Armstulpen

Armstulpen

Vor kurzem hatte meine Mama Geburtstag und zu diesem Anlass habe ich für sie diese kuschelig weichen Armstulpen genäht. Sowohl das (kostenlose) Schnittmuster als auch eine gut verständliche Foto- und Video-Anleitung dafür habe ich bei Dots Designs gefunden. Ein tolles Nähprojekt, das sich hervorragend für Nähanfänger eignet.

verwendetes Material

  • weinroter Fleecestoff
  • Holzknöpfe mit Blumen-, Herzchen- und Schmetterlingsmotiven

Apfel-Zimt-Zupfbrot

Apfel-Zimt-Zupfbrot 2

Fast die ganze Woche haben unser Sohn und ich daheim mit einem blöden Magen-Darm-Virus zugebracht. Nachdem wir uns ganz eisern einige Tage lang streng von Wurst, Käse, Milch und Süßem ferngehalten und uns nahezu ausschließlich von Laugenbrezeln, Salzstangen, Einback, Zwieback und Cola ernährt haben, geht es uns beiden seit gestern wieder etwas besser und auch unser Appetit meldet sich nun wieder öfter. Daher wollte ich uns gestern Nachmittag etwas Leckeres zubereiten und bin bei  Cook & Bake with Andrea auf dieses wahnsinnig leckere Hefe-Zupfbrot gestoßen. Es ist zugegebenermaßen etwas aufwendig in der Zubereitung, doch das Ergebnis entschädigt für alles, denn das Brot schmeckt einfach extrem gut oder wie sämtliche Fernsehköche zu sagen pflegen: Es ist Gaumensex! Das Brot schmeckt durch die Äpfel wunderbar saftig und fruchtig und die Zimtnote kommt gut heraus. Der Teig ist fluffig weich und die Kruste ist schön kross. Ein richtig tolles Rezept (lediglich den Zuckeranteil habe ich etwas reduziert), das ich bestimmt nicht zum letzten Mal zubereitet habe.

 

Zutaten (für 1 Kastenform mit den Maßen L 30 cm x B 12 cm x H 8 cm)

  • 300 g + 100 g Mehl + noch etwas mehr zum Kneten und Ausrollen
  • 50 g + 180 g Zucker
  • 1 Päckchen Frischhefe (à 42 g)
  • 1 Prise Salz
  • 60 g Butter
  • 80 ml Milch
  • 60 ml + 90 ml Wasser
  • 2 Eier
  • 1 Päckchen Bourbon-Vanillezucker
  • 2 Äpfel
  • 2 TL Zimt

 

Zubereitung

Für den Hefeteig zunächst 300 g Mehl mit der Frischhefe, 50 g Zucker sowie 1 Prise Salz vermischen. Butter und Milch in einem kleinen Topf erhitzen, bis die Butter geschmolzen ist, dann 60 ml Wasser und Bourbon-Vanillezucker hinzufügen und das Ganze etwas abkühlen lassen; dann zur Mehl-Hefe-Mischung geben und verrühren. Eier in einer separaten Schüssel verquirlen und ebenfalls zur Mehl-Hefe-Mischung geben. Nun die übrigen 100 g Mehl hinzufügen und alles gut vermischen, bis ein glatter, homogener, klebriger Teig entstanden ist. Jetzt den Teig in eine Schüssel geben, mit einem Küchentuch abdecken und für mindestens 1 Stunde an einem warmen Ort (z.B. auf der Heizung) ruhen und gehen lassen.

In der Zwischenzeit die Äpfel schälen und das Kerngehäuse entfernen, dann die Äpfel klein schneiden und in einem Topf mit 90 ml Wasser aufkochen und einköcheln lassen, bis die Äpfel weich sind. Dann die Äpfel pürieren und abkühlen lassen. Außerdem 180 g Zucker mit dem Zimt in eine Schüssel geben und mischen.

Den Hefeteig nach der Ruhephase unter Verwendung von etwas Mehl durchkneten und für weitere 10 Minuten abgedeckt ruhen lassen. Dann den Teig auf bemehlter Arbeitsfläche erneut durchkneten und mit dem Teigroller auf eine Fläche von etwa 30 x 50 cm ausrollen. Nun die pürierten und abgekühlten Äpfel mit einem Pinsel gleichmäßig auf dem Teig verstreichen und mit der Zucker-Zimt-Mischung bestreuen.

