten Würstchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Ofengitter setzen und dabei darauf achten, dass sich die Blätterteig-„Nähte“ auf der Unterseite befinden. Im vorgeheizten Backofen bei 200°C Ober-/Unterhitze für etwa 10 Minuten backen.

Pinnwand aus Weinkorken

Pinnwand aus Weinkorken 2

Was braucht man, um sich schnell und kostengünstig eine kleine unikate Pinnwand zu basteln? Nichts außer einem alten Bilderrahmen, gebrauchten Weinkorken und einer Heißklebepistole. Dabei ist es von Vorteil, wenn der Rahmen etwas tiefer ist, damit die Korken perfekt hinein passen. Gut ist auch, wenn man eine gemischte Auswahl an ganz verschiedenen Korken zur Verfügung hat, denn das sieht einfach origineller aus. Und dann kann man auch schon loslegen und die Korken nacheinander in den Rahmen kleben. Sehr wahrscheinlich werden die Korken im Ganzen den Rahmen nicht perfekt ausfüllen. Deswegen muss man an den Seiten gegebenenfalls einige Korken entsprechend der benötigten Größe zuschneiden, aber mit einem scharfen Messer klappt das problemlos. Und ist das gute Stück dann fertig, braucht man die Pinnwand nur noch aufzuhängen oder aufzustellen und mit bunten Pinnadeln zu bespicken.

Pizzastangen

Pizzastangen

Wie ihr ja vielleicht mitbekommen habt, gehe ich nun seit knapp 2 Wochen wieder arbeiten und deshalb wollte ich gerne für unsere Teamsitzung ein paar kleine Häppchen für die Kollegen mitbringen. Bei Viktoria with k hab ich dann diese mediterranen Pizzastangen gefunden, die echt lecker schmecken, noch dazu einfach und schnell zubereitet sind und die auch deshalb so praktisch sind, weil man sie wunderbar unkompliziert mit den Fingern essen kann. Wer mag, kann seine Stangen neben Tomatensoße und geriebenem Käse natürlich auch noch mit anderen Zutaten (z.B. Schinken) belegen.

 

Zutaten (für ca. 16 Stück)

  • 1 Fertig-Pizzateig (Kühlregal, mit Backpapier)
  • 1 Glas Tomatensoße
  • 100 g geriebener Käse
  • etwas Mehl
  • Salz

 

Zubereitung 

Den Pizzateig quer ausrollen und mit der Tomatensoße bestreichen. Nur die untere Hälfte des Pizzateigs mit dem geriebenen Käse bestreuen, dann die obere Hälfte ohne Käse darüber klappen. Das klappt am besten, wenn man dazu das unter dem Teig befindliche Backpapier greift, denn der Teig klebt sehr am Backpapier fest. Nun das Backpapier vorsichtig vom Teig abziehen und den Teig leicht mit Mehl bestreuen. Dann das Ganze einmal wenden, sodass nun die andere Seite oben liegt, an der ebenfalls noch Backpapier klebt. Auch dieses vorsichtig abziehen und den Teig ebenfalls leicht mit Mehl bestreuen.

Nun den Pizzateig hochkant in etwa 1-1,5 cm dicke Streifen schneiden. Dann die Streifen mit Salz bestreuen. Die Streifen jeweils an beiden Enden greifen und in entgegengesetzte Richtung verdrehen. Die Teigstangen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Ofengitter legen und im vorgeheizten Backofen bei 180°C Ober-/Unterhitze für etwa 25 Minuten backen.

Blumenkohl-Mozzarella-Bällchen

Blumenkohl-Mozzarella-Bällchen

Blumenkohl gibt es bei uns viel zu selten. Völlig zu Unrecht, wie ich finde, denn dieses Rezept von eine Prise lecker beweist, dass Blumenkohl nicht nur lecker schmeckt, sondern auch auf eine raffinierte Art und Weise zubereitet werden kann. Auch für unseren kleinen Essanfänger eignen sich diese vegetarischen Bällchen gut, da unser Zwerg sie (ich halbiere die Bällchen für ihn) gut in der Hand halten und daran herumknabbern kann.

 

Zutaten (für ca. 10-12 Stück)

  • 1 Blumenkohl (à 430 g ohne Blätter)
  • 1 Ei
  • 6 EL Semmelbrösel
  • 60 g geriebener Mozzarella
  • 1/2 Bund Schnittlauch, fein gehackt
  • 1/2 TL Salz
  • schwarzer Pfeffer

 

Zubereitung 

Den Blumenkohl im Mixer klein häckseln, dann mit Ei, Semmelbröseln, geriebenem Mozzarella, gehacktem Schnittlauch sowie Salz und etwas Pfeffer vermischen und mit angefeuchteten Händen etwa 10 bis 12 Bällchen aus der Masse formen. Diese auf ein mit Backpapier ausgelegtes Ofengitter setzen und im vorgeheizten Backofen bei 200°C Ober-/Untethitze für etwa 30 Minuten backen, bis die Bällchen goldbraun sind.