Pinnwand aus Weinkorken

Pinnwand aus Weinkorken

Was braucht man, um sich eine eigene Pinnwand zu basteln? Nichts außer einem alten Bilderrahmen, gebrauchten Weinkorken und einer Heißklebepistole. Dabei ist es von Vorteil, wenn der Rahmen etwas tiefer ist, damit die Korken perfekt hinein passen. Gut ist auch, wenn man eine gemischte Auswahl an ganz verschiedenen Korken zur Verfügung hat, denn das sieht einfach origineller aus. Und dann kann man auch schon loslegen und die Korken nacheinander in den Rahmen kleben. Sehr wahrscheinlich werden die Korken im Ganzen den Rahmen nicht perfekt ausfüllen. Deswegen muss man an den Seiten gegebenenfalls einige Korken entsprechend der benötigten Größe zuschneiden, aber mit einem scharfen Messer klappt das problemlos. Und ist das gute Stück dann fertig, braucht man die Pinnwand nur noch aufzuhängen oder aufzustellen und mit bunten Pinnadeln zu bespicken.

Pizzastangen

Pizzastangen

Wie ihr ja vielleicht mitbekommen habt, gehe ich nun seit knapp 2 Wochen wieder arbeiten und deshalb wollte ich gerne für unsere Teamsitzung ein paar kleine Häppchen für die Kollegen mitbringen. Bei Viktoria with k hab ich dann diese mediterranen Pizzastangen gefunden, die echt lecker schmecken, noch dazu einfach und schnell zubereitet sind und die auch deshalb so praktisch sind, weil man sie wunderbar unkompliziert mit den Fingern essen kann. Wer mag, kann seine Stangen neben Tomatensoße und geriebenem Käse natürlich auch noch mit anderen Zutaten (z.B. Schinken) belegen.

 

Zutaten (für ca. 16 Stück)

  • 1 Fertig-Pizzateig (Kühlregal, mit Backpapier)
  • 1 Glas Tomatensoße
  • 100 g geriebener Käse
  • etwas Mehl
  • Salz

 

Zubereitung 

Den Pizzateig quer ausrollen und mit der Tomatensoße bestreichen. Nur die untere Hälfte des Pizzateigs mit dem geriebenen Käse bestreuen, dann die obere Hälfte ohne Käse darüber klappen. Das klappt am besten, wenn man dazu das unter dem Teig befindliche Backpapier greift, denn der Teig klebt sehr am Backpapier fest. Nun das Backpapier vorsichtig vom Teig abziehen und den Teig leicht mit Mehl bestreuen. Dann das Ganze einmal wenden, sodass nun die andere Seite oben liegt, an der ebenfalls noch Backpapier klebt. Auch dieses vorsichtig abziehen und den Teig ebenfalls leicht mit Mehl bestreuen.

Nun den Pizzateig hochkant in etwa 1-1,5 cm dicke Streifen schneiden. Dann die Streifen mit Salz bestreuen. Die Streifen jeweils an beiden Enden greifen und in entgegengesetzte Richtung verdrehen. Die Teigstangen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Ofengitter legen und im vorgeheizten Backofen bei 180°C Ober-/Unterhitze für etwa 25 Minuten backen.

Blumenkohl-Mozzarella-Bällchen

Blumenkohl-Mozzarella-Bällchen

Blumenkohl gibt es bei uns viel zu selten. Völlig zu Unrecht, wie ich finde, denn dieses Rezept von eine Prise lecker beweist, dass Blumenkohl nicht nur lecker schmeckt, sondern auch auf eine raffinierte Art und Weise zubereitet werden kann. Auch für unseren kleinen Essanfänger eignen sich diese vegetarischen Bällchen gut, da unser Zwerg sie (ich halbiere die Bällchen für ihn) gut in der Hand halten und daran herumknabbern kann.