Den  Teig vertikal in gleich große Streifen schneiden, die so breit sind wie die Kastenform; anschließend alle Streifen übereinander schichten. Nun die geschichteten Teigstreifen nochmal in kürzere Segmente schneiden und diese hochkant, nebeneinander – ähnlich wie Karteikarten – in die gefettete Kastenform setzen. Mit einem Küchentuch abdecken und für weitere 30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen. Anschließend im vorgeheizten Backofen bei 170°C Ober-/Unterhitze für etwa 40 Minuten backen, bis das Brot eine goldbraune Färbung bekommt.

Tischkarten „Weinkorken & Röschen“

Tischkarten Weinkorken & Röschen

Es ist nun schon über 2 Monate her, dass mein Freund und ich geheiratet haben. Gefeiert haben wir in einer urigen Scheune in sehr ruhiger Lage, umgeben von unzähligen Apfelplantagen, fernab vom Touristentrubel, der im September für die Bodensee-Region typisch ist. Abgesehen davon, dass sowohl unser kleiner Sohnemann als auch ich an diesem besonderen Tag leider ziemlich krank waren, hatten wir eine sehr schöne, kleine, gemütliche Familienfeier mit den Menschen, die uns am wichtigsten sind. Während der mehrmonatigen Vorbereitungszeit war unter anderem die Tischdekoration ein Punkt, über den ich mir lange Gedanken gemacht habe. Ich hatte mir etwas Schlichtes vorgestellt, das sich gut in die rustikale Location einfügt, am liebsten in Rosa und bin schließlich bei Pinterest auf diese Tischkärtchen aus Weinkorken und rosafarbenen Deko-Röschen gestoßen. Eine wirklich simpel umzusetzende Idee, die auch bei unseren Gästen sehr gut ankam. An dieser Stelle möchte ich mich auch bei meiner Schwester Janet vom Blog Zimt & Tinte bedanken, die mir sehr viele wunderbare Fotos zur Verfügung gestellt und damit unsere Hochzeit unvergesslich gemacht hat.

 

benötigtes Material

  • Weinkorken (pro Gast 1 Korken)
  • scharfes Messer
  • Deko-Röschen (pro Gast 1 Röschen; z.B. über Amazon)
  • Heißklebe-Pistole
  • weiße Kärtchen (pro Gast 1 Kärtchen; z.B. bei Müller)
  • Stift

 

Anleitung

Die Weinkorken mit einem scharfen Messer jeweils der Länge nach einschlitzen. Mit der Heißklebe-Pistole je ein Röschen auf einen Weinkorken kleben und fest werden lassen. Nun die Namen der Gäste jeweils auf die Kärtchen schreiben und anschließend jeweils ein Kärtchen vorsichtig in den Schlitz eines Weinkorkens stecken.

Brautstrauß

Ingwersirup

Ingwersirup

Nun ist er auch bei uns angekommen, der kalte, windige, nasse Herbst. Als ich heute Vormittag mit unserem Sohnemann in der Stadt unterwegs war, um ein paar Besorgungen zu machen, sind wir plötzlich vom Regen überrascht worden. Für unseren kleinen Zwerg war das kein Problem, bin ich doch immer mit einem Regenschutz am Buggy und einer dicken, warmen Decke ausgestattet. Nur für mich endete das Ganze ziemlich durchnässt. Falsches Schuhwerk, keine Regenjacke dabei. Prompt fiel mir ein, dass ich ab jetzt wohl wieder etwas mehr tun muss, um unsere Abwehrkräfte zu stärken und möglichst krankheitsarm durch die kalte Jahreszeit zu kommen. Als wir dann später zu Hause ankamen und unser Zwerg seinen Mittagsschlag machte, habe ich das Internet nach Ideen durchforstet, wie man seine Abwehr von innen stärken könnte, und bin schließlich bei Barafras Kochlöffel hängen geblieben. Dort habe ich diesen Ingwersirup entdeckt, den ich heute auch gleich getestet habe und der richtig lecker schmeckt. Man kann ihn teelöffelweise pur zu sich nehmen oder auch in Wasser verdünnen. Vor allem gegen Halsschmerzen soll Ingwersirup ein altbewährtes Hausmittel sein. In diesem Sinne: Bleibt gesund und zieht euch immer warme Schuhe an, wenn ihr im Herbst rausgeht!

 

Zutaten (für ca. 750 ml)

  • 70 g Ingwer
  • 750 ml Wasser
  • 1 kg Zucker
  • 1/2 Zitrone, davon den Saft

 

Zubereitung

Ingwer schälen und klein schneiden, dann in einem Topf mit 750 ml Wasser aufkochen und für etwa 30 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen. Dann den Sud abseihen und auffangen, den Sud zurück in den Topf gießen und zusammen mit Zucker und Zitronensaft aufkochen. Anschließend unter Rühren solange weiterköcheln lassen, bis sich der Zucker gelöst hat. Nun den fertigen Ingwersirup noch heiß in sterilisierte Gläser füllen und sofort verschließen.

Blumenkohl-Auflauf mit Kartoffeln & Bratwurst

Blumenkohl-Auflauf mit Kartoffeln & Bratwurst

Diesen wirklich unglaublich leckeren Blumenkohl-Auflauf von Chefkoch hat es gestern Abend bei uns gegeben. Ich mag es, wenn Gerichte sich gut vorbereiten lassen und das ist hier ganz eindeutig der Fall. So habe ich nämlich den gestrigen Mittagsschlaf von unserem kleinen Zwerg ausgenutzt und konnte in aller Ruhe den Blumenkohl und die Kartoffeln vorkochen, um sie dann bis zum Abendessen im Kühlschrank aufzubewahren. Meistens geht es bei uns am Abend nämlich eher etwas hektisch zu. Mein Mann kommt relativ spät von der Arbeit, der Kleine wird quengelig, weil er müde und/oder hungrig ist, das Baumhaus und der Sandmann im KIKA gehören zum festen Abendritual von unserem Sohnemann und mir (das schauen wir immer gemeinsam an, hihi, da kann Mama nicht einfach in der Küche stehen und kochen) und gleich im Anschluss soll ein gesundes, ausgewogenes Abendessen auf dem Tisch stehen, um das sich im Vorfeld auch noch einer gekümmert haben muss. Daher sind mir leicht vorzubereitende Gerichte immer am liebsten, da sie sich wunderbar in den Alltag mit Kleinkind integrieren lassen. Und wenn es dann noch so lecker schmeckt wie dieser Auflauf, dann sind wirklich alle zufrieden.

 

Zutaten (für 5 Personen)

  • 1 Kopf Blumenkohl
  • 1 kg Kartoffeln
  • Gemüsebrühe
  • Salz
  • 5 grobe Bratwürste
  • 3 Handvoll TK-Erbsen
  • 1 Stück Butter à 30 g
  • 2 gehäufte EL Mehl
  • 400 ml aufgefangenes Blumenkohl-Kochwasser
  • 200 ml Milch
  • schwarzer Pfeffer
  • etwas frisch geriebene Muskatnuss
  • 150 g geriebener Käse

 

Zubereitung

Den Blumenkohl in kleinere Röschen zerteilen und diese in Gemüsebrühe fast gar kochen, dann abseihen und dabei 400 ml vom Kochwasser auffangen.

Die Kartoffeln schälen, in kleine Würfel (etwa so groß wie die Blumenkohl-Röschen) schneiden und in Salzwasser fast gar kochen, dann abseihen.

Nun Blumenkohl und Kartoffeln in eine gefettete Auflaufform (ca. 30 x 40 cm) füllen. Die Bratwürste in kleine Stücke schneiden und darüber verteilen. Die TK-Erbsen ebenfalls gleichmäßig darüber verteilen.

Für die Béchamelsoße zunächst die Butter in einem Topf zerlassen, dann das Mehl darüber geben und anschwitzen. Dann das aufgefangene Blumenkohl-Kochwasser sowie die Milch hinzugießen und unter ständigem Rühren mit einem Schneebesen aufkochen und solange weiterköcheln lassen, bis die Soße sämig wird. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken. Jetzt die Soße gleichmäßig über die Blumenkohl-Kartoffel-Bratwurst-Mischung in der Auflaufform gießen. Alles mit geriebenem Käse bestreuen und im vorgeheizten Backofen bei 180°C Umluft für etwa 30 Minuten überbacken, bis die Käsehaube eine goldbraune Färbung kriegt.