 

Zutaten (für ca. 10-12 Stück)

  • 1 Blumenkohl (à 430 g ohne Blätter)
  • 1 Ei
  • 6 EL Semmelbrösel
  • 60 g geriebener Mozzarella
  • 1/2 Bund Schnittlauch, fein gehackt
  • 1/2 TL Salz
  • schwarzer Pfeffer

 

Zubereitung 

Den Blumenkohl im Mixer klein häckseln, dann mit Ei, Semmelbröseln, geriebenem Mozzarella, gehacktem Schnittlauch sowie Salz und etwas Pfeffer vermischen und mit angefeuchteten Händen etwa 10 bis 12 Bällchen aus der Masse formen. Diese auf ein mit Backpapier ausgelegtes Ofengitter setzen und im vorgeheizten Backofen bei 200°C Ober-/Untethitze für etwa 30 Minuten backen, bis die Bällchen goldbraun sind.

Lunchbox Krippe Nr. 2

Lunchbox Krippe Nr. 2

Die dritte und letzte Eingewöhnungswoche in der Krippe ist nun angebrochen und lässt mich aufatmen, denn heute hat es wirklich gut funktioniert. Natürlich bleiben hier und da ein paar kleine Tränchen nicht aus, doch unser kleiner Mann zeigt uns, dass er sich in seiner Gruppe sichtlich wohl fühlt, er geht aktiv und neugierig auf die anderen Kinder zu, brabbelt dabei lustig vor sich hin und scheint auch gut gebunden an seine liebe Bezugserzieherin, sodass ich mittlerweile sehr zuversichtlich der Tatsache ins Auge blicke, heute in einer Woche wieder meinen alten Arbeitsplatz einzunehmen. Und da wir ja nun weiterhin jeden Morgen die Frühstücksdose von unserem kleinen Liebling füllen, habe ich heute wieder ein paar entsprechende Ideen für euch:

  • Vollkorn-Toastbrot mit milder Leberwurst (in Entenform ausgestochen)
  • Brokkoli-Couscous-Frikadellen
  • kernlose Weintrauben
  • Salatgurke (ohne Schale)
  • Apfelspalten (ohne Schale)

Brokkoli-Couscous-Frikadellen

Brokkoli-Couscous-Frikadellen

Diese vegetarischen Frikadellen habe ich bei Rapantinchen entdeckt. Sie schmecken echt lecker, lassen gar kein Fleisch vermissen und können noch beliebig verfeinert werden wie z.B. durch fein geraspelte Möhren. Auch unserem kleinen Sohnemann haben die Veggie-Frikadellen geschmeckt.

 

Zutaten (für ca. 16 Stück)

  • 1 Brokkoli
  • 200 g Couscous
  • 400 ml Gemüsebrühe
  • 1 Schalotte
  • 200 g geriebener Käse
  • 100 g Semmelbrösel
  • 2 Eier
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • etwas Butter oder Ghee

 

Zubereitung 

Brokkoli in feine Röschen zerteilen (den Strunk habe ich hierfür nicht verwendet, sondern habe ihn für eine Gemüsepfanne aufgehoben), in Salzwasser blanchieren, in einem Sieb abseihen, kalt abschrecken und abtropfen lassen. Couscous mit kochender Gemüsebrühe übergießen und für einige Minuten quellen lassen. Schalotte fein hacken und in etwas Butter anschwitzen. Nun Brokkoli, Couscous, Schalotte, geriebenen Käse, Semmelbrösel, Eier sowie Salz und Pfeffer in eine große Schüssel geben, alles gut durchmischen und mit angefeuchteten Händen etwa 16 Frikadellen aus der Masse formen. Butter oder Ghee in einer Pfanne erhitzen und die Frikadellen jeweils von beiden Seiten anbraten.

Dinkelspaghetti mit frittierten Auberginen in Tomatensoße

Dinkelspaghetti mit frittierten Auberginen in Tomatensoße

Seit wir im vergangenen Jahr zum ersten Mal für ein italienisches Gericht Auberginen frittiert haben, bin ich hin und weg von diesem grandiosen Geschmack und Geruch (siehe Melanzanata di Sant’Oronzo). Daher hat mich dieses Nudelrezept, das ich bei Kitchenswagger gefunden hatte, auch direkt angesprochen, denn auch hierfür werden Auberginen frittiert, diesmal sogar mit Kräutern und Parmesan. Sicherlich ist das nicht gerade eine besonders figurfreundliche Angelegenheit, doch ich bin der Meinung, dass man sich gelegentlich auch mal was Besonderes gönnen sollte. Vor allem, wenn Freitag ist, alle eine anstrengende Woche hinter sich haben und sich auf ein schönes gemeinsames Wochenende freuen.