Acrylbild „Herbstlaub“

Acrylbild Herbstlaub

In der letzten Woche hat uns die Sonne sehr häufig mit ihrer Anwesenheit beglückt und hat uns nochmal spätsommerliche Temperaturen beschert. Die haben unser Sohnemann und ich ausgiebig genutzt, indem wir in den letzten Tagen oft nachmittags draußen waren. Zur Zeit haben wir häufig das Dreirad dabei, denn das hat hinten eine praktische Schale dran, die man beim Spazierengehen wunderbar mit gesammelten Naturschätzen wie Kastanien, Holzstöcken oder Laubblättern befüllen kann. Und nachdem ich bei Minne Mama die Idee aufgeschnappt hatte, wie man aufgesammeltes Laub dazu verwenden kann, um wunderschöne Acrylgemälde herzustellen, haben wir uns nach unserem gestrigen Spaziergang hingesetzt und sind kreativ geworden. Dazu haben wir zunächst ein großes Ahornblatt genommen (man kann auch mehrere kleine Laubblätter nehmen) und haben es mit etwas Klebestreifen auf einer Leinwand befestigt, damit es beim Malen nicht so leicht verrutschen kann (dazu rollt man mehrere Stückchen Klebestreifen jeweils so zu einer Schlinge, dass der Klebestreifen beidseitig klebt). Und dann ging es auch schon ans Malen: Einfach die Farben um das Laubblatt herum verteilen und den Pinsel dabei immer vom Laubblatt weg streichen, solange, bis die ganze Leindwand bemalt ist. Dann zieht ihr das Laubblatt mitsamt dem Klebestreifen vorsichtig von der Leinwand ab und lasst die Farben gut trocknen. Natürlich ist unser kleiner Mann beim Malen noch etwas ungeschickt (er ist ja noch nicht mal 2 Jahre alt), doch mit etwas Unterstützung von Mama hatte er großen Spaß dabei.

benötigtes Material

  • draußen aufgesammelte Laubblätter
  • etwas Klebestreifen
  • eine Leinwand mit den Maßen 20 x 20 cm
  • Acrylfarben in Herbsttönen (Gelb, Orange, Ocker, Rot und Dunkelrot)
  • einen dickeren Pinsel

überbackener Reisauflauf mit Schinken & Gemüse

überbackener Reisauflauf mit Schinken & Gemüse

Passend zum kühlen Herbstwetter gab es vor wenigen Tagen diesen wärmenden Reisauflauf bei uns zum Abendessen, den ich bei Top Rezepte entdeckt hatte. Ich habe das Rezept allerdings ein wenig abgeändert, indem ich noch Erbsen und Lyonerwurst hinzugefügt und den Soßenanteil erhöht habe. Ein wirklich sehr leckeres Gericht, das auch bei Kindern gut ankommt.

 

Zutaten (für 5 Personen)

  • 2 Beutel Reis (2 x 125 g = 250 g)
  • Salz
  • 3 Möhren
  • 5 Handvoll TK-Erbsen
  • 6 Scheiben Schinken
  • 1 Handvoll in Streifen geschnittene Lyonerwurst
  • 1 Bund Petersilie
  • 250 ml Milch
  • 3 Eier
  • 150 g Schmelzkäse
  • schwarzer Pfeffer
  • 50 g + 150 g geriebener Käse

 

Zubereitung 

Die Reisbeutel in Salzwasser fast gar kochen, dann aus dem kochenden Wasser nehmen, etwas abkühlen lassen, die Reisbeutel aufschneiden und den Reis in eine große Auflaufform (30 × 40 cm) geben.

Möhren klein raspeln, Schinken klein schneiden, Petersilie hacken. Dann Möhren, Erbsen, Schinken, Lyonerwurst und Petersilie zum Reis in die Auflaufform geben.

Milch mit Eiern und Schmelzkäse glatt rühren, 50 g geriebenen Käse unterrühren und kräftig mit Salz und Pfeffer würzen. Über die Reis-Gemüse-Schinken-Mischung in der Auflaufform gießen und alles gut durchmischen. Mit den übrigen 150 g geriebenem Käse bestreuen und im vorgeheizten Backofen bei 200°C Ober-/Unterhitze für etwa 25 Minuten überbacken, bis die Käsehaube eine goldgelbe Färbung bekommt.

Murmelbahn am Kühlschrank

Murmelbahn am Kühlschrank

Seit unser kleiner Zwerg das Kleinkindalter erreicht hat, bin ich ständig auf der Suche nach neuen Ideen, was ich mit dem kleinen Rabauke basteln, malen oder unternehmen könnte und in Zeiten von Pinterest ist es auch gar kein Problem mehr, etwas Passendes zu finden. So bin ich vor wenigen Tagen bei inner child fun auf diese Murmelbahn gestoßen, die aus leeren Papierrollen (von Klopapier und Küchentüchern stammend) hergestellt wird. Die Papierrollen habe ich mit Acrylfarbe bemalt, man könnte sie aber z.B. auch mit Wasserfarben bemalen, mit buntem Tonzeichenpapier bekleben oder mit lustigen Stickern verzieren. Als Auffangschale für die Murmeln (ich habe stattdessen kleine Kastanien genommen, die ich vorher mit unserem Sohn gesammelt habe) habe ich eine kleine, selbstgebastelte Faltschachtel benutzt, die ich bei Alice & Caligula gefunden hatte. Mit Powerstrips hält das Ganze bombenfest am Kühlschrank. Eine echt witzige und kostengünstige Spielidee!