 

Zutaten (für 4 Personen)

  • 1 Aubergine (à 300 g)
  • Salz
  • Mehl
  • 1 Ei
  • 2 + 2 Hände voll geriebener Parmesan
  • 2 Hände voll Basilikum
  • ein paar Zweige Rosmarin
  • ein paar Zweige Thymian
  • 2-3 Hände voll Semmelbrösel
  • Olivenöl
  • 2 Schalotten
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 Dosen gehackte Tomaten (2 x 400 g)
  • 1 TL getrocknete italienische Kräuter
  • 125 ml Schlagsahne
  • schwarzer Pfeffer
  • Zucker
  • 2 Hände voll geriebener Mozzarella
  • 400 g Dinkelspaghetti

 

Zubereitung 

Rosmarinnadeln und Thymianblättchen jeweils von den Stielen zupfen und zusammen mit Basilikum fein hacken.

Aubergine der Länge nach in dünne Scheiben schneiden. Die Scheiben jeweils auf Küchenpapier legen, mit etwas Salz bestreuen und 30 Minuten ziehen lassen, bis Wasser aus den Auberginen austritt. Dann die Auberginescheiben vorsichtig mit Küchenpapier ausdrücken.

Ein paar EL Mehl auf einen flachen Teller geben. Das Ei mit etwas Wasser verquirlen und auf einen zweiten flachen Teller geben. Die gehackten Kräuter (Rosmarin, Thymian, Basilikum) mit 2 Händen voll geriebenem Parmesan und 2-3 Händen voll Semmelbröseln mischen und auf einen dritten flachen Teller geben. Die Auberginenscheiben zuerst im Mehl, dann im Ei und zum Schluss in der Kräuter-Parmesan-Semmelbrösel-Mischung wenden. So viel Olivenöl in eine Pfanne gießen, dass der Pfannenboden komplett bedeckt ist, und erhitzen, dann die Auberginenscheiben jeweils von beiden Seiten im Öl frittieren. Auf Küchenpapier legen und abtropfen lassen.

Für die Tomatensoße Schalotten hacken. Etwas Olivenöl in einem Topf erhitzen, Schalotten hinzugeben, Knoblauchzehen dazupressen und anschwitzen. Mit gehackten Tomaten ablöschen, 1 TL getrocknete italienische Kräuter dazugeben, das Ganze aufkochen und bei niedriger bis mittlerer Hitze für etwa 30 Minuten einköcheln lassen; dabei den Deckel so auflegen, dass noch Wasserdampf entweichen kann. Schlagsahne angießen und noch für einige Minuten köcheln lassen. Die Tomatensoße mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken.

Eine Auflaufform (ca. 30 x 30 cm) einfetten, 2 Kellen Tomatensoße auf den Boden der Auflaufform geben und verstreichen. Die frittierten Auberginenscheiben leicht dachziegelartig auf der Tomatensoße in der Auflaufform verteilen und dann die restliche Tomatensoße darüber geben. Nun 2 Hände voll geriebenen Parmesan und 2 Hände voll geriebenen Mozzarella darüber streuen und das Ganze mit Alufolie abgedeckt im vorgeheizten Backofen bei 200°C Ober-/Unterhitze für etwa 35 Minuten überbacken.

Dinkelspaghetti in leicht gesalzenem Wasser al dente kochen, dann abseihen.

Die Spaghetti auf Tellern anrichten und die frittierten Auberginen in Tomatensoße darauf setzen.