benötigtes Material

  • leere Papierrollen (von Klopapier oder Küchenrolle)
  • Acrylfarben
  • ein dickerer Pinsel
  • etwas Farbkarton für die Faltschachtel (und eventuell etwas Kleber
  • Powerstrips
  • Murmeln oder kleine Kastanien

Murmelbahn am Kühlschrank 2

Acryltupfer auf Leinwand

Acryltupfer auf Leinwand

Ich muss gestehen, dass ich früher als Kind nie wirklich gerne malerisch kreativ war und dies zum überwiegenden Teil auf eine Entmutigung durch Kunst-Lehrer zurückzuführen war, die meine Gemälde tatsächlich sehr häufig als schlechtes Beispiel vor der gesamten Klasse bloßstellten. Doch heute stelle ich fest, dass unser kleiner Sohn mich trotz meines persönlichen „Kunst-Traumas“ aus der Kindheit und Jugend heute in verblüffender Weise dazu animiert, der Malerei als Erwachsener doch nochmal eine Chance zu geben. So entdecke ich plötzlich große Motivation in mir, mich an kreativen Kinderprojekten zu versuchen, die mir wirklich Freude bereiten. So wie vergangenes Wochenende, als ich zusammen mit unserem Sohnemann dieses Acryl-Kunstwerk (ja, ich nenne es ein Kunstwerk!) hergestellt habe, das ich bei DIY Bastelideen gefunden hatte. Unser Sohn (er ist jetzt 1 Jahr und 10 Monate alt) hatte sehr viel Spaß dabei, die Farbtuben für die Kleckse auszusuchen und die Farbe aus den Tuben zu drücken. Dann haben wir die Leinwand sorgfältig mit Frischhaltefolie umwickelt, um die Farbtupfer anschließend mit unseren Fingern zu verreiben und über die gesamte Leinwand zu verteilen. Zum Schluss zieht man die Frischhaltefolie einfach wieder ab und lässt die Farben gut trocknen. Dieses Projekt eignet sich nicht nur für Kleinkinder, sondern auch für Babys, denn durch die Frischhaltefolie sind die Farben geschützt, das Baby kommt nicht in direkten Kontakt damit und es geht auch keine Farbe daneben, sodass alles sauber bleibt. Eine wirklich tolle Idee! Das schöne Bild haben wir nun gut sichtbar im Spielzimmer unseres Sohnes aufgehängt.

benötigtes Material

  • eine Leinwand mit den Maßen 20 x 20 cm (die gibt es z.B. manchmal bei Lidl im 4er-Set)
  • Acrylfarben aus der Tube
  • Frischhaltefolie

 

Acryltupfer auf Leinwand 2

gefütterte Knotenmütze mit Ohrenklappen, die Zweite

gefütterte Knotenmütze mit Ohrenklappen

Es ist jetzt fast genau ein Jahr her, dass ich euch meine Knotenmützen präsentiert habe (die ungefütterte Variante mit einem normalen Bündchenabschluss und auch die gefütterte Variante mit Ohrenklappen), die ich für unseren kleinen Sohnemann genäht hatte, als im letzten Jahr der kalte, stürmische Herbst über uns hereinbrach. Heute habe ich die Knotenmütze zum dritten Mal genäht. Ein befreundetes Paar hat vor wenigen Tagen ein kleines Mädchen bekommen, daher wollte ich gerne als Geburtsgeschenk etwas Passendes nähen. Und weil ich noch so viele rosafarbene Jersey-Stoffreste übrig habe, die ich für unseren kleinen Schatz nicht verwenden kann, war das nun eine willkommene Gelegenheit, diese endlich mal zu vernähen. Herausgekommen ist eine winzig kleine rosafarbene Mütze mit süßen Äffchen drauf, die innen mit weinrotem Fleece gefüttert ist. Das (kostenlose) Schnittmuster inklusive Nähanleitung dafür habe ich – wie auch schon im letzten Jahr – bei AefflynS bekommen.