Lachs-Aufstrich

Lachs-Aufstrich

Mein Elternurlaub neigt sich dem Ende und so habe ich nun gerade noch 10 Tage übrig, bis auch bei mir die Arbeit wieder losgeht. Somit stecken wir derzeit mitten in der Krippeneingewöhnung und die macht es erforderlich, dass wir nun alle zusammen sehr früh am Morgen aufstehen müssen. Und um uns das morgendliche Aufstehen ein wenig leichter und das gemeinsame Frühstück ein wenig schmackhafter zu machen, habe ich zur Zeit wieder selbstgemachte Brotaufstriche für mich entdeckt und bin nun fleißig am Experimentieren. Daher möchte ich euch heute meine neueste Kreation vorstellen, die so lecker schmeckt, dass mein Freund bereits Nachschub bei mir geordert hat. Zugegeben, ich habe mit diesem Lachs-Aufstrich das Rad nicht neu erfunden, denn das Rezept ist mega simpel und sicher sind schon viele vor mir auf diese Idee gekommen, doch der Geschmack ist einfach wunderbar genial! Wie man sieht, muss Gutes nicht immer aufwendig und kompliziert sein. Dieser Lachs-Aufstrich gehört ab jetzt zu unserem festen Frühstücksrepertoire!

 

Zutaten (für ca. 375 g)

  • 200 g Räucherlachs
  • 175 g Frischkäse Natur
  • 1 kleine Schalotte
  • 1 Bund Schnittlauch
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer

 

Zubereitung 

Räucherlachs, Frischkäse und Schalotte in den Mixer geben und fein pürieren. Schnittlauch in kleine Röllchen hacken und unter den Aufstrich rühren. Nach Bedarf salzen und pfeffern.

Lunchbox Krippe Nr.1

Lunchbox Krippe Nr.1

Es ist soweit! Seit 1 Woche stecken wir mitten in der Krippen-Eingewöhnung und zu meiner Freude scheint unser kleiner Schatz das ganz gut mitzumachen. Er zeigt sich in der Krippe von einer sehr aufgeschlossenen Seite, geht neugierig und offen auf die Erzieherinnen und Kinder zu, exploriert die räumlichen Gegebenheiten, spielt unbefangen mit allem, was sich ihm dort bietet und hält es auch schon eine ganze Weile ohne mich aus. Für mich als Mutter ist das sehr beruhigend, möchte ich mein Kind doch in einer Umgebung wissen, in der es sich wohlfühlt, wenn ich dann in zwei Wochen wieder (halbtags) arbeiten gehen werde. Das bedeutet auch, dass wir uns ab jetzt Gedanken darüber machen müssen, was wir unserem kleinen Liebling zum Frühstück einpacken. Unser kleiner Mann ist jetzt 13 Monate alt, bekommt gerade Zähne Nr. 15 und 16, was es ihm möglich macht, schon relativ viel vom Familientisch mitzuessen, sodass ich mich in dieser Woche für folgende Dinge entschieden habe:

  • Geflügel-Würstchen
  • milder Käse
  • Quarkpuffer
  • Mini-Paprika
  • kernlose Weintrauben
  • Salatgurke (ohne Schale)

Quarkpuffer

Quarkpuffer

Ja, irgendwie hat mich seit einiger Zeit das Bratling-Fieber gepackt, sodass ich euch heute nun schon die fünfte Variante präsentiere, nämlich diese leckeren Quarkpuffer. Gefunden habe ich sie in der Berliner Küche, doch anders als im Originalrezept habe ich darauf verzichtet, sie mit Saurer Sahne und Ahornsirup zu servieren, da ich nach etwas gesucht habe, das unser kleiner Sohnemann mit den Händen essen kann, ohne sich dabei einzuschmieren. Alles, was man für die leckeren Puffer benötigt, hat man meist ohnehin daheim im Kühlschrank, was die Zubereitung unkompliziert und alltagstauglich macht. Ein wirklich tolles Rezept, das nicht nur unserem kleinen Schatz geschmeckt hat, sondern auch uns!

 

Zutaten (für ca. 7 Stück)

  • 250 g Magerquark
  • 1 Ei
  • 80 g Mehl
  • 1 Prise Salz
  • 1 EL Zucker
  • etwas Butter oder Ghee

 

Zubereitung 

Magerquark mit Ei, Mehl, Salz und Zucker glatt rühren. Butter oder Ghee in einer Pfanne erhitzen, dann den Quarkteig esslöffel-weise in die Pfanne geben und bei niedriger bis mittlerer Hitze jeweils von beiden Seiten anbraten